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	<id>https://wiki.dg-hochn.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Baldin</id>
	<title>DG HochN-Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-19T18:43:31Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Fl%C3%A4chen-_und_Raumauslastung_von_Hochschulfl%C3%A4chen&amp;diff=23297</id>
		<title>Flächen- und Raumauslastung von Hochschulflächen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Fl%C3%A4chen-_und_Raumauslastung_von_Hochschulfl%C3%A4chen&amp;diff=23297"/>
		<updated>2025-08-06T12:08:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baldin: /* Einordnung und Bedeutung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Best Practice&lt;br /&gt;
|hfeld=Governance, Nachhaltigkeitsberichterstattung, Betrieb, Vernetzung&lt;br /&gt;
|thema=Nachhaltigkeit, Betrieb&lt;br /&gt;
|zielgr=Verwaltungsmitarbeitende, Hochschulleitung, Nachhaltigkeitsbeauftragte(r)&lt;br /&gt;
|hochsch=Hochschule Mittweida&lt;br /&gt;
|org=WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation&lt;br /&gt;
|adresse=Technikumplatz 17, 09648 Mittweida&lt;br /&gt;
|projekt=Transformationspfade (traNHSform)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Einordnung und Bedeutung&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Gebäude und Gebäudeflächen sind die Orte, in denen Lehre, Wissenschaft und Hochschulmanagement stattfindet. Gleichzeitig können Gebäude und deren Betrieb eine bedeutende Rolle bei Entwicklung zur nachhaltigen Hochschule spielen. Beispielsweise verursachen Bau und Betrieb von Gebäuden ca. 40% des Energieverbrauchs und 1/3 der Treibhausgasemissionen in Deutschland und verantworten zudem mehr als die Hälfte des Abfallaufkommens. Die ressourcenintensive Bereitstellung von Gebäuden bzw. Flächen machen sie zu einem wertvollen Gut, das so effizient wie möglich genutzt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem gegenüber steht, dass Hochschulen Orte sind, die eine vergleichsweise geringe Flächenauslastung aufweisen. Dennoch melden Fakultäten und Institute immer wieder neue Flächenbedarfe an, wodurch der Eindruck einer Flächenknappheit oder Überbelegung entsteht. Statt als erstes über Neubau nachzudenken, sollte zunächst geprüft werden, ob die Flächenbedarfe nicht mit vorhandenen Flächen gedeckt werden können. Häufig kann der Mehrbedarf an Flächen durch eine simple Neuorganisation der Flächenzuteilung gedeckt werden. Das ist in jedem Fall deutlich günstiger als Neubau, lässt sich kurzfristig realisieren und schont massiv die Umwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen, welche Flächenpotenziale die Bestandsgebäude einer Hochschule aufweisen, ist die Methode der Auslastungsanalysen anzuwenden. Flächen- und Raumauslastungsanalysen wurden im Verbundprojekt Wandel!4 von der Hochschule Mittweida unter Leitung von Prof. Dr. Anika Möcker an verschiedenen Hochschulen durchgeführt. Die grundsätzliche Vorgehensweise, die hierbei angewandt wurde, wird nachfolgend beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Zielsetzung von Vorgehen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raumauslastungs- und Flächenanalysen verfolgen das Ziel, die tatsächliche Nutzungsrate von Hochschulflächen transparent darzulegen. Dabei liegt der Fokus auf Lehrräume, insbesondere Seminarräume und Hörsäle, da diese hochschulübergreifend miteinander verglichen werden können. In jedem Fall ist vor der Analyse die Zustimmung der Hochschulleitung und im Falle von Begehungen auch der beteiligten Fakultäten einzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Projekt untersuchten Fälle wiesen alle eine zentrale oder fakultätsinterne Raumvergabe durch eine digitale Stunden- und Raumplanung auf. Dies ist eine zentrale Voraussetzung, um die Raumbuchungsdaten gebündelt auszuwerten. Der erste Schritt besteht in der Auswertung der &#039;&#039;&#039;zeitmäßigen Raumauslastung&#039;&#039;&#039; von Hörsälen und Seminarräumen auf Basis der Raumbuchungsdaten. Um Vergleiche mit anderen Hochschulen oder mit Planwerten durchzuführen sind folgende Parameter wichtig bei der Untersuchung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Betrachtungszeitraum im Jahr: die 16 Wochen der Vorlesungszeit eines Semesters, d.h. ohne Vorbereitungs- oder Prüfungswochen. Letztere können gesondert ausgewertet werden. Gleiches gilt für die Betrachtung über ein gesamtes Jahr inkl. vorlesungsfreier Zeit.&lt;br /&gt;
* Betrachtungszeitraum pro Tag: die üblichen Vorlesungs- und Seminarzeiten, bspw. 08:00 – 19:00 Uhr&lt;br /&gt;
* Ergebnis: durchschnittliche Nutzung in Stunden pro Seminarwoche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind in den Raumbuchungsdaten auch Informationen zur Sitzplatzkapazität der Räume sowie zur Teilnehmerzahl der Lehrveranstaltung enthalten, kann überdies eine &#039;&#039;&#039;platzmäßige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Raumauslastung&#039;&#039;&#039; erfolgen. Dadurch wird transparent, ob die Räume entsprechend ihrer Platzkapazität genutzt werden oder ob eine (deutliche) Über- oder Unterbelegung vorliegt.&lt;br /&gt;
[[Datei:20231128 120807.jpg|alternativtext=Das Foto zeigt einen Seminarraum an einer Hochschule mit Tischen und Stühlen, es befinden sich keine Personen im Raum.|mini|450x450px|Seminarraum an einer Hochschule]]&lt;br /&gt;
Es empfiehlt sich die ersten Analysen für ein exemplarisches Gebäude mit unterschiedlich großen Seminarräumen und ggf. auch Hörsälen durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt wird die &#039;&#039;&#039;tatsächliche Auslastung&#039;&#039;&#039; der Räume untersucht. Es ist nicht unüblich, dass über Raumbuchungsdaten hinaus Veranstaltungen stattfinden, wegfallen oder Studierende die Räume fürs Selbststudium nutzen. Um herauszufinden, in welchem Umfang dies erfolgt, sind Begehungen der Flächen erforderlich, bei denen ein Abgleich der geplanten mit der tatsächlichen Raumnutzung erfolgt. Im Idealfall werden zeitmäßige und platzmäßige Auslastungsgrade erfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Auswertung der Ergebnisse&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Durch Gegenüberstellung mit den Planwerten zur Flächenplanung werden schnell mögliche Potenziale einzelner Räume oder Wochentage deutlich. Diese sind dann genauer zu betrachten und in Bezug auf Raumgröße/Kapazität, Ausstattung und hochschulinterne Aspekte zu hinterfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfahrungen mit den Raumauslastungsanalysen unterschiedlichster Hochschulen haben gezeigt, dass die Ergebnisse stets auch qualitativ einzuordnen sind. Bspw. kann häufig eine Konzentration der Auslastung auf bestimmte Kernzeiten festgestellt werden, die von Hochschule zu Hochschule variiert. Teilweise lässt sich dies organisatorisch begründen, wenn bspw.  fachübergreifende Lehrformen wie bei Plattformmodellen angeboten werden. Ein anderer zu berücksichtigender Faktor ist die steigende Zahl von ProfessorInnen und Dozentinnen, die einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der durchgeführten Flächen- und Raumauslastungsanalysen weisen jedoch darauf hin, dass in den betreffenden Hochschulen ausgeprägte Flächenpotenziale vorhanden sind. Um diese zu nutzen, sind entsprechende steuernde Eingriffe in die Organisation der Flächenverteilung bzw. Raumzuordnung erforderlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Das hier vorgestellte Vorgehen wird laufend weiterentwickelt und die Inhalte regelmäßig angepasst. Konkrete Ergebnisse werden nach Veröffentlichung auch hier geteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== weitere Informationen ==&lt;br /&gt;
[[RE: Nachhaltige Hochschulen – Der Podcast]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==&#039;&#039;&#039;Ansprechpersonen&#039;&#039;&#039;==&lt;br /&gt;
Hochschule Mittweida&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professur Nachhaltiges Bauen und Betreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Anika Möcker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Fenner, Henrich. 2010. &#039;&#039;Bedarf und Auslastung von Hörsälen und Seminarräumen&#039;&#039;. Hannover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenner, Henrich. 2014a. Hörsäle und Seminarräume: Bestände besser nutzen. Auslastungsuntersuchungen an Hochschulen als Basis eines effektiven Lehrraummanagements. &#039;&#039;wissenschaftsmanagement:&#039;&#039;54-57.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenner, Henrich. 2014b. &#039;&#039;Monitoring und Optimierung der Lehrflächenauslastung&#039;&#039;. Leibnizhaus Hannover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gramsch, Wiebke, Fabian Lange, Sara Okun und Jakob Wellbrock. 2020. &#039;&#039;Morphing the C! Interdisziplinäres Projekt Industrial Design &amp;amp; Facility Management&#039;&#039;. Analyse der Flächenressourcen. HTW Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruiz, Marcelo. 2017. Flächenplanung in Hochschulen „Down Under“. Bericht über den „TEFMA Space Leadership and the Digital Frontier Workshop” in Brisbane, Australien am 09./10. Mai 2017. &#039;&#039;Magazin für Hochschulentwicklung:&#039;&#039;3–5.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baldin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=WaNdel!4_%E2%80%93_Wissen_f%C3%BCr_angewandte_Nachhaltigkeit_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=23296</id>
		<title>WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=WaNdel!4_%E2%80%93_Wissen_f%C3%BCr_angewandte_Nachhaltigkeit_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=23296"/>
		<updated>2025-08-06T08:32:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baldin: /* Aktivitäten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{#set:Has parent page=Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen}}&lt;br /&gt;
==Ausgangssituation und Forschungsfragen==&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo Wandel!4.png|mini|Logo WaNdel!4]]&lt;br /&gt;
Hochschulen übernehmen regional vorrangig drei Funktionen: Erstens bilden sie Menschen vorwiegend für andere Organisationseinheiten der Gesellschaft aus. Zweitens sind sie ein Ort der intellektuellen Auseinandersetzung und Forschung für und mit Akteurinnen und Akteuren aus der Region und drittens stellen sie weit sichtbare Leuchttürme für mehr als nur Forschung und Bildung dar: Sie sind Teil des kulturellen Lebens.&lt;br /&gt;
Vier in ihrer Historie und ihrem Standort unterschiedliche Hochschulen wollen ganzheitlich in [[Betrieb]], [[Forschung]] und [[Lehre]] zu einem regionalen Innovationshub für verstärkte Nachhaltigkeit werden. Dabei werden die Hochschulen durch assoziierte Partner aus Verwaltung, Politik und Wirtschaft unterstützt. WaNdel!4 untersucht, wie die Hochschule als Institution nicht nur jüngere Menschen für die großen Zukunftsfragen vorbereiten kann, sondern auch, wie sich das Umfeld der Hochschulen innovativ, konstruktiv und produktiv in den Prozess einbringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Projektansatz und Vorgehen==&lt;br /&gt;
Das Projekt basiert auf dem [[HOCH-N:Whole Institution Approach | Whole Institution Approach]]. Das heißt, der Ansatz beschränkt sich nicht allein auf die Lehre und erschöpft sich auch nicht in der forschenden Lehre, sondern bezieht alle wichtigen Statusgruppen sowie alle relevanten Stakeholder der Hochschulen und ihre Wirkungskreise ein. Im Mittelpunkt steht die nachhaltig betriebene Hochschule. Von je einer Hochschule federführend bearbeitet werden die&lt;br /&gt;
zentralen Arbeitspakete „Nachhaltiger [[Betrieb]]“, „Klimaschutz &amp;amp; -anpassung“, „[[Suffiziente Nutzungskonzepte für den Campus |Suffiziente Nutzungskonzepte]]“ sowie die „Empirische Analyse von Nachhaltigkeitseffekten“. Dabei können die Hochschulen voneinanderlernen. Partizipativ und innovativ werden Realexperimente mit bewährten qualitativen und quantitativen Methoden aus den Sozialwissenschaften verbunden, transdisziplinär mit außerwissenschaftlichem Wissen&lt;br /&gt;
aus der Praxis verknüpft und durch natur- und ingenieurswissenschaftliche Expertise ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Projektziele zu erwartende Ergebnisse==&lt;br /&gt;
Es sind vier Ziele hervorzuheben: Erstens wird angestrebt, dass die vier Hochschulen im Hinblick auf Nachhaltigkeit zum Projektende sehr viel stärker aufgestellt sind. Zweitens wird eine Verallgemeinerung der Vorgehensweise erarbeitet und in einem Synthesepapier zusammengestellt, das von allen vier Hochschulen genutzt werden kann. Drittens soll der Wissenschaftstransfer verstärkt werden und viertens sollen die Mitarbeitenden aller Statusgruppen der Hochschule für die Themen suffiziente Flächennutzung, Klimamitigation sowie klimaschonende Klimaadaption sensibilisiert&lt;br /&gt;
werden. Werden diese vier Ziele erreicht, rechnen die Projektpartner mit einer Wirkung auf die Nachhaltigkeit, die weit über die geförderten Hochschulen hinausgeht. Denn auch die jeweiligen Regionen sollen mitgenommen werden. Zudem werden anderen Hochschulen die Ergebnisse mit allen Chancen und Grenzen präsentiert werden, damit diese selbst realisierbare und zukunftsfähige Nachhaltigkeitsprojekte aufbauend auf den Erfahrungen von WaNdel!4 konzipieren und in die Praxis umsetzen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktivitäten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;&#039;Wiki-Beträge aus dem Verbundvorhaben&#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
[[Lehmworkshops]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Insektenturm zur Förderung der Biodiversität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Biotopflächenfaktor (Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen)|Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Flächen- und Raumauslastung von Hochschulflächen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Klimaanpassung am Hochschulstandort: Mit dem Whole Insitution Approach auf Klimaveränderungen reagieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;&#039;Podcast zur suffizienten Flächennutzung an Hochschulen&#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[RE: Nachhaltige Hochschulen – Der Podcast]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transformationspfade-Hubs von WaNdel!4 ===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;border-left: 5px solid rgb(131 28 132); padding: 10px; background-color:;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Raumnutzungskonzepte, 22.04.24&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;In diesem Hub stellt der Verbund Wandel!4 aus der BMFTR-Förderlinie &amp;quot;Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen&amp;quot; erste Zwischenergebnisse des Projektes vor. Mögliche Konzepte für eine nachhaltigere Raumnutzung werden vorgestellt und die erforderlichen technischen, organisatorischen und kulturellen Handlungsstränge abgeleitet&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;{{Button&lt;br /&gt;
|ButtonLink=Transformationspfade-Hub - Raumnutzungskonzepte, 22.04.24&lt;br /&gt;
|ButtonText=zur Dokumentation&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auf einen Blick==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fördermaßnahme:&#039;&#039;&#039; Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Projekttitel:&#039;&#039;&#039; WaNdel!4 Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen - Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation (Förderkennzeichen: 01UN2210)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Laufzeit:&#039;&#039;&#039; 01.01.2023 – 31.12.2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verbundkoordination:&#039;&#039;&#039; Technische Hochschule Ingolstadt, Dr. Stefan Schweiger, Tel.: 0841/9348 - 6526, [mailto:stefan.schweiger@thi.de E-Mail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Projektpartner:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin&lt;br /&gt;
*Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde&lt;br /&gt;
*Hochschule Mittweida, Prof. Dr. Anika Möcker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kontakt im DLR Projektträger:&#039;&#039;&#039; Dr. Jędrzej Sulmowski [mailto:jedrzej.sulmowski@dlr.de E-Mail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesministerium für Bildung und Forschung (2023): Projektblätter: BMBF-Fördermaßnahme „Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen“ https://www.fona.de/medien/pdf/Projektblaetter_TnHs_web.pdf (Zugriff: 01.06.2023)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Webseite:&#039;&#039;&#039;[https://www.hnee.de/de/Fachbereiche/Wald-und-Umwelt/Forschung/Aktuelle-Projekte/WaNdel4/WaNdel4-Wissen-fr-angewandte-Nachhaltigkeit-an-deutschen-Hochschulen-E11767.htm Link]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Projekt]][[Kategorie:TraNHSform]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baldin</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=WaNdel!4_%E2%80%93_Wissen_f%C3%BCr_angewandte_Nachhaltigkeit_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=23295</id>
		<title>WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen</title>
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		<updated>2025-08-06T08:31:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baldin: /* Aktivitäten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{#set:Has parent page=Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen}}&lt;br /&gt;
==Ausgangssituation und Forschungsfragen==&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo Wandel!4.png|mini|Logo WaNdel!4]]&lt;br /&gt;
Hochschulen übernehmen regional vorrangig drei Funktionen: Erstens bilden sie Menschen vorwiegend für andere Organisationseinheiten der Gesellschaft aus. Zweitens sind sie ein Ort der intellektuellen Auseinandersetzung und Forschung für und mit Akteurinnen und Akteuren aus der Region und drittens stellen sie weit sichtbare Leuchttürme für mehr als nur Forschung und Bildung dar: Sie sind Teil des kulturellen Lebens.&lt;br /&gt;
Vier in ihrer Historie und ihrem Standort unterschiedliche Hochschulen wollen ganzheitlich in [[Betrieb]], [[Forschung]] und [[Lehre]] zu einem regionalen Innovationshub für verstärkte Nachhaltigkeit werden. Dabei werden die Hochschulen durch assoziierte Partner aus Verwaltung, Politik und Wirtschaft unterstützt. WaNdel!4 untersucht, wie die Hochschule als Institution nicht nur jüngere Menschen für die großen Zukunftsfragen vorbereiten kann, sondern auch, wie sich das Umfeld der Hochschulen innovativ, konstruktiv und produktiv in den Prozess einbringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Projektansatz und Vorgehen==&lt;br /&gt;
Das Projekt basiert auf dem [[HOCH-N:Whole Institution Approach | Whole Institution Approach]]. Das heißt, der Ansatz beschränkt sich nicht allein auf die Lehre und erschöpft sich auch nicht in der forschenden Lehre, sondern bezieht alle wichtigen Statusgruppen sowie alle relevanten Stakeholder der Hochschulen und ihre Wirkungskreise ein. Im Mittelpunkt steht die nachhaltig betriebene Hochschule. Von je einer Hochschule federführend bearbeitet werden die&lt;br /&gt;
zentralen Arbeitspakete „Nachhaltiger [[Betrieb]]“, „Klimaschutz &amp;amp; -anpassung“, „[[Suffiziente Nutzungskonzepte für den Campus |Suffiziente Nutzungskonzepte]]“ sowie die „Empirische Analyse von Nachhaltigkeitseffekten“. Dabei können die Hochschulen voneinanderlernen. Partizipativ und innovativ werden Realexperimente mit bewährten qualitativen und quantitativen Methoden aus den Sozialwissenschaften verbunden, transdisziplinär mit außerwissenschaftlichem Wissen&lt;br /&gt;
aus der Praxis verknüpft und durch natur- und ingenieurswissenschaftliche Expertise ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Projektziele zu erwartende Ergebnisse==&lt;br /&gt;
Es sind vier Ziele hervorzuheben: Erstens wird angestrebt, dass die vier Hochschulen im Hinblick auf Nachhaltigkeit zum Projektende sehr viel stärker aufgestellt sind. Zweitens wird eine Verallgemeinerung der Vorgehensweise erarbeitet und in einem Synthesepapier zusammengestellt, das von allen vier Hochschulen genutzt werden kann. Drittens soll der Wissenschaftstransfer verstärkt werden und viertens sollen die Mitarbeitenden aller Statusgruppen der Hochschule für die Themen suffiziente Flächennutzung, Klimamitigation sowie klimaschonende Klimaadaption sensibilisiert&lt;br /&gt;
werden. Werden diese vier Ziele erreicht, rechnen die Projektpartner mit einer Wirkung auf die Nachhaltigkeit, die weit über die geförderten Hochschulen hinausgeht. Denn auch die jeweiligen Regionen sollen mitgenommen werden. Zudem werden anderen Hochschulen die Ergebnisse mit allen Chancen und Grenzen präsentiert werden, damit diese selbst realisierbare und zukunftsfähige Nachhaltigkeitsprojekte aufbauend auf den Erfahrungen von WaNdel!4 konzipieren und in die Praxis umsetzen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktivitäten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;&#039;Wiki-Beträge aus dem Verbundvorhaben&#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
[[Lehmworkshops]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Insektenturm zur Förderung der Biodiversität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Biotopflächenfaktor (Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen)|Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Flächen- und Raumauslastung von Hochschulflächen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Klimaanpassung am Hochschulstandort: Mit dem Whole Insitution Approach auf Klimaveränderungen reagieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Podcast zur suffizienten Flächennutzung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[RE: Nachhaltige Hochschulen – Der Podcast]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transformationspfade-Hubs von WaNdel!4 ===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;border-left: 5px solid rgb(131 28 132); padding: 10px; background-color:;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Raumnutzungskonzepte, 22.04.24&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;In diesem Hub stellt der Verbund Wandel!4 aus der BMFTR-Förderlinie &amp;quot;Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen&amp;quot; erste Zwischenergebnisse des Projektes vor. Mögliche Konzepte für eine nachhaltigere Raumnutzung werden vorgestellt und die erforderlichen technischen, organisatorischen und kulturellen Handlungsstränge abgeleitet&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;{{Button&lt;br /&gt;
|ButtonLink=Transformationspfade-Hub - Raumnutzungskonzepte, 22.04.24&lt;br /&gt;
|ButtonText=zur Dokumentation&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auf einen Blick==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fördermaßnahme:&#039;&#039;&#039; Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Projekttitel:&#039;&#039;&#039; WaNdel!4 Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen - Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation (Förderkennzeichen: 01UN2210)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Laufzeit:&#039;&#039;&#039; 01.01.2023 – 31.12.2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verbundkoordination:&#039;&#039;&#039; Technische Hochschule Ingolstadt, Dr. Stefan Schweiger, Tel.: 0841/9348 - 6526, [mailto:stefan.schweiger@thi.de E-Mail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Projektpartner:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin&lt;br /&gt;
*Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde&lt;br /&gt;
*Hochschule Mittweida, Prof. Dr. Anika Möcker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kontakt im DLR Projektträger:&#039;&#039;&#039; Dr. Jędrzej Sulmowski [mailto:jedrzej.sulmowski@dlr.de E-Mail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesministerium für Bildung und Forschung (2023): Projektblätter: BMBF-Fördermaßnahme „Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen“ https://www.fona.de/medien/pdf/Projektblaetter_TnHs_web.pdf (Zugriff: 01.06.2023)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Webseite:&#039;&#039;&#039;[https://www.hnee.de/de/Fachbereiche/Wald-und-Umwelt/Forschung/Aktuelle-Projekte/WaNdel4/WaNdel4-Wissen-fr-angewandte-Nachhaltigkeit-an-deutschen-Hochschulen-E11767.htm Link]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Projekt]][[Kategorie:TraNHSform]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baldin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=WaNdel!4_%E2%80%93_Wissen_f%C3%BCr_angewandte_Nachhaltigkeit_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=22736</id>
		<title>WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=WaNdel!4_%E2%80%93_Wissen_f%C3%BCr_angewandte_Nachhaltigkeit_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=22736"/>
		<updated>2025-07-02T11:08:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baldin: /* Wiki-Beträge aus dem Verbundvorhaben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{#set:Has parent page=Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen}}&lt;br /&gt;
==Ausgangssituation und Forschungsfragen==&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo Wandel!4.png|mini|Logo WaNdel!4]]&lt;br /&gt;
Hochschulen übernehmen regional vorrangig drei Funktionen: Erstens bilden sie Menschen vorwiegend für andere Organisationseinheiten der Gesellschaft aus. Zweitens sind sie ein Ort der intellektuellen Auseinandersetzung und Forschung für und mit Akteurinnen und Akteuren aus der Region und drittens stellen sie weit sichtbare Leuchttürme für mehr als nur Forschung und Bildung dar: Sie sind Teil des kulturellen Lebens.&lt;br /&gt;
Vier in ihrer Historie und ihrem Standort unterschiedliche Hochschulen wollen ganzheitlich in [[Betrieb]], [[Forschung]] und [[Lehre]] zu einem regionalen Innovationshub für verstärkte Nachhaltigkeit werden. Dabei werden die Hochschulen durch assoziierte Partner aus Verwaltung, Politik und Wirtschaft unterstützt. WaNdel!4 untersucht, wie die Hochschule als Institution nicht nur jüngere Menschen für die großen Zukunftsfragen vorbereiten kann, sondern auch, wie sich das Umfeld der Hochschulen innovativ, konstruktiv und produktiv in den Prozess einbringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Projektansatz und Vorgehen==&lt;br /&gt;
Das Projekt basiert auf dem [[HOCH-N:Whole Institution Approach | Whole Institution Approach]]. Das heißt, der Ansatz beschränkt sich nicht allein auf die Lehre und erschöpft sich auch nicht in der forschenden Lehre, sondern bezieht alle wichtigen Statusgruppen sowie alle relevanten Stakeholder der Hochschulen und ihre Wirkungskreise ein. Im Mittelpunkt steht die nachhaltig betriebene Hochschule. Von je einer Hochschule federführend bearbeitet werden die&lt;br /&gt;
zentralen Arbeitspakete „Nachhaltiger [[Betrieb]]“, „Klimaschutz &amp;amp; -anpassung“, „[[Suffiziente Nutzungskonzepte für den Campus |Suffiziente Nutzungskonzepte]]“ sowie die „Empirische Analyse von Nachhaltigkeitseffekten“. Dabei können die Hochschulen voneinanderlernen. Partizipativ und innovativ werden Realexperimente mit bewährten qualitativen und quantitativen Methoden aus den Sozialwissenschaften verbunden, transdisziplinär mit außerwissenschaftlichem Wissen&lt;br /&gt;
aus der Praxis verknüpft und durch natur- und ingenieurswissenschaftliche Expertise ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Projektziele zu erwartende Ergebnisse==&lt;br /&gt;
Es sind vier Ziele hervorzuheben: Erstens wird angestrebt, dass die vier Hochschulen im Hinblick auf Nachhaltigkeit zum Projektende sehr viel stärker aufgestellt sind. Zweitens wird eine Verallgemeinerung der Vorgehensweise erarbeitet und in einem Synthesepapier zusammengestellt, das von allen vier Hochschulen genutzt werden kann. Drittens soll der Wissenschaftstransfer verstärkt werden und viertens sollen die Mitarbeitenden aller Statusgruppen der Hochschule für die Themen suffiziente Flächennutzung, Klimamitigation sowie klimaschonende Klimaadaption sensibilisiert&lt;br /&gt;
werden. Werden diese vier Ziele erreicht, rechnen die Projektpartner mit einer Wirkung auf die Nachhaltigkeit, die weit über die geförderten Hochschulen hinausgeht. Denn auch die jeweiligen Regionen sollen mitgenommen werden. Zudem werden anderen Hochschulen die Ergebnisse mit allen Chancen und Grenzen präsentiert werden, damit diese selbst realisierbare und zukunftsfähige Nachhaltigkeitsprojekte aufbauend auf den Erfahrungen von WaNdel!4 konzipieren und in die Praxis umsetzen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktivitäten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;&#039;Wiki-Beträge aus dem Verbundvorhaben&#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
[[Lehmworkshops]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Insektenturm zur Förderung der Biodiversität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Biotopflächenfaktor (Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen)|Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Flächen- und Raumauslastung von Hochschulflächen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Klimaanpassung am Hochschulstandort: Mit dem Whole Insitution Approach auf Klimaveränderungen reagieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transformationspfade-Hubs von WaNdel!4 ===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;border-left: 5px solid rgb(131 28 132); padding: 10px; background-color:;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Raumnutzungskonzepte, 22.04.24&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;In diesem Hub stellt der Verbund Wandel!4 aus der BMFTR-Förderlinie &amp;quot;Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen&amp;quot; erste Zwischenergebnisse des Projektes vor. Mögliche Konzepte für eine nachhaltigere Raumnutzung werden vorgestellt und die erforderlichen technischen, organisatorischen und kulturellen Handlungsstränge abgeleitet&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;{{Button&lt;br /&gt;
|ButtonLink=Transformationspfade-Hub - Raumnutzungskonzepte, 22.04.24&lt;br /&gt;
|ButtonText=zur Dokumentation&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auf einen Blick==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fördermaßnahme:&#039;&#039;&#039; Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Projekttitel:&#039;&#039;&#039; WaNdel!4 Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen - Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation (Förderkennzeichen: 01UN2210)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Laufzeit:&#039;&#039;&#039; 01.01.2023 – 31.12.2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verbundkoordination:&#039;&#039;&#039; Technische Hochschule Ingolstadt, Dr. Stefan Schweiger, Tel.: 0841/9348 - 6526, [mailto:stefan.schweiger@thi.de E-Mail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Projektpartner:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin&lt;br /&gt;
*Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde&lt;br /&gt;
*Hochschule Mittweida, Prof. Dr. Anika Möcker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kontakt im DLR Projektträger:&#039;&#039;&#039; Dr. Jędrzej Sulmowski [mailto:jedrzej.sulmowski@dlr.de E-Mail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesministerium für Bildung und Forschung (2023): Projektblätter: BMBF-Fördermaßnahme „Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen“ https://www.fona.de/medien/pdf/Projektblaetter_TnHs_web.pdf (Zugriff: 01.06.2023)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Webseite:&#039;&#039;&#039;[https://www.hnee.de/de/Fachbereiche/Wald-und-Umwelt/Forschung/Aktuelle-Projekte/WaNdel4/WaNdel4-Wissen-fr-angewandte-Nachhaltigkeit-an-deutschen-Hochschulen-E11767.htm Link]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Projekt]][[Kategorie:TraNHSform]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baldin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=WaNdel!4_%E2%80%93_Wissen_f%C3%BCr_angewandte_Nachhaltigkeit_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=21660</id>
		<title>WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=WaNdel!4_%E2%80%93_Wissen_f%C3%BCr_angewandte_Nachhaltigkeit_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=21660"/>
		<updated>2025-03-19T12:46:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baldin: /* Aktivitäten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{#set:Has parent page=Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen}}&lt;br /&gt;
==Ausgangssituation und Forschungsfragen==&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo Wandel!4.png|mini|Logo WaNdel!4]]&lt;br /&gt;
Hochschulen übernehmen regional vorrangig drei Funktionen: Erstens bilden sie Menschen vorwiegend für andere Organisationseinheiten der Gesellschaft aus. Zweitens sind sie ein Ort der intellektuellen Auseinandersetzung und Forschung für und mit Akteurinnen und Akteuren aus der Region und drittens stellen sie weit sichtbare Leuchttürme für mehr als nur Forschung und Bildung dar: Sie sind Teil des kulturellen Lebens.&lt;br /&gt;
Vier in ihrer Historie und ihrem Standort unterschiedliche Hochschulen wollen ganzheitlich in [[Betrieb]], [[Forschung]] und [[Lehre]] zu einem regionalen Innovationshub für verstärkte Nachhaltigkeit werden. Dabei werden die Hochschulen durch assoziierte Partner aus Verwaltung, Politik und Wirtschaft unterstützt. WaNdel!4 untersucht, wie die Hochschule als Institution nicht nur jüngere Menschen für die großen Zukunftsfragen vorbereiten kann, sondern auch, wie sich das Umfeld der Hochschulen innovativ, konstruktiv und produktiv in den Prozess einbringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Projektansatz und Vorgehen==&lt;br /&gt;
Das Projekt basiert auf dem [[HOCH-N:Whole Institution Approach | Whole Institution Approach]]. Das heißt, der Ansatz beschränkt sich nicht allein auf die Lehre und erschöpft sich auch nicht in der forschenden Lehre, sondern bezieht alle wichtigen Statusgruppen sowie alle relevanten Stakeholder der Hochschulen und ihre Wirkungskreise ein. Im Mittelpunkt steht die nachhaltig betriebene Hochschule. Von je einer Hochschule federführend bearbeitet werden die&lt;br /&gt;
zentralen Arbeitspakete „Nachhaltiger [[Betrieb]]“, „Klimaschutz &amp;amp; -anpassung“, „[[Suffiziente Nutzungskonzepte für den Campus |Suffiziente Nutzungskonzepte]]“ sowie die „Empirische Analyse von Nachhaltigkeitseffekten“. Dabei können die Hochschulen voneinanderlernen. Partizipativ und innovativ werden Realexperimente mit bewährten qualitativen und quantitativen Methoden aus den Sozialwissenschaften verbunden, transdisziplinär mit außerwissenschaftlichem Wissen&lt;br /&gt;
aus der Praxis verknüpft und durch natur- und ingenieurswissenschaftliche Expertise ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Projektziele zu erwartende Ergebnisse==&lt;br /&gt;
Es sind vier Ziele hervorzuheben: Erstens wird angestrebt, dass die vier Hochschulen im Hinblick auf Nachhaltigkeit zum Projektende sehr viel stärker aufgestellt sind. Zweitens wird eine Verallgemeinerung der Vorgehensweise erarbeitet und in einem Synthesepapier zusammengestellt, das von allen vier Hochschulen genutzt werden kann. Drittens soll der Wissenschaftstransfer verstärkt werden und viertens sollen die Mitarbeitenden aller Statusgruppen der Hochschule für die Themen suffiziente Flächennutzung, Klimamitigation sowie klimaschonende Klimaadaption sensibilisiert&lt;br /&gt;
werden. Werden diese vier Ziele erreicht, rechnen die Projektpartner mit einer Wirkung auf die Nachhaltigkeit, die weit über die geförderten Hochschulen hinausgeht. Denn auch die jeweiligen Regionen sollen mitgenommen werden. Zudem werden anderen Hochschulen die Ergebnisse mit allen Chancen und Grenzen präsentiert werden, damit diese selbst realisierbare und zukunftsfähige Nachhaltigkeitsprojekte aufbauend auf den Erfahrungen von WaNdel!4 konzipieren und in die Praxis umsetzen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktivitäten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;&#039;Wiki-Beträge aus dem Verbundvorhaben&#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
[[Lehmworkshops]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Insektenturm zur Förderung der Biodiversität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Flächen- und Raumauslastung von Hochschulflächen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Klimaanpassung am Hochschulstandort: Mit dem Whole Insitution Approach auf Klimaveränderungen reagieren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transformationspfade-Hubs von WaNdel!4 ===&lt;br /&gt;
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&amp;lt;div style=&amp;quot;border-left: 5px solid rgb(131 28 132); padding: 10px; background-color:;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Raumnutzungskonzepte, 22.04.24&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;In diesem Hub stellt der Verbund Wandel!4 aus der BMBF-Förderlinie &amp;quot;Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen&amp;quot; erste Zwischenergebnisse des Projektes vor. Mögliche Konzepte für eine nachhaltigere Raumnutzung werden vorgestellt und die erforderlichen technischen, organisatorischen und kulturellen Handlungsstränge abgeleitet&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;{{Button&lt;br /&gt;
|ButtonLink=Transformationspfade-Hub - Raumnutzungskonzepte, 22.04.24&lt;br /&gt;
|ButtonText=zur Dokumentation&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auf einen Blick==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fördermaßnahme:&#039;&#039;&#039; Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Projekttitel:&#039;&#039;&#039; WaNdel!4 Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen - Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation (Förderkennzeichen: 01UN2210)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Laufzeit:&#039;&#039;&#039; 01.01.2023 – 31.12.2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verbundkoordination:&#039;&#039;&#039; Technische Hochschule Ingolstadt, Dr. Stefan Schweiger, Tel.: 0841/9348 - 6526, [mailto:stefan.schweiger@thi.de E-Mail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Projektpartner:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin&lt;br /&gt;
*Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde&lt;br /&gt;
*Hochschule Mittweida, Prof. Dr. Anika Möcker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kontakt im DLR Projektträger:&#039;&#039;&#039; Dr. Jędrzej Sulmowski [mailto:jedrzej.sulmowski@dlr.de E-Mail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesministerium für Bildung und Forschung (2023): Projektblätter: BMBF-Fördermaßnahme „Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen“ https://www.fona.de/medien/pdf/Projektblaetter_TnHs_web.pdf (Zugriff: 01.06.2023)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Webseite:&#039;&#039;&#039;[https://www.hnee.de/de/Fachbereiche/Wald-und-Umwelt/Forschung/Aktuelle-Projekte/WaNdel4/WaNdel4-Wissen-fr-angewandte-Nachhaltigkeit-an-deutschen-Hochschulen-E11767.htm Link]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Projekt]][[Kategorie:TraNHSform]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baldin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Datei:Urkunde_Nistkastenpaten_2024.pdf&amp;diff=21545</id>
		<title>Datei:Urkunde Nistkastenpaten 2024.pdf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Datei:Urkunde_Nistkastenpaten_2024.pdf&amp;diff=21545"/>
		<updated>2025-03-18T08:56:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baldin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Urkunde Nistkastenpaten Hochschule Mittweida&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baldin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Fl%C3%A4chen-_und_Raumauslastung_von_Hochschulfl%C3%A4chen&amp;diff=21518</id>
		<title>Flächen- und Raumauslastung von Hochschulflächen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Fl%C3%A4chen-_und_Raumauslastung_von_Hochschulfl%C3%A4chen&amp;diff=21518"/>
		<updated>2025-03-13T14:23:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baldin: /* Zielsetzung von Vorgehen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Best Practice&lt;br /&gt;
|hfeld=Governance, Nachhaltigkeitsberichterstattung, Betrieb, Vernetzung&lt;br /&gt;
|thema=Nachhaltigkeit, Betrieb&lt;br /&gt;
|zielgr=Verwaltungsmitarbeitende, Hochschulleitung, Nachhaltigkeitsbeauftragte(r)&lt;br /&gt;
|hochsch=Hochschule Mittweida&lt;br /&gt;
|org=WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation&lt;br /&gt;
|adresse=Technikumplatz 17, 09648 Mittweida&lt;br /&gt;
|projekt=Transformationspfade (traNHSform)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Einordnung und Bedeutung&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Gebäude und Gebäudeflächen sind die Orte, in denen Lehre, Wissenschaft und Hochschulmanagement stattfindet. Gleichzeitig können Gebäude und deren Betrieb eine bedeutende Rolle bei Entwicklung zur nachhaltigen Hochschule spielen. Beispielsweise verursachen Bau und Betrieb von Gebäuden ca. 40% des Energieverbrauchs und 1/3 der Treibhausgasemissionen in Deutschland und verantworten zudem mehr als die Hälfte des Abfallaufkommens. Die ressourcenintensive Bereitstellung von Gebäuden bzw. Flächen machen sie zu einem wertvollen Gut, das so effizient wie möglich genutzt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem gegenüber steht, dass Hochschulen Orte sind, die eine vergleichsweise geringe Flächenauslastung aufweisen. Dennoch melden Fakultäten und Institute immer wieder neue Flächenbedarfe an, wodurch der Eindruck einer Flächenknappheit oder Überbelegung entsteht. Statt als erstes über Neubau nachzudenken, sollte zunächst geprüft werden, ob die Flächenbedarfe nicht mit vorhandenen Flächen gedeckt werden können. Häufig kann der Mehrbedarf an Flächen durch eine simple Neuorganisation der Flächenzuteilung gedeckt werden. Das ist in jedem Fall deutlich günstiger als Neubau, lässt sich kurzfristig realisieren und schont massiv die Umwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen, welche Flächenpotenziale die Bestandsgebäude einer Hochschule aufweisen, ist die Methode der Auslastungsanalysen anzuwenden. Flächen- und Raumauslastungsanalysen wurden im Verbundprojekt Wandel!4 von der Hochschule Mittweida unter Leitung von Prof. Dr. Anika Möcker an verschiedenen Hochschulen durchgeführt. Die grundsätzliche Vorgehensweise, die hierbei angewandt wurde, wird nachfolgend beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Zielsetzung von Vorgehen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raumauslastungs- und Flächenanalysen verfolgen das Ziel, die tatsächliche Nutzungsrate von Hochschulflächen transparent darzulegen. Dabei liegt der Fokus auf Lehrräume, insbesondere Seminarräume und Hörsäle, da diese hochschulübergreifend miteinander verglichen werden können. In jedem Fall ist vor der Analyse die Zustimmung der Hochschulleitung und im Falle von Begehungen auch der beteiligten Fakultäten einzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Projekt untersuchten Fälle wiesen alle eine zentrale oder fakultätsinterne Raumvergabe durch eine digitale Stunden- und Raumplanung auf. Dies ist eine zentrale Voraussetzung, um die Raumbuchungsdaten gebündelt auszuwerten. Der erste Schritt besteht in der Auswertung der &#039;&#039;&#039;zeitmäßigen Raumauslastung&#039;&#039;&#039; von Hörsälen und Seminarräumen auf Basis der Raumbuchungsdaten. Um Vergleiche mit anderen Hochschulen oder mit Planwerten durchzuführen sind folgende Parameter wichtig bei der Untersuchung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Betrachtungszeitraum im Jahr: die 16 Wochen der Vorlesungszeit eines Semesters, d.h. ohne Vorbereitungs- oder Prüfungswochen. Letztere können gesondert ausgewertet werden. Gleiches gilt für die Betrachtung über ein gesamtes Jahr inkl. vorlesungsfreier Zeit.&lt;br /&gt;
* Betrachtungszeitraum pro Tag: die üblichen Vorlesungs- und Seminarzeiten, bspw. 08:00 – 19:00 Uhr&lt;br /&gt;
* Ergebnis: durchschnittliche Nutzung in Stunden pro Seminarwoche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind in den Raumbuchungsdaten auch Informationen zur Sitzplatzkapazität der Räume sowie zur Teilnehmerzahl der Lehrveranstaltung enthalten, kann überdies eine &#039;&#039;&#039;platzmäßige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Raumauslastung&#039;&#039;&#039; erfolgen. Dadurch wird transparent, ob die Räume entsprechend ihrer Platzkapazität genutzt werden oder ob eine (deutliche) Über- oder Unterbelegung vorliegt.&lt;br /&gt;
[[Datei:20231128 120807.jpg|alternativtext=Das Foto zeigt einen Seminarraum an einer Hochschule mit Tischen und Stühlen, es befinden sich keine Personen im Raum.|mini|450x450px|Seminarraum an einer Hochschule]]&lt;br /&gt;
Es empfiehlt sich die ersten Analysen für ein exemplarisches Gebäude mit unterschiedlich großen Seminarräumen und ggf. auch Hörsälen durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt wird die &#039;&#039;&#039;tatsächliche Auslastung&#039;&#039;&#039; der Räume untersucht. Es ist nicht unüblich, dass über Raumbuchungsdaten hinaus Veranstaltungen stattfinden, wegfallen oder Studierende die Räume fürs Selbststudium nutzen. Um herauszufinden, in welchem Umfang dies erfolgt, sind Begehungen der Flächen erforderlich, bei denen ein Abgleich der geplanten mit der tatsächlichen Raumnutzung erfolgt. Im Idealfall werden zeitmäßige und platzmäßige Auslastungsgrade erfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Auswertung der Ergebnisse&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Durch Gegenüberstellung mit den Planwerten zur Flächenplanung werden schnell mögliche Potenziale einzelner Räume oder Wochentage deutlich. Diese sind dann genauer zu betrachten und in Bezug auf Raumgröße/Kapazität, Ausstattung und hochschulinterne Aspekte zu hinterfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfahrungen mit den Raumauslastungsanalysen unterschiedlichster Hochschulen haben gezeigt, dass die Ergebnisse stets auch qualitativ einzuordnen sind. Bspw. kann häufig eine Konzentration der Auslastung auf bestimmte Kernzeiten festgestellt werden, die von Hochschule zu Hochschule variiert. Teilweise lässt sich dies organisatorisch begründen, wenn bspw.  fachübergreifende Lehrformen wie bei Plattformmodellen angeboten werden. Ein anderer zu berücksichtigender Faktor ist die steigende Zahl von ProfessorInnen und Dozentinnen, die einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der durchgeführten Flächen- und Raumauslastungsanalysen weisen jedoch darauf hin, dass in den betreffenden Hochschulen ausgeprägte Flächenpotenziale vorhanden sind. Um diese zu nutzen, sind entsprechende steuernde Eingriffe in die Organisation der Flächenverteilung bzw. Raumzuordnung erforderlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Das hier vorgestellte Vorgehen wird laufend weiterentwickelt und die Inhalte regelmäßig angepasst. Konkrete Ergebnisse werden nach Veröffentlichung auch hier geteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;==Ansprechpersonen==&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Hochschule Mittweida&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professur Nachhaltiges Bauen und Betreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Anika Möcker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Fenner, Henrich. 2010. &#039;&#039;Bedarf und Auslastung von Hörsälen und Seminarräumen&#039;&#039;. Hannover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenner, Henrich. 2014a. Hörsäle und Seminarräume: Bestände besser nutzen. Auslastungsuntersuchungen an Hochschulen als Basis eines effektiven Lehrraummanagements. &#039;&#039;wissenschaftsmanagement:&#039;&#039;54-57.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenner, Henrich. 2014b. &#039;&#039;Monitoring und Optimierung der Lehrflächenauslastung&#039;&#039;. Leibnizhaus Hannover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gramsch, Wiebke, Fabian Lange, Sara Okun und Jakob Wellbrock. 2020. &#039;&#039;Morphing the C! Interdisziplinäres Projekt Industrial Design &amp;amp; Facility Management&#039;&#039;. Analyse der Flächenressourcen. HTW Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruiz, Marcelo. 2017. Flächenplanung in Hochschulen „Down Under“. Bericht über den „TEFMA Space Leadership and the Digital Frontier Workshop” in Brisbane, Australien am 09./10. Mai 2017. &#039;&#039;Magazin für Hochschulentwicklung:&#039;&#039;3–5.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baldin</name></author>
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		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Fl%C3%A4chen-_und_Raumauslastung_von_Hochschulfl%C3%A4chen&amp;diff=21517</id>
		<title>Flächen- und Raumauslastung von Hochschulflächen</title>
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		<updated>2025-03-13T14:22:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baldin: /* Ansprechpersonen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Best Practice&lt;br /&gt;
|hfeld=Governance, Nachhaltigkeitsberichterstattung, Betrieb, Vernetzung&lt;br /&gt;
|thema=Nachhaltigkeit, Betrieb&lt;br /&gt;
|zielgr=Verwaltungsmitarbeitende, Hochschulleitung, Nachhaltigkeitsbeauftragte(r)&lt;br /&gt;
|hochsch=Hochschule Mittweida&lt;br /&gt;
|org=WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation&lt;br /&gt;
|adresse=Technikumplatz 17, 09648 Mittweida&lt;br /&gt;
|projekt=Transformationspfade (traNHSform)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Einordnung und Bedeutung&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Gebäude und Gebäudeflächen sind die Orte, in denen Lehre, Wissenschaft und Hochschulmanagement stattfindet. Gleichzeitig können Gebäude und deren Betrieb eine bedeutende Rolle bei Entwicklung zur nachhaltigen Hochschule spielen. Beispielsweise verursachen Bau und Betrieb von Gebäuden ca. 40% des Energieverbrauchs und 1/3 der Treibhausgasemissionen in Deutschland und verantworten zudem mehr als die Hälfte des Abfallaufkommens. Die ressourcenintensive Bereitstellung von Gebäuden bzw. Flächen machen sie zu einem wertvollen Gut, das so effizient wie möglich genutzt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem gegenüber steht, dass Hochschulen Orte sind, die eine vergleichsweise geringe Flächenauslastung aufweisen. Dennoch melden Fakultäten und Institute immer wieder neue Flächenbedarfe an, wodurch der Eindruck einer Flächenknappheit oder Überbelegung entsteht. Statt als erstes über Neubau nachzudenken, sollte zunächst geprüft werden, ob die Flächenbedarfe nicht mit vorhandenen Flächen gedeckt werden können. Häufig kann der Mehrbedarf an Flächen durch eine simple Neuorganisation der Flächenzuteilung gedeckt werden. Das ist in jedem Fall deutlich günstiger als Neubau, lässt sich kurzfristig realisieren und schont massiv die Umwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen, welche Flächenpotenziale die Bestandsgebäude einer Hochschule aufweisen, ist die Methode der Auslastungsanalysen anzuwenden. Flächen- und Raumauslastungsanalysen wurden im Verbundprojekt Wandel!4 von der Hochschule Mittweida unter Leitung von Prof. Dr. Anika Möcker an verschiedenen Hochschulen durchgeführt. Die grundsätzliche Vorgehensweise, die hierbei angewandt wurde, wird nachfolgend beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Zielsetzung von Vorgehen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raumauslastungs- und Flächenanalysen verfolgen das Ziel, die tatsächliche Nutzungsrate von Hochschulflächen transparent darzulegen. Dabei liegt der Fokus auf Lehrräume, insbesondere Seminarräume und Hörsäle, da diese hochschulübergreifend miteinander verglichen werden können. In jedem Fall ist vor der Analyse die Zustimmung der Hochschulleitung und im Falle von Begehungen auch der beteiligten Fakultäten einzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Projekt untersuchten Fälle wiesen alle eine zentrale oder fakultätsinterne Raumvergabe durch eine digitale Stunden- und Raumplanung auf. Dies ist eine zentrale Voraussetzung, um die Raumbuchungsdaten gebündelt auszuwerten. Der erste Schritt besteht in der Auswertung der &#039;&#039;&#039;zeitmäßigen Raumauslastung&#039;&#039;&#039; von Hörsälen und Seminarräumen auf Basis der Raumbuchungsdaten. Um Vergleiche mit anderen Hochschulen oder mit Planwerten durchzuführen sind folgende Parameter wichtig bei der Untersuchung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Betrachtungszeitraum im Jahr: die 16 Wochen der Vorlesungszeit eines Semesters, d.h. ohne Vorbereitungs- oder Prüfungswochen. Letztere können gesondert ausgewertet werden. Gleiches gilt für die Betrachtung über ein gesamtes Jahr inkl. vorlesungsfreier Zeit.&lt;br /&gt;
* Betrachtungszeitraum pro Tag: die üblichen Vorlesungs- und Seminarzeiten, bspw. 08:00 – 19:00&lt;br /&gt;
* Ergebnis: durchschnittliche Nutzung in Stunden pro Seminarwoche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind in den Raumbuchungsdaten auch Informationen zur Sitzplatzkapazität der Räume sowie zur Teilnehmerzahl der Lehrveranstaltung enthalten, kann überdies eine &#039;&#039;&#039;platzmäßige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Raumauslastung&#039;&#039;&#039; erfolgen. Dadurch wird transparent, ob die Räume entsprechend ihrer Platzkapazität genutzt werden oder ob eine (deutliche) Über- oder Unterbelegung vorliegt.&lt;br /&gt;
[[Datei:20231128 120807.jpg|alternativtext=Das Foto zeigt einen Seminarraum an einer Hochschule mit Tischen und Stühlen, es befinden sich keine Personen im Raum.|mini|450x450px|Seminarraum an einer Hochschule]]&lt;br /&gt;
Es empfiehlt sich die ersten Analysen für ein exemplarisches Gebäude mit unterschiedlich großen Seminarräumen und ggf. auch Hörsälen durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt wird die &#039;&#039;&#039;tatsächliche Auslastung&#039;&#039;&#039; der Räume untersucht. Es ist nicht unüblich, dass über Raumbuchungsdaten hinaus Veranstaltungen stattfinden, wegfallen oder Studierende die Räume fürs Selbststudium nutzen. Um herauszufinden, in welchem Umfang dies erfolgt, sind Begehungen der Flächen erforderlich, bei denen ein Abgleich der geplanten mit der tatsächlichen Raumnutzung erfolgt. Im Idealfall werden zeitmäßige und platzmäßige Auslastungsgrade erfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Auswertung der Ergebnisse&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Durch Gegenüberstellung mit den Planwerten zur Flächenplanung werden schnell mögliche Potenziale einzelner Räume oder Wochentage deutlich. Diese sind dann genauer zu betrachten und in Bezug auf Raumgröße/Kapazität, Ausstattung und hochschulinterne Aspekte zu hinterfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfahrungen mit den Raumauslastungsanalysen unterschiedlichster Hochschulen haben gezeigt, dass die Ergebnisse stets auch qualitativ einzuordnen sind. Bspw. kann häufig eine Konzentration der Auslastung auf bestimmte Kernzeiten festgestellt werden, die von Hochschule zu Hochschule variiert. Teilweise lässt sich dies organisatorisch begründen, wenn bspw.  fachübergreifende Lehrformen wie bei Plattformmodellen angeboten werden. Ein anderer zu berücksichtigender Faktor ist die steigende Zahl von ProfessorInnen und Dozentinnen, die einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der durchgeführten Flächen- und Raumauslastungsanalysen weisen jedoch darauf hin, dass in den betreffenden Hochschulen ausgeprägte Flächenpotenziale vorhanden sind. Um diese zu nutzen, sind entsprechende steuernde Eingriffe in die Organisation der Flächenverteilung bzw. Raumzuordnung erforderlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Das hier vorgestellte Vorgehen wird laufend weiterentwickelt und die Inhalte regelmäßig angepasst. Konkrete Ergebnisse werden nach Veröffentlichung auch hier geteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;==Ansprechpersonen==&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Hochschule Mittweida&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professur Nachhaltiges Bauen und Betreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Anika Möcker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Fenner, Henrich. 2010. &#039;&#039;Bedarf und Auslastung von Hörsälen und Seminarräumen&#039;&#039;. Hannover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenner, Henrich. 2014a. Hörsäle und Seminarräume: Bestände besser nutzen. Auslastungsuntersuchungen an Hochschulen als Basis eines effektiven Lehrraummanagements. &#039;&#039;wissenschaftsmanagement:&#039;&#039;54-57.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenner, Henrich. 2014b. &#039;&#039;Monitoring und Optimierung der Lehrflächenauslastung&#039;&#039;. Leibnizhaus Hannover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gramsch, Wiebke, Fabian Lange, Sara Okun und Jakob Wellbrock. 2020. &#039;&#039;Morphing the C! Interdisziplinäres Projekt Industrial Design &amp;amp; Facility Management&#039;&#039;. Analyse der Flächenressourcen. HTW Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruiz, Marcelo. 2017. Flächenplanung in Hochschulen „Down Under“. Bericht über den „TEFMA Space Leadership and the Digital Frontier Workshop” in Brisbane, Australien am 09./10. Mai 2017. &#039;&#039;Magazin für Hochschulentwicklung:&#039;&#039;3–5.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baldin</name></author>
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		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Fl%C3%A4chen-_und_Raumauslastung_von_Hochschulfl%C3%A4chen&amp;diff=21516</id>
		<title>Flächen- und Raumauslastung von Hochschulflächen</title>
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		<updated>2025-03-13T14:22:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baldin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Best Practice&lt;br /&gt;
|hfeld=Governance, Nachhaltigkeitsberichterstattung, Betrieb, Vernetzung&lt;br /&gt;
|thema=Nachhaltigkeit, Betrieb&lt;br /&gt;
|zielgr=Verwaltungsmitarbeitende, Hochschulleitung, Nachhaltigkeitsbeauftragte(r)&lt;br /&gt;
|hochsch=Hochschule Mittweida&lt;br /&gt;
|org=WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation&lt;br /&gt;
|adresse=Technikumplatz 17, 09648 Mittweida&lt;br /&gt;
|projekt=Transformationspfade (traNHSform)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Einordnung und Bedeutung&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Gebäude und Gebäudeflächen sind die Orte, in denen Lehre, Wissenschaft und Hochschulmanagement stattfindet. Gleichzeitig können Gebäude und deren Betrieb eine bedeutende Rolle bei Entwicklung zur nachhaltigen Hochschule spielen. Beispielsweise verursachen Bau und Betrieb von Gebäuden ca. 40% des Energieverbrauchs und 1/3 der Treibhausgasemissionen in Deutschland und verantworten zudem mehr als die Hälfte des Abfallaufkommens. Die ressourcenintensive Bereitstellung von Gebäuden bzw. Flächen machen sie zu einem wertvollen Gut, das so effizient wie möglich genutzt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem gegenüber steht, dass Hochschulen Orte sind, die eine vergleichsweise geringe Flächenauslastung aufweisen. Dennoch melden Fakultäten und Institute immer wieder neue Flächenbedarfe an, wodurch der Eindruck einer Flächenknappheit oder Überbelegung entsteht. Statt als erstes über Neubau nachzudenken, sollte zunächst geprüft werden, ob die Flächenbedarfe nicht mit vorhandenen Flächen gedeckt werden können. Häufig kann der Mehrbedarf an Flächen durch eine simple Neuorganisation der Flächenzuteilung gedeckt werden. Das ist in jedem Fall deutlich günstiger als Neubau, lässt sich kurzfristig realisieren und schont massiv die Umwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen, welche Flächenpotenziale die Bestandsgebäude einer Hochschule aufweisen, ist die Methode der Auslastungsanalysen anzuwenden. Flächen- und Raumauslastungsanalysen wurden im Verbundprojekt Wandel!4 von der Hochschule Mittweida unter Leitung von Prof. Dr. Anika Möcker an verschiedenen Hochschulen durchgeführt. Die grundsätzliche Vorgehensweise, die hierbei angewandt wurde, wird nachfolgend beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Zielsetzung von Vorgehen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raumauslastungs- und Flächenanalysen verfolgen das Ziel, die tatsächliche Nutzungsrate von Hochschulflächen transparent darzulegen. Dabei liegt der Fokus auf Lehrräume, insbesondere Seminarräume und Hörsäle, da diese hochschulübergreifend miteinander verglichen werden können. In jedem Fall ist vor der Analyse die Zustimmung der Hochschulleitung und im Falle von Begehungen auch der beteiligten Fakultäten einzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Projekt untersuchten Fälle wiesen alle eine zentrale oder fakultätsinterne Raumvergabe durch eine digitale Stunden- und Raumplanung auf. Dies ist eine zentrale Voraussetzung, um die Raumbuchungsdaten gebündelt auszuwerten. Der erste Schritt besteht in der Auswertung der &#039;&#039;&#039;zeitmäßigen Raumauslastung&#039;&#039;&#039; von Hörsälen und Seminarräumen auf Basis der Raumbuchungsdaten. Um Vergleiche mit anderen Hochschulen oder mit Planwerten durchzuführen sind folgende Parameter wichtig bei der Untersuchung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Betrachtungszeitraum im Jahr: die 16 Wochen der Vorlesungszeit eines Semesters, d.h. ohne Vorbereitungs- oder Prüfungswochen. Letztere können gesondert ausgewertet werden. Gleiches gilt für die Betrachtung über ein gesamtes Jahr inkl. vorlesungsfreier Zeit.&lt;br /&gt;
* Betrachtungszeitraum pro Tag: die üblichen Vorlesungs- und Seminarzeiten, bspw. 08:00 – 19:00&lt;br /&gt;
* Ergebnis: durchschnittliche Nutzung in Stunden pro Seminarwoche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind in den Raumbuchungsdaten auch Informationen zur Sitzplatzkapazität der Räume sowie zur Teilnehmerzahl der Lehrveranstaltung enthalten, kann überdies eine &#039;&#039;&#039;platzmäßige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Raumauslastung&#039;&#039;&#039; erfolgen. Dadurch wird transparent, ob die Räume entsprechend ihrer Platzkapazität genutzt werden oder ob eine (deutliche) Über- oder Unterbelegung vorliegt.&lt;br /&gt;
[[Datei:20231128 120807.jpg|alternativtext=Das Foto zeigt einen Seminarraum an einer Hochschule mit Tischen und Stühlen, es befinden sich keine Personen im Raum.|mini|450x450px|Seminarraum an einer Hochschule]]&lt;br /&gt;
Es empfiehlt sich die ersten Analysen für ein exemplarisches Gebäude mit unterschiedlich großen Seminarräumen und ggf. auch Hörsälen durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt wird die &#039;&#039;&#039;tatsächliche Auslastung&#039;&#039;&#039; der Räume untersucht. Es ist nicht unüblich, dass über Raumbuchungsdaten hinaus Veranstaltungen stattfinden, wegfallen oder Studierende die Räume fürs Selbststudium nutzen. Um herauszufinden, in welchem Umfang dies erfolgt, sind Begehungen der Flächen erforderlich, bei denen ein Abgleich der geplanten mit der tatsächlichen Raumnutzung erfolgt. Im Idealfall werden zeitmäßige und platzmäßige Auslastungsgrade erfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Auswertung der Ergebnisse&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Durch Gegenüberstellung mit den Planwerten zur Flächenplanung werden schnell mögliche Potenziale einzelner Räume oder Wochentage deutlich. Diese sind dann genauer zu betrachten und in Bezug auf Raumgröße/Kapazität, Ausstattung und hochschulinterne Aspekte zu hinterfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfahrungen mit den Raumauslastungsanalysen unterschiedlichster Hochschulen haben gezeigt, dass die Ergebnisse stets auch qualitativ einzuordnen sind. Bspw. kann häufig eine Konzentration der Auslastung auf bestimmte Kernzeiten festgestellt werden, die von Hochschule zu Hochschule variiert. Teilweise lässt sich dies organisatorisch begründen, wenn bspw.  fachübergreifende Lehrformen wie bei Plattformmodellen angeboten werden. Ein anderer zu berücksichtigender Faktor ist die steigende Zahl von ProfessorInnen und Dozentinnen, die einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der durchgeführten Flächen- und Raumauslastungsanalysen weisen jedoch darauf hin, dass in den betreffenden Hochschulen ausgeprägte Flächenpotenziale vorhanden sind. Um diese zu nutzen, sind entsprechende steuernde Eingriffe in die Organisation der Flächenverteilung bzw. Raumzuordnung erforderlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Das hier vorgestellte Vorgehen wird laufend weiterentwickelt und die Inhalte regelmäßig angepasst. Konkrete Ergebnisse werden nach Veröffentlichung auch hier geteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ansprechpersonen==&lt;br /&gt;
Hochschule Mittweida&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professur Nachhaltiges Bauen und Betreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Anika Möcker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Fenner, Henrich. 2010. &#039;&#039;Bedarf und Auslastung von Hörsälen und Seminarräumen&#039;&#039;. Hannover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenner, Henrich. 2014a. Hörsäle und Seminarräume: Bestände besser nutzen. Auslastungsuntersuchungen an Hochschulen als Basis eines effektiven Lehrraummanagements. &#039;&#039;wissenschaftsmanagement:&#039;&#039;54-57.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenner, Henrich. 2014b. &#039;&#039;Monitoring und Optimierung der Lehrflächenauslastung&#039;&#039;. Leibnizhaus Hannover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gramsch, Wiebke, Fabian Lange, Sara Okun und Jakob Wellbrock. 2020. &#039;&#039;Morphing the C! Interdisziplinäres Projekt Industrial Design &amp;amp; Facility Management&#039;&#039;. Analyse der Flächenressourcen. HTW Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruiz, Marcelo. 2017. Flächenplanung in Hochschulen „Down Under“. Bericht über den „TEFMA Space Leadership and the Digital Frontier Workshop” in Brisbane, Australien am 09./10. Mai 2017. &#039;&#039;Magazin für Hochschulentwicklung:&#039;&#039;3–5.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baldin</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Fl%C3%A4chen-_und_Raumauslastung_von_Hochschulfl%C3%A4chen&amp;diff=21515</id>
		<title>Flächen- und Raumauslastung von Hochschulflächen</title>
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		<updated>2025-03-13T14:21:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baldin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Best Practice&lt;br /&gt;
|hfeld=Governance, Nachhaltigkeitsberichterstattung, Betrieb, Vernetzung&lt;br /&gt;
|thema=Nachhaltigkeit, Betrieb&lt;br /&gt;
|zielgr=Verwaltungsmitarbeitende, Hochschulleitung, Nachhaltigkeitsbeauftragte(r)&lt;br /&gt;
|hochsch=Hochschule Mittweida&lt;br /&gt;
|org=WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation&lt;br /&gt;
|adresse=Technikumplatz 17, 09648 Mittweida&lt;br /&gt;
|projekt=Transformationspfade (traNHSform)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Kurzbeschreibung==&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Einordnung und Bedeutung&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Gebäude und Gebäudeflächen sind die Orte, in denen Lehre, Wissenschaft und Hochschulmanagement stattfindet. Gleichzeitig können Gebäude und deren Betrieb eine bedeutende Rolle bei Entwicklung zur nachhaltigen Hochschule spielen. Beispielsweise verursachen Bau und Betrieb von Gebäuden ca. 40% des Energieverbrauchs und 1/3 der Treibhausgasemissionen in Deutschland und verantworten zudem mehr als die Hälfte des Abfallaufkommens. Die ressourcenintensive Bereitstellung von Gebäuden bzw. Flächen machen sie zu einem wertvollen Gut, das so effizient wie möglich genutzt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem gegenüber steht, dass Hochschulen Orte sind, die eine vergleichsweise geringe Flächenauslastung aufweisen. Dennoch melden Fakultäten und Institute immer wieder neue Flächenbedarfe an, wodurch der Eindruck einer Flächenknappheit oder Überbelegung entsteht. Statt als erstes über Neubau nachzudenken, sollte zunächst geprüft werden, ob die Flächenbedarfe nicht mit vorhandenen Flächen gedeckt werden können. Häufig kann der Mehrbedarf an Flächen durch eine simple Neuorganisation der Flächenzuteilung gedeckt werden. Das ist in jedem Fall deutlich günstiger als Neubau, lässt sich kurzfristig realisieren und schont massiv die Umwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen, welche Flächenpotenziale die Bestandsgebäude einer Hochschule aufweisen, ist die Methode der Auslastungsanalysen anzuwenden. Flächen- und Raumauslastungsanalysen wurden im Verbundprojekt Wandel!4 von der Hochschule Mittweida unter Leitung von Prof. Dr. Anika Möcker an verschiedenen Hochschulen durchgeführt. Die grundsätzliche Vorgehensweise, die hierbei angewandt wurde, wird nachfolgend beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Zielsetzung von Vorgehen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raumauslastungs- und Flächenanalysen verfolgen das Ziel, die tatsächliche Nutzungsrate von Hochschulflächen transparent darzulegen. Dabei liegt der Fokus auf Lehrräume, insbesondere Seminarräume und Hörsäle, da diese hochschulübergreifend miteinander verglichen werden können. In jedem Fall ist vor der Analyse die Zustimmung der Hochschulleitung und im Falle von Begehungen auch der beteiligten Fakultäten einzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Projekt untersuchten Fälle wiesen alle eine zentrale oder fakultätsinterne Raumvergabe durch eine digitale Stunden- und Raumplanung auf. Dies ist eine zentrale Voraussetzung, um die Raumbuchungsdaten gebündelt auszuwerten. Der erste Schritt besteht in der Auswertung der &#039;&#039;&#039;zeitmäßigen Raumauslastung&#039;&#039;&#039; von Hörsälen und Seminarräumen auf Basis der Raumbuchungsdaten. Um Vergleiche mit anderen Hochschulen oder mit Planwerten durchzuführen sind folgende Parameter wichtig bei der Untersuchung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Betrachtungszeitraum im Jahr: die 16 Wochen der Vorlesungszeit eines Semesters, d.h. ohne Vorbereitungs- oder Prüfungswochen. Letztere können gesondert ausgewertet werden. Gleiches gilt für die Betrachtung über ein gesamtes Jahr inkl. vorlesungsfreier Zeit.&lt;br /&gt;
* Betrachtungszeitraum pro Tag: die üblichen Vorlesungs- und Seminarzeiten, bspw. 08:00 – 19:00&lt;br /&gt;
* Ergebnis: durchschnittliche Nutzung in Stunden pro Seminarwoche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind in den Raumbuchungsdaten auch Informationen zur Sitzplatzkapazität der Räume sowie zur Teilnehmerzahl der Lehrveranstaltung enthalten, kann überdies eine &#039;&#039;&#039;platzmäßige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Raumauslastung&#039;&#039;&#039; erfolgen. Dadurch wird transparent, ob die Räume entsprechend ihrer Platzkapazität genutzt werden oder ob eine (deutliche) Über- oder Unterbelegung vorliegt.&lt;br /&gt;
[[Datei:20231128 120807.jpg|alternativtext=Das Foto zeigt einen Seminarraum an einer Hochschule mit Tischen und Stühlen, es befinden sich keine Personen im Raum.|mini|450x450px|Seminarraum an einer Hochschule]]&lt;br /&gt;
Es empfiehlt sich die ersten Analysen für ein exemplarisches Gebäude mit unterschiedlich großen Seminarräumen und ggf. auch Hörsälen durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt wird die &#039;&#039;&#039;tatsächliche Auslastung&#039;&#039;&#039; der Räume untersucht. Es ist nicht unüblich, dass über Raumbuchungsdaten hinaus Veranstaltungen stattfinden, wegfallen oder Studierende die Räume fürs Selbststudium nutzen. Um herauszufinden, in welchem Umfang dies erfolgt, sind Begehungen der Flächen erforderlich, bei denen ein Abgleich der geplanten mit der tatsächlichen Raumnutzung erfolgt. Im Idealfall werden zeitmäßige und platzmäßige Auslastungsgrade erfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Auswertung der Ergebnisse&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Durch Gegenüberstellung mit den Planwerten zur Flächenplanung werden schnell mögliche Potenziale einzelner Räume oder Wochentage deutlich. Diese sind dann genauer zu betrachten und in Bezug auf Raumgröße/Kapazität, Ausstattung und hochschulinterne Aspekte zu hinterfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfahrungen mit den Raumauslastungsanalysen unterschiedlichster Hochschulen haben gezeigt, dass die Ergebnisse stets auch qualitativ einzuordnen sind. Bspw. kann häufig eine Konzentration der Auslastung auf bestimmte Kernzeiten festgestellt werden, die von Hochschule zu Hochschule variiert. Teilweise lässt sich dies organisatorisch begründen, wenn bspw.  fachübergreifende Lehrformen wie bei Plattformmodellen angeboten werden. Ein anderer zu berücksichtigender Faktor ist die steigende Zahl von ProfessorInnen und Dozentinnen, die einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der durchgeführten Flächen- und Raumauslastungsanalysen weisen jedoch darauf hin, dass in den betreffenden Hochschulen ausgeprägte Flächenpotenziale vorhanden sind. Um diese zu nutzen, sind entsprechende steuernde Eingriffe in die Organisation der Flächenverteilung bzw. Raumzuordnung erforderlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Das hier vorgestellte Vorgehen wird laufend weiterentwickelt und die Inhalte regelmäßig angepasst. Konkrete Ergebnisse werden nach Veröffentlichung auch hier geteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ansprechpersonen==&lt;br /&gt;
Hochschule Mittweida&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professur Nachhaltiges Bauen und Betreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Anika Möcker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Fenner, Henrich. 2010. &#039;&#039;Bedarf und Auslastung von Hörsälen und Seminarräumen&#039;&#039;. Hannover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenner, Henrich. 2014a. Hörsäle und Seminarräume: Bestände besser nutzen. Auslastungsuntersuchungen an Hochschulen als Basis eines effektiven Lehrraummanagements. &#039;&#039;wissenschaftsmanagement:&#039;&#039;54-57.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenner, Henrich. 2014b. &#039;&#039;Monitoring und Optimierung der Lehrflächenauslastung&#039;&#039;. Leibnizhaus Hannover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gramsch, Wiebke, Fabian Lange, Sara Okun und Jakob Wellbrock. 2020. &#039;&#039;Morphing the C! Interdisziplinäres Projekt Industrial Design &amp;amp; Facility Management&#039;&#039;. Analyse der Flächenressourcen. HTW Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruiz, Marcelo. 2017. Flächenplanung in Hochschulen „Down Under“. Bericht über den „TEFMA Space Leadership and the Digital Frontier Workshop” in Brisbane, Australien am 09./10. Mai 2017. &#039;&#039;Magazin für Hochschulentwicklung:&#039;&#039;3–5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Draft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ziele==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorgehen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlüsselakteure und -strukturen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ergebnisse und Wirkungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gelingensbedingungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links, Material, Ansprechpersonen==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baldin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=WaNdel!4_%E2%80%93_Wissen_f%C3%BCr_angewandte_Nachhaltigkeit_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=21514</id>
		<title>WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=WaNdel!4_%E2%80%93_Wissen_f%C3%BCr_angewandte_Nachhaltigkeit_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=21514"/>
		<updated>2025-03-13T14:20:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baldin: /* Wiki-Beträge aus dem Verbundvorhaben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{#set:Has parent page=Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen}}&lt;br /&gt;
==Ausgangssituation und Forschungsfragen==&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo Wandel!4.png|mini|Logo WaNdel!4]]&lt;br /&gt;
Hochschulen übernehmen regional vorrangig drei Funktionen: Erstens bilden sie Menschen vorwiegend für andere Organisationseinheiten der Gesellschaft aus. Zweitens sind sie ein Ort der intellektuellen Auseinandersetzung und Forschung für und mit Akteurinnen und Akteuren aus der Region und drittens stellen sie weit sichtbare Leuchttürme für mehr als nur Forschung und Bildung dar: Sie sind Teil des kulturellen Lebens.&lt;br /&gt;
Vier in ihrer Historie und ihrem Standort unterschiedliche Hochschulen wollen ganzheitlich in [[Betrieb]], [[Forschung]] und [[Lehre]] zu einem regionalen Innovationshub für verstärkte Nachhaltigkeit werden. Dabei werden die Hochschulen durch assoziierte Partner aus Verwaltung, Politik und Wirtschaft unterstützt. WaNdel!4 untersucht, wie die Hochschule als Institution nicht nur jüngere Menschen für die großen Zukunftsfragen vorbereiten kann, sondern auch, wie sich das Umfeld der Hochschulen innovativ, konstruktiv und produktiv in den Prozess einbringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Projektansatz und Vorgehen==&lt;br /&gt;
Das Projekt basiert auf dem [[HOCH-N:Whole Institution Approach | Whole Institution Approach]]. Das heißt, der Ansatz beschränkt sich nicht allein auf die Lehre und erschöpft sich auch nicht in der forschenden Lehre, sondern bezieht alle wichtigen Statusgruppen sowie alle relevanten Stakeholder der Hochschulen und ihre Wirkungskreise ein. Im Mittelpunkt steht die nachhaltig betriebene Hochschule. Von je einer Hochschule federführend bearbeitet werden die&lt;br /&gt;
zentralen Arbeitspakete „Nachhaltiger [[Betrieb]]“, „Klimaschutz &amp;amp; -anpassung“, „[[Suffiziente Nutzungskonzepte für den Campus |Suffiziente Nutzungskonzepte]]“ sowie die „Empirische Analyse von Nachhaltigkeitseffekten“. Dabei können die Hochschulen voneinanderlernen. Partizipativ und innovativ werden Realexperimente mit bewährten qualitativen und quantitativen Methoden aus den Sozialwissenschaften verbunden, transdisziplinär mit außerwissenschaftlichem Wissen&lt;br /&gt;
aus der Praxis verknüpft und durch natur- und ingenieurswissenschaftliche Expertise ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Projektziele zu erwartende Ergebnisse==&lt;br /&gt;
Es sind vier Ziele hervorzuheben: Erstens wird angestrebt, dass die vier Hochschulen im Hinblick auf Nachhaltigkeit zum Projektende sehr viel stärker aufgestellt sind. Zweitens wird eine Verallgemeinerung der Vorgehensweise erarbeitet und in einem Synthesepapier zusammengestellt, das von allen vier Hochschulen genutzt werden kann. Drittens soll der Wissenschaftstransfer verstärkt werden und viertens sollen die Mitarbeitenden aller Statusgruppen der Hochschule für die Themen suffiziente Flächennutzung, Klimamitigation sowie klimaschonende Klimaadaption sensibilisiert&lt;br /&gt;
werden. Werden diese vier Ziele erreicht, rechnen die Projektpartner mit einer Wirkung auf die Nachhaltigkeit, die weit über die geförderten Hochschulen hinausgeht. Denn auch die jeweiligen Regionen sollen mitgenommen werden. Zudem werden anderen Hochschulen die Ergebnisse mit allen Chancen und Grenzen präsentiert werden, damit diese selbst realisierbare und zukunftsfähige Nachhaltigkeitsprojekte aufbauend auf den Erfahrungen von WaNdel!4 konzipieren und in die Praxis umsetzen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktivitäten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;&#039;Wiki-Beträge aus dem Verbundvorhaben&#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
[[Lehmworkshops]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Insektenturm zur Förderung der Biodiversität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Flächen- und Raumauslastung von Hochschulflächen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transformationspfade-Hubs von WaNdel!4 ===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;border-left: 5px solid rgb(131 28 132); padding: 10px; background-color:;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Raumnutzungskonzepte, 22.04.24&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;In diesem Hub stellt der Verbund Wandel!4 aus der BMBF-Förderlinie &amp;quot;Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen&amp;quot; erste Zwischenergebnisse des Projektes vor. Mögliche Konzepte für eine nachhaltigere Raumnutzung werden vorgestellt und die erforderlichen technischen, organisatorischen und kulturellen Handlungsstränge abgeleitet&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;{{Button&lt;br /&gt;
|ButtonLink=Transformationspfade-Hub - Raumnutzungskonzepte, 22.04.24&lt;br /&gt;
|ButtonText=zur Dokumentation&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auf einen Blick==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fördermaßnahme:&#039;&#039;&#039; Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Projekttitel:&#039;&#039;&#039; WaNdel!4 Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen - Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation (Förderkennzeichen: 01UN2210)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Laufzeit:&#039;&#039;&#039; 01.01.2023 – 31.12.2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verbundkoordination:&#039;&#039;&#039; Technische Hochschule Ingolstadt, Dr. Stefan Schweiger, Tel.: 0841/9348 - 6526, [mailto:stefan.schweiger@thi.de E-Mail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Projektpartner:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin&lt;br /&gt;
*Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde&lt;br /&gt;
*Hochschule Mittweida, Prof. Dr. Anika Möcker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kontakt im DLR Projektträger:&#039;&#039;&#039; Dr. Jędrzej Sulmowski [mailto:jedrzej.sulmowski@dlr.de E-Mail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesministerium für Bildung und Forschung (2023): Projektblätter: BMBF-Fördermaßnahme „Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen“ https://www.fona.de/medien/pdf/Projektblaetter_TnHs_web.pdf (Zugriff: 01.06.2023)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Webseite:&#039;&#039;&#039;[https://www.hnee.de/de/Fachbereiche/Wald-und-Umwelt/Forschung/Aktuelle-Projekte/WaNdel4/WaNdel4-Wissen-fr-angewandte-Nachhaltigkeit-an-deutschen-Hochschulen-E11767.htm Link]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Projekt]][[Kategorie:TraNHSform]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baldin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Fl%C3%A4chen-_und_Raumauslastung_von_Hochschulfl%C3%A4chen&amp;diff=21513</id>
		<title>Flächen- und Raumauslastung von Hochschulflächen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Fl%C3%A4chen-_und_Raumauslastung_von_Hochschulfl%C3%A4chen&amp;diff=21513"/>
		<updated>2025-03-13T14:19:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baldin: /* Links, Material, Ansprechpersonen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Best Practice&lt;br /&gt;
|hfeld=Governance, Nachhaltigkeitsberichterstattung, Betrieb, Vernetzung&lt;br /&gt;
|thema=Nachhaltigkeit, Betrieb&lt;br /&gt;
|zielgr=Verwaltungsmitarbeitende, Hochschulleitung, Nachhaltigkeitsbeauftragte(r)&lt;br /&gt;
|hochsch=Hochschule Mittweida&lt;br /&gt;
|org=WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation&lt;br /&gt;
|adresse=Technikumplatz 17, 09648 Mittweida&lt;br /&gt;
|projekt=Transformationspfade (traNHSform)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Einordnung und Bedeutung&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Gebäude und Gebäudeflächen sind die Orte, in denen Lehre, Wissenschaft und Hochschulmanagement stattfindet. Gleichzeitig können Gebäude und deren Betrieb eine bedeutende Rolle bei Entwicklung zur nachhaltigen Hochschule spielen. Beispielsweise verursachen Bau und Betrieb von Gebäuden ca. 40% des Energieverbrauchs und 1/3 der Treibhausgasemissionen in Deutschland und verantworten zudem mehr als die Hälfte des Abfallaufkommens. Die ressourcenintensive Bereitstellung von Gebäuden bzw. Flächen machen sie zu einem wertvollen Gut, das so effizient wie möglich genutzt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem gegenüber steht, dass Hochschulen Orte sind, die eine vergleichsweise geringe Flächenauslastung aufweisen. Dennoch melden Fakultäten und Institute immer wieder neue Flächenbedarfe an, wodurch der Eindruck einer Flächenknappheit oder Überbelegung entsteht. Statt als erstes über Neubau nachzudenken, sollte zunächst geprüft werden, ob die Flächenbedarfe nicht mit vorhandenen Flächen gedeckt werden können. Häufig kann der Mehrbedarf an Flächen durch eine simple Neuorganisation der Flächenzuteilung gedeckt werden. Das ist in jedem Fall deutlich günstiger als Neubau, lässt sich kurzfristig realisieren und schont massiv die Umwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen, welche Flächenpotenziale die Bestandsgebäude einer Hochschule aufweisen, ist die Methode der Auslastungsanalysen anzuwenden. Flächen- und Raumauslastungsanalysen wurden im Verbundprojekt Wandel!4 von der Hochschule Mittweida unter Leitung von Prof. Dr. Anika Möcker an verschiedenen Hochschulen durchgeführt. Die grundsätzliche Vorgehensweise, die hierbei angewandt wurde, wird nachfolgend beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Zielsetzung von Vorgehen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raumauslastungs- und Flächenanalysen verfolgen das Ziel, die tatsächliche Nutzungsrate von Hochschulflächen transparent darzulegen. Dabei liegt der Fokus auf Lehrräume, insbesondere Seminarräume und Hörsäle, da diese hochschulübergreifend miteinander verglichen werden können. In jedem Fall ist vor der Analyse die Zustimmung der Hochschulleitung und im Falle von Begehungen auch der beteiligten Fakultäten einzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Projekt untersuchten Fälle wiesen alle eine zentrale oder fakultätsinterne Raumvergabe durch eine digitale Stunden- und Raumplanung auf. Dies ist eine zentrale Voraussetzung, um die Raumbuchungsdaten gebündelt auszuwerten. Der erste Schritt besteht in der Auswertung der &#039;&#039;&#039;zeitmäßigen Raumauslastung&#039;&#039;&#039; von Hörsälen und Seminarräumen auf Basis der Raumbuchungsdaten. Um Vergleiche mit anderen Hochschulen oder mit Planwerten durchzuführen sind folgende Parameter wichtig bei der Untersuchung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Betrachtungszeitraum im Jahr: die 16 Wochen der Vorlesungszeit eines Semesters, d.h. ohne Vorbereitungs- oder Prüfungswochen. Letztere können gesondert ausgewertet werden. Gleiches gilt für die Betrachtung über ein gesamtes Jahr inkl. vorlesungsfreier Zeit.&lt;br /&gt;
* Betrachtungszeitraum pro Tag: die üblichen Vorlesungs- und Seminarzeiten, bspw. 08:00 – 19:00&lt;br /&gt;
* Ergebnis: durchschnittliche Nutzung in Stunden pro Seminarwoche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind in den Raumbuchungsdaten auch Informationen zur Sitzplatzkapazität der Räume sowie zur Teilnehmerzahl der Lehrveranstaltung enthalten, kann überdies eine &#039;&#039;&#039;platzmäßige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Raumauslastung&#039;&#039;&#039; erfolgen. Dadurch wird transparent, ob die Räume entsprechend ihrer Platzkapazität genutzt werden oder ob eine (deutliche) Über- oder Unterbelegung vorliegt.&lt;br /&gt;
[[Datei:20231128 120807.jpg|alternativtext=Das Foto zeigt einen Seminarraum an einer Hochschule mit Tischen und Stühlen, es befinden sich keine Personen im Raum.|mini|450x450px|Seminarraum an einer Hochschule]]&lt;br /&gt;
Es empfiehlt sich die ersten Analysen für ein exemplarisches Gebäude mit unterschiedlich großen Seminarräumen und ggf. auch Hörsälen durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt wird die &#039;&#039;&#039;tatsächliche Auslastung&#039;&#039;&#039; der Räume untersucht. Es ist nicht unüblich, dass über Raumbuchungsdaten hinaus Veranstaltungen stattfinden, wegfallen oder Studierende die Räume fürs Selbststudium nutzen. Um herauszufinden, in welchem Umfang dies erfolgt, sind Begehungen der Flächen erforderlich, bei denen ein Abgleich der geplanten mit der tatsächlichen Raumnutzung erfolgt. Im Idealfall werden zeitmäßige und platzmäßige Auslastungsgrade erfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Auswertung der Ergebnisse&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Durch Gegenüberstellung mit den Planwerten zur Flächenplanung werden schnell mögliche Potenziale einzelner Räume oder Wochentage deutlich. Diese sind dann genauer zu betrachten und in Bezug auf Raumgröße/Kapazität, Ausstattung und hochschulinterne Aspekte zu hinterfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfahrungen mit den Raumauslastungsanalysen unterschiedlichster Hochschulen haben gezeigt, dass die Ergebnisse stets auch qualitativ einzuordnen sind. Bspw. kann häufig eine Konzentration der Auslastung auf bestimmte Kernzeiten festgestellt werden, die von Hochschule zu Hochschule variiert. Teilweise lässt sich dies organisatorisch begründen, wenn bspw.  fachübergreifende Lehrformen wie bei Plattformmodellen angeboten werden. Ein anderer zu berücksichtigender Faktor ist die steigende Zahl von ProfessorInnen und Dozentinnen, die einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der durchgeführten Flächen- und Raumauslastungsanalysen weisen jedoch darauf hin, dass in den betreffenden Hochschulen ausgeprägte Flächenpotenziale vorhanden sind. Um diese zu nutzen, sind entsprechende steuernde Eingriffe in die Organisation der Flächenverteilung bzw. Raumzuordnung erforderlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Das hier vorgestellte Vorgehen wird laufend weiterentwickelt und die Inhalte regelmäßig angepasst. Konkrete Ergebnisse werden nach Veröffentlichung auch hier geteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ansprechpersonen==&lt;br /&gt;
Hochschule Mittweida&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professur Nachhaltiges Bauen und Betreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Anika Möcker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Fenner, Henrich. 2010. &#039;&#039;Bedarf und Auslastung von Hörsälen und Seminarräumen&#039;&#039;. Hannover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenner, Henrich. 2014a. Hörsäle und Seminarräume: Bestände besser nutzen. Auslastungsuntersuchungen an Hochschulen als Basis eines effektiven Lehrraummanagements. &#039;&#039;wissenschaftsmanagement:&#039;&#039;54-57.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenner, Henrich. 2014b. &#039;&#039;Monitoring und Optimierung der Lehrflächenauslastung&#039;&#039;. Leibnizhaus Hannover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gramsch, Wiebke, Fabian Lange, Sara Okun und Jakob Wellbrock. 2020. &#039;&#039;Morphing the C! Interdisziplinäres Projekt Industrial Design &amp;amp; Facility Management&#039;&#039;. Analyse der Flächenressourcen. HTW Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruiz, Marcelo. 2017. Flächenplanung in Hochschulen „Down Under“. Bericht über den „TEFMA Space Leadership and the Digital Frontier Workshop” in Brisbane, Australien am 09./10. Mai 2017. &#039;&#039;Magazin für Hochschulentwicklung:&#039;&#039;3–5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Draft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baldin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Fl%C3%A4chen-_und_Raumauslastung_von_Hochschulfl%C3%A4chen&amp;diff=21512</id>
		<title>Flächen- und Raumauslastung von Hochschulflächen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Fl%C3%A4chen-_und_Raumauslastung_von_Hochschulfl%C3%A4chen&amp;diff=21512"/>
		<updated>2025-03-13T14:18:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baldin: /* Zielsetzung von Vorgehen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Best Practice&lt;br /&gt;
|hfeld=Governance, Nachhaltigkeitsberichterstattung, Betrieb, Vernetzung&lt;br /&gt;
|thema=Nachhaltigkeit, Betrieb&lt;br /&gt;
|zielgr=Verwaltungsmitarbeitende, Hochschulleitung, Nachhaltigkeitsbeauftragte(r)&lt;br /&gt;
|hochsch=Hochschule Mittweida&lt;br /&gt;
|org=WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation&lt;br /&gt;
|adresse=Technikumplatz 17, 09648 Mittweida&lt;br /&gt;
|projekt=Transformationspfade (traNHSform)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Einordnung und Bedeutung&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Gebäude und Gebäudeflächen sind die Orte, in denen Lehre, Wissenschaft und Hochschulmanagement stattfindet. Gleichzeitig können Gebäude und deren Betrieb eine bedeutende Rolle bei Entwicklung zur nachhaltigen Hochschule spielen. Beispielsweise verursachen Bau und Betrieb von Gebäuden ca. 40% des Energieverbrauchs und 1/3 der Treibhausgasemissionen in Deutschland und verantworten zudem mehr als die Hälfte des Abfallaufkommens. Die ressourcenintensive Bereitstellung von Gebäuden bzw. Flächen machen sie zu einem wertvollen Gut, das so effizient wie möglich genutzt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem gegenüber steht, dass Hochschulen Orte sind, die eine vergleichsweise geringe Flächenauslastung aufweisen. Dennoch melden Fakultäten und Institute immer wieder neue Flächenbedarfe an, wodurch der Eindruck einer Flächenknappheit oder Überbelegung entsteht. Statt als erstes über Neubau nachzudenken, sollte zunächst geprüft werden, ob die Flächenbedarfe nicht mit vorhandenen Flächen gedeckt werden können. Häufig kann der Mehrbedarf an Flächen durch eine simple Neuorganisation der Flächenzuteilung gedeckt werden. Das ist in jedem Fall deutlich günstiger als Neubau, lässt sich kurzfristig realisieren und schont massiv die Umwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen, welche Flächenpotenziale die Bestandsgebäude einer Hochschule aufweisen, ist die Methode der Auslastungsanalysen anzuwenden. Flächen- und Raumauslastungsanalysen wurden im Verbundprojekt Wandel!4 von der Hochschule Mittweida unter Leitung von Prof. Dr. Anika Möcker an verschiedenen Hochschulen durchgeführt. Die grundsätzliche Vorgehensweise, die hierbei angewandt wurde, wird nachfolgend beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Zielsetzung von Vorgehen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raumauslastungs- und Flächenanalysen verfolgen das Ziel, die tatsächliche Nutzungsrate von Hochschulflächen transparent darzulegen. Dabei liegt der Fokus auf Lehrräume, insbesondere Seminarräume und Hörsäle, da diese hochschulübergreifend miteinander verglichen werden können. In jedem Fall ist vor der Analyse die Zustimmung der Hochschulleitung und im Falle von Begehungen auch der beteiligten Fakultäten einzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Projekt untersuchten Fälle wiesen alle eine zentrale oder fakultätsinterne Raumvergabe durch eine digitale Stunden- und Raumplanung auf. Dies ist eine zentrale Voraussetzung, um die Raumbuchungsdaten gebündelt auszuwerten. Der erste Schritt besteht in der Auswertung der &#039;&#039;&#039;zeitmäßigen Raumauslastung&#039;&#039;&#039; von Hörsälen und Seminarräumen auf Basis der Raumbuchungsdaten. Um Vergleiche mit anderen Hochschulen oder mit Planwerten durchzuführen sind folgende Parameter wichtig bei der Untersuchung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Betrachtungszeitraum im Jahr: die 16 Wochen der Vorlesungszeit eines Semesters, d.h. ohne Vorbereitungs- oder Prüfungswochen. Letztere können gesondert ausgewertet werden. Gleiches gilt für die Betrachtung über ein gesamtes Jahr inkl. vorlesungsfreier Zeit.&lt;br /&gt;
* Betrachtungszeitraum pro Tag: die üblichen Vorlesungs- und Seminarzeiten, bspw. 08:00 – 19:00&lt;br /&gt;
* Ergebnis: durchschnittliche Nutzung in Stunden pro Seminarwoche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind in den Raumbuchungsdaten auch Informationen zur Sitzplatzkapazität der Räume sowie zur Teilnehmerzahl der Lehrveranstaltung enthalten, kann überdies eine &#039;&#039;&#039;platzmäßige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Raumauslastung&#039;&#039;&#039; erfolgen. Dadurch wird transparent, ob die Räume entsprechend ihrer Platzkapazität genutzt werden oder ob eine (deutliche) Über- oder Unterbelegung vorliegt.&lt;br /&gt;
[[Datei:20231128 120807.jpg|alternativtext=Das Foto zeigt einen Seminarraum an einer Hochschule mit Tischen und Stühlen, es befinden sich keine Personen im Raum.|mini|450x450px|Seminarraum an einer Hochschule]]&lt;br /&gt;
Es empfiehlt sich die ersten Analysen für ein exemplarisches Gebäude mit unterschiedlich großen Seminarräumen und ggf. auch Hörsälen durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt wird die &#039;&#039;&#039;tatsächliche Auslastung&#039;&#039;&#039; der Räume untersucht. Es ist nicht unüblich, dass über Raumbuchungsdaten hinaus Veranstaltungen stattfinden, wegfallen oder Studierende die Räume fürs Selbststudium nutzen. Um herauszufinden, in welchem Umfang dies erfolgt, sind Begehungen der Flächen erforderlich, bei denen ein Abgleich der geplanten mit der tatsächlichen Raumnutzung erfolgt. Im Idealfall werden zeitmäßige und platzmäßige Auslastungsgrade erfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Auswertung der Ergebnisse&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Durch Gegenüberstellung mit den Planwerten zur Flächenplanung werden schnell mögliche Potenziale einzelner Räume oder Wochentage deutlich. Diese sind dann genauer zu betrachten und in Bezug auf Raumgröße/Kapazität, Ausstattung und hochschulinterne Aspekte zu hinterfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfahrungen mit den Raumauslastungsanalysen unterschiedlichster Hochschulen haben gezeigt, dass die Ergebnisse stets auch qualitativ einzuordnen sind. Bspw. kann häufig eine Konzentration der Auslastung auf bestimmte Kernzeiten festgestellt werden, die von Hochschule zu Hochschule variiert. Teilweise lässt sich dies organisatorisch begründen, wenn bspw.  fachübergreifende Lehrformen wie bei Plattformmodellen angeboten werden. Ein anderer zu berücksichtigender Faktor ist die steigende Zahl von ProfessorInnen und Dozentinnen, die einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der durchgeführten Flächen- und Raumauslastungsanalysen weisen jedoch darauf hin, dass in den betreffenden Hochschulen ausgeprägte Flächenpotenziale vorhanden sind. Um diese zu nutzen, sind entsprechende steuernde Eingriffe in die Organisation der Flächenverteilung bzw. Raumzuordnung erforderlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Das hier vorgestellte Vorgehen wird laufend weiterentwickelt und die Inhalte regelmäßig angepasst. Konkrete Ergebnisse werden nach Veröffentlichung auch hier geteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links, Material, Ansprechpersonen==&lt;br /&gt;
Hochschule Mittweida&lt;br /&gt;
Professur Nachhaltiges Bauen und Betreiben&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Anika Möcker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Fenner, Henrich. 2010. &#039;&#039;Bedarf und Auslastung von Hörsälen und Seminarräumen&#039;&#039;. Hannover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenner, Henrich. 2014a. Hörsäle und Seminarräume: Bestände besser nutzen. Auslastungsuntersuchungen an Hochschulen als Basis eines effektiven Lehrraummanagements. &#039;&#039;wissenschaftsmanagement:&#039;&#039;54-57.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenner, Henrich. 2014b. &#039;&#039;Monitoring und Optimierung der Lehrflächenauslastung&#039;&#039;. Leibnizhaus Hannover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gramsch, Wiebke, Fabian Lange, Sara Okun und Jakob Wellbrock. 2020. &#039;&#039;Morphing the C! Interdisziplinäres Projekt Industrial Design &amp;amp; Facility Management&#039;&#039;. Analyse der Flächenressourcen. HTW Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruiz, Marcelo. 2017. Flächenplanung in Hochschulen „Down Under“. Bericht über den „TEFMA Space Leadership and the Digital Frontier Workshop” in Brisbane, Australien am 09./10. Mai 2017. &#039;&#039;Magazin für Hochschulentwicklung:&#039;&#039;3–5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Draft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baldin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Fl%C3%A4chen-_und_Raumauslastung_von_Hochschulfl%C3%A4chen&amp;diff=21511</id>
		<title>Flächen- und Raumauslastung von Hochschulflächen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Fl%C3%A4chen-_und_Raumauslastung_von_Hochschulfl%C3%A4chen&amp;diff=21511"/>
		<updated>2025-03-13T14:18:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baldin: /* Zielsetzung von Vorgehen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Best Practice&lt;br /&gt;
|hfeld=Governance, Nachhaltigkeitsberichterstattung, Betrieb, Vernetzung&lt;br /&gt;
|thema=Nachhaltigkeit, Betrieb&lt;br /&gt;
|zielgr=Verwaltungsmitarbeitende, Hochschulleitung, Nachhaltigkeitsbeauftragte(r)&lt;br /&gt;
|hochsch=Hochschule Mittweida&lt;br /&gt;
|org=WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation&lt;br /&gt;
|adresse=Technikumplatz 17, 09648 Mittweida&lt;br /&gt;
|projekt=Transformationspfade (traNHSform)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Einordnung und Bedeutung&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Gebäude und Gebäudeflächen sind die Orte, in denen Lehre, Wissenschaft und Hochschulmanagement stattfindet. Gleichzeitig können Gebäude und deren Betrieb eine bedeutende Rolle bei Entwicklung zur nachhaltigen Hochschule spielen. Beispielsweise verursachen Bau und Betrieb von Gebäuden ca. 40% des Energieverbrauchs und 1/3 der Treibhausgasemissionen in Deutschland und verantworten zudem mehr als die Hälfte des Abfallaufkommens. Die ressourcenintensive Bereitstellung von Gebäuden bzw. Flächen machen sie zu einem wertvollen Gut, das so effizient wie möglich genutzt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem gegenüber steht, dass Hochschulen Orte sind, die eine vergleichsweise geringe Flächenauslastung aufweisen. Dennoch melden Fakultäten und Institute immer wieder neue Flächenbedarfe an, wodurch der Eindruck einer Flächenknappheit oder Überbelegung entsteht. Statt als erstes über Neubau nachzudenken, sollte zunächst geprüft werden, ob die Flächenbedarfe nicht mit vorhandenen Flächen gedeckt werden können. Häufig kann der Mehrbedarf an Flächen durch eine simple Neuorganisation der Flächenzuteilung gedeckt werden. Das ist in jedem Fall deutlich günstiger als Neubau, lässt sich kurzfristig realisieren und schont massiv die Umwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen, welche Flächenpotenziale die Bestandsgebäude einer Hochschule aufweisen, ist die Methode der Auslastungsanalysen anzuwenden. Flächen- und Raumauslastungsanalysen wurden im Verbundprojekt Wandel!4 von der Hochschule Mittweida unter Leitung von Prof. Dr. Anika Möcker an verschiedenen Hochschulen durchgeführt. Die grundsätzliche Vorgehensweise, die hierbei angewandt wurde, wird nachfolgend beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Zielsetzung von Vorgehen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raumauslastungs- und Flächenanalysen verfolgen das Ziel, die tatsächliche Nutzungsrate von Hochschulflächen transparent darzulegen. Dabei liegt der Fokus auf Lehrräume, insbesondere Seminarräume und Hörsäle, da diese hochschulübergreifend miteinander verglichen werden können. In jedem Fall ist vor der Analyse die Zustimmung der Hochschulleitung und im Falle von Begehungen auch der beteiligten Fakultäten einzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Projekt untersuchten Fälle wiesen alle eine zentrale oder fakultätsinterne Raumvergabe durch eine digitale Stunden- und Raumplanung auf. Dies ist eine zentrale Voraussetzung, um die Raumbuchungsdaten gebündelt auszuwerten. Der erste Schritt besteht in der Auswertung der &#039;&#039;&#039;zeitmäßigen Raumauslastung&#039;&#039;&#039; von Hörsälen und Seminarräumen auf Basis der Raumbuchungsdaten. Um Vergleiche mit anderen Hochschulen oder mit Planwerten durchzuführen sind folgende Parameter wichtig bei der Untersuchung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Betrachtungszeitraum im Jahr: die 16 Wochen der Vorlesungszeit eines Semesters, d.h. ohne Vorbereitungs- oder Prüfungswochen. Letztere können gesondert ausgewertet werden. Gleiches gilt für die Betrachtung über ein gesamtes Jahr inkl. vorlesungsfreier Zeit.&lt;br /&gt;
* Betrachtungszeitraum pro Tag: die üblichen Vorlesungs- und Seminarzeiten, bspw. 08:00 – 19:00&lt;br /&gt;
* Ergebnis: durchschnittliche Nutzung in Stunden pro Seminarwoche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind in den Raumbuchungsdaten auch Informationen zur Sitzplatzkapazität der Räume sowie zur Teilnehmerzahl der Lehrveranstaltung enthalten, kann überdies eine &#039;&#039;&#039;platzmäßige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Raumauslastung&#039;&#039;&#039; erfolgen. Dadurch wird transparent, ob die Räume entsprechend ihrer Platzkapazität genutzt werden oder ob eine (deutliche) Über- oder Unterbelegung vorliegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es empfiehlt sich die ersten Analysen für ein exemplarisches Gebäude mit unterschiedlich großen Seminarräumen und ggf. auch Hörsälen durchzuführen.&lt;br /&gt;
[[Datei:20231128 120807.jpg|alternativtext=Das Foto zeigt einen Seminarraum an einer Hochschule mit Tischen und Stühlen, es befinden sich keine Personen im Raum.|mini|450x450px|Seminarraum an einer Hochschule]]&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt wird die &#039;&#039;&#039;tatsächliche Auslastung&#039;&#039;&#039; der Räume untersucht. Es ist nicht unüblich, dass über Raumbuchungsdaten hinaus Veranstaltungen stattfinden, wegfallen oder Studierende die Räume fürs Selbststudium nutzen. Um herauszufinden, in welchem Umfang dies erfolgt, sind Begehungen der Flächen erforderlich, bei denen ein Abgleich der geplanten mit der tatsächlichen Raumnutzung erfolgt. Im Idealfall werden zeitmäßige und platzmäßige Auslastungsgrade erfasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Auswertung der Ergebnisse&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Durch Gegenüberstellung mit den Planwerten zur Flächenplanung werden schnell mögliche Potenziale einzelner Räume oder Wochentage deutlich. Diese sind dann genauer zu betrachten und in Bezug auf Raumgröße/Kapazität, Ausstattung und hochschulinterne Aspekte zu hinterfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfahrungen mit den Raumauslastungsanalysen unterschiedlichster Hochschulen haben gezeigt, dass die Ergebnisse stets auch qualitativ einzuordnen sind. Bspw. kann häufig eine Konzentration der Auslastung auf bestimmte Kernzeiten festgestellt werden, die von Hochschule zu Hochschule variiert. Teilweise lässt sich dies organisatorisch begründen, wenn bspw.  fachübergreifende Lehrformen wie bei Plattformmodellen angeboten werden. Ein anderer zu berücksichtigender Faktor ist die steigende Zahl von ProfessorInnen und Dozentinnen, die einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der durchgeführten Flächen- und Raumauslastungsanalysen weisen jedoch darauf hin, dass in den betreffenden Hochschulen ausgeprägte Flächenpotenziale vorhanden sind. Um diese zu nutzen, sind entsprechende steuernde Eingriffe in die Organisation der Flächenverteilung bzw. Raumzuordnung erforderlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Das hier vorgestellte Vorgehen wird laufend weiterentwickelt und die Inhalte regelmäßig angepasst. Konkrete Ergebnisse werden nach Veröffentlichung auch hier geteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links, Material, Ansprechpersonen==&lt;br /&gt;
Hochschule Mittweida&lt;br /&gt;
Professur Nachhaltiges Bauen und Betreiben&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Anika Möcker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Fenner, Henrich. 2010. &#039;&#039;Bedarf und Auslastung von Hörsälen und Seminarräumen&#039;&#039;. Hannover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenner, Henrich. 2014a. Hörsäle und Seminarräume: Bestände besser nutzen. Auslastungsuntersuchungen an Hochschulen als Basis eines effektiven Lehrraummanagements. &#039;&#039;wissenschaftsmanagement:&#039;&#039;54-57.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenner, Henrich. 2014b. &#039;&#039;Monitoring und Optimierung der Lehrflächenauslastung&#039;&#039;. Leibnizhaus Hannover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gramsch, Wiebke, Fabian Lange, Sara Okun und Jakob Wellbrock. 2020. &#039;&#039;Morphing the C! Interdisziplinäres Projekt Industrial Design &amp;amp; Facility Management&#039;&#039;. Analyse der Flächenressourcen. HTW Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruiz, Marcelo. 2017. Flächenplanung in Hochschulen „Down Under“. Bericht über den „TEFMA Space Leadership and the Digital Frontier Workshop” in Brisbane, Australien am 09./10. Mai 2017. &#039;&#039;Magazin für Hochschulentwicklung:&#039;&#039;3–5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Draft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baldin</name></author>
	</entry>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Baldin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Seminarraum an einer Hochschule&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baldin</name></author>
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		<title>Flächen- und Raumauslastung von Hochschulflächen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Fl%C3%A4chen-_und_Raumauslastung_von_Hochschulfl%C3%A4chen&amp;diff=21509"/>
		<updated>2025-03-13T14:12:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baldin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Best Practice&lt;br /&gt;
|hfeld=Governance, Nachhaltigkeitsberichterstattung, Betrieb, Vernetzung&lt;br /&gt;
|thema=Nachhaltigkeit, Betrieb&lt;br /&gt;
|zielgr=Verwaltungsmitarbeitende, Hochschulleitung, Nachhaltigkeitsbeauftragte(r)&lt;br /&gt;
|hochsch=Hochschule Mittweida&lt;br /&gt;
|org=WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation&lt;br /&gt;
|adresse=Technikumplatz 17, 09648 Mittweida&lt;br /&gt;
|projekt=Transformationspfade (traNHSform)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Einordnung und Bedeutung&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Gebäude und Gebäudeflächen sind die Orte, in denen Lehre, Wissenschaft und Hochschulmanagement stattfindet. Gleichzeitig können Gebäude und deren Betrieb eine bedeutende Rolle bei Entwicklung zur nachhaltigen Hochschule spielen. Beispielsweise verursachen Bau und Betrieb von Gebäuden ca. 40% des Energieverbrauchs und 1/3 der Treibhausgasemissionen in Deutschland und verantworten zudem mehr als die Hälfte des Abfallaufkommens. Die ressourcenintensive Bereitstellung von Gebäuden bzw. Flächen machen sie zu einem wertvollen Gut, das so effizient wie möglich genutzt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem gegenüber steht, dass Hochschulen Orte sind, die eine vergleichsweise geringe Flächenauslastung aufweisen. Dennoch melden Fakultäten und Institute immer wieder neue Flächenbedarfe an, wodurch der Eindruck einer Flächenknappheit oder Überbelegung entsteht. Statt als erstes über Neubau nachzudenken, sollte zunächst geprüft werden, ob die Flächenbedarfe nicht mit vorhandenen Flächen gedeckt werden können. Häufig kann der Mehrbedarf an Flächen durch eine simple Neuorganisation der Flächenzuteilung gedeckt werden. Das ist in jedem Fall deutlich günstiger als Neubau, lässt sich kurzfristig realisieren und schont massiv die Umwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen, welche Flächenpotenziale die Bestandsgebäude einer Hochschule aufweisen, ist die Methode der Auslastungsanalysen anzuwenden. Flächen- und Raumauslastungsanalysen wurden im Verbundprojekt Wandel!4 von der Hochschule Mittweida unter Leitung von Prof. Dr. Anika Möcker an verschiedenen Hochschulen durchgeführt. Die grundsätzliche Vorgehensweise, die hierbei angewandt wurde, wird nachfolgend beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Zielsetzung von Vorgehen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raumauslastungs- und Flächenanalysen verfolgen das Ziel, die tatsächliche Nutzungsrate von Hochschulflächen transparent darzulegen. Dabei liegt der Fokus auf Lehrräume, insbesondere Seminarräume und Hörsäle, da diese hochschulübergreifend miteinander verglichen werden können. In jedem Fall ist vor der Analyse die Zustimmung der Hochschulleitung und im Falle von Begehungen auch der beteiligten Fakultäten einzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Projekt untersuchten Fälle wiesen alle eine zentrale oder fakultätsinterne Raumvergabe durch eine digitale Stunden- und Raumplanung auf. Dies ist eine zentrale Voraussetzung, um die Raumbuchungsdaten gebündelt auszuwerten. Der erste Schritt besteht in der Auswertung der &#039;&#039;&#039;zeitmäßigen Raumauslastung&#039;&#039;&#039; von Hörsälen und Seminarräumen auf Basis der Raumbuchungsdaten. Um Vergleiche mit anderen Hochschulen oder mit Planwerten durchzuführen sind folgende Parameter wichtig bei der Untersuchung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Betrachtungszeitraum im Jahr: die 16 Wochen der Vorlesungszeit eines Semesters, d.h. ohne Vorbereitungs- oder Prüfungswochen. Letztere können gesondert ausgewertet werden. Gleiches gilt für die Betrachtung über ein gesamtes Jahr inkl. vorlesungsfreier Zeit.&lt;br /&gt;
* Betrachtungszeitraum pro Tag: die üblichen Vorlesungs- und Seminarzeiten, bspw. 08:00 – 19:00&lt;br /&gt;
* Ergebnis: durchschnittliche Nutzung in Stunden pro Seminarwoche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind in den Raumbuchungsdaten auch Informationen zur Sitzplatzkapazität der Räume sowie zur Teilnehmerzahl der Lehrveranstaltung enthalten, kann überdies eine &#039;&#039;&#039;platzmäßige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Raumauslastung&#039;&#039;&#039; erfolgen. Dadurch wird transparent, ob die Räume entsprechend ihrer Platzkapazität genutzt werden oder ob eine (deutliche) Über- oder Unterbelegung vorliegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es empfiehlt sich die ersten Analysen für ein exemplarisches Gebäude mit unterschiedlich großen Seminarräumen und ggf. auch Hörsälen durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt wird die &#039;&#039;&#039;tatsächliche Auslastung&#039;&#039;&#039; der Räume untersucht. Es ist nicht unüblich, dass über Raumbuchungsdaten hinaus Veranstaltungen stattfinden, wegfallen oder Studierende die Räume fürs Selbststudium nutzen. Um herauszufinden, in welchem Umfang dies erfolgt, sind Begehungen der Flächen erforderlich, bei denen ein Abgleich der geplanten mit der tatsächlichen Raumnutzung erfolgt. Im Idealfall werden zeitmäßige und platzmäßige Auslastungsgrade erfasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Auswertung der Ergebnisse&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Durch Gegenüberstellung mit den Planwerten zur Flächenplanung werden schnell mögliche Potenziale einzelner Räume oder Wochentage deutlich. Diese sind dann genauer zu betrachten und in Bezug auf Raumgröße/Kapazität, Ausstattung und hochschulinterne Aspekte zu hinterfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfahrungen mit den Raumauslastungsanalysen unterschiedlichster Hochschulen haben gezeigt, dass die Ergebnisse stets auch qualitativ einzuordnen sind. Bspw. kann häufig eine Konzentration der Auslastung auf bestimmte Kernzeiten festgestellt werden, die von Hochschule zu Hochschule variiert. Teilweise lässt sich dies organisatorisch begründen, wenn bspw.  fachübergreifende Lehrformen wie bei Plattformmodellen angeboten werden. Ein anderer zu berücksichtigender Faktor ist die steigende Zahl von ProfessorInnen und Dozentinnen, die einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der durchgeführten Flächen- und Raumauslastungsanalysen weisen jedoch darauf hin, dass in den betreffenden Hochschulen ausgeprägte Flächenpotenziale vorhanden sind. Um diese zu nutzen, sind entsprechende steuernde Eingriffe in die Organisation der Flächenverteilung bzw. Raumzuordnung erforderlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Das hier vorgestellte Vorgehen wird laufend weiterentwickelt und die Inhalte regelmäßig angepasst. Konkrete Ergebnisse werden nach Veröffentlichung auch hier geteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links, Material, Ansprechpersonen==&lt;br /&gt;
Hochschule Mittweida&lt;br /&gt;
Professur Nachhaltiges Bauen und Betreiben&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Anika Möcker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Fenner, Henrich. 2010. &#039;&#039;Bedarf und Auslastung von Hörsälen und Seminarräumen&#039;&#039;. Hannover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenner, Henrich. 2014a. Hörsäle und Seminarräume: Bestände besser nutzen. Auslastungsuntersuchungen an Hochschulen als Basis eines effektiven Lehrraummanagements. &#039;&#039;wissenschaftsmanagement:&#039;&#039;54-57.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenner, Henrich. 2014b. &#039;&#039;Monitoring und Optimierung der Lehrflächenauslastung&#039;&#039;. Leibnizhaus Hannover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gramsch, Wiebke, Fabian Lange, Sara Okun und Jakob Wellbrock. 2020. &#039;&#039;Morphing the C! Interdisziplinäres Projekt Industrial Design &amp;amp; Facility Management&#039;&#039;. Analyse der Flächenressourcen. HTW Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruiz, Marcelo. 2017. Flächenplanung in Hochschulen „Down Under“. Bericht über den „TEFMA Space Leadership and the Digital Frontier Workshop” in Brisbane, Australien am 09./10. Mai 2017. &#039;&#039;Magazin für Hochschulentwicklung:&#039;&#039;3–5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Draft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baldin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Fl%C3%A4chen-_und_Raumauslastung_von_Hochschulfl%C3%A4chen&amp;diff=21508</id>
		<title>Flächen- und Raumauslastung von Hochschulflächen</title>
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		<updated>2025-03-13T14:11:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baldin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Best Practice&lt;br /&gt;
|hfeld=Governance, Nachhaltigkeitsberichterstattung, Betrieb, Vernetzung&lt;br /&gt;
|thema=Nachhaltigkeit, Betrieb&lt;br /&gt;
|zielgr=Verwaltungsmitarbeitende, Hochschulleitung, Nachhaltigkeitsbeauftragte(r)&lt;br /&gt;
|hochsch=Hochschule Mittweida&lt;br /&gt;
|org=WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation&lt;br /&gt;
|adresse=Technikumplatz 17, 09648 Mittweida&lt;br /&gt;
|projekt=Transformationspfade (traNHSform)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Kurzbeschreibung==&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Einordnung und Bedeutung&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Gebäude und Gebäudeflächen sind die Orte, in denen Lehre, Wissenschaft und Hochschulmanagement stattfindet. Gleichzeitig können Gebäude und deren Betrieb eine bedeutende Rolle bei Entwicklung zur nachhaltigen Hochschule spielen. Beispielsweise verursachen Bau und Betrieb von Gebäuden ca. 40% des Energieverbrauchs und 1/3 der Treibhausgasemissionen in Deutschland und verantworten zudem mehr als die Hälfte des Abfallaufkommens. Die ressourcenintensive Bereitstellung von Gebäuden bzw. Flächen machen sie zu einem wertvollen Gut, das so effizient wie möglich genutzt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem gegenüber steht, dass Hochschulen Orte sind, die eine vergleichsweise geringe Flächenauslastung aufweisen. Dennoch melden Fakultäten und Institute immer wieder neue Flächenbedarfe an, wodurch der Eindruck einer Flächenknappheit oder Überbelegung entsteht. Statt als erstes über Neubau nachzudenken, sollte zunächst geprüft werden, ob die Flächenbedarfe nicht mit vorhandenen Flächen gedeckt werden können. Häufig kann der Mehrbedarf an Flächen durch eine simple Neuorganisation der Flächenzuteilung gedeckt werden. Das ist in jedem Fall deutlich günstiger als Neubau, lässt sich kurzfristig realisieren und schont massiv die Umwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen, welche Flächenpotenziale die Bestandsgebäude einer Hochschule aufweisen, ist die Methode der Auslastungsanalysen anzuwenden. Flächen- und Raumauslastungsanalysen wurden im Verbundprojekt Wandel!4 von der Hochschule Mittweida unter Leitung von Prof. Dr. Anika Möcker an verschiedenen Hochschulen durchgeführt. Die grundsätzliche Vorgehensweise, die hierbei angewandt wurde, wird nachfolgend beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Zielsetzung von Vorgehen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raumauslastungs- und Flächenanalysen verfolgen das Ziel, die tatsächliche Nutzungsrate von Hochschulflächen transparent darzulegen. Dabei liegt der Fokus auf Lehrräume, insbesondere Seminarräume und Hörsäle, da diese hochschulübergreifend miteinander verglichen werden können. In jedem Fall ist vor der Analyse die Zustimmung der Hochschulleitung und im Falle von Begehungen auch der beteiligten Fakultäten einzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Projekt untersuchten Fälle wiesen alle eine zentrale oder fakultätsinterne Raumvergabe durch eine digitale Stunden- und Raumplanung auf. Dies ist eine zentrale Voraussetzung, um die Raumbuchungsdaten gebündelt auszuwerten. Der erste Schritt besteht in der Auswertung der &#039;&#039;&#039;zeitmäßigen Raumauslastung&#039;&#039;&#039; von Hörsälen und Seminarräumen auf Basis der Raumbuchungsdaten. Um Vergleiche mit anderen Hochschulen oder mit Planwerten durchzuführen sind folgende Parameter wichtig bei der Untersuchung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Betrachtungszeitraum im Jahr: die 16 Wochen der Vorlesungszeit eines Semesters, d.h. ohne Vorbereitungs- oder Prüfungswochen. Letztere können gesondert ausgewertet werden. Gleiches gilt für die Betrachtung über ein gesamtes Jahr inkl. vorlesungsfreier Zeit.&lt;br /&gt;
* Betrachtungszeitraum pro Tag: die üblichen Vorlesungs- und Seminarzeiten, bspw. 08:00 – 19:00&lt;br /&gt;
* Ergebnis: durchschnittliche Nutzung in Stunden pro Seminarwoche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind in den Raumbuchungsdaten auch Informationen zur Sitzplatzkapazität der Räume sowie zur Teilnehmerzahl der Lehrveranstaltung enthalten, kann überdies eine &#039;&#039;&#039;platzmäßige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Raumauslastung&#039;&#039;&#039; erfolgen. Dadurch wird transparent, ob die Räume entsprechend ihrer Platzkapazität genutzt werden oder ob eine (deutliche) Über- oder Unterbelegung vorliegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es empfiehlt sich die ersten Analysen für ein exemplarisches Gebäude mit unterschiedlich großen Seminarräumen und ggf. auch Hörsälen durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt wird die &#039;&#039;&#039;tatsächliche Auslastung&#039;&#039;&#039; der Räume untersucht. Es ist nicht unüblich, dass über Raumbuchungsdaten hinaus Veranstaltungen stattfinden, wegfallen oder Studierende die Räume fürs Selbststudium nutzen. Um herauszufinden, in welchem Umfang dies erfolgt, sind Begehungen der Flächen erforderlich, bei denen ein Abgleich der geplanten mit der tatsächlichen Raumnutzung erfolgt. Im Idealfall werden zeitmäßige und platzmäßige Auslastungsgrade erfasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Auswertung der Ergebnisse&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Durch Gegenüberstellung mit den Planwerten zur Flächenplanung werden schnell mögliche Potenziale einzelner Räume oder Wochentage deutlich. Diese sind dann genauer zu betrachten und in Bezug auf Raumgröße/Kapazität, Ausstattung und hochschulinterne Aspekte zu hinterfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfahrungen mit den Raumauslastungsanalysen unterschiedlichster Hochschulen haben gezeigt, dass die Ergebnisse stets auch qualitativ einzuordnen sind. Bspw. kann häufig eine Konzentration der Auslastung auf bestimmte Kernzeiten festgestellt werden, die von Hochschule zu Hochschule variiert. Teilweise lässt sich dies organisatorisch begründen, wenn bspw.  fachübergreifende Lehrformen wie bei Plattformmodellen angeboten werden. Ein anderer zu berücksichtigender Faktor ist die steigende Zahl von ProfessorInnen und Dozentinnen, die einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der durchgeführten Flächen- und Raumauslastungsanalysen weisen jedoch darauf hin, dass in den betreffenden Hochschulen ausgeprägte Flächenpotenziale vorhanden sind. Um diese zu nutzen, sind entsprechende steuernde Eingriffe in die Organisation der Flächenverteilung bzw. Raumzuordnung erforderlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Das hier vorgestellte Vorgehen wird laufend weiterentwickelt und die Inhalte regelmäßig angepasst. Konkrete Ergebnisse werden nach Veröffentlichung auch hier geteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links, Material, Ansprechpersonen==&lt;br /&gt;
Hochschule Mittweida&lt;br /&gt;
Professur Nachhaltiges Bauen und Betreiben&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Anika Möcker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Fenner, Henrich. 2010. &#039;&#039;Bedarf und Auslastung von Hörsälen und Seminarräumen&#039;&#039;. Hannover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenner, Henrich. 2014a. Hörsäle und Seminarräume: Bestände besser nutzen. Auslastungsuntersuchungen an Hochschulen als Basis eines effektiven Lehrraummanagements. &#039;&#039;wissenschaftsmanagement:&#039;&#039;54-57.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenner, Henrich. 2014b. &#039;&#039;Monitoring und Optimierung der Lehrflächenauslastung&#039;&#039;. Leibnizhaus Hannover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gramsch, Wiebke, Fabian Lange, Sara Okun und Jakob Wellbrock. 2020. &#039;&#039;Morphing the C! Interdisziplinäres Projekt Industrial Design &amp;amp; Facility Management&#039;&#039;. Analyse der Flächenressourcen. HTW Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruiz, Marcelo. 2017. Flächenplanung in Hochschulen „Down Under“. Bericht über den „TEFMA Space Leadership and the Digital Frontier Workshop” in Brisbane, Australien am 09./10. Mai 2017. &#039;&#039;Magazin für Hochschulentwicklung:&#039;&#039;3–5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Draft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baldin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Fl%C3%A4chen-_und_Raumauslastung_von_Hochschulfl%C3%A4chen&amp;diff=21507</id>
		<title>Flächen- und Raumauslastung von Hochschulflächen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Fl%C3%A4chen-_und_Raumauslastung_von_Hochschulfl%C3%A4chen&amp;diff=21507"/>
		<updated>2025-03-13T14:09:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baldin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Best Practice&lt;br /&gt;
|hfeld=Governance, Nachhaltigkeitsberichterstattung, Betrieb, Vernetzung&lt;br /&gt;
|thema=Nachhaltigkeit, Betrieb&lt;br /&gt;
|zielgr=Verwaltungsmitarbeitende, Hochschulleitung, Nachhaltigkeitsbeauftragte(r)&lt;br /&gt;
|hochsch=Hochschule Mittweida&lt;br /&gt;
|org=WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation&lt;br /&gt;
|adresse=Technikumplatz 17, 09648 Mittweida&lt;br /&gt;
|projekt=Transformationspfade (traNHSform)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Kurzbeschreibung==&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Einordnung und Bedeutung&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Gebäude und Gebäudeflächen sind die Orte, in denen Lehre, Wissenschaft und Hochschulmanagement stattfindet. Gleichzeitig können Gebäude und deren Betrieb eine bedeutende Rolle bei Entwicklung zur nachhaltigen Hochschule spielen. Beispielsweise verursachen Bau und Betrieb von Gebäuden ca. 40% des Energieverbrauchs und 1/3 der Treibhausgasemissionen in Deutschland und verantworten zudem mehr als die Hälfte des Abfallaufkommens. Die ressourcenintensive Bereitstellung von Gebäuden bzw. Flächen machen sie zu einem wertvollen Gut, das so effizient wie möglich genutzt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem gegenüber steht, dass Hochschulen Orte sind, die eine vergleichsweise geringe Flächenauslastung aufweisen. Dennoch melden Fakultäten und Institute immer wieder neue Flächenbedarfe an, wodurch der Eindruck einer Flächenknappheit oder Überbelegung entsteht. Statt als erstes über Neubau nachzudenken, sollte zunächst geprüft werden, ob die Flächenbedarfe nicht mit vorhandenen Flächen gedeckt werden können. Häufig kann der Mehrbedarf an Flächen durch eine simple Neuorganisation der Flächenzuteilung gedeckt werden. Das ist in jedem Fall deutlich günstiger als Neubau, lässt sich kurzfristig realisieren und schont massiv die Umwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen, welche Flächenpotenziale die Bestandsgebäude einer Hochschule aufweisen, ist die Methode der Auslastungsanalysen anzuwenden. Flächen- und Raumauslastungsanalysen wurden im Verbundprojekt Wandel!4 von der Hochschule Mittweida unter Leitung von Prof. Dr. Anika Möcker an verschiedenen Hochschulen durchgeführt. Die grundsätzliche Vorgehensweise, die hierbei angewandt wurde, wird nachfolgend beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Zielsetzung von Vorgehen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raumauslastungs- und Flächenanalysen verfolgen das Ziel, die tatsächliche Nutzungsrate von Hochschulflächen transparent darzulegen. Dabei liegt der Fokus auf Lehrräume, insbesondere Seminarräume und Hörsäle, da diese hochschulübergreifend miteinander verglichen werden können. In jedem Fall ist vor der Analyse die Zustimmung der Hochschulleitung und im Falle von Begehungen auch der beteiligten Fakultäten einzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Projekt untersuchten Fälle wiesen alle eine zentrale oder fakultätsinterne Raumvergabe durch eine digitale Stunden- und Raumplanung auf. Dies ist eine zentrale Voraussetzung, um die Raumbuchungsdaten gebündelt auszuwerten. Der erste Schritt besteht in der Auswertung der &#039;&#039;&#039;zeitmäßigen Raumauslastung&#039;&#039;&#039; von Hörsälen und Seminarräumen auf Basis der Raumbuchungsdaten. Um Vergleiche mit anderen Hochschulen oder mit Planwerten durchzuführen sind folgende Parameter wichtig bei der Untersuchung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Betrachtungszeitraum im Jahr: die 16 Wochen der Vorlesungszeit eines Semesters, d.h. ohne Vorbereitungs- oder Prüfungswochen. Letztere können gesondert ausgewertet werden. Gleiches gilt für die Betrachtung über ein gesamtes Jahr inkl. vorlesungsfreier Zeit.&lt;br /&gt;
* Betrachtungszeitraum pro Tag: die üblichen Vorlesungs- und Seminarzeiten, bspw. 08:00 – 19:00&lt;br /&gt;
* Ergebnis: durchschnittliche Nutzung in Stunden pro Seminarwoche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind in den Raumbuchungsdaten auch Informationen zur Sitzplatzkapazität der Räume sowie zur Teilnehmerzahl der Lehrveranstaltung enthalten, kann überdies eine &#039;&#039;&#039;platzmäßige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Raumauslastung&#039;&#039;&#039; erfolgen. Dadurch wird transparent, ob die Räume entsprechend ihrer Platzkapazität genutzt werden oder ob eine (deutliche) Über- oder Unterbelegung vorliegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es empfiehlt sich die ersten Analysen für ein exemplarisches Gebäude mit unterschiedlich großen Seminarräumen und ggf. auch Hörsälen durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt wird die &#039;&#039;&#039;tatsächliche Auslastung&#039;&#039;&#039; der Räume untersucht. Es ist nicht unüblich, dass über Raumbuchungsdaten hinaus Veranstaltungen stattfinden, wegfallen oder Studierende die Räume fürs Selbststudium nutzen. Um herauszufinden, in welchem Umfang dies erfolgt, sind Begehungen der Flächen erforderlich, bei denen ein Abgleich der geplanten mit der tatsächlichen Raumnutzung erfolgt. Im Idealfall werden zeitmäßige und platzmäßige Auslastungsgrade erfasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Auswertung der Ergebnisse&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Durch Gegenüberstellung mit den Planwerten zur Flächenplanung werden schnell mögliche Potenziale einzelner Räume oder Wochentage deutlich. Diese sind dann genauer zu betrachten und in Bezug auf Raumgröße/Kapazität, Ausstattung und hochschulinterne Aspekte zu hinterfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfahrungen mit den Raumauslastungsanalysen unterschiedlichster Hochschulen haben gezeigt, dass die Ergebnisse stets auch qualitativ einzuordnen sind. Bspw. kann häufig eine Konzentration der Auslastung auf bestimmte Kernzeiten festgestellt werden, die von Hochschule zu Hochschule variiert. Teilweise lässt sich dies organisatorisch begründen, wenn bspw.  fachübergreifende Lehrformen wie bei Plattformmodellen angeboten werden. Ein anderer zu berücksichtigender Faktor ist die steigende Zahl von ProfessorInnen und Dozentinnen, die einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der durchgeführten Flächen- und Raumauslastungsanalysen weisen jedoch darauf hin, dass in den betreffenden Hochschulen ausgeprägte Flächenpotenziale vorhanden sind. Um diese zu nutzen, sind entsprechende steuernde Eingriffe in die Organisation der Flächenverteilung bzw. Raumzuordnung erforderlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Das hier vorgestellte Vorgehen wird laufend weiterentwickelt und die Inhalte regelmäßig angepasst. Konkrete Ergebnisse werden nach Veröffentlichung auch hier geteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Fenner, Henrich. 2010. &#039;&#039;Bedarf und Auslastung von Hörsälen und Seminarräumen&#039;&#039;. Hannover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenner, Henrich. 2014a. Hörsäle und Seminarräume: Bestände besser nutzen. Auslastungsuntersuchungen an Hochschulen als Basis eines effektiven Lehrraummanagements. &#039;&#039;wissenschaftsmanagement:&#039;&#039;54-57.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenner, Henrich. 2014b. &#039;&#039;Monitoring und Optimierung der Lehrflächenauslastung&#039;&#039;. Leibnizhaus Hannover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gramsch, Wiebke, Fabian Lange, Sara Okun und Jakob Wellbrock. 2020. &#039;&#039;Morphing the C! Interdisziplinäres Projekt Industrial Design &amp;amp; Facility Management&#039;&#039;. Analyse der Flächenressourcen. HTW Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruiz, Marcelo. 2017. Flächenplanung in Hochschulen „Down Under“. Bericht über den „TEFMA Space Leadership and the Digital Frontier Workshop” in Brisbane, Australien am 09./10. Mai 2017. &#039;&#039;Magazin für Hochschulentwicklung:&#039;&#039;3–5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Draft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ziele==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorgehen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlüsselakteure und -strukturen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ergebnisse und Wirkungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gelingensbedingungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links, Material, Ansprechpersonen==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baldin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Fl%C3%A4chen-_und_Raumauslastung_von_Hochschulfl%C3%A4chen&amp;diff=21506</id>
		<title>Flächen- und Raumauslastung von Hochschulflächen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Fl%C3%A4chen-_und_Raumauslastung_von_Hochschulfl%C3%A4chen&amp;diff=21506"/>
		<updated>2025-03-13T14:07:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baldin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Best Practice|Seitentyp=Die Seite beschreibt die Potenziale der Analyse der Flächen- und Raumauslastung an Hochschulen|hfeld=Governance, Flächenmanagement|thema=Flächenauslatung, Flächenmanagement, Nachhaltigkeit|zielgr=Flächenmanager, Hochschulverwaltung, Hochschulleitung|hochsch=Hochschule Mittweida|projekt=WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation|adresse=Technikumplatz 17, 09648 Mittweida|org=|url=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Einordnung und Bedeutung&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Gebäude und Gebäudeflächen sind die Orte, in denen Lehre, Wissenschaft und Hochschulmanagement stattfindet. Gleichzeitig können Gebäude und deren Betrieb eine bedeutende Rolle bei Entwicklung zur nachhaltigen Hochschule spielen. Beispielsweise verursachen Bau und Betrieb von Gebäuden ca. 40% des Energieverbrauchs und 1/3 der Treibhausgasemissionen in Deutschland und verantworten zudem mehr als die Hälfte des Abfallaufkommens. Die ressourcenintensive Bereitstellung von Gebäuden bzw. Flächen machen sie zu einem wertvollen Gut, das so effizient wie möglich genutzt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem gegenüber steht, dass Hochschulen Orte sind, die eine vergleichsweise geringe Flächenauslastung aufweisen. Dennoch melden Fakultäten und Institute immer wieder neue Flächenbedarfe an, wodurch der Eindruck einer Flächenknappheit oder Überbelegung entsteht. Statt als erstes über Neubau nachzudenken, sollte zunächst geprüft werden, ob die Flächenbedarfe nicht mit vorhandenen Flächen gedeckt werden können. Häufig kann der Mehrbedarf an Flächen durch eine simple Neuorganisation der Flächenzuteilung gedeckt werden. Das ist in jedem Fall deutlich günstiger als Neubau, lässt sich kurzfristig realisieren und schont massiv die Umwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen, welche Flächenpotenziale die Bestandsgebäude einer Hochschule aufweisen, ist die Methode der Auslastungsanalysen anzuwenden. Flächen- und Raumauslastungsanalysen wurden im Verbundprojekt Wandel!4 von der Hochschule Mittweida unter Leitung von Prof. Dr. Anika Möcker an verschiedenen Hochschulen durchgeführt. Die grundsätzliche Vorgehensweise, die hierbei angewandt wurde, wird nachfolgend beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Zielsetzung von Vorgehen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raumauslastungs- und Flächenanalysen verfolgen das Ziel, die tatsächliche Nutzungsrate von Hochschulflächen transparent darzulegen. Dabei liegt der Fokus auf Lehrräume, insbesondere Seminarräume und Hörsäle, da diese hochschulübergreifend miteinander verglichen werden können. In jedem Fall ist vor der Analyse die Zustimmung der Hochschulleitung und im Falle von Begehungen auch der beteiligten Fakultäten einzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Projekt untersuchten Fälle wiesen alle eine zentrale oder fakultätsinterne Raumvergabe durch eine digitale Stunden- und Raumplanung auf. Dies ist eine zentrale Voraussetzung, um die Raumbuchungsdaten gebündelt auszuwerten. Der erste Schritt besteht in der Auswertung der &#039;&#039;&#039;zeitmäßigen Raumauslastung&#039;&#039;&#039; von Hörsälen und Seminarräumen auf Basis der Raumbuchungsdaten. Um Vergleiche mit anderen Hochschulen oder mit Planwerten durchzuführen sind folgende Parameter wichtig bei der Untersuchung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Betrachtungszeitraum im Jahr: die 16 Wochen der Vorlesungszeit eines Semesters, d.h. ohne Vorbereitungs- oder Prüfungswochen. Letztere können gesondert ausgewertet werden. Gleiches gilt für die Betrachtung über ein gesamtes Jahr inkl. vorlesungsfreier Zeit.&lt;br /&gt;
* Betrachtungszeitraum pro Tag: die üblichen Vorlesungs- und Seminarzeiten, bspw. 08:00 – 19:00&lt;br /&gt;
* Ergebnis: durchschnittliche Nutzung in Stunden pro Seminarwoche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind in den Raumbuchungsdaten auch Informationen zur Sitzplatzkapazität der Räume sowie zur Teilnehmerzahl der Lehrveranstaltung enthalten, kann überdies eine &#039;&#039;&#039;platzmäßige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Raumauslastung&#039;&#039;&#039; erfolgen. Dadurch wird transparent, ob die Räume entsprechend ihrer Platzkapazität genutzt werden oder ob eine (deutliche) Über- oder Unterbelegung vorliegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es empfiehlt sich die ersten Analysen für ein exemplarisches Gebäude mit unterschiedlich großen Seminarräumen und ggf. auch Hörsälen durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt wird die &#039;&#039;&#039;tatsächliche Auslastung&#039;&#039;&#039; der Räume untersucht. Es ist nicht unüblich, dass über Raumbuchungsdaten hinaus Veranstaltungen stattfinden, wegfallen oder Studierende die Räume fürs Selbststudium nutzen. Um herauszufinden, in welchem Umfang dies erfolgt, sind Begehungen der Flächen erforderlich, bei denen ein Abgleich der geplanten mit der tatsächlichen Raumnutzung erfolgt. Im Idealfall werden zeitmäßige und platzmäßige Auslastungsgrade erfasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Auswertung der Ergebnisse&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Durch Gegenüberstellung mit den Planwerten zur Flächenplanung werden schnell mögliche Potenziale einzelner Räume oder Wochentage deutlich. Diese sind dann genauer zu betrachten und in Bezug auf Raumgröße/Kapazität, Ausstattung und hochschulinterne Aspekte zu hinterfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfahrungen mit den Raumauslastungsanalysen unterschiedlichster Hochschulen haben gezeigt, dass die Ergebnisse stets auch qualitativ einzuordnen sind. Bspw. kann häufig eine Konzentration der Auslastung auf bestimmte Kernzeiten festgestellt werden, die von Hochschule zu Hochschule variiert. Teilweise lässt sich dies organisatorisch begründen, wenn bspw.  fachübergreifende Lehrformen wie bei Plattformmodellen angeboten werden. Ein anderer zu berücksichtigender Faktor ist die steigende Zahl von ProfessorInnen und Dozentinnen, die einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der durchgeführten Flächen- und Raumauslastungsanalysen weisen jedoch darauf hin, dass in den betreffenden Hochschulen ausgeprägte Flächenpotenziale vorhanden sind. Um diese zu nutzen, sind entsprechende steuernde Eingriffe in die Organisation der Flächenverteilung bzw. Raumzuordnung erforderlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Das hier vorgestellte Vorgehen wird laufend weiterentwickelt und die Inhalte regelmäßig angepasst. Konkrete Ergebnisse werden nach Veröffentlichung auch hier geteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Fenner, Henrich. 2010. &#039;&#039;Bedarf und Auslastung von Hörsälen und Seminarräumen&#039;&#039;. Hannover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenner, Henrich. 2014a. Hörsäle und Seminarräume: Bestände besser nutzen. Auslastungsuntersuchungen an Hochschulen als Basis eines effektiven Lehrraummanagements. &#039;&#039;wissenschaftsmanagement:&#039;&#039;54-57.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenner, Henrich. 2014b. &#039;&#039;Monitoring und Optimierung der Lehrflächenauslastung&#039;&#039;. Leibnizhaus Hannover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gramsch, Wiebke, Fabian Lange, Sara Okun und Jakob Wellbrock. 2020. &#039;&#039;Morphing the C! Interdisziplinäres Projekt Industrial Design &amp;amp; Facility Management&#039;&#039;. Analyse der Flächenressourcen. HTW Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruiz, Marcelo. 2017. Flächenplanung in Hochschulen „Down Under“. Bericht über den „TEFMA Space Leadership and the Digital Frontier Workshop” in Brisbane, Australien am 09./10. Mai 2017. &#039;&#039;Magazin für Hochschulentwicklung:&#039;&#039;3–5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Draft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baldin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Fl%C3%A4chen-_und_Raumauslastung_von_Hochschulfl%C3%A4chen&amp;diff=21505</id>
		<title>Flächen- und Raumauslastung von Hochschulflächen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Fl%C3%A4chen-_und_Raumauslastung_von_Hochschulfl%C3%A4chen&amp;diff=21505"/>
		<updated>2025-03-13T14:04:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baldin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Best Practice|Seitentyp=|hfeld=|thema=|zielgr=|hochsch=Hochschule Mittweida|projekt=|adresse=Technikumplatz 17, 09648 Mittweida|org=|url=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Einordnung und Bedeutung&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Gebäude und Gebäudeflächen sind die Orte, in denen Lehre, Wissenschaft und Hochschulmanagement stattfindet. Gleichzeitig können Gebäude und deren Betrieb eine bedeutende Rolle bei Entwicklung zur nachhaltigen Hochschule spielen. Beispielsweise verursachen Bau und Betrieb von Gebäuden ca. 40% des Energieverbrauchs und 1/3 der Treibhausgasemissionen in Deutschland und verantworten zudem mehr als die Hälfte des Abfallaufkommens. Die ressourcenintensive Bereitstellung von Gebäuden bzw. Flächen machen sie zu einem wertvollen Gut, das so effizient wie möglich genutzt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem gegenüber steht, dass Hochschulen Orte sind, die eine vergleichsweise geringe Flächenauslastung aufweisen. Dennoch melden Fakultäten und Institute immer wieder neue Flächenbedarfe an, wodurch der Eindruck einer Flächenknappheit oder Überbelegung entsteht. Statt als erstes über Neubau nachzudenken, sollte zunächst geprüft werden, ob die Flächenbedarfe nicht mit vorhandenen Flächen gedeckt werden können. Häufig kann der Mehrbedarf an Flächen durch eine simple Neuorganisation der Flächenzuteilung gedeckt werden. Das ist in jedem Fall deutlich günstiger als Neubau, lässt sich kurzfristig realisieren und schont massiv die Umwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen, welche Flächenpotenziale die Bestandsgebäude einer Hochschule aufweisen, ist die Methode der Auslastungsanalysen anzuwenden. Flächen- und Raumauslastungsanalysen wurden im Verbundprojekt Wandel!4 von der Hochschule Mittweida unter Leitung von Prof. Dr. Anika Möcker an verschiedenen Hochschulen durchgeführt. Die grundsätzliche Vorgehensweise, die hierbei angewandt wurde, wird nachfolgend beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Zielsetzung von Vorgehen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raumauslastungs- und Flächenanalysen verfolgen das Ziel, die tatsächliche Nutzungsrate von Hochschulflächen transparent darzulegen. Dabei liegt der Fokus auf Lehrräume, insbesondere Seminarräume und Hörsäle, da diese hochschulübergreifend miteinander verglichen werden können. In jedem Fall ist vor der Analyse die Zustimmung der Hochschulleitung und im Falle von Begehungen auch der beteiligten Fakultäten einzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Projekt untersuchten Fälle wiesen alle eine zentrale oder fakultätsinterne Raumvergabe durch eine digitale Stunden- und Raumplanung auf. Dies ist eine zentrale Voraussetzung, um die Raumbuchungsdaten gebündelt auszuwerten. Der erste Schritt besteht in der Auswertung der &#039;&#039;&#039;zeitmäßigen Raumauslastung&#039;&#039;&#039; von Hörsälen und Seminarräumen auf Basis der Raumbuchungsdaten. Um Vergleiche mit anderen Hochschulen oder mit Planwerten durchzuführen sind folgende Parameter wichtig bei der Untersuchung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Betrachtungszeitraum im Jahr: die 16 Wochen der Vorlesungszeit eines Semesters, d.h. ohne Vorbereitungs- oder Prüfungswochen. Letztere können gesondert ausgewertet werden. Gleiches gilt für die Betrachtung über ein gesamtes Jahr inkl. vorlesungsfreier Zeit.&lt;br /&gt;
* Betrachtungszeitraum pro Tag: die üblichen Vorlesungs- und Seminarzeiten, bspw. 08:00 – 19:00&lt;br /&gt;
* Ergebnis: durchschnittliche Nutzung in Stunden pro Seminarwoche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind in den Raumbuchungsdaten auch Informationen zur Sitzplatzkapazität der Räume sowie zur Teilnehmerzahl der Lehrveranstaltung enthalten, kann überdies eine &#039;&#039;&#039;platzmäßige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Raumauslastung&#039;&#039;&#039; erfolgen. Dadurch wird transparent, ob die Räume entsprechend ihrer Platzkapazität genutzt werden oder ob eine (deutliche) Über- oder Unterbelegung vorliegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es empfiehlt sich die ersten Analysen für ein exemplarisches Gebäude mit unterschiedlich großen Seminarräumen und ggf. auch Hörsälen durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt wird die &#039;&#039;&#039;tatsächliche Auslastung&#039;&#039;&#039; der Räume untersucht. Es ist nicht unüblich, dass über Raumbuchungsdaten hinaus Veranstaltungen stattfinden, wegfallen oder Studierende die Räume fürs Selbststudium nutzen. Um herauszufinden, in welchem Umfang dies erfolgt, sind Begehungen der Flächen erforderlich, bei denen ein Abgleich der geplanten mit der tatsächlichen Raumnutzung erfolgt. Im Idealfall werden zeitmäßige und platzmäßige Auslastungsgrade erfasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Auswertung der Ergebnisse&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Durch Gegenüberstellung mit den Planwerten zur Flächenplanung werden schnell mögliche Potenziale einzelner Räume oder Wochentage deutlich. Diese sind dann genauer zu betrachten und in Bezug auf Raumgröße/Kapazität, Ausstattung und hochschulinterne Aspekte zu hinterfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfahrungen mit den Raumauslastungsanalysen unterschiedlichster Hochschulen haben gezeigt, dass die Ergebnisse stets auch qualitativ einzuordnen sind. Bspw. kann häufig eine Konzentration der Auslastung auf bestimmte Kernzeiten festgestellt werden, die von Hochschule zu Hochschule variiert. Teilweise lässt sich dies organisatorisch begründen, wenn bspw.  fachübergreifende Lehrformen wie bei Plattformmodellen angeboten werden. Ein anderer zu berücksichtigender Faktor ist die steigende Zahl von ProfessorInnen und Dozentinnen, die einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der durchgeführten Flächen- und Raumauslastungsanalysen weisen jedoch darauf hin, dass in den betreffenden Hochschulen ausgeprägte Flächenpotenziale vorhanden sind. Um diese zu nutzen, sind entsprechende steuernde Eingriffe in die Organisation der Flächenverteilung bzw. Raumzuordnung erforderlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Das hier vorgestellte Vorgehen wird laufend weiterentwickelt und die Inhalte regelmäßig angepasst. Konkrete Ergebnisse werden nach Veröffentlichung auch hier geteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Fenner, Henrich. 2010. &#039;&#039;Bedarf und Auslastung von Hörsälen und Seminarräumen&#039;&#039;. Hannover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenner, Henrich. 2014a. Hörsäle und Seminarräume: Bestände besser nutzen. Auslastungsuntersuchungen an Hochschulen als Basis eines effektiven Lehrraummanagements. &#039;&#039;wissenschaftsmanagement:&#039;&#039;54-57.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenner, Henrich. 2014b. &#039;&#039;Monitoring und Optimierung der Lehrflächenauslastung&#039;&#039;. Leibnizhaus Hannover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gramsch, Wiebke, Fabian Lange, Sara Okun und Jakob Wellbrock. 2020. &#039;&#039;Morphing the C! Interdisziplinäres Projekt Industrial Design &amp;amp; Facility Management&#039;&#039;. Analyse der Flächenressourcen. HTW Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruiz, Marcelo. 2017. Flächenplanung in Hochschulen „Down Under“. Bericht über den „TEFMA Space Leadership and the Digital Frontier Workshop” in Brisbane, Australien am 09./10. Mai 2017. &#039;&#039;Magazin für Hochschulentwicklung:&#039;&#039;3–5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Draft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baldin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Fl%C3%A4chen-_und_Raumauslastung_von_Hochschulfl%C3%A4chen&amp;diff=21504</id>
		<title>Flächen- und Raumauslastung von Hochschulflächen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Fl%C3%A4chen-_und_Raumauslastung_von_Hochschulfl%C3%A4chen&amp;diff=21504"/>
		<updated>2025-03-13T14:00:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baldin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== &#039;&#039;&#039;Einordnung und Bedeutung&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Gebäude und Gebäudeflächen sind die Orte, in denen Lehre, Wissenschaft und Hochschulmanagement stattfindet. Gleichzeitig können Gebäude und deren Betrieb eine bedeutende Rolle bei Entwicklung zur nachhaltigen Hochschule spielen. Beispielsweise verursachen Bau und Betrieb von Gebäuden ca. 40% des Energieverbrauchs und 1/3 der Treibhausgasemissionen in Deutschland und verantworten zudem mehr als die Hälfte des Abfallaufkommens. Die ressourcenintensive Bereitstellung von Gebäuden bzw. Flächen machen sie zu einem wertvollen Gut, das so effizient wie möglich genutzt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem gegenüber steht, dass Hochschulen Orte sind, die eine vergleichsweise geringe Flächenauslastung aufweisen. Dennoch melden Fakultäten und Institute immer wieder neue Flächenbedarfe an, wodurch der Eindruck einer Flächenknappheit oder Überbelegung entsteht. Statt als erstes über Neubau nachzudenken, sollte zunächst geprüft werden, ob die Flächenbedarfe nicht mit vorhandenen Flächen gedeckt werden können. Häufig kann der Mehrbedarf an Flächen durch eine simple Neuorganisation der Flächenzuteilung gedeckt werden. Das ist in jedem Fall deutlich günstiger als Neubau, lässt sich kurzfristig realisieren und schont massiv die Umwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um zu untersuchen, welche Flächenpotenziale die Bestandsgebäude einer Hochschule aufweisen, ist die Methode der Auslastungsanalysen anzuwenden. Flächen- und Raumauslastungsanalysen wurden im Verbundprojekt Wandel!4 von der Hochschule Mittweida unter Leitung von Prof. Dr. Anika Möcker an verschiedenen Hochschulen durchgeführt. Die grundsätzliche Vorgehensweise, die hierbei angewandt wurde, wird nachfolgend beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Zielsetzung von Vorgehen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Raumauslastungs- und Flächenanalysen verfolgen das Ziel, die tatsächliche Nutzungsrate von Hochschulflächen transparent darzulegen. Dabei liegt der Fokus auf Lehrräume, insbesondere Seminarräume und Hörsäle, da diese hochschulübergreifend miteinander verglichen werden können. In jedem Fall ist vor der Analyse die Zustimmung der Hochschulleitung und im Falle von Begehungen auch der beteiligten Fakultäten einzuholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Projekt untersuchten Fälle wiesen alle eine zentrale oder fakultätsinterne Raumvergabe durch eine digitale Stunden- und Raumplanung auf. Dies ist eine zentrale Voraussetzung, um die Raumbuchungsdaten gebündelt auszuwerten. Der erste Schritt besteht in der Auswertung der &#039;&#039;&#039;zeitmäßigen Raumauslastung&#039;&#039;&#039; von Hörsälen und Seminarräumen auf Basis der Raumbuchungsdaten. Um Vergleiche mit anderen Hochschulen oder mit Planwerten durchzuführen sind folgende Parameter wichtig bei der Untersuchung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Betrachtungszeitraum im Jahr: die 16 Wochen der Vorlesungszeit eines Semesters, d.h. ohne Vorbereitungs- oder Prüfungswochen. Letztere können gesondert ausgewertet werden. Gleiches gilt für die Betrachtung über ein gesamtes Jahr inkl. vorlesungsfreier Zeit.&lt;br /&gt;
* Betrachtungszeitraum pro Tag: die üblichen Vorlesungs- und Seminarzeiten, bspw. 08:00 – 19:00&lt;br /&gt;
* Ergebnis: durchschnittliche Nutzung in Stunden pro Seminarwoche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind in den Raumbuchungsdaten auch Informationen zur Sitzplatzkapazität der Räume sowie zur Teilnehmerzahl der Lehrveranstaltung enthalten, kann überdies eine &#039;&#039;&#039;platzmäßige&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;Raumauslastung&#039;&#039;&#039; erfolgen. Dadurch wird transparent, ob die Räume entsprechend ihrer Platzkapazität genutzt werden oder ob eine (deutliche) Über- oder Unterbelegung vorliegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es empfiehlt sich die ersten Analysen für ein exemplarisches Gebäude mit unterschiedlich großen Seminarräumen und ggf. auch Hörsälen durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Schritt wird die &#039;&#039;&#039;tatsächliche Auslastung&#039;&#039;&#039; der Räume untersucht. Es ist nicht unüblich, dass über Raumbuchungsdaten hinaus Veranstaltungen stattfinden, wegfallen oder Studierende die Räume fürs Selbststudium nutzen. Um herauszufinden, in welchem Umfang dies erfolgt, sind Begehungen der Flächen erforderlich, bei denen ein Abgleich der geplanten mit der tatsächlichen Raumnutzung erfolgt. Im Idealfall werden zeitmäßige und platzmäßige Auslastungsgrade erfasst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Auswertung der Ergebnisse&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Durch Gegenüberstellung mit den Planwerten zur Flächenplanung werden schnell mögliche Potenziale einzelner Räume oder Wochentage deutlich. Diese sind dann genauer zu betrachten und in Bezug auf Raumgröße/Kapazität, Ausstattung und hochschulinterne Aspekte zu hinterfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erfahrungen mit den Raumauslastungsanalysen unterschiedlichster Hochschulen haben gezeigt, dass die Ergebnisse stets auch qualitativ einzuordnen sind. Bspw. kann häufig eine Konzentration der Auslastung auf bestimmte Kernzeiten festgestellt werden, die von Hochschule zu Hochschule variiert. Teilweise lässt sich dies organisatorisch begründen, wenn bspw.  fachübergreifende Lehrformen wie bei Plattformmodellen angeboten werden. Ein anderer zu berücksichtigender Faktor ist die steigende Zahl von ProfessorInnen und Dozentinnen, die einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse der durchgeführten Flächen- und Raumauslastungsanalysen weisen jedoch darauf hin, dass in den betreffenden Hochschulen ausgeprägte Flächenpotenziale vorhanden sind. Um diese zu nutzen, sind entsprechende steuernde Eingriffe in die Organisation der Flächenverteilung bzw. Raumzuordnung erforderlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Das hier vorgestellte Vorgehen wird laufend weiterentwickelt und die Inhalte regelmäßig angepasst. Konkrete Ergebnisse werden nach Veröffentlichung auch hier geteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
Fenner, Henrich. 2010. &#039;&#039;Bedarf und Auslastung von Hörsälen und Seminarräumen&#039;&#039;. Hannover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenner, Henrich. 2014a. Hörsäle und Seminarräume: Bestände besser nutzen. Auslastungsuntersuchungen an Hochschulen als Basis eines effektiven Lehrraummanagements. &#039;&#039;wissenschaftsmanagement:&#039;&#039;54-57.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fenner, Henrich. 2014b. &#039;&#039;Monitoring und Optimierung der Lehrflächenauslastung&#039;&#039;. Leibnizhaus Hannover.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gramsch, Wiebke, Fabian Lange, Sara Okun und Jakob Wellbrock. 2020. &#039;&#039;Morphing the C! Interdisziplinäres Projekt Industrial Design &amp;amp; Facility Management&#039;&#039;. Analyse der Flächenressourcen. HTW Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruiz, Marcelo. 2017. Flächenplanung in Hochschulen „Down Under“. Bericht über den „TEFMA Space Leadership and the Digital Frontier Workshop” in Brisbane, Australien am 09./10. Mai 2017. &#039;&#039;Magazin für Hochschulentwicklung:&#039;&#039;3–5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Draft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baldin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Fl%C3%A4chen-_und_Raumauslastung_von_Hochschulfl%C3%A4chen&amp;diff=21503</id>
		<title>Flächen- und Raumauslastung von Hochschulflächen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Fl%C3%A4chen-_und_Raumauslastung_von_Hochschulfl%C3%A4chen&amp;diff=21503"/>
		<updated>2025-03-13T13:57:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baldin: Die Seite wurde neu angelegt: „Jede neue Seite wird automatisch der Kategorie &amp;#039;Draft&amp;#039; hinzugefügt, wodurch sie für Websitebesucher gesperrt ist. Wenn Sie die Seite direkt veröffentlichen…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Jede neue Seite wird automatisch der Kategorie &#039;Draft&#039; hinzugefügt, wodurch sie für Websitebesucher gesperrt ist. Wenn Sie die Seite direkt veröffentlichen wollen, entfernen Sie sie einfach aus der Kategorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Draft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baldin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Transformationspfade-Hub_-_Raumnutzungskonzepte,_22.04.24&amp;diff=21502</id>
		<title>Transformationspfade-Hub - Raumnutzungskonzepte, 22.04.24</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Transformationspfade-Hub_-_Raumnutzungskonzepte,_22.04.24&amp;diff=21502"/>
		<updated>2025-03-13T13:56:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baldin: /* Impuls */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hubs der DG HochN&lt;br /&gt;
|hub_kat=Hubs der DG HochN,Hub – Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen&lt;br /&gt;
|titel=Nachhaltigkeitspotenziale für Raumnutzungen: Herausforderungen und Möglichkeiten&lt;br /&gt;
|kurz=In diesem Hub stellt der Verbund Wandel!4 aus der BMBF-Förderlinie &amp;quot;Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen&amp;quot; erste Zwischenergebnisse des Projektes vor. Mögliche Konzepte für eine nachhaltigere Raumnutzung werden vorgestellt und die erforderlichen technischen, organisatorischen und kulturellen Handlungsstränge abgeleitet.&lt;br /&gt;
|datum=2024-04-22T13:30:00.000Z&lt;br /&gt;
|datei=Präesentation HUB Suffiziente Raumnutzung WaNdel4.pdf&lt;br /&gt;
|thema=Raumnutzung, Nachhaltigkeitspotenziale&lt;br /&gt;
|bezug=Ressourcen und Finanzierung, Betrieb&lt;br /&gt;
|stichw=Flächennutzung, Governance&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Agenda und Informationen==&lt;br /&gt;
Ein Seminarraum in deutschen Hochschulen bleibt im Semester während ca. 34% der Kern-Vorlesungszeit ungenutzt. Um diesem Problem und ähnlichen zu begegnen, werden im Hub mögliche Konzepte für eine nachhaltigere Raumnutzung vorgestellt und die erforderlichen technischen, organisatorischen und kulturellen Handlungsstränge abgeleitet. Im Rahmen eines Impulsvortrags sollen erste Zwischenergebnisse des Projektes [[WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation|WaNdel!4]] vorgestellt werden, die bereits auf ein erhebliches Potenzial und den dringenden Handlungsbedarf hinweisen. Das Projekt erforscht, welche Nachhaltigkeitspotenziale alternative Raumnutzungskonzepte im Hochschulkontext haben und welche Herausforderungen mit deren Umsetzung einhergehen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Präesentation HUB Suffiziente Raumnutzung WaNdel4.pdf|mini|right|link=https://wiki.dg-hochn.de/images/0/03/Pr%C3%A4esentation_HUB_Suffiziente_Raumnutzung_WaNdel4.pdf|Präsentation Raumnutzungskonzepte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16 Teilnehmende aus den Projekten [[Klima-N - KLIMA-Netzwerk für mehr Nachhaltigkeit in Thüringen|KLIMA-N]], [[LATERNE - Hochschule im Anthropozän: Leuchtturm-Adaption und TransfER für Nachhaltige Entwicklung|Laterne]], [[KlimaPlanReal - Nachhaltige Transformationspfade zur Klimaneutralität mit Planungszellen und Reallaboren|KlimaPlanReal]], [[WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation|Wandel!4]], [[TraNHSform – Transformationspfade nachhaltiger Hochschulen|traNHSform]], DLR Projektträger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Check-in:Themeninteressen==&lt;br /&gt;
*Maßnahme zu alternativen Flächennutzung, Ideen sammeln und Workshop vorbereiten für die eigene Hochschule&lt;br /&gt;
*Experimentansatz - wie kann es gelingen Raum einzuspannen&lt;br /&gt;
*Vorstellung Zwischenergebnisse&lt;br /&gt;
*Austausch, Diskussion, Vernetzung&lt;br /&gt;
*Raumvergabe und Stundenplanung&lt;br /&gt;
*Austausch über Hindernisse und Hemmnisse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Impuls==&lt;br /&gt;
*Beispiel Seminarraum: Divergenz zwischen geplanter Nutzung und (kreative) Nutzung durch tatsächliche Anwender:innen&lt;br /&gt;
*&amp;quot;Anwendungsfall&amp;quot; Hochschule Mittweida im Überblick (37 Gebäude mit ca. 59.000m2 Nutzfläche)&lt;br /&gt;
*Verbundprojekt: nachhaltige Transformation der Hochschulen von innen heraus antreiben&lt;br /&gt;
*Arbeitspaket 3: Suffiziente Nutzungskonzepte (Background: nachhaltiges Immobilienmanagement): Wo gibt es Flächenpotenziale an Hochschulen? Hochschulen sind besondere Räume, wo die Flächenauslastung nicht besonders hoch ist (Semesterzeiten, leere Büros bei Lehrveranstaltungen, Phasen des Selbststudiums von Studierende) -&amp;gt; daher sehr viel Vorhaltung von Flächen (Büro- und Lehrräume) -&amp;gt;Analyse von Flächen und wie können Flächen effizienter genutzt werden? &amp;amp; Reallabor: kollaborative Büroarbeitsflächen&lt;br /&gt;
*Fragestellung: planmäßige Auslastung von Lehrräumen, tatsächliche [[Flächen- und Raumauslastung von Hochschulflächen|Auslastung]] und Art der Nutzung, Nutzerverhalten im Bezug auf Ressourcenverbrauch (Technik, Beleuchtung, Fenster/Heizung - insbesondere abends) -&amp;gt; Umsetzung: Raumbuchung ausgewertet mit Begehung der Räume&lt;br /&gt;
*Vergleich mit vorhandenen Erhebungen und Daten anderer Hochschulen&lt;br /&gt;
*Raumbuchungsanalyse im Jahresverlauf, nach Wochentagen, nach Uhrzeiten&lt;br /&gt;
*Gegenüberstellung planmäßige vs. tatsächliche Auslastung der Lehrräume an der HS Mittweida (mithilfe von Begehungen)&lt;br /&gt;
*Potenziale: weitere Raumnutzungspotenzale durch nicht stornierte Raumbuchungen, Nutzung nicht gebuchter Räume durch Studierende (Lerngruppen, Selbststudium)&lt;br /&gt;
*Einsparpotenziale Ressourcenverbrauch: durch automatisierte Thermostatventile, präsenzmeldergesteuerte Beleuchtung&lt;br /&gt;
Ansätze zur Optimierung:&lt;br /&gt;
*Flächenauslastungspotenziale: sehr unterschiedlich je nach Räumen (Raumgrößen, Nutzungsarten, Flexibilität der Räume wie PC-Pools), Räume müssen sich mit Nutzungsverhalten angepasst werden, platzmäßige Auslastung sinkt mit zunehmender Raumgröße &amp;amp; zeitliche Auslastung sinkt mir zunehmender Raumgröße, Bedarf: studentische Arbeitsplätze, Gruppenarbeitsplätze&lt;br /&gt;
Überlegung: andere Maßnahmen &lt;br /&gt;
*Ergebniskommunikation an Entscheider (mögliche Schwierigkeiten: Fluktuation auf Positionen, Fläche=Status=Macht)&lt;br /&gt;
*laufende Prüfung tatsächlicher Bedarfe&lt;br /&gt;
*kurzfristige Rückgabe/Stornierung von Räumen erleichtern&lt;br /&gt;
*Nutzungstransparenz schaffen für erhöhte Dynamik&lt;br /&gt;
*Flexibilität der Räume: bauliche Änderung und flexible Möblierung&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;suffiziente Raumnutzungskonzepte&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Suffiziente Flächennutzung===&lt;br /&gt;
*Suffizienz: &amp;quot;ausreichende/rechtes Maß zu finden, maßvolle Konsumentscheidung&amp;quot;&lt;br /&gt;
*Suffizienzansätze: Flächennutzung&lt;br /&gt;
**geteilte Nutzung (bspw. auch extern)&lt;br /&gt;
**weniger Vorhaltung von Räumen um auf Neubau zu verzichten&lt;br /&gt;
*Leitfragen&lt;br /&gt;
**Kommunikation mit Entscheidern einbeziehen: wo liegen Potenziale, was bedeutet &amp;quot;ausreichend&amp;quot;&lt;br /&gt;
**Suffizienz = soziale Innovation, keine technische mithilfe von Anreizen für Nutzer und Entscheider -&amp;gt; organisatorische und kulturelle Voraussetzungen&lt;br /&gt;
**Betrachtung von Nutzungseinheiten, von Gebäudeeinheiten, auf Campusebene&lt;br /&gt;
Reallabor: Activity Based Office Konzepte: anbieten und Sharing-Quote erhöhen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Chancen und Barrieren===&lt;br /&gt;
*Einsparung in Kosten und Ressourcen&lt;br /&gt;
*zusätzliche Einnahmen&lt;br /&gt;
*Vorbildwirkung&lt;br /&gt;
*Verlustängste&lt;br /&gt;
*Status&lt;br /&gt;
*Verantwortungsabgabe/Kontrolle&lt;br /&gt;
*Beharrung und Bequemlichkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hochschulinterne Maßnahmen: runde Tische (über alle Statusgruppen hinweg), Einbindung von Nutzer:innen bei der Planung&lt;br /&gt;
hochschulübergreifende Maßnahmen: Flächenbenchmark, Kennzahlen, Systematik der Hochschulentwicklungsplanung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rückfragen und Austausch==&lt;br /&gt;
*Erfassung der platzmäßigen Auslastung? in Raumbuchungen sind auch Bedarfe für Seminargrößen hinterlegt&lt;br /&gt;
*Was ist das normative Ziel, eine hohe oder niedrige Auslastung? Ziel ist eine hohe Auslastung, da bestehende Quadratmeter genutzt werden müssen, da Ressourcen ohnehin in die Fläche verwendet werden. Frage betrifft insbesondere Neubau&lt;br /&gt;
*Diskussion um erfasste Daten und Wirkung/Druck auf Leitungsebenen&lt;br /&gt;
*Austausch der Teilnehmenden zu Hindernissen in der Kommunikation auf verschiedenen Arbeitsebenen und Widerständen zur Umsetzung von Maßnahmen&lt;br /&gt;
*Diskussion um Kennzahlen: Ist Auslastung die richtige Kennzahl? Wie können Kennzahlen weiterentwickelt werden? Wie sieht das Framing aus? (Diskussion offener gestalten, auch im Hinblick auf Hochschule und Transfer)&lt;br /&gt;
*Diskussion um Einbindung von Nutzer:innen bei Flächennutzung und -bedarfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiteres Vorgehen==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haben Sie Interesse an einer hochschulübergreifenden Zusammenarbeit im Bereich „Flächenmanagement“?&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mögliche Themen: Flächenbenchmark aufstellen, Suffizienzkonzepte, Kennzahlen entwickeln, Aufbrechen der Systematik für die strategische Flächenplanung&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im kommenden förderlinieninternen Newsletter wird diese Frage auch noch einmal geteilt. Weitere Hub-Termine zu diesem Thema werden eruiert.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baldin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Benutzer:Baldin/Sandkasten&amp;diff=21496</id>
		<title>Benutzer:Baldin/Sandkasten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Benutzer:Baldin/Sandkasten&amp;diff=21496"/>
		<updated>2025-03-13T09:14:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baldin: Die Seite wurde geleert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baldin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Biotopfl%C3%A4chenfaktor_(Messinstrument_der_%C3%B6kologischen_Qualit%C3%A4t_von_Campusgr%C3%BCnfl%C3%A4chen)&amp;diff=21495</id>
		<title>Biotopflächenfaktor (Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Biotopfl%C3%A4chenfaktor_(Messinstrument_der_%C3%B6kologischen_Qualit%C3%A4t_von_Campusgr%C3%BCnfl%C3%A4chen)&amp;diff=21495"/>
		<updated>2025-03-13T09:09:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baldin: /* Definition Biotopflächenfaktor */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Best Practice&lt;br /&gt;
|beschr=Der Biotopflächenfaktor (BFF) wird an der Hochschule Mittweida als Messinstrument für die Bewertung der ökologischen Qualität der Grünflächen im Rahmen einer Lehrveranstaltung erhoben.&lt;br /&gt;
|hfeld=Lehre, Transfer, Betrieb, Bildung für Nachhaltige Entwicklung&lt;br /&gt;
|thema=Nachhaltigkeit, Lehre, Biodiversität, Betrieb&lt;br /&gt;
|keyw=Biotopflächenfaktor, Lehre, Betrieb, Qualität von Grünflächen&lt;br /&gt;
|zielgr=Lehrende, Studierende, Verwaltungsmitarbeitende, Hochschulleitung, ProfessorIn, Dozent(in), Nachhaltigkeitsbeauftragte(r), Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in)&lt;br /&gt;
|hochsch=Hochschule Mittweida&lt;br /&gt;
|org=WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation&lt;br /&gt;
|adresse=Technikumpl. 17, 09648 Mittweida&lt;br /&gt;
|projekt=Transformationspfade (traNHSform)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Kurzbeschreibung==&lt;br /&gt;
Die ökologische Qualität von Grünflächen ist ein wichtiges Thema bei der Transformation von Hochschulen. Seit dem Wintersemster 2023/24 erheben Studierende des Studiengangs Nachhaltiges Immobilienmanagement der Hochschule Mittweida unter Leitung von Prof. Dr. Anika Möcker jährlich den Biotopflächenfaktor (BFF) der Campusgrünflächen und schaffen damit eine Grundlage für die Bewertung und Verbesserung der Qualität der Grünflächen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition Biotopflächenfaktor ==&lt;br /&gt;
Der Biotopflächenfaktor (BFF) ist eine Planungskennzahl, die die ökologische Qualität von Grünflächen misst. Dafür werden Grundstückteilflächen in Flächenarten typisiert und mithilfe von Anrechnungsfaktoren einer Wertigkeit zugeordnet. Aus der Summe der so berechneten Flächenwertigkeiten im Verhältnis zur Gesamtgrundstücksfläche wird der Biotopflächenfaktor ermittelt.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Biotopflächenfaktor gibt das Verhältnis „naturhaushaltswirksamer Flächen“ zum Bruttobauland an.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn1|[1]]] Jede Fläche besitz einen anderen Wert im Sinne der biologischen Qualität, der in einem Faktor ausgedrückt wird.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn2|[2]]] Dabei wird die tatsächliche Fläche (in m²) mit dem Biotopflächenfaktor (0 – 1, ohne Einheit) multipliziert und so in seiner Wertigkeit in Bezug auf Biodiversität gewertet. Die Aufsummierung der so gewerteten Flächen und die Gegenüberstellung mit der Gesamtfläche wird als Biotopflächenfaktormethode bezeichnet. Erstrebenswert ist ein Wert nahe eins. Zu beachten ist, dass im Projekt eigene Zielwerte definiert werden können. &lt;br /&gt;
[[Datei:Screenshot BFFpng.png|zentriert|mini|Berechnungsformel für den Biotopflächenfaktor|alternativtext=|500x500px]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beispiele für Flächenarten und zugehörige Anrechnungsfaktoren:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Beispielfläche&lt;br /&gt;
!Flächenbezeichnung lt. Flächenglossar HSMW&lt;br /&gt;
!Anrechnungsfaktor laut Flächenglossar HSMW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:HSMW-versiegelteFlächen.jpg|zentriert|mini|Foto einer teilversiegelten Fläche auf dem Campus der Hochschule Mittweida]]&lt;br /&gt;
| Teilversiegelte Flächen (Pflaster, Platten)&lt;br /&gt;
| 0,1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:HSMW artenreicheMähwiese.jpg|zentriert|mini|Foto einer Blühwiese auf dem Campus der Hochschule Mittweida]]&lt;br /&gt;
|Artenreiche Mähwiese&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe von Zielwerten kann der BFF dazu als Anreizsystem dazu genutzt werden, die ökologische Qualität von Grünflächen zu erhöhen. Tabelle 1 zeigt exemplarisch die Zielwerte der Stadt Berlin für bestimmte Bebauungstypen.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn3|[3]]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte  nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Bauliche Änderungen&amp;lt;sup&amp;gt;A&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
!&#039;&#039;&#039;Neubau&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;ÜBG&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;BFF&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Wohnungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reines Wohnen und  Geschossmischung ohne gewerbliche Nutzung der Freiflächen&lt;br /&gt;
|bis 0,37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,38 bis 0,49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 0,5&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Gewerbliche Nutzungen&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
reines Gewerbe  und Mischnutzung mit gewerblicher Nutzung der Freiflächen&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kerngebietstypische  Nutzungen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handelsbetriebe  sowie zentrale Einrichtungen der Wirtschaft, der Verwaltung und andere  kerngebietstypischer Nutzungen&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Öffentliche Einrichtungen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit kulturellen und sozialen Zwecken&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte&lt;br /&gt;
nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG) &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 0,37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,38 bis 0,49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 0,5&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schulen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemeinbildende  Schule, Berufsschulen, Schulzentren, Sportanlagen im Freien&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte&lt;br /&gt;
nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG) &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kindertagesstätten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 0,29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3 bis  0,49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 0,5&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Technische  Infrastruktur&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; |&amp;lt;sup&amp;gt;A&amp;lt;/sup&amp;gt;Schaffung  zusätzlicher Aufenthaltsräume bzw. Erhöhung des Überbauungsgrades&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt;Anteil der mit  Gebäuden überbauten Fläche an der Gesamtgrundfläche (0 bis 1)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung in der Praxis ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PXL 20230725 093646537.jpg|mini|Erhebung des Biotopflächenfaktors an der Hochschule Mittweida]]&lt;br /&gt;
In der Praxis wird der Biotopflächenfaktor bspw. als rechtlich verbindliche Planungskenngröße in der [https://www.berlin.de/umwelt/themen/landschaft-stadtgruen-forsten/artikel.143512.php Landschaftsplanung von Berlin] eingesetzt. Außerdem setzt die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) den BFF als Kriterium für die Bewertung der ökologischen Qualität der Grünflächen von Gebäuden und Quartieren in ihren Zertifizierungssystemen ein.        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Hochschule Mittweida wird der BFF seit 2023 jährlich durch Studierende des Studiengangs Nachhaltiges Immobilienmanagement erhoben. Dies wurde durch das BMBF-Verbundforschungsprojekt [[WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation|WaNdel!4]] initiiert und soll zukünftig regulär in die Lehre des Studiengang integriert werden.       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt / Ansprechpartnerin ==&lt;br /&gt;
Hochschule Mittweida&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professur Nachhaltiges Bauen und Betreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Anika Möcker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref1|[1]]] DGNB GmbH (Hg.): Ökologische Qualität. ENV2.4 / Biodiversität. Online verfügbar unter &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://static.dgnb.de/fileadmin/dgnb-system/de/quartiere/kriterien/DGNB-Kriterium-Quartiere_ENV2.4_Biodiversitaet.pdf&amp;lt;/nowiki&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref2|[2]]] DGNB GmbH (Hg.): Ökologische Qualität. ENV2.4 / Biodiversität. Online verfügbar unter &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://static.dgnb.de/fileadmin/dgnb-system/de/quartiere/kriterien/DGNB-Kriterium-Quartiere_ENV2.4_Biodiversitaet.pdf&amp;lt;/nowiki&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref3|[3]]] Melzer, Dennis; Herfort, Susanne (2021): Der Biotopflächenfaktor. Ihr ökologisches Planungsinstrument. Hg. v. Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Online verfügbar unter &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://www.berlin.de/sen/uvk/_assets/natur-gruen/landschaftsplanung/bff-biotopflaechenfaktor/broschuere_bff_als_oekologisches_planungsinstrument.pdf&amp;lt;/nowiki&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref1|[4]]] DGNB GmbH (Hg.): Ökologische Qualität. ENV2.4 / Biodiversität. Online verfügbar unter &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://static.dgnb.de/fileadmin/dgnb-system/de/quartiere/kriterien/DGNB-Kriterium-Quartiere_ENV2.4_Biodiversitaet.pdf&amp;lt;/nowiki&amp;gt;.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baldin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=WaNdel!4_%E2%80%93_Wissen_f%C3%BCr_angewandte_Nachhaltigkeit_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=21494</id>
		<title>WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=WaNdel!4_%E2%80%93_Wissen_f%C3%BCr_angewandte_Nachhaltigkeit_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=21494"/>
		<updated>2025-03-13T09:03:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baldin: /* Wiki-Beträge aus dem Verbundvorhaben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{#set:Has parent page=Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen}}&lt;br /&gt;
==Ausgangssituation und Forschungsfragen==&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo Wandel!4.png|mini|Logo WaNdel!4]]&lt;br /&gt;
Hochschulen übernehmen regional vorrangig drei Funktionen: Erstens bilden sie Menschen vorwiegend für andere Organisationseinheiten der Gesellschaft aus. Zweitens sind sie ein Ort der intellektuellen Auseinandersetzung und Forschung für und mit Akteurinnen und Akteuren aus der Region und drittens stellen sie weit sichtbare Leuchttürme für mehr als nur Forschung und Bildung dar: Sie sind Teil des kulturellen Lebens.&lt;br /&gt;
Vier in ihrer Historie und ihrem Standort unterschiedliche Hochschulen wollen ganzheitlich in [[Betrieb]], [[Forschung]] und [[Lehre]] zu einem regionalen Innovationshub für verstärkte Nachhaltigkeit werden. Dabei werden die Hochschulen durch assoziierte Partner aus Verwaltung, Politik und Wirtschaft unterstützt. WaNdel!4 untersucht, wie die Hochschule als Institution nicht nur jüngere Menschen für die großen Zukunftsfragen vorbereiten kann, sondern auch, wie sich das Umfeld der Hochschulen innovativ, konstruktiv und produktiv in den Prozess einbringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Projektansatz und Vorgehen==&lt;br /&gt;
Das Projekt basiert auf dem [[HOCH-N:Whole Institution Approach | Whole Institution Approach]]. Das heißt, der Ansatz beschränkt sich nicht allein auf die Lehre und erschöpft sich auch nicht in der forschenden Lehre, sondern bezieht alle wichtigen Statusgruppen sowie alle relevanten Stakeholder der Hochschulen und ihre Wirkungskreise ein. Im Mittelpunkt steht die nachhaltig betriebene Hochschule. Von je einer Hochschule federführend bearbeitet werden die&lt;br /&gt;
zentralen Arbeitspakete „Nachhaltiger [[Betrieb]]“, „Klimaschutz &amp;amp; -anpassung“, „[[Suffiziente Nutzungskonzepte für den Campus |Suffiziente Nutzungskonzepte]]“ sowie die „Empirische Analyse von Nachhaltigkeitseffekten“. Dabei können die Hochschulen voneinanderlernen. Partizipativ und innovativ werden Realexperimente mit bewährten qualitativen und quantitativen Methoden aus den Sozialwissenschaften verbunden, transdisziplinär mit außerwissenschaftlichem Wissen&lt;br /&gt;
aus der Praxis verknüpft und durch natur- und ingenieurswissenschaftliche Expertise ergänzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Projektziele zu erwartende Ergebnisse==&lt;br /&gt;
Es sind vier Ziele hervorzuheben: Erstens wird angestrebt, dass die vier Hochschulen im Hinblick auf Nachhaltigkeit zum Projektende sehr viel stärker aufgestellt sind. Zweitens wird eine Verallgemeinerung der Vorgehensweise erarbeitet und in einem Synthesepapier zusammengestellt, das von allen vier Hochschulen genutzt werden kann. Drittens soll der Wissenschaftstransfer verstärkt werden und viertens sollen die Mitarbeitenden aller Statusgruppen der Hochschule für die Themen suffiziente Flächennutzung, Klimamitigation sowie klimaschonende Klimaadaption sensibilisiert&lt;br /&gt;
werden. Werden diese vier Ziele erreicht, rechnen die Projektpartner mit einer Wirkung auf die Nachhaltigkeit, die weit über die geförderten Hochschulen hinausgeht. Denn auch die jeweiligen Regionen sollen mitgenommen werden. Zudem werden anderen Hochschulen die Ergebnisse mit allen Chancen und Grenzen präsentiert werden, damit diese selbst realisierbare und zukunftsfähige Nachhaltigkeitsprojekte aufbauend auf den Erfahrungen von WaNdel!4 konzipieren und in die Praxis umsetzen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktivitäten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===== &#039;&#039;&#039;Wiki-Beträge aus dem Verbundvorhaben&#039;&#039;&#039; =====&lt;br /&gt;
[[Lehmworkshops]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Insektenturm zur Förderung der Biodiversität]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transformationspfade-Hubs von WaNdel!4 ===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;border-left: 5px solid rgb(131 28 132); padding: 10px; background-color:;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Raumnutzungskonzepte, 22.04.24&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;In diesem Hub stellt der Verbund Wandel!4 aus der BMBF-Förderlinie &amp;quot;Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen&amp;quot; erste Zwischenergebnisse des Projektes vor. Mögliche Konzepte für eine nachhaltigere Raumnutzung werden vorgestellt und die erforderlichen technischen, organisatorischen und kulturellen Handlungsstränge abgeleitet&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;{{Button&lt;br /&gt;
|ButtonLink=Transformationspfade-Hub - Raumnutzungskonzepte, 22.04.24&lt;br /&gt;
|ButtonText=zur Dokumentation&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auf einen Blick==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fördermaßnahme:&#039;&#039;&#039; Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Projekttitel:&#039;&#039;&#039; WaNdel!4 Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen - Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation (Förderkennzeichen: 01UN2210)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Laufzeit:&#039;&#039;&#039; 01.01.2023 – 31.12.2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verbundkoordination:&#039;&#039;&#039; Technische Hochschule Ingolstadt, Dr. Stefan Schweiger, Tel.: 0841/9348 - 6526, [mailto:stefan.schweiger@thi.de E-Mail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Projektpartner:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin&lt;br /&gt;
*Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde&lt;br /&gt;
*Hochschule Mittweida, Prof. Dr. Anika Möcker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kontakt im DLR Projektträger:&#039;&#039;&#039; Dr. Jędrzej Sulmowski [mailto:jedrzej.sulmowski@dlr.de E-Mail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesministerium für Bildung und Forschung (2023): Projektblätter: BMBF-Fördermaßnahme „Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen“ https://www.fona.de/medien/pdf/Projektblaetter_TnHs_web.pdf (Zugriff: 01.06.2023)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Webseite:&#039;&#039;&#039;[https://www.hnee.de/de/Fachbereiche/Wald-und-Umwelt/Forschung/Aktuelle-Projekte/WaNdel4/WaNdel4-Wissen-fr-angewandte-Nachhaltigkeit-an-deutschen-Hochschulen-E11767.htm Link]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Projekt]][[Kategorie:TraNHSform]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baldin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Biotopfl%C3%A4chenfaktor_(Messinstrument_der_%C3%B6kologischen_Qualit%C3%A4t_von_Campusgr%C3%BCnfl%C3%A4chen)&amp;diff=21493</id>
		<title>Biotopflächenfaktor (Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Biotopfl%C3%A4chenfaktor_(Messinstrument_der_%C3%B6kologischen_Qualit%C3%A4t_von_Campusgr%C3%BCnfl%C3%A4chen)&amp;diff=21493"/>
		<updated>2025-03-13T08:59:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baldin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Best Practice&lt;br /&gt;
|beschr=Der Biotopflächenfaktor (BFF) wird an der Hochschule Mittweida als Messinstrument für die Bewertung der ökologischen Qualität der Grünflächen im Rahmen einer Lehrveranstaltung erhoben.&lt;br /&gt;
|hfeld=Lehre, Transfer, Betrieb, Bildung für Nachhaltige Entwicklung&lt;br /&gt;
|thema=Nachhaltigkeit, Lehre, Biodiversität, Betrieb&lt;br /&gt;
|keyw=Biotopflächenfaktor, Lehre, Betrieb, Qualität von Grünflächen&lt;br /&gt;
|zielgr=Lehrende, Studierende, Verwaltungsmitarbeitende, Hochschulleitung, ProfessorIn, Dozent(in), Nachhaltigkeitsbeauftragte(r), Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in)&lt;br /&gt;
|hochsch=Hochschule Mittweida&lt;br /&gt;
|org=WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation&lt;br /&gt;
|adresse=Technikumpl. 17, 09648 Mittweida&lt;br /&gt;
|projekt=Transformationspfade (traNHSform)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Kurzbeschreibung==&lt;br /&gt;
Die ökologische Qualität von Grünflächen ist ein wichtiges Thema bei der Transformation von Hochschulen. Seit dem Wintersemster 2023/24 erheben Studierende des Studiengangs Nachhaltiges Immobilienmanagement der Hochschule Mittweida unter Leitung von Prof. Dr. Anika Möcker jährlich den Biotopflächenfaktor (BFF) der Campusgrünflächen und schaffen damit eine Grundlage für die Bewertung und Verbesserung der Qualität der Grünflächen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition Biotopflächenfaktor ==&lt;br /&gt;
Der Biotopflächenfaktor (BFF) ist eine Planungskennzahl, die die ökologische Qualität von Grünflächen misst. Dafür werden Grundstückteilflächen in Flächenarten typisiert und mithilfe von Anrechnungsfaktoren einer Wertigkeit zugeordnet. Aus der Summe der so berechneten Flächenwertigkeiten im Verhältnis zur Gesamtgrundstücksfläche wird der Biotopflächenfaktor ermittelt.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Biotopflächenfaktor gibt das Verhältnis „naturhaushaltswirksamer Flächen“ zum Bruttobauland an.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn1|[1]]] Jede Fläche besitz einen anderen Wert im Sinne der biologischen Qualität, der in einem Faktor ausgedrückt wird.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn2|[2]]] Dabei wird die tatsächliche Fläche (in m²) mit dem Biotopflächenfaktor (0 – 1, ohne Einheit) multipliziert und so in seiner Wertigkeit in Bezug auf Biodiversität gewertet. Die Aufsummierung der so gewerteten Flächen und die Gegenüberstellung mit der Gesamtfläche wird als Biotopflächenfaktormethode bezeichnet. Erstrebenswert ist ein Wert nahe eins. Zu beachten ist, dass im Projekt eigene Zielwerte definiert werden können. &lt;br /&gt;
[[Datei:Screenshot BFFpng.png|zentriert|mini|Berechnungsformel für den Biotopflächenfaktor|alternativtext=|500x500px]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beispiele für Flächenarten und zugehörige Anrechnungsfaktoren:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Beispielfläche&lt;br /&gt;
!Flächenbezeichnung lt. Glossar HSMW&lt;br /&gt;
!Anrechnungsfaktor laut Flächenglossar HSMW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:HSMW-versiegelteFlächen.jpg|zentriert|mini|Foto einer teilversiegelten Fläche auf dem Campus der Hochschule Mittweida]]&lt;br /&gt;
| Teilversiegelte Flächen (Pflaster, Platten)&lt;br /&gt;
| 0,1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:HSMW artenreicheMähwiese.jpg|zentriert|mini|Foto einer Blühwiese auf dem Campus der Hochschule Mittweida]]&lt;br /&gt;
|Artenreiche Mähwiese&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe von Zielwerten kann der BFF dazu als Anreizsystem dazu genutzt werden, die ökologische Qualität von Grünflächen zu erhöhen. Tabelle 1 zeigt exemplarisch die Zielwerte der Stadt Berlin für bestimmte Bebauungstypen.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn3|[3]]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte  nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Bauliche Änderungen&amp;lt;sup&amp;gt;A&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
!&#039;&#039;&#039;Neubau&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;ÜBG&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;BFF&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Wohnungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reines Wohnen und  Geschossmischung ohne gewerbliche Nutzung der Freiflächen&lt;br /&gt;
|bis 0,37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,38 bis 0,49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 0,5&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Gewerbliche Nutzungen&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
reines Gewerbe  und Mischnutzung mit gewerblicher Nutzung der Freiflächen&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kerngebietstypische  Nutzungen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handelsbetriebe  sowie zentrale Einrichtungen der Wirtschaft, der Verwaltung und andere  kerngebietstypischer Nutzungen&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Öffentliche Einrichtungen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit kulturellen und sozialen Zwecken&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte&lt;br /&gt;
nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG) &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 0,37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,38 bis 0,49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 0,5&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Allgemeinbildende  Schule, Berufsschulen, Schulzentren, Sportanlagen im Freien&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte&lt;br /&gt;
nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG) &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kindertagesstätten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 0,29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3 bis  0,49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 0,5&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Technische  Infrastruktur&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; |&amp;lt;sup&amp;gt;A&amp;lt;/sup&amp;gt;Schaffung  zusätzlicher Aufenthaltsräume bzw. Erhöhung des Überbauungsgrades&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt;Anteil der mit  Gebäuden überbauten Fläche an der Gesamtgrundfläche (0 bis 1)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung in der Praxis ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PXL 20230725 093646537.jpg|mini|Erhebung des Biotopflächenfaktors an der Hochschule Mittweida]]&lt;br /&gt;
In der Praxis wird der Biotopflächenfaktor bspw. als rechtlich verbindliche Planungskenngröße in der [https://www.berlin.de/umwelt/themen/landschaft-stadtgruen-forsten/artikel.143512.php Landschaftsplanung von Berlin] eingesetzt. Außerdem setzt die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) den BFF als Kriterium für die Bewertung der ökologischen Qualität der Grünflächen von Gebäuden und Quartieren in ihren Zertifizierungssystemen ein.        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Hochschule Mittweida wird der BFF seit 2023 jährlich durch Studierende des Studiengangs Nachhaltiges Immobilienmanagement erhoben. Dies wurde durch das BMBF-Verbundforschungsprojekt [[WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation|WaNdel!4]] initiiert und soll zukünftig regulär in die Lehre des Studiengang integriert werden.       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt / Ansprechpartnerin ==&lt;br /&gt;
Hochschule Mittweida&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professur Nachhaltiges Bauen und Betreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Anika Möcker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref1|[1]]] DGNB GmbH (Hg.): Ökologische Qualität. ENV2.4 / Biodiversität. Online verfügbar unter &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://static.dgnb.de/fileadmin/dgnb-system/de/quartiere/kriterien/DGNB-Kriterium-Quartiere_ENV2.4_Biodiversitaet.pdf&amp;lt;/nowiki&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref2|[2]]] DGNB GmbH (Hg.): Ökologische Qualität. ENV2.4 / Biodiversität. Online verfügbar unter &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://static.dgnb.de/fileadmin/dgnb-system/de/quartiere/kriterien/DGNB-Kriterium-Quartiere_ENV2.4_Biodiversitaet.pdf&amp;lt;/nowiki&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref3|[3]]] Melzer, Dennis; Herfort, Susanne (2021): Der Biotopflächenfaktor. Ihr ökologisches Planungsinstrument. Hg. v. Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Online verfügbar unter &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://www.berlin.de/sen/uvk/_assets/natur-gruen/landschaftsplanung/bff-biotopflaechenfaktor/broschuere_bff_als_oekologisches_planungsinstrument.pdf&amp;lt;/nowiki&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref1|[4]]] DGNB GmbH (Hg.): Ökologische Qualität. ENV2.4 / Biodiversität. Online verfügbar unter &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://static.dgnb.de/fileadmin/dgnb-system/de/quartiere/kriterien/DGNB-Kriterium-Quartiere_ENV2.4_Biodiversitaet.pdf&amp;lt;/nowiki&amp;gt;.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baldin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Biotopfl%C3%A4chenfaktor_(Messinstrument_der_%C3%B6kologischen_Qualit%C3%A4t_von_Campusgr%C3%BCnfl%C3%A4chen)&amp;diff=21492</id>
		<title>Biotopflächenfaktor (Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Biotopfl%C3%A4chenfaktor_(Messinstrument_der_%C3%B6kologischen_Qualit%C3%A4t_von_Campusgr%C3%BCnfl%C3%A4chen)&amp;diff=21492"/>
		<updated>2025-03-13T08:57:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baldin: /* Vorgehen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Best Practice&lt;br /&gt;
|beschr=Der Biotopflächenfaktor (BFF) wird an der Hochschule Mittweida als Messinstrument für die Bewertung der ökologischen Qualität der Grünflächen im Rahmen einer Lehrveranstaltung erhoben.&lt;br /&gt;
|hfeld=Lehre, Transfer, Betrieb, Bildung für Nachhaltige Entwicklung&lt;br /&gt;
|thema=Nachhaltigkeit, Lehre, Biodiversität, Betrieb&lt;br /&gt;
|keyw=Biotopflächenfaktor, Lehre, Betrieb, Qualität von Grünflächen&lt;br /&gt;
|zielgr=Lehrende, Studierende, Verwaltungsmitarbeitende, Hochschulleitung, ProfessorIn, Dozent(in), Nachhaltigkeitsbeauftragte(r), Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in)&lt;br /&gt;
|hochsch=Hochschule Mittweida&lt;br /&gt;
|org=WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation&lt;br /&gt;
|adresse=Technikumpl. 17, 09648 Mittweida&lt;br /&gt;
|projekt=Transformationspfade (traNHSform)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Kurzbeschreibung==&lt;br /&gt;
Die ökologische Qualität von Grünflächen ist ein wichtiges Thema bei der Transformation von Hochschulen. Seit dem Wintersemster 2023/24 erheben Studierende des Studiengangs Nachhaltiges Immobilienmanagement der Hochschule Mittweida unter Leitung von Prof. Dr. Anika Möcker jährlich den Biotopflächenfaktor (BFF) der Campusgrünflächen und schaffen damit eine Grundlage für die Bewertung und Verbesserung der Qualität der Grünflächen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition Biotopflächenfaktor ==&lt;br /&gt;
Der Biotopflächenfaktor (BFF) ist eine Planungskennzahl, die die ökologische Qualität von Grünflächen misst. Dafür werden Grundstückteilflächen in Flächenarten typisiert und mithilfe von Anrechnungsfaktoren einer Wertigkeit zugeordnet. Aus der Summe der so berechneten Flächenwertigkeiten im Verhältnis zur Gesamtgrundstücksfläche wird der Biotopflächenfaktor ermittelt.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Biotopflächenfaktor gibt das Verhältnis „naturhaushaltswirksamer Flächen“ zum Bruttobauland an.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn1|[1]]] Jede Fläche besitz einen anderen Wert im Sinne der biologischen Qualität, der in einem Faktor ausgedrückt wird.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn2|[2]]] Dabei wird die tatsächliche Fläche (in m²) mit dem Biotopflächenfaktor (0 – 1, ohne Einheit) multipliziert und so in seiner Wertigkeit in Bezug auf Biodiversität gewertet. Die Aufsummierung der so gewerteten Flächen und die Gegenüberstellung mit der Gesamtfläche wird als Biotopflächenfaktormethode bezeichnet. Erstrebenswert ist ein Wert nahe eins. Zu beachten ist, dass im Projekt eigene Zielwerte definiert werden können. &lt;br /&gt;
[[Datei:Screenshot BFFpng.png|zentriert|mini|Berechnungsformel für den Biotopflächenfaktor|alternativtext=|500x500px]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beispiele für Flächenarten und zugehörige Anrechnungsfaktoren:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Beispielfläche&lt;br /&gt;
!Flächenbezeichnung lt. Glossar HSMW&lt;br /&gt;
!Anrechnungsfaktor laut Flächenglossar HSMW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:HSMW-versiegelteFlächen.jpg|zentriert|mini|Foto einer teilversiegelten Fläche auf dem Campus der Hochschule Mittweida]]&lt;br /&gt;
| Teilversiegelte Flächen (Pflaster, Platten)&lt;br /&gt;
| 0,1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:HSMW artenreicheMähwiese.jpg|zentriert|mini|Foto einer Blühwiese auf dem Campus der Hochschule Mittweida]]&lt;br /&gt;
|Artenreiche Mähwiese&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe von Zielwerten kann der BFF dazu als Anreizsystem dazu genutzt werden, die ökologische Qualität von Grünflächen zu erhöhen. Tabelle 1 zeigt exemplarisch die Zielwerte der Stadt Berlin für bestimmte Bebauungstypen.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn3|[3]]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte  nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Bauliche Änderungen&amp;lt;sup&amp;gt;A&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
!&#039;&#039;&#039;Neubau&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;ÜBG&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;BFF&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Wohnungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reines Wohnen und  Geschossmischung ohne gewerbliche Nutzung der Freiflächen&lt;br /&gt;
|bis 0,37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,38 bis 0,49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 0,5&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Gewerbliche Nutzungen&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
reines Gewerbe  und Mischnutzung mit gewerblicher Nutzung der Freiflächen&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kerngebietstypische  Nutzungen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handelsbetriebe  sowie zentrale Einrichtungen der Wirtschaft, der Verwaltung und andere  kerngebietstypischer Nutzungen&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Öffentliche Einrichtungen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit kulturellen und sozialen Zwecken&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte&lt;br /&gt;
nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG) &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 0,37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,38 bis 0,49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 0,5&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schulen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemeinbildende  Schule, Berufsschulen, Schulzentren, Sportanlagen im Freien&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte&lt;br /&gt;
nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG) &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kindertagesstätten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 0,29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3 bis  0,49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 0,5&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Technische  Infrastruktur&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; |&amp;lt;sup&amp;gt;A&amp;lt;/sup&amp;gt;Schaffung  zusätzlicher Aufenthaltsräume bzw. Erhöhung des Überbauungsgrades&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt;Anteil der mit  Gebäuden überbauten Fläche an der Gesamtgrundfläche (0 bis 1)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung in der Praxis ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PXL 20230725 093646537.jpg|mini|Erhebung des Biotopflächenfaktors an der Hochschule Mittweida]]&lt;br /&gt;
In der Praxis wird der Biotopflächenfaktor bspw. als rechtlich verbindliche Planungskenngröße in der [https://www.berlin.de/umwelt/themen/landschaft-stadtgruen-forsten/artikel.143512.php Landschaftsplanung von Berlin] eingesetzt. Außerdem setzt die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) den BFF als Kriterium für die Bewertung der ökologischen Qualität der Grünflächen von Gebäuden und Quartieren in ihren Zertifizierungssystemen ein.        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Hochschule Mittweida wird der BFF seit 2023 jährlich durch Studierende des Studiengangs Nachhaltiges Immobilienmanagement erhoben. Dies wurde durch das BMBF-Verbundforschungsprojekt [[WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation|WaNdel!4]] initiiert und soll zukünftig regulär in die Lehre des Studiengang integriert werden.       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt / Ansprechpartnerin ==&lt;br /&gt;
Hochschule Mittweida&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professur Nachhaltiges Bauen und Betreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Anika Möcker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref1|[1]]] DGNB GmbH (Hg.): Ökologische Qualität. ENV2.4 / Biodiversität. Online verfügbar unter &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://static.dgnb.de/fileadmin/dgnb-system/de/quartiere/kriterien/DGNB-Kriterium-Quartiere_ENV2.4_Biodiversitaet.pdf&amp;lt;/nowiki&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref2|[2]]] DGNB GmbH (Hg.): Ökologische Qualität. ENV2.4 / Biodiversität. Online verfügbar unter &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://static.dgnb.de/fileadmin/dgnb-system/de/quartiere/kriterien/DGNB-Kriterium-Quartiere_ENV2.4_Biodiversitaet.pdf&amp;lt;/nowiki&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref3|[3]]] Melzer, Dennis; Herfort, Susanne (2021): Der Biotopflächenfaktor. Ihr ökologisches Planungsinstrument. Hg. v. Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Online verfügbar unter &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://www.berlin.de/sen/uvk/_assets/natur-gruen/landschaftsplanung/bff-biotopflaechenfaktor/broschuere_bff_als_oekologisches_planungsinstrument.pdf&amp;lt;/nowiki&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref1|[4]]] DGNB GmbH (Hg.): Ökologische Qualität. ENV2.4 / Biodiversität. Online verfügbar unter &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://static.dgnb.de/fileadmin/dgnb-system/de/quartiere/kriterien/DGNB-Kriterium-Quartiere_ENV2.4_Biodiversitaet.pdf&amp;lt;/nowiki&amp;gt;.&lt;br /&gt;
[[Category:Draft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baldin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Biotopfl%C3%A4chenfaktor_(Messinstrument_der_%C3%B6kologischen_Qualit%C3%A4t_von_Campusgr%C3%BCnfl%C3%A4chen)&amp;diff=21491</id>
		<title>Biotopflächenfaktor (Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Biotopfl%C3%A4chenfaktor_(Messinstrument_der_%C3%B6kologischen_Qualit%C3%A4t_von_Campusgr%C3%BCnfl%C3%A4chen)&amp;diff=21491"/>
		<updated>2025-03-13T08:56:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baldin: /* Definition Biotopflächenfaktor */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Best Practice&lt;br /&gt;
|beschr=Der Biotopflächenfaktor (BFF) wird an der Hochschule Mittweida als Messinstrument für die Bewertung der ökologischen Qualität der Grünflächen im Rahmen einer Lehrveranstaltung erhoben.&lt;br /&gt;
|hfeld=Lehre, Transfer, Betrieb, Bildung für Nachhaltige Entwicklung&lt;br /&gt;
|thema=Nachhaltigkeit, Lehre, Biodiversität, Betrieb&lt;br /&gt;
|keyw=Biotopflächenfaktor, Lehre, Betrieb, Qualität von Grünflächen&lt;br /&gt;
|zielgr=Lehrende, Studierende, Verwaltungsmitarbeitende, Hochschulleitung, ProfessorIn, Dozent(in), Nachhaltigkeitsbeauftragte(r), Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in)&lt;br /&gt;
|hochsch=Hochschule Mittweida&lt;br /&gt;
|org=WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation&lt;br /&gt;
|adresse=Technikumpl. 17, 09648 Mittweida&lt;br /&gt;
|projekt=Transformationspfade (traNHSform)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Kurzbeschreibung==&lt;br /&gt;
Die ökologische Qualität von Grünflächen ist ein wichtiges Thema bei der Transformation von Hochschulen. Seit dem Wintersemster 2023/24 erheben Studierende des Studiengangs Nachhaltiges Immobilienmanagement der Hochschule Mittweida unter Leitung von Prof. Dr. Anika Möcker jährlich den Biotopflächenfaktor (BFF) der Campusgrünflächen und schaffen damit eine Grundlage für die Bewertung und Verbesserung der Qualität der Grünflächen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition Biotopflächenfaktor ==&lt;br /&gt;
Der Biotopflächenfaktor (BFF) ist eine Planungskennzahl, die die ökologische Qualität von Grünflächen misst. Dafür werden Grundstückteilflächen in Flächenarten typisiert und mithilfe von Anrechnungsfaktoren einer Wertigkeit zugeordnet. Aus der Summe der so berechneten Flächenwertigkeiten im Verhältnis zur Gesamtgrundstücksfläche wird der Biotopflächenfaktor ermittelt.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Biotopflächenfaktor gibt das Verhältnis „naturhaushaltswirksamer Flächen“ zum Bruttobauland an.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn1|[1]]] Jede Fläche besitz einen anderen Wert im Sinne der biologischen Qualität, der in einem Faktor ausgedrückt wird.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn2|[2]]] Dabei wird die tatsächliche Fläche (in m²) mit dem Biotopflächenfaktor (0 – 1, ohne Einheit) multipliziert und so in seiner Wertigkeit in Bezug auf Biodiversität gewertet. Die Aufsummierung der so gewerteten Flächen und die Gegenüberstellung mit der Gesamtfläche wird als Biotopflächenfaktormethode bezeichnet. Erstrebenswert ist ein Wert nahe eins. Zu beachten ist, dass im Projekt eigene Zielwerte definiert werden können. &lt;br /&gt;
[[Datei:Screenshot BFFpng.png|zentriert|mini|Berechnungsformel für den Biotopflächenfaktor|alternativtext=|500x500px]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beispiele für Flächenarten und zugehörige Anrechnungsfaktoren:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Beispielfläche&lt;br /&gt;
!Flächenbezeichnung lt. Glossar HSMW&lt;br /&gt;
!Anrechnungsfaktor laut Flächenglossar HSMW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:HSMW-versiegelteFlächen.jpg|zentriert|mini|Foto einer teilversiegelten Fläche auf dem Campus der Hochschule Mittweida]]&lt;br /&gt;
| Teilversiegelte Flächen (Pflaster, Platten)&lt;br /&gt;
| 0,1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:HSMW artenreicheMähwiese.jpg|zentriert|mini|Foto einer Blühwiese auf dem Campus der Hochschule Mittweida]]&lt;br /&gt;
|Artenreiche Mähwiese&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe von Zielwerten kann der BFF dazu als Anreizsystem dazu genutzt werden, die ökologische Qualität von Grünflächen zu erhöhen. Tabelle 1 zeigt exemplarisch die Zielwerte der Stadt Berlin für bestimmte Bebauungstypen.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn3|[3]]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte  nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Bauliche Änderungen&amp;lt;sup&amp;gt;A&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
!&#039;&#039;&#039;Neubau&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;ÜBG&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;BFF&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Wohnungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reines Wohnen und  Geschossmischung ohne gewerbliche Nutzung der Freiflächen&lt;br /&gt;
|bis 0,37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,38 bis 0,49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 0,5&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Gewerbliche Nutzungen&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
reines Gewerbe  und Mischnutzung mit gewerblicher Nutzung der Freiflächen&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kerngebietstypische  Nutzungen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handelsbetriebe  sowie zentrale Einrichtungen der Wirtschaft, der Verwaltung und andere  kerngebietstypischer Nutzungen&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Öffentliche Einrichtungen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit kulturellen und sozialen Zwecken&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte&lt;br /&gt;
nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG) &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 0,37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,38 bis 0,49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 0,5&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schulen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemeinbildende  Schule, Berufsschulen, Schulzentren, Sportanlagen im Freien&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte&lt;br /&gt;
nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG) &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kindertagesstätten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 0,29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3 bis  0,49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 0,5&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Technische  Infrastruktur&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; |&amp;lt;sup&amp;gt;A&amp;lt;/sup&amp;gt;Schaffung  zusätzlicher Aufenthaltsräume bzw. Erhöhung des Überbauungsgrades&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt;Anteil der mit  Gebäuden überbauten Fläche an der Gesamtgrundfläche (0 bis 1)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung in der Praxis ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PXL 20230725 093646537.jpg|mini|Erhebung des Biotopflächenfaktors an der Hochschule Mittweida]]&lt;br /&gt;
In der Praxis wird der Biotopflächenfaktor bspw. als rechtlich verbindliche Planungskenngröße in der [https://www.berlin.de/umwelt/themen/landschaft-stadtgruen-forsten/artikel.143512.php Landschaftsplanung von Berlin] eingesetzt. Außerdem setzt die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) den BFF als Kriterium für die Bewertung der ökologischen Qualität der Grünflächen von Gebäuden und Quartieren in ihren Zertifizierungssystemen ein.        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Hochschule Mittweida wird der BFF seit 2023 jährlich durch Studierende des Studiengangs Nachhaltiges Immobilienmanagement erhoben. Dies wurde durch das BMBF-Verbundforschungsprojekt [[WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation|WaNdel!4]] initiiert und soll zukünftig regulär in die Lehre des Studiengang integriert werden.       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt / Ansprechpartnerin ==&lt;br /&gt;
Hochschule Mittweida&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professur Nachhaltiges Bauen und Betreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Anika Möcker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref1|[1]]] DGNB GmbH (Hg.): Ökologische Qualität. ENV2.4 / Biodiversität. Online verfügbar unter &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://static.dgnb.de/fileadmin/dgnb-system/de/quartiere/kriterien/DGNB-Kriterium-Quartiere_ENV2.4_Biodiversitaet.pdf&amp;lt;/nowiki&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref2|[2]]] DGNB GmbH (Hg.): Ökologische Qualität. ENV2.4 / Biodiversität. Online verfügbar unter &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://static.dgnb.de/fileadmin/dgnb-system/de/quartiere/kriterien/DGNB-Kriterium-Quartiere_ENV2.4_Biodiversitaet.pdf&amp;lt;/nowiki&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref3|[3]]] Melzer, Dennis; Herfort, Susanne (2021): Der Biotopflächenfaktor. Ihr ökologisches Planungsinstrument. Hg. v. Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Online verfügbar unter &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://www.berlin.de/sen/uvk/_assets/natur-gruen/landschaftsplanung/bff-biotopflaechenfaktor/broschuere_bff_als_oekologisches_planungsinstrument.pdf&amp;lt;/nowiki&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref1|[4]]] DGNB GmbH (Hg.): Ökologische Qualität. ENV2.4 / Biodiversität. Online verfügbar unter &amp;lt;nowiki&amp;gt;https://static.dgnb.de/fileadmin/dgnb-system/de/quartiere/kriterien/DGNB-Kriterium-Quartiere_ENV2.4_Biodiversitaet.pdf&amp;lt;/nowiki&amp;gt;.&lt;br /&gt;
[[Category:Draft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ziele==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorgehen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlüsselakteure und -strukturen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ergebnisse und Wirkungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gelingensbedingungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links, Material, Ansprechpersonen==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baldin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Biotopfl%C3%A4chenfaktor_(Messinstrument_der_%C3%B6kologischen_Qualit%C3%A4t_von_Campusgr%C3%BCnfl%C3%A4chen)&amp;diff=21490</id>
		<title>Biotopflächenfaktor (Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Biotopfl%C3%A4chenfaktor_(Messinstrument_der_%C3%B6kologischen_Qualit%C3%A4t_von_Campusgr%C3%BCnfl%C3%A4chen)&amp;diff=21490"/>
		<updated>2025-03-13T08:51:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baldin: /* Definition Biotopflächenfaktor */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Best Practice&lt;br /&gt;
|beschr=Der Biotopflächenfaktor (BFF) wird an der Hochschule Mittweida als Messinstrument für die Bewertung der ökologischen Qualität der Grünflächen im Rahmen einer Lehrveranstaltung erhoben.&lt;br /&gt;
|hfeld=Lehre, Transfer, Betrieb, Bildung für Nachhaltige Entwicklung&lt;br /&gt;
|thema=Nachhaltigkeit, Lehre, Biodiversität, Betrieb&lt;br /&gt;
|keyw=Biotopflächenfaktor, Lehre, Betrieb, Qualität von Grünflächen&lt;br /&gt;
|zielgr=Lehrende, Studierende, Verwaltungsmitarbeitende, Hochschulleitung, ProfessorIn, Dozent(in), Nachhaltigkeitsbeauftragte(r), Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in)&lt;br /&gt;
|hochsch=Hochschule Mittweida&lt;br /&gt;
|org=WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation&lt;br /&gt;
|adresse=Technikumpl. 17, 09648 Mittweida&lt;br /&gt;
|projekt=Transformationspfade (traNHSform)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Kurzbeschreibung==&lt;br /&gt;
Die ökologische Qualität von Grünflächen ist ein wichtiges Thema bei der Transformation von Hochschulen. Seit dem Wintersemster 2023/24 erheben Studierende des Studiengangs Nachhaltiges Immobilienmanagement der Hochschule Mittweida jährlich den Biotopflächenfaktor (BFF) der Campusgrünflächen und schaffen damit eine Grundlage für die Bewertung und Verbesserung der Qualität der Grünflächen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition Biotopflächenfaktor ==&lt;br /&gt;
Der Biotopflächenfaktor (BFF) ist eine Planungskennzahl, die die ökologische Qualität von Grünflächen misst. Dafür werden Grundstückteilflächen in Flächenarten typisiert und mithilfe von Anrechnungsfaktoren einer Wertigkeit zugeordnet. Aus der Summe der so berechneten Flächenwertigkeiten im Verhältnis zur Gesamtgrundstücksfläche wird der Biotopflächenfaktor ermittelt.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Biotopflächenfaktor gibt das Verhältnis „naturhaushaltswirksamer Flächen“ zum Bruttobauland an.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn1|[1]]] Jede Fläche besitz einen anderen Wert im Sinne der biologischen Qualität, der in einem Faktor ausgedrückt wird.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn2|[2]]] Dabei wird die tatsächliche Fläche (in m²) mit dem Biotopflächenfaktor (0 – 1, ohne Einheit) multipliziert und so in seiner Wertigkeit in Bezug auf Biodiversität gewertet. Die Aufsummierung der so gewerteten Flächen und die Gegenüberstellung mit der Gesamtfläche wird als Biotopflächenfaktormethode bezeichnet. Erstrebenswert ist ein Wert nahe eins. Zu beachten ist, dass im Projekt eigene Zielwerte definiert werden können. &lt;br /&gt;
[[Datei:Screenshot BFFpng.png|zentriert|mini|Berechnungsformel für den Biotopflächenfaktor|alternativtext=|500x500px]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Beispiele für Flächenarten und zugehörige Anrechnungsfaktoren:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Beispielfläche&lt;br /&gt;
!Flächenbezeichnung lt. Glossar HSMW&lt;br /&gt;
!Anrechnungsfaktor laut Flächenglossar HSMW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:HSMW-versiegelteFlächen.jpg|zentriert|mini|Foto einer teilversiegelten Fläche auf dem Campus der Hochschule Mittweida]]&lt;br /&gt;
| Teilversiegelte Flächen (Pflaster, Platten)&lt;br /&gt;
| 0,1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:HSMW artenreicheMähwiese.jpg|zentriert|mini|Foto einer Blühwiese auf dem Campus der Hochschule Mittweida]]&lt;br /&gt;
|artenreiche Mähwiese&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe von Zielwerten kann der BFF dazu als Anreizsystem dazu genutzt werden, die ökologische Qualität von Grünflächen zu erhöhen. Tabelle 1 zeigt exemplarisch die Zielwerte der Stadt Berlin für bestimmte Bebauungstypen.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn3|[3]]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte  nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Bauliche Änderungen&amp;lt;sup&amp;gt;A&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
!&#039;&#039;&#039;Neubau&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;ÜBG&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;BFF&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Wohnungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reines Wohnen und  Geschossmischung ohne gewerbliche Nutzung der Freiflächen&lt;br /&gt;
|bis 0,37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,38 bis 0,49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 0,5&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Gewerbliche Nutzungen&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
reines Gewerbe  und Mischnutzung mit gewerblicher Nutzung der Freiflächen&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kerngebietstypische  Nutzungen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handelsbetriebe  sowie zentrale Einrichtungen der Wirtschaft, der Verwaltung und andere  kerngebietstypischer Nutzungen&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Öffentliche Einrichtungen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit kulturellen und sozialen Zwecken&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte&lt;br /&gt;
nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG) &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 0,37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,38 bis 0,49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 0,5&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schulen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemeinbildende  Schule, Berufsschulen, Schulzentren, Sportanlagen im Freien&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte&lt;br /&gt;
nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG) &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kindertagesstätten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 0,29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3 bis  0,49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 0,5&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Technische  Infrastruktur&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; |&amp;lt;sup&amp;gt;A&amp;lt;/sup&amp;gt;Schaffung  zusätzlicher Aufenthaltsräume bzw. Erhöhung des Überbauungsgrades&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt;Anteil der mit  Gebäuden überbauten Fläche an der Gesamtgrundfläche (0 bis 1)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung in der Praxis ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PXL 20230725 093646537.jpg|mini|Erhebung des Biotopflächenfaktors an der Hochschule Mittweida]]&lt;br /&gt;
In der Praxis wird der Biotopflächenfaktor bspw. als rechtlich verbindliche Planungskenngröße in der [https://www.berlin.de/umwelt/themen/landschaft-stadtgruen-forsten/artikel.143512.php Landschaftsplanung von Berlin] eingesetzt. Außerdem setzt die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) den BFF als Kriterium für die Bewertung der ökologischen Qualität der Grünflächen von Gebäuden und Quartieren in ihren Zertifizierungssystemen ein.        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Hochschule Mittweida wird der BFF seit 2023 jährlich durch Studierende des Studiengangs Nachhaltiges Immobilienmanagement erhoben. Dies wurde durch das BMBF-Verbundforschungsprojekt [[WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation|WaNdel!4]] initiiert und soll zukünftig regulär in die Lehre des Studiengang integriert werden.       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt / Ansprechpartnerin ==&lt;br /&gt;
Hochschule Mittweida&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professur Nachhaltiges Bauen und Betreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Anika Möcker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref1|[1]]] Vgl. DGNB GmbH, S. 140.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref2|[2]]] Vgl. DGNB GmbH, S. 140.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref3|[3]]] Vgl. Dennis Melzer 2021, 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref1|[4]]] Vgl. DGNB System – Kriterienkatalog Quartiere, ENV2.4 Biodiversität 2020, S. 146 f&lt;br /&gt;
[[Category:Draft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ziele==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorgehen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlüsselakteure und -strukturen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ergebnisse und Wirkungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gelingensbedingungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links, Material, Ansprechpersonen==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baldin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Biotopfl%C3%A4chenfaktor_(Messinstrument_der_%C3%B6kologischen_Qualit%C3%A4t_von_Campusgr%C3%BCnfl%C3%A4chen)&amp;diff=21489</id>
		<title>Biotopflächenfaktor (Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Biotopfl%C3%A4chenfaktor_(Messinstrument_der_%C3%B6kologischen_Qualit%C3%A4t_von_Campusgr%C3%BCnfl%C3%A4chen)&amp;diff=21489"/>
		<updated>2025-03-13T08:50:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baldin: /* Kurzbeschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Best Practice&lt;br /&gt;
|beschr=Der Biotopflächenfaktor (BFF) wird an der Hochschule Mittweida als Messinstrument für die Bewertung der ökologischen Qualität der Grünflächen im Rahmen einer Lehrveranstaltung erhoben.&lt;br /&gt;
|hfeld=Lehre, Transfer, Betrieb, Bildung für Nachhaltige Entwicklung&lt;br /&gt;
|thema=Nachhaltigkeit, Lehre, Biodiversität, Betrieb&lt;br /&gt;
|keyw=Biotopflächenfaktor, Lehre, Betrieb, Qualität von Grünflächen&lt;br /&gt;
|zielgr=Lehrende, Studierende, Verwaltungsmitarbeitende, Hochschulleitung, ProfessorIn, Dozent(in), Nachhaltigkeitsbeauftragte(r), Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in)&lt;br /&gt;
|hochsch=Hochschule Mittweida&lt;br /&gt;
|org=WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation&lt;br /&gt;
|adresse=Technikumpl. 17, 09648 Mittweida&lt;br /&gt;
|projekt=Transformationspfade (traNHSform)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Kurzbeschreibung==&lt;br /&gt;
Die ökologische Qualität von Grünflächen ist ein wichtiges Thema bei der Transformation von Hochschulen. Seit dem Wintersemster 2023/24 erheben Studierende des Studiengangs Nachhaltiges Immobilienmanagement der Hochschule Mittweida jährlich den Biotopflächenfaktor (BFF) der Campusgrünflächen und schaffen damit eine Grundlage für die Bewertung und Verbesserung der Qualität der Grünflächen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition Biotopflächenfaktor ==&lt;br /&gt;
Der Biotopflächenfaktor (BFF) ist eine Planungskennzahl, die die ökologische Qualität von Grünflächen misst. Dafür werden Grundstückteilflächen in Flächenarten typisiert und mithilfe von Anrechnungsfaktoren einer Wertigkeit zugeordnet. Aus der Summe der so berechneten Flächenwertigkeiten im Verhältnis zur Gesamtgrundstücksfläche wird der Biotopflächenfaktor ermittelt.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Biotopflächenfaktor gibt das Verhältnis „naturhaushaltswirksamer Flächen“ zum Bruttobauland an.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn1|[1]]] Jede Fläche besitz einen anderen Wert im Sinne der biologischen Qualität, der in einem Faktor ausgedrückt wird.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn2|[2]]] Dabei wird die tatsächliche Fläche (in m²) mit dem Biotopflächenfaktor (0 – 1, ohne Einheit) multipliziert und so in seiner Wertigkeit in Bezug auf Biodiversität gewertet. Die Aufsummierung der so gewerteten Flächen und die Gegenüberstellung mit der Gesamtfläche wird als Biotopflächenfaktormethode bezeichnet. Erstrebenswert ist ein Wert nahe eins. Zu beachten ist, dass im Projekt eigene Zielwerte definiert werden können. &lt;br /&gt;
[[Datei:Screenshot BFFpng.png|zentriert|mini|Berechnungsformel für den Biotopflächenfaktor|alternativtext=|500x500px]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für Flächenarten und zugehörige Anrechnungsfaktoren: &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Beispielfläche&lt;br /&gt;
!Flächenbezeichnung lt. Glossar HSMW&lt;br /&gt;
!Anrechnungsfaktor laut Flächenglossar HSMW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:HSMW-versiegelteFlächen.jpg|zentriert|mini|Foto einer teilversiegelten Fläche auf dem Campus der Hochschule Mittweida]]&lt;br /&gt;
| Teilversiegelte Flächen (Pflaster, Platten)&lt;br /&gt;
| 0,1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:HSMW artenreicheMähwiese.jpg|zentriert|mini|Foto einer Blühwiese auf dem Campus der Hochschule Mittweida]]&lt;br /&gt;
|artenreiche Mähwiese&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe von Zielwerten kann der BFF dazu als Anreizsystem dazu genutzt werden, die ökologische Qualität von Grünflächen zu erhöhen. Tabelle 1 zeigt exemplarisch die Zielwerte der Stadt Berlin für bestimmte Bebauungstypen.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn3|[3]]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte  nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Bauliche Änderungen&amp;lt;sup&amp;gt;A&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
!&#039;&#039;&#039;Neubau&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;ÜBG&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;BFF&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Wohnungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reines Wohnen und  Geschossmischung ohne gewerbliche Nutzung der Freiflächen&lt;br /&gt;
|bis 0,37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,38 bis 0,49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 0,5&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Gewerbliche Nutzungen&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
reines Gewerbe  und Mischnutzung mit gewerblicher Nutzung der Freiflächen&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kerngebietstypische  Nutzungen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handelsbetriebe  sowie zentrale Einrichtungen der Wirtschaft, der Verwaltung und andere  kerngebietstypischer Nutzungen&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Öffentliche Einrichtungen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit kulturellen und sozialen Zwecken&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte&lt;br /&gt;
nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG) &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 0,37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,38 bis 0,49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 0,5&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schulen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemeinbildende  Schule, Berufsschulen, Schulzentren, Sportanlagen im Freien&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte&lt;br /&gt;
nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG) &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kindertagesstätten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 0,29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3 bis  0,49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 0,5&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Technische  Infrastruktur&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; |&amp;lt;sup&amp;gt;A&amp;lt;/sup&amp;gt;Schaffung  zusätzlicher Aufenthaltsräume bzw. Erhöhung des Überbauungsgrades&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt;Anteil der mit  Gebäuden überbauten Fläche an der Gesamtgrundfläche (0 bis 1)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung in der Praxis ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PXL 20230725 093646537.jpg|mini|Erhebung des Biotopflächenfaktors an der Hochschule Mittweida]]&lt;br /&gt;
In der Praxis wird der Biotopflächenfaktor bspw. als rechtlich verbindliche Planungskenngröße in der [https://www.berlin.de/umwelt/themen/landschaft-stadtgruen-forsten/artikel.143512.php Landschaftsplanung von Berlin] eingesetzt. Außerdem setzt die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) den BFF als Kriterium für die Bewertung der ökologischen Qualität der Grünflächen von Gebäuden und Quartieren in ihren Zertifizierungssystemen ein.        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Hochschule Mittweida wird der BFF seit 2023 jährlich durch Studierende des Studiengangs Nachhaltiges Immobilienmanagement erhoben. Dies wurde durch das BMBF-Verbundforschungsprojekt [[WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation|WaNdel!4]] initiiert und soll zukünftig regulär in die Lehre des Studiengang integriert werden.       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt / Ansprechpartnerin ==&lt;br /&gt;
Hochschule Mittweida&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professur Nachhaltiges Bauen und Betreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Anika Möcker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref1|[1]]] Vgl. DGNB GmbH, S. 140.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref2|[2]]] Vgl. DGNB GmbH, S. 140.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref3|[3]]] Vgl. Dennis Melzer 2021, 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref1|[4]]] Vgl. DGNB System – Kriterienkatalog Quartiere, ENV2.4 Biodiversität 2020, S. 146 f&lt;br /&gt;
[[Category:Draft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ziele==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorgehen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlüsselakteure und -strukturen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ergebnisse und Wirkungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gelingensbedingungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links, Material, Ansprechpersonen==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baldin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Biotopfl%C3%A4chenfaktor_(Messinstrument_der_%C3%B6kologischen_Qualit%C3%A4t_von_Campusgr%C3%BCnfl%C3%A4chen)&amp;diff=21488</id>
		<title>Biotopflächenfaktor (Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Biotopfl%C3%A4chenfaktor_(Messinstrument_der_%C3%B6kologischen_Qualit%C3%A4t_von_Campusgr%C3%BCnfl%C3%A4chen)&amp;diff=21488"/>
		<updated>2025-03-13T08:50:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baldin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Best Practice&lt;br /&gt;
|beschr=Der Biotopflächenfaktor (BFF) wird an der Hochschule Mittweida als Messinstrument für die Bewertung der ökologischen Qualität der Grünflächen im Rahmen einer Lehrveranstaltung erhoben.&lt;br /&gt;
|hfeld=Lehre, Transfer, Betrieb, Bildung für Nachhaltige Entwicklung&lt;br /&gt;
|thema=Nachhaltigkeit, Lehre, Biodiversität, Betrieb&lt;br /&gt;
|keyw=Biotopflächenfaktor, Lehre, Betrieb, Qualität von Grünflächen&lt;br /&gt;
|zielgr=Lehrende, Studierende, Verwaltungsmitarbeitende, Hochschulleitung, ProfessorIn, Dozent(in), Nachhaltigkeitsbeauftragte(r), Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in)&lt;br /&gt;
|hochsch=Hochschule Mittweida&lt;br /&gt;
|org=WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation&lt;br /&gt;
|adresse=Technikumpl. 17, 09648 Mittweida&lt;br /&gt;
|projekt=Transformationspfade (traNHSform)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Kurzbeschreibung==&lt;br /&gt;
Die ökologische Qualität von Grünflächen ist ein wichtiges Thema bei der Transformation von Hochschulen. Seit dem Wintersemster 2023/24 erheben Studierende des Studiengangs Nachhaltiges Immobilienmanagement der Hochschule Mittweida jährlich den Biotopflächenfaktor (BFF) der Campusgrünflächen und schaffen damit eine Grundlage für die Bewertung und Verbesserung der Qualität der Grünflächen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition Biotopflächenfaktor ==&lt;br /&gt;
Der Biotopflächenfaktor (BFF) ist eine Planungskennzahl, die die ökologische Qualität von Grünflächen misst. Dafür werden Grundstückteilflächen in Flächenarten typisiert und mithilfe von Anrechnungsfaktoren einer Wertigkeit zugeordnet. Aus der Summe der so berechneten Flächenwertigkeiten im Verhältnis zur Gesamtgrundstücksfläche wird der Biotopflächenfaktor ermittelt.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Biotopflächenfaktor gibt das Verhältnis „naturhaushaltswirksamer Flächen“ zum Bruttobauland an.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn1|[1]]] Jede Fläche besitz einen anderen Wert im Sinne der biologischen Qualität, der in einem Faktor ausgedrückt wird.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn2|[2]]] Dabei wird die tatsächliche Fläche (in m²) mit dem Biotopflächenfaktor (0 – 1, ohne Einheit) multipliziert und so in seiner Wertigkeit in Bezug auf Biodiversität gewertet. Die Aufsummierung der so gewerteten Flächen und die Gegenüberstellung mit der Gesamtfläche wird als Biotopflächenfaktormethode bezeichnet. Erstrebenswert ist ein Wert nahe eins. Zu beachten ist, dass im Projekt eigene Zielwerte definiert werden können. &lt;br /&gt;
[[Datei:Screenshot BFFpng.png|zentriert|mini|Berechnungsformel für den Biotopflächenfaktor|alternativtext=|500x500px]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für Flächenarten &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Beispielfläche&lt;br /&gt;
!Flächenbezeichnung lt. Glossar HSMW&lt;br /&gt;
!Anrechnungsfaktor laut Flächenglossar HSMW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:HSMW-versiegelteFlächen.jpg|zentriert|mini|Foto einer teilversiegelten Fläche auf dem Campus der Hochschule Mittweida]]&lt;br /&gt;
| Teilversiegelte Flächen (Pflaster, Platten)&lt;br /&gt;
| 0,1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Datei:HSMW artenreicheMähwiese.jpg|zentriert|mini|Foto einer Blühwiese auf dem Campus der Hochschule Mittweida]]&lt;br /&gt;
|artenreiche Mähwiese&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe von Zielwerten kann der BFF dazu als Anreizsystem dazu genutzt werden, die ökologische Qualität von Grünflächen zu erhöhen. Tabelle 1 zeigt exemplarisch die Zielwerte der Stadt Berlin für bestimmte Bebauungstypen.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn3|[3]]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte  nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Bauliche Änderungen&amp;lt;sup&amp;gt;A&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
!&#039;&#039;&#039;Neubau&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;ÜBG&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;BFF&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Wohnungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reines Wohnen und  Geschossmischung ohne gewerbliche Nutzung der Freiflächen&lt;br /&gt;
|bis 0,37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,38 bis 0,49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 0,5&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Gewerbliche Nutzungen&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
reines Gewerbe  und Mischnutzung mit gewerblicher Nutzung der Freiflächen&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kerngebietstypische  Nutzungen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handelsbetriebe  sowie zentrale Einrichtungen der Wirtschaft, der Verwaltung und andere  kerngebietstypischer Nutzungen&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Öffentliche Einrichtungen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit kulturellen und sozialen Zwecken&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte&lt;br /&gt;
nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG) &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 0,37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,38 bis 0,49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 0,5&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schulen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemeinbildende  Schule, Berufsschulen, Schulzentren, Sportanlagen im Freien&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte&lt;br /&gt;
nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG) &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kindertagesstätten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 0,29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3 bis  0,49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 0,5&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; |&amp;lt;sup&amp;gt;A&amp;lt;/sup&amp;gt;Schaffung  zusätzlicher Aufenthaltsräume bzw. Erhöhung des Überbauungsgrades&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt;Anteil der mit  Gebäuden überbauten Fläche an der Gesamtgrundfläche (0 bis 1)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung in der Praxis ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PXL 20230725 093646537.jpg|mini|Erhebung des Biotopflächenfaktors an der Hochschule Mittweida]]&lt;br /&gt;
In der Praxis wird der Biotopflächenfaktor bspw. als rechtlich verbindliche Planungskenngröße in der [https://www.berlin.de/umwelt/themen/landschaft-stadtgruen-forsten/artikel.143512.php Landschaftsplanung von Berlin] eingesetzt. Außerdem setzt die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) den BFF als Kriterium für die Bewertung der ökologischen Qualität der Grünflächen von Gebäuden und Quartieren in ihren Zertifizierungssystemen ein.        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Hochschule Mittweida wird der BFF seit 2023 jährlich durch Studierende des Studiengangs Nachhaltiges Immobilienmanagement erhoben. Dies wurde durch das BMBF-Verbundforschungsprojekt [[WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation|WaNdel!4]] initiiert und soll zukünftig regulär in die Lehre des Studiengang integriert werden.       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt / Ansprechpartnerin ==&lt;br /&gt;
Hochschule Mittweida&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professur Nachhaltiges Bauen und Betreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Anika Möcker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref1|[1]]] Vgl. DGNB GmbH, S. 140.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref2|[2]]] Vgl. DGNB GmbH, S. 140.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref3|[3]]] Vgl. Dennis Melzer 2021, 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref1|[4]]] Vgl. DGNB System – Kriterienkatalog Quartiere, ENV2.4 Biodiversität 2020, S. 146 f&lt;br /&gt;
[[Category:Draft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ziele==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorgehen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlüsselakteure und -strukturen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ergebnisse und Wirkungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gelingensbedingungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links, Material, Ansprechpersonen==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baldin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Biotopfl%C3%A4chenfaktor_(Messinstrument_der_%C3%B6kologischen_Qualit%C3%A4t_von_Campusgr%C3%BCnfl%C3%A4chen)&amp;diff=21487</id>
		<title>Biotopflächenfaktor (Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Biotopfl%C3%A4chenfaktor_(Messinstrument_der_%C3%B6kologischen_Qualit%C3%A4t_von_Campusgr%C3%BCnfl%C3%A4chen)&amp;diff=21487"/>
		<updated>2025-03-13T08:41:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baldin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Best Practice&lt;br /&gt;
|beschr=Der Biotopflächenfaktor (BFF) wird an der Hochschule Mittweida als Messinstrument für die Bewertung der ökologischen Qualität der Grünflächen im Rahmen einer Lehrveranstaltung erhoben.&lt;br /&gt;
|hfeld=Lehre, Transfer, Betrieb, Bildung für Nachhaltige Entwicklung&lt;br /&gt;
|thema=Nachhaltigkeit, Lehre, Biodiversität, Betrieb&lt;br /&gt;
|keyw=Biotopflächenfaktor, Lehre, Betrieb, Qualität von Grünflächen&lt;br /&gt;
|zielgr=Lehrende, Studierende, Verwaltungsmitarbeitende, Hochschulleitung, ProfessorIn, Dozent(in), Nachhaltigkeitsbeauftragte(r), Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in)&lt;br /&gt;
|hochsch=Hochschule Mittweida&lt;br /&gt;
|org=WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation&lt;br /&gt;
|adresse=Technikumpl. 17, 09648 Mittweida&lt;br /&gt;
|projekt=Transformationspfade (traNHSform)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Kurzbeschreibung==&lt;br /&gt;
Die ökologische Qualität von Grünflächen ist ein wichtiges Thema bei der Transformation von Hochschulen. Seit dem Wintersemster 2023/24 erheben Studierende des Studiengangs Nachhaltiges Immobilienmanagement der Hochschule Mittweida jährlich den Biotopflächenfaktor (BFF) der Campusgrünflächen und schaffen damit eine Grundlage für die Bewertung und Verbesserung der Qualität der Grünflächen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition Biotopflächenfaktor ==&lt;br /&gt;
Der Biotopflächenfaktor (BFF) ist eine Planungskennzahl, die die ökologische Qualität von Grünflächen misst. Dafür werden Grundstückteilflächen in Flächenarten typisiert und mithilfe von Anrechnungsfaktoren einer Wertigkeit zugeordnet. Aus der Summe der so berechneten Flächenwertigkeiten im Verhältnis zur Gesamtgrundstücksfläche wird der Biotopflächenfaktor ermittelt.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Biotopflächenfaktor gibt das Verhältnis „naturhaushaltswirksamer Flächen“ zum Bruttobauland an.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn1|[1]]] Jede Fläche besitz einen anderen Wert im Sinne der biologischen Qualität, der in einem Faktor ausgedrückt wird.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn2|[2]]] Dabei wird die tatsächliche Fläche (in m²) mit dem Biotopflächenfaktor (0 – 1, ohne Einheit) multipliziert und so in seiner Wertigkeit in Bezug auf Biodiversität gewertet. Die Aufsummierung der so gewerteten Flächen und die Gegenüberstellung mit der Gesamtfläche wird als Biotopflächenfaktormethode bezeichnet. Erstrebenswert ist ein Wert nahe eins. Zu beachten ist, dass im Projekt eigene Zielwerte definiert werden können. &lt;br /&gt;
[[Datei:Screenshot BFFpng.png|zentriert|mini|Berechnungsformel für den Biotopflächenfaktor|alternativtext=|500x500px]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für Flächenarten &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Beispielfläche&lt;br /&gt;
|-[[Datei:HSMW-versiegelteFlächen.jpg|zentriert|mini|Foto einer teilversiegelten Fläche auf dem Campus der Hochschule Mittweida]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:HSMW artenreicheMähwiese.jpg|zentriert|mini|Foto einer Blühwiese auf dem Campus der Hochschule Mittweida]]&lt;br /&gt;
!Anrechnungsfaktor laut Flächenglossar HSMW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe von Zielwerten kann der BFF dazu als Anreizsystem dazu genutzt werden, die ökologische Qualität von Grünflächen zu erhöhen. Tabelle 1 zeigt exemplarisch die Zielwerte der Stadt Berlin für bestimmte Bebauungstypen.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn3|[3]]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte  nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Bauliche Änderungen&amp;lt;sup&amp;gt;A&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
!&#039;&#039;&#039;Neubau&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;ÜBG&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;BFF&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Wohnungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reines Wohnen und  Geschossmischung ohne gewerbliche Nutzung der Freiflächen&lt;br /&gt;
|bis 0,37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,38 bis 0,49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 0,5&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Gewerbliche Nutzungen&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
reines Gewerbe  und Mischnutzung mit gewerblicher Nutzung der Freiflächen&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kerngebietstypische  Nutzungen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handelsbetriebe  sowie zentrale Einrichtungen der Wirtschaft, der Verwaltung und andere  kerngebietstypischer Nutzungen&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Öffentliche Einrichtungen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit kulturellen und sozialen Zwecken&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte&lt;br /&gt;
nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG) &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 0,37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,38 bis 0,49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 0,5&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schulen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemeinbildende  Schule, Berufsschulen, Schulzentren, Sportanlagen im Freien&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte&lt;br /&gt;
nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG) &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kindertagesstätten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 0,29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3 bis  0,49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 0,5&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Technische  Infrastruktur&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; |&amp;lt;sup&amp;gt;A&amp;lt;/sup&amp;gt;Schaffung  zusätzlicher Aufenthaltsräume bzw. Erhöhung des Überbauungsgrades&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt;Anteil der mit  Gebäuden überbauten Fläche an der Gesamtgrundfläche (0 bis 1)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung in der Praxis ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PXL 20230725 093646537.jpg|mini|Erhebung des Biotopflächenfaktors an der Hochschule Mittweida]]&lt;br /&gt;
In der Praxis wird der Biotopflächenfaktor bspw. als rechtlich verbindliche Planungskenngröße in der [https://www.berlin.de/umwelt/themen/landschaft-stadtgruen-forsten/artikel.143512.php Landschaftsplanung von Berlin] eingesetzt. Außerdem setzt die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) den BFF als Kriterium für die Bewertung der ökologischen Qualität der Grünflächen von Gebäuden und Quartieren in ihren Zertifizierungssystemen ein.        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Hochschule Mittweida wird der BFF seit 2023 jährlich durch Studierende des Studiengangs Nachhaltiges Immobilienmanagement erhoben. Dies wurde durch das BMBF-Verbundforschungsprojekt [[WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation|WaNdel!4]] initiiert und soll zukünftig regulär in die Lehre des Studiengang integriert werden.       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt / Ansprechpartnerin ==&lt;br /&gt;
Hochschule Mittweida&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professur Nachhaltiges Bauen und Betreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Anika Möcker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref1|[1]]] Vgl. DGNB GmbH, S. 140.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref2|[2]]] Vgl. DGNB GmbH, S. 140.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref3|[3]]] Vgl. Dennis Melzer 2021, 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref1|[4]]] Vgl. DGNB System – Kriterienkatalog Quartiere, ENV2.4 Biodiversität 2020, S. 146 f&lt;br /&gt;
[[Category:Draft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ziele==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorgehen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlüsselakteure und -strukturen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ergebnisse und Wirkungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gelingensbedingungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links, Material, Ansprechpersonen==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baldin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Biotopfl%C3%A4chenfaktor_(Messinstrument_der_%C3%B6kologischen_Qualit%C3%A4t_von_Campusgr%C3%BCnfl%C3%A4chen)&amp;diff=21486</id>
		<title>Biotopflächenfaktor (Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Biotopfl%C3%A4chenfaktor_(Messinstrument_der_%C3%B6kologischen_Qualit%C3%A4t_von_Campusgr%C3%BCnfl%C3%A4chen)&amp;diff=21486"/>
		<updated>2025-03-13T08:40:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baldin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Best Practice&lt;br /&gt;
|beschr=Der Biotopflächenfaktor (BFF) wird an der Hochschule Mittweida als Messinstrument für die Bewertung der ökologischen Qualität der Grünflächen im Rahmen einer Lehrveranstaltung erhoben.&lt;br /&gt;
|hfeld=Lehre, Transfer, Betrieb, Bildung für Nachhaltige Entwicklung&lt;br /&gt;
|thema=Nachhaltigkeit, Lehre, Biodiversität, Betrieb&lt;br /&gt;
|keyw=Biotopflächenfaktor, Lehre, Betrieb, Qualität von Grünflächen&lt;br /&gt;
|zielgr=Lehrende, Studierende, Verwaltungsmitarbeitende, Hochschulleitung, ProfessorIn, Dozent(in), Nachhaltigkeitsbeauftragte(r), Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in)&lt;br /&gt;
|hochsch=Hochschule Mittweida&lt;br /&gt;
|org=WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation&lt;br /&gt;
|adresse=Technikumpl. 17, 09648 Mittweida&lt;br /&gt;
|projekt=Transformationspfade (traNHSform)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Kurzbeschreibung==&lt;br /&gt;
Die ökologische Qualität von Grünflächen ist ein wichtiges Thema bei der Transformation von Hochschulen. Seit dem Wintersemster 2023/24 erheben Studierende des Studiengangs Nachhaltiges Immobilienmanagement der Hochschule Mittweida jährlich den Biotopflächenfaktor (BFF) der Campusgrünflächen und schaffen damit eine Grundlage für die Bewertung und Verbesserung der Qualität der Grünflächen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition Biotopflächenfaktor ==&lt;br /&gt;
Der Biotopflächenfaktor (BFF) ist eine Planungskennzahl, die die ökologische Qualität von Grünflächen misst. Dafür werden Grundstückteilflächen in Flächenarten typisiert und mithilfe von Anrechnungsfaktoren einer Wertigkeit zugeordnet. Aus der Summe der so berechneten Flächenwertigkeiten im Verhältnis zur Gesamtgrundstücksfläche wird der Biotopflächenfaktor ermittelt.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Biotopflächenfaktor gibt das Verhältnis „naturhaushaltswirksamer Flächen“ zum Bruttobauland an.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn1|[1]]] Jede Fläche besitz einen anderen Wert im Sinne der biologischen Qualität, der in einem Faktor ausgedrückt wird.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn2|[2]]] Dabei wird die tatsächliche Fläche (in m²) mit dem Biotopflächenfaktor (0 – 1, ohne Einheit) multipliziert und so in seiner Wertigkeit in Bezug auf Biodiversität gewertet. Die Aufsummierung der so gewerteten Flächen und die Gegenüberstellung mit der Gesamtfläche wird als Biotopflächenfaktormethode bezeichnet. Erstrebenswert ist ein Wert nahe eins. Zu beachten ist, dass im Projekt eigene Zielwerte definiert werden können. &lt;br /&gt;
[[Datei:Screenshot BFFpng.png|zentriert|mini|Berechnungsformel für den Biotopflächenfaktor|alternativtext=|500x500px]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für Flächenarten &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Beispielfläche&lt;br /&gt;
|[[Datei:HSMW-versiegelteFlächen.jpg|zentriert|mini|Foto einer teilversiegelten Fläche auf dem Campus der Hochschule Mittweida]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:HSMW artenreicheMähwiese.jpg|zentriert|mini|Foto einer Blühwiese auf dem Campus der Hochschule Mittweida]]&lt;br /&gt;
!Anrechnungsfaktor laut Flächenglossar HSMW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe von Zielwerten kann der BFF dazu als Anreizsystem dazu genutzt werden, die ökologische Qualität von Grünflächen zu erhöhen. Tabelle 1 zeigt exemplarisch die Zielwerte der Stadt Berlin für bestimmte Bebauungstypen.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn3|[3]]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte  nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Bauliche Änderungen&amp;lt;sup&amp;gt;A&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
!&#039;&#039;&#039;Neubau&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;ÜBG&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;BFF&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Wohnungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reines Wohnen und  Geschossmischung ohne gewerbliche Nutzung der Freiflächen&lt;br /&gt;
|bis 0,37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,38 bis 0,49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 0,5&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Gewerbliche Nutzungen&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
reines Gewerbe  und Mischnutzung mit gewerblicher Nutzung der Freiflächen&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kerngebietstypische  Nutzungen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handelsbetriebe  sowie zentrale Einrichtungen der Wirtschaft, der Verwaltung und andere  kerngebietstypischer Nutzungen&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Öffentliche Einrichtungen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit kulturellen und sozialen Zwecken&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte&lt;br /&gt;
nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG) &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 0,37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,38 bis 0,49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 0,5&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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|&#039;&#039;&#039;Schulen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemeinbildende  Schule, Berufsschulen, Schulzentren, Sportanlagen im Freien&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte&lt;br /&gt;
nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG) &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kindertagesstätten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 0,29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3 bis  0,49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 0,5&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Technische  Infrastruktur&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; |&amp;lt;sup&amp;gt;A&amp;lt;/sup&amp;gt;Schaffung  zusätzlicher Aufenthaltsräume bzw. Erhöhung des Überbauungsgrades&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt;Anteil der mit  Gebäuden überbauten Fläche an der Gesamtgrundfläche (0 bis 1)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung in der Praxis ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PXL 20230725 093646537.jpg|mini|Erhebung des Biotopflächenfaktors an der Hochschule Mittweida]]&lt;br /&gt;
In der Praxis wird der Biotopflächenfaktor bspw. als rechtlich verbindliche Planungskenngröße in der [https://www.berlin.de/umwelt/themen/landschaft-stadtgruen-forsten/artikel.143512.php Landschaftsplanung von Berlin] eingesetzt. Außerdem setzt die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) den BFF als Kriterium für die Bewertung der ökologischen Qualität der Grünflächen von Gebäuden und Quartieren in ihren Zertifizierungssystemen ein.        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Hochschule Mittweida wird der BFF seit 2023 jährlich durch Studierende des Studiengangs Nachhaltiges Immobilienmanagement erhoben. Dies wurde durch das BMBF-Verbundforschungsprojekt [[WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation|WaNdel!4]] initiiert und soll zukünftig regulär in die Lehre des Studiengang integriert werden.       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt / Ansprechpartnerin ==&lt;br /&gt;
Hochschule Mittweida&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professur Nachhaltiges Bauen und Betreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Anika Möcker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref1|[1]]] Vgl. DGNB GmbH, S. 140.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref2|[2]]] Vgl. DGNB GmbH, S. 140.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref3|[3]]] Vgl. Dennis Melzer 2021, 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref1|[4]]] Vgl. DGNB System – Kriterienkatalog Quartiere, ENV2.4 Biodiversität 2020, S. 146 f&lt;br /&gt;
[[Category:Draft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ziele==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorgehen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlüsselakteure und -strukturen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ergebnisse und Wirkungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gelingensbedingungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links, Material, Ansprechpersonen==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baldin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Biotopfl%C3%A4chenfaktor_(Messinstrument_der_%C3%B6kologischen_Qualit%C3%A4t_von_Campusgr%C3%BCnfl%C3%A4chen)&amp;diff=21485</id>
		<title>Biotopflächenfaktor (Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Biotopfl%C3%A4chenfaktor_(Messinstrument_der_%C3%B6kologischen_Qualit%C3%A4t_von_Campusgr%C3%BCnfl%C3%A4chen)&amp;diff=21485"/>
		<updated>2025-03-13T08:37:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baldin: /* Definition Biotopflächenfaktor */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Best Practice&lt;br /&gt;
|beschr=Der Biotopflächenfaktor (BFF) wird an der Hochschule Mittweida als Messinstrument für die Bewertung der ökologischen Qualität der Grünflächen im Rahmen einer Lehrveranstaltung erhoben.&lt;br /&gt;
|hfeld=Lehre, Transfer, Betrieb, Bildung für Nachhaltige Entwicklung&lt;br /&gt;
|thema=Nachhaltigkeit, Lehre, Biodiversität, Betrieb&lt;br /&gt;
|keyw=Biotopflächenfaktor, Lehre, Betrieb, Qualität von Grünflächen&lt;br /&gt;
|zielgr=Lehrende, Studierende, Verwaltungsmitarbeitende, Hochschulleitung, ProfessorIn, Dozent(in), Nachhaltigkeitsbeauftragte(r), Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in)&lt;br /&gt;
|hochsch=Hochschule Mittweida&lt;br /&gt;
|org=WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation&lt;br /&gt;
|adresse=Technikumpl. 17, 09648 Mittweida&lt;br /&gt;
|projekt=Transformationspfade (traNHSform)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Kurzbeschreibung==&lt;br /&gt;
Die ökologische Qualität von Grünflächen ist ein wichtiges Thema bei der Transformation von Hochschulen. Seit dem Wintersemster 2023/24 erheben Studierende des Studiengangs Nachhaltiges Immobilienmanagement der Hochschule Mittweida jährlich den Biotopflächenfaktor (BFF) der Campusgrünflächen und schaffen damit eine Grundlage für die Bewertung und Verbesserung der Qualität der Grünflächen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition Biotopflächenfaktor ==&lt;br /&gt;
Der Biotopflächenfaktor (BFF) ist eine Planungskennzahl, die die ökologische Qualität von Grünflächen misst. Dafür werden Grundstückteilflächen in Flächenarten typisiert und mithilfe von Anrechnungsfaktoren einer Wertigkeit zugeordnet. Aus der Summe der so berechneten Flächenwertigkeiten im Verhältnis zur Gesamtgrundstücksfläche wird der Biotopflächenfaktor ermittelt.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Biotopflächenfaktor gibt das Verhältnis „naturhaushaltswirksamer Flächen“ zum Bruttobauland an.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn1|[1]]] Jede Fläche besitz einen anderen Wert im Sinne der biologischen Qualität, der in einem Faktor ausgedrückt wird.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn2|[2]]] Dabei wird die tatsächliche Fläche (in m²) mit dem Biotopflächenfaktor (0 – 1, ohne Einheit) multipliziert und so in seiner Wertigkeit in Bezug auf Biodiversität gewertet. Die Aufsummierung der so gewerteten Flächen und die Gegenüberstellung mit der Gesamtfläche wird als Biotopflächenfaktormethode bezeichnet. Erstrebenswert ist ein Wert nahe eins. Zu beachten ist, dass im Projekt eigene Zielwerte definiert werden können. &lt;br /&gt;
[[Datei:Screenshot BFFpng.png|zentriert|mini|Berechnungsformel für den Biotopflächenfaktor|alternativtext=|500x500px]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für Flächenarten &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Beispielfläche&lt;br /&gt;
!Anrechnungsfaktor laut Flächenglossar HSMW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:HSMW artenreicheMähwiese.jpg|zentriert|mini|Foto einer Blühwiese auf dem Campus der Hochschule Mittweida]]&lt;br /&gt;
[[Datei:HSMW-versiegelteFlächen.jpg|zentriert|mini|Foto einer teilversiegelten Fläche auf dem Campus der Hochschule Mittweida]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe von Zielwerten kann der BFF dazu als Anreizsystem dazu genutzt werden, die ökologische Qualität von Grünflächen zu erhöhen. Tabelle 1 zeigt exemplarisch die Zielwerte der Stadt Berlin für bestimmte Bebauungstypen.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn3|[3]]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte  nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Bauliche Änderungen&amp;lt;sup&amp;gt;A&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
!&#039;&#039;&#039;Neubau&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;ÜBG&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;BFF&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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|&#039;&#039;&#039;Wohnungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reines Wohnen und  Geschossmischung ohne gewerbliche Nutzung der Freiflächen&lt;br /&gt;
|bis 0,37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,38 bis 0,49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 0,5&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Gewerbliche Nutzungen&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
reines Gewerbe  und Mischnutzung mit gewerblicher Nutzung der Freiflächen&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kerngebietstypische  Nutzungen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handelsbetriebe  sowie zentrale Einrichtungen der Wirtschaft, der Verwaltung und andere  kerngebietstypischer Nutzungen&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Öffentliche Einrichtungen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit kulturellen und sozialen Zwecken&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte&lt;br /&gt;
nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG) &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 0,37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,38 bis 0,49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 0,5&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schulen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemeinbildende  Schule, Berufsschulen, Schulzentren, Sportanlagen im Freien&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte&lt;br /&gt;
nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG) &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kindertagesstätten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 0,29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3 bis  0,49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 0,5&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Technische  Infrastruktur&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; |&amp;lt;sup&amp;gt;A&amp;lt;/sup&amp;gt;Schaffung  zusätzlicher Aufenthaltsräume bzw. Erhöhung des Überbauungsgrades&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt;Anteil der mit  Gebäuden überbauten Fläche an der Gesamtgrundfläche (0 bis 1)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung in der Praxis ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PXL 20230725 093646537.jpg|mini|Erhebung des Biotopflächenfaktors an der Hochschule Mittweida]]&lt;br /&gt;
In der Praxis wird der Biotopflächenfaktor bspw. als rechtlich verbindliche Planungskenngröße in der [https://www.berlin.de/umwelt/themen/landschaft-stadtgruen-forsten/artikel.143512.php Landschaftsplanung von Berlin] eingesetzt. Außerdem setzt die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) den BFF als Kriterium für die Bewertung der ökologischen Qualität der Grünflächen von Gebäuden und Quartieren in ihren Zertifizierungssystemen ein.        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Hochschule Mittweida wird der BFF seit 2023 jährlich durch Studierende des Studiengangs Nachhaltiges Immobilienmanagement erhoben. Dies wurde durch das BMBF-Verbundforschungsprojekt [[WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation|WaNdel!4]] initiiert und soll zukünftig regulär in die Lehre des Studiengang integriert werden.       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt / Ansprechpartnerin ==&lt;br /&gt;
Hochschule Mittweida&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professur Nachhaltiges Bauen und Betreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Anika Möcker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref1|[1]]] Vgl. DGNB GmbH, S. 140.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref2|[2]]] Vgl. DGNB GmbH, S. 140.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref3|[3]]] Vgl. Dennis Melzer 2021, 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref1|[4]]] Vgl. DGNB System – Kriterienkatalog Quartiere, ENV2.4 Biodiversität 2020, S. 146 f&lt;br /&gt;
[[Category:Draft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ziele==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorgehen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlüsselakteure und -strukturen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ergebnisse und Wirkungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gelingensbedingungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links, Material, Ansprechpersonen==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baldin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Biotopfl%C3%A4chenfaktor_(Messinstrument_der_%C3%B6kologischen_Qualit%C3%A4t_von_Campusgr%C3%BCnfl%C3%A4chen)&amp;diff=21484</id>
		<title>Biotopflächenfaktor (Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Biotopfl%C3%A4chenfaktor_(Messinstrument_der_%C3%B6kologischen_Qualit%C3%A4t_von_Campusgr%C3%BCnfl%C3%A4chen)&amp;diff=21484"/>
		<updated>2025-03-13T08:35:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baldin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Best Practice&lt;br /&gt;
|beschr=Der Biotopflächenfaktor (BFF) wird an der Hochschule Mittweida als Messinstrument für die Bewertung der ökologischen Qualität der Grünflächen im Rahmen einer Lehrveranstaltung erhoben.&lt;br /&gt;
|hfeld=Lehre, Transfer, Betrieb, Bildung für Nachhaltige Entwicklung&lt;br /&gt;
|thema=Nachhaltigkeit, Lehre, Biodiversität, Betrieb&lt;br /&gt;
|keyw=Biotopflächenfaktor, Lehre, Betrieb, Qualität von Grünflächen&lt;br /&gt;
|zielgr=Lehrende, Studierende, Verwaltungsmitarbeitende, Hochschulleitung, ProfessorIn, Dozent(in), Nachhaltigkeitsbeauftragte(r), Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in)&lt;br /&gt;
|hochsch=Hochschule Mittweida&lt;br /&gt;
|org=WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation&lt;br /&gt;
|adresse=Technikumpl. 17, 09648 Mittweida&lt;br /&gt;
|projekt=Transformationspfade (traNHSform)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Kurzbeschreibung==&lt;br /&gt;
Die ökologische Qualität von Grünflächen ist ein wichtiges Thema bei der Transformation von Hochschulen. Seit dem Wintersemster 2023/24 erheben Studierende des Studiengangs Nachhaltiges Immobilienmanagement der Hochschule Mittweida jährlich den Biotopflächenfaktor (BFF) der Campusgrünflächen und schaffen damit eine Grundlage für die Bewertung und Verbesserung der Qualität der Grünflächen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition Biotopflächenfaktor ==&lt;br /&gt;
Der Biotopflächenfaktor (BFF) ist eine Planungskennzahl, die die ökologische Qualität von Grünflächen misst. Dafür werden Grundstückteilflächen in Flächenarten typisiert und mithilfe von Anrechnungsfaktoren einer Wertigkeit zugeordnet. Aus der Summe der so berechneten Flächenwertigkeiten im Verhältnis zur Gesamtgrundstücksfläche wird der Biotopflächenfaktor ermittelt.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Biotopflächenfaktor gibt das Verhältnis „naturhaushaltswirksamer Flächen“ zum Bruttobauland an.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn1|[1]]] Jede Fläche besitz einen anderen Wert im Sinne der biologischen Qualität, der in einem Faktor ausgedrückt wird.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn2|[2]]] Dabei wird die tatsächliche Fläche (in m²) mit dem Biotopflächenfaktor (0 – 1, ohne Einheit) multipliziert und so in seiner Wertigkeit in Bezug auf Biodiversität gewertet. Die Aufsummierung der so gewerteten Flächen und die Gegenüberstellung mit der Gesamtfläche wird als Biotopflächenfaktormethode bezeichnet. Erstrebenswert ist ein Wert nahe eins. Zu beachten ist, dass im Projekt eigene Zielwerte definiert werden können. &lt;br /&gt;
[[Datei:Screenshot BFFpng.png|zentriert|mini|Berechnungsformel für den Biotopflächenfaktor|alternativtext=|500x500px]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für Flächenarten &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Beispielfläche&lt;br /&gt;
!Anrechnungsfaktor laut Flächenglossar HSMW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
[[Datei:HSMW artenreicheMähwiese.jpg|zentriert|mini|[[Datei:HSMW-versiegelteFlächen.jpg|mini|Foto einer versiegelten/teilversigelten Fläche auf dem Campus der HSMW]]Foto einer Blühwiese auf dem Campus der Hochschule Mittweida]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe von Zielwerten kann der BFF dazu als Anreizsystem dazu genutzt werden, die ökologische Qualität von Grünflächen zu erhöhen. Tabelle 1 zeigt exemplarisch die Zielwerte der Stadt Berlin für bestimmte Bebauungstypen.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn3|[3]]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte  nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Bauliche Änderungen&amp;lt;sup&amp;gt;A&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
!&#039;&#039;&#039;Neubau&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;ÜBG&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;BFF&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Wohnungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reines Wohnen und  Geschossmischung ohne gewerbliche Nutzung der Freiflächen&lt;br /&gt;
|bis 0,37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,38 bis 0,49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 0,5&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Gewerbliche Nutzungen&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
reines Gewerbe  und Mischnutzung mit gewerblicher Nutzung der Freiflächen&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kerngebietstypische  Nutzungen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handelsbetriebe  sowie zentrale Einrichtungen der Wirtschaft, der Verwaltung und andere  kerngebietstypischer Nutzungen&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Öffentliche Einrichtungen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit kulturellen und sozialen Zwecken&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte&lt;br /&gt;
nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG) &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 0,37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,38 bis 0,49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 0,5&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Allgemeinbildende  Schule, Berufsschulen, Schulzentren, Sportanlagen im Freien&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte&lt;br /&gt;
nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG) &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kindertagesstätten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 0,29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3 bis  0,49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 0,5&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
0,45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Technische  Infrastruktur&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; |&amp;lt;sup&amp;gt;A&amp;lt;/sup&amp;gt;Schaffung  zusätzlicher Aufenthaltsräume bzw. Erhöhung des Überbauungsgrades&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt;Anteil der mit  Gebäuden überbauten Fläche an der Gesamtgrundfläche (0 bis 1)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung in der Praxis ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PXL 20230725 093646537.jpg|mini|Erhebung des Biotopflächenfaktors an der Hochschule Mittweida]]&lt;br /&gt;
In der Praxis wird der Biotopflächenfaktor bspw. als rechtlich verbindliche Planungskenngröße in der [https://www.berlin.de/umwelt/themen/landschaft-stadtgruen-forsten/artikel.143512.php Landschaftsplanung von Berlin] eingesetzt. Außerdem setzt die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) den BFF als Kriterium für die Bewertung der ökologischen Qualität der Grünflächen von Gebäuden und Quartieren in ihren Zertifizierungssystemen ein.        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Hochschule Mittweida wird der BFF seit 2023 jährlich durch Studierende des Studiengangs Nachhaltiges Immobilienmanagement erhoben. Dies wurde durch das BMBF-Verbundforschungsprojekt [[WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation|WaNdel!4]] initiiert und soll zukünftig regulär in die Lehre des Studiengang integriert werden.       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt / Ansprechpartnerin ==&lt;br /&gt;
Hochschule Mittweida&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professur Nachhaltiges Bauen und Betreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Anika Möcker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref1|[1]]] Vgl. DGNB GmbH, S. 140.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref2|[2]]] Vgl. DGNB GmbH, S. 140.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref3|[3]]] Vgl. Dennis Melzer 2021, 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref1|[4]]] Vgl. DGNB System – Kriterienkatalog Quartiere, ENV2.4 Biodiversität 2020, S. 146 f&lt;br /&gt;
[[Category:Draft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ziele==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vorgehen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlüsselakteure und -strukturen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ergebnisse und Wirkungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gelingensbedingungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Links, Material, Ansprechpersonen==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baldin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Biotopfl%C3%A4chenfaktor_(Messinstrument_der_%C3%B6kologischen_Qualit%C3%A4t_von_Campusgr%C3%BCnfl%C3%A4chen)&amp;diff=21483</id>
		<title>Biotopflächenfaktor (Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Biotopfl%C3%A4chenfaktor_(Messinstrument_der_%C3%B6kologischen_Qualit%C3%A4t_von_Campusgr%C3%BCnfl%C3%A4chen)&amp;diff=21483"/>
		<updated>2025-03-13T08:33:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baldin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Best Practice|beschr=Der Biotopflächenfaktor (BFF) wird an der Hochschule Mittweida als Messinstrument für die Bewertung der ökologischen Qualität der Grünflächen im Rahmen einer Lehrveranstaltung erhoben.|hfeld=Bildung für Nachhaltige Entwicklung|thema=Nachhaltigkeit, Biodiversität, Lehre, Grünflächen|keyw=Biotopflächenfaktor, Lehre, Betrieb, Qualität von Grünflächen|zielgr=Studierende, Lehrende, Hochschulverwaltung|hochsch=Hochschule Mittweida|org=WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation|adresse=Technikumpl. 17, 09648 Mittweida|projekt=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologische Qualität von Grünflächen ist ein wichtiges Thema bei der Transformation von Hochschulen. Seit dem Wintersemster 2023/24 erheben Studierende des Studiengangs Nachhaltiges Immobilienmanagement der Hochschule Mittweida jährlich den Biotopflächenfaktor (BFF) der Campusgrünflächen und schaffen damit eine Grundlage für die Bewertung und Verbesserung der Qualität der Grünflächen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition Biotopflächenfaktor ==&lt;br /&gt;
Der Biotopflächenfaktor (BFF) ist eine Planungskennzahl, die die ökologische Qualität von Grünflächen misst. Dafür werden Grundstückteilflächen in Flächenarten typisiert und mithilfe von Anrechnungsfaktoren einer Wertigkeit zugeordnet. Aus der Summe der so berechneten Flächenwertigkeiten im Verhältnis zur Gesamtgrundstücksfläche wird der Biotopflächenfaktor ermittelt.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Biotopflächenfaktor gibt das Verhältnis „naturhaushaltswirksamer Flächen“ zum Bruttobauland an.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn1|[1]]] Jede Fläche besitz einen anderen Wert im Sinne der biologischen Qualität, der in einem Faktor ausgedrückt wird.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn2|[2]]] Dabei wird die tatsächliche Fläche (in m²) mit dem Biotopflächenfaktor (0 – 1, ohne Einheit) multipliziert und so in seiner Wertigkeit in Bezug auf Biodiversität gewertet. Die Aufsummierung der so gewerteten Flächen und die Gegenüberstellung mit der Gesamtfläche wird als Biotopflächenfaktormethode bezeichnet. Erstrebenswert ist ein Wert nahe eins. Zu beachten ist, dass im Projekt eigene Zielwerte definiert werden können. &lt;br /&gt;
[[Datei:Screenshot BFFpng.png|zentriert|mini|Berechnungsformel für den Biotopflächenfaktor|alternativtext=|500x500px]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele für Flächenarten &lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!Beispielfläche&lt;br /&gt;
!Anrechnungsfaktor laut Flächenglossar HSMW&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:HSMW artenreicheMähwiese.jpg|zentriert|mini|[[Datei:HSMW-versiegelteFlächen.jpg|mini|Foto einer versiegelten/teilversigelten Fläche auf dem Campus der HSMW]]Foto einer Blühwiese auf dem Campus der Hochschule Mittweida]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe von Zielwerten kann der BFF dazu als Anreizsystem dazu genutzt werden, die ökologische Qualität von Grünflächen zu erhöhen. Tabelle 1 zeigt exemplarisch die Zielwerte der Stadt Berlin für bestimmte Bebauungstypen.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn3|[3]]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte  nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Bauliche Änderungen&amp;lt;sup&amp;gt;A&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
!&#039;&#039;&#039;Neubau&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;ÜBG&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;BFF&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Wohnungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reines Wohnen und  Geschossmischung ohne gewerbliche Nutzung der Freiflächen&lt;br /&gt;
|bis 0,37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,38 bis 0,49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 0,5&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Gewerbliche Nutzungen&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
reines Gewerbe  und Mischnutzung mit gewerblicher Nutzung der Freiflächen&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kerngebietstypische  Nutzungen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handelsbetriebe  sowie zentrale Einrichtungen der Wirtschaft, der Verwaltung und andere  kerngebietstypischer Nutzungen&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Öffentliche Einrichtungen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit kulturellen und sozialen Zwecken&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte&lt;br /&gt;
nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG) &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 0,37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,38 bis 0,49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 0,5&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schulen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemeinbildende  Schule, Berufsschulen, Schulzentren, Sportanlagen im Freien&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte&lt;br /&gt;
nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG) &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kindertagesstätten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 0,29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3 bis  0,49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 0,5&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Technische  Infrastruktur&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; |&amp;lt;sup&amp;gt;A&amp;lt;/sup&amp;gt;Schaffung  zusätzlicher Aufenthaltsräume bzw. Erhöhung des Überbauungsgrades&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt;Anteil der mit  Gebäuden überbauten Fläche an der Gesamtgrundfläche (0 bis 1)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung in der Praxis ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PXL 20230725 093646537.jpg|mini|Erhebung des Biotopflächenfaktors an der Hochschule Mittweida]]&lt;br /&gt;
In der Praxis wird der Biotopflächenfaktor bspw. als rechtlich verbindliche Planungskenngröße in der [https://www.berlin.de/umwelt/themen/landschaft-stadtgruen-forsten/artikel.143512.php Landschaftsplanung von Berlin] eingesetzt. Außerdem setzt die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) den BFF als Kriterium für die Bewertung der ökologischen Qualität der Grünflächen von Gebäuden und Quartieren in ihren Zertifizierungssystemen ein.        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Hochschule Mittweida wird der BFF seit 2023 jährlich durch Studierende des Studiengangs Nachhaltiges Immobilienmanagement erhoben. Dies wurde durch das BMBF-Verbundforschungsprojekt [[WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation|WaNdel!4]] initiiert und soll zukünftig regulär in die Lehre des Studiengang integriert werden.       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt / Ansprechpartnerin ==&lt;br /&gt;
Hochschule Mittweida&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professur Nachhaltiges Bauen und Betreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Anika Möcker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref1|[1]]] Vgl. DGNB GmbH, S. 140.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref2|[2]]] Vgl. DGNB GmbH, S. 140.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref3|[3]]] Vgl. Dennis Melzer 2021, 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref1|[4]]] Vgl. DGNB System – Kriterienkatalog Quartiere, ENV2.4 Biodiversität 2020, S. 146 f&lt;br /&gt;
[[Category:Draft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baldin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Datei:HSMW-versiegelteFl%C3%A4chen.jpg&amp;diff=21482</id>
		<title>Datei:HSMW-versiegelteFlächen.jpg</title>
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		<updated>2025-03-13T08:32:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baldin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Foto einer verigelten/teilversigelten Fläche auf dem Campus der HSMW&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baldin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Datei:HSMW_artenreicheM%C3%A4hwiese.jpg&amp;diff=21481</id>
		<title>Datei:HSMW artenreicheMähwiese.jpg</title>
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		<updated>2025-03-13T08:31:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baldin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Foto einer artenreichen Mähwiese auf dem Campus der Hochschule Mittweida&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baldin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Biotopfl%C3%A4chenfaktor_(Messinstrument_der_%C3%B6kologischen_Qualit%C3%A4t_von_Campusgr%C3%BCnfl%C3%A4chen)&amp;diff=21480</id>
		<title>Biotopflächenfaktor (Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Biotopfl%C3%A4chenfaktor_(Messinstrument_der_%C3%B6kologischen_Qualit%C3%A4t_von_Campusgr%C3%BCnfl%C3%A4chen)&amp;diff=21480"/>
		<updated>2025-03-13T08:20:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baldin: /* Definition Biotopflächenfaktor */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Best Practice|beschr=Der Biotopflächenfaktor (BFF) wird an der Hochschule Mittweida als Messinstrument für die Bewertung der ökologischen Qualität der Grünflächen im Rahmen einer Lehrveranstaltung erhoben.|hfeld=Bildung für Nachhaltige Entwicklung|thema=Nachhaltigkeit, Biodiversität, Lehre, Grünflächen|keyw=Biotopflächenfaktor, Lehre, Betrieb, Qualität von Grünflächen|zielgr=Studierende, Lehrende, Hochschulverwaltung|hochsch=Hochschule Mittweida|org=WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation|adresse=Technikumpl. 17, 09648 Mittweida|projekt=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologische Qualität von Grünflächen ist ein wichtiges Thema bei der Transformation von Hochschulen. Seit dem Wintersemster 2023/24 erheben Studierende des Studiengangs Nachhaltiges Immobilienmanagement der Hochschule Mittweida jährlich den Biotopflächenfaktor (BFF) der Campusgrünflächen und schaffen damit eine Grundlage für die Bewertung und Verbesserung der Qualität der Grünflächen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition Biotopflächenfaktor ==&lt;br /&gt;
Der Biotopflächenfaktor (BFF) ist eine Planungskennzahl, die die ökologische Qualität von Grünflächen misst. Dafür werden Grundstückteilflächen in Flächenarten typisiert und mithilfe von Anrechnungsfaktoren einer Wertigkeit zugeordnet. Aus der Summe der so berechneten Flächenwertigkeiten im Verhältnis zur Gesamtgrundstücksfläche wird der Biotopflächenfaktor ermittelt.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Biotopflächenfaktor gibt das Verhältnis „naturhaushaltswirksamer Flächen“ zum Bruttobauland an.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn1|[1]]] Jede Fläche besitz einen anderen Wert im Sinne der biologischen Qualität, der in einem Faktor ausgedrückt wird.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn2|[2]]] Dabei wird die tatsächliche Fläche (in m²) mit dem Biotopflächenfaktor (0 – 1, ohne Einheit) multipliziert und so in seiner Wertigkeit in Bezug auf Biodiversität gewertet. Die Aufsummierung der so gewerteten Flächen und die Gegenüberstellung mit der Gesamtfläche wird als Biotopflächenfaktormethode bezeichnet. Erstrebenswert ist ein Wert nahe eins. Zu beachten ist, dass im Projekt eigene Zielwerte definiert werden können. &lt;br /&gt;
[[Datei:Screenshot BFFpng.png|zentriert|mini|Berechnungsformel für den Biotopflächenfaktor]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe von Zielwerten kann der BFF dazu als Anreizsystem dazu genutzt werden, die ökologische Qualität von Grünflächen zu erhöhen. Tabelle 1 zeigt exemplarisch die Zielwerte der Stadt Berlin für bestimmte Bebauungstypen.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn3|[3]]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte  nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Bauliche Änderungen&amp;lt;sup&amp;gt;A&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
!&#039;&#039;&#039;Neubau&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;ÜBG&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;BFF&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Wohnungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reines Wohnen und  Geschossmischung ohne gewerbliche Nutzung der Freiflächen&lt;br /&gt;
|bis 0,37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,38 bis 0,49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 0,5&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3&lt;br /&gt;
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|&#039;&#039;&#039;Gewerbliche Nutzungen&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
reines Gewerbe  und Mischnutzung mit gewerblicher Nutzung der Freiflächen&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kerngebietstypische  Nutzungen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handelsbetriebe  sowie zentrale Einrichtungen der Wirtschaft, der Verwaltung und andere  kerngebietstypischer Nutzungen&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Öffentliche Einrichtungen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit kulturellen und sozialen Zwecken&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte&lt;br /&gt;
nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG) &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 0,37&lt;br /&gt;
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0,38 bis 0,49&lt;br /&gt;
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nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG) &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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|0,3&lt;br /&gt;
|0,4&lt;br /&gt;
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|&#039;&#039;&#039;Kindertagesstätten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 0,29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3 bis  0,49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 0,5&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; |&amp;lt;sup&amp;gt;A&amp;lt;/sup&amp;gt;Schaffung  zusätzlicher Aufenthaltsräume bzw. Erhöhung des Überbauungsgrades&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt;Anteil der mit  Gebäuden überbauten Fläche an der Gesamtgrundfläche (0 bis 1)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung in der Praxis ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PXL 20230725 093646537.jpg|mini|Erhebung des Biotopflächenfaktors an der Hochschule Mittweida]]&lt;br /&gt;
In der Praxis wird der Biotopflächenfaktor bspw. als rechtlich verbindliche Planungskenngröße in der [https://www.berlin.de/umwelt/themen/landschaft-stadtgruen-forsten/artikel.143512.php Landschaftsplanung von Berlin] eingesetzt. Außerdem setzt die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) den BFF als Kriterium für die Bewertung der ökologischen Qualität der Grünflächen von Gebäuden und Quartieren in ihren Zertifizierungssystemen ein.        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Hochschule Mittweida wird der BFF seit 2023 jährlich durch Studierende des Studiengangs Nachhaltiges Immobilienmanagement erhoben. Dies wurde durch das BMBF-Verbundforschungsprojekt [[WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation|WaNdel!4]] initiiert und soll zukünftig regulär in die Lehre des Studiengang integriert werden.       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt / Ansprechpartnerin ==&lt;br /&gt;
Hochschule Mittweida&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professur Nachhaltiges Bauen und Betreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Anika Möcker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref1|[1]]] Vgl. DGNB GmbH, S. 140.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref2|[2]]] Vgl. DGNB GmbH, S. 140.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref3|[3]]] Vgl. Dennis Melzer 2021, 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref1|[4]]] Vgl. DGNB System – Kriterienkatalog Quartiere, ENV2.4 Biodiversität 2020, S. 146 f&lt;br /&gt;
[[Category:Draft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baldin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Datei:Screenshot_BFFpng.png&amp;diff=21479</id>
		<title>Datei:Screenshot BFFpng.png</title>
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		<updated>2025-03-13T08:19:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baldin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Berechnungsformel für den Biotopflächenfaktor&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baldin</name></author>
	</entry>
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		<title>Biotopflächenfaktor (Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Biotopfl%C3%A4chenfaktor_(Messinstrument_der_%C3%B6kologischen_Qualit%C3%A4t_von_Campusgr%C3%BCnfl%C3%A4chen)&amp;diff=21478"/>
		<updated>2025-03-12T16:02:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baldin: /* Katalog der Anrechnungsfaktoren (Wandel!4) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Best Practice|beschr=Der Biotopflächenfaktor (BFF) wird an der Hochschule Mittweida als Messinstrument für die Bewertung der ökologischen Qualität der Grünflächen im Rahmen einer Lehrveranstaltung erhoben.|hfeld=Bildung für Nachhaltige Entwicklung|thema=Nachhaltigkeit, Biodiversität, Lehre, Grünflächen|keyw=Biotopflächenfaktor, Lehre, Betrieb, Qualität von Grünflächen|zielgr=Studierende, Lehrende, Hochschulverwaltung|hochsch=Hochschule Mittweida|org=WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation|adresse=Technikumpl. 17, 09648 Mittweida|projekt=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologische Qualität von Grünflächen ist ein wichtiges Thema bei der Transformation von Hochschulen. Seit dem Wintersemster 2023/24 erheben Studierende des Studiengangs Nachhaltiges Immobilienmanagement der Hochschule Mittweida jährlich den Biotopflächenfaktor (BFF) der Campusgrünflächen und schaffen damit eine Grundlage für die Bewertung und Verbesserung der Qualität der Grünflächen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition Biotopflächenfaktor ==&lt;br /&gt;
Der Biotopflächenfaktor (BFF) ist eine Planungskennzahl, die die ökologische Qualität von Grünflächen misst. Dafür werden Grundstückteilflächen in Flächenarten typisiert und mithilfe von Anrechnungsfaktoren einer Wertigkeit zugeordnet. Aus der Summe der so berechneten Flächenwertigkeiten im Verhältnis zur Gesamtgrundstücksfläche wird der Biotopflächenfaktor ermittelt.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Biotopflächenfaktor gibt das Verhältnis „naturhaushaltswirksamer Flächen“ zum Bruttobauland an.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn1|[1]]] Jede Fläche besitz einen anderen Wert im Sinne der biologischen Qualität, der in einem Faktor ausgedrückt wird.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn2|[2]]] Dabei wird die tatsächliche Fläche (in m²) mit dem Biotopflächenfaktor (0 – 1, ohne Einheit) multipliziert und so in seiner Wertigkeit in Bezug auf Biodiversität gewertet. Die Aufsummierung der so gewerteten Flächen und die Gegenüberstellung mit der Gesamtfläche wird als Biotopflächenfaktormethode bezeichnet. Erstrebenswert ist ein Wert nahe eins. Zu beachten ist, dass im Projekt eigene Zielwerte definiert werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe von Zielwerten kann der BFF dazu als Anreizsystem dazu genutzt werden, die ökologische Qualität von Grünflächen zu erhöhen. Tabelle 1 zeigt exemplarisch die Zielwerte der Stadt Berlin für bestimmte Bebauungstypen.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn3|[3]]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte  nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Bauliche Änderungen&amp;lt;sup&amp;gt;A&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
!&#039;&#039;&#039;Neubau&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Wohnungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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Reines Wohnen und  Geschossmischung ohne gewerbliche Nutzung der Freiflächen&lt;br /&gt;
|bis 0,37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,38 bis 0,49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 0,5&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Gewerbliche Nutzungen&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
reines Gewerbe  und Mischnutzung mit gewerblicher Nutzung der Freiflächen&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Handelsbetriebe  sowie zentrale Einrichtungen der Wirtschaft, der Verwaltung und andere  kerngebietstypischer Nutzungen&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Öffentliche Einrichtungen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit kulturellen und sozialen Zwecken&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte&lt;br /&gt;
nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG) &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 0,37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,38 bis 0,49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 0,5&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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|&#039;&#039;&#039;Schulen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemeinbildende  Schule, Berufsschulen, Schulzentren, Sportanlagen im Freien&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte&lt;br /&gt;
nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG) &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
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|&#039;&#039;&#039;Kindertagesstätten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 0,29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|&#039;&#039;&#039;Technische  Infrastruktur&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; |&amp;lt;sup&amp;gt;A&amp;lt;/sup&amp;gt;Schaffung  zusätzlicher Aufenthaltsräume bzw. Erhöhung des Überbauungsgrades&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt;Anteil der mit  Gebäuden überbauten Fläche an der Gesamtgrundfläche (0 bis 1)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung in der Praxis ==&lt;br /&gt;
[[Datei:PXL 20230725 093646537.jpg|mini|Erhebung des Biotopflächenfaktors an der Hochschule Mittweida]]&lt;br /&gt;
In der Praxis wird der Biotopflächenfaktor bspw. als rechtlich verbindliche Planungskenngröße in der [https://www.berlin.de/umwelt/themen/landschaft-stadtgruen-forsten/artikel.143512.php Landschaftsplanung von Berlin] eingesetzt. Außerdem setzt die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) den BFF als Kriterium für die Bewertung der ökologischen Qualität der Grünflächen von Gebäuden und Quartieren in ihren Zertifizierungssystemen ein.        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Hochschule Mittweida wird der BFF seit 2023 jährlich durch Studierende des Studiengangs Nachhaltiges Immobilienmanagement erhoben. Dies wurde durch das BMBF-Verbundforschungsprojekt [[WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation|WaNdel!4]] initiiert und soll zukünftig regulär in die Lehre des Studiengang integriert werden.       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontakt / Ansprechpartnerin ==&lt;br /&gt;
Hochschule Mittweida&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Professur Nachhaltiges Bauen und Betreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prof. Dr. Anika Möcker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref1|[1]]] Vgl. DGNB GmbH, S. 140.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref2|[2]]] Vgl. DGNB GmbH, S. 140.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref3|[3]]] Vgl. Dennis Melzer 2021, 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref1|[4]]] Vgl. DGNB System – Kriterienkatalog Quartiere, ENV2.4 Biodiversität 2020, S. 146 f&lt;br /&gt;
[[Category:Draft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baldin</name></author>
	</entry>
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		<updated>2025-03-12T16:00:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baldin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Erhebung des Biotopflächenfaktirs an der Hochschule Mittweida&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baldin</name></author>
	</entry>
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		<title>Biotopflächenfaktor (Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Biotopfl%C3%A4chenfaktor_(Messinstrument_der_%C3%B6kologischen_Qualit%C3%A4t_von_Campusgr%C3%BCnfl%C3%A4chen)&amp;diff=21476"/>
		<updated>2025-03-12T15:31:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baldin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Best Practice|beschr=Der Biotopflächenfaktor (BFF) wird an der Hochschule Mittweida als Messinstrument für die Bewertung der ökologischen Qualität der Grünflächen im Rahmen einer Lehrveranstaltung erhoben.|hfeld=Bildung für Nachhaltige Entwicklung|thema=Nachhaltigkeit, Biodiversität, Lehre, Grünflächen|keyw=Biotopflächenfaktor, Lehre, Betrieb, Qualität von Grünflächen|zielgr=Studierende, Lehrende, Hochschulverwaltung|hochsch=Hochschule Mittweida|org=WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation|adresse=Technikumpl. 17, 09648 Mittweida|projekt=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ökologische Qualität von Grünflächen ist ein wichtiges Thema bei der Transformation von Hochschulen. Seit dem Wintersemster 2023/24 erheben Studierende des Studiengangs Nachhaltiges Immobilienmanagement der Hochschule Mittweida jährlich den Biotopflächenfaktor (BFF) der Campusgrünflächen und schaffen damit eine Grundlage für die Bewertung und Verbesserung der Qualität der Grünflächen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition Biotopflächenfaktor ==&lt;br /&gt;
Der Biotopflächenfaktor (BFF) ist eine Planungskennzahl, die die ökologische Qualität von Grünflächen misst. Dafür werden Grundstückteilflächen in Flächenarten typisiert und mithilfe von Anrechnungsfaktoren einer Wertigkeit zugeordnet. Aus der Summe der so berechneten Flächenwertigkeiten im Verhältnis zur Gesamtgrundstücksfläche wird der Biotopflächenfaktor ermittelt.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Biotopflächenfaktor gibt das Verhältnis „naturhaushaltswirksamer Flächen“ zum Bruttobauland an.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn1|[1]]] Jede Fläche besitz einen anderen Wert im Sinne der biologischen Qualität, der in einem Faktor ausgedrückt wird.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn2|[2]]] Dabei wird die tatsächliche Fläche (in m²) mit dem Biotopflächenfaktor (0 – 1, ohne Einheit) multipliziert und so in seiner Wertigkeit in Bezug auf Biodiversität gewertet. Die Aufsummierung der so gewerteten Flächen und die Gegenüberstellung mit der Gesamtfläche wird als Biotopflächenfaktormethode bezeichnet. Erstrebenswert ist ein Wert nahe eins. Zu beachten ist, dass im Projekt eigene Zielwerte definiert werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe von Zielwerten kann der BFF dazu als Anreizsystem dazu genutzt werden, die ökologische Qualität von Grünflächen zu erhöhen. Tabelle 1 zeigt exemplarisch die Zielwerte der Stadt Berlin für bestimmte Bebauungstypen.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn3|[3]]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte  nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Bauliche Änderungen&amp;lt;sup&amp;gt;A&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
!&#039;&#039;&#039;Neubau&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Reines Wohnen und  Geschossmischung ohne gewerbliche Nutzung der Freiflächen&lt;br /&gt;
|bis 0,37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,38 bis 0,49&lt;br /&gt;
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ab 0,5&lt;br /&gt;
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|&#039;&#039;&#039;Gewerbliche Nutzungen&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
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reines Gewerbe  und Mischnutzung mit gewerblicher Nutzung der Freiflächen&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Handelsbetriebe  sowie zentrale Einrichtungen der Wirtschaft, der Verwaltung und andere  kerngebietstypischer Nutzungen&lt;br /&gt;
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|&#039;&#039;&#039;Öffentliche Einrichtungen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit kulturellen und sozialen Zwecken&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte&lt;br /&gt;
nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG) &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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|bis 1&lt;br /&gt;
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|0,4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kindertagesstätten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 0,29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3 bis  0,49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 0,5&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
0,3&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Technische  Infrastruktur&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; |&amp;lt;sup&amp;gt;A&amp;lt;/sup&amp;gt;Schaffung  zusätzlicher Aufenthaltsräume bzw. Erhöhung des Überbauungsgrades&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt;Anteil der mit  Gebäuden überbauten Fläche an der Gesamtgrundfläche (0 bis 1)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung in der Praxis ==&lt;br /&gt;
In der Praxis wird der Biotopflächenfaktor bspw. als rechtlich verbindliche Planungskenngröße in der [https://www.berlin.de/umwelt/themen/landschaft-stadtgruen-forsten/artikel.143512.php Landschaftsplanung von Berlin] eingesetzt. Außerdem setzt die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) den BFF als Kriterium für die Bewertung der ökologischen Qualität der Grünflächen von Gebäuden und Quartieren in ihren Zertifizierungssystemen ein.        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Hochschule Mittweida wird der BFF seit 2023 jährlich durch Studierende des Studiengangs Nachhaltiges Immobilienmanagement erhoben. Dies wurde durch das BMBF-Verbundforschungsprojekt [[WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation|WaNdel!4]] initiiert und soll zukünftig regulär in die Lehre des Studiengang integriert werden.       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Katalog der Anrechnungsfaktoren (Wandel!4) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren unterschiedliche Bewertungsansätze bezüglich der zugrundeliegenden Anrechnungsfaktoren für den Biotopflächenfaktor. Die Stadt Berlin, die eine Vorreiterrolle in Bezug auf Biodiversitätsförderung auf städtischen Flächen einnimmt, hat einen Vorschlag erarbeitet und veröffentlicht.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn1|[4]]] Die Anrechnungsfaktoren, welche dort genutzt werden, sind stark vereinfacht, sodass auch geübte Laien die Methode rasch anwenden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für dieses Projekt wird jedoch das Bewertungsschema der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB) angewandt. Die biologische Qualität wird hier detaillierter abgestuft und schafft so ein aussagekräftigeres Ergebnis. Eine weitere Besonderheit ist hier, dass Bäume gesondert angerechnet werden und je nach biologischer Qualität in die Berechnung mit einfließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref1|[1]]] Vgl. DGNB GmbH, S. 140.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref2|[2]]] Vgl. DGNB GmbH, S. 140.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref3|[3]]] Vgl. Dennis Melzer 2021, 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref1|[4]]] Vgl. DGNB System – Kriterienkatalog Quartiere, ENV2.4 Biodiversität 2020, S. 146 f&lt;br /&gt;
[[Category:Draft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baldin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Biotopfl%C3%A4chenfaktor_(Messinstrument_der_%C3%B6kologischen_Qualit%C3%A4t_von_Campusgr%C3%BCnfl%C3%A4chen)&amp;diff=21475</id>
		<title>Biotopflächenfaktor (Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Biotopfl%C3%A4chenfaktor_(Messinstrument_der_%C3%B6kologischen_Qualit%C3%A4t_von_Campusgr%C3%BCnfl%C3%A4chen)&amp;diff=21475"/>
		<updated>2025-03-12T15:11:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baldin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die ökologische Qualität von Grünflächen ist ein wichtiges Thema bei der Transformation von Hochschulen. Seit dem Wintersemster 2023/24   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Best Practice|beschr=Der Biotopflächenfaktor (BFF) wird an der Hochschule Mittweida als Messinstrument für die Bewertung der ökologischen Qualität der Grünflächen im Rahmen einer Lehrveranstaltung erhoben.|hfeld=Bildung für Nachhaltige Entwicklung|thema=Nachhaltigkeit, Biodiversität, Lehre, Grünflächen|keyw=Biotopflächenfaktor, Lehre, Betrieb, Qualität von Grünflächen|zielgr=Studierende, Lehrende, Hochschulverwaltung|hochsch=Hochschule Mittweida|org=WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation|adresse=Technikumpl. 17, 09648 Mittweida|projekt=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erheben Studierende des Studiengangs Nachhaltiges Immobilienmanagement der Hochschule Mittweida jährlich den Biotopflächenfaktor (BFF) der Campusgrünflächen und schaffen damit eine Grundlage für die Bewertung und Verbesserung der Qualität der Grünflächen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition Biotopflächenfaktor ==&lt;br /&gt;
Der Biotopflächenfaktor (BFF) ist eine Planungskennzahl, die die ökologische Qualität von Grünflächen misst. Dafür werden Grundstückteilflächen in Flächenarten typisiert und mithilfe von Anrechnungsfaktoren einer Wertigkeit zugeordnet. Aus der Summe der so berechneten Flächenwertigkeiten im Verhältnis zur Gesamtgrundstücksfläche wird der Biotopflächenfaktor ermittelt.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Biotopflächenfaktor gibt das Verhältnis „naturhaushaltswirksamer Flächen“ zum Bruttobauland an.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn1|[1]]] Jede Fläche besitz einen anderen Wert im Sinne der biologischen Qualität, der in einem Faktor ausgedrückt wird.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn2|[2]]] Dabei wird die tatsächliche Fläche (in m²) mit dem Biotopflächenfaktor (0 – 1, ohne Einheit) multipliziert und so in seiner Wertigkeit in Bezug auf Biodiversität gewertet. Die Aufsummierung der so gewerteten Flächen und die Gegenüberstellung mit der Gesamtfläche wird als Biotopflächenfaktormethode bezeichnet. Erstrebenswert ist ein Wert nahe eins. Zu beachten ist, dass im Projekt eigene Zielwerte definiert werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe von Zielwerten kann der BFF dazu als Anreizsystem dazu genutzt werden, die ökologische Qualität von Grünflächen zu erhöhen. Tabelle 1 zeigt exemplarisch die Zielwerte der Stadt Berlin für bestimmte Bebauungstypen.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn3|[3]]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte  nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Bauliche Änderungen&amp;lt;sup&amp;gt;A&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
!&#039;&#039;&#039;Neubau&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;ÜBG&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;BFF&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Wohnungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reines Wohnen und  Geschossmischung ohne gewerbliche Nutzung der Freiflächen&lt;br /&gt;
|bis 0,37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,38 bis 0,49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 0,5&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Gewerbliche Nutzungen&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
reines Gewerbe  und Mischnutzung mit gewerblicher Nutzung der Freiflächen&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kerngebietstypische  Nutzungen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handelsbetriebe  sowie zentrale Einrichtungen der Wirtschaft, der Verwaltung und andere  kerngebietstypischer Nutzungen&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Öffentliche Einrichtungen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit kulturellen und sozialen Zwecken&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte&lt;br /&gt;
nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG) &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 0,37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,38 bis 0,49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 0,5&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Schulen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemeinbildende  Schule, Berufsschulen, Schulzentren, Sportanlagen im Freien&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte&lt;br /&gt;
nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG) &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kindertagesstätten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 0,29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3 bis  0,49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 0,5&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,3&lt;br /&gt;
|0,6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Technische  Infrastruktur&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; |&amp;lt;sup&amp;gt;A&amp;lt;/sup&amp;gt;Schaffung  zusätzlicher Aufenthaltsräume bzw. Erhöhung des Überbauungsgrades&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt;Anteil der mit  Gebäuden überbauten Fläche an der Gesamtgrundfläche (0 bis 1)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung in der Praxis ==&lt;br /&gt;
In der Praxis wird der Biotopflächenfaktor bspw. als rechtlich verbindliche Planungskenngröße in der [https://www.berlin.de/umwelt/themen/landschaft-stadtgruen-forsten/artikel.143512.php Landschaftsplanung von Berlin] eingesetzt. Außerdem setzt die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) den BFF als Kriterium für die Bewertung der ökologischen Qualität der Grünflächen von Gebäuden und Quartieren in ihren Zertifizierungssystemen ein.        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Hochschule Mittweida wird der BFF seit 2023 jährlich durch Studierende des Studiengangs Nachhaltiges Immobilienmanagement erhoben. Dies wurde durch das BMBF-Verbundforschungsprojekt [[WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation|WaNdel!4]] initiiert und soll zukünftig regulär in die Lehre des Studiengang integriert werden.       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Katalog der Anrechnungsfaktoren (Wandel!4) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren unterschiedliche Bewertungsansätze bezüglich der zugrundeliegenden Anrechnungsfaktoren für den Biotopflächenfaktor. Die Stadt Berlin, die eine Vorreiterrolle in Bezug auf Biodiversitätsförderung auf städtischen Flächen einnimmt, hat einen Vorschlag erarbeitet und veröffentlicht.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn1|[4]]] Die Anrechnungsfaktoren, welche dort genutzt werden, sind stark vereinfacht, sodass auch geübte Laien die Methode rasch anwenden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für dieses Projekt wird jedoch das Bewertungsschema der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB) angewandt. Die biologische Qualität wird hier detaillierter abgestuft und schafft so ein aussagekräftigeres Ergebnis. Eine weitere Besonderheit ist hier, dass Bäume gesondert angerechnet werden und je nach biologischer Qualität in die Berechnung mit einfließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref1|[1]]] Vgl. DGNB GmbH, S. 140.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref2|[2]]] Vgl. DGNB GmbH, S. 140.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref3|[3]]] Vgl. Dennis Melzer 2021, 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref1|[4]]] Vgl. DGNB System – Kriterienkatalog Quartiere, ENV2.4 Biodiversität 2020, S. 146 f&lt;br /&gt;
[[Category:Draft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baldin</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Biotopfl%C3%A4chenfaktor_(Messinstrument_der_%C3%B6kologischen_Qualit%C3%A4t_von_Campusgr%C3%BCnfl%C3%A4chen)&amp;diff=21474</id>
		<title>Biotopflächenfaktor (Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Biotopfl%C3%A4chenfaktor_(Messinstrument_der_%C3%B6kologischen_Qualit%C3%A4t_von_Campusgr%C3%BCnfl%C3%A4chen)&amp;diff=21474"/>
		<updated>2025-03-12T14:32:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Baldin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die ökologische Qualität von Grünflächen ist ein wichtiges Thema bei der Transformation von Hochschulen. Seit dem Wintersemster 2023/24   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Best Practice|beschr=Der Biotopflächenfaktor (BFF) wird an der Hochschule Mittweida als Messinstrument für die Bewertung der ökologischen Qualität der Grünflächen im Rahmen einer Lehrveranstaltung erhoben.|hfeld=Bildung für Nachhaltige Entwicklung|thema=Nachhaltigkeit, Biodiversität, Lehre|keyw=|zielgr=|hochsch=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erheben Studierende des Studiengangs Nachhaltiges Immobilienmanagement der Hochschule Mittweida jährlich den Biotopflächenfaktor (BFF) der Campusgrünflächen und schaffen damit eine Grundlage für die Bewertung und Verbesserung der Qualität der Grünflächen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition Biotopflächenfaktor ==&lt;br /&gt;
Der Biotopflächenfaktor (BFF) ist eine Planungskennzahl, die die ökologische Qualität von Grünflächen misst. Dafür werden Grundstückteilflächen in Flächenarten typisiert und mithilfe von Anrechnungsfaktoren einer Wertigkeit zugeordnet. Aus der Summe der so berechneten Flächenwertigkeiten im Verhältnis zur Gesamtgrundstücksfläche wird der Biotopflächenfaktor ermittelt.             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Biotopflächenfaktor gibt das Verhältnis „naturhaushaltswirksamer Flächen“ zum Bruttobauland an.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn1|[1]]] Jede Fläche besitz einen anderen Wert im Sinne der biologischen Qualität, der in einem Faktor ausgedrückt wird.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn2|[2]]] Dabei wird die tatsächliche Fläche (in m²) mit dem Biotopflächenfaktor (0 – 1, ohne Einheit) multipliziert und so in seiner Wertigkeit in Bezug auf Biodiversität gewertet. Die Aufsummierung der so gewerteten Flächen und die Gegenüberstellung mit der Gesamtfläche wird als Biotopflächenfaktormethode bezeichnet. Erstrebenswert ist ein Wert nahe eins. Zu beachten ist, dass im Projekt eigene Zielwerte definiert werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mithilfe von Zielwerten kann der BFF dazu als Anreizsystem dazu genutzt werden, die ökologische Qualität von Grünflächen zu erhöhen. Tabelle 1 zeigt exemplarisch die Zielwerte der Stadt Berlin für bestimmte Bebauungstypen.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn3|[3]]]&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
!&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte  nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG)&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&#039;&#039;&#039;Bauliche Änderungen&amp;lt;sup&amp;gt;A&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
!&#039;&#039;&#039;Neubau&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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|&#039;&#039;&#039;ÜBG&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Reines Wohnen und  Geschossmischung ohne gewerbliche Nutzung der Freiflächen&lt;br /&gt;
|bis 0,37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
0,38 bis 0,49&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 0,5&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
reines Gewerbe  und Mischnutzung mit gewerblicher Nutzung der Freiflächen&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
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|&#039;&#039;&#039;Kerngebietstypische  Nutzungen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handelsbetriebe  sowie zentrale Einrichtungen der Wirtschaft, der Verwaltung und andere  kerngebietstypischer Nutzungen&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
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|&#039;&#039;&#039;Öffentliche Einrichtungen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit kulturellen und sozialen Zwecken&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte&lt;br /&gt;
nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG) &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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Allgemeinbildende  Schule, Berufsschulen, Schulzentren, Sportanlagen im Freien&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;BFF-Zielwerte&lt;br /&gt;
nach Bebauungstyp und Überbauungsgrad (ÜBG) &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 1&lt;br /&gt;
|0,3&lt;br /&gt;
|0,4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Kindertagesstätten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|bis 0,29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;sup&amp;gt;B&amp;lt;/sup&amp;gt;Anteil der mit  Gebäuden überbauten Fläche an der Gesamtgrundfläche (0 bis 1)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung in der Praxis ==&lt;br /&gt;
In der Praxis wird der Biotopflächenfaktor bspw. als rechtlich verbindliche Planungskenngröße in der [https://www.berlin.de/umwelt/themen/landschaft-stadtgruen-forsten/artikel.143512.php Landschaftsplanung von Berlin] eingesetzt. Außerdem setzt die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) den BFF als Kriterium für die Bewertung der ökologischen Qualität der Grünflächen von Gebäuden und Quartieren in ihren Zertifizierungssystemen ein.        &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Hochschule Mittweida wird der BFF seit 2023 jährlich durch Studierende des Studiengangs Nachhaltiges Immobilienmanagement erhoben. Dies wurde durch das BMBF-Verbundforschungsprojekt [[WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation|WaNdel!4]] initiiert und soll zukünftig regulär in die Lehre des Studiengang integriert werden.       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Katalog der Anrechnungsfaktoren (Wandel!4) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren unterschiedliche Bewertungsansätze bezüglich der zugrundeliegenden Anrechnungsfaktoren für den Biotopflächenfaktor. Die Stadt Berlin, die eine Vorreiterrolle in Bezug auf Biodiversitätsförderung auf städtischen Flächen einnimmt, hat einen Vorschlag erarbeitet und veröffentlicht.[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftn1|[4]]] Die Anrechnungsfaktoren, welche dort genutzt werden, sind stark vereinfacht, sodass auch geübte Laien die Methode rasch anwenden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für dieses Projekt wird jedoch das Bewertungsschema der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB) angewandt. Die biologische Qualität wird hier detaillierter abgestuft und schafft so ein aussagekräftigeres Ergebnis. Eine weitere Besonderheit ist hier, dass Bäume gesondert angerechnet werden und je nach biologischer Qualität in die Berechnung mit einfließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref1|[1]]] Vgl. DGNB GmbH, S. 140.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref2|[2]]] Vgl. DGNB GmbH, S. 140.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref3|[3]]] Vgl. Dennis Melzer 2021, 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Der Biotopflächenfaktor als Messinstrument der ökologischen Qualität von Campusgrünflächen#%20ftnref1|[4]]] Vgl. DGNB System – Kriterienkatalog Quartiere, ENV2.4 Biodiversität 2020, S. 146 f&lt;br /&gt;
[[Category:Draft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Baldin</name></author>
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