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	<title>DG HochN-Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=LATERNE_-_Hochschule_im_Anthropoz%C3%A4n:_Leuchtturm-Adaption_und_TransfER_f%C3%BCr_Nachhaltige_Entwicklung&amp;diff=21000</id>
		<title>LATERNE - Hochschule im Anthropozän: Leuchtturm-Adaption und TransfER für Nachhaltige Entwicklung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=LATERNE_-_Hochschule_im_Anthropoz%C3%A4n:_Leuchtturm-Adaption_und_TransfER_f%C3%BCr_Nachhaltige_Entwicklung&amp;diff=21000"/>
		<updated>2025-02-19T09:31:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklas.heiland: /* Auf einen Blick */ Links ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__TOC__{{#set:Has parent page=Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen}}&lt;br /&gt;
==Ausgangssituation und Forschungsfragen==&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo Laterne.png|mini|Logo Laterne]]&lt;br /&gt;
Die Forschung zur nachhaltigen Transformation von Hochschulen hat sich in den vergangenen Jahren stark weiterentwickelt. Ein wichtiger Bestandteil dieser Aktivitäten ist die Erarbeitung und Dokumentation von Best-Practice-Beispielen. Die Verbindung vorbildlicher Projekte (Best Practice) mit guter Kommunizierbarkeit nennen wir Leuchtturmprojekt. Der Begriff selbst verweist durch seine Bildhaftigkeit auf den kommunikativen Aspekt, allerdings löst er unter Umständen auch hohe Erwartungen aus. Wie können Leuchtturmprojekte Strahlkraft entwickeln und in der Breite wirken und damit zu mehr Nachhaltigkeit an und rund um Hochschulen führen? Dabei ist die Frage, was Leuchtturm Übertragungsprojekte&lt;br /&gt;
von anderen organisationalen Lernprozessen abgrenzt, ein Teil der Fragestellung. Das Projekt LATERNE identifiziert Leuchttürme für nachhaltige Entwicklung an Hochschulen und benennt bereits etablierte Projekte, die im Sinne der Nachhaltigkeit an Hochschulen sinnvoll, sichtbar und singulär (das heißt noch nicht in der Breite übernommen) sind: Welches sind Projekte, die Transformationen innerhalb der fünf Bereiche des [[HOCH-N:Whole Institution Approach | Whole Institution Ansatzes]] (WIA) konzipieren und umsetzen, und die so eine exzellente Grundlage für andere Hochschulen bilden, um sich anhand solcher Leuchttürme zu transformieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Projektansatz und Vorgehen==&lt;br /&gt;
Im Verbundprojekt “Die Hochschule im Anthropozän - Transformationsmotor für eine global gerechte, nachhaltige Entwicklung” analysieren die Universitäten Siegen, Münster und Osnabrück, wie es gelingen kann, bestehende Leuchtturmprojekte für mehr Nachhaltigkeit und globale Gerechtigkeit an andere Universitäten zu übertragen und zu adaptieren. Dafür generieren sie auf analytischer Ebene unter Zuhilfenahme des Whole&lt;br /&gt;
Institution Approach (WIA) neues Wissen über die Rolle von Leuchtturmprojekten in universitären Transformationsprozessen. Basierend auf diesem Wissen wird an den drei beteiligten Universitäten eine Exploration zu existierenden Leuchtturmprojekten in den Bereichen [[Forschung]], [[Lehre]], [[Betrieb]], [[Governance]] und [[Transfer]] durchgeführt. Das Projekt LATERNE bindet hierbei alle Hierarchieebenen der Universitäten ein – von den&lt;br /&gt;
Studierenden bis zur Hochschulleitung. Anschließend werden die Partneruniversitäten in Kooperation mit in ihren Regionen angesiedelten, außeruniversitären Institutionen sogenannte Nachhaltigkeitswerkstätten initiieren, um neue Leuchttürme zu erschaffen, bei denen die Breitenwirkung und Skalierbarkeit von Beginn der Konzeption an mitgedacht wird. Bei den regionalen Praxispartnerinnen und Praxispartnern handelt es sich um an die Universitäten angedockte Institutionen (zum Beispiel Studierendenwerke), kommunale Einrichtungen (beispielsweise Stadtverwaltungen), sowie privatwirtschaftliche Akteurinnen und Akteure (Unternehmen, Nichtregierungsorganisationen und -initiativen). Parallel wird LATERNE die an den Partneruniversitäten durchgeführten „Leuchttürme“ an andere deutsche Universitäten transferieren, um anschließend zu prüfen, welchen Effekt dies hat und inwieweit die in den oben beschriebenen Arbeitspaketen gewonnenen Erkenntnisse auf andere Universitäten&lt;br /&gt;
übertragbar sind. Die Werkstätten stehen dabei unter enger wissenschaftlicher Beobachtung. Das Projekt erarbeitet ein Wirksamkeitsbarometer in Form von Indikatoren und Benchmarks, um sowohl Status Quo als auch Entwicklungstendenzen im Anschluss an die durchgeführten Werkstätten festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Projektziele und zu erwartende Ergebnisse==&lt;br /&gt;
Zentrales Thema des Verbundprojekts LATERNE ist, wie die Übertragung und Adaption von existierenden Leuchttürmen an andere Hochschulen erfolgreich stattfinden kann. Um die Leuchttürme tatsächlich an vielen Universitäten und Hochschulen wirken zu lassen, fehlt ein zentrales Element: das Wissen darüber, wie man einen Leuchtturm von einer auf die andere Hochschule überträgt. Das liegt insbesondere daran,&lt;br /&gt;
dass ein grundsätzliches Verständnis der Transformationsnotwendigkeiten, aber auch der relevanten Adaptionsprozesse notwendig sind, damit Anwenderinnen und Anwender nicht damit überfordert sind, einen Leuchtturm auf die eigene Hochschule zu übertragen. Denn sei es in Lehre oder Forschung, Betrieb, Governance oder Transfer – Nachhaltigkeitstransformationen an Hochschulen erfordern neue Allianzen und spezifische&lt;br /&gt;
Impulse und müssen die kontextspezifischen Faktoren vor Ort berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktivitäten ==&lt;br /&gt;
Hier werden alle Aktivitäten des Verbundprojektes in einer Übersicht zusammengestellt. Sollten Aktivitäten fehlen, dürfen diese gerne eigenständig ergänzt werden. Alternativ schicken Sie eine Mail an {{support}}mit Ihrem Anliegen. Wir ergänzen dann die gewünschte Aktivität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transformationspfade-Hubs von LATERNE ===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;border-left: 5px solid rgb(131 28 132); padding: 10px; background-color:;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Systemische Veränderungsprozesse gestalten, 06.05.24&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Hub stellt der Verbund LATERNE aus der BMBF-Förderlinie &amp;quot;Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen&amp;quot; die Methode der experimentellen Organisationsentwicklung an einem Fallbeispiel aus der Universität Siegen vor.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;{{Button&lt;br /&gt;
|ButtonLink=Transformationspfade-Hub - Systemische Veränderungsprozesse gestalten, 06.05.24&lt;br /&gt;
|ButtonText=zur Dokumentation&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auf einen Blick==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fördermaßnahme:&#039;&#039;&#039; Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Projekttitel:&#039;&#039;&#039; Hochschule im Anthropozän: Leuchtturm-Adaption und TransfER für Nachhaltige Entwicklung (LATERNE) (Förderkennzeichen: 01UN2202)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Laufzeit:&#039;&#039;&#039; 01.11.2022 – 31.10.2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verbundkoordination: &#039;&#039;&#039;Universität Siegen, Siegen, Jun.-Prof. Dr. Thomas Kopp, Tel.: 0271/740 3588, [mailto:thomas.kopp@uni-siegen.de E-Mail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Projektpartner:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*Westfälische Wilhelms-Universität Münster&lt;br /&gt;
*Universität Osnabrück&lt;br /&gt;
*[https://prozessbegleitung.de/ Heiland und Caspari GbR]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Webseite:&#039;&#039;&#039; [https://hochschulen-transformieren.de/ Link]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weitere Informationen:&#039;&#039;&#039; [https://wiwi.uni-siegen.de/kopp/outreach wiwi.uni-siegen.de/kopp/outreach] und https://www.uni-muenster.de/Nachhaltigkeit/laterne/index.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kontakt im DLR Projektträger:&#039;&#039;&#039; Dr. Jedrzej Sulmowski [mailto:Jedrzej.Sulmowski@dlr.de E-Mail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesministerium für Bildung und Forschung (2023): Projektblätter: BMBF-Fördermaßnahme „Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen“ https://www.fona.de/medien/pdf/Projektblaetter_TnHs_web.pdf (Zugriff: 01.06.2023)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
[https://hochschulen-transformieren.de/ Laterne – Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Projekt]][[Kategorie:TraNHSform]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklas.heiland</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=LATERNE_-_Hochschule_im_Anthropoz%C3%A4n:_Leuchtturm-Adaption_und_TransfER_f%C3%BCr_Nachhaltige_Entwicklung&amp;diff=20999</id>
		<title>LATERNE - Hochschule im Anthropozän: Leuchtturm-Adaption und TransfER für Nachhaltige Entwicklung</title>
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		<updated>2025-02-19T09:30:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklas.heiland: Links ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__TOC__{{#set:Has parent page=Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen}}&lt;br /&gt;
==Ausgangssituation und Forschungsfragen==&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo Laterne.png|mini|Logo Laterne]]&lt;br /&gt;
Die Forschung zur nachhaltigen Transformation von Hochschulen hat sich in den vergangenen Jahren stark weiterentwickelt. Ein wichtiger Bestandteil dieser Aktivitäten ist die Erarbeitung und Dokumentation von Best-Practice-Beispielen. Die Verbindung vorbildlicher Projekte (Best Practice) mit guter Kommunizierbarkeit nennen wir Leuchtturmprojekt. Der Begriff selbst verweist durch seine Bildhaftigkeit auf den kommunikativen Aspekt, allerdings löst er unter Umständen auch hohe Erwartungen aus. Wie können Leuchtturmprojekte Strahlkraft entwickeln und in der Breite wirken und damit zu mehr Nachhaltigkeit an und rund um Hochschulen führen? Dabei ist die Frage, was Leuchtturm Übertragungsprojekte&lt;br /&gt;
von anderen organisationalen Lernprozessen abgrenzt, ein Teil der Fragestellung. Das Projekt LATERNE identifiziert Leuchttürme für nachhaltige Entwicklung an Hochschulen und benennt bereits etablierte Projekte, die im Sinne der Nachhaltigkeit an Hochschulen sinnvoll, sichtbar und singulär (das heißt noch nicht in der Breite übernommen) sind: Welches sind Projekte, die Transformationen innerhalb der fünf Bereiche des [[HOCH-N:Whole Institution Approach | Whole Institution Ansatzes]] (WIA) konzipieren und umsetzen, und die so eine exzellente Grundlage für andere Hochschulen bilden, um sich anhand solcher Leuchttürme zu transformieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Projektansatz und Vorgehen==&lt;br /&gt;
Im Verbundprojekt “Die Hochschule im Anthropozän - Transformationsmotor für eine global gerechte, nachhaltige Entwicklung” analysieren die Universitäten Siegen, Münster und Osnabrück, wie es gelingen kann, bestehende Leuchtturmprojekte für mehr Nachhaltigkeit und globale Gerechtigkeit an andere Universitäten zu übertragen und zu adaptieren. Dafür generieren sie auf analytischer Ebene unter Zuhilfenahme des Whole&lt;br /&gt;
Institution Approach (WIA) neues Wissen über die Rolle von Leuchtturmprojekten in universitären Transformationsprozessen. Basierend auf diesem Wissen wird an den drei beteiligten Universitäten eine Exploration zu existierenden Leuchtturmprojekten in den Bereichen [[Forschung]], [[Lehre]], [[Betrieb]], [[Governance]] und [[Transfer]] durchgeführt. Das Projekt LATERNE bindet hierbei alle Hierarchieebenen der Universitäten ein – von den&lt;br /&gt;
Studierenden bis zur Hochschulleitung. Anschließend werden die Partneruniversitäten in Kooperation mit in ihren Regionen angesiedelten, außeruniversitären Institutionen sogenannte Nachhaltigkeitswerkstätten initiieren, um neue Leuchttürme zu erschaffen, bei denen die Breitenwirkung und Skalierbarkeit von Beginn der Konzeption an mitgedacht wird. Bei den regionalen Praxispartnerinnen und Praxispartnern handelt es sich um an die Universitäten angedockte Institutionen (zum Beispiel Studierendenwerke), kommunale Einrichtungen (beispielsweise Stadtverwaltungen), sowie privatwirtschaftliche Akteurinnen und Akteure (Unternehmen, Nichtregierungsorganisationen und -initiativen). Parallel wird LATERNE die an den Partneruniversitäten durchgeführten „Leuchttürme“ an andere deutsche Universitäten transferieren, um anschließend zu prüfen, welchen Effekt dies hat und inwieweit die in den oben beschriebenen Arbeitspaketen gewonnenen Erkenntnisse auf andere Universitäten&lt;br /&gt;
übertragbar sind. Die Werkstätten stehen dabei unter enger wissenschaftlicher Beobachtung. Das Projekt erarbeitet ein Wirksamkeitsbarometer in Form von Indikatoren und Benchmarks, um sowohl Status Quo als auch Entwicklungstendenzen im Anschluss an die durchgeführten Werkstätten festzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Projektziele und zu erwartende Ergebnisse==&lt;br /&gt;
Zentrales Thema des Verbundprojekts LATERNE ist, wie die Übertragung und Adaption von existierenden Leuchttürmen an andere Hochschulen erfolgreich stattfinden kann. Um die Leuchttürme tatsächlich an vielen Universitäten und Hochschulen wirken zu lassen, fehlt ein zentrales Element: das Wissen darüber, wie man einen Leuchtturm von einer auf die andere Hochschule überträgt. Das liegt insbesondere daran,&lt;br /&gt;
dass ein grundsätzliches Verständnis der Transformationsnotwendigkeiten, aber auch der relevanten Adaptionsprozesse notwendig sind, damit Anwenderinnen und Anwender nicht damit überfordert sind, einen Leuchtturm auf die eigene Hochschule zu übertragen. Denn sei es in Lehre oder Forschung, Betrieb, Governance oder Transfer – Nachhaltigkeitstransformationen an Hochschulen erfordern neue Allianzen und spezifische&lt;br /&gt;
Impulse und müssen die kontextspezifischen Faktoren vor Ort berücksichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktivitäten ==&lt;br /&gt;
Hier werden alle Aktivitäten des Verbundprojektes in einer Übersicht zusammengestellt. Sollten Aktivitäten fehlen, dürfen diese gerne eigenständig ergänzt werden. Alternativ schicken Sie eine Mail an {{support}}mit Ihrem Anliegen. Wir ergänzen dann die gewünschte Aktivität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Transformationspfade-Hubs von LATERNE ===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;border-left: 5px solid rgb(131 28 132); padding: 10px; background-color:;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Systemische Veränderungsprozesse gestalten, 06.05.24&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Hub stellt der Verbund LATERNE aus der BMBF-Förderlinie &amp;quot;Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen&amp;quot; die Methode der experimentellen Organisationsentwicklung an einem Fallbeispiel aus der Universität Siegen vor.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div align=&amp;quot;right&amp;quot;&amp;gt;{{Button&lt;br /&gt;
|ButtonLink=Transformationspfade-Hub - Systemische Veränderungsprozesse gestalten, 06.05.24&lt;br /&gt;
|ButtonText=zur Dokumentation&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auf einen Blick==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fördermaßnahme:&#039;&#039;&#039; Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Projekttitel:&#039;&#039;&#039; Hochschule im Anthropozän: Leuchtturm-Adaption und TransfER für Nachhaltige Entwicklung (LATERNE) (Förderkennzeichen: 01UN2202)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Laufzeit:&#039;&#039;&#039; 01.11.2022 – 31.10.2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verbundkoordination: &#039;&#039;&#039;Universität Siegen, Siegen, Jun.-Prof. Dr. Thomas Kopp, Tel.: 0271/740 3588, [mailto:thomas.kopp@uni-siegen.de E-Mail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Projektpartner:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*Westfälische Wilhelms-Universität Münster&lt;br /&gt;
*Universität Osnabrück&lt;br /&gt;
*[https://prozessbegleitung.de/ Heiland und Caspari GbR]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Webseite:&#039;&#039;&#039; [https://www.uni-muenster.de/Nachhaltigkeit/laterne/index.html Link]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weitere Informationen:&#039;&#039;&#039; [https://wiwi.uni-siegen.de/kopp/outreach wiwi.uni-siegen.de/kopp/outreach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kontakt im DLR Projektträger:&#039;&#039;&#039; Dr. Jedrzej Sulmowski [mailto:Jedrzej.Sulmowski@dlr.de E-Mail]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesministerium für Bildung und Forschung (2023): Projektblätter: BMBF-Fördermaßnahme „Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen“ https://www.fona.de/medien/pdf/Projektblaetter_TnHs_web.pdf (Zugriff: 01.06.2023)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
[https://hochschulen-transformieren.de/ Laterne – Website]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Projekt]][[Kategorie:TraNHSform]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklas.heiland</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Transformationspfade-Hub_-_Systemische_Ver%C3%A4nderungsprozesse_gestalten,_06.05.24&amp;diff=17345</id>
		<title>Transformationspfade-Hub - Systemische Veränderungsprozesse gestalten, 06.05.24</title>
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		<updated>2024-05-13T18:46:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklas.heiland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hubs der DG HochN&lt;br /&gt;
|hub_kat=Hubs der DG HochN,Hub – Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen&lt;br /&gt;
|titel=Nachhaltigkeits-Transformation mit der Methode der experimentellen Organisationsentwicklung – ein Fallbeispiel&lt;br /&gt;
|kurz=In diesem Hub stellt der Verbund LATERNE aus der BMBF-Förderlinie &amp;quot;Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen&amp;quot; die Methode der experimentellen Organisationsentwicklung an einem Fallbeispiel aus der Universität Siegen vor.&lt;br /&gt;
|datum=2024-05-06T14:00:00.000Z&lt;br /&gt;
|thema=Transformation, Prozesse, Organisationsentwicklung&lt;br /&gt;
|bezug=Nachhaltigkeit&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Agenda und Informationen==&lt;br /&gt;
Veränderungsprozesse finden nicht nur nach außen statt, sondern müssen auch von den Mitarbeitenden in Organisationen verinnerlicht werden. Um den Perspektivwechsel zu schaffen ist es hilfreich eine systemische Betrachtungsweise miteinzubeziehen. Ein kraftvolles Werkzeug dafür sind Experimente, in denen Veränderungen temporär erprobt werden, um die Nachhaltigkeits-Transformation in großen Organisationen zu initiieren. Nachhaltigkeitsbeauftragte und andere Change-Maker:innen verfügen in der Regel über begrenzte Ressourcen und wenig formale Macht. Die bestehenden Möglichkeiten werden im Hub vom Verbundprojekt [[LATERNE - Hochschule im Anthropozän: Leuchtturm-Adaption und TransfER für Nachhaltige Entwicklung|LATERNE]] durch die Methode der experimentellen Organisationsentwicklung an einem Fallbeispiel aus der Universität Siegen vorgestellt. Gemeinsam werden die eigenen Veränderungsprozesse aus einer neuen systemischen Perspektive erkundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontakt: Niklas Heiland, [mailto:heiland@prozessbegleitung.de heiland@prozessbegleitung.de], [https://www.prozessbegleitung.de www.prozessbegleitung.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Impuls==&lt;br /&gt;
Der Impuls wurde aufgezeichnet ([https://www.youtube.com/watch?v=upwfCqst8nM Link zum Video]). Die Folien können durch Klick auf die Titelfolie heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Präsentation LATERNE HochN Hub 06-05-2024.pdf|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diskussion und Austausch==&lt;br /&gt;
27 Teilnehmende, unter anderem aus den Projekten [[SUNriseLab – Nachhaltige Hochschullandschaft Münster: Reallabore als Treiber der Transformation zu nachhaltigen Hochschulen|Sunrise Lab]], [[WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation|Wandel!4]], [[KlimaPlanReal - Nachhaltige Transformationspfade zur Klimaneutralität mit Planungszellen und Reallaboren|KlimaPlanReal]], [[LATERNE - Hochschule im Anthropozän: Leuchtturm-Adaption und TransfER für Nachhaltige Entwicklung|LATERNE]] und [[TraNHSform – Transformationspfade nachhaltiger Hochschulen|traNHSform]] haben zu den Fragen &amp;quot;Was spricht dich an, was wirft Fragen auf?&amp;quot; diskutiert:&lt;br /&gt;
*Iterationen - sind im Konzept vorgesehen, damit nachjustiert werden kann, systemische Schleife wird beständig gemacht, auch im Vorprozess&lt;br /&gt;
*Welche Raumkonzepte, in welchem Maßstab? - Co-Working, Pool-Räume, Funktionsräume, und weitere. Aber: kein technisches Raumproblem, sondern eher ein soziales: Veränderungsprozess stößt auf Widerstände. Erfolg durch sozialen Prozess, in dem Menschen mitgenommen wurden&lt;br /&gt;
*Hypothesen - sind wichtig, um mit Zweifeln umzugehen. Häufig lösen sich diese in der praktischen Umsetzung auf - Hypothesen geben Hinweis darauf, was als nächstes bearbeitet werden sollte&lt;br /&gt;
*Wie geht es weiter nach Experiment, standardisierte Lösungen, Folgeexperimente? Wie wird es in der Organisation weitergetragen? - Mobile-Effekt: im kleinen wird etwas bewegt und dann zieht es weitere Kreise (Einladungen zu Sitzungen, Lösungen vorstellen etc.), dann eine Ebene höher heben, weiter ansetzen an Rahmenbedingungen&lt;br /&gt;
*Wie kommt man vom Experiment zur Lösung? - systemisch betrachtet gibt es keine Implementierung von Lösungen in sozialen Systemen, daher immer weiter experimentieren (zumindest pro forma als Experiment aufsetzen, um Prozess offenzuhalten), aber auch: wenn Organisationen einmal die Erfahrung gemacht haben, ist der Aufwand nicht mehr so hoch, die Haltung der Organisation ist relevant (in fortgeschrittener Phase)&lt;br /&gt;
*Gibt es eine kritische Menge für einen Experimentierraum? - Empfehlung 7-20 Personen (Workshopgröße), auch mit größeren Einheiten wäre es möglich mithilfe von Repräsentationsmodellen; abhängig von Ebene (Teamebene oder strategische Ebene)&lt;br /&gt;
*Bei hoher Personalfluktuation müsste der Prozess immer wieder wiederholt werden? Welche Anreizsysteme führen dazu, dass Lösungen aus Experimentalräumen eine Dauerhaftigkeit bekommen? Muss immer eine Lernerfahrung eingepreist werden? - angestoßen werden soll organisationales Lernen, so dass eine Organisation versteht, dass Experimente voranbringen &lt;br /&gt;
*In welcher Fakultät wurde experimentiert? Übertragbarkeit auch abhängig von Fakultäten? - Ansatz für alle Gruppen passend, Modus wird in der Gruppe gefunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmungsbild unter den Teilnehmenden zur Anwendung der Methode:&lt;br /&gt;
*Offenheit des Experiments, ins Tun kommen, Experimente dezentral umsetzen, dezentrales Potenzial nutzen, Legitimierung&lt;br /&gt;
*eigene Erfahrung: zögerliches Vorgehen, Pilotierung bringt immer wieder neue Aspekte hervor - auf Suche nach positiven Erfahrungen und Menschen zum Austausch&lt;br /&gt;
*Qualifizierung für Inhouse; ggf. auch als Idee des Reallabors in der eigenen Institution im Rahmen von Forschungsprojekten. Dann müsste das Budget dafür ggf. direkt in den Projektantrag aufgenommen werden&lt;br /&gt;
*Wie vorgehen in Systemen, in denen es nicht einfach ist, abzugrenzen? - Grenzen schaffen gemeinsame kommunikative Grundlage, daher ist es wichtig Grenzen zu ziehen, die leicht verständlich und handhabbar sind, um nicht in Nebenschauplätzen zu versinken&lt;br /&gt;
*normative Vorgabe kombinieren mit sozialen Komponenten/Wünschen. Z. B. dass ein:e Nachhaltigkeitsexpert:in einen Prozess begleitet&lt;br /&gt;
*Zielvorgaben: von oben nicht &amp;quot;so soll es laufen&amp;quot;, sondern den Prozess ermöglichen und Ziel aufzeigen&lt;br /&gt;
*für Beziehungen und Nöte des Gegenübers zu interessieren, aber gleichzeitig den Fokus behalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturempfehlungen==&lt;br /&gt;
*Roswita Königswieser, Martin Hillebrand: Einführung in die Systemische Organisationsberatung https://www.carl-auer.de/einfuhrung-in-die-systemische-organisationsberatung&lt;br /&gt;
*Kozica/Schaller: Experimentelle Organisationsentwicklung. Perspektiven eines zukunftsfähigen Ansatzes, OrganisationsEntwicklung Nr. 4, 2021 https://zoe-online.org/reflexion/editorial-ausgabe-4-21/&lt;br /&gt;
*Thomas Bruhn, Jessica Böhme: Mehr sein, weniger brauchen https://www.beltz.de/sachbuch_ratgeber/produkte/details/45242-mehr-sein-weniger-brauchen.html&lt;br /&gt;
*VERSUS Magazin für kritische Organisationspraxis: Von oben entschieden – von unten zerredet? https://versus-online-magazine.com/de/artikel/hierarchie-diskussionsgrundlage/&lt;br /&gt;
*C. Otto Scharmer: Essentials der Theorie U https://www.carl-auer.de/essentials-der-theorie-u&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklas.heiland</name></author>
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		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Transformationspfade-Hub_-_Systemische_Ver%C3%A4nderungsprozesse_gestalten,_06.05.24&amp;diff=17344</id>
		<title>Transformationspfade-Hub - Systemische Veränderungsprozesse gestalten, 06.05.24</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Transformationspfade-Hub_-_Systemische_Ver%C3%A4nderungsprozesse_gestalten,_06.05.24&amp;diff=17344"/>
		<updated>2024-05-13T18:45:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklas.heiland: Kontaktdaten hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hubs der DG HochN&lt;br /&gt;
|hub_kat=Hubs der DG HochN,Hub – Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen&lt;br /&gt;
|titel=Nachhaltigkeits-Transformation mit der Methode der experimentellen Organisationsentwicklung – ein Fallbeispiel&lt;br /&gt;
|kurz=In diesem Hub stellt der Verbund LATERNE aus der BMBF-Förderlinie &amp;quot;Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen&amp;quot; die Methode der experimentellen Organisationsentwicklung an einem Fallbeispiel aus der Universität Siegen vor.&lt;br /&gt;
|datum=2024-05-06T14:00:00.000Z&lt;br /&gt;
|thema=Transformation, Prozesse, Organisationsentwicklung&lt;br /&gt;
|bezug=Nachhaltigkeit&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Agenda und Informationen==&lt;br /&gt;
Veränderungsprozesse finden nicht nur nach außen statt, sondern müssen auch von den Mitarbeitenden in Organisationen verinnerlicht werden. Um den Perspektivwechsel zu schaffen ist es hilfreich eine systemische Betrachtungsweise miteinzubeziehen. Ein kraftvolles Werkzeug dafür sind Experimente, in denen Veränderungen temporär erprobt werden, um die Nachhaltigkeits-Transformation in großen Organisationen zu initiieren. Nachhaltigkeitsbeauftragte und andere Change-Maker:innen verfügen in der Regel über begrenzte Ressourcen und wenig formale Macht. Die bestehenden Möglichkeiten werden im Hub vom Verbundprojekt [[LATERNE - Hochschule im Anthropozän: Leuchtturm-Adaption und TransfER für Nachhaltige Entwicklung|LATERNE]] durch die Methode der experimentellen Organisationsentwicklung an einem Fallbeispiel aus der Universität Siegen vorgestellt. Gemeinsam werden die eigenen Veränderungsprozesse aus einer neuen systemischen Perspektive erkundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontakt: Niklas Heiland, heiland@prozessbegleitung.de, www.prozessbegleitung.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Impuls==&lt;br /&gt;
Der Impuls wurde aufgezeichnet ([https://www.youtube.com/watch?v=upwfCqst8nM Link zum Video]). Die Folien können durch Klick auf die Titelfolie heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Präsentation LATERNE HochN Hub 06-05-2024.pdf|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diskussion und Austausch==&lt;br /&gt;
27 Teilnehmende, unter anderem aus den Projekten [[SUNriseLab – Nachhaltige Hochschullandschaft Münster: Reallabore als Treiber der Transformation zu nachhaltigen Hochschulen|Sunrise Lab]], [[WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation|Wandel!4]], [[KlimaPlanReal - Nachhaltige Transformationspfade zur Klimaneutralität mit Planungszellen und Reallaboren|KlimaPlanReal]], [[LATERNE - Hochschule im Anthropozän: Leuchtturm-Adaption und TransfER für Nachhaltige Entwicklung|LATERNE]] und [[TraNHSform – Transformationspfade nachhaltiger Hochschulen|traNHSform]] haben zu den Fragen &amp;quot;Was spricht dich an, was wirft Fragen auf?&amp;quot; diskutiert:&lt;br /&gt;
*Iterationen - sind im Konzept vorgesehen, damit nachjustiert werden kann, systemische Schleife wird beständig gemacht, auch im Vorprozess&lt;br /&gt;
*Welche Raumkonzepte, in welchem Maßstab? - Co-Working, Pool-Räume, Funktionsräume, und weitere. Aber: kein technisches Raumproblem, sondern eher ein soziales: Veränderungsprozess stößt auf Widerstände. Erfolg durch sozialen Prozess, in dem Menschen mitgenommen wurden&lt;br /&gt;
*Hypothesen - sind wichtig, um mit Zweifeln umzugehen. Häufig lösen sich diese in der praktischen Umsetzung auf - Hypothesen geben Hinweis darauf, was als nächstes bearbeitet werden sollte&lt;br /&gt;
*Wie geht es weiter nach Experiment, standardisierte Lösungen, Folgeexperimente? Wie wird es in der Organisation weitergetragen? - Mobile-Effekt: im kleinen wird etwas bewegt und dann zieht es weitere Kreise (Einladungen zu Sitzungen, Lösungen vorstellen etc.), dann eine Ebene höher heben, weiter ansetzen an Rahmenbedingungen&lt;br /&gt;
*Wie kommt man vom Experiment zur Lösung? - systemisch betrachtet gibt es keine Implementierung von Lösungen in sozialen Systemen, daher immer weiter experimentieren (zumindest pro forma als Experiment aufsetzen, um Prozess offenzuhalten), aber auch: wenn Organisationen einmal die Erfahrung gemacht haben, ist der Aufwand nicht mehr so hoch, die Haltung der Organisation ist relevant (in fortgeschrittener Phase)&lt;br /&gt;
*Gibt es eine kritische Menge für einen Experimentierraum? - Empfehlung 7-20 Personen (Workshopgröße), auch mit größeren Einheiten wäre es möglich mithilfe von Repräsentationsmodellen; abhängig von Ebene (Teamebene oder strategische Ebene)&lt;br /&gt;
*Bei hoher Personalfluktuation müsste der Prozess immer wieder wiederholt werden? Welche Anreizsysteme führen dazu, dass Lösungen aus Experimentalräumen eine Dauerhaftigkeit bekommen? Muss immer eine Lernerfahrung eingepreist werden? - angestoßen werden soll organisationales Lernen, so dass eine Organisation versteht, dass Experimente voranbringen &lt;br /&gt;
*In welcher Fakultät wurde experimentiert? Übertragbarkeit auch abhängig von Fakultäten? - Ansatz für alle Gruppen passend, Modus wird in der Gruppe gefunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmungsbild unter den Teilnehmenden zur Anwendung der Methode:&lt;br /&gt;
*Offenheit des Experiments, ins Tun kommen, Experimente dezentral umsetzen, dezentrales Potenzial nutzen, Legitimierung&lt;br /&gt;
*eigene Erfahrung: zögerliches Vorgehen, Pilotierung bringt immer wieder neue Aspekte hervor - auf Suche nach positiven Erfahrungen und Menschen zum Austausch&lt;br /&gt;
*Qualifizierung für Inhouse; ggf. auch als Idee des Reallabors in der eigenen Institution im Rahmen von Forschungsprojekten. Dann müsste das Budget dafür ggf. direkt in den Projektantrag aufgenommen werden&lt;br /&gt;
*Wie vorgehen in Systemen, in denen es nicht einfach ist, abzugrenzen? - Grenzen schaffen gemeinsame kommunikative Grundlage, daher ist es wichtig Grenzen zu ziehen, die leicht verständlich und handhabbar sind, um nicht in Nebenschauplätzen zu versinken&lt;br /&gt;
*normative Vorgabe kombinieren mit sozialen Komponenten/Wünschen. Z. B. dass ein:e Nachhaltigkeitsexpert:in einen Prozess begleitet&lt;br /&gt;
*Zielvorgaben: von oben nicht &amp;quot;so soll es laufen&amp;quot;, sondern den Prozess ermöglichen und Ziel aufzeigen&lt;br /&gt;
*für Beziehungen und Nöte des Gegenübers zu interessieren, aber gleichzeitig den Fokus behalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturempfehlungen==&lt;br /&gt;
*Roswita Königswieser, Martin Hillebrand: Einführung in die Systemische Organisationsberatung https://www.carl-auer.de/einfuhrung-in-die-systemische-organisationsberatung&lt;br /&gt;
*Kozica/Schaller: Experimentelle Organisationsentwicklung. Perspektiven eines zukunftsfähigen Ansatzes, OrganisationsEntwicklung Nr. 4, 2021 https://zoe-online.org/reflexion/editorial-ausgabe-4-21/&lt;br /&gt;
*Thomas Bruhn, Jessica Böhme: Mehr sein, weniger brauchen https://www.beltz.de/sachbuch_ratgeber/produkte/details/45242-mehr-sein-weniger-brauchen.html&lt;br /&gt;
*VERSUS Magazin für kritische Organisationspraxis: Von oben entschieden – von unten zerredet? https://versus-online-magazine.com/de/artikel/hierarchie-diskussionsgrundlage/&lt;br /&gt;
*C. Otto Scharmer: Essentials der Theorie U https://www.carl-auer.de/essentials-der-theorie-u&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklas.heiland</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Transformationspfade-Hub_-_Systemische_Ver%C3%A4nderungsprozesse_gestalten,_06.05.24&amp;diff=17343</id>
		<title>Transformationspfade-Hub - Systemische Veränderungsprozesse gestalten, 06.05.24</title>
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		<updated>2024-05-13T18:17:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklas.heiland: /* Impuls */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hubs der DG HochN&lt;br /&gt;
|hub_kat=Hubs der DG HochN,Hub – Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen&lt;br /&gt;
|titel=Nachhaltigkeits-Transformation mit der Methode der experimentellen Organisationsentwicklung – ein Fallbeispiel&lt;br /&gt;
|kurz=In diesem Hub stellt der Verbund LATERNE aus der BMBF-Förderlinie &amp;quot;Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen&amp;quot; die Methode der experimentellen Organisationsentwicklung an einem Fallbeispiel aus der Universität Siegen vor.&lt;br /&gt;
|datum=2024-05-06T14:00:00.000Z&lt;br /&gt;
|thema=Transformation, Prozesse, Organisationsentwicklung&lt;br /&gt;
|bezug=Nachhaltigkeit&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Agenda und Informationen==&lt;br /&gt;
Veränderungsprozesse finden nicht nur nach außen statt, sondern müssen auch von den Mitarbeitenden in Organisationen verinnerlicht werden. Um den Perspektivwechsel zu schaffen ist es hilfreich eine systemische Betrachtungsweise miteinzubeziehen. Ein kraftvolles Werkzeug dafür sind Experimente, in denen Veränderungen temporär erprobt werden, um die Nachhaltigkeits-Transformation in großen Organisationen zu initiieren. Nachhaltigkeitsbeauftragte und andere Change-Maker:innen verfügen in der Regel über begrenzte Ressourcen und wenig formale Macht. Die bestehenden Möglichkeiten werden im Hub vom Verbundprojekt [[LATERNE - Hochschule im Anthropozän: Leuchtturm-Adaption und TransfER für Nachhaltige Entwicklung|LATERNE]] durch die Methode der experimentellen Organisationsentwicklung an einem Fallbeispiel aus der Universität Siegen vorgestellt. Gemeinsam werden die eigenen Veränderungsprozesse aus einer neuen systemischen Perspektive erkundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Impuls==&lt;br /&gt;
Der Impuls wurde aufgezeichnet ([https://www.youtube.com/watch?v=upwfCqst8nM Link zum Video]). Die Folien können durch Klick auf die Titelfolie heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Präsentation LATERNE HochN Hub 06-05-2024.pdf|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diskussion und Austausch==&lt;br /&gt;
27 Teilnehmende, unter anderem aus den Projekten [[SUNriseLab – Nachhaltige Hochschullandschaft Münster: Reallabore als Treiber der Transformation zu nachhaltigen Hochschulen|Sunrise Lab]], [[WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation|Wandel!4]], [[KlimaPlanReal - Nachhaltige Transformationspfade zur Klimaneutralität mit Planungszellen und Reallaboren|KlimaPlanReal]], [[LATERNE - Hochschule im Anthropozän: Leuchtturm-Adaption und TransfER für Nachhaltige Entwicklung|LATERNE]] und [[TraNHSform – Transformationspfade nachhaltiger Hochschulen|traNHSform]] haben zu den Fragen &amp;quot;Was spricht dich an, was wirft Fragen auf?&amp;quot; diskutiert:&lt;br /&gt;
*Iterationen - sind im Konzept vorgesehen, damit nachjustiert werden kann, systemische Schleife wird beständig gemacht, auch im Vorprozess&lt;br /&gt;
*Welche Raumkonzepte, in welchem Maßstab? - Co-Working, Pool-Räume, Funktionsräume, und weitere. Aber: kein technisches Raumproblem, sondern eher ein soziales: Veränderungsprozess stößt auf Widerstände. Erfolg durch sozialen Prozess, in dem Menschen mitgenommen wurden&lt;br /&gt;
*Hypothesen - sind wichtig, um mit Zweifeln umzugehen. Häufig lösen sich diese in der praktischen Umsetzung auf - Hypothesen geben Hinweis darauf, was als nächstes bearbeitet werden sollte&lt;br /&gt;
*Wie geht es weiter nach Experiment, standardisierte Lösungen, Folgeexperimente? Wie wird es in der Organisation weitergetragen? - Mobile-Effekt: im kleinen wird etwas bewegt und dann zieht es weitere Kreise (Einladungen zu Sitzungen, Lösungen vorstellen etc.), dann eine Ebene höher heben, weiter ansetzen an Rahmenbedingungen&lt;br /&gt;
*Wie kommt man vom Experiment zur Lösung? - systemisch betrachtet gibt es keine Implementierung von Lösungen in sozialen Systemen, daher immer weiter experimentieren (zumindest pro forma als Experiment aufsetzen, um Prozess offenzuhalten), aber auch: wenn Organisationen einmal die Erfahrung gemacht haben, ist der Aufwand nicht mehr so hoch, die Haltung der Organisation ist relevant (in fortgeschrittener Phase)&lt;br /&gt;
*Gibt es eine kritische Menge für einen Experimentierraum? - Empfehlung 7-20 Personen (Workshopgröße), auch mit größeren Einheiten wäre es möglich mithilfe von Repräsentationsmodellen; abhängig von Ebene (Teamebene oder strategische Ebene)&lt;br /&gt;
*Bei hoher Personalfluktuation müsste der Prozess immer wieder wiederholt werden? Welche Anreizsysteme führen dazu, dass Lösungen aus Experimentalräumen eine Dauerhaftigkeit bekommen? Muss immer eine Lernerfahrung eingepreist werden? - angestoßen werden soll organisationales Lernen, so dass eine Organisation versteht, dass Experimente voranbringen &lt;br /&gt;
*In welcher Fakultät wurde experimentiert? Übertragbarkeit auch abhängig von Fakultäten? - Ansatz für alle Gruppen passend, Modus wird in der Gruppe gefunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmungsbild unter den Teilnehmenden zur Anwendung der Methode:&lt;br /&gt;
*Offenheit des Experiments, ins Tun kommen, Experimente dezentral umsetzen, dezentrales Potenzial nutzen, Legitimierung&lt;br /&gt;
*eigene Erfahrung: zögerliches Vorgehen, Pilotierung bringt immer wieder neue Aspekte hervor - auf Suche nach positiven Erfahrungen und Menschen zum Austausch&lt;br /&gt;
*Qualifizierung für Inhouse; ggf. auch als Idee des Reallabors in der eigenen Institution im Rahmen von Forschungsprojekten. Dann müsste das Budget dafür ggf. direkt in den Projektantrag aufgenommen werden&lt;br /&gt;
*Wie vorgehen in Systemen, in denen es nicht einfach ist, abzugrenzen? - Grenzen schaffen gemeinsame kommunikative Grundlage, daher ist es wichtig Grenzen zu ziehen, die leicht verständlich und handhabbar sind, um nicht in Nebenschauplätzen zu versinken&lt;br /&gt;
*normative Vorgabe kombinieren mit sozialen Komponenten/Wünschen. Z. B. dass ein:e Nachhaltigkeitsexpert:in einen Prozess begleitet&lt;br /&gt;
*Zielvorgaben: von oben nicht &amp;quot;so soll es laufen&amp;quot;, sondern den Prozess ermöglichen und Ziel aufzeigen&lt;br /&gt;
*für Beziehungen und Nöte des Gegenübers zu interessieren, aber gleichzeitig den Fokus behalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturempfehlungen==&lt;br /&gt;
*Roswita Königswieser, Martin Hillebrand: Einführung in die Systemische Organisationsberatung https://www.carl-auer.de/einfuhrung-in-die-systemische-organisationsberatung&lt;br /&gt;
*Kozica/Schaller: Experimentelle Organisationsentwicklung. Perspektiven eines zukunftsfähigen Ansatzes, OrganisationsEntwicklung Nr. 4, 2021 https://zoe-online.org/reflexion/editorial-ausgabe-4-21/&lt;br /&gt;
*Thomas Bruhn, Jessica Böhme: Mehr sein, weniger brauchen https://www.beltz.de/sachbuch_ratgeber/produkte/details/45242-mehr-sein-weniger-brauchen.html&lt;br /&gt;
*VERSUS Magazin für kritische Organisationspraxis: Von oben entschieden – von unten zerredet? https://versus-online-magazine.com/de/artikel/hierarchie-diskussionsgrundlage/&lt;br /&gt;
*C. Otto Scharmer: Essentials der Theorie U https://www.carl-auer.de/essentials-der-theorie-u&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklas.heiland</name></author>
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		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Transformationspfade-Hub_-_Systemische_Ver%C3%A4nderungsprozesse_gestalten,_06.05.24&amp;diff=17342</id>
		<title>Transformationspfade-Hub - Systemische Veränderungsprozesse gestalten, 06.05.24</title>
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		<updated>2024-05-13T18:16:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklas.heiland: /* Impuls */ Video verlinkt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hubs der DG HochN&lt;br /&gt;
|hub_kat=Hubs der DG HochN,Hub – Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen&lt;br /&gt;
|titel=Nachhaltigkeits-Transformation mit der Methode der experimentellen Organisationsentwicklung – ein Fallbeispiel&lt;br /&gt;
|kurz=In diesem Hub stellt der Verbund LATERNE aus der BMBF-Förderlinie &amp;quot;Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen&amp;quot; die Methode der experimentellen Organisationsentwicklung an einem Fallbeispiel aus der Universität Siegen vor.&lt;br /&gt;
|datum=2024-05-06T14:00:00.000Z&lt;br /&gt;
|thema=Transformation, Prozesse, Organisationsentwicklung&lt;br /&gt;
|bezug=Nachhaltigkeit&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Agenda und Informationen==&lt;br /&gt;
Veränderungsprozesse finden nicht nur nach außen statt, sondern müssen auch von den Mitarbeitenden in Organisationen verinnerlicht werden. Um den Perspektivwechsel zu schaffen ist es hilfreich eine systemische Betrachtungsweise miteinzubeziehen. Ein kraftvolles Werkzeug dafür sind Experimente, in denen Veränderungen temporär erprobt werden, um die Nachhaltigkeits-Transformation in großen Organisationen zu initiieren. Nachhaltigkeitsbeauftragte und andere Change-Maker:innen verfügen in der Regel über begrenzte Ressourcen und wenig formale Macht. Die bestehenden Möglichkeiten werden im Hub vom Verbundprojekt [[LATERNE - Hochschule im Anthropozän: Leuchtturm-Adaption und TransfER für Nachhaltige Entwicklung|LATERNE]] durch die Methode der experimentellen Organisationsentwicklung an einem Fallbeispiel aus der Universität Siegen vorgestellt. Gemeinsam werden die eigenen Veränderungsprozesse aus einer neuen systemischen Perspektive erkundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Impuls==&lt;br /&gt;
Der Impuls wurde aufgezeichnet ([https://youtube.com/upwfCqst8nM?feature=shared Link zum Video]). Die Folien können durch Klick auf die Titelfolie heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Präsentation LATERNE HochN Hub 06-05-2024.pdf|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diskussion und Austausch==&lt;br /&gt;
27 Teilnehmende, unter anderem aus den Projekten [[SUNriseLab – Nachhaltige Hochschullandschaft Münster: Reallabore als Treiber der Transformation zu nachhaltigen Hochschulen|Sunrise Lab]], [[WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation|Wandel!4]], [[KlimaPlanReal - Nachhaltige Transformationspfade zur Klimaneutralität mit Planungszellen und Reallaboren|KlimaPlanReal]], [[LATERNE - Hochschule im Anthropozän: Leuchtturm-Adaption und TransfER für Nachhaltige Entwicklung|LATERNE]] und [[TraNHSform – Transformationspfade nachhaltiger Hochschulen|traNHSform]] haben zu den Fragen &amp;quot;Was spricht dich an, was wirft Fragen auf?&amp;quot; diskutiert:&lt;br /&gt;
*Iterationen - sind im Konzept vorgesehen, damit nachjustiert werden kann, systemische Schleife wird beständig gemacht, auch im Vorprozess&lt;br /&gt;
*Welche Raumkonzepte, in welchem Maßstab? - Co-Working, Pool-Räume, Funktionsräume, und weitere. Aber: kein technisches Raumproblem, sondern eher ein soziales: Veränderungsprozess stößt auf Widerstände. Erfolg durch sozialen Prozess, in dem Menschen mitgenommen wurden&lt;br /&gt;
*Hypothesen - sind wichtig, um mit Zweifeln umzugehen. Häufig lösen sich diese in der praktischen Umsetzung auf - Hypothesen geben Hinweis darauf, was als nächstes bearbeitet werden sollte&lt;br /&gt;
*Wie geht es weiter nach Experiment, standardisierte Lösungen, Folgeexperimente? Wie wird es in der Organisation weitergetragen? - Mobile-Effekt: im kleinen wird etwas bewegt und dann zieht es weitere Kreise (Einladungen zu Sitzungen, Lösungen vorstellen etc.), dann eine Ebene höher heben, weiter ansetzen an Rahmenbedingungen&lt;br /&gt;
*Wie kommt man vom Experiment zur Lösung? - systemisch betrachtet gibt es keine Implementierung von Lösungen in sozialen Systemen, daher immer weiter experimentieren (zumindest pro forma als Experiment aufsetzen, um Prozess offenzuhalten), aber auch: wenn Organisationen einmal die Erfahrung gemacht haben, ist der Aufwand nicht mehr so hoch, die Haltung der Organisation ist relevant (in fortgeschrittener Phase)&lt;br /&gt;
*Gibt es eine kritische Menge für einen Experimentierraum? - Empfehlung 7-20 Personen (Workshopgröße), auch mit größeren Einheiten wäre es möglich mithilfe von Repräsentationsmodellen; abhängig von Ebene (Teamebene oder strategische Ebene)&lt;br /&gt;
*Bei hoher Personalfluktuation müsste der Prozess immer wieder wiederholt werden? Welche Anreizsysteme führen dazu, dass Lösungen aus Experimentalräumen eine Dauerhaftigkeit bekommen? Muss immer eine Lernerfahrung eingepreist werden? - angestoßen werden soll organisationales Lernen, so dass eine Organisation versteht, dass Experimente voranbringen &lt;br /&gt;
*In welcher Fakultät wurde experimentiert? Übertragbarkeit auch abhängig von Fakultäten? - Ansatz für alle Gruppen passend, Modus wird in der Gruppe gefunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmungsbild unter den Teilnehmenden zur Anwendung der Methode:&lt;br /&gt;
*Offenheit des Experiments, ins Tun kommen, Experimente dezentral umsetzen, dezentrales Potenzial nutzen, Legitimierung&lt;br /&gt;
*eigene Erfahrung: zögerliches Vorgehen, Pilotierung bringt immer wieder neue Aspekte hervor - auf Suche nach positiven Erfahrungen und Menschen zum Austausch&lt;br /&gt;
*Qualifizierung für Inhouse; ggf. auch als Idee des Reallabors in der eigenen Institution im Rahmen von Forschungsprojekten. Dann müsste das Budget dafür ggf. direkt in den Projektantrag aufgenommen werden&lt;br /&gt;
*Wie vorgehen in Systemen, in denen es nicht einfach ist, abzugrenzen? - Grenzen schaffen gemeinsame kommunikative Grundlage, daher ist es wichtig Grenzen zu ziehen, die leicht verständlich und handhabbar sind, um nicht in Nebenschauplätzen zu versinken&lt;br /&gt;
*normative Vorgabe kombinieren mit sozialen Komponenten/Wünschen. Z. B. dass ein:e Nachhaltigkeitsexpert:in einen Prozess begleitet&lt;br /&gt;
*Zielvorgaben: von oben nicht &amp;quot;so soll es laufen&amp;quot;, sondern den Prozess ermöglichen und Ziel aufzeigen&lt;br /&gt;
*für Beziehungen und Nöte des Gegenübers zu interessieren, aber gleichzeitig den Fokus behalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturempfehlungen==&lt;br /&gt;
*Roswita Königswieser, Martin Hillebrand: Einführung in die Systemische Organisationsberatung https://www.carl-auer.de/einfuhrung-in-die-systemische-organisationsberatung&lt;br /&gt;
*Kozica/Schaller: Experimentelle Organisationsentwicklung. Perspektiven eines zukunftsfähigen Ansatzes, OrganisationsEntwicklung Nr. 4, 2021 https://zoe-online.org/reflexion/editorial-ausgabe-4-21/&lt;br /&gt;
*Thomas Bruhn, Jessica Böhme: Mehr sein, weniger brauchen https://www.beltz.de/sachbuch_ratgeber/produkte/details/45242-mehr-sein-weniger-brauchen.html&lt;br /&gt;
*VERSUS Magazin für kritische Organisationspraxis: Von oben entschieden – von unten zerredet? https://versus-online-magazine.com/de/artikel/hierarchie-diskussionsgrundlage/&lt;br /&gt;
*C. Otto Scharmer: Essentials der Theorie U https://www.carl-auer.de/essentials-der-theorie-u&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklas.heiland</name></author>
	</entry>
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		<title>Transformationspfade-Hub - Systemische Veränderungsprozesse gestalten, 06.05.24</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Transformationspfade-Hub_-_Systemische_Ver%C3%A4nderungsprozesse_gestalten,_06.05.24&amp;diff=17316"/>
		<updated>2024-05-07T15:56:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklas.heiland: /* Impuls */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hubs der DG HochN&lt;br /&gt;
|hub_kat=Hubs der DG HochN,Hub – Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen&lt;br /&gt;
|titel=Nachhaltigkeits-Transformation mit der Methode der experimentellen Organisationsentwicklung – ein Fallbeispiel&lt;br /&gt;
|kurz=In diesem Hub stellt der Verbund LATERNE aus der BMBF-Förderlinie &amp;quot;Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen&amp;quot; die Methode der experimentellen Organisationsentwicklung an einem Fallbeispiel aus der Universität Siegen vor.&lt;br /&gt;
|datum=2024-05-06T14:00:00.000Z&lt;br /&gt;
|thema=Transformation, Prozesse, Organisationsentwicklung&lt;br /&gt;
|bezug=Nachhaltigkeit&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Agenda und Informationen==&lt;br /&gt;
Veränderungsprozesse finden nicht nur nach außen statt, sondern müssen auch von den Mitarbeitenden in Organisationen verinnerlicht werden. Um den Perspektivwechsel zu schaffen ist es hilfreich eine systemische Betrachtungsweise miteinzubeziehen. Ein kraftvolles Werkzeug dafür sind Experimente, in denen Veränderungen temporär erprobt werden, um die Nachhaltigkeits-Transformation in großen Organisationen zu initiieren. Nachhaltigkeitsbeauftragte und andere Change-Maker:innen verfügen in der Regel über begrenzte Ressourcen und wenig formale Macht. Die bestehenden Möglichkeiten werden im Hub vom Verbundprojekt [[LATERNE - Hochschule im Anthropozän: Leuchtturm-Adaption und TransfER für Nachhaltige Entwicklung|LATERNE]] durch die Methode der experimentellen Organisationsentwicklung an einem Fallbeispiel aus der Universität Siegen vorgestellt. Gemeinsam werden die eigenen Veränderungsprozesse aus einer neuen systemischen Perspektive erkundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Impuls==&lt;br /&gt;
Der Impuls wurde aufgezeichnet und wird in Kürze hier verlinkt. Die Folien können durch Klick auf die Titelfolie heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Präsentation LATERNE HochN Hub 06-05-2024.pdf|mini]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diskussion und Austausch==&lt;br /&gt;
27 Teilnehmende, unter anderem aus den Projekten [[SUNriseLab – Nachhaltige Hochschullandschaft Münster: Reallabore als Treiber der Transformation zu nachhaltigen Hochschulen|Sunrise Lab]], [[WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation|Wandel!4]], [[KlimaPlanReal - Nachhaltige Transformationspfade zur Klimaneutralität mit Planungszellen und Reallaboren|KlimaPlanReal]], [[LATERNE - Hochschule im Anthropozän: Leuchtturm-Adaption und TransfER für Nachhaltige Entwicklung|LATERNE]] und [[TraNHSform – Transformationspfade nachhaltiger Hochschulen|traNHSform]] haben zu den Fragen &amp;quot;Was spricht dich an, was wirft Fragen auf?&amp;quot; diskutiert:&lt;br /&gt;
*Iterationen - sind im Konzept vorgesehen, damit nachjustiert werden kann, systemische Schleife wird beständig gemacht, auch im Vorprozess&lt;br /&gt;
*Welche Raumkonzepte, in welchem Maßstab? - Co-Working, Pool-Räume, Funktionsräume, und weitere. Aber: kein technisches Raumproblem, sondern eher ein soziales: Veränderungsprozess stößt auf Widerstände. Erfolg durch sozialen Prozess, in dem Menschen mitgenommen wurden&lt;br /&gt;
*Hypothesen - sind wichtig, um mit Zweifeln umzugehen. Häufig lösen sich diese in der praktischen Umsetzung auf - Hypothesen geben Hinweis darauf, was als nächstes bearbeitet werden sollte&lt;br /&gt;
*Wie geht es weiter nach Experiment, standardisierte Lösungen, Folgeexperimente? Wie wird es in der Organisation weitergetragen? - Mobile-Effekt: im kleinen wird etwas bewegt und dann zieht es weitere Kreise (Einladungen zu Sitzungen, Lösungen vorstellen etc.), dann eine Ebene höher heben, weiter ansetzen an Rahmenbedingungen&lt;br /&gt;
*Wie kommt man vom Experiment zur Lösung? - systemisch betrachtet gibt es keine Implementierung von Lösungen in sozialen Systemen, daher immer weiter experimentieren (zumindest pro forma als Experiment aufsetzen, um Prozess offenzuhalten), aber auch: wenn Organisationen einmal die Erfahrung gemacht haben, ist der Aufwand nicht mehr so hoch, die Haltung der Organisation ist relevant (in fortgeschrittener Phase)&lt;br /&gt;
*Gibt es eine kritische Menge für einen Experimentierraum? - Empfehlung 7-20 Personen (Workshopgröße), auch mit größeren Einheiten wäre es möglich mithilfe von Repräsentationsmodellen; abhängig von Ebene (Teamebene oder strategische Ebene)&lt;br /&gt;
*Bei hoher Personalfluktuation müsste der Prozess immer wieder wiederholt werden? Welche Anreizsysteme führen dazu, dass Lösungen aus Experimentalräumen eine Dauerhaftigkeit bekommen? Muss immer eine Lernerfahrung eingepreist werden? - angestoßen werden soll organisationales Lernen, so dass eine Organisation versteht, dass Experimente voranbringen &lt;br /&gt;
*In welcher Fakultät wurde experimentiert? Übertragbarkeit auch abhängig von Fakultäten? - Ansatz für alle Gruppen passend, Modus wird in der Gruppe gefunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmungsbild unter den Teilnehmenden zur Anwendung der Methode:&lt;br /&gt;
*Offenheit des Experiments, ins Tun kommen, Experimente dezentral umsetzen, dezentrales Potenzial nutzen, Legitimierung&lt;br /&gt;
*eigene Erfahrung: zögerliches Vorgehen, Pilotierung bringt immer wieder neue Aspekte hervor - auf Suche nach positiven Erfahrungen und Menschen zum Austausch&lt;br /&gt;
*Qualifizierung für Inhouse; ggf. auch als Idee des Reallabors in der eigenen Institution im Rahmen von Forschungsprojekten. Dann müsste das Budget dafür ggf. direkt in den Projektantrag aufgenommen werden&lt;br /&gt;
*Wie vorgehen in Systemen, in denen es nicht einfach ist, abzugrenzen? - Grenzen schaffen gemeinsame kommunikative Grundlage, daher ist es wichtig Grenzen zu ziehen, die leicht verständlich und handhabbar sind, um nicht in Nebenschauplätzen zu versinken&lt;br /&gt;
*normative Vorgabe kombinieren mit sozialen Komponenten/Wünschen. Z. B. dass ein:e Nachhaltigkeitsexpert:in einen Prozess begleitet&lt;br /&gt;
*Zielvorgaben: von oben nicht &amp;quot;so soll es laufen&amp;quot;, sondern den Prozess ermöglichen und Ziel aufzeigen&lt;br /&gt;
*für Beziehungen und Nöte des Gegenübers zu interessieren, aber gleichzeitig den Fokus behalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturempfehlungen==&lt;br /&gt;
*Roswita Königswieser, Martin Hillebrand: Einführung in die Systemische Organisationsberatung https://www.carl-auer.de/einfuhrung-in-die-systemische-organisationsberatung&lt;br /&gt;
*Kozica/Schaller: Experimentelle Organisationsentwicklung. Perspektiven eines zukunftsfähigen Ansatzes, OrganisationsEntwicklung Nr. 4, 2021 https://zoe-online.org/reflexion/editorial-ausgabe-4-21/&lt;br /&gt;
*Thomas Bruhn, Jessica Böhme: Mehr sein, weniger brauchen https://www.beltz.de/sachbuch_ratgeber/produkte/details/45242-mehr-sein-weniger-brauchen.html&lt;br /&gt;
*VERSUS Magazin für kritische Organisationspraxis: Von oben entschieden – von unten zerredet? https://versus-online-magazine.com/de/artikel/hierarchie-diskussionsgrundlage/&lt;br /&gt;
*C. Otto Scharmer: Essentials der Theorie U https://www.carl-auer.de/essentials-der-theorie-u&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklas.heiland</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Datei:Pr%C3%A4sentation_LATERNE_HochN_Hub_06-05-2024.pdf&amp;diff=17315</id>
		<title>Datei:Präsentation LATERNE HochN Hub 06-05-2024.pdf</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Datei:Pr%C3%A4sentation_LATERNE_HochN_Hub_06-05-2024.pdf&amp;diff=17315"/>
		<updated>2024-05-07T15:49:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklas.heiland: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Foliensatz zum Vortrag &amp;quot;Systemische Veränderungsprozesse gestalten&amp;quot; von Niklas Heiland und Severin Caspari am 06.05.2024.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklas.heiland</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Transformationspfade-Hub_-_Systemische_Ver%C3%A4nderungsprozesse_gestalten,_06.05.24&amp;diff=17314</id>
		<title>Transformationspfade-Hub - Systemische Veränderungsprozesse gestalten, 06.05.24</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Transformationspfade-Hub_-_Systemische_Ver%C3%A4nderungsprozesse_gestalten,_06.05.24&amp;diff=17314"/>
		<updated>2024-05-07T15:47:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Niklas.heiland: /* Literaturempfehlungen */ ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hubs der DG HochN&lt;br /&gt;
|hub_kat=Hubs der DG HochN,Hub – Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen&lt;br /&gt;
|titel=Nachhaltigkeits-Transformation mit der Methode der experimentellen Organisationsentwicklung – ein Fallbeispiel&lt;br /&gt;
|kurz=In diesem Hub stellt der Verbund LATERNE aus der BMBF-Förderlinie &amp;quot;Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen&amp;quot; die Methode der experimentellen Organisationsentwicklung an einem Fallbeispiel aus der Universität Siegen vor.&lt;br /&gt;
|datum=2024-05-06T14:00:00.000Z&lt;br /&gt;
|thema=Transformation, Prozesse, Organisationsentwicklung&lt;br /&gt;
|bezug=Nachhaltigkeit&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Agenda und Informationen==&lt;br /&gt;
Veränderungsprozesse finden nicht nur nach außen statt, sondern müssen auch von den Mitarbeitenden in Organisationen verinnerlicht werden. Um den Perspektivwechsel zu schaffen ist es hilfreich eine systemische Betrachtungsweise miteinzubeziehen. Ein kraftvolles Werkzeug dafür sind Experimente, in denen Veränderungen temporär erprobt werden, um die Nachhaltigkeits-Transformation in großen Organisationen zu initiieren. Nachhaltigkeitsbeauftragte und andere Change-Maker:innen verfügen in der Regel über begrenzte Ressourcen und wenig formale Macht. Die bestehenden Möglichkeiten werden im Hub vom Verbundprojekt [[LATERNE - Hochschule im Anthropozän: Leuchtturm-Adaption und TransfER für Nachhaltige Entwicklung|LATERNE]] durch die Methode der experimentellen Organisationsentwicklung an einem Fallbeispiel aus der Universität Siegen vorgestellt. Gemeinsam werden die eigenen Veränderungsprozesse aus einer neuen systemischen Perspektive erkundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Impuls==&lt;br /&gt;
Der Impuls wurde aufgezeichnet und wird in Kürze hier verlinkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diskussion und Austausch==&lt;br /&gt;
27 Teilnehmende, unter anderem aus den Projekten [[SUNriseLab – Nachhaltige Hochschullandschaft Münster: Reallabore als Treiber der Transformation zu nachhaltigen Hochschulen|Sunrise Lab]], [[WaNdel!4 – Wissen für angewandte Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen – Hochschulen als Pioniere der nachhaltigen Transformation|Wandel!4]], [[KlimaPlanReal - Nachhaltige Transformationspfade zur Klimaneutralität mit Planungszellen und Reallaboren|KlimaPlanReal]], [[LATERNE - Hochschule im Anthropozän: Leuchtturm-Adaption und TransfER für Nachhaltige Entwicklung|LATERNE]] und [[TraNHSform – Transformationspfade nachhaltiger Hochschulen|traNHSform]] haben zu den Fragen &amp;quot;Was spricht dich an, was wirft Fragen auf?&amp;quot; diskutiert:&lt;br /&gt;
*Iterationen - sind im Konzept vorgesehen, damit nachjustiert werden kann, systemische Schleife wird beständig gemacht, auch im Vorprozess&lt;br /&gt;
*Welche Raumkonzepte, in welchem Maßstab? - Co-Working, Pool-Räume, Funktionsräume, und weitere. Aber: kein technisches Raumproblem, sondern eher ein soziales: Veränderungsprozess stößt auf Widerstände. Erfolg durch sozialen Prozess, in dem Menschen mitgenommen wurden&lt;br /&gt;
*Hypothesen - sind wichtig, um mit Zweifeln umzugehen. Häufig lösen sich diese in der praktischen Umsetzung auf - Hypothesen geben Hinweis darauf, was als nächstes bearbeitet werden sollte&lt;br /&gt;
*Wie geht es weiter nach Experiment, standardisierte Lösungen, Folgeexperimente? Wie wird es in der Organisation weitergetragen? - Mobile-Effekt: im kleinen wird etwas bewegt und dann zieht es weitere Kreise (Einladungen zu Sitzungen, Lösungen vorstellen etc.), dann eine Ebene höher heben, weiter ansetzen an Rahmenbedingungen&lt;br /&gt;
*Wie kommt man vom Experiment zur Lösung? - systemisch betrachtet gibt es keine Implementierung von Lösungen in sozialen Systemen, daher immer weiter experimentieren (zumindest pro forma als Experiment aufsetzen, um Prozess offenzuhalten), aber auch: wenn Organisationen einmal die Erfahrung gemacht haben, ist der Aufwand nicht mehr so hoch, die Haltung der Organisation ist relevant (in fortgeschrittener Phase)&lt;br /&gt;
*Gibt es eine kritische Menge für einen Experimentierraum? - Empfehlung 7-20 Personen (Workshopgröße), auch mit größeren Einheiten wäre es möglich mithilfe von Repräsentationsmodellen; abhängig von Ebene (Teamebene oder strategische Ebene)&lt;br /&gt;
*Bei hoher Personalfluktuation müsste der Prozess immer wieder wiederholt werden? Welche Anreizsysteme führen dazu, dass Lösungen aus Experimentalräumen eine Dauerhaftigkeit bekommen? Muss immer eine Lernerfahrung eingepreist werden? - angestoßen werden soll organisationales Lernen, so dass eine Organisation versteht, dass Experimente voranbringen &lt;br /&gt;
*In welcher Fakultät wurde experimentiert? Übertragbarkeit auch abhängig von Fakultäten? - Ansatz für alle Gruppen passend, Modus wird in der Gruppe gefunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmungsbild unter den Teilnehmenden zur Anwendung der Methode:&lt;br /&gt;
*Offenheit des Experiments, ins Tun kommen, Experimente dezentral umsetzen, dezentrales Potenzial nutzen, Legitimierung&lt;br /&gt;
*eigene Erfahrung: zögerliches Vorgehen, Pilotierung bringt immer wieder neue Aspekte hervor - auf Suche nach positiven Erfahrungen und Menschen zum Austausch&lt;br /&gt;
*Qualifizierung für Inhouse; ggf. auch als Idee des Reallabors in der eigenen Institution im Rahmen von Forschungsprojekten. Dann müsste das Budget dafür ggf. direkt in den Projektantrag aufgenommen werden&lt;br /&gt;
*Wie vorgehen in Systemen, in denen es nicht einfach ist, abzugrenzen? - Grenzen schaffen gemeinsame kommunikative Grundlage, daher ist es wichtig Grenzen zu ziehen, die leicht verständlich und handhabbar sind, um nicht in Nebenschauplätzen zu versinken&lt;br /&gt;
*normative Vorgabe kombinieren mit sozialen Komponenten/Wünschen. Z. B. dass ein:e Nachhaltigkeitsexpert:in einen Prozess begleitet&lt;br /&gt;
*Zielvorgaben: von oben nicht &amp;quot;so soll es laufen&amp;quot;, sondern den Prozess ermöglichen und Ziel aufzeigen&lt;br /&gt;
*für Beziehungen und Nöte des Gegenübers zu interessieren, aber gleichzeitig den Fokus behalten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturempfehlungen==&lt;br /&gt;
*Roswita Königswieser, Martin Hillebrand: Einführung in die Systemische Organisationsberatung https://www.carl-auer.de/einfuhrung-in-die-systemische-organisationsberatung&lt;br /&gt;
*Kozica/Schaller: Experimentelle Organisationsentwicklung. Perspektiven eines zukunftsfähigen Ansatzes, OrganisationsEntwicklung Nr. 4, 2021 https://zoe-online.org/reflexion/editorial-ausgabe-4-21/&lt;br /&gt;
*Thomas Bruhn, Jessica Böhme: Mehr sein, weniger brauchen https://www.beltz.de/sachbuch_ratgeber/produkte/details/45242-mehr-sein-weniger-brauchen.html&lt;br /&gt;
*VERSUS Magazin für kritische Organisationspraxis: Von oben entschieden – von unten zerredet? https://versus-online-magazine.com/de/artikel/hierarchie-diskussionsgrundlage/&lt;br /&gt;
*C. Otto Scharmer: Essentials der Theorie U https://www.carl-auer.de/essentials-der-theorie-u&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Niklas.heiland</name></author>
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