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	<title>DG HochN-Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-04T10:51:26Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Treibhausgasbilanzierung&amp;diff=22185</id>
		<title>Treibhausgasbilanzierung</title>
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		<updated>2025-05-07T17:33:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Helen: /* THG-Bilanzierungstools */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Bis 2050 wollen die EU und ihre Mitgliedstaaten treibhausgasneutral werden. Neben diesem grundsätzlichen Bekenntnis der klimapolitischen Akteure gibt es eine Vielzahl von Ankündigungen und Initiativen aus Wirtschaft und Verwaltung zur Treibhausgasneutralität. Die Zahl der Unternehmen, die mit treibhausgasneutralen Produkten werben oder innerhalb weniger Jahre treibhausgasneutral werden wollen, wächst rasant. Auch Politik und Verwaltung haben sich auf allen föderalen Ebenen – von der EU über den Bund und die Länder bis hin zu den Städten und Gemeinden – Ziele zur treibhausgasneutralen Verwaltung gesetzt. Auf Bundesebene hat die Bundesregierung das Ziel einer „klimaneutralen Bundesverwaltung bis 2030“ im Bundes-Klimaschutzgesetz (§15 KSG) festgeschrieben und ihm damit Gesetzesrang verliehen. Dies gilt auch für die meisten Bundesländer, welche Initiativen zur treibhausgasneutralen Landesverwaltung verabschiedet haben. Zahlreiche Städte und Gemeinden haben angekündigt, treibhausgasneutral zu werden und entsprechende Ziele für ihre Verwaltungen beschlossen. Insgesamt betrifft das Ziel einer treibhausgasneutralen Verwaltung in Deutschland mehrere tausend Behörden mit über vier Millionen Beschäftigten. Für die betroffenen Verwaltungen, zu denen auch Hochschulen gehören, sind damit viele Fragen und Herausforderungen verknüpft. &amp;lt;ref name=&amp;quot;UBA&amp;quot;&amp;gt;https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/5750/publikationen/2021_fb_weg_zur_treibhausgasneutralen_verwaltung_bf.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klimaneutralität und Treibhausgasneutralität ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Klimaneutralität !! Treibhausgasneutralität&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Zustand, bei dem menschliche Aktivitäten im Ergebnis keinen Einfluss auf das Klima haben (also keine Nettoeffekte auf das Klimasystem).&lt;br /&gt;
*Diese Aktivitäten beinhalten alle klimawirksamen Effekte, z.B. Emissionen, Maßnahmen zur Entfernung dieser Emissionen aus der Atmosphäre sowie menschliche Tätigkeiten, die regionale oder lokale biogeophysische Effekte haben.&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
*Bezieht sich ausschießlich auf Treibhausgase, keine anderen klimawirksamen Effekte&lt;br /&gt;
*Bedeutet, dass Treibhausgasemissionen durch andere Maßnahmen ausgeglichen werden, sodass insgesamt ein Netto-Null der Treibhausgasemissionen vorliegt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BoxBlau|text= Das Ziel der Klimaneutralität erfordert eine andere und ambitioniertere Politik als das Ziel der Treibhausgasneutralität, da neben den Treibhausgasemissionen auch alle anderen Effekte des menschlichen Handels auf das Klima berücksichtigt werden müssen, z.B. Flächenversiegelungen durch Straßen und Siedlungen. Außerhalb wissenschaftlicher Diskurse, z.B. in politischen Debatten, werden klimaneutral und treibhausgasneutral oftmals gleichgesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;UBA&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderungen und Empfehlungen des Umweltbundesamts ==&lt;br /&gt;
Das Umweltbundesamt (UBA) veröffentlichte im November 2020 das Dokument &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Der Weg zur treibhausgasneutralen Verwaltung - Etappen und Hilfestellungen&#039;&#039;&#039;&amp;quot; &amp;lt;ref name=&amp;quot;UBA&amp;quot; /&amp;gt;. Darin wird Verwaltungen und vergleichbaren Organisationen eine Orientierung auf dem Weg zur Treibhausgasneutralität geboten. Auf der Basis von praktischen Erfahrungen in vielen Behörden und fachlichen Erkenntnissen beschreibt die Veröffentlichung neun verschiedenen Etappen zur treibhausgasneutralen Verwaltung und führt praktische Beispiele an. Das Vorgehen lässt sich gut auf den Hochschulkontext übertragen. Ein wichtiger erster Schritt ist das Erstellen einer Treibhausgas-Bilanz (THG-Bilanz), das in den nächsten Abschnitten erläutert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== System- und Bilanzgrenze bestimmen (Etappe 2 des UBA-Leitfadens)===&lt;br /&gt;
Mit der Systemgrenze entscheidet die Verwaltung darüber, welche Standorte, Bereiche und Organisationseinheiten sie in ihre Initiative zur Treibhausgasneutralität einbezieht. Die Bilanzgrenze gibt an, für welche Klimaschutzaspekte und Aktivitäten die Verwaltung ihre Treibhausgasemissionen ermittelt und bilanziert.&lt;br /&gt;
==== Systemgrenzen ====&lt;br /&gt;
Die Systemgrenze lässt sich grundsätzlich anhand von drei unterschiedlichen Ansätzen bestimmen: &lt;br /&gt;
*Nach dem &#039;&#039;&#039;operativen Kontrollansatz&#039;&#039;&#039; bezieht die Verwaltung alle Standorte, Organisationseinheiten und Bereiche ein, die ihrer Entscheidungs- und Weisungshoheit unterliegen. Dieser Ansatz ist vor allem für die klassische Verwaltung mit einer eindeutigen, hierarchischen Linienorganisation sinnvoll. Sie lässt sich auch auf behördenübergreifende Verwaltungsstrukturen anwenden, wie sie innerhalb föderaler Ebenen oder eines Ressorts bestehen, z.B. die Verwaltung einer Kommune, eines Landes oder des Bundes oder alle zu einem Ressort gehörenden (obersten, oberen, mittleren und unteren) Behörden. Die Systemgrenze umfasst dann alle Einrichtungen, für die Beschlüsse und Erlasse der verantwortlichen Stellen bindend sind.&lt;br /&gt;
*Der &#039;&#039;&#039;finanzielle Kontrollansatz&#039;&#039;&#039; eignet sich, um Organisationseinheiten, Standorte und Bereiche einzubeziehen, die durch die öffentliche Hand finanziert werden. Neben der „klassischen“ Verwaltung sind dies öffentliche Einrichtungen mit nicht linearen Organisations- und Entscheidungsstrukturen, z.B. Hochschulen mit gleichrangigen Fachbereichen und Instituten oder mit einer hohen Entscheidungsautonomie, z.B.im Kultur-, Bildungs- oder Gesundheitsbereich (Museen, Theater, Schulen und Kindergärten, Krankenhäuser). Darüber hinaus eignet sich dieser Ansatz, um öffentlich finanzierte Unternehmen der Daseinsfürsorge einzubeziehen, z.B. kommunale Unternehmen der Energieversorgung, der Abfallwirtschaft oder des Öffentlichen Nahverkehrs.&lt;br /&gt;
*Nach dem &#039;&#039;&#039;Eigentums-/Anteilsansatz&#039;&#039;&#039; kann die Verwaltung auch die in öffentlichem Eigentum befindlichen Unternehmen, Stiftungen und sonstigen Einrichtungen einbeziehen und damit ihre Verantwortung für diese Organisationen deutlich machen. Über die Verwaltungs- und Aufsichtsorgane kann sie direkt auf deren klimarelevante Aktivitäten Einfluss nehmen, sofern sie dort über die Mehrheit verfügt. Auch wenn sie weniger als 50 % der Anteile hält, kann sie einen nicht unerheblichen Einfluss ausüben. &amp;lt;ref name=&amp;quot;UBA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
==== Bilanzgrenzen ====&lt;br /&gt;
Als Leitlinie für die Bilanzierung der Treibhausgasemissionen privater und öffentlicher Organisationen hat sich international das Greenhouse Gas Protocol durchgesetzt, das allgemein akzeptierte Kategorien für die Treibhausgasemissionen enthält, die auch für Verwaltungen sinnvoll verwendet werden können. Danach werden die Emissionen in drei Scopes eingeteilt: &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Scope 1&#039;&#039;&#039; enthält die &#039;&#039;&#039;direkten Treibhausgasemissionen&#039;&#039;&#039; aus Verbrennungsprozessen in stationären und mobilen Anlagen der Verwaltung wie Heizungsanlagen, Kraftfahrzeuge, Geräten zur Pflege der Außenanlagen und zum Winterdienst sowie Anlagen zur unterbrechungsfreien Stromversorgung. Darüber hinaus fallen darunter Emissionen aus physischen oder chemischen Prozessen, z.B. Leckagen und Diffusionen von Kältemitteln aus Kühlanlagen. Für einzelne Bereiche oder Standorte mit besonderen Aufgaben (z.B. Labore, Werkstätten usw.) können physikalische oder chemische Prozesse relevant sein.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Scope 2&#039;&#039;&#039; umfasst die &#039;&#039;&#039;indirekten Treibhausgasemissionen&#039;&#039;&#039; aus dem Bezug leitungsgebundener Energie. Für Verwaltungen sind dies hauptsächlich die mit der Erzeugung und dem Transport von Strom und Fernwärme verbundenen Emissionen. Für einzelne Standorte kann auch Fernkälte (z.B. zur Kühlung von Rechenzentren oder Laboren) relevant sein.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Scope 3&#039;&#039;&#039; enthält alle &#039;&#039;&#039;sonstigen indirekten Treibhausgasemissionen&#039;&#039;&#039; aus vor- und nachgelagerten Aktivitäten, die direkt oder indirekt durch die Verwaltung verursacht werden. In vielen Verwaltungen machen die Emissionen nach Scope 3 den größten Anteil an den Gesamtemissionen aus. Dies sind vor allem die Klimawirkungen aus Dienstreisen, die Emissionen aus den Arbeitswegen der Beschäftigten sowie die durch die beschafften Güter und Dienstleistungen verursachten Emissionen. Auch die Emissionen aus Abbau, Aufbereitung, Transport und Verteilung der Emissionen unter Scope 1 und 2 fallen unter Scope 3. Je nach den Aktivitäten und Besonderheiten der einbezogenen Standorte kann die Verwaltung weitere indirekte Emissionen einbeziehen, z.B. aus Transport- und Logistikleistungen, Druck- und Vervielfältigung oder aus dem Abfallaufkommen. &amp;lt;ref name=&amp;quot;UBA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bilanzierung des Systems (Etappe 3 des UBA-Leitfadens) ===&lt;br /&gt;
==== Anforderungen an die Treibhausgasbilanzierung ====&lt;br /&gt;
Für die Bilanzierung von Treibhausgasemissionen haben sich international qualitative Anforderungen etabliert, die sich grob an den weithin akzeptierten Grundsätzen aus dem Rechnungswesen orientieren. Die wichtigsten Anforderungen betreffen Transparenz, Relevanz, Vollständigkeit, Konsistenz und Genauigkeit der Treibhausgasbilanz.&lt;br /&gt;
==== Transparenz ====&lt;br /&gt;
Die wesentlichen Grundlagen und das Vorgehen bei der Treibhausgasbilanzierung müssen nachvollziehbar dokumentiert werden. Das ist nicht nur wichtig, um die Bilanzierung später überprüfen lassen zu können, sondern auch um sie methodisch weiterentwickeln und ggf. mit verbesserten Daten anpassen, zurück rechnen und vergleichen zu können. Dabei ist es wichtig, die zugrunde gelegten Daten sowie sämtliche getroffene Annahmen einschließlich der verwendeten Emissionsfaktoren und Umrechnungsfaktoren zu belegen sowie nachträgliche Änderungen an Daten oder Berechnungen kenntlich zu machen.&lt;br /&gt;
==== Relevanz ====&lt;br /&gt;
Die Bilanzierung sollte ein realistisches Bild der gesamten Treibhausgasemissionen der Verwaltung abbilden, auf dessen Basis die Leitung gut fundierte Entscheidungen – z.B. im Hinblick auf Ziele und Maßnahmen – treffen kann und andere Interessengruppen die Emissionen angemessen bewerten können. Das schließt ein, dass alle relevanten Emissionen berücksichtigt werden und nicht außen vor bleiben.&lt;br /&gt;
==== Vollständigkeit ====&lt;br /&gt;
Um die Auswirkungen der Verwaltung auf das Klima vollständig zu erfassen, sollten möglichst alle Emissionen einschließlich der indirekten Emissionen aus vor- und nachgelagerten Stufen berücksichtigt werden. Dies scheitert meist daran, dass einzelne Emissionen nicht oder nur mit unverhältnismäßigem Aufwand ermittelt oder geschätzt werden können. Fehlende Daten sollten durch plausible Schätzungen ersetzt oder nachvollziehbar begründet werden. &lt;br /&gt;
==== Konsistenz ====&lt;br /&gt;
Die Bilanzierung sollte räumlich, sachlich und zeitlich konsistent sein. Räumliche Konsistenz bezieht sich auf die gleichbleibende Abgrenzung der Standorte und Gebäude innerhalb der Bilanz. Sachliche Konsistenz gewährleistet, dass einheitliche Definitionen, Abgrenzungen und Berechnungsmethoden bei der Bilanzierung angewandt werden. Zeitliche Konsistenz stellt sicher, dass die Emissionsbilanz unterschiedlicher Jahre miteinander vergleichbar sind und nicht durch unterschiedliche Systemgrenzen und Standorte verzerrt sind. &lt;br /&gt;
==== Genauigkeit ====&lt;br /&gt;
Auch wenn die Ermittlung der Treibhausgasemissionen immer mit einer gewissen Unsicherheit verbunden ist, sollte die Bilanzierung so genau wie &lt;br /&gt;
möglich sein. Das stellt hohe Anforderungen an die Datenverfügbarkeit und die Bilanzierungsmethodik im Hinblick auf die Genauigkeit. Systematische Unter- und Überschätzungen sollten möglichst vermieden werden. Das schließt nicht aus, dass im Zweifel methodisch konservative Ansätze für die Bilanzierung herangezogen werden. &amp;lt;ref name=&amp;quot;UBA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== THG-Bilanzierung an deutschen Hochschulen ==&lt;br /&gt;
Das eine THG-Bilanzierung an (deutschen) Hochschulen sinnvoll sein kann, zeigen die folgenden Gründe:&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Vorbildfunktion für Studierende und Gesellschaft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Bildung für nachhaltige Entwicklung&#039;&#039;&#039;: Die Integration von nachhaltigen Praktiken in den Hochschulbetrieb bietet eine Gelegenheit zur Bildung für nachhaltige Entwicklung, die Studierende darauf vorbereitet, nachhaltiges Denken und Handeln in ihren zukünftigen Berufen zu fördern.&amp;lt;ref&amp;gt;Wiek, A., Withycombe, L. &amp;amp; Redman, C.L. Key competencies in sustainability: a reference framework for academic program development. Sustain Sci 6, 203–218 (2011). [https://doi.org/10.1007/s11625-011-0132-6 https://doi.org/10.1007/s11625-011-0132-6 &amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Lozano, R.; Lukman, R.; Lozano, F. J.; Huisingh, D.; Lambrechts, W. (2013). Declarations for sustainability in higher education: becoming better leaders, through addressing the university system. In: Journal of Cleaner Production, Volume 48, S. 10-19. [https://doi.org/10.1016/j.jclepro.2011.10.006 https://doi.org/10.1016/j.jclepro.2011.10.006 &amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Forschung und Innovation&#039;&#039;&#039;: Hochschulen spielen eine entscheidende Rolle bei der Forschung und Entwicklung von Technologien, die zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen beitragen.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wirtschaftliche Vorteile&#039;&#039;&#039;: Nachhaltige Praktiken in Hochschulen können nicht nur ökologische, sondern auch ökonomische Vorteile bieten, einschließlich Kosteneinsparungen durch Energieeffizienzmaßnahmen.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Anpassung an regulatorische Anforderungen&#039;&#039;&#039;: Die Einhaltung von Umweltauflagen und die Anpassung an regulatorische Anforderungen im Bereich Klimaschutz werden für Hochschulen in vielen Ländern immer wichtiger.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Globale Verantwortung und Ethik&#039;&#039;&#039;: Hochschulen haben eine ethische Verantwortung, zur Lösung globaler Herausforderungen wie dem Klimawandel beizutragen. Eine treibhausgasneutrale Hochschulpolitik trägt dazu bei, den ökologischen Fußabdruck zu minimieren und die Umweltauswirkungen zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele von THG-Bilanzierung an deutschen Hochschulen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;- Unvollständige Liste! Gerne ergänzen oder uns Ergänzungsvorschläge mitteilen an {{Support}} -&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name der Hochschule !! bilanzierte Bereiche !! Link&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Universität Greifswald || Abfall &amp;amp; Wasser, Gebäude, Beschaffung &amp;amp; Dienstleistungen, Mobilität (ohne Pendeln), Strom, Wärme, (Moor-) Grünland, Wälder || [https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/aktuelles/treibhausgasbilanzierung/#:~:text=Ziel%20der%20Treibhausgasbilanzierung&amp;amp;text=Dazu%20werden%20in%20der%20Treibhausgasbilanz,aus%20Vorketten%20und%20der%20Entsorgung. Link]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hochschule Konstanz || Mobilität, Energie Liegenschaften, Bauprojekte, Mensa, relevante Stoffströme, Kompensationen || [https://www.htwg-konstanz.de/hochschule/nachhaltigkeit/aktuelles/energie-und-treibhausgasbilanz Link]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Universität Rostock || Gebäude, Abfall, Dienstreisen, Fuhrpark || [https://www.uni-rostock.de/storages/uni-rostock/UniHome/Vielfalt/Stabsstelle_Diversity/Treibhausgasbilanzierung_2017-2020.pdf Link]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Universität Oldenburg || Gasbezug, Fuhrpark, Strombezug, Vorketten, Mobilität, Beschaffung, Abwasser &amp;amp; Wasserbezug || [https://uol.de/treibhausgasbilanz Link]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| HBC Hochschule Biberach || Scope 1: Stationäre (Erdgas) und mobile (betriebl. Fuhrpark) Verbrennung, flüchtige Emissionen (Kältemittelverluste)&lt;br /&gt;
Scope 2: bezogener Strom &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scope 3: Dienstreisen (Flüge), Vorketten stationärer und mobiler Verbrennung, Vorkette bezogener Strom, Pendelmobilität &lt;br /&gt;
|| [https://www.hochschule-biberach.de/treibhausgasbilanz-der-hbc Link]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hochschule Zittau/Görlitz || Infrastruktur, Gebäude &amp;amp; Energieversorgung (Strom, Fernwärme, Heizanlage, Stromgenerator, Dampf); Ressourcen (Beschaffung, Abfall, Wasser); Mobilität (Berufsverkehr, Dienstreisen, Dienstfahrzeuge) || [https://klimaschutz.hszg.de/klimaneutrale-hszg/treibhausgasbilanz Link]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Universität Hohenheim || Scope 1: Stationäre Verbrennung, Prozessemissionen insb. Versuchsstationen, Fuhrpark, flüchtige Gase&lt;br /&gt;
Scope 2: eingekaufte Elektrizität (Strom, Fernwärme, Dampf, Mietobjekte)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scope 3: bezogene Waren und Dienstleistungen, Geschäftsreisen, Vorkette Kraftstoffe zur Energiegewinnung, Arbeitsweg, Investitionsgüter, Betriebsabfälle, gemietete Vermögenswerte, vorgelagerte Logistik&lt;br /&gt;
|| [https://www.uni-hohenheim.de/fileadmin/uni_hohenheim/Universitaet/Profil/Portraet/THG_Bilanz_UHOH.pdf Link]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beispiel || Beispiel || Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beispiel || Beispiel || Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beispiel || Beispiel || Beispiel&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Treibhausgasbilanzierung von Flugreisen an Hochschulen ===  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flugreisen gehören zu den größten Einzelquellen für Treibhausgasemissionen im Hochschulsektor. Insbesondere die zunehmende Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung hat in den vergangenen Jahrzehnten zu einer starken Zunahme akademischer Flugreisen geführt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt [https://flyingless.de/ Flying Less], koordiniert vom [https://www.ifeu.de/ ifeu-Institut] und gefördert im Rahmen der [https://www.klimaschutz.de/de Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI)], unterstützt Hochschulen und Forschungseinrichtungen bei der Reduktion ihrer Flugemissionen. In Zusammenarbeit mit vier Partnerinstitutionen wurden Strategien zur Senkung des Flugaufkommens entwickelt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein zentrales Element des Projekts war eine Online-Umfrage unter Mitgliedern akademischer Einrichtungen, die Einblicke in das Reiseverhalten und strukturelle Einflussfaktoren lieferte. Zudem wurde ein Bericht zur THG-Bilanzierung von Flugreisen erstellt, der methodische Ansätze zur Erfassung und Bewertung dieser Emissionen bietet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ergebnisse der Umfrage zu Flugreisen an Hochschulen: [https://flyingless.de/produkte/umfrageergebnisse Umfrageergebnisse]&lt;br /&gt;
* Bericht zum THG-Monitoring von Flugreisen an Hochschulen: [https://flyingless.de/fileadmin/user_upload/FlyingLess/Documents/Reports/FlyingLess_Report_GHG_Monitoring.pdf Bericht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erkenntnisse dienen als Grundlage für Hochschulen, um wirksame Maßnahmen zur Reduzierung der flugbedingten Emissionen zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== THG-Bilanzierungstools ==&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden Tools in Anlehnung an den [[Hub Nachhaltigkeitsberichterstattung, Treibhausgasbilanzierung, 18.04.24|Hub Nachhaltigkeitsberichterstattung: Treibhausgasbilanzierung am 18.04.24]] zur THG-Bilanzierung vorgestellt. Die Informationen wurden von dem Projekt COUNTS des Netzwerks HochNiNa durch Judith Wehrend sowie der Hochschule Magdeburg-Stendal durch Julia Zigann bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei handelt es sich um eine unvollständige Auflistung. Diese kann gerne selbstständig ergänzt werden oder durch die Unterstützung des {{support}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable mw-collapsed mw-collapsible&amp;quot;&lt;br /&gt;
 |+ KMU Klima Deal&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 ! Kriterien !! Tool&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Entwicklungsprozess || Hochschule Zittau/Görlitz, Projektleitung: Prof. Dr. Jana Brauweiler und Prof. Dr.-Ing. Jakob Hildebrandt&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Zugehörige Richtlinie || &lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Aktualisierungen || &lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Nutzende Hochschule(n) || Hochschule Zittau/Görlitz für regionale Unternehmen&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Individuelle Anpassung des Tools || Möglich&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Bilanzierung der Mensa || Nein (?)&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Zukunftsszenarien || &lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Rahmen-Kennzahlen || &lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Software || Excel (?)&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Anzahl Tabellenblätter || 10+&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Dateneingabe verschiedener Jahre || &lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Auswertung nach Scopes || Ja (Scope 1, 2, 3 und Out of Scope)&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Berücksichtigung der Datengüte (v.A. Endenergie) || &lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Neubauten || &lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Campusspezifische Auswertung || &lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Einheiten || &lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | sonstige Anmerkungen || &lt;br /&gt;
 |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable mw-collapsed mw-collapsible&amp;quot;&lt;br /&gt;
 |+ KliMax&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 ! Kriterien !! Tool&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Entwicklungsprozess || Julia Zigann (M.Sc., Ing.), Hochschule Magdeburg-Stendal&lt;br /&gt;
Veröffentlicht 10.02.2024&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Zugehörige Richtlinie || Nein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hilfsmittel&lt;br /&gt;
|[https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/KliMax-Tool/20240909_KliMax_Handbuch.pdf Handbuch], Einführungsvideo&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
 | Aktualisierungen || Min. 1x/Jahr durch Julia Zigann&lt;br /&gt;
+ individuelle Anpassung durch HS jederzeit möglich&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Nutzende Hochschule(n) || OvGU Magdeburg, HS Anhalt, Uni Halle-Wittenberge, HS Harz, Uni Lübeck, FH Westküste, TU Bergakademie Freiberg&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Individuelle Anpassung des Tools || Möglich (auch der Emissionsfaktoren)&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Bilanzierung der Mensa || Nein; Bilanzierung über Mensarevolution wird empfohlen&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Zukunftsszenarien || Ja (optional)&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Rahmen-Kennzahlen || Studierende: Daten aus WS&lt;br /&gt;
Mitarbeitende: Anzahl der Personen (nicht Vollzeitäquivalente!) (Stichtag 31.12.)&lt;br /&gt;
Fläche: Nettofläche (nach DIN 277, NUF1-7, TV, VF)&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Software || Excel&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Anzahl Tabellenblätter || 1-3 zur Dateneingabe (+3 Hilfsblätter), 1 zur Auswertung&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Dateneingabe verschiedener Jahre || mehrere Bilanzjahre in einer Datei möglich&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Auswertung nach Scopes || Ja für 2021. Sobald Emissionsfaktoren für spätere Jahre vorliegen, wird das Tool aktualisiert und es ist auch eine Aufschlüsselung nach Scopes für spätere Jahre möglich.&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Berücksichtigung der Datengüte (v.A. Endenergie) || Faktor geht nicht in Bilanz ein; Datengüte kann aber für Endenergie berechnet werden (gemäß ifeu/Kommunalrichtlinie)&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Neubauten || Baustoffe können bilanziert werden&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Campusspezifische Auswertung || Ja (Stromemissionen)&lt;br /&gt;
Bei anderen Bereichen: eigenes Excelsheet pro Campus anlegen oder Excelsheet selber anpassen&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Einheiten || Vorgegeben, Hilfstool zur Umrechnung einzelner Einheiten&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | sonstige Anmerkungen || sehr genaue Berechnungsmöglichkeiten z.B. für institutionseigenes Blockheizkraftwerk oder individuellen Strommix, sehr große Zahl an Emissionsfaktoren bereits hinterlegt, Hilfstool für Umgang mit verbundenen Einheiten, Hilfstool zum Umrechnen einzelner Einheiten (z.B. Anzahl Druckerpapier in kg Druckerpapier)&lt;br /&gt;
 |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable mw-collapsed mw-collapsible&amp;quot;&lt;br /&gt;
 |+ ClimCalc&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 ! Kriterien !! Tool&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Entwicklungsprozess || Projektpartner und -team: Universität für Bodenkultur Wien (BOKU), TU Graz, Umweltbundesamt GmbH&lt;br /&gt;
Projektstart: 2014, derzeit 3. Förderperiode (2023-2025)&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Zugehörige Richtlinie || &lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Aktualisierungen || Seit 2015 wird für jedes Jahr eine neue ClimCalc-Version herausgegeben.&lt;br /&gt;
aktuellste ClimCalc-Version ist von 2020 (im Zuge der laufenden dritten Projektförderperiode werden noch weitere Versionen für die Jahr 2021, 2022 und 2023 zur Verfügung gestellt)&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Nutzende Hochschule(n) || &lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Individuelle Anpassung des Tools || Nein&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Bilanzierung der Mensa || Ja&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Zukunftsszenarien || Nein&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Rahmen-Kennzahlen || Anzahl der Mitarbeitenden, Anzahl der Vollzeitäquivalente, Anzahl der Studierenden, Netto-Nutzfläche der Gebäude&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Software || Excel&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Anzahl Tabellenblätter || 10&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Dateneingabe verschiedener Jahre || 1 Bilanzjahr&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Auswertung nach Scopes || Ja (Scope 1, 2, 3)&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Berücksichtigung der Datengüte || Nein&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Neubauten || &lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Campusspezifische Auswertung || &lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Einheiten || z.T. Eingabe verschiedener Einheiten möglich&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | sonstige Anmerkungen || ACHTUNG: Dieses Tool wurde für österreichische Hochschulen entwickelt. Hier gelten teilweise andere rechtliche Grundlagen, weshalb eine Anwendung im deutschen Kontext nicht zu empfehlen ist.&lt;br /&gt;
Hohe Transparenz durch viele Leerfelder für Kommentare, Dokumentation und Erklärungen zu Rechenwegen, Auswertung von Daten, Annahmen etc.&lt;br /&gt;
 |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable mw-collapsed mw-collapsible&amp;quot;&lt;br /&gt;
 |+ BayCalc&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 ! Kriterien !! Tool&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Entwicklungsprozess || Netzwerk Hochschule und Nachhaltigkeit Bayern, 20 HS in Bayern beteiligt&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Zugehörige Richtlinie || Grenzen der THG-Bilanzierung für die HS wird gemäß der operativen Kontrolle gezogen&lt;br /&gt;
Gemäß des GHG-Protocol gehen Scope 1, 2 und 3 Emissionen ein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.bayzen.de/wp-content/uploads/2024/10/BayCalc-Richtlinie-Version-1.6-2023.04.27-1.pdf Link] zur Richtlinie&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Aktualisierungen || Ja&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Nutzende Hochschule(n) || 40 staatliche Hochschulen&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Individuelle Anpassung des Tools || eingeschränkt möglich&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Bilanzierung der Mensa || Alle mit der Hochschulgastronomie in Verbindung stehenden Emissionen sind ausgeschlossen, falls die gastronomische Versorgung nicht durch Hochschule selbst sondern durch andere (z. B. Studentenwerk) erfolgt&lt;br /&gt;
gastronomische Versorgung kann optional in die THG-Bilanz der Hochschule einbezogen werden&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Zukunftsszenarien || Nein&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Rahmen-Kennzahlen || Anzahl der Mitarbeitenden (in Vollzeitäquivalenten), Anzahl der Studierenden, Nutzungsfläche in m²&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Software || Excel&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Anzahl Tabellenblätter || 2-3 zur Dateneingabe  (+ 2 Hilfsblätter), 7-8 zur Auswertung&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Dateneingabe verschiedener Jahre || 1 Bilanzjahr pro Datei&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Auswertung nach Scopes || Ja (Scope 1, 2, 3)&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Berücksichtigung der Datengüte || Ja. Faktor geht direkt in die Bilanz ein &lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Neubauten || voll bilanziert im Jahr des Baus&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Campusspezifische Auswertung || Möglich&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Einheiten || vorgegeben&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | sonstige Anmerkungen || hohe Datenunsicherheit führt zu einem hohen prozentualen Aufschlag auf die Gesamtemissionen und kann die Gesamtbilanz stark verzerren; sehr große Zahl an Emissionsfaktoren bereits hinterlegt; Hilfstool für Umgang&lt;br /&gt;
 |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable mw-collapsed mw-collapsible&amp;quot;&lt;br /&gt;
 |+ COUNTS&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 ! Kriterien !! Tool&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Entwicklungsprozess || &amp;lt;u&amp;gt;Ziel:&amp;lt;/u&amp;gt; Ziel des Projekts COUNTS ist die Vereinheitlichung der hochschulspezifischen Treibhausgas-Bilanzierung nach GHG-Protocol Standard. So sollen die bislang diversen Methoden, Qualitätsstandards und Annahmen in einem frei zugänglichen Tool gebündelt werden, um niedersächsischen Hochschulen eine effiziente und transparente THG-Bilanzierung zu ermöglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt; Eine möglichst genaue und differenzierte THG-Bilanzierung ist im Sinne einer verantwortungsbewussten und nachhaltigen Hochschulpolitik und dient als Grundlage zur Ermittlung individueller Maßnahmen. Zudem sind staatliche Hochschulen landesweit nach dem niedersächsischen Klimaschutzgesetz zur THG-Neutralität bis zum Jahr 2035 verpflichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Aktueller Stand:&amp;lt;/u&amp;gt; Nach umfangreicher Recherche und Ausarbeitung eines einheitlichen THG-Bilanzrahmens für Hochschulen beginnt im Mai 2025 die Entwicklung des entsprechenden Bilanzierungstools. Eine erste Testphase ist für Dezember 2025 geplant, die endgültige Fertigstellung soll bis April 2026 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Beteiligte Hochschulen:&amp;lt;/u&amp;gt; Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Georg-August-Universität Göttingen, Hochschule Emden/Leer, Hochschule Hannover, Jade Hochschule, Leuphana Universität Lüneburg, Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften, Stiftung Universität Hildesheim, Technische Universität Braunschweig, Technische Universität Clausthal, Universität Osnabrück, Universität Vechta.&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Zugehörige Leitlinie || &lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Aktualisierungen || Geplant: Ja&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Nutzende Hochschule(n) || &lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Individuelle Anpassung des Tools || Geplant: Ja&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Bilanzierung der Mensa || Geplant: Nein (möglicherweise Empfehlung zur Bilanzierung über Mensarevolution mit optionaler Einbindung als Nebenrechnung)&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Zukunftsszenarien || Geplant: Nein&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Rahmen-Kennzahlen || Geplant: Anzahl der Mitarbeitenden, Vollzeitäquivalente, Anzahl der Studierenden, Nettogeschossflächenzahl, Hochschuleinkommen, Hochschulausgaben, Hochschulumsatz&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Software || &lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Anzahl Tabellenblätter || &lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Dateneingabe verschiedener Jahre || Geplant: mehrere Bilanzjahre (und Vergleich) möglich&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Auswertung nach Scopes || Geplant: Ja (Scope 1, 2, 3)&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Berücksichtigung der Datengüte || Geplant: Ja&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Neubauten || &lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Campusspezifische Auswertung || Geplant: Ja&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Einheiten || Geplant: vorgegeben&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | sonstige Anmerkungen || &lt;br /&gt;
 |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbundprojekte der BMBF-Förderlinie [[Projektseite Transformationspfade|Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen]]==&lt;br /&gt;
*[[AlFinaH - Alternative Finanzierungs- und Betreibermodelle für nachhaltige, klimaneutrale Hochschulen]]&lt;br /&gt;
*[[KlimaPlanReal - Nachhaltige Transformationspfade zur Klimaneutralität mit Planungszellen und Reallaboren]]&lt;br /&gt;
*[[Klima-N - KLIMA-Netzwerk für mehr Nachhaltigkeit in Thüringen]]&lt;br /&gt;
*[[REKLINEU – Regionale Wege zu klimaneutralen Hochschulen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturnachweise ==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betrieb]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Helen</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Treibhausgasbilanzierung&amp;diff=22184</id>
		<title>Treibhausgasbilanzierung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Treibhausgasbilanzierung&amp;diff=22184"/>
		<updated>2025-05-07T17:32:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Helen: /* THG-Bilanzierungstools */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Bis 2050 wollen die EU und ihre Mitgliedstaaten treibhausgasneutral werden. Neben diesem grundsätzlichen Bekenntnis der klimapolitischen Akteure gibt es eine Vielzahl von Ankündigungen und Initiativen aus Wirtschaft und Verwaltung zur Treibhausgasneutralität. Die Zahl der Unternehmen, die mit treibhausgasneutralen Produkten werben oder innerhalb weniger Jahre treibhausgasneutral werden wollen, wächst rasant. Auch Politik und Verwaltung haben sich auf allen föderalen Ebenen – von der EU über den Bund und die Länder bis hin zu den Städten und Gemeinden – Ziele zur treibhausgasneutralen Verwaltung gesetzt. Auf Bundesebene hat die Bundesregierung das Ziel einer „klimaneutralen Bundesverwaltung bis 2030“ im Bundes-Klimaschutzgesetz (§15 KSG) festgeschrieben und ihm damit Gesetzesrang verliehen. Dies gilt auch für die meisten Bundesländer, welche Initiativen zur treibhausgasneutralen Landesverwaltung verabschiedet haben. Zahlreiche Städte und Gemeinden haben angekündigt, treibhausgasneutral zu werden und entsprechende Ziele für ihre Verwaltungen beschlossen. Insgesamt betrifft das Ziel einer treibhausgasneutralen Verwaltung in Deutschland mehrere tausend Behörden mit über vier Millionen Beschäftigten. Für die betroffenen Verwaltungen, zu denen auch Hochschulen gehören, sind damit viele Fragen und Herausforderungen verknüpft. &amp;lt;ref name=&amp;quot;UBA&amp;quot;&amp;gt;https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/5750/publikationen/2021_fb_weg_zur_treibhausgasneutralen_verwaltung_bf.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klimaneutralität und Treibhausgasneutralität ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Klimaneutralität !! Treibhausgasneutralität&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
* Zustand, bei dem menschliche Aktivitäten im Ergebnis keinen Einfluss auf das Klima haben (also keine Nettoeffekte auf das Klimasystem).&lt;br /&gt;
*Diese Aktivitäten beinhalten alle klimawirksamen Effekte, z.B. Emissionen, Maßnahmen zur Entfernung dieser Emissionen aus der Atmosphäre sowie menschliche Tätigkeiten, die regionale oder lokale biogeophysische Effekte haben.&lt;br /&gt;
||&lt;br /&gt;
*Bezieht sich ausschießlich auf Treibhausgase, keine anderen klimawirksamen Effekte&lt;br /&gt;
*Bedeutet, dass Treibhausgasemissionen durch andere Maßnahmen ausgeglichen werden, sodass insgesamt ein Netto-Null der Treibhausgasemissionen vorliegt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{BoxBlau|text= Das Ziel der Klimaneutralität erfordert eine andere und ambitioniertere Politik als das Ziel der Treibhausgasneutralität, da neben den Treibhausgasemissionen auch alle anderen Effekte des menschlichen Handels auf das Klima berücksichtigt werden müssen, z.B. Flächenversiegelungen durch Straßen und Siedlungen. Außerhalb wissenschaftlicher Diskurse, z.B. in politischen Debatten, werden klimaneutral und treibhausgasneutral oftmals gleichgesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;UBA&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderungen und Empfehlungen des Umweltbundesamts ==&lt;br /&gt;
Das Umweltbundesamt (UBA) veröffentlichte im November 2020 das Dokument &amp;quot;&#039;&#039;&#039;Der Weg zur treibhausgasneutralen Verwaltung - Etappen und Hilfestellungen&#039;&#039;&#039;&amp;quot; &amp;lt;ref name=&amp;quot;UBA&amp;quot; /&amp;gt;. Darin wird Verwaltungen und vergleichbaren Organisationen eine Orientierung auf dem Weg zur Treibhausgasneutralität geboten. Auf der Basis von praktischen Erfahrungen in vielen Behörden und fachlichen Erkenntnissen beschreibt die Veröffentlichung neun verschiedenen Etappen zur treibhausgasneutralen Verwaltung und führt praktische Beispiele an. Das Vorgehen lässt sich gut auf den Hochschulkontext übertragen. Ein wichtiger erster Schritt ist das Erstellen einer Treibhausgas-Bilanz (THG-Bilanz), das in den nächsten Abschnitten erläutert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== System- und Bilanzgrenze bestimmen (Etappe 2 des UBA-Leitfadens)===&lt;br /&gt;
Mit der Systemgrenze entscheidet die Verwaltung darüber, welche Standorte, Bereiche und Organisationseinheiten sie in ihre Initiative zur Treibhausgasneutralität einbezieht. Die Bilanzgrenze gibt an, für welche Klimaschutzaspekte und Aktivitäten die Verwaltung ihre Treibhausgasemissionen ermittelt und bilanziert.&lt;br /&gt;
==== Systemgrenzen ====&lt;br /&gt;
Die Systemgrenze lässt sich grundsätzlich anhand von drei unterschiedlichen Ansätzen bestimmen: &lt;br /&gt;
*Nach dem &#039;&#039;&#039;operativen Kontrollansatz&#039;&#039;&#039; bezieht die Verwaltung alle Standorte, Organisationseinheiten und Bereiche ein, die ihrer Entscheidungs- und Weisungshoheit unterliegen. Dieser Ansatz ist vor allem für die klassische Verwaltung mit einer eindeutigen, hierarchischen Linienorganisation sinnvoll. Sie lässt sich auch auf behördenübergreifende Verwaltungsstrukturen anwenden, wie sie innerhalb föderaler Ebenen oder eines Ressorts bestehen, z.B. die Verwaltung einer Kommune, eines Landes oder des Bundes oder alle zu einem Ressort gehörenden (obersten, oberen, mittleren und unteren) Behörden. Die Systemgrenze umfasst dann alle Einrichtungen, für die Beschlüsse und Erlasse der verantwortlichen Stellen bindend sind.&lt;br /&gt;
*Der &#039;&#039;&#039;finanzielle Kontrollansatz&#039;&#039;&#039; eignet sich, um Organisationseinheiten, Standorte und Bereiche einzubeziehen, die durch die öffentliche Hand finanziert werden. Neben der „klassischen“ Verwaltung sind dies öffentliche Einrichtungen mit nicht linearen Organisations- und Entscheidungsstrukturen, z.B. Hochschulen mit gleichrangigen Fachbereichen und Instituten oder mit einer hohen Entscheidungsautonomie, z.B.im Kultur-, Bildungs- oder Gesundheitsbereich (Museen, Theater, Schulen und Kindergärten, Krankenhäuser). Darüber hinaus eignet sich dieser Ansatz, um öffentlich finanzierte Unternehmen der Daseinsfürsorge einzubeziehen, z.B. kommunale Unternehmen der Energieversorgung, der Abfallwirtschaft oder des Öffentlichen Nahverkehrs.&lt;br /&gt;
*Nach dem &#039;&#039;&#039;Eigentums-/Anteilsansatz&#039;&#039;&#039; kann die Verwaltung auch die in öffentlichem Eigentum befindlichen Unternehmen, Stiftungen und sonstigen Einrichtungen einbeziehen und damit ihre Verantwortung für diese Organisationen deutlich machen. Über die Verwaltungs- und Aufsichtsorgane kann sie direkt auf deren klimarelevante Aktivitäten Einfluss nehmen, sofern sie dort über die Mehrheit verfügt. Auch wenn sie weniger als 50 % der Anteile hält, kann sie einen nicht unerheblichen Einfluss ausüben. &amp;lt;ref name=&amp;quot;UBA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
==== Bilanzgrenzen ====&lt;br /&gt;
Als Leitlinie für die Bilanzierung der Treibhausgasemissionen privater und öffentlicher Organisationen hat sich international das Greenhouse Gas Protocol durchgesetzt, das allgemein akzeptierte Kategorien für die Treibhausgasemissionen enthält, die auch für Verwaltungen sinnvoll verwendet werden können. Danach werden die Emissionen in drei Scopes eingeteilt: &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Scope 1&#039;&#039;&#039; enthält die &#039;&#039;&#039;direkten Treibhausgasemissionen&#039;&#039;&#039; aus Verbrennungsprozessen in stationären und mobilen Anlagen der Verwaltung wie Heizungsanlagen, Kraftfahrzeuge, Geräten zur Pflege der Außenanlagen und zum Winterdienst sowie Anlagen zur unterbrechungsfreien Stromversorgung. Darüber hinaus fallen darunter Emissionen aus physischen oder chemischen Prozessen, z.B. Leckagen und Diffusionen von Kältemitteln aus Kühlanlagen. Für einzelne Bereiche oder Standorte mit besonderen Aufgaben (z.B. Labore, Werkstätten usw.) können physikalische oder chemische Prozesse relevant sein.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Scope 2&#039;&#039;&#039; umfasst die &#039;&#039;&#039;indirekten Treibhausgasemissionen&#039;&#039;&#039; aus dem Bezug leitungsgebundener Energie. Für Verwaltungen sind dies hauptsächlich die mit der Erzeugung und dem Transport von Strom und Fernwärme verbundenen Emissionen. Für einzelne Standorte kann auch Fernkälte (z.B. zur Kühlung von Rechenzentren oder Laboren) relevant sein.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Scope 3&#039;&#039;&#039; enthält alle &#039;&#039;&#039;sonstigen indirekten Treibhausgasemissionen&#039;&#039;&#039; aus vor- und nachgelagerten Aktivitäten, die direkt oder indirekt durch die Verwaltung verursacht werden. In vielen Verwaltungen machen die Emissionen nach Scope 3 den größten Anteil an den Gesamtemissionen aus. Dies sind vor allem die Klimawirkungen aus Dienstreisen, die Emissionen aus den Arbeitswegen der Beschäftigten sowie die durch die beschafften Güter und Dienstleistungen verursachten Emissionen. Auch die Emissionen aus Abbau, Aufbereitung, Transport und Verteilung der Emissionen unter Scope 1 und 2 fallen unter Scope 3. Je nach den Aktivitäten und Besonderheiten der einbezogenen Standorte kann die Verwaltung weitere indirekte Emissionen einbeziehen, z.B. aus Transport- und Logistikleistungen, Druck- und Vervielfältigung oder aus dem Abfallaufkommen. &amp;lt;ref name=&amp;quot;UBA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bilanzierung des Systems (Etappe 3 des UBA-Leitfadens) ===&lt;br /&gt;
==== Anforderungen an die Treibhausgasbilanzierung ====&lt;br /&gt;
Für die Bilanzierung von Treibhausgasemissionen haben sich international qualitative Anforderungen etabliert, die sich grob an den weithin akzeptierten Grundsätzen aus dem Rechnungswesen orientieren. Die wichtigsten Anforderungen betreffen Transparenz, Relevanz, Vollständigkeit, Konsistenz und Genauigkeit der Treibhausgasbilanz.&lt;br /&gt;
==== Transparenz ====&lt;br /&gt;
Die wesentlichen Grundlagen und das Vorgehen bei der Treibhausgasbilanzierung müssen nachvollziehbar dokumentiert werden. Das ist nicht nur wichtig, um die Bilanzierung später überprüfen lassen zu können, sondern auch um sie methodisch weiterentwickeln und ggf. mit verbesserten Daten anpassen, zurück rechnen und vergleichen zu können. Dabei ist es wichtig, die zugrunde gelegten Daten sowie sämtliche getroffene Annahmen einschließlich der verwendeten Emissionsfaktoren und Umrechnungsfaktoren zu belegen sowie nachträgliche Änderungen an Daten oder Berechnungen kenntlich zu machen.&lt;br /&gt;
==== Relevanz ====&lt;br /&gt;
Die Bilanzierung sollte ein realistisches Bild der gesamten Treibhausgasemissionen der Verwaltung abbilden, auf dessen Basis die Leitung gut fundierte Entscheidungen – z.B. im Hinblick auf Ziele und Maßnahmen – treffen kann und andere Interessengruppen die Emissionen angemessen bewerten können. Das schließt ein, dass alle relevanten Emissionen berücksichtigt werden und nicht außen vor bleiben.&lt;br /&gt;
==== Vollständigkeit ====&lt;br /&gt;
Um die Auswirkungen der Verwaltung auf das Klima vollständig zu erfassen, sollten möglichst alle Emissionen einschließlich der indirekten Emissionen aus vor- und nachgelagerten Stufen berücksichtigt werden. Dies scheitert meist daran, dass einzelne Emissionen nicht oder nur mit unverhältnismäßigem Aufwand ermittelt oder geschätzt werden können. Fehlende Daten sollten durch plausible Schätzungen ersetzt oder nachvollziehbar begründet werden. &lt;br /&gt;
==== Konsistenz ====&lt;br /&gt;
Die Bilanzierung sollte räumlich, sachlich und zeitlich konsistent sein. Räumliche Konsistenz bezieht sich auf die gleichbleibende Abgrenzung der Standorte und Gebäude innerhalb der Bilanz. Sachliche Konsistenz gewährleistet, dass einheitliche Definitionen, Abgrenzungen und Berechnungsmethoden bei der Bilanzierung angewandt werden. Zeitliche Konsistenz stellt sicher, dass die Emissionsbilanz unterschiedlicher Jahre miteinander vergleichbar sind und nicht durch unterschiedliche Systemgrenzen und Standorte verzerrt sind. &lt;br /&gt;
==== Genauigkeit ====&lt;br /&gt;
Auch wenn die Ermittlung der Treibhausgasemissionen immer mit einer gewissen Unsicherheit verbunden ist, sollte die Bilanzierung so genau wie &lt;br /&gt;
möglich sein. Das stellt hohe Anforderungen an die Datenverfügbarkeit und die Bilanzierungsmethodik im Hinblick auf die Genauigkeit. Systematische Unter- und Überschätzungen sollten möglichst vermieden werden. Das schließt nicht aus, dass im Zweifel methodisch konservative Ansätze für die Bilanzierung herangezogen werden. &amp;lt;ref name=&amp;quot;UBA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== THG-Bilanzierung an deutschen Hochschulen ==&lt;br /&gt;
Das eine THG-Bilanzierung an (deutschen) Hochschulen sinnvoll sein kann, zeigen die folgenden Gründe:&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Vorbildfunktion für Studierende und Gesellschaft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Bildung für nachhaltige Entwicklung&#039;&#039;&#039;: Die Integration von nachhaltigen Praktiken in den Hochschulbetrieb bietet eine Gelegenheit zur Bildung für nachhaltige Entwicklung, die Studierende darauf vorbereitet, nachhaltiges Denken und Handeln in ihren zukünftigen Berufen zu fördern.&amp;lt;ref&amp;gt;Wiek, A., Withycombe, L. &amp;amp; Redman, C.L. Key competencies in sustainability: a reference framework for academic program development. Sustain Sci 6, 203–218 (2011). [https://doi.org/10.1007/s11625-011-0132-6 https://doi.org/10.1007/s11625-011-0132-6 &amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Lozano, R.; Lukman, R.; Lozano, F. J.; Huisingh, D.; Lambrechts, W. (2013). Declarations for sustainability in higher education: becoming better leaders, through addressing the university system. In: Journal of Cleaner Production, Volume 48, S. 10-19. [https://doi.org/10.1016/j.jclepro.2011.10.006 https://doi.org/10.1016/j.jclepro.2011.10.006 &amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; &amp;lt;span&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt;].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Forschung und Innovation&#039;&#039;&#039;: Hochschulen spielen eine entscheidende Rolle bei der Forschung und Entwicklung von Technologien, die zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen beitragen.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wirtschaftliche Vorteile&#039;&#039;&#039;: Nachhaltige Praktiken in Hochschulen können nicht nur ökologische, sondern auch ökonomische Vorteile bieten, einschließlich Kosteneinsparungen durch Energieeffizienzmaßnahmen.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Anpassung an regulatorische Anforderungen&#039;&#039;&#039;: Die Einhaltung von Umweltauflagen und die Anpassung an regulatorische Anforderungen im Bereich Klimaschutz werden für Hochschulen in vielen Ländern immer wichtiger.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Globale Verantwortung und Ethik&#039;&#039;&#039;: Hochschulen haben eine ethische Verantwortung, zur Lösung globaler Herausforderungen wie dem Klimawandel beizutragen. Eine treibhausgasneutrale Hochschulpolitik trägt dazu bei, den ökologischen Fußabdruck zu minimieren und die Umweltauswirkungen zu reduzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele von THG-Bilanzierung an deutschen Hochschulen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;- Unvollständige Liste! Gerne ergänzen oder uns Ergänzungsvorschläge mitteilen an {{Support}} -&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name der Hochschule !! bilanzierte Bereiche !! Link&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Universität Greifswald || Abfall &amp;amp; Wasser, Gebäude, Beschaffung &amp;amp; Dienstleistungen, Mobilität (ohne Pendeln), Strom, Wärme, (Moor-) Grünland, Wälder || [https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/aktuelles/treibhausgasbilanzierung/#:~:text=Ziel%20der%20Treibhausgasbilanzierung&amp;amp;text=Dazu%20werden%20in%20der%20Treibhausgasbilanz,aus%20Vorketten%20und%20der%20Entsorgung. Link]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hochschule Konstanz || Mobilität, Energie Liegenschaften, Bauprojekte, Mensa, relevante Stoffströme, Kompensationen || [https://www.htwg-konstanz.de/hochschule/nachhaltigkeit/aktuelles/energie-und-treibhausgasbilanz Link]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Universität Rostock || Gebäude, Abfall, Dienstreisen, Fuhrpark || [https://www.uni-rostock.de/storages/uni-rostock/UniHome/Vielfalt/Stabsstelle_Diversity/Treibhausgasbilanzierung_2017-2020.pdf Link]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Universität Oldenburg || Gasbezug, Fuhrpark, Strombezug, Vorketten, Mobilität, Beschaffung, Abwasser &amp;amp; Wasserbezug || [https://uol.de/treibhausgasbilanz Link]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| HBC Hochschule Biberach || Scope 1: Stationäre (Erdgas) und mobile (betriebl. Fuhrpark) Verbrennung, flüchtige Emissionen (Kältemittelverluste)&lt;br /&gt;
Scope 2: bezogener Strom &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scope 3: Dienstreisen (Flüge), Vorketten stationärer und mobiler Verbrennung, Vorkette bezogener Strom, Pendelmobilität &lt;br /&gt;
|| [https://www.hochschule-biberach.de/treibhausgasbilanz-der-hbc Link]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hochschule Zittau/Görlitz || Infrastruktur, Gebäude &amp;amp; Energieversorgung (Strom, Fernwärme, Heizanlage, Stromgenerator, Dampf); Ressourcen (Beschaffung, Abfall, Wasser); Mobilität (Berufsverkehr, Dienstreisen, Dienstfahrzeuge) || [https://klimaschutz.hszg.de/klimaneutrale-hszg/treibhausgasbilanz Link]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Universität Hohenheim || Scope 1: Stationäre Verbrennung, Prozessemissionen insb. Versuchsstationen, Fuhrpark, flüchtige Gase&lt;br /&gt;
Scope 2: eingekaufte Elektrizität (Strom, Fernwärme, Dampf, Mietobjekte)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scope 3: bezogene Waren und Dienstleistungen, Geschäftsreisen, Vorkette Kraftstoffe zur Energiegewinnung, Arbeitsweg, Investitionsgüter, Betriebsabfälle, gemietete Vermögenswerte, vorgelagerte Logistik&lt;br /&gt;
|| [https://www.uni-hohenheim.de/fileadmin/uni_hohenheim/Universitaet/Profil/Portraet/THG_Bilanz_UHOH.pdf Link]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beispiel || Beispiel || Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beispiel || Beispiel || Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beispiel || Beispiel || Beispiel&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Treibhausgasbilanzierung von Flugreisen an Hochschulen ===  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flugreisen gehören zu den größten Einzelquellen für Treibhausgasemissionen im Hochschulsektor. Insbesondere die zunehmende Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung hat in den vergangenen Jahrzehnten zu einer starken Zunahme akademischer Flugreisen geführt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Projekt [https://flyingless.de/ Flying Less], koordiniert vom [https://www.ifeu.de/ ifeu-Institut] und gefördert im Rahmen der [https://www.klimaschutz.de/de Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI)], unterstützt Hochschulen und Forschungseinrichtungen bei der Reduktion ihrer Flugemissionen. In Zusammenarbeit mit vier Partnerinstitutionen wurden Strategien zur Senkung des Flugaufkommens entwickelt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein zentrales Element des Projekts war eine Online-Umfrage unter Mitgliedern akademischer Einrichtungen, die Einblicke in das Reiseverhalten und strukturelle Einflussfaktoren lieferte. Zudem wurde ein Bericht zur THG-Bilanzierung von Flugreisen erstellt, der methodische Ansätze zur Erfassung und Bewertung dieser Emissionen bietet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ergebnisse der Umfrage zu Flugreisen an Hochschulen: [https://flyingless.de/produkte/umfrageergebnisse Umfrageergebnisse]&lt;br /&gt;
* Bericht zum THG-Monitoring von Flugreisen an Hochschulen: [https://flyingless.de/fileadmin/user_upload/FlyingLess/Documents/Reports/FlyingLess_Report_GHG_Monitoring.pdf Bericht]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erkenntnisse dienen als Grundlage für Hochschulen, um wirksame Maßnahmen zur Reduzierung der flugbedingten Emissionen zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== THG-Bilanzierungstools ==&lt;br /&gt;
Im Folgenden werden Tools in Anlehnung an den [[Hub Nachhaltigkeitsberichterstattung, Treibhausgasbilanzierung, 18.04.24|Hub Nachhaltigkeitsberichterstattung: Treibhausgasbilanzierung am 18.04.24]] zur THG-Bilanzierung vorgestellt. Die Informationen wurden von dem Projekt COUNTS des Netzwerks HochNiNa durch Judith Wehrend sowie der Hochschule Magdeburg-Stendal durch Julia Zigann bereitgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei handelt es sich um eine unvollständige Auflistung. Diese kann gerne selbstständig ergänzt werden oder durch die Unterstützung des {{support}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable mw-collapsed mw-collapsible&amp;quot;&lt;br /&gt;
 |+ KMU Klima Deal&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 ! Kriterien !! Tool&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Entwicklungsprozess || Hochschule Zittau/Görlitz, Projektleitung: Prof. Dr. Jana Brauweiler und Prof. Dr.-Ing. Jakob Hildebrandt&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Zugehörige Richtlinie || &lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Aktualisierungen || &lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Nutzende Hochschule(n) || Hochschule Zittau/Görlitz für regionale Unternehmen&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Individuelle Anpassung des Tools || Möglich&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Bilanzierung der Mensa || Nein (?)&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Zukunftsszenarien || &lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Rahmen-Kennzahlen || &lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Software || Excel (?)&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Anzahl Tabellenblätter || 10+&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Dateneingabe verschiedener Jahre || &lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Auswertung nach Scopes || Ja (Scope 1, 2, 3 und Out of Scope)&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Berücksichtigung der Datengüte (v.A. Endenergie) || &lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Neubauten || &lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Campusspezifische Auswertung || &lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Einheiten || &lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | sonstige Anmerkungen || &lt;br /&gt;
 |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable mw-collapsed mw-collapsible&amp;quot;&lt;br /&gt;
 |+ KliMax&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 ! Kriterien !! Tool&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Entwicklungsprozess || Julia Zigann (M.Sc., Ing.), Hochschule Magdeburg-Stendal&lt;br /&gt;
Veröffentlicht 10.02.2024&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Zugehörige Richtlinie || Nein&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hilfsmittel&lt;br /&gt;
|[https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/KliMax-Tool/20240909_KliMax_Handbuch.pdf Handbuch], Einführungsvideo&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
 | Aktualisierungen || Min. 1x/Jahr durch Julia Zigann&lt;br /&gt;
+ individuelle Anpassung durch HS jederzeit möglich&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Nutzende Hochschule(n) || OvGU Magdeburg, HS Anhalt, Uni Halle-Wittenberge, HS Harz, Uni Lübeck, FH Westküste, TU Bergakademie Freiberg&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Individuelle Anpassung des Tools || Möglich (auch der Emissionsfaktoren)&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Bilanzierung der Mensa || Nein; Bilanzierung über Mensarevolution wird empfohlen&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Zukunftsszenarien || Ja (optional)&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Rahmen-Kennzahlen || Studierende: Daten aus WS&lt;br /&gt;
Mitarbeitende: Anzahl der Personen (nicht Vollzeitäquivalente!) (Stichtag 31.12.)&lt;br /&gt;
Fläche: Nettofläche (nach DIN 277, NUF1-7, TV, VF)&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Software || Excel&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Anzahl Tabellenblätter || 1-3 zur Dateneingabe (+3 Hilfsblätter), 1 zur Auswertung&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Dateneingabe verschiedener Jahre || mehrere Bilanzjahre in einer Datei möglich&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Auswertung nach Scopes || Ja für 2021. Sobald Emissionsfaktoren für spätere Jahre vorliegen, wird das Tool aktualisiert und es ist auch eine Aufschlüsselung nach Scopes für spätere Jahre möglich.&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Berücksichtigung der Datengüte (v.A. Endenergie) || Faktor geht nicht in Bilanz ein; Datengüte kann aber für Endenergie berechnet werden (gemäß ifeu/Kommunalrichtlinie)&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Neubauten || Baustoffe können bilanziert werden&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Campusspezifische Auswertung || Ja (Stromemissionen)&lt;br /&gt;
Bei anderen Bereichen: eigenes Excelsheet pro Campus anlegen oder Excelsheet selber anpassen&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Einheiten || Vorgegeben, Hilfstool zur Umrechnung einzelner Einheiten&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | sonstige Anmerkungen || sehr genaue Berechnungsmöglichkeiten z.B. für institutionseigenes Blockheizkraftwerk oder individuellen Strommix, sehr große Zahl an Emissionsfaktoren bereits hinterlegt, Hilfstool für Umgang mit verbundenen Einheiten, Hilfstool zum Umrechnen einzelner Einheiten (z.B. Anzahl Druckerpapier in kg Druckerpapier)&lt;br /&gt;
 |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable mw-collapsed mw-collapsible&amp;quot;&lt;br /&gt;
 |+ ClimCalc&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 ! Kriterien !! Tool&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Entwicklungsprozess || Projektpartner und -team: Universität für Bodenkultur Wien (BOKU), TU Graz, Umweltbundesamt GmbH&lt;br /&gt;
Projektstart: 2014, derzeit 3. Förderperiode (2023-2025)&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Zugehörige Richtlinie || &lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Aktualisierungen || Seit 2015 wird für jedes Jahr eine neue ClimCalc-Version herausgegeben.&lt;br /&gt;
aktuellste ClimCalc-Version ist von 2020 (im Zuge der laufenden dritten Projektförderperiode werden noch weitere Versionen für die Jahr 2021, 2022 und 2023 zur Verfügung gestellt)&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Nutzende Hochschule(n) || &lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Individuelle Anpassung des Tools || Nein&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Bilanzierung der Mensa || Ja&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Zukunftsszenarien || Nein&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Rahmen-Kennzahlen || Anzahl der Mitarbeitenden, Anzahl der Vollzeitäquivalente, Anzahl der Studierenden, Netto-Nutzfläche der Gebäude&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Software || Excel&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Anzahl Tabellenblätter || 10&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Dateneingabe verschiedener Jahre || 1 Bilanzjahr&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Auswertung nach Scopes || Ja (Scope 1, 2, 3)&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Berücksichtigung der Datengüte || Nein&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Neubauten || &lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Campusspezifische Auswertung || &lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Einheiten || z.T. Eingabe verschiedener Einheiten möglich&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | sonstige Anmerkungen || ACHTUNG: Dieses Tool wurde für österreichische Hochschulen entwickelt. Hier gelten teilweise andere rechtliche Grundlagen, weshalb eine Anwendung im deutschen Kontext nicht zu empfehlen ist.&lt;br /&gt;
Hohe Transparenz durch viele Leerfelder für Kommentare, Dokumentation und Erklärungen zu Rechenwegen, Auswertung von Daten, Annahmen etc.&lt;br /&gt;
 |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable mw-collapsed mw-collapsible&amp;quot;&lt;br /&gt;
 |+ BayCalc&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 ! Kriterien !! Tool&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Entwicklungsprozess || Netzwerk Hochschule und Nachhaltigkeit Bayern, 20 HS in Bayern beteiligt&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Zugehörige Richtlinie || Grenzen der THG-Bilanzierung für die HS wird gemäß der operativen Kontrolle gezogen&lt;br /&gt;
Gemäß des GHG-Protocol gehen Scope 1, 2 und 3 Emissionen ein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.bayzen.de/wp-content/uploads/2024/10/BayCalc-Richtlinie-Version-1.6-2023.04.27-1.pdf Link] zur Richtlinie&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Aktualisierungen || Ja&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Nutzende Hochschule(n) || 40 staatliche Hochschulen&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Individuelle Anpassung des Tools || eingeschränkt möglich&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Bilanzierung der Mensa || Alle mit der Hochschulgastronomie in Verbindung stehenden Emissionen sind ausgeschlossen, falls die gastronomische Versorgung nicht durch Hochschule selbst sondern durch andere (z. B. Studentenwerk) erfolgt&lt;br /&gt;
gastronomische Versorgung kann optional in die THG-Bilanz der Hochschule einbezogen werden&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Zukunftsszenarien || Nein&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Rahmen-Kennzahlen || Anzahl der Mitarbeitenden (in Vollzeitäquivalenten), Anzahl der Studierenden, Nutzungsfläche in m²&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Software || Excel&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Anzahl Tabellenblätter || 2-3 zur Dateneingabe  (+ 2 Hilfsblätter), 7-8 zur Auswertung&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Dateneingabe verschiedener Jahre || 1 Bilanzjahr pro Datei&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Auswertung nach Scopes || Ja (Scope 1, 2, 3)&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Berücksichtigung der Datengüte || Ja. Faktor geht direkt in die Bilanz ein &lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Neubauten || voll bilanziert im Jahr des Baus&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Campusspezifische Auswertung || Möglich&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Einheiten || vorgegeben&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | sonstige Anmerkungen || hohe Datenunsicherheit führt zu einem hohen prozentualen Aufschlag auf die Gesamtemissionen und kann die Gesamtbilanz stark verzerren; sehr große Zahl an Emissionsfaktoren bereits hinterlegt; Hilfstool für Umgang&lt;br /&gt;
 |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable mw-collapsed mw-collapsible&amp;quot;&lt;br /&gt;
 |+ COUNTS&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 ! Kriterien !! Tool&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Entwicklungsprozess || &amp;lt;u&amp;gt;Ziel:&amp;lt;/u&amp;gt; Ziel des Projekts COUNTS ist die Vereinheitlichung der hochschulspezifischen Treibhausgas-Bilanzierung nach GHG-Protocol Standard. So sollen die bislang diversen Methoden, Qualitätsstandards und Annahmen in einem frei zugänglichen Tool gebündelt werden, um niedersächsischen Hochschulen eine effiziente und transparente THG-Bilanzierung zu ermöglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Hintergrund:&amp;lt;/u&amp;gt; Eine möglichst genaue und differenzierte THG-Bilanzierung ist im Sinne einer verantwortungs-bewussten und nachhaltigen Hochschulpolitik und dient als Grundlage zur Ermittlung individueller Maßnahmen. Zudem sind staatliche Hochschulen landesweit nach dem niedersächsischen Klimaschutzgesetz zur THG-Neutralität bis zum Jahr 2035 verpflichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Aktueller Stand:&amp;lt;/u&amp;gt; Nach umfangreicher Recherche und Ausarbeitung eines einheitlichen THG-Bilanzrahmens für Hochschulen beginnt im Mai 2025 die Entwicklung des entsprechenden Bilanzierungstools. Eine erste Testphase ist für Dezember 2025 geplant, die endgültige Fertigstellung soll bis April 2026 erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;u&amp;gt;Beteiligte Hochschulen:&amp;lt;/u&amp;gt; Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Georg-August-Universität Göttingen, Hochschule Emden/Leer, Hochschule Hannover, Jade Hochschule, Leuphana Universität Lüneburg, Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften, Stiftung Universität Hildesheim, Technische Universität Braunschweig, Technische Universität Clausthal, Universität Osnabrück, Universität Vechta.&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Zugehörige Leitlinie || &lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Aktualisierungen || Geplant: Ja&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Nutzende Hochschule(n) || &lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Individuelle Anpassung des Tools || Geplant: Ja&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Bilanzierung der Mensa || Geplant: Nein (möglicherweise Empfehlung zur Bilanzierung über Mensarevolution mit optionaler Einbindung als Nebenrechnung)&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Zukunftsszenarien || Geplant: Nein&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Rahmen-Kennzahlen || Geplant: Anzahl der Mitarbeitenden, Vollzeitäquivalente, Anzahl der Studierenden, Nettogeschossflächenzahl, Hochschuleinkommen, Hochschulausgaben, Hochschulumsatz&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Software || &lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Anzahl Tabellenblätter || &lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Dateneingabe verschiedener Jahre || Geplant: mehrere Bilanzjahre (und Vergleich) möglich&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Auswertung nach Scopes || Geplant: Ja (Scope 1, 2, 3)&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Berücksichtigung der Datengüte || Geplant: Ja&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Neubauten || &lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Campusspezifische Auswertung || Geplant: Ja&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | Einheiten || Geplant: vorgegeben&lt;br /&gt;
 |-&lt;br /&gt;
 | sonstige Anmerkungen || &lt;br /&gt;
 |}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbundprojekte der BMBF-Förderlinie [[Projektseite Transformationspfade|Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen]]==&lt;br /&gt;
*[[AlFinaH - Alternative Finanzierungs- und Betreibermodelle für nachhaltige, klimaneutrale Hochschulen]]&lt;br /&gt;
*[[KlimaPlanReal - Nachhaltige Transformationspfade zur Klimaneutralität mit Planungszellen und Reallaboren]]&lt;br /&gt;
*[[Klima-N - KLIMA-Netzwerk für mehr Nachhaltigkeit in Thüringen]]&lt;br /&gt;
*[[REKLINEU – Regionale Wege zu klimaneutralen Hochschulen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturnachweise ==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betrieb]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Helen</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Mobilit%C3%A4t_an_deutschen_Hochschulen_%E2%80%93_Wie_lassen_sich_Dienstreisen_an_Hochschulen_effizient_auswerten%3F,_18.03.25&amp;diff=22183</id>
		<title>Mobilität an deutschen Hochschulen – Wie lassen sich Dienstreisen an Hochschulen effizient auswerten?, 18.03.25</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Mobilit%C3%A4t_an_deutschen_Hochschulen_%E2%80%93_Wie_lassen_sich_Dienstreisen_an_Hochschulen_effizient_auswerten%3F,_18.03.25&amp;diff=22183"/>
		<updated>2025-05-07T13:21:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Helen: /* Weiterführende Links und Informationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hubs der DG HochN&lt;br /&gt;
|hub_kat=Community Hubs,Hub – Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen&lt;br /&gt;
|titel=Wie lassen sich Dienstreisen an Hochschulen effizient auswerten?&lt;br /&gt;
|kurz=In diesem Hub werden verschiedene Ansätze zur digitalen Datenerhebung und Auswertung von Dienstreisen beleuchtet. Expert:innen stellen Praxisbeispiele des niedersächsischen Netzwerks HochNiNa und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg vor. Im Anschluss wird gemeinsam über die Herausforderungen und Lösungsansätze diskutiert.&lt;br /&gt;
|datum=2025-03-18T10:00:00.000Z&lt;br /&gt;
|thema=Dienstreisen&lt;br /&gt;
|bezug=Nachhaltigkeit, Klimaneutralität, Mobilität, Betrieb&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Agenda und Informationen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Moderatorin: Julia Twachtmann  &lt;br /&gt;
* Datum: 18.03.2025  &lt;br /&gt;
* Zeit: 10:00 Uhr – 11:30 Uhr&lt;br /&gt;
* Ort: Online&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Begrüßung durch die Moderatorin ==&lt;br /&gt;
* Erläuterung des Ablaufplans&lt;br /&gt;
* Vorstellung der Hub-Thematik &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Präsentation: Best Practice Beispiele von der Hochschule Magdeburg-Stendal ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vorstellung von Best-Practice-Beispielen zur Erfassung und Auswertung von Dienstreisen.&lt;br /&gt;
* Schwierigkeiten bei der digitalen Auswertung werden thematisiert. Die bisherige manuelle Datenauswertung war sehr zeitaufwändig, da sie händisch ablief. Daher ist die Umstellung auf ein digitales Tool vorgesehen, welches beispielsweise Parameter zur Wahl des Verkehrsmittels enthalten kann.&lt;br /&gt;
* Definition von Parametern zur Förderung nachhaltiger Mobilität, da Mobilität einen erheblichen Einfluss auf die Treibhausgasemissionen hat.&lt;br /&gt;
* Durchführung einer Mentimeter-Umfrage mit folgenden Fragen und Ergebnissen:&lt;br /&gt;
*# Frage: Warum nehmen die Teilnehmenden am heutigen Meeting teil?&lt;br /&gt;
*#* Antwort: Mehrheitlich, um von anderen zu lernen&lt;br /&gt;
*# Frage: In welcher Funktion nehmen die Teilnehmenden teil?&lt;br /&gt;
*#* Antwort: Meist als &amp;quot;Sonstige&amp;quot; (Projektmanager:innen, Mobilitätsmanager:innen, Qualitätsmanager:innen), gefolgt von Nachhaltigkeits- und Klimaschutzmanager:innen&lt;br /&gt;
*# Frage: Welches System wird zur Erfassung von Dienstreisen genutzt?&lt;br /&gt;
*#* Antwort: umfassen z.B. SAP, HIS-RKA und MACH ERP.&lt;br /&gt;
*# Frage: Wurde bereits versucht, die Dienstreisedaten auszuwerten?&lt;br /&gt;
*#* Antwort: unter anderem zeitaufwendig, mühsam, „Ja“ und „Nein“ beides vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vortrag OVGU==&lt;br /&gt;
* Analyse der Emissionen für Dienstreisen basierend auf vorhandenen Abrechnungsdatensätzen.&lt;br /&gt;
* Herausforderungen durch unzureichende Auflösung der Daten (nur ein Ort pro Tag, keine exakte Verkehrsmittelzuordnung).&lt;br /&gt;
* Berechnung der Distanzen mithilfe des R-Pakets und Zuordnung der CO2-Emissionen basierend auf dem klimaschädlichsten Verkehrsmittel.&lt;br /&gt;
* Probleme die dabei aufgetreten sind: Tippfehler in Ortsangaben, fehlende nicht abgerechnete Dienstreisen, lange Abrechnungsfristen.&lt;br /&gt;
* In den letzten Jahren wurden 1000-1500 Tonnen CO2-Äquivalente gemessen. Hierbei ist die wesentliche Unbekannte, wenn kein Verkehrsmittel angegeben wurde. Es wurden drei Distanzkategorien entwickelt (Interkontinental, intereuropäisch und innerdeutsch), bei jeder Kategorie wird definiert, wie der Verkehrsmittelmix zusammengesetzt ist (hier wurde sich auf Flugzeug, Auto und Bahn beschränkt, wobei letzteres zwischen Nah- und Fernverkehr differenziert wurde). Danach Bildung eines Emissionsfaktors.&lt;br /&gt;
* 90 % der CO2-Emissionen aus Dienstreisen stammen aus Flugreisen. Darum wird empfohlen, sich bei den Dienstreisen auf das Flugzeug zu konzentrieren.&lt;br /&gt;
* OVGU berechnet die Strecken streckenspezifisch mit Formel (von der Website MyClimate).&lt;br /&gt;
* Beim Verkehrsmittel Auto werden mit Faktoren des Umweltbundesamtes (standardisierte Emissionsfaktoren) gerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vortrag: Projekt COUNTS (Zwischenstand des Leitfadens zur Dienstreiseabrechnung)==&lt;br /&gt;
* Das Projekt COUNTS (Standardisierung, Weiterentwi&amp;lt;u&amp;gt;c&amp;lt;/u&amp;gt;klung und K&amp;lt;u&amp;gt;o&amp;lt;/u&amp;gt;mm&amp;lt;u&amp;gt;u&amp;lt;/u&amp;gt;nikation vo&amp;lt;u&amp;gt;n&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;lt;u&amp;gt;T&amp;lt;/u&amp;gt;reibhausgasbilanzen niedersächsischer Hoch&amp;lt;u&amp;gt;s&amp;lt;/u&amp;gt;chulen) entwickelt einen einheitlichen Treibhausgasbilanzrahmen und anschließend ein Bilanzierungstool für niedersächsische Hochschulen.&lt;br /&gt;
* COUNTS wird vom Netzwerk Nachhaltigkeit Niedersächsischer Hochschulen (HochNiNa) stellvertretend an der Uni Oldenburg koordiniert und hat eine Laufzeit von August 2023 bis Juli 2026.&lt;br /&gt;
* Hintergrund: Klimaneutralitätsziel der niedersächsischen Hochschulen bis 2035.&lt;br /&gt;
* Im Rahmen des Projekts arbeiten 4 Taskforces, die jeweils verschiedene Themenschwerpunkte behandeln. Hier wird die Taskforce 3 vorgestellt (Dienstreisen und Auslandssemester).&lt;br /&gt;
* Die Analyse bestehender Bilanzierungspraktiken zeigt große Unterschiede in der Erfassung und der jeweiligen Datengüte, auch durch die Nutzung unterschiedlicher Tools.&lt;br /&gt;
* Mobilitätsbezogene Emissionen machen 45 % der Gesamtemissionen aus.&lt;br /&gt;
* Grundidee der Taskforce: Entscheidungsbäume sollen einheitliche Bilanzierung gewährleisten. Hierfür werden je nach vorliegender Datenqualität verschiedene Pfade definiert und durch Hinweise und konkrete Empfehlungen zum Umgang mit fehlenden Daten ergänzt. Es wird davon ausgegangen, dass eine bessere Datengüte mit höheren Emissionen einhergeht (könnte ein negativer Anreiz sein).&lt;br /&gt;
* Zentrale Erkenntnisse: Nach eingehender Diskussion wurde entschieden, den Bilanzrahmen auf „Outgoing“-Personen zu beschränken, und „Incoming“-Personen nicht zu berücksichtigen. Zudem wurde festgestellt, dass Dienstreisen von Professor:innen häufig nicht abgerechnet wurden. Um das Ausmaß dieser nicht erfassten Reisen und die damit verbundenen Emissionen zu bestimmen, wurde eine Umfrage erstellt, die eine genauere Abschätzung ermöglichen soll.&lt;br /&gt;
* Weiterer Punkt sind die Bahnreisen, bei denen auch die Antriebsart der Züge für die Bilanzierung von Bedeutung wäre, jedoch sind diese schwierig zu erfassen und eine automatisierte Wegstrecken-Ermittlung ist ebenfalls problematisch.&lt;br /&gt;
* Mehr Informationen zum Projekt COUNTS auf der Website: https://uol.de/hochnina/counts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Break-Out-Räume ==&lt;br /&gt;
* Den Teilnehmenden wurden folgende Leitfragen zur Orientierung vorgeschlagen:&lt;br /&gt;
*# Welche Daten werden bisher erfasst und welche Daten fehlen noch im digitalen Tool?&lt;br /&gt;
*# Wie geht ihr damit um, wenn Daten im Tool nicht abgefragt werden?&lt;br /&gt;
*# Welche Bedarfe gibt es noch?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergebnis-Zusammenfassung der Break-Out-Räume===&lt;br /&gt;
* HIS/QIS-SVA: Frage, die sich gestellt wurde: Sind HIS und QIS-SVA das Gleiche? Diskussion über fehlende Startpunkte und Zwischenstopps in den Systemen. Konsens: Diese sollten erst bei der Abrechnung erfasst werden, um den Antrag zu erleichtern und flexible Anpassungen zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
* SAP: Auslandssemester waren hier Thema, Herausforderung bei der Erfassung von Studierendenmobilität. Diskussion über Annahme, dass 1 % der Studierenden in ein Auslandssemester gehen und Langstreckenflüge nutzen, sowie mögliche Integration von Erasmus-Daten zur besseren Erfassung der realen Mobilitätsströme. Ein weiteres Thema war der Nachteil von SAP, da Reiseketten nicht nachvollziehbar sind (wo ist die Person auf ein anderes Verkehrsmittel umgestiegen etc.).&lt;br /&gt;
* Weitere Frage ist, wie man die Daten von Reiseanbietenden und Buchungssoftwaren integrieren könnte. Vorteil einer direkten Anbindung an Buchungssysteme zur genauen Emissionsberechnung. Herausforderung: Finanzielle und technische Umsetzung.&lt;br /&gt;
* Noch kein Tool: Diskussion über zentrale Erfassung und die Nutzung pauschaler Berechnungsmethoden aufgrund fehlender einheitlicher Strukturen.&lt;br /&gt;
* Weiteres: In diesem Raum wurde die Studierendenmobilität diskutiert. Unklare Erfassung von Erasmus- und Pendlerströmen. Beispiel OVGU: 4.000 Tonnen CO2 durch Pendlerverkehr, wobei einige Bereiche nicht bilanziert sind, wie zum Beispiel Internationales. Notwendigkeit einer präziseren Datenerfassung wird betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskussion im Chat (Fragen und Antworten) ==&lt;br /&gt;
* Frage: Wie wird die Distanz für Zugreisen berechnet?  &lt;br /&gt;
** Berechnung erfolgt über ein R-Paket, welches auf OpenStreetMap-Daten zugreifen kann und darüber dann die Distanzen berechnen kann. Das Paket ist frei zugänglich.&lt;br /&gt;
* Frage: Wie kann man nachvollziehen, mit welchem Transportmittel die längste Strecke zurückgelegt wurde?  &lt;br /&gt;
** Das kann man nicht komplett bestimmen. Falls zum Beispiel Flugzeug und Bahn aufgezählt werden, wird davon ausgegangen, dass es das Flugzeug war.&lt;br /&gt;
* Frage: Sollten extern eingeladene Angestellte bilanziert werden?  &lt;br /&gt;
** Derzeit nicht, aber es gab bereits Anfragen, bei denen Dozierende bilanziert werden wollten. In einer großen Hochschulbilanzierung soll es aber nicht durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
* Frage: Wie wird verfahren, wenn eine Hochschule für Dienstreisen bezahlt, aber eine andere die Kosten übernimmt?  &lt;br /&gt;
** Keine standardisierte Erfassung, Transparenz über solche Reisen fehlt.&lt;br /&gt;
* Frage: Wo wird die Datengrundlage für die Berechnung gesetzt?  &lt;br /&gt;
** Unterschiedlich – Finanzbuchhaltung als Notlösung, grundsätzlich genauere Werte durch spezifische Dienstreise-Datensätze.&lt;br /&gt;
* Frage: In NRW gibt es eine Arbeitsgruppe zur klimaneutralen Landesverwaltung, an der sich auch Hochschulen beteiligen. Diese Gruppe arbeitet an einem Berichtssystem zur Treibhausgasbilanzierung und setzt Standards fest. Beispielsweise werden Kilometer mit Geodaten berechnet. Besonders interessant ist die Berechnung von Flugemissionen: Diese basiert auf einer IFEU-Studie (Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg) unter Verwendung von TREMOD-Daten (Transport Emission Model). Dabei werden sechs verschiedene Distanzklassen und Flughöhen berücksichtigt, um präzise Emissionsfaktoren im Tool zu hinterlegen. Dadurch müssen die Mitarbeitenden keine eigenen Berechnungen durchführen.  &lt;br /&gt;
** Das IFEU-Institut stellt ein Webtool zur Bilanzierung auf der Website FlyingLess zur Verfügung, das alle relevanten Daten liefern sollte. Atmosfair bietet ähnliche Daten, wird jedoch als weniger transparent und schwer handhabbar beschrieben.&lt;br /&gt;
** Es bringt wenig, jede einzelne Tonne CO₂ mit großem Aufwand exakt zu berechnen – stattdessen sollte man mit einem praktikablen Rahmen arbeiten.&lt;br /&gt;
** Ein weiterer wichtiger Punkt beim Bilanzrahmen: Es werden nur Reisen bilanziert, die über die Hochschule abgerechnet werden. Wenn ein Dozent oder eine Dozentin eingeladen wird und die Kosten von einer anderen Institution übernommen werden, erscheint diese Reise nicht in der Hochschulbilanz.&lt;br /&gt;
** Bei der Studierendenmobilität bestehen Unsicherheiten hinsichtlich der Erfassung von Incomings und Outgoings. Während einige Hochschulen nur ausgehende Studierende berücksichtigen, bilanzieren einige angelsächsische Universitäten beide Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Links und Informationen==&lt;br /&gt;
* MyClimate Flugrechner: http://www.myclimate.org&lt;br /&gt;
* Tidygeocoder (RStudio) wurde zur Schätzung der Streckenlängen genutzt und ist frei zugänglich&lt;br /&gt;
* Klimaschutzkonzept Hochschule Magdeburg-Stendal: [https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/Klimaschutzkonzept_h2_2022.pdf Formeln Klimaschutzkonzept auf Seite 17]&lt;br /&gt;
* THG-Rechner für Flugemissionen: https://flyingless.de/thg-rechner&lt;br /&gt;
** Die Abfrage von Einzelflügen (direkt ohne Anmeldung) oder der Upload eines ganzen Datensatzes (Anmeldung erforderlich) ist möglich.&lt;br /&gt;
* GHG emissions reporting of air travel in academic institutions:Data collection, methods, results and communication: https://flyingless.de/fileadmin/user_upload/FlyingLess/Documents/Reports/FlyingLess_Report_GHG_Monitoring.pdf&lt;br /&gt;
* Projektwebsite COUNTS: https://uol.de/hochnina/counts&lt;br /&gt;
* Präsentation zum Vortrag COUNTS: [[Datei:Taskforce Dienstreisen.pdf|mini|201x201px|Projektpräsentation|alternativtext=|ohne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Helen</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Mobilit%C3%A4t_an_deutschen_Hochschulen_%E2%80%93_Wie_lassen_sich_Dienstreisen_an_Hochschulen_effizient_auswerten%3F,_18.03.25&amp;diff=22182</id>
		<title>Mobilität an deutschen Hochschulen – Wie lassen sich Dienstreisen an Hochschulen effizient auswerten?, 18.03.25</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Mobilit%C3%A4t_an_deutschen_Hochschulen_%E2%80%93_Wie_lassen_sich_Dienstreisen_an_Hochschulen_effizient_auswerten%3F,_18.03.25&amp;diff=22182"/>
		<updated>2025-05-07T13:20:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Helen: /* Weiterführende Links und Informationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hubs der DG HochN&lt;br /&gt;
|hub_kat=Community Hubs,Hub – Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen&lt;br /&gt;
|titel=Wie lassen sich Dienstreisen an Hochschulen effizient auswerten?&lt;br /&gt;
|kurz=In diesem Hub werden verschiedene Ansätze zur digitalen Datenerhebung und Auswertung von Dienstreisen beleuchtet. Expert:innen stellen Praxisbeispiele des niedersächsischen Netzwerks HochNiNa und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg vor. Im Anschluss wird gemeinsam über die Herausforderungen und Lösungsansätze diskutiert.&lt;br /&gt;
|datum=2025-03-18T10:00:00.000Z&lt;br /&gt;
|thema=Dienstreisen&lt;br /&gt;
|bezug=Nachhaltigkeit, Klimaneutralität, Mobilität, Betrieb&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Agenda und Informationen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Moderatorin: Julia Twachtmann  &lt;br /&gt;
* Datum: 18.03.2025  &lt;br /&gt;
* Zeit: 10:00 Uhr – 11:30 Uhr&lt;br /&gt;
* Ort: Online&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Begrüßung durch die Moderatorin ==&lt;br /&gt;
* Erläuterung des Ablaufplans&lt;br /&gt;
* Vorstellung der Hub-Thematik &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Präsentation: Best Practice Beispiele von der Hochschule Magdeburg-Stendal ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vorstellung von Best-Practice-Beispielen zur Erfassung und Auswertung von Dienstreisen.&lt;br /&gt;
* Schwierigkeiten bei der digitalen Auswertung werden thematisiert. Die bisherige manuelle Datenauswertung war sehr zeitaufwändig, da sie händisch ablief. Daher ist die Umstellung auf ein digitales Tool vorgesehen, welches beispielsweise Parameter zur Wahl des Verkehrsmittels enthalten kann.&lt;br /&gt;
* Definition von Parametern zur Förderung nachhaltiger Mobilität, da Mobilität einen erheblichen Einfluss auf die Treibhausgasemissionen hat.&lt;br /&gt;
* Durchführung einer Mentimeter-Umfrage mit folgenden Fragen und Ergebnissen:&lt;br /&gt;
*# Frage: Warum nehmen die Teilnehmenden am heutigen Meeting teil?&lt;br /&gt;
*#* Antwort: Mehrheitlich, um von anderen zu lernen&lt;br /&gt;
*# Frage: In welcher Funktion nehmen die Teilnehmenden teil?&lt;br /&gt;
*#* Antwort: Meist als &amp;quot;Sonstige&amp;quot; (Projektmanager:innen, Mobilitätsmanager:innen, Qualitätsmanager:innen), gefolgt von Nachhaltigkeits- und Klimaschutzmanager:innen&lt;br /&gt;
*# Frage: Welches System wird zur Erfassung von Dienstreisen genutzt?&lt;br /&gt;
*#* Antwort: umfassen z.B. SAP, HIS-RKA und MACH ERP.&lt;br /&gt;
*# Frage: Wurde bereits versucht, die Dienstreisedaten auszuwerten?&lt;br /&gt;
*#* Antwort: unter anderem zeitaufwendig, mühsam, „Ja“ und „Nein“ beides vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vortrag OVGU==&lt;br /&gt;
* Analyse der Emissionen für Dienstreisen basierend auf vorhandenen Abrechnungsdatensätzen.&lt;br /&gt;
* Herausforderungen durch unzureichende Auflösung der Daten (nur ein Ort pro Tag, keine exakte Verkehrsmittelzuordnung).&lt;br /&gt;
* Berechnung der Distanzen mithilfe des R-Pakets und Zuordnung der CO2-Emissionen basierend auf dem klimaschädlichsten Verkehrsmittel.&lt;br /&gt;
* Probleme die dabei aufgetreten sind: Tippfehler in Ortsangaben, fehlende nicht abgerechnete Dienstreisen, lange Abrechnungsfristen.&lt;br /&gt;
* In den letzten Jahren wurden 1000-1500 Tonnen CO2-Äquivalente gemessen. Hierbei ist die wesentliche Unbekannte, wenn kein Verkehrsmittel angegeben wurde. Es wurden drei Distanzkategorien entwickelt (Interkontinental, intereuropäisch und innerdeutsch), bei jeder Kategorie wird definiert, wie der Verkehrsmittelmix zusammengesetzt ist (hier wurde sich auf Flugzeug, Auto und Bahn beschränkt, wobei letzteres zwischen Nah- und Fernverkehr differenziert wurde). Danach Bildung eines Emissionsfaktors.&lt;br /&gt;
* 90 % der CO2-Emissionen aus Dienstreisen stammen aus Flugreisen. Darum wird empfohlen, sich bei den Dienstreisen auf das Flugzeug zu konzentrieren.&lt;br /&gt;
* OVGU berechnet die Strecken streckenspezifisch mit Formel (von der Website MyClimate).&lt;br /&gt;
* Beim Verkehrsmittel Auto werden mit Faktoren des Umweltbundesamtes (standardisierte Emissionsfaktoren) gerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vortrag: Projekt COUNTS (Zwischenstand des Leitfadens zur Dienstreiseabrechnung)==&lt;br /&gt;
* Das Projekt COUNTS (Standardisierung, Weiterentwi&amp;lt;u&amp;gt;c&amp;lt;/u&amp;gt;klung und K&amp;lt;u&amp;gt;o&amp;lt;/u&amp;gt;mm&amp;lt;u&amp;gt;u&amp;lt;/u&amp;gt;nikation vo&amp;lt;u&amp;gt;n&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;lt;u&amp;gt;T&amp;lt;/u&amp;gt;reibhausgasbilanzen niedersächsischer Hoch&amp;lt;u&amp;gt;s&amp;lt;/u&amp;gt;chulen) entwickelt einen einheitlichen Treibhausgasbilanzrahmen und anschließend ein Bilanzierungstool für niedersächsische Hochschulen.&lt;br /&gt;
* COUNTS wird vom Netzwerk Nachhaltigkeit Niedersächsischer Hochschulen (HochNiNa) stellvertretend an der Uni Oldenburg koordiniert und hat eine Laufzeit von August 2023 bis Juli 2026.&lt;br /&gt;
* Hintergrund: Klimaneutralitätsziel der niedersächsischen Hochschulen bis 2035.&lt;br /&gt;
* Im Rahmen des Projekts arbeiten 4 Taskforces, die jeweils verschiedene Themenschwerpunkte behandeln. Hier wird die Taskforce 3 vorgestellt (Dienstreisen und Auslandssemester).&lt;br /&gt;
* Die Analyse bestehender Bilanzierungspraktiken zeigt große Unterschiede in der Erfassung und der jeweiligen Datengüte, auch durch die Nutzung unterschiedlicher Tools.&lt;br /&gt;
* Mobilitätsbezogene Emissionen machen 45 % der Gesamtemissionen aus.&lt;br /&gt;
* Grundidee der Taskforce: Entscheidungsbäume sollen einheitliche Bilanzierung gewährleisten. Hierfür werden je nach vorliegender Datenqualität verschiedene Pfade definiert und durch Hinweise und konkrete Empfehlungen zum Umgang mit fehlenden Daten ergänzt. Es wird davon ausgegangen, dass eine bessere Datengüte mit höheren Emissionen einhergeht (könnte ein negativer Anreiz sein).&lt;br /&gt;
* Zentrale Erkenntnisse: Nach eingehender Diskussion wurde entschieden, den Bilanzrahmen auf „Outgoing“-Personen zu beschränken, und „Incoming“-Personen nicht zu berücksichtigen. Zudem wurde festgestellt, dass Dienstreisen von Professor:innen häufig nicht abgerechnet wurden. Um das Ausmaß dieser nicht erfassten Reisen und die damit verbundenen Emissionen zu bestimmen, wurde eine Umfrage erstellt, die eine genauere Abschätzung ermöglichen soll.&lt;br /&gt;
* Weiterer Punkt sind die Bahnreisen, bei denen auch die Antriebsart der Züge für die Bilanzierung von Bedeutung wäre, jedoch sind diese schwierig zu erfassen und eine automatisierte Wegstrecken-Ermittlung ist ebenfalls problematisch.&lt;br /&gt;
* Mehr Informationen zum Projekt COUNTS auf der Website: https://uol.de/hochnina/counts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Break-Out-Räume ==&lt;br /&gt;
* Den Teilnehmenden wurden folgende Leitfragen zur Orientierung vorgeschlagen:&lt;br /&gt;
*# Welche Daten werden bisher erfasst und welche Daten fehlen noch im digitalen Tool?&lt;br /&gt;
*# Wie geht ihr damit um, wenn Daten im Tool nicht abgefragt werden?&lt;br /&gt;
*# Welche Bedarfe gibt es noch?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergebnis-Zusammenfassung der Break-Out-Räume===&lt;br /&gt;
* HIS/QIS-SVA: Frage, die sich gestellt wurde: Sind HIS und QIS-SVA das Gleiche? Diskussion über fehlende Startpunkte und Zwischenstopps in den Systemen. Konsens: Diese sollten erst bei der Abrechnung erfasst werden, um den Antrag zu erleichtern und flexible Anpassungen zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
* SAP: Auslandssemester waren hier Thema, Herausforderung bei der Erfassung von Studierendenmobilität. Diskussion über Annahme, dass 1 % der Studierenden in ein Auslandssemester gehen und Langstreckenflüge nutzen, sowie mögliche Integration von Erasmus-Daten zur besseren Erfassung der realen Mobilitätsströme. Ein weiteres Thema war der Nachteil von SAP, da Reiseketten nicht nachvollziehbar sind (wo ist die Person auf ein anderes Verkehrsmittel umgestiegen etc.).&lt;br /&gt;
* Weitere Frage ist, wie man die Daten von Reiseanbietenden und Buchungssoftwaren integrieren könnte. Vorteil einer direkten Anbindung an Buchungssysteme zur genauen Emissionsberechnung. Herausforderung: Finanzielle und technische Umsetzung.&lt;br /&gt;
* Noch kein Tool: Diskussion über zentrale Erfassung und die Nutzung pauschaler Berechnungsmethoden aufgrund fehlender einheitlicher Strukturen.&lt;br /&gt;
* Weiteres: In diesem Raum wurde die Studierendenmobilität diskutiert. Unklare Erfassung von Erasmus- und Pendlerströmen. Beispiel OVGU: 4.000 Tonnen CO2 durch Pendlerverkehr, wobei einige Bereiche nicht bilanziert sind, wie zum Beispiel Internationales. Notwendigkeit einer präziseren Datenerfassung wird betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskussion im Chat (Fragen und Antworten) ==&lt;br /&gt;
* Frage: Wie wird die Distanz für Zugreisen berechnet?  &lt;br /&gt;
** Berechnung erfolgt über ein R-Paket, welches auf OpenStreetMap-Daten zugreifen kann und darüber dann die Distanzen berechnen kann. Das Paket ist frei zugänglich.&lt;br /&gt;
* Frage: Wie kann man nachvollziehen, mit welchem Transportmittel die längste Strecke zurückgelegt wurde?  &lt;br /&gt;
** Das kann man nicht komplett bestimmen. Falls zum Beispiel Flugzeug und Bahn aufgezählt werden, wird davon ausgegangen, dass es das Flugzeug war.&lt;br /&gt;
* Frage: Sollten extern eingeladene Angestellte bilanziert werden?  &lt;br /&gt;
** Derzeit nicht, aber es gab bereits Anfragen, bei denen Dozierende bilanziert werden wollten. In einer großen Hochschulbilanzierung soll es aber nicht durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
* Frage: Wie wird verfahren, wenn eine Hochschule für Dienstreisen bezahlt, aber eine andere die Kosten übernimmt?  &lt;br /&gt;
** Keine standardisierte Erfassung, Transparenz über solche Reisen fehlt.&lt;br /&gt;
* Frage: Wo wird die Datengrundlage für die Berechnung gesetzt?  &lt;br /&gt;
** Unterschiedlich – Finanzbuchhaltung als Notlösung, grundsätzlich genauere Werte durch spezifische Dienstreise-Datensätze.&lt;br /&gt;
* Frage: In NRW gibt es eine Arbeitsgruppe zur klimaneutralen Landesverwaltung, an der sich auch Hochschulen beteiligen. Diese Gruppe arbeitet an einem Berichtssystem zur Treibhausgasbilanzierung und setzt Standards fest. Beispielsweise werden Kilometer mit Geodaten berechnet. Besonders interessant ist die Berechnung von Flugemissionen: Diese basiert auf einer IFEU-Studie (Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg) unter Verwendung von TREMOD-Daten (Transport Emission Model). Dabei werden sechs verschiedene Distanzklassen und Flughöhen berücksichtigt, um präzise Emissionsfaktoren im Tool zu hinterlegen. Dadurch müssen die Mitarbeitenden keine eigenen Berechnungen durchführen.  &lt;br /&gt;
** Das IFEU-Institut stellt ein Webtool zur Bilanzierung auf der Website FlyingLess zur Verfügung, das alle relevanten Daten liefern sollte. Atmosfair bietet ähnliche Daten, wird jedoch als weniger transparent und schwer handhabbar beschrieben.&lt;br /&gt;
** Es bringt wenig, jede einzelne Tonne CO₂ mit großem Aufwand exakt zu berechnen – stattdessen sollte man mit einem praktikablen Rahmen arbeiten.&lt;br /&gt;
** Ein weiterer wichtiger Punkt beim Bilanzrahmen: Es werden nur Reisen bilanziert, die über die Hochschule abgerechnet werden. Wenn ein Dozent oder eine Dozentin eingeladen wird und die Kosten von einer anderen Institution übernommen werden, erscheint diese Reise nicht in der Hochschulbilanz.&lt;br /&gt;
** Bei der Studierendenmobilität bestehen Unsicherheiten hinsichtlich der Erfassung von Incomings und Outgoings. Während einige Hochschulen nur ausgehende Studierende berücksichtigen, bilanzieren einige angelsächsische Universitäten beide Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Links und Informationen==&lt;br /&gt;
* MyClimate Flugrechner: http://www.myclimate.org&lt;br /&gt;
* Tidygeocoder (RStudio) wurde zur Schätzung der Streckenlängen genutzt und ist frei zugänglich&lt;br /&gt;
* Klimaschutzkonzept Hochschule Magdeburg-Stendal: [https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/Klimaschutzkonzept_h2_2022.pdf Formeln Klimaschutzkonzept auf Seite 17]&lt;br /&gt;
* THG-Rechner für Flugemissionen: https://flyingless.de/thg-rechner&lt;br /&gt;
** Die Abfrage von Einzelflügen (direkt ohne Anmeldung) oder der Upload eines ganzen Datensatzes (Anmeldung erforderlich) ist möglich.&lt;br /&gt;
* GHG emissions reporting of air travel in academic institutions:Data collection, methods, results and communication: https://flyingless.de/fileadmin/user_upload/FlyingLess/Documents/Reports/FlyingLess_Report_GHG_Monitoring.pdf&lt;br /&gt;
* Projektwebsite COUNTS: https://uol.de/hochnina/counts&lt;br /&gt;
* Präsentation zum Vortrag COUNTS: [[Datei:Taskforce Dienstreisen.pdf|links|mini|235x235px|Projektpräsentation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Helen</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Datei:Taskforce_Dienstreisen.pdf&amp;diff=22181</id>
		<title>Datei:Taskforce Dienstreisen.pdf</title>
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		<updated>2025-05-07T13:17:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Helen: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Helen</name></author>
	</entry>
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		<title>Mobilität an deutschen Hochschulen – Wie lassen sich Dienstreisen an Hochschulen effizient auswerten?, 18.03.25</title>
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		<updated>2025-05-07T13:13:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Helen: /* Weiterführende Links und Informationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hubs der DG HochN&lt;br /&gt;
|hub_kat=Community Hubs,Hub – Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen&lt;br /&gt;
|titel=Wie lassen sich Dienstreisen an Hochschulen effizient auswerten?&lt;br /&gt;
|kurz=In diesem Hub werden verschiedene Ansätze zur digitalen Datenerhebung und Auswertung von Dienstreisen beleuchtet. Expert:innen stellen Praxisbeispiele des niedersächsischen Netzwerks HochNiNa und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg vor. Im Anschluss wird gemeinsam über die Herausforderungen und Lösungsansätze diskutiert.&lt;br /&gt;
|datum=2025-03-18T10:00:00.000Z&lt;br /&gt;
|thema=Dienstreisen&lt;br /&gt;
|bezug=Nachhaltigkeit, Klimaneutralität, Mobilität, Betrieb&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Agenda und Informationen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Moderatorin: Julia Twachtmann  &lt;br /&gt;
* Datum: 18.03.2025  &lt;br /&gt;
* Zeit: 10:00 Uhr – 11:30 Uhr&lt;br /&gt;
* Ort: Online&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Begrüßung durch die Moderatorin ==&lt;br /&gt;
* Erläuterung des Ablaufplans&lt;br /&gt;
* Vorstellung der Hub-Thematik &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Präsentation: Best Practice Beispiele von der Hochschule Magdeburg-Stendal ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vorstellung von Best-Practice-Beispielen zur Erfassung und Auswertung von Dienstreisen.&lt;br /&gt;
* Schwierigkeiten bei der digitalen Auswertung werden thematisiert. Die bisherige manuelle Datenauswertung war sehr zeitaufwändig, da sie händisch ablief. Daher ist die Umstellung auf ein digitales Tool vorgesehen, welches beispielsweise Parameter zur Wahl des Verkehrsmittels enthalten kann.&lt;br /&gt;
* Definition von Parametern zur Förderung nachhaltiger Mobilität, da Mobilität einen erheblichen Einfluss auf die Treibhausgasemissionen hat.&lt;br /&gt;
* Durchführung einer Mentimeter-Umfrage mit folgenden Fragen und Ergebnissen:&lt;br /&gt;
*# Frage: Warum nehmen die Teilnehmenden am heutigen Meeting teil?&lt;br /&gt;
*#* Antwort: Mehrheitlich, um von anderen zu lernen&lt;br /&gt;
*# Frage: In welcher Funktion nehmen die Teilnehmenden teil?&lt;br /&gt;
*#* Antwort: Meist als &amp;quot;Sonstige&amp;quot; (Projektmanager:innen, Mobilitätsmanager:innen, Qualitätsmanager:innen), gefolgt von Nachhaltigkeits- und Klimaschutzmanager:innen&lt;br /&gt;
*# Frage: Welches System wird zur Erfassung von Dienstreisen genutzt?&lt;br /&gt;
*#* Antwort: umfassen z.B. SAP, HIS-RKA und MACH ERP.&lt;br /&gt;
*# Frage: Wurde bereits versucht, die Dienstreisedaten auszuwerten?&lt;br /&gt;
*#* Antwort: unter anderem zeitaufwendig, mühsam, „Ja“ und „Nein“ beides vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vortrag OVGU==&lt;br /&gt;
* Analyse der Emissionen für Dienstreisen basierend auf vorhandenen Abrechnungsdatensätzen.&lt;br /&gt;
* Herausforderungen durch unzureichende Auflösung der Daten (nur ein Ort pro Tag, keine exakte Verkehrsmittelzuordnung).&lt;br /&gt;
* Berechnung der Distanzen mithilfe des R-Pakets und Zuordnung der CO2-Emissionen basierend auf dem klimaschädlichsten Verkehrsmittel.&lt;br /&gt;
* Probleme die dabei aufgetreten sind: Tippfehler in Ortsangaben, fehlende nicht abgerechnete Dienstreisen, lange Abrechnungsfristen.&lt;br /&gt;
* In den letzten Jahren wurden 1000-1500 Tonnen CO2-Äquivalente gemessen. Hierbei ist die wesentliche Unbekannte, wenn kein Verkehrsmittel angegeben wurde. Es wurden drei Distanzkategorien entwickelt (Interkontinental, intereuropäisch und innerdeutsch), bei jeder Kategorie wird definiert, wie der Verkehrsmittelmix zusammengesetzt ist (hier wurde sich auf Flugzeug, Auto und Bahn beschränkt, wobei letzteres zwischen Nah- und Fernverkehr differenziert wurde). Danach Bildung eines Emissionsfaktors.&lt;br /&gt;
* 90 % der CO2-Emissionen aus Dienstreisen stammen aus Flugreisen. Darum wird empfohlen, sich bei den Dienstreisen auf das Flugzeug zu konzentrieren.&lt;br /&gt;
* OVGU berechnet die Strecken streckenspezifisch mit Formel (von der Website MyClimate).&lt;br /&gt;
* Beim Verkehrsmittel Auto werden mit Faktoren des Umweltbundesamtes (standardisierte Emissionsfaktoren) gerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vortrag: Projekt COUNTS (Zwischenstand des Leitfadens zur Dienstreiseabrechnung)==&lt;br /&gt;
* Das Projekt COUNTS (Standardisierung, Weiterentwi&amp;lt;u&amp;gt;c&amp;lt;/u&amp;gt;klung und K&amp;lt;u&amp;gt;o&amp;lt;/u&amp;gt;mm&amp;lt;u&amp;gt;u&amp;lt;/u&amp;gt;nikation vo&amp;lt;u&amp;gt;n&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;lt;u&amp;gt;T&amp;lt;/u&amp;gt;reibhausgasbilanzen niedersächsischer Hoch&amp;lt;u&amp;gt;s&amp;lt;/u&amp;gt;chulen) entwickelt einen einheitlichen Treibhausgasbilanzrahmen und anschließend ein Bilanzierungstool für niedersächsische Hochschulen.&lt;br /&gt;
* COUNTS wird vom Netzwerk Nachhaltigkeit Niedersächsischer Hochschulen (HochNiNa) stellvertretend an der Uni Oldenburg koordiniert und hat eine Laufzeit von August 2023 bis Juli 2026.&lt;br /&gt;
* Hintergrund: Klimaneutralitätsziel der niedersächsischen Hochschulen bis 2035.&lt;br /&gt;
* Im Rahmen des Projekts arbeiten 4 Taskforces, die jeweils verschiedene Themenschwerpunkte behandeln. Hier wird die Taskforce 3 vorgestellt (Dienstreisen und Auslandssemester).&lt;br /&gt;
* Die Analyse bestehender Bilanzierungspraktiken zeigt große Unterschiede in der Erfassung und der jeweiligen Datengüte, auch durch die Nutzung unterschiedlicher Tools.&lt;br /&gt;
* Mobilitätsbezogene Emissionen machen 45 % der Gesamtemissionen aus.&lt;br /&gt;
* Grundidee der Taskforce: Entscheidungsbäume sollen einheitliche Bilanzierung gewährleisten. Hierfür werden je nach vorliegender Datenqualität verschiedene Pfade definiert und durch Hinweise und konkrete Empfehlungen zum Umgang mit fehlenden Daten ergänzt. Es wird davon ausgegangen, dass eine bessere Datengüte mit höheren Emissionen einhergeht (könnte ein negativer Anreiz sein).&lt;br /&gt;
* Zentrale Erkenntnisse: Nach eingehender Diskussion wurde entschieden, den Bilanzrahmen auf „Outgoing“-Personen zu beschränken, und „Incoming“-Personen nicht zu berücksichtigen. Zudem wurde festgestellt, dass Dienstreisen von Professor:innen häufig nicht abgerechnet wurden. Um das Ausmaß dieser nicht erfassten Reisen und die damit verbundenen Emissionen zu bestimmen, wurde eine Umfrage erstellt, die eine genauere Abschätzung ermöglichen soll.&lt;br /&gt;
* Weiterer Punkt sind die Bahnreisen, bei denen auch die Antriebsart der Züge für die Bilanzierung von Bedeutung wäre, jedoch sind diese schwierig zu erfassen und eine automatisierte Wegstrecken-Ermittlung ist ebenfalls problematisch.&lt;br /&gt;
* Mehr Informationen zum Projekt COUNTS auf der Website: https://uol.de/hochnina/counts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Break-Out-Räume ==&lt;br /&gt;
* Den Teilnehmenden wurden folgende Leitfragen zur Orientierung vorgeschlagen:&lt;br /&gt;
*# Welche Daten werden bisher erfasst und welche Daten fehlen noch im digitalen Tool?&lt;br /&gt;
*# Wie geht ihr damit um, wenn Daten im Tool nicht abgefragt werden?&lt;br /&gt;
*# Welche Bedarfe gibt es noch?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergebnis-Zusammenfassung der Break-Out-Räume===&lt;br /&gt;
* HIS/QIS-SVA: Frage, die sich gestellt wurde: Sind HIS und QIS-SVA das Gleiche? Diskussion über fehlende Startpunkte und Zwischenstopps in den Systemen. Konsens: Diese sollten erst bei der Abrechnung erfasst werden, um den Antrag zu erleichtern und flexible Anpassungen zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
* SAP: Auslandssemester waren hier Thema, Herausforderung bei der Erfassung von Studierendenmobilität. Diskussion über Annahme, dass 1 % der Studierenden in ein Auslandssemester gehen und Langstreckenflüge nutzen, sowie mögliche Integration von Erasmus-Daten zur besseren Erfassung der realen Mobilitätsströme. Ein weiteres Thema war der Nachteil von SAP, da Reiseketten nicht nachvollziehbar sind (wo ist die Person auf ein anderes Verkehrsmittel umgestiegen etc.).&lt;br /&gt;
* Weitere Frage ist, wie man die Daten von Reiseanbietenden und Buchungssoftwaren integrieren könnte. Vorteil einer direkten Anbindung an Buchungssysteme zur genauen Emissionsberechnung. Herausforderung: Finanzielle und technische Umsetzung.&lt;br /&gt;
* Noch kein Tool: Diskussion über zentrale Erfassung und die Nutzung pauschaler Berechnungsmethoden aufgrund fehlender einheitlicher Strukturen.&lt;br /&gt;
* Weiteres: In diesem Raum wurde die Studierendenmobilität diskutiert. Unklare Erfassung von Erasmus- und Pendlerströmen. Beispiel OVGU: 4.000 Tonnen CO2 durch Pendlerverkehr, wobei einige Bereiche nicht bilanziert sind, wie zum Beispiel Internationales. Notwendigkeit einer präziseren Datenerfassung wird betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskussion im Chat (Fragen und Antworten) ==&lt;br /&gt;
* Frage: Wie wird die Distanz für Zugreisen berechnet?  &lt;br /&gt;
** Berechnung erfolgt über ein R-Paket, welches auf OpenStreetMap-Daten zugreifen kann und darüber dann die Distanzen berechnen kann. Das Paket ist frei zugänglich.&lt;br /&gt;
* Frage: Wie kann man nachvollziehen, mit welchem Transportmittel die längste Strecke zurückgelegt wurde?  &lt;br /&gt;
** Das kann man nicht komplett bestimmen. Falls zum Beispiel Flugzeug und Bahn aufgezählt werden, wird davon ausgegangen, dass es das Flugzeug war.&lt;br /&gt;
* Frage: Sollten extern eingeladene Angestellte bilanziert werden?  &lt;br /&gt;
** Derzeit nicht, aber es gab bereits Anfragen, bei denen Dozierende bilanziert werden wollten. In einer großen Hochschulbilanzierung soll es aber nicht durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
* Frage: Wie wird verfahren, wenn eine Hochschule für Dienstreisen bezahlt, aber eine andere die Kosten übernimmt?  &lt;br /&gt;
** Keine standardisierte Erfassung, Transparenz über solche Reisen fehlt.&lt;br /&gt;
* Frage: Wo wird die Datengrundlage für die Berechnung gesetzt?  &lt;br /&gt;
** Unterschiedlich – Finanzbuchhaltung als Notlösung, grundsätzlich genauere Werte durch spezifische Dienstreise-Datensätze.&lt;br /&gt;
* Frage: In NRW gibt es eine Arbeitsgruppe zur klimaneutralen Landesverwaltung, an der sich auch Hochschulen beteiligen. Diese Gruppe arbeitet an einem Berichtssystem zur Treibhausgasbilanzierung und setzt Standards fest. Beispielsweise werden Kilometer mit Geodaten berechnet. Besonders interessant ist die Berechnung von Flugemissionen: Diese basiert auf einer IFEU-Studie (Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg) unter Verwendung von TREMOD-Daten (Transport Emission Model). Dabei werden sechs verschiedene Distanzklassen und Flughöhen berücksichtigt, um präzise Emissionsfaktoren im Tool zu hinterlegen. Dadurch müssen die Mitarbeitenden keine eigenen Berechnungen durchführen.  &lt;br /&gt;
** Das IFEU-Institut stellt ein Webtool zur Bilanzierung auf der Website FlyingLess zur Verfügung, das alle relevanten Daten liefern sollte. Atmosfair bietet ähnliche Daten, wird jedoch als weniger transparent und schwer handhabbar beschrieben.&lt;br /&gt;
** Es bringt wenig, jede einzelne Tonne CO₂ mit großem Aufwand exakt zu berechnen – stattdessen sollte man mit einem praktikablen Rahmen arbeiten.&lt;br /&gt;
** Ein weiterer wichtiger Punkt beim Bilanzrahmen: Es werden nur Reisen bilanziert, die über die Hochschule abgerechnet werden. Wenn ein Dozent oder eine Dozentin eingeladen wird und die Kosten von einer anderen Institution übernommen werden, erscheint diese Reise nicht in der Hochschulbilanz.&lt;br /&gt;
** Bei der Studierendenmobilität bestehen Unsicherheiten hinsichtlich der Erfassung von Incomings und Outgoings. Während einige Hochschulen nur ausgehende Studierende berücksichtigen, bilanzieren einige angelsächsische Universitäten beide Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Links und Informationen==&lt;br /&gt;
* Präsentation zum Vortrag COUNTS:&lt;br /&gt;
* MyClimate Flugrechner: http://www.myclimate.org&lt;br /&gt;
* Tidygeocoder (RStudio) wurde zur Schätzung der Streckenlängen genutzt und ist frei zugänglich&lt;br /&gt;
* Klimaschutzkonzept Hochschule Magdeburg-Stendal: [https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/Klimaschutzkonzept_h2_2022.pdf Formeln Klimaschutzkonzept auf Seite 17]&lt;br /&gt;
* THG-Rechner für Flugemissionen: https://flyingless.de/thg-rechner&lt;br /&gt;
** Die Abfrage von Einzelflügen (direkt ohne Anmeldung) oder der Upload eines ganzen Datensatzes (Anmeldung erforderlich) ist möglich.&lt;br /&gt;
* GHG emissions reporting of air travel in academic institutions:Data collection, methods, results and communication: https://flyingless.de/fileadmin/user_upload/FlyingLess/Documents/Reports/FlyingLess_Report_GHG_Monitoring.pdf&lt;br /&gt;
* Projektwebsite COUNTS: https://uol.de/hochnina/counts&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Helen</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Mobilit%C3%A4t_an_deutschen_Hochschulen_%E2%80%93_Wie_lassen_sich_Dienstreisen_an_Hochschulen_effizient_auswerten%3F,_18.03.25&amp;diff=22177</id>
		<title>Mobilität an deutschen Hochschulen – Wie lassen sich Dienstreisen an Hochschulen effizient auswerten?, 18.03.25</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Mobilit%C3%A4t_an_deutschen_Hochschulen_%E2%80%93_Wie_lassen_sich_Dienstreisen_an_Hochschulen_effizient_auswerten%3F,_18.03.25&amp;diff=22177"/>
		<updated>2025-05-07T11:07:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Helen: /* Vortrag: Projekt COUNTS (Zwischenstand des Leitfadens zur Dienstreiseabrechnung) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hubs der DG HochN&lt;br /&gt;
|hub_kat=Community Hubs,Hub – Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen&lt;br /&gt;
|titel=Wie lassen sich Dienstreisen an Hochschulen effizient auswerten?&lt;br /&gt;
|kurz=In diesem Hub werden verschiedene Ansätze zur digitalen Datenerhebung und Auswertung von Dienstreisen beleuchtet. Expert:innen stellen Praxisbeispiele des niedersächsischen Netzwerks HochNiNa und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg vor. Im Anschluss wird gemeinsam über die Herausforderungen und Lösungsansätze diskutiert.&lt;br /&gt;
|datum=2025-03-18T10:00:00.000Z&lt;br /&gt;
|thema=Dienstreisen&lt;br /&gt;
|bezug=Nachhaltigkeit, Klimaneutralität, Mobilität, Betrieb&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Agenda und Informationen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Moderatorin: Julia Twachtmann  &lt;br /&gt;
* Datum: 18.03.2025  &lt;br /&gt;
* Zeit: 10:00 Uhr – 11:30 Uhr&lt;br /&gt;
* Ort: Online&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Begrüßung durch die Moderatorin ==&lt;br /&gt;
* Erläuterung des Ablaufplans&lt;br /&gt;
* Vorstellung der Hub-Thematik &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Präsentation: Best Practice Beispiele von der Hochschule Magdeburg-Stendal ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vorstellung von Best-Practice-Beispielen zur Erfassung und Auswertung von Dienstreisen.&lt;br /&gt;
* Schwierigkeiten bei der digitalen Auswertung werden thematisiert. Die bisherige manuelle Datenauswertung war sehr zeitaufwändig, da sie händisch ablief. Daher ist die Umstellung auf ein digitales Tool vorgesehen, welches beispielsweise Parameter zur Wahl des Verkehrsmittels enthalten kann.&lt;br /&gt;
* Definition von Parametern zur Förderung nachhaltiger Mobilität, da Mobilität einen erheblichen Einfluss auf die Treibhausgasemissionen hat.&lt;br /&gt;
* Durchführung einer Mentimeter-Umfrage mit folgenden Fragen und Ergebnissen:&lt;br /&gt;
*# Frage: Warum nehmen die Teilnehmenden am heutigen Meeting teil?&lt;br /&gt;
*#* Antwort: Mehrheitlich, um von anderen zu lernen&lt;br /&gt;
*# Frage: In welcher Funktion nehmen die Teilnehmenden teil?&lt;br /&gt;
*#* Antwort: Meist als &amp;quot;Sonstige&amp;quot; (Projektmanager:innen, Mobilitätsmanager:innen, Qualitätsmanager:innen), gefolgt von Nachhaltigkeits- und Klimaschutzmanager:innen&lt;br /&gt;
*# Frage: Welches System wird zur Erfassung von Dienstreisen genutzt?&lt;br /&gt;
*#* Antwort: umfassen z.B. SAP, HIS-RKA und MACH ERP.&lt;br /&gt;
*# Frage: Wurde bereits versucht, die Dienstreisedaten auszuwerten?&lt;br /&gt;
*#* Antwort: unter anderem zeitaufwendig, mühsam, „Ja“ und „Nein“ beides vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vortrag OVGU==&lt;br /&gt;
* Analyse der Emissionen für Dienstreisen basierend auf vorhandenen Abrechnungsdatensätzen.&lt;br /&gt;
* Herausforderungen durch unzureichende Auflösung der Daten (nur ein Ort pro Tag, keine exakte Verkehrsmittelzuordnung).&lt;br /&gt;
* Berechnung der Distanzen mithilfe des R-Pakets und Zuordnung der CO2-Emissionen basierend auf dem klimaschädlichsten Verkehrsmittel.&lt;br /&gt;
* Probleme die dabei aufgetreten sind: Tippfehler in Ortsangaben, fehlende nicht abgerechnete Dienstreisen, lange Abrechnungsfristen.&lt;br /&gt;
* In den letzten Jahren wurden 1000-1500 Tonnen CO2-Äquivalente gemessen. Hierbei ist die wesentliche Unbekannte, wenn kein Verkehrsmittel angegeben wurde. Es wurden drei Distanzkategorien entwickelt (Interkontinental, intereuropäisch und innerdeutsch), bei jeder Kategorie wird definiert, wie der Verkehrsmittelmix zusammengesetzt ist (hier wurde sich auf Flugzeug, Auto und Bahn beschränkt, wobei letzteres zwischen Nah- und Fernverkehr differenziert wurde). Danach Bildung eines Emissionsfaktors.&lt;br /&gt;
* 90 % der CO2-Emissionen aus Dienstreisen stammen aus Flugreisen. Darum wird empfohlen, sich bei den Dienstreisen auf das Flugzeug zu konzentrieren.&lt;br /&gt;
* OVGU berechnet die Strecken streckenspezifisch mit Formel (von der Website MyClimate).&lt;br /&gt;
* Beim Verkehrsmittel Auto werden mit Faktoren des Umweltbundesamtes (standardisierte Emissionsfaktoren) gerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vortrag: Projekt COUNTS (Zwischenstand des Leitfadens zur Dienstreiseabrechnung)==&lt;br /&gt;
* Das Projekt COUNTS (Standardisierung, Weiterentwi&amp;lt;u&amp;gt;c&amp;lt;/u&amp;gt;klung und K&amp;lt;u&amp;gt;o&amp;lt;/u&amp;gt;mm&amp;lt;u&amp;gt;u&amp;lt;/u&amp;gt;nikation vo&amp;lt;u&amp;gt;n&amp;lt;/u&amp;gt; &amp;lt;u&amp;gt;T&amp;lt;/u&amp;gt;reibhausgasbilanzen niedersächsischer Hoch&amp;lt;u&amp;gt;s&amp;lt;/u&amp;gt;chulen) entwickelt einen einheitlichen Treibhausgasbilanzrahmen und anschließend ein Bilanzierungstool für niedersächsische Hochschulen.&lt;br /&gt;
* COUNTS wird vom Netzwerk Nachhaltigkeit Niedersächsischer Hochschulen (HochNiNa) stellvertretend an der Uni Oldenburg koordiniert und hat eine Laufzeit von August 2023 bis Juli 2026.&lt;br /&gt;
* Hintergrund: Klimaneutralitätsziel der niedersächsischen Hochschulen bis 2035.&lt;br /&gt;
* Im Rahmen des Projekts arbeiten 4 Taskforces, die jeweils verschiedene Themenschwerpunkte behandeln. Hier wird die Taskforce 3 vorgestellt (Dienstreisen und Auslandssemester).&lt;br /&gt;
* Analyse bestehender Bilanzierungspraktiken zeigt große Unterschiede in der Erfassung und der jeweiligen Datengüte, auch durch die Nutzung unterschiedlicher Tools.&lt;br /&gt;
* Mobilitätsbezogene Emissionen machen 45 % der Gesamtemissionen aus.&lt;br /&gt;
* Grundidee der Taskforce: Entscheidungsbäume sollen eine einheitliche Bilanzierung ermöglichen. Es wird davon ausgegangen, dass eine bessere Datengüte mit höheren Emissionen einhergeht (könnte ein negativer Anreiz sein).&lt;br /&gt;
* Zentrale Erkenntnisse: Nach eingehender Diskussion wurde entschieden, den Bilanzrahmen auf „Outgoing“-Personen zu beschränken, und „Incoming“-Personen nicht zu berücksichtigen. Zudem wurde festgestellt, dass Dienstreisen von Professor:innen häufig nicht abgerechnet wurden. Um das Ausmaß dieser nicht erfassten Reisen und die damit verbundenen Emissionen zu bestimmen, wurde eine Umfrage erstellt, die eine genauere Abschätzung ermöglichen soll.&lt;br /&gt;
* Weiterer Punkt sind die Bahnreisen, bei denen auch die Antriebsart der Züge für die Bilanzierung von Bedeutung wäre, jedoch sind diese schwierig zu erfassen und eine automatisierte Wegstreckenermittlung ist ebenfalls problematisch.&lt;br /&gt;
* Mehr Informationen zum Projekt COUNTS auf der Website: https://uol.de/hochnina/counts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Break-Out-Räume ==&lt;br /&gt;
* Den Teilnehmenden wurden folgende Leitfragen zur Orientierung vorgeschlagen:&lt;br /&gt;
*# Welche Daten werden bisher erfasst und welche Daten fehlen noch im digitalen Tool?&lt;br /&gt;
*# Wie geht ihr damit um, wenn Daten im Tool nicht abgefragt werden?&lt;br /&gt;
*# Welche Bedarfe gibt es noch?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergebnis-Zusammenfassung der Break-Out-Räume===&lt;br /&gt;
* HIS/QIS-SVA: Frage, die sich gestellt wurde: Sind HIS und QIS-SVA das Gleiche? Diskussion über fehlende Startpunkte und Zwischenstopps in den Systemen. Konsens: Diese sollten erst bei der Abrechnung erfasst werden, um den Antrag zu erleichtern und flexible Anpassungen zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
* SAP: Auslandssemester waren hier Thema, Herausforderung bei der Erfassung von Studierendenmobilität. Diskussion über Annahme, dass 1 % der Studierenden in ein Auslandssemester gehen und Langstreckenflüge nutzen, sowie mögliche Integration von Erasmus-Daten zur besseren Erfassung der realen Mobilitätsströme. Ein weiteres Thema war der Nachteil von SAP, da Reiseketten nicht nachvollziehbar sind (wo ist die Person auf ein anderes Verkehrsmittel umgestiegen etc.).&lt;br /&gt;
* Weitere Frage ist, wie man die Daten von Reiseanbietenden und Buchungssoftwaren integrieren könnte. Vorteil einer direkten Anbindung an Buchungssysteme zur genauen Emissionsberechnung. Herausforderung: Finanzielle und technische Umsetzung.&lt;br /&gt;
* Noch kein Tool: Diskussion über zentrale Erfassung und die Nutzung pauschaler Berechnungsmethoden aufgrund fehlender einheitlicher Strukturen.&lt;br /&gt;
* Weiteres: In diesem Raum wurde die Studierendenmobilität diskutiert. Unklare Erfassung von Erasmus- und Pendlerströmen. Beispiel OVGU: 4.000 Tonnen CO2 durch Pendlerverkehr, wobei einige Bereiche nicht bilanziert sind, wie zum Beispiel Internationales. Notwendigkeit einer präziseren Datenerfassung wird betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskussion im Chat (Fragen und Antworten) ==&lt;br /&gt;
* Frage: Wie wird die Distanz für Zugreisen berechnet?  &lt;br /&gt;
** Berechnung erfolgt über ein R-Paket, welches auf OpenStreetMap-Daten zugreifen kann und darüber dann die Distanzen berechnen kann. Das Paket ist frei zugänglich.&lt;br /&gt;
* Frage: Wie kann man nachvollziehen, mit welchem Transportmittel die längste Strecke zurückgelegt wurde?  &lt;br /&gt;
** Das kann man nicht komplett bestimmen. Falls zum Beispiel Flugzeug und Bahn aufgezählt werden, wird davon ausgegangen, dass es das Flugzeug war.&lt;br /&gt;
* Frage: Sollten extern eingeladene Angestellte bilanziert werden?  &lt;br /&gt;
** Derzeit nicht, aber es gab bereits Anfragen, bei denen Dozierende bilanziert werden wollten. In einer großen Hochschulbilanzierung soll es aber nicht durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
* Frage: Wie wird verfahren, wenn eine Hochschule für Dienstreisen bezahlt, aber eine andere die Kosten übernimmt?  &lt;br /&gt;
** Keine standardisierte Erfassung, Transparenz über solche Reisen fehlt.&lt;br /&gt;
* Frage: Wo wird die Datengrundlage für die Berechnung gesetzt?  &lt;br /&gt;
** Unterschiedlich – Finanzbuchhaltung als Notlösung, grundsätzlich genauere Werte durch spezifische Dienstreise-Datensätze.&lt;br /&gt;
* Frage: In NRW gibt es eine Arbeitsgruppe zur klimaneutralen Landesverwaltung, an der sich auch Hochschulen beteiligen. Diese Gruppe arbeitet an einem Berichtssystem zur Treibhausgasbilanzierung und setzt Standards fest. Beispielsweise werden Kilometer mit Geodaten berechnet. Besonders interessant ist die Berechnung von Flugemissionen: Diese basiert auf einer IFEU-Studie (Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg) unter Verwendung von TREMOD-Daten (Transport Emission Model). Dabei werden sechs verschiedene Distanzklassen und Flughöhen berücksichtigt, um präzise Emissionsfaktoren im Tool zu hinterlegen. Dadurch müssen die Mitarbeitenden keine eigenen Berechnungen durchführen.  &lt;br /&gt;
** Das IFEU-Institut stellt ein Webtool zur Bilanzierung auf der Website FlyingLess zur Verfügung, das alle relevanten Daten liefern sollte. Atmosfair bietet ähnliche Daten, wird jedoch als weniger transparent und schwer handhabbar beschrieben.&lt;br /&gt;
** Es bringt wenig, jede einzelne Tonne CO₂ mit großem Aufwand exakt zu berechnen – stattdessen sollte man mit einem praktikablen Rahmen arbeiten.&lt;br /&gt;
** Ein weiterer wichtiger Punkt beim Bilanzrahmen: Es werden nur Reisen bilanziert, die über die Hochschule abgerechnet werden. Wenn ein Dozent oder eine Dozentin eingeladen wird und die Kosten von einer anderen Institution übernommen werden, erscheint diese Reise nicht in der Hochschulbilanz.&lt;br /&gt;
** Bei der Studierendenmobilität bestehen Unsicherheiten hinsichtlich der Erfassung von Incomings und Outgoings. Während einige Hochschulen nur ausgehende Studierende berücksichtigen, bilanzieren einige angelsächsische Universitäten beide Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Links und Informationen==&lt;br /&gt;
* MyClimate Flugrechner: http://www.myclimate.org&lt;br /&gt;
* Tidygeocoder (RStudio) wurde zur Schätzung der Streckenlängen genutzt und ist frei zugänglich&lt;br /&gt;
* Klimaschutzkonzept Hochschule Magdeburg-Stendal: [https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/Klimaschutzkonzept_h2_2022.pdf Formeln Klimaschutzkonzept auf Seite 17]&lt;br /&gt;
* THG-Rechner für Flugemissionen: https://flyingless.de/thg-rechner&lt;br /&gt;
** Die Abfrage von Einzelflügen (direkt ohne Anmeldung) oder der Upload eines ganzen Datensatzes (Anmeldung erforderlich) ist möglich.&lt;br /&gt;
* GHG emissions reporting of air travel in academic institutions:Data collection, methods, results and communication: https://flyingless.de/fileadmin/user_upload/FlyingLess/Documents/Reports/FlyingLess_Report_GHG_Monitoring.pdf&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Helen</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Mobilit%C3%A4t_an_deutschen_Hochschulen_%E2%80%93_Wie_lassen_sich_Dienstreisen_an_Hochschulen_effizient_auswerten%3F,_18.03.25&amp;diff=22176</id>
		<title>Mobilität an deutschen Hochschulen – Wie lassen sich Dienstreisen an Hochschulen effizient auswerten?, 18.03.25</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Mobilit%C3%A4t_an_deutschen_Hochschulen_%E2%80%93_Wie_lassen_sich_Dienstreisen_an_Hochschulen_effizient_auswerten%3F,_18.03.25&amp;diff=22176"/>
		<updated>2025-05-07T10:36:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Helen: /* Vortrag: Projekt COUNTS (Zwischenstand des Leitfadens zur Dienstreiseabrechnung) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hubs der DG HochN&lt;br /&gt;
|hub_kat=Community Hubs,Hub – Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen&lt;br /&gt;
|titel=Wie lassen sich Dienstreisen an Hochschulen effizient auswerten?&lt;br /&gt;
|kurz=In diesem Hub werden verschiedene Ansätze zur digitalen Datenerhebung und Auswertung von Dienstreisen beleuchtet. Expert:innen stellen Praxisbeispiele des niedersächsischen Netzwerks HochNiNa und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg vor. Im Anschluss wird gemeinsam über die Herausforderungen und Lösungsansätze diskutiert.&lt;br /&gt;
|datum=2025-03-18T10:00:00.000Z&lt;br /&gt;
|thema=Dienstreisen&lt;br /&gt;
|bezug=Nachhaltigkeit, Klimaneutralität, Mobilität, Betrieb&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Agenda und Informationen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Moderatorin: Julia Twachtmann  &lt;br /&gt;
* Datum: 18.03.2025  &lt;br /&gt;
* Zeit: 10:00 Uhr – 11:30 Uhr&lt;br /&gt;
* Ort: Online&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Begrüßung durch die Moderatorin ==&lt;br /&gt;
* Erläuterung des Ablaufplans&lt;br /&gt;
* Vorstellung der Hub-Thematik &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Präsentation: Best Practice Beispiele von der Hochschule Magdeburg-Stendal ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vorstellung von Best-Practice-Beispielen zur Erfassung und Auswertung von Dienstreisen.&lt;br /&gt;
* Schwierigkeiten bei der digitalen Auswertung werden thematisiert. Die bisherige manuelle Datenauswertung war sehr zeitaufwändig, da sie händisch ablief. Daher ist die Umstellung auf ein digitales Tool vorgesehen, welches beispielsweise Parameter zur Wahl des Verkehrsmittels enthalten kann.&lt;br /&gt;
* Definition von Parametern zur Förderung nachhaltiger Mobilität, da Mobilität einen erheblichen Einfluss auf die Treibhausgasemissionen hat.&lt;br /&gt;
* Durchführung einer Mentimeter-Umfrage mit folgenden Fragen und Ergebnissen:&lt;br /&gt;
*# Frage: Warum nehmen die Teilnehmenden am heutigen Meeting teil?&lt;br /&gt;
*#* Antwort: Mehrheitlich, um von anderen zu lernen&lt;br /&gt;
*# Frage: In welcher Funktion nehmen die Teilnehmenden teil?&lt;br /&gt;
*#* Antwort: Meist als &amp;quot;Sonstige&amp;quot; (Projektmanager:innen, Mobilitätsmanager:innen, Qualitätsmanager:innen), gefolgt von Nachhaltigkeits- und Klimaschutzmanager:innen&lt;br /&gt;
*# Frage: Welches System wird zur Erfassung von Dienstreisen genutzt?&lt;br /&gt;
*#* Antwort: umfassen z.B. SAP, HIS-RKA und MACH ERP.&lt;br /&gt;
*# Frage: Wurde bereits versucht, die Dienstreisedaten auszuwerten?&lt;br /&gt;
*#* Antwort: unter anderem zeitaufwendig, mühsam, „Ja“ und „Nein“ beides vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vortrag OVGU==&lt;br /&gt;
* Analyse der Emissionen für Dienstreisen basierend auf vorhandenen Abrechnungsdatensätzen.&lt;br /&gt;
* Herausforderungen durch unzureichende Auflösung der Daten (nur ein Ort pro Tag, keine exakte Verkehrsmittelzuordnung).&lt;br /&gt;
* Berechnung der Distanzen mithilfe des R-Pakets und Zuordnung der CO2-Emissionen basierend auf dem klimaschädlichsten Verkehrsmittel.&lt;br /&gt;
* Probleme die dabei aufgetreten sind: Tippfehler in Ortsangaben, fehlende nicht abgerechnete Dienstreisen, lange Abrechnungsfristen.&lt;br /&gt;
* In den letzten Jahren wurden 1000-1500 Tonnen CO2-Äquivalente gemessen. Hierbei ist die wesentliche Unbekannte, wenn kein Verkehrsmittel angegeben wurde. Es wurden drei Distanzkategorien entwickelt (Interkontinental, intereuropäisch und innerdeutsch), bei jeder Kategorie wird definiert, wie der Verkehrsmittelmix zusammengesetzt ist (hier wurde sich auf Flugzeug, Auto und Bahn beschränkt, wobei letzteres zwischen Nah- und Fernverkehr differenziert wurde). Danach Bildung eines Emissionsfaktors.&lt;br /&gt;
* 90 % der CO2-Emissionen aus Dienstreisen stammen aus Flugreisen. Darum wird empfohlen, sich bei den Dienstreisen auf das Flugzeug zu konzentrieren.&lt;br /&gt;
* OVGU berechnet die Strecken streckenspezifisch mit Formel (von der Website MyClimate).&lt;br /&gt;
* Beim Verkehrsmittel Auto werden mit Faktoren des Umweltbundesamtes (standardisierte Emissionsfaktoren) gerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vortrag: Projekt COUNTS (Zwischenstand des Leitfadens zur Dienstreiseabrechnung)==&lt;br /&gt;
* Das Projekt COUNTS an der Uni Oldenburg entwickelt einen einheitlichen Treibhausgasbilanzrahmen für niedersächsische Hochschulen.&lt;br /&gt;
* COUNTS wird vom Netzwerk Nachhaltigkeit Niedersächsischer Hochschulen (HochNiNa) koordiniert und hat eine Laufzeit von August 2023 bis Juli 2026.&lt;br /&gt;
* Hintergrund: Klimaneutralitätsziel der niedersächsischen Hochschulen bis 2035.&lt;br /&gt;
* Es gibt in dem Projekt 4 Taskforces, die unterschiedliche Themen behandeln. Hier wird die Taskforce 3 vorgestellt (Dienstreisen und Auslandssemester).&lt;br /&gt;
* Analyse bestehender Bilanzierungspraktiken zeigt große Unterschiede in der Erfassung und der jeweiligen Datengüte, auch durch die Nutzung unterschiedlicher Tools.&lt;br /&gt;
* Mobilitätsbezogene Emissionen machen 45 % der Gesamtemissionen aus.&lt;br /&gt;
* Grundidee der Taskforce: Entscheidungsbäume sollen eine einheitliche Bilanzierung ermöglichen. Es wird davon ausgegangen, dass eine bessere Datengüte mit höheren Emissionen einhergeht (könnte ein negativer Anreiz sein).&lt;br /&gt;
* Zentrale Erkenntnisse: Nach eingehender Diskussion wurde entschieden, den Bilanzrahmen auf „Outgoing“-Personen zu beschränken, und „Incoming“-Personen nicht zu berücksichtigen. Zudem wurde festgestellt, dass Dienstreisen von Professor:innen häufig nicht abgerechnet wurden. Um das Ausmaß dieser nicht erfassten Reisen und die damit verbundenen Emissionen zu bestimmen, wurde eine Umfrage erstellt, die eine genauere Abschätzung ermöglichen soll.&lt;br /&gt;
* Weiterer Punkt sind die Bahnreisen, bei denen auch die Antriebsart der Züge für die Bilanzierung von Bedeutung wäre, jedoch sind diese schwierig zu erfassen und eine automatisierte Wegstreckenermittlung ist ebenfalls problematisch.&lt;br /&gt;
* Mehr Informationen zum Projekt COUNTS auf der Website: https://uol.de/hochnina/counts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Break-Out-Räume ==&lt;br /&gt;
* Den Teilnehmenden wurden folgende Leitfragen zur Orientierung vorgeschlagen:&lt;br /&gt;
*# Welche Daten werden bisher erfasst und welche Daten fehlen noch im digitalen Tool?&lt;br /&gt;
*# Wie geht ihr damit um, wenn Daten im Tool nicht abgefragt werden?&lt;br /&gt;
*# Welche Bedarfe gibt es noch?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergebnis-Zusammenfassung der Break-Out-Räume===&lt;br /&gt;
* HIS/QIS-SVA: Frage, die sich gestellt wurde: Sind HIS und QIS-SVA das Gleiche? Diskussion über fehlende Startpunkte und Zwischenstopps in den Systemen. Konsens: Diese sollten erst bei der Abrechnung erfasst werden, um den Antrag zu erleichtern und flexible Anpassungen zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
* SAP: Auslandssemester waren hier Thema, Herausforderung bei der Erfassung von Studierendenmobilität. Diskussion über Annahme, dass 1 % der Studierenden in ein Auslandssemester gehen und Langstreckenflüge nutzen, sowie mögliche Integration von Erasmus-Daten zur besseren Erfassung der realen Mobilitätsströme. Ein weiteres Thema war der Nachteil von SAP, da Reiseketten nicht nachvollziehbar sind (wo ist die Person auf ein anderes Verkehrsmittel umgestiegen etc.).&lt;br /&gt;
* Weitere Frage ist, wie man die Daten von Reiseanbietenden und Buchungssoftwaren integrieren könnte. Vorteil einer direkten Anbindung an Buchungssysteme zur genauen Emissionsberechnung. Herausforderung: Finanzielle und technische Umsetzung.&lt;br /&gt;
* Noch kein Tool: Diskussion über zentrale Erfassung und die Nutzung pauschaler Berechnungsmethoden aufgrund fehlender einheitlicher Strukturen.&lt;br /&gt;
* Weiteres: In diesem Raum wurde die Studierendenmobilität diskutiert. Unklare Erfassung von Erasmus- und Pendlerströmen. Beispiel OVGU: 4.000 Tonnen CO2 durch Pendlerverkehr, wobei einige Bereiche nicht bilanziert sind, wie zum Beispiel Internationales. Notwendigkeit einer präziseren Datenerfassung wird betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskussion im Chat (Fragen und Antworten) ==&lt;br /&gt;
* Frage: Wie wird die Distanz für Zugreisen berechnet?  &lt;br /&gt;
** Berechnung erfolgt über ein R-Paket, welches auf OpenStreetMap-Daten zugreifen kann und darüber dann die Distanzen berechnen kann. Das Paket ist frei zugänglich.&lt;br /&gt;
* Frage: Wie kann man nachvollziehen, mit welchem Transportmittel die längste Strecke zurückgelegt wurde?  &lt;br /&gt;
** Das kann man nicht komplett bestimmen. Falls zum Beispiel Flugzeug und Bahn aufgezählt werden, wird davon ausgegangen, dass es das Flugzeug war.&lt;br /&gt;
* Frage: Sollten extern eingeladene Angestellte bilanziert werden?  &lt;br /&gt;
** Derzeit nicht, aber es gab bereits Anfragen, bei denen Dozierende bilanziert werden wollten. In einer großen Hochschulbilanzierung soll es aber nicht durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
* Frage: Wie wird verfahren, wenn eine Hochschule für Dienstreisen bezahlt, aber eine andere die Kosten übernimmt?  &lt;br /&gt;
** Keine standardisierte Erfassung, Transparenz über solche Reisen fehlt.&lt;br /&gt;
* Frage: Wo wird die Datengrundlage für die Berechnung gesetzt?  &lt;br /&gt;
** Unterschiedlich – Finanzbuchhaltung als Notlösung, grundsätzlich genauere Werte durch spezifische Dienstreise-Datensätze.&lt;br /&gt;
* Frage: In NRW gibt es eine Arbeitsgruppe zur klimaneutralen Landesverwaltung, an der sich auch Hochschulen beteiligen. Diese Gruppe arbeitet an einem Berichtssystem zur Treibhausgasbilanzierung und setzt Standards fest. Beispielsweise werden Kilometer mit Geodaten berechnet. Besonders interessant ist die Berechnung von Flugemissionen: Diese basiert auf einer IFEU-Studie (Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg) unter Verwendung von TREMOD-Daten (Transport Emission Model). Dabei werden sechs verschiedene Distanzklassen und Flughöhen berücksichtigt, um präzise Emissionsfaktoren im Tool zu hinterlegen. Dadurch müssen die Mitarbeitenden keine eigenen Berechnungen durchführen.  &lt;br /&gt;
** Das IFEU-Institut stellt ein Webtool zur Bilanzierung auf der Website FlyingLess zur Verfügung, das alle relevanten Daten liefern sollte. Atmosfair bietet ähnliche Daten, wird jedoch als weniger transparent und schwer handhabbar beschrieben.&lt;br /&gt;
** Es bringt wenig, jede einzelne Tonne CO₂ mit großem Aufwand exakt zu berechnen – stattdessen sollte man mit einem praktikablen Rahmen arbeiten.&lt;br /&gt;
** Ein weiterer wichtiger Punkt beim Bilanzrahmen: Es werden nur Reisen bilanziert, die über die Hochschule abgerechnet werden. Wenn ein Dozent oder eine Dozentin eingeladen wird und die Kosten von einer anderen Institution übernommen werden, erscheint diese Reise nicht in der Hochschulbilanz.&lt;br /&gt;
** Bei der Studierendenmobilität bestehen Unsicherheiten hinsichtlich der Erfassung von Incomings und Outgoings. Während einige Hochschulen nur ausgehende Studierende berücksichtigen, bilanzieren einige angelsächsische Universitäten beide Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Links und Informationen==&lt;br /&gt;
* MyClimate Flugrechner: http://www.myclimate.org&lt;br /&gt;
* Tidygeocoder (RStudio) wurde zur Schätzung der Streckenlängen genutzt und ist frei zugänglich&lt;br /&gt;
* Klimaschutzkonzept Hochschule Magdeburg-Stendal: [https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/Klimaschutzkonzept_h2_2022.pdf Formeln Klimaschutzkonzept auf Seite 17]&lt;br /&gt;
* THG-Rechner für Flugemissionen: https://flyingless.de/thg-rechner&lt;br /&gt;
** Die Abfrage von Einzelflügen (direkt ohne Anmeldung) oder der Upload eines ganzen Datensatzes (Anmeldung erforderlich) ist möglich.&lt;br /&gt;
* GHG emissions reporting of air travel in academic institutions:Data collection, methods, results and communication: https://flyingless.de/fileadmin/user_upload/FlyingLess/Documents/Reports/FlyingLess_Report_GHG_Monitoring.pdf&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Helen</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Mobilit%C3%A4t_an_deutschen_Hochschulen_%E2%80%93_Wie_lassen_sich_Dienstreisen_an_Hochschulen_effizient_auswerten%3F,_18.03.25&amp;diff=22175</id>
		<title>Mobilität an deutschen Hochschulen – Wie lassen sich Dienstreisen an Hochschulen effizient auswerten?, 18.03.25</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Mobilit%C3%A4t_an_deutschen_Hochschulen_%E2%80%93_Wie_lassen_sich_Dienstreisen_an_Hochschulen_effizient_auswerten%3F,_18.03.25&amp;diff=22175"/>
		<updated>2025-05-07T10:14:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Helen: /* Vortrag: Projekt COUNTS (Zwischenstand des Leitfadens zur Dienstreiseabrechnung) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hubs der DG HochN&lt;br /&gt;
|hub_kat=Community Hubs,Hub – Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen&lt;br /&gt;
|titel=Wie lassen sich Dienstreisen an Hochschulen effizient auswerten?&lt;br /&gt;
|kurz=In diesem Hub werden verschiedene Ansätze zur digitalen Datenerhebung und Auswertung von Dienstreisen beleuchtet. Expert:innen stellen Praxisbeispiele des niedersächsischen Netzwerks HochNiNa und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg vor. Im Anschluss wird gemeinsam über die Herausforderungen und Lösungsansätze diskutiert.&lt;br /&gt;
|datum=2025-03-18T10:00:00.000Z&lt;br /&gt;
|thema=Dienstreisen&lt;br /&gt;
|bezug=Nachhaltigkeit, Klimaneutralität, Mobilität, Betrieb&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Agenda und Informationen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Moderatorin: Julia Twachtmann  &lt;br /&gt;
* Datum: 18.03.2025  &lt;br /&gt;
* Zeit: 10:00 Uhr – 11:30 Uhr&lt;br /&gt;
* Ort: Online&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Begrüßung durch die Moderatorin ==&lt;br /&gt;
* Erläuterung des Ablaufplans&lt;br /&gt;
* Vorstellung der Hub-Thematik &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Präsentation: Best Practice Beispiele von der Hochschule Magdeburg-Stendal ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vorstellung von Best-Practice-Beispielen zur Erfassung und Auswertung von Dienstreisen.&lt;br /&gt;
* Schwierigkeiten bei der digitalen Auswertung werden thematisiert. Die bisherige manuelle Datenauswertung war sehr zeitaufwändig, da sie händisch ablief. Daher ist die Umstellung auf ein digitales Tool vorgesehen, welches beispielsweise Parameter zur Wahl des Verkehrsmittels enthalten kann.&lt;br /&gt;
* Definition von Parametern zur Förderung nachhaltiger Mobilität, da Mobilität einen erheblichen Einfluss auf die Treibhausgasemissionen hat.&lt;br /&gt;
* Durchführung einer Mentimeter-Umfrage mit folgenden Fragen und Ergebnissen:&lt;br /&gt;
*# Frage: Warum nehmen die Teilnehmenden am heutigen Meeting teil?&lt;br /&gt;
*#* Antwort: Mehrheitlich, um von anderen zu lernen&lt;br /&gt;
*# Frage: In welcher Funktion nehmen die Teilnehmenden teil?&lt;br /&gt;
*#* Antwort: Meist als &amp;quot;Sonstige&amp;quot; (Projektmanager:innen, Mobilitätsmanager:innen, Qualitätsmanager:innen), gefolgt von Nachhaltigkeits- und Klimaschutzmanager:innen&lt;br /&gt;
*# Frage: Welches System wird zur Erfassung von Dienstreisen genutzt?&lt;br /&gt;
*#* Antwort: umfassen z.B. SAP, HIS-RKA und MACH ERP.&lt;br /&gt;
*# Frage: Wurde bereits versucht, die Dienstreisedaten auszuwerten?&lt;br /&gt;
*#* Antwort: unter anderem zeitaufwendig, mühsam, „Ja“ und „Nein“ beides vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vortrag OVGU==&lt;br /&gt;
* Analyse der Emissionen für Dienstreisen basierend auf vorhandenen Abrechnungsdatensätzen.&lt;br /&gt;
* Herausforderungen durch unzureichende Auflösung der Daten (nur ein Ort pro Tag, keine exakte Verkehrsmittelzuordnung).&lt;br /&gt;
* Berechnung der Distanzen mithilfe des R-Pakets und Zuordnung der CO2-Emissionen basierend auf dem klimaschädlichsten Verkehrsmittel.&lt;br /&gt;
* Probleme die dabei aufgetreten sind: Tippfehler in Ortsangaben, fehlende nicht abgerechnete Dienstreisen, lange Abrechnungsfristen.&lt;br /&gt;
* In den letzten Jahren wurden 1000-1500 Tonnen CO2-Äquivalente gemessen. Hierbei ist die wesentliche Unbekannte, wenn kein Verkehrsmittel angegeben wurde. Es wurden drei Distanzkategorien entwickelt (Interkontinental, intereuropäisch und innerdeutsch), bei jeder Kategorie wird definiert, wie der Verkehrsmittelmix zusammengesetzt ist (hier wurde sich auf Flugzeug, Auto und Bahn beschränkt, wobei letzteres zwischen Nah- und Fernverkehr differenziert wurde). Danach Bildung eines Emissionsfaktors.&lt;br /&gt;
* 90 % der CO2-Emissionen aus Dienstreisen stammen aus Flugreisen. Darum wird empfohlen, sich bei den Dienstreisen auf das Flugzeug zu konzentrieren.&lt;br /&gt;
* OVGU berechnet die Strecken streckenspezifisch mit Formel (von der Website MyClimate).&lt;br /&gt;
* Beim Verkehrsmittel Auto werden mit Faktoren des Umweltbundesamtes (standardisierte Emissionsfaktoren) gerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vortrag: Projekt COUNTS (Zwischenstand des Leitfadens zur Dienstreiseabrechnung)==&lt;br /&gt;
* Das Projekt COUNTS an der Uni Oldenburg entwickelt einen einheitlichen Treibhausgasbilanzrahmen für niedersächsische Hochschulen.&lt;br /&gt;
* COUNTS wird vom Netzwerk Nachhaltigkeit Niedersächsischer Hochschulen (HochNiNa) koordiniert und hat eine Laufzeit von August 2023 bis Juli 2026.&lt;br /&gt;
* Hintergrund: Klimaneutralitätsziel der niedersächsischen Hochschulen bis 2035.&lt;br /&gt;
* Mobilitätsbezogene Emissionen machen 45 % der Gesamtemissionen aus.&lt;br /&gt;
* Es gibt in dem Projekt 4 Taskforces, die unterschiedliche Themen behandeln. Hier wird die Taskforce 3 vorgestellt (Dienstreisen und Auslandssemesterreisen).&lt;br /&gt;
* Analyse bestehender Bilanzierungspraktiken zeigt große Unterschiede in der Erfassung und der jeweiligen Güte, auch durch unterschiedliche Tools die genutzt werden.&lt;br /&gt;
* Grundidee der Taskforce: Entscheidungsbäume sollen eine einheitliche Bilanzierung ermöglichen. Annahme ist hierbei, dass je genauer die Datengüte ist, desto höher sind die Emissionen (könnte ein negativer Anreiz sein).&lt;br /&gt;
* Zentrale Erkenntnisse: Beim Bilanzrahmen wurde diskutiert, ob man nur Personen bilanziert die „Outgoing“ sind und nicht „Incoming“, wobei sich auf „Outgoing“ geeinigt wurde. Zudem wurden Dienstreisen von Professor:innen auffällig oft nicht abgerechnet. Hierfür wurde eine Umfrage erstellt, die es möglich machen soll herauszufinden, wie viele Dienstreisen nicht abgerechnet wurden, um die angefallenen und nicht erfassten Emissionen einschätzen zu können.&lt;br /&gt;
* Weiterer Punkt sind die Bahnreisen, bei denen auch die Antriebsart der Züge für die Bilanzierung von Bedeutung wäre, jedoch sind diese schwierig zu erfassen und eine automatisierte Wegstreckenermittlung ist ebenfalls problematisch.&lt;br /&gt;
* Mehr Informationen auf der Website: https://uol.de/hochnina/counts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Break-Out-Räume ==&lt;br /&gt;
* Den Teilnehmenden wurden folgende Leitfragen zur Orientierung vorgeschlagen:&lt;br /&gt;
*# Welche Daten werden bisher erfasst und welche Daten fehlen noch im digitalen Tool?&lt;br /&gt;
*# Wie geht ihr damit um, wenn Daten im Tool nicht abgefragt werden?&lt;br /&gt;
*# Welche Bedarfe gibt es noch?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergebnis-Zusammenfassung der Break-Out-Räume===&lt;br /&gt;
* HIS/QIS-SVA: Frage, die sich gestellt wurde: Sind HIS und QIS-SVA das Gleiche? Diskussion über fehlende Startpunkte und Zwischenstopps in den Systemen. Konsens: Diese sollten erst bei der Abrechnung erfasst werden, um den Antrag zu erleichtern und flexible Anpassungen zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
* SAP: Auslandssemester waren hier Thema, Herausforderung bei der Erfassung von Studierendenmobilität. Diskussion über Annahme, dass 1 % der Studierenden in ein Auslandssemester gehen und Langstreckenflüge nutzen, sowie mögliche Integration von Erasmus-Daten zur besseren Erfassung der realen Mobilitätsströme. Ein weiteres Thema war der Nachteil von SAP, da Reiseketten nicht nachvollziehbar sind (wo ist die Person auf ein anderes Verkehrsmittel umgestiegen etc.).&lt;br /&gt;
* Weitere Frage ist, wie man die Daten von Reiseanbietenden und Buchungssoftwaren integrieren könnte. Vorteil einer direkten Anbindung an Buchungssysteme zur genauen Emissionsberechnung. Herausforderung: Finanzielle und technische Umsetzung.&lt;br /&gt;
* Noch kein Tool: Diskussion über zentrale Erfassung und die Nutzung pauschaler Berechnungsmethoden aufgrund fehlender einheitlicher Strukturen.&lt;br /&gt;
* Weiteres: In diesem Raum wurde die Studierendenmobilität diskutiert. Unklare Erfassung von Erasmus- und Pendlerströmen. Beispiel OVGU: 4.000 Tonnen CO2 durch Pendlerverkehr, wobei einige Bereiche nicht bilanziert sind, wie zum Beispiel Internationales. Notwendigkeit einer präziseren Datenerfassung wird betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskussion im Chat (Fragen und Antworten) ==&lt;br /&gt;
* Frage: Wie wird die Distanz für Zugreisen berechnet?  &lt;br /&gt;
** Berechnung erfolgt über ein R-Paket, welches auf OpenStreetMap-Daten zugreifen kann und darüber dann die Distanzen berechnen kann. Das Paket ist frei zugänglich.&lt;br /&gt;
* Frage: Wie kann man nachvollziehen, mit welchem Transportmittel die längste Strecke zurückgelegt wurde?  &lt;br /&gt;
** Das kann man nicht komplett bestimmen. Falls zum Beispiel Flugzeug und Bahn aufgezählt werden, wird davon ausgegangen, dass es das Flugzeug war.&lt;br /&gt;
* Frage: Sollten extern eingeladene Angestellte bilanziert werden?  &lt;br /&gt;
** Derzeit nicht, aber es gab bereits Anfragen, bei denen Dozierende bilanziert werden wollten. In einer großen Hochschulbilanzierung soll es aber nicht durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
* Frage: Wie wird verfahren, wenn eine Hochschule für Dienstreisen bezahlt, aber eine andere die Kosten übernimmt?  &lt;br /&gt;
** Keine standardisierte Erfassung, Transparenz über solche Reisen fehlt.&lt;br /&gt;
* Frage: Wo wird die Datengrundlage für die Berechnung gesetzt?  &lt;br /&gt;
** Unterschiedlich – Finanzbuchhaltung als Notlösung, grundsätzlich genauere Werte durch spezifische Dienstreise-Datensätze.&lt;br /&gt;
* Frage: In NRW gibt es eine Arbeitsgruppe zur klimaneutralen Landesverwaltung, an der sich auch Hochschulen beteiligen. Diese Gruppe arbeitet an einem Berichtssystem zur Treibhausgasbilanzierung und setzt Standards fest. Beispielsweise werden Kilometer mit Geodaten berechnet. Besonders interessant ist die Berechnung von Flugemissionen: Diese basiert auf einer IFEU-Studie (Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg) unter Verwendung von TREMOD-Daten (Transport Emission Model). Dabei werden sechs verschiedene Distanzklassen und Flughöhen berücksichtigt, um präzise Emissionsfaktoren im Tool zu hinterlegen. Dadurch müssen die Mitarbeitenden keine eigenen Berechnungen durchführen.  &lt;br /&gt;
** Das IFEU-Institut stellt ein Webtool zur Bilanzierung auf der Website FlyingLess zur Verfügung, das alle relevanten Daten liefern sollte. Atmosfair bietet ähnliche Daten, wird jedoch als weniger transparent und schwer handhabbar beschrieben.&lt;br /&gt;
** Es bringt wenig, jede einzelne Tonne CO₂ mit großem Aufwand exakt zu berechnen – stattdessen sollte man mit einem praktikablen Rahmen arbeiten.&lt;br /&gt;
** Ein weiterer wichtiger Punkt beim Bilanzrahmen: Es werden nur Reisen bilanziert, die über die Hochschule abgerechnet werden. Wenn ein Dozent oder eine Dozentin eingeladen wird und die Kosten von einer anderen Institution übernommen werden, erscheint diese Reise nicht in der Hochschulbilanz.&lt;br /&gt;
** Bei der Studierendenmobilität bestehen Unsicherheiten hinsichtlich der Erfassung von Incomings und Outgoings. Während einige Hochschulen nur ausgehende Studierende berücksichtigen, bilanzieren einige angelsächsische Universitäten beide Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Links und Informationen==&lt;br /&gt;
* MyClimate Flugrechner: http://www.myclimate.org&lt;br /&gt;
* Tidygeocoder (RStudio) wurde zur Schätzung der Streckenlängen genutzt und ist frei zugänglich&lt;br /&gt;
* Klimaschutzkonzept Hochschule Magdeburg-Stendal: [https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/Klimaschutzkonzept_h2_2022.pdf Formeln Klimaschutzkonzept auf Seite 17]&lt;br /&gt;
* THG-Rechner für Flugemissionen: https://flyingless.de/thg-rechner&lt;br /&gt;
** Die Abfrage von Einzelflügen (direkt ohne Anmeldung) oder der Upload eines ganzen Datensatzes (Anmeldung erforderlich) ist möglich.&lt;br /&gt;
* GHG emissions reporting of air travel in academic institutions:Data collection, methods, results and communication: https://flyingless.de/fileadmin/user_upload/FlyingLess/Documents/Reports/FlyingLess_Report_GHG_Monitoring.pdf&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Helen</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Mobilit%C3%A4t_an_deutschen_Hochschulen_%E2%80%93_Wie_lassen_sich_Dienstreisen_an_Hochschulen_effizient_auswerten%3F,_18.03.25&amp;diff=22174</id>
		<title>Mobilität an deutschen Hochschulen – Wie lassen sich Dienstreisen an Hochschulen effizient auswerten?, 18.03.25</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Mobilit%C3%A4t_an_deutschen_Hochschulen_%E2%80%93_Wie_lassen_sich_Dienstreisen_an_Hochschulen_effizient_auswerten%3F,_18.03.25&amp;diff=22174"/>
		<updated>2025-05-07T09:22:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Helen: /* Vortrag: Projekt COUNTS (Zwischenstand des Leitfadens zur Dienstreiseabrechnung) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hubs der DG HochN&lt;br /&gt;
|hub_kat=Community Hubs,Hub – Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen&lt;br /&gt;
|titel=Wie lassen sich Dienstreisen an Hochschulen effizient auswerten?&lt;br /&gt;
|kurz=In diesem Hub werden verschiedene Ansätze zur digitalen Datenerhebung und Auswertung von Dienstreisen beleuchtet. Expert:innen stellen Praxisbeispiele des niedersächsischen Netzwerks HochNiNa und der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg vor. Im Anschluss wird gemeinsam über die Herausforderungen und Lösungsansätze diskutiert.&lt;br /&gt;
|datum=2025-03-18T10:00:00.000Z&lt;br /&gt;
|thema=Dienstreisen&lt;br /&gt;
|bezug=Nachhaltigkeit, Klimaneutralität, Mobilität, Betrieb&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Agenda und Informationen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Moderatorin: Julia Twachtmann  &lt;br /&gt;
* Datum: 18.03.2025  &lt;br /&gt;
* Zeit: 10:00 Uhr – 11:30 Uhr&lt;br /&gt;
* Ort: Online&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Begrüßung durch die Moderatorin ==&lt;br /&gt;
* Erläuterung des Ablaufplans&lt;br /&gt;
* Vorstellung der Hub-Thematik &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Präsentation: Best Practice Beispiele von der Hochschule Magdeburg-Stendal ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vorstellung von Best-Practice-Beispielen zur Erfassung und Auswertung von Dienstreisen.&lt;br /&gt;
* Schwierigkeiten bei der digitalen Auswertung werden thematisiert. Die bisherige manuelle Datenauswertung war sehr zeitaufwändig, da sie händisch ablief. Daher ist die Umstellung auf ein digitales Tool vorgesehen, welches beispielsweise Parameter zur Wahl des Verkehrsmittels enthalten kann.&lt;br /&gt;
* Definition von Parametern zur Förderung nachhaltiger Mobilität, da Mobilität einen erheblichen Einfluss auf die Treibhausgasemissionen hat.&lt;br /&gt;
* Durchführung einer Mentimeter-Umfrage mit folgenden Fragen und Ergebnissen:&lt;br /&gt;
*# Frage: Warum nehmen die Teilnehmenden am heutigen Meeting teil?&lt;br /&gt;
*#* Antwort: Mehrheitlich, um von anderen zu lernen&lt;br /&gt;
*# Frage: In welcher Funktion nehmen die Teilnehmenden teil?&lt;br /&gt;
*#* Antwort: Meist als &amp;quot;Sonstige&amp;quot; (Projektmanager:innen, Mobilitätsmanager:innen, Qualitätsmanager:innen), gefolgt von Nachhaltigkeits- und Klimaschutzmanager:innen&lt;br /&gt;
*# Frage: Welches System wird zur Erfassung von Dienstreisen genutzt?&lt;br /&gt;
*#* Antwort: umfassen z.B. SAP, HIS-RKA und MACH ERP.&lt;br /&gt;
*# Frage: Wurde bereits versucht, die Dienstreisedaten auszuwerten?&lt;br /&gt;
*#* Antwort: unter anderem zeitaufwendig, mühsam, „Ja“ und „Nein“ beides vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vortrag OVGU==&lt;br /&gt;
* Analyse der Emissionen für Dienstreisen basierend auf vorhandenen Abrechnungsdatensätzen.&lt;br /&gt;
* Herausforderungen durch unzureichende Auflösung der Daten (nur ein Ort pro Tag, keine exakte Verkehrsmittelzuordnung).&lt;br /&gt;
* Berechnung der Distanzen mithilfe des R-Pakets und Zuordnung der CO2-Emissionen basierend auf dem klimaschädlichsten Verkehrsmittel.&lt;br /&gt;
* Probleme die dabei aufgetreten sind: Tippfehler in Ortsangaben, fehlende nicht abgerechnete Dienstreisen, lange Abrechnungsfristen.&lt;br /&gt;
* In den letzten Jahren wurden 1000-1500 Tonnen CO2-Äquivalente gemessen. Hierbei ist die wesentliche Unbekannte, wenn kein Verkehrsmittel angegeben wurde. Es wurden drei Distanzkategorien entwickelt (Interkontinental, intereuropäisch und innerdeutsch), bei jeder Kategorie wird definiert, wie der Verkehrsmittelmix zusammengesetzt ist (hier wurde sich auf Flugzeug, Auto und Bahn beschränkt, wobei letzteres zwischen Nah- und Fernverkehr differenziert wurde). Danach Bildung eines Emissionsfaktors.&lt;br /&gt;
* 90 % der CO2-Emissionen aus Dienstreisen stammen aus Flugreisen. Darum wird empfohlen, sich bei den Dienstreisen auf das Flugzeug zu konzentrieren.&lt;br /&gt;
* OVGU berechnet die Strecken streckenspezifisch mit Formel (von der Website MyClimate).&lt;br /&gt;
* Beim Verkehrsmittel Auto werden mit Faktoren des Umweltbundesamtes (standardisierte Emissionsfaktoren) gerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Vortrag: Projekt COUNTS (Zwischenstand des Leitfadens zur Dienstreiseabrechnung)==&lt;br /&gt;
* Das Projekt COUNTS an der Uni Oldenburg entwickelt einen einheitlichen Treibhausgasbilanzrahmen für niedersächsische Hochschulen.&lt;br /&gt;
* COUNTS wird vom Netzwerk Nachhaltigkeit Niedersächsischer Hochschulen (HochNiNa) koordiniert und hat eine Laufzeit von August 2023 bis Juli 2026.&lt;br /&gt;
* Hintergrund: Klimaneutralitätsziel der niedersächsischen Hochschulen bis 2035.&lt;br /&gt;
* Mobilitätsbezogene Emissionen machen 45 % der Gesamtemissionen aus.&lt;br /&gt;
* Es gibt in dem Projekt 4 Taskforces, die unterschiedliche Themen behandeln. Hier wird die Taskforce 2 vorgestellt (Dienstreisen und Auslandssemesterreisen).&lt;br /&gt;
* Analyse bestehender Bilanzierungspraktiken zeigt große Unterschiede in der Erfassung und der jeweiligen Güte, auch durch unterschiedliche Tools die genutzt werden.&lt;br /&gt;
* Grundidee der Taskforce: Entscheidungsbäume sollen eine einheitliche Bilanzierung ermöglichen. Annahme ist hierbei, dass je genauer die Datengüte ist, desto höher sind die Emissionen (könnte ein negativer Anreiz sein).&lt;br /&gt;
* Zentrale Erkenntnisse: Beim Bilanzrahmen wurde diskutiert, ob man nur Personen bilanziert die „Outgoing“ sind und nicht „Incoming“, wobei sich auf „Outgoing“ geeinigt wurde. Zudem wurden Dienstreisen von Professor:innen auffällig oft nicht abgerechnet. Hierfür wurde eine Umfrage erstellt, die es möglich machen soll herauszufinden, wie viele Dienstreisen nicht abgerechnet wurden, um die angefallenen und nicht erfassten Emissionen einschätzen zu können.&lt;br /&gt;
* Weiterer Punkt sind die Bahnreisen, bei denen auch die Antriebsart der Züge für die Bilanzierung von Bedeutung wäre, jedoch sind diese schwierig zu erfassen und eine automatisierte Wegstreckenermittlung ist ebenfalls problematisch.&lt;br /&gt;
* Mehr Informationen auf der Website: https://uol.de/hochnina/counts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Break-Out-Räume ==&lt;br /&gt;
* Den Teilnehmenden wurden folgende Leitfragen zur Orientierung vorgeschlagen:&lt;br /&gt;
*# Welche Daten werden bisher erfasst und welche Daten fehlen noch im digitalen Tool?&lt;br /&gt;
*# Wie geht ihr damit um, wenn Daten im Tool nicht abgefragt werden?&lt;br /&gt;
*# Welche Bedarfe gibt es noch?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ergebnis-Zusammenfassung der Break-Out-Räume===&lt;br /&gt;
* HIS/QIS-SVA: Frage, die sich gestellt wurde: Sind HIS und QIS-SVA das Gleiche? Diskussion über fehlende Startpunkte und Zwischenstopps in den Systemen. Konsens: Diese sollten erst bei der Abrechnung erfasst werden, um den Antrag zu erleichtern und flexible Anpassungen zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
* SAP: Auslandssemester waren hier Thema, Herausforderung bei der Erfassung von Studierendenmobilität. Diskussion über Annahme, dass 1 % der Studierenden in ein Auslandssemester gehen und Langstreckenflüge nutzen, sowie mögliche Integration von Erasmus-Daten zur besseren Erfassung der realen Mobilitätsströme. Ein weiteres Thema war der Nachteil von SAP, da Reiseketten nicht nachvollziehbar sind (wo ist die Person auf ein anderes Verkehrsmittel umgestiegen etc.).&lt;br /&gt;
* Weitere Frage ist, wie man die Daten von Reiseanbietenden und Buchungssoftwaren integrieren könnte. Vorteil einer direkten Anbindung an Buchungssysteme zur genauen Emissionsberechnung. Herausforderung: Finanzielle und technische Umsetzung.&lt;br /&gt;
* Noch kein Tool: Diskussion über zentrale Erfassung und die Nutzung pauschaler Berechnungsmethoden aufgrund fehlender einheitlicher Strukturen.&lt;br /&gt;
* Weiteres: In diesem Raum wurde die Studierendenmobilität diskutiert. Unklare Erfassung von Erasmus- und Pendlerströmen. Beispiel OVGU: 4.000 Tonnen CO2 durch Pendlerverkehr, wobei einige Bereiche nicht bilanziert sind, wie zum Beispiel Internationales. Notwendigkeit einer präziseren Datenerfassung wird betont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskussion im Chat (Fragen und Antworten) ==&lt;br /&gt;
* Frage: Wie wird die Distanz für Zugreisen berechnet?  &lt;br /&gt;
** Berechnung erfolgt über ein R-Paket, welches auf OpenStreetMap-Daten zugreifen kann und darüber dann die Distanzen berechnen kann. Das Paket ist frei zugänglich.&lt;br /&gt;
* Frage: Wie kann man nachvollziehen, mit welchem Transportmittel die längste Strecke zurückgelegt wurde?  &lt;br /&gt;
** Das kann man nicht komplett bestimmen. Falls zum Beispiel Flugzeug und Bahn aufgezählt werden, wird davon ausgegangen, dass es das Flugzeug war.&lt;br /&gt;
* Frage: Sollten extern eingeladene Angestellte bilanziert werden?  &lt;br /&gt;
** Derzeit nicht, aber es gab bereits Anfragen, bei denen Dozierende bilanziert werden wollten. In einer großen Hochschulbilanzierung soll es aber nicht durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
* Frage: Wie wird verfahren, wenn eine Hochschule für Dienstreisen bezahlt, aber eine andere die Kosten übernimmt?  &lt;br /&gt;
** Keine standardisierte Erfassung, Transparenz über solche Reisen fehlt.&lt;br /&gt;
* Frage: Wo wird die Datengrundlage für die Berechnung gesetzt?  &lt;br /&gt;
** Unterschiedlich – Finanzbuchhaltung als Notlösung, grundsätzlich genauere Werte durch spezifische Dienstreise-Datensätze.&lt;br /&gt;
* Frage: In NRW gibt es eine Arbeitsgruppe zur klimaneutralen Landesverwaltung, an der sich auch Hochschulen beteiligen. Diese Gruppe arbeitet an einem Berichtssystem zur Treibhausgasbilanzierung und setzt Standards fest. Beispielsweise werden Kilometer mit Geodaten berechnet. Besonders interessant ist die Berechnung von Flugemissionen: Diese basiert auf einer IFEU-Studie (Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg) unter Verwendung von TREMOD-Daten (Transport Emission Model). Dabei werden sechs verschiedene Distanzklassen und Flughöhen berücksichtigt, um präzise Emissionsfaktoren im Tool zu hinterlegen. Dadurch müssen die Mitarbeitenden keine eigenen Berechnungen durchführen.  &lt;br /&gt;
** Das IFEU-Institut stellt ein Webtool zur Bilanzierung auf der Website FlyingLess zur Verfügung, das alle relevanten Daten liefern sollte. Atmosfair bietet ähnliche Daten, wird jedoch als weniger transparent und schwer handhabbar beschrieben.&lt;br /&gt;
** Es bringt wenig, jede einzelne Tonne CO₂ mit großem Aufwand exakt zu berechnen – stattdessen sollte man mit einem praktikablen Rahmen arbeiten.&lt;br /&gt;
** Ein weiterer wichtiger Punkt beim Bilanzrahmen: Es werden nur Reisen bilanziert, die über die Hochschule abgerechnet werden. Wenn ein Dozent oder eine Dozentin eingeladen wird und die Kosten von einer anderen Institution übernommen werden, erscheint diese Reise nicht in der Hochschulbilanz.&lt;br /&gt;
** Bei der Studierendenmobilität bestehen Unsicherheiten hinsichtlich der Erfassung von Incomings und Outgoings. Während einige Hochschulen nur ausgehende Studierende berücksichtigen, bilanzieren einige angelsächsische Universitäten beide Gruppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Links und Informationen==&lt;br /&gt;
* MyClimate Flugrechner: http://www.myclimate.org&lt;br /&gt;
* Tidygeocoder (RStudio) wurde zur Schätzung der Streckenlängen genutzt und ist frei zugänglich&lt;br /&gt;
* Klimaschutzkonzept Hochschule Magdeburg-Stendal: [https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/Klimaschutzkonzept_h2_2022.pdf Formeln Klimaschutzkonzept auf Seite 17]&lt;br /&gt;
* THG-Rechner für Flugemissionen: https://flyingless.de/thg-rechner&lt;br /&gt;
** Die Abfrage von Einzelflügen (direkt ohne Anmeldung) oder der Upload eines ganzen Datensatzes (Anmeldung erforderlich) ist möglich.&lt;br /&gt;
* GHG emissions reporting of air travel in academic institutions:Data collection, methods, results and communication: https://flyingless.de/fileadmin/user_upload/FlyingLess/Documents/Reports/FlyingLess_Report_GHG_Monitoring.pdf&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Helen</name></author>
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