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	<title>DG HochN-Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-24T13:03:53Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19925</id>
		<title>CO2-Kompensation an deutschen Hochschulen</title>
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		<updated>2024-10-06T20:06:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: /* RWTH Aachen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &amp;quot;letzte&amp;quot; Maßnahmenoption auf dem Weg zu einer klimaneutralen Hochschule bleibt oft nur die Kompensation von unvermeidbaren Emissionen. Viele Hochschulen integrieren bereits Kompensationsprojekte als Teil ihres Nachhaltigkeitsengagements. Darüber hinaus besteht in der Theorie die Möglichkeit, Kompensationszertifikate zu erwerben. Das ist jedoch zur Zeit eher unüblich in der Hochschulpraxis und auch mit rechtlichen Hürden verbunden. Diese und weitere, umfangreiche Erkenntnisse zu Kompensationsmöglichkeiten an Hochschulen wurden im Rahmen des HIS-HE:Forum „Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint“ in einer Umfrage mit Expert:inneninterviews von 70 Hochschulen gewonnen, die sich [https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf hier] nachlesen lassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2024&amp;quot;&amp;gt;Nußbaum, P., Ruiz, M., Stibbe, J., Wöhning, C., Dietrich, C. (2024). Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint. &#039;&#039;HIS-HE:Forum&#039;&#039;. PDF: https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompensationsmaßnahmen ausgewählter Hochschulen werden im Folgenden vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leuphana Universität Lüneburg=====&lt;br /&gt;
Die Leuphana Universität setzt CO2-Kompensation durch verschiedene Projekte um, die mit ihrer Green-Campus-Politik in Einklang stehen. Seit Oktober 2022 werden unvermeidbare Emissionen aus Flugreisen und Autofahrten über einen internen Klimaschutzfonds kompensiert. Dabei wird der von der Bundesregierung festgelegte CO2-Preis zugrunde gelegt und die Mittel werden zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus genutzt. [https://www.leuphana.de/universitaet/pressemitteilungen/pressemitteilungen-ansicht/2022/10/05/leuphana-setzt-auf-klimaschutzfonds-fuer-mehr-nachhaltigkeit.html Mehr zum Nachlesen]. Die Leuphana Universität Lüneburg bietet zudem ein (berufsbegleitendes) Weiterbildungsstudium an, bei dem sich ein Zertifikat &amp;quot;Dekarbonisierungsmanagement&amp;quot; erwerben lässt. [https://www.leuphana.de/professional-school/zertifikatsstudium-berufsbegleitend/nachhaltigkeit-energie-umwelt/dekarbonisierungsmanagement.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Zittau/Görlitz=====&lt;br /&gt;
Im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes (2023) der Hochschule Zittau/Görlitz werden Kompensationsmaßnahmen aufgeführt. So wird bspw. für jeden neuen Studierenden ein Baum gepflanzt. Zudem wird an der Hochschule derzeit an einem Beton geforscht, der einen Anteil an Pflanzenkohle enthält. Diese innovative Technologie könnte zukünftig eine vielversprechende Methode bieten, um Kohlenstoffdioxid langfristig zu speichern. Bereits jetzt wird diese Technik im Rahmen des Projekts „CO2Create2Skate“, einem neuen Skatepark in Zittau, getestet und praktisch angewendet. Die Hochschule begründet ihren Verzicht auf Kompensationszertifikate mit einer hohen finanziellen Belastung und der Gefahr &amp;quot;in den Verdacht zu geraten, sich von Verpflichtungen und Einsparmöglichkeiten freizukaufen&amp;quot; (HSZG, S. 91)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hochschule Zittau/Görlitz, 2024&amp;quot;&amp;gt;HSZG (2023). Integriertes Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Hochschule Zittau/Görlitz&#039;&#039;. PDF: https://klimaschutz.hszg.de/fileadmin/NEU/Klimaschutz/Integriertes_Klimaschutzkonzept_HSZG_2023_Web_klein.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Umwelt-Campus Birkenfeld=====&lt;br /&gt;
Der Umwelt-Campus Birkenfeld ist bekannt für sein Modell der &amp;quot;Zero Emission University&amp;quot;, das verschiedene Kompensationsprojekte zur Neutralisierung von Emissionen umfasst. So werden bspw. Flugreisen nur bei internationalen Zielen genehmigt und zusätzliche verkehrsbedingte Emissionen werden durch das Pflanzen von Bäumen kompensiert. [https://netzwerk-n.org/good-practice/umwelt-campus-birkenfeld/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====RWTH Aachen=====&lt;br /&gt;
Seit 2023 bietet die Hochschule mit dem Pilotprojekt „Interner Klimafonds“ Mitarbeitenden die Möglichkeit, nach einer Flugreise freiwillig einen pauschalen Betrag in einen Klimaschutzfonds einzuzahlen, der sich nach der Flugdistanz richtet. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden von der Hochschulleitung durch zentrale Mittel ergänzt und fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus. Nach einer dreijährigen Pilotphase wird das Projekt evaluiert, um über eine mögliche Fortführung zu entscheiden. [https://www.rwth-aachen.de/cms/root/die-rwth/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-im-betrieb/~sausa/dienstreisen-und-klimafonds/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Freie Universität Berlin=====&lt;br /&gt;
Langfristig plant die Universität die Umsetzung eines interdisziplinären Forschungs- und Lehrprojektes mit dem Titel &amp;quot;CarbonThink&amp;quot; sowie die Etablierung eines Living Labs, in dessen Rahmen  bisher ungenutzte Ressourcen dem Kreislauf als Biokohle wieder zugeführt werden sollen. Im Rahmen von &amp;quot;CarbonThink&amp;quot; wird untersucht, inwiefern CO2 durch die Produktion von Pflanzenkohle aus Biomasse gespeichert und so die Emissionen der Universität bilanziell ausgeglichen werden können. [https://www.fu-berlin.de/sites/nachhaltigkeit/handlungsfelder/campus/carbonthink/index.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)=====&lt;br /&gt;
Im 2014 veröffentlichten Klimaschutzkonzept verpflichtete sich die HNEE, unvermeidbare Emissionen innerhalb festgelegter Systemgrenzen zu kompensieren und so klimaneutral zu werden. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Konzepte-und-Berichte/Klimaschutzkonzept/Klimaschutzkonzept-E7867.htm Mehr zum Nachlesen]. Die HNEE hat per Präsidiumsbeschluss Kurzstreckenflüge komplett verboten, wenn das Ziel per Bahn in unter 10 Stunden erreicht werden kann. Unvermeidbare Flüge der Verwaltung und Fachbereiche (ohne Drittmittelprojekte) werden seit 2014 vollständig über ein hochschuleigenes Projekt kompensiert. Die HNEE kooperiert mit dem von Alumni gegründeten Verein Ivakale e. V. zur Kompensation der unvermeidbaren Treibhausgasemissionen  durch den Schutz des Kakamega Regenwaldes in Kenia. Durch den Einsatz effizienter Lehmherde in lokalen Haushalten kann im Vergleich zu traditionellen Feuerstellen Brennholz und somit die Abholzung des Regenwaldes reduziert werden. Das Projekt ist nach dem Gold Standard zertifiziert (GSF Registry) und wird in Forschung und Lehre an der Hochschule integriert. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Nachhaltige-Hochschule/Klimaneutralitt/Kompensationsprojekt/Klimaschutzprojekt-zur-Kompensationvon-Treibhausgasemissionen-der-HNEE-E7868.htm Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Greifswald=====&lt;br /&gt;
Mit den 2018 veröffentlichten Leitlinien zur Verwirklichung der Klimaneutralität wurde „Kompensation“ als wichtiger Bestandteil dieses Ziels festgelegt. Dabei wird der Fokus auf die Nutzung von Ökosystemen im eigenen Zuständigkeitsbereich der Universität gelegt. Kompensationsmaßnahmen sollen im besten Fall im Rahmen der Lehr- und Forschungsaktivitäten wissenschaftlich begleitet werden. [https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/universitaet-greifswald-im-profil/nachhaltigkeit/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leibniz Universität Hannover=====&lt;br /&gt;
Im Herbst 2022 richtete die Universität einen freiwilligen Flugabgabefonds ein, in den Dienstreisende aus ihrem Haushaltsbudget einzahlen können. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden genutzt, um interne Umwelt- und Klimaschutzprojekte zu fördern. Die Beitragshöhe hängt von der Flugdistanz ab. Auch private Spenden sind möglich (LUH, S. 47)&amp;lt;ref name=&amp;quot;LUH, 2022&amp;quot;&amp;gt;LUH (2022). Integriertes&lt;br /&gt;
Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Leibniz Universität Hannover&#039;&#039;. PDF: https://www.uni-hannover.de/fileadmin/luh/content/webredaktion/universitaet/publikationen/klimaschutzkonzept/klimaschutzkonzept_2023.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Fernhochschule The Mobile University=====&lt;br /&gt;
Die Mobile University investiert in Kompensationsprojekte wie den Brunnenbau in Ruanda oder ein Bergwaldprojekt in Baden-Baden. [https://www.mobile-university.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/treibhausgasbilanz-klimaneutrale-hochschule/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Magdeburg-Stendal=====&lt;br /&gt;
Das 2023 veröffentlichte Klimaschutzkonzept der Hochschule Magdeburg-Stendal beinhaltet die Einführung eines Kompensationssystems (Maßnahme G5), um unvermeidbare Emissionen im Rahmen der Klimaneutralitätsziele auszugleichen. Da der Kauf von Emissionszertifikaten nach der aktuellen Gesetzeslage in Sachsen-Anhalt nicht möglich ist, plant das Klimaschutzmanagement Insetting-Projekte auf dem Campus, die Emissionen unter Berücksichtigung hoher Qualitätsstandards kompensieren sollen (Hochschule Magdeburg-Stendal, S. 30, 89, 91)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2023&amp;quot;&amp;gt;Hochschule Magdeburg-Stendal (2023). Integriertes Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Hochschule Magdeburg-Stendal&#039;&#039;. PDF: https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/Klimaschutzkonzept_h2_2022.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Osnabrück===== &lt;br /&gt;
2020 beschloss der Senat die Kompensation dienstreisebedingter Emissionen. Dazu wurde ein Klimaschutzfonds eingerichtet. Seitdem können Mitarbeitende freiwillig für Flugreisen und PKW-Fahrten in den Fonds einzahlen. Zur Berechnung der Kompensationsbeträge werden Richtwerte und Berechnungstools bereitgestellt. Die Universität unterstützt diese Einzahlungen durch zentrale Mittel in gleicher Höhe. Die durch den Fonds generierten Mittel fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Universitätscampus.&lt;br /&gt;
[https://www.uni-osnabrueck.de/universitaet/profil/nachhaltigkeit/umweltschutz/klimaschutzfonds/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Hamburg=====&lt;br /&gt;
Flugreisen werden mithilfe des CO2-Rechners der Nichtregierungsorganisation [https://www.atmosfair.de/de/ atmosfair] kompensiert. Aus diesen Geldern werden bspw. eine Kompostierungsanlage für organische Marktabfälle in Dar es Salaam (Tansania) sowie Moorrekultivierungen in Mecklenburg-Vorpommern und die Nutzung von Senfsaatabfällen in einem Biomassekraftwerk in Indien unterstützt. [https://verwaltungslandkarte-nachhaltigkeit.uni-hamburg.de/detail.html?6 Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin=====&lt;br /&gt;
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin verzichtet gänzlich auf Kurzstreckenflüge und kompensiert Mittel- und Langstreckenflüge komplett. [https://www.htw-berlin.de/hochschule/hochschulprofil/umwelt-und-klimaschutz/umweltmanagement/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====CO2-Kompensation DFG-Geförderte=====&lt;br /&gt;
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglicht eine Abrechnung von Kompensationskosten von Dienstreisen der DFG-Geförderten über die ausgezahlten DFG-Fördermittel. [https://www.dfg.de/de/grundlagen-themen/grundlagen-und-prinzipien-der-foerderung/co2-kompensation Mehr zum Nachlesen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19924</id>
		<title>CO2-Kompensation an deutschen Hochschulen</title>
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		<updated>2024-10-06T20:05:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: /* Freie Universität Berlin */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &amp;quot;letzte&amp;quot; Maßnahmenoption auf dem Weg zu einer klimaneutralen Hochschule bleibt oft nur die Kompensation von unvermeidbaren Emissionen. Viele Hochschulen integrieren bereits Kompensationsprojekte als Teil ihres Nachhaltigkeitsengagements. Darüber hinaus besteht in der Theorie die Möglichkeit, Kompensationszertifikate zu erwerben. Das ist jedoch zur Zeit eher unüblich in der Hochschulpraxis und auch mit rechtlichen Hürden verbunden. Diese und weitere, umfangreiche Erkenntnisse zu Kompensationsmöglichkeiten an Hochschulen wurden im Rahmen des HIS-HE:Forum „Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint“ in einer Umfrage mit Expert:inneninterviews von 70 Hochschulen gewonnen, die sich [https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf hier] nachlesen lassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2024&amp;quot;&amp;gt;Nußbaum, P., Ruiz, M., Stibbe, J., Wöhning, C., Dietrich, C. (2024). Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint. &#039;&#039;HIS-HE:Forum&#039;&#039;. PDF: https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompensationsmaßnahmen ausgewählter Hochschulen werden im Folgenden vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leuphana Universität Lüneburg=====&lt;br /&gt;
Die Leuphana Universität setzt CO2-Kompensation durch verschiedene Projekte um, die mit ihrer Green-Campus-Politik in Einklang stehen. Seit Oktober 2022 werden unvermeidbare Emissionen aus Flugreisen und Autofahrten über einen internen Klimaschutzfonds kompensiert. Dabei wird der von der Bundesregierung festgelegte CO2-Preis zugrunde gelegt und die Mittel werden zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus genutzt. [https://www.leuphana.de/universitaet/pressemitteilungen/pressemitteilungen-ansicht/2022/10/05/leuphana-setzt-auf-klimaschutzfonds-fuer-mehr-nachhaltigkeit.html Mehr zum Nachlesen]. Die Leuphana Universität Lüneburg bietet zudem ein (berufsbegleitendes) Weiterbildungsstudium an, bei dem sich ein Zertifikat &amp;quot;Dekarbonisierungsmanagement&amp;quot; erwerben lässt. [https://www.leuphana.de/professional-school/zertifikatsstudium-berufsbegleitend/nachhaltigkeit-energie-umwelt/dekarbonisierungsmanagement.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Zittau/Görlitz=====&lt;br /&gt;
Im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes (2023) der Hochschule Zittau/Görlitz werden Kompensationsmaßnahmen aufgeführt. So wird bspw. für jeden neuen Studierenden ein Baum gepflanzt. Zudem wird an der Hochschule derzeit an einem Beton geforscht, der einen Anteil an Pflanzenkohle enthält. Diese innovative Technologie könnte zukünftig eine vielversprechende Methode bieten, um Kohlenstoffdioxid langfristig zu speichern. Bereits jetzt wird diese Technik im Rahmen des Projekts „CO2Create2Skate“, einem neuen Skatepark in Zittau, getestet und praktisch angewendet. Die Hochschule begründet ihren Verzicht auf Kompensationszertifikate mit einer hohen finanziellen Belastung und der Gefahr &amp;quot;in den Verdacht zu geraten, sich von Verpflichtungen und Einsparmöglichkeiten freizukaufen&amp;quot; (HSZG, S. 91)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hochschule Zittau/Görlitz, 2024&amp;quot;&amp;gt;HSZG (2023). Integriertes Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Hochschule Zittau/Görlitz&#039;&#039;. PDF: https://klimaschutz.hszg.de/fileadmin/NEU/Klimaschutz/Integriertes_Klimaschutzkonzept_HSZG_2023_Web_klein.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Umwelt-Campus Birkenfeld=====&lt;br /&gt;
Der Umwelt-Campus Birkenfeld ist bekannt für sein Modell der &amp;quot;Zero Emission University&amp;quot;, das verschiedene Kompensationsprojekte zur Neutralisierung von Emissionen umfasst. So werden bspw. Flugreisen nur bei internationalen Zielen genehmigt und zusätzliche verkehrsbedingte Emissionen werden durch das Pflanzen von Bäumen kompensiert. [https://netzwerk-n.org/good-practice/umwelt-campus-birkenfeld/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====RWTH Aachen=====&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 2023 bietet die Hochschule mit dem Pilotprojekt „Interner Klimafonds“ Mitarbeitenden die Möglichkeit, nach einer Flugreise freiwillig einen pauschalen Betrag in einen Klimaschutzfonds einzuzahlen, der sich nach der Flugdistanz richtet. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden von der Hochschulleitung durch zentrale Mittel ergänzt und fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus. Nach einer dreijährigen Pilotphase wird das Projekt evaluiert, um über eine mögliche Fortführung zu entscheiden. [https://www.rwth-aachen.de/cms/root/die-rwth/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-im-betrieb/~sausa/dienstreisen-und-klimafonds/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Freie Universität Berlin=====&lt;br /&gt;
Langfristig plant die Universität die Umsetzung eines interdisziplinären Forschungs- und Lehrprojektes mit dem Titel &amp;quot;CarbonThink&amp;quot; sowie die Etablierung eines Living Labs, in dessen Rahmen  bisher ungenutzte Ressourcen dem Kreislauf als Biokohle wieder zugeführt werden sollen. Im Rahmen von &amp;quot;CarbonThink&amp;quot; wird untersucht, inwiefern CO2 durch die Produktion von Pflanzenkohle aus Biomasse gespeichert und so die Emissionen der Universität bilanziell ausgeglichen werden können. [https://www.fu-berlin.de/sites/nachhaltigkeit/handlungsfelder/campus/carbonthink/index.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)=====&lt;br /&gt;
Im 2014 veröffentlichten Klimaschutzkonzept verpflichtete sich die HNEE, unvermeidbare Emissionen innerhalb festgelegter Systemgrenzen zu kompensieren und so klimaneutral zu werden. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Konzepte-und-Berichte/Klimaschutzkonzept/Klimaschutzkonzept-E7867.htm Mehr zum Nachlesen]. Die HNEE hat per Präsidiumsbeschluss Kurzstreckenflüge komplett verboten, wenn das Ziel per Bahn in unter 10 Stunden erreicht werden kann. Unvermeidbare Flüge der Verwaltung und Fachbereiche (ohne Drittmittelprojekte) werden seit 2014 vollständig über ein hochschuleigenes Projekt kompensiert. Die HNEE kooperiert mit dem von Alumni gegründeten Verein Ivakale e. V. zur Kompensation der unvermeidbaren Treibhausgasemissionen  durch den Schutz des Kakamega Regenwaldes in Kenia. Durch den Einsatz effizienter Lehmherde in lokalen Haushalten kann im Vergleich zu traditionellen Feuerstellen Brennholz und somit die Abholzung des Regenwaldes reduziert werden. Das Projekt ist nach dem Gold Standard zertifiziert (GSF Registry) und wird in Forschung und Lehre an der Hochschule integriert. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Nachhaltige-Hochschule/Klimaneutralitt/Kompensationsprojekt/Klimaschutzprojekt-zur-Kompensationvon-Treibhausgasemissionen-der-HNEE-E7868.htm Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Greifswald=====&lt;br /&gt;
Mit den 2018 veröffentlichten Leitlinien zur Verwirklichung der Klimaneutralität wurde „Kompensation“ als wichtiger Bestandteil dieses Ziels festgelegt. Dabei wird der Fokus auf die Nutzung von Ökosystemen im eigenen Zuständigkeitsbereich der Universität gelegt. Kompensationsmaßnahmen sollen im besten Fall im Rahmen der Lehr- und Forschungsaktivitäten wissenschaftlich begleitet werden. [https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/universitaet-greifswald-im-profil/nachhaltigkeit/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leibniz Universität Hannover=====&lt;br /&gt;
Im Herbst 2022 richtete die Universität einen freiwilligen Flugabgabefonds ein, in den Dienstreisende aus ihrem Haushaltsbudget einzahlen können. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden genutzt, um interne Umwelt- und Klimaschutzprojekte zu fördern. Die Beitragshöhe hängt von der Flugdistanz ab. Auch private Spenden sind möglich (LUH, S. 47)&amp;lt;ref name=&amp;quot;LUH, 2022&amp;quot;&amp;gt;LUH (2022). Integriertes&lt;br /&gt;
Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Leibniz Universität Hannover&#039;&#039;. PDF: https://www.uni-hannover.de/fileadmin/luh/content/webredaktion/universitaet/publikationen/klimaschutzkonzept/klimaschutzkonzept_2023.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Fernhochschule The Mobile University=====&lt;br /&gt;
Die Mobile University investiert in Kompensationsprojekte wie den Brunnenbau in Ruanda oder ein Bergwaldprojekt in Baden-Baden. [https://www.mobile-university.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/treibhausgasbilanz-klimaneutrale-hochschule/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Magdeburg-Stendal=====&lt;br /&gt;
Das 2023 veröffentlichte Klimaschutzkonzept der Hochschule Magdeburg-Stendal beinhaltet die Einführung eines Kompensationssystems (Maßnahme G5), um unvermeidbare Emissionen im Rahmen der Klimaneutralitätsziele auszugleichen. Da der Kauf von Emissionszertifikaten nach der aktuellen Gesetzeslage in Sachsen-Anhalt nicht möglich ist, plant das Klimaschutzmanagement Insetting-Projekte auf dem Campus, die Emissionen unter Berücksichtigung hoher Qualitätsstandards kompensieren sollen (Hochschule Magdeburg-Stendal, S. 30, 89, 91)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2023&amp;quot;&amp;gt;Hochschule Magdeburg-Stendal (2023). Integriertes Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Hochschule Magdeburg-Stendal&#039;&#039;. PDF: https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/Klimaschutzkonzept_h2_2022.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Osnabrück===== &lt;br /&gt;
2020 beschloss der Senat die Kompensation dienstreisebedingter Emissionen. Dazu wurde ein Klimaschutzfonds eingerichtet. Seitdem können Mitarbeitende freiwillig für Flugreisen und PKW-Fahrten in den Fonds einzahlen. Zur Berechnung der Kompensationsbeträge werden Richtwerte und Berechnungstools bereitgestellt. Die Universität unterstützt diese Einzahlungen durch zentrale Mittel in gleicher Höhe. Die durch den Fonds generierten Mittel fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Universitätscampus.&lt;br /&gt;
[https://www.uni-osnabrueck.de/universitaet/profil/nachhaltigkeit/umweltschutz/klimaschutzfonds/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Hamburg=====&lt;br /&gt;
Flugreisen werden mithilfe des CO2-Rechners der Nichtregierungsorganisation [https://www.atmosfair.de/de/ atmosfair] kompensiert. Aus diesen Geldern werden bspw. eine Kompostierungsanlage für organische Marktabfälle in Dar es Salaam (Tansania) sowie Moorrekultivierungen in Mecklenburg-Vorpommern und die Nutzung von Senfsaatabfällen in einem Biomassekraftwerk in Indien unterstützt. [https://verwaltungslandkarte-nachhaltigkeit.uni-hamburg.de/detail.html?6 Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin=====&lt;br /&gt;
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin verzichtet gänzlich auf Kurzstreckenflüge und kompensiert Mittel- und Langstreckenflüge komplett. [https://www.htw-berlin.de/hochschule/hochschulprofil/umwelt-und-klimaschutz/umweltmanagement/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====CO2-Kompensation DFG-Geförderte=====&lt;br /&gt;
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglicht eine Abrechnung von Kompensationskosten von Dienstreisen der DFG-Geförderten über die ausgezahlten DFG-Fördermittel. [https://www.dfg.de/de/grundlagen-themen/grundlagen-und-prinzipien-der-foerderung/co2-kompensation Mehr zum Nachlesen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
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		<title>CO2-Kompensation an deutschen Hochschulen</title>
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		<updated>2024-10-06T20:05:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: /* Freie Universität Berlin */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &amp;quot;letzte&amp;quot; Maßnahmenoption auf dem Weg zu einer klimaneutralen Hochschule bleibt oft nur die Kompensation von unvermeidbaren Emissionen. Viele Hochschulen integrieren bereits Kompensationsprojekte als Teil ihres Nachhaltigkeitsengagements. Darüber hinaus besteht in der Theorie die Möglichkeit, Kompensationszertifikate zu erwerben. Das ist jedoch zur Zeit eher unüblich in der Hochschulpraxis und auch mit rechtlichen Hürden verbunden. Diese und weitere, umfangreiche Erkenntnisse zu Kompensationsmöglichkeiten an Hochschulen wurden im Rahmen des HIS-HE:Forum „Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint“ in einer Umfrage mit Expert:inneninterviews von 70 Hochschulen gewonnen, die sich [https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf hier] nachlesen lassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2024&amp;quot;&amp;gt;Nußbaum, P., Ruiz, M., Stibbe, J., Wöhning, C., Dietrich, C. (2024). Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint. &#039;&#039;HIS-HE:Forum&#039;&#039;. PDF: https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompensationsmaßnahmen ausgewählter Hochschulen werden im Folgenden vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leuphana Universität Lüneburg=====&lt;br /&gt;
Die Leuphana Universität setzt CO2-Kompensation durch verschiedene Projekte um, die mit ihrer Green-Campus-Politik in Einklang stehen. Seit Oktober 2022 werden unvermeidbare Emissionen aus Flugreisen und Autofahrten über einen internen Klimaschutzfonds kompensiert. Dabei wird der von der Bundesregierung festgelegte CO2-Preis zugrunde gelegt und die Mittel werden zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus genutzt. [https://www.leuphana.de/universitaet/pressemitteilungen/pressemitteilungen-ansicht/2022/10/05/leuphana-setzt-auf-klimaschutzfonds-fuer-mehr-nachhaltigkeit.html Mehr zum Nachlesen]. Die Leuphana Universität Lüneburg bietet zudem ein (berufsbegleitendes) Weiterbildungsstudium an, bei dem sich ein Zertifikat &amp;quot;Dekarbonisierungsmanagement&amp;quot; erwerben lässt. [https://www.leuphana.de/professional-school/zertifikatsstudium-berufsbegleitend/nachhaltigkeit-energie-umwelt/dekarbonisierungsmanagement.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Zittau/Görlitz=====&lt;br /&gt;
Im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes (2023) der Hochschule Zittau/Görlitz werden Kompensationsmaßnahmen aufgeführt. So wird bspw. für jeden neuen Studierenden ein Baum gepflanzt. Zudem wird an der Hochschule derzeit an einem Beton geforscht, der einen Anteil an Pflanzenkohle enthält. Diese innovative Technologie könnte zukünftig eine vielversprechende Methode bieten, um Kohlenstoffdioxid langfristig zu speichern. Bereits jetzt wird diese Technik im Rahmen des Projekts „CO2Create2Skate“, einem neuen Skatepark in Zittau, getestet und praktisch angewendet. Die Hochschule begründet ihren Verzicht auf Kompensationszertifikate mit einer hohen finanziellen Belastung und der Gefahr &amp;quot;in den Verdacht zu geraten, sich von Verpflichtungen und Einsparmöglichkeiten freizukaufen&amp;quot; (HSZG, S. 91)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hochschule Zittau/Görlitz, 2024&amp;quot;&amp;gt;HSZG (2023). Integriertes Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Hochschule Zittau/Görlitz&#039;&#039;. PDF: https://klimaschutz.hszg.de/fileadmin/NEU/Klimaschutz/Integriertes_Klimaschutzkonzept_HSZG_2023_Web_klein.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Umwelt-Campus Birkenfeld=====&lt;br /&gt;
Der Umwelt-Campus Birkenfeld ist bekannt für sein Modell der &amp;quot;Zero Emission University&amp;quot;, das verschiedene Kompensationsprojekte zur Neutralisierung von Emissionen umfasst. So werden bspw. Flugreisen nur bei internationalen Zielen genehmigt und zusätzliche verkehrsbedingte Emissionen werden durch das Pflanzen von Bäumen kompensiert. [https://netzwerk-n.org/good-practice/umwelt-campus-birkenfeld/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====RWTH Aachen=====&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 2023 bietet die Hochschule mit dem Pilotprojekt „Interner Klimafonds“ Mitarbeitenden die Möglichkeit, nach einer Flugreise freiwillig einen pauschalen Betrag in einen Klimaschutzfonds einzuzahlen, der sich nach der Flugdistanz richtet. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden von der Hochschulleitung durch zentrale Mittel ergänzt und fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus. Nach einer dreijährigen Pilotphase wird das Projekt evaluiert, um über eine mögliche Fortführung zu entscheiden. [https://www.rwth-aachen.de/cms/root/die-rwth/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-im-betrieb/~sausa/dienstreisen-und-klimafonds/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Freie Universität Berlin=====&lt;br /&gt;
Langfristig plant die Universität die Umsetzung eines interdisziplinären Forschungs- und Lehrprojektes mit dem Titel &amp;quot;CarbonThink&amp;quot; sowie die Etablierung eines Living Labs, in dessen Rahmen  bisher ungenutzte Ressourcen dem Kreislauf als Biokohle wieder zugeführt werden sollen. Im Rahmen von CarbonThink wird untersucht, inwiefern CO2 durch die Produktion von Pflanzenkohle aus Biomasse gespeichert und so die Emissionen der Universität bilanziell ausgeglichen werden können. [https://www.fu-berlin.de/sites/nachhaltigkeit/handlungsfelder/campus/carbonthink/index.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)=====&lt;br /&gt;
Im 2014 veröffentlichten Klimaschutzkonzept verpflichtete sich die HNEE, unvermeidbare Emissionen innerhalb festgelegter Systemgrenzen zu kompensieren und so klimaneutral zu werden. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Konzepte-und-Berichte/Klimaschutzkonzept/Klimaschutzkonzept-E7867.htm Mehr zum Nachlesen]. Die HNEE hat per Präsidiumsbeschluss Kurzstreckenflüge komplett verboten, wenn das Ziel per Bahn in unter 10 Stunden erreicht werden kann. Unvermeidbare Flüge der Verwaltung und Fachbereiche (ohne Drittmittelprojekte) werden seit 2014 vollständig über ein hochschuleigenes Projekt kompensiert. Die HNEE kooperiert mit dem von Alumni gegründeten Verein Ivakale e. V. zur Kompensation der unvermeidbaren Treibhausgasemissionen  durch den Schutz des Kakamega Regenwaldes in Kenia. Durch den Einsatz effizienter Lehmherde in lokalen Haushalten kann im Vergleich zu traditionellen Feuerstellen Brennholz und somit die Abholzung des Regenwaldes reduziert werden. Das Projekt ist nach dem Gold Standard zertifiziert (GSF Registry) und wird in Forschung und Lehre an der Hochschule integriert. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Nachhaltige-Hochschule/Klimaneutralitt/Kompensationsprojekt/Klimaschutzprojekt-zur-Kompensationvon-Treibhausgasemissionen-der-HNEE-E7868.htm Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Greifswald=====&lt;br /&gt;
Mit den 2018 veröffentlichten Leitlinien zur Verwirklichung der Klimaneutralität wurde „Kompensation“ als wichtiger Bestandteil dieses Ziels festgelegt. Dabei wird der Fokus auf die Nutzung von Ökosystemen im eigenen Zuständigkeitsbereich der Universität gelegt. Kompensationsmaßnahmen sollen im besten Fall im Rahmen der Lehr- und Forschungsaktivitäten wissenschaftlich begleitet werden. [https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/universitaet-greifswald-im-profil/nachhaltigkeit/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leibniz Universität Hannover=====&lt;br /&gt;
Im Herbst 2022 richtete die Universität einen freiwilligen Flugabgabefonds ein, in den Dienstreisende aus ihrem Haushaltsbudget einzahlen können. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden genutzt, um interne Umwelt- und Klimaschutzprojekte zu fördern. Die Beitragshöhe hängt von der Flugdistanz ab. Auch private Spenden sind möglich (LUH, S. 47)&amp;lt;ref name=&amp;quot;LUH, 2022&amp;quot;&amp;gt;LUH (2022). Integriertes&lt;br /&gt;
Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Leibniz Universität Hannover&#039;&#039;. PDF: https://www.uni-hannover.de/fileadmin/luh/content/webredaktion/universitaet/publikationen/klimaschutzkonzept/klimaschutzkonzept_2023.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Fernhochschule The Mobile University=====&lt;br /&gt;
Die Mobile University investiert in Kompensationsprojekte wie den Brunnenbau in Ruanda oder ein Bergwaldprojekt in Baden-Baden. [https://www.mobile-university.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/treibhausgasbilanz-klimaneutrale-hochschule/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Magdeburg-Stendal=====&lt;br /&gt;
Das 2023 veröffentlichte Klimaschutzkonzept der Hochschule Magdeburg-Stendal beinhaltet die Einführung eines Kompensationssystems (Maßnahme G5), um unvermeidbare Emissionen im Rahmen der Klimaneutralitätsziele auszugleichen. Da der Kauf von Emissionszertifikaten nach der aktuellen Gesetzeslage in Sachsen-Anhalt nicht möglich ist, plant das Klimaschutzmanagement Insetting-Projekte auf dem Campus, die Emissionen unter Berücksichtigung hoher Qualitätsstandards kompensieren sollen (Hochschule Magdeburg-Stendal, S. 30, 89, 91)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2023&amp;quot;&amp;gt;Hochschule Magdeburg-Stendal (2023). Integriertes Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Hochschule Magdeburg-Stendal&#039;&#039;. PDF: https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/Klimaschutzkonzept_h2_2022.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Osnabrück===== &lt;br /&gt;
2020 beschloss der Senat die Kompensation dienstreisebedingter Emissionen. Dazu wurde ein Klimaschutzfonds eingerichtet. Seitdem können Mitarbeitende freiwillig für Flugreisen und PKW-Fahrten in den Fonds einzahlen. Zur Berechnung der Kompensationsbeträge werden Richtwerte und Berechnungstools bereitgestellt. Die Universität unterstützt diese Einzahlungen durch zentrale Mittel in gleicher Höhe. Die durch den Fonds generierten Mittel fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Universitätscampus.&lt;br /&gt;
[https://www.uni-osnabrueck.de/universitaet/profil/nachhaltigkeit/umweltschutz/klimaschutzfonds/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Hamburg=====&lt;br /&gt;
Flugreisen werden mithilfe des CO2-Rechners der Nichtregierungsorganisation [https://www.atmosfair.de/de/ atmosfair] kompensiert. Aus diesen Geldern werden bspw. eine Kompostierungsanlage für organische Marktabfälle in Dar es Salaam (Tansania) sowie Moorrekultivierungen in Mecklenburg-Vorpommern und die Nutzung von Senfsaatabfällen in einem Biomassekraftwerk in Indien unterstützt. [https://verwaltungslandkarte-nachhaltigkeit.uni-hamburg.de/detail.html?6 Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin=====&lt;br /&gt;
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin verzichtet gänzlich auf Kurzstreckenflüge und kompensiert Mittel- und Langstreckenflüge komplett. [https://www.htw-berlin.de/hochschule/hochschulprofil/umwelt-und-klimaschutz/umweltmanagement/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====CO2-Kompensation DFG-Geförderte=====&lt;br /&gt;
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglicht eine Abrechnung von Kompensationskosten von Dienstreisen der DFG-Geförderten über die ausgezahlten DFG-Fördermittel. [https://www.dfg.de/de/grundlagen-themen/grundlagen-und-prinzipien-der-foerderung/co2-kompensation Mehr zum Nachlesen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19922</id>
		<title>CO2-Kompensation an deutschen Hochschulen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19922"/>
		<updated>2024-10-06T20:04:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: /* Universität Greifswald */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &amp;quot;letzte&amp;quot; Maßnahmenoption auf dem Weg zu einer klimaneutralen Hochschule bleibt oft nur die Kompensation von unvermeidbaren Emissionen. Viele Hochschulen integrieren bereits Kompensationsprojekte als Teil ihres Nachhaltigkeitsengagements. Darüber hinaus besteht in der Theorie die Möglichkeit, Kompensationszertifikate zu erwerben. Das ist jedoch zur Zeit eher unüblich in der Hochschulpraxis und auch mit rechtlichen Hürden verbunden. Diese und weitere, umfangreiche Erkenntnisse zu Kompensationsmöglichkeiten an Hochschulen wurden im Rahmen des HIS-HE:Forum „Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint“ in einer Umfrage mit Expert:inneninterviews von 70 Hochschulen gewonnen, die sich [https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf hier] nachlesen lassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2024&amp;quot;&amp;gt;Nußbaum, P., Ruiz, M., Stibbe, J., Wöhning, C., Dietrich, C. (2024). Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint. &#039;&#039;HIS-HE:Forum&#039;&#039;. PDF: https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompensationsmaßnahmen ausgewählter Hochschulen werden im Folgenden vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leuphana Universität Lüneburg=====&lt;br /&gt;
Die Leuphana Universität setzt CO2-Kompensation durch verschiedene Projekte um, die mit ihrer Green-Campus-Politik in Einklang stehen. Seit Oktober 2022 werden unvermeidbare Emissionen aus Flugreisen und Autofahrten über einen internen Klimaschutzfonds kompensiert. Dabei wird der von der Bundesregierung festgelegte CO2-Preis zugrunde gelegt und die Mittel werden zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus genutzt. [https://www.leuphana.de/universitaet/pressemitteilungen/pressemitteilungen-ansicht/2022/10/05/leuphana-setzt-auf-klimaschutzfonds-fuer-mehr-nachhaltigkeit.html Mehr zum Nachlesen]. Die Leuphana Universität Lüneburg bietet zudem ein (berufsbegleitendes) Weiterbildungsstudium an, bei dem sich ein Zertifikat &amp;quot;Dekarbonisierungsmanagement&amp;quot; erwerben lässt. [https://www.leuphana.de/professional-school/zertifikatsstudium-berufsbegleitend/nachhaltigkeit-energie-umwelt/dekarbonisierungsmanagement.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Zittau/Görlitz=====&lt;br /&gt;
Im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes (2023) der Hochschule Zittau/Görlitz werden Kompensationsmaßnahmen aufgeführt. So wird bspw. für jeden neuen Studierenden ein Baum gepflanzt. Zudem wird an der Hochschule derzeit an einem Beton geforscht, der einen Anteil an Pflanzenkohle enthält. Diese innovative Technologie könnte zukünftig eine vielversprechende Methode bieten, um Kohlenstoffdioxid langfristig zu speichern. Bereits jetzt wird diese Technik im Rahmen des Projekts „CO2Create2Skate“, einem neuen Skatepark in Zittau, getestet und praktisch angewendet. Die Hochschule begründet ihren Verzicht auf Kompensationszertifikate mit einer hohen finanziellen Belastung und der Gefahr &amp;quot;in den Verdacht zu geraten, sich von Verpflichtungen und Einsparmöglichkeiten freizukaufen&amp;quot; (HSZG, S. 91)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hochschule Zittau/Görlitz, 2024&amp;quot;&amp;gt;HSZG (2023). Integriertes Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Hochschule Zittau/Görlitz&#039;&#039;. PDF: https://klimaschutz.hszg.de/fileadmin/NEU/Klimaschutz/Integriertes_Klimaschutzkonzept_HSZG_2023_Web_klein.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Umwelt-Campus Birkenfeld=====&lt;br /&gt;
Der Umwelt-Campus Birkenfeld ist bekannt für sein Modell der &amp;quot;Zero Emission University&amp;quot;, das verschiedene Kompensationsprojekte zur Neutralisierung von Emissionen umfasst. So werden bspw. Flugreisen nur bei internationalen Zielen genehmigt und zusätzliche verkehrsbedingte Emissionen werden durch das Pflanzen von Bäumen kompensiert. [https://netzwerk-n.org/good-practice/umwelt-campus-birkenfeld/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====RWTH Aachen=====&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 2023 bietet die Hochschule mit dem Pilotprojekt „Interner Klimafonds“ Mitarbeitenden die Möglichkeit, nach einer Flugreise freiwillig einen pauschalen Betrag in einen Klimaschutzfonds einzuzahlen, der sich nach der Flugdistanz richtet. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden von der Hochschulleitung durch zentrale Mittel ergänzt und fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus. Nach einer dreijährigen Pilotphase wird das Projekt evaluiert, um über eine mögliche Fortführung zu entscheiden. [https://www.rwth-aachen.de/cms/root/die-rwth/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-im-betrieb/~sausa/dienstreisen-und-klimafonds/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Freie Universität Berlin=====&lt;br /&gt;
Langfristig plant die Universität die Umsetzung eines interdisziplinären Forschungs- und Lehrprojektes mit dem Titel CarbonThink und sowie die Etablierung eines Living Labs, in dessen Rahmen  bisher ungenutzte Ressourcen dem Kreislauf als Biokohle wieder zugeführt werden sollen. Im Rahmen von CarbonThink wird untersucht, inwiefern CO2 durch die Produktion von Pflanzenkohle aus Biomasse gespeichert und so die Emissionen der Universität bilanziell ausgeglichen werden können. [https://www.fu-berlin.de/sites/nachhaltigkeit/handlungsfelder/campus/carbonthink/index.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)=====&lt;br /&gt;
Im 2014 veröffentlichten Klimaschutzkonzept verpflichtete sich die HNEE, unvermeidbare Emissionen innerhalb festgelegter Systemgrenzen zu kompensieren und so klimaneutral zu werden. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Konzepte-und-Berichte/Klimaschutzkonzept/Klimaschutzkonzept-E7867.htm Mehr zum Nachlesen]. Die HNEE hat per Präsidiumsbeschluss Kurzstreckenflüge komplett verboten, wenn das Ziel per Bahn in unter 10 Stunden erreicht werden kann. Unvermeidbare Flüge der Verwaltung und Fachbereiche (ohne Drittmittelprojekte) werden seit 2014 vollständig über ein hochschuleigenes Projekt kompensiert. Die HNEE kooperiert mit dem von Alumni gegründeten Verein Ivakale e. V. zur Kompensation der unvermeidbaren Treibhausgasemissionen  durch den Schutz des Kakamega Regenwaldes in Kenia. Durch den Einsatz effizienter Lehmherde in lokalen Haushalten kann im Vergleich zu traditionellen Feuerstellen Brennholz und somit die Abholzung des Regenwaldes reduziert werden. Das Projekt ist nach dem Gold Standard zertifiziert (GSF Registry) und wird in Forschung und Lehre an der Hochschule integriert. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Nachhaltige-Hochschule/Klimaneutralitt/Kompensationsprojekt/Klimaschutzprojekt-zur-Kompensationvon-Treibhausgasemissionen-der-HNEE-E7868.htm Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Greifswald=====&lt;br /&gt;
Mit den 2018 veröffentlichten Leitlinien zur Verwirklichung der Klimaneutralität wurde „Kompensation“ als wichtiger Bestandteil dieses Ziels festgelegt. Dabei wird der Fokus auf die Nutzung von Ökosystemen im eigenen Zuständigkeitsbereich der Universität gelegt. Kompensationsmaßnahmen sollen im besten Fall im Rahmen der Lehr- und Forschungsaktivitäten wissenschaftlich begleitet werden. [https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/universitaet-greifswald-im-profil/nachhaltigkeit/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leibniz Universität Hannover=====&lt;br /&gt;
Im Herbst 2022 richtete die Universität einen freiwilligen Flugabgabefonds ein, in den Dienstreisende aus ihrem Haushaltsbudget einzahlen können. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden genutzt, um interne Umwelt- und Klimaschutzprojekte zu fördern. Die Beitragshöhe hängt von der Flugdistanz ab. Auch private Spenden sind möglich (LUH, S. 47)&amp;lt;ref name=&amp;quot;LUH, 2022&amp;quot;&amp;gt;LUH (2022). Integriertes&lt;br /&gt;
Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Leibniz Universität Hannover&#039;&#039;. PDF: https://www.uni-hannover.de/fileadmin/luh/content/webredaktion/universitaet/publikationen/klimaschutzkonzept/klimaschutzkonzept_2023.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Fernhochschule The Mobile University=====&lt;br /&gt;
Die Mobile University investiert in Kompensationsprojekte wie den Brunnenbau in Ruanda oder ein Bergwaldprojekt in Baden-Baden. [https://www.mobile-university.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/treibhausgasbilanz-klimaneutrale-hochschule/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Magdeburg-Stendal=====&lt;br /&gt;
Das 2023 veröffentlichte Klimaschutzkonzept der Hochschule Magdeburg-Stendal beinhaltet die Einführung eines Kompensationssystems (Maßnahme G5), um unvermeidbare Emissionen im Rahmen der Klimaneutralitätsziele auszugleichen. Da der Kauf von Emissionszertifikaten nach der aktuellen Gesetzeslage in Sachsen-Anhalt nicht möglich ist, plant das Klimaschutzmanagement Insetting-Projekte auf dem Campus, die Emissionen unter Berücksichtigung hoher Qualitätsstandards kompensieren sollen (Hochschule Magdeburg-Stendal, S. 30, 89, 91)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2023&amp;quot;&amp;gt;Hochschule Magdeburg-Stendal (2023). Integriertes Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Hochschule Magdeburg-Stendal&#039;&#039;. PDF: https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/Klimaschutzkonzept_h2_2022.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Osnabrück===== &lt;br /&gt;
2020 beschloss der Senat die Kompensation dienstreisebedingter Emissionen. Dazu wurde ein Klimaschutzfonds eingerichtet. Seitdem können Mitarbeitende freiwillig für Flugreisen und PKW-Fahrten in den Fonds einzahlen. Zur Berechnung der Kompensationsbeträge werden Richtwerte und Berechnungstools bereitgestellt. Die Universität unterstützt diese Einzahlungen durch zentrale Mittel in gleicher Höhe. Die durch den Fonds generierten Mittel fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Universitätscampus.&lt;br /&gt;
[https://www.uni-osnabrueck.de/universitaet/profil/nachhaltigkeit/umweltschutz/klimaschutzfonds/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Hamburg=====&lt;br /&gt;
Flugreisen werden mithilfe des CO2-Rechners der Nichtregierungsorganisation [https://www.atmosfair.de/de/ atmosfair] kompensiert. Aus diesen Geldern werden bspw. eine Kompostierungsanlage für organische Marktabfälle in Dar es Salaam (Tansania) sowie Moorrekultivierungen in Mecklenburg-Vorpommern und die Nutzung von Senfsaatabfällen in einem Biomassekraftwerk in Indien unterstützt. [https://verwaltungslandkarte-nachhaltigkeit.uni-hamburg.de/detail.html?6 Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin=====&lt;br /&gt;
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin verzichtet gänzlich auf Kurzstreckenflüge und kompensiert Mittel- und Langstreckenflüge komplett. [https://www.htw-berlin.de/hochschule/hochschulprofil/umwelt-und-klimaschutz/umweltmanagement/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====CO2-Kompensation DFG-Geförderte=====&lt;br /&gt;
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglicht eine Abrechnung von Kompensationskosten von Dienstreisen der DFG-Geförderten über die ausgezahlten DFG-Fördermittel. [https://www.dfg.de/de/grundlagen-themen/grundlagen-und-prinzipien-der-foerderung/co2-kompensation Mehr zum Nachlesen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
	</entry>
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		<title>CO2-Kompensation an deutschen Hochschulen</title>
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		<updated>2024-10-06T20:02:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: /* Universität Hamburg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &amp;quot;letzte&amp;quot; Maßnahmenoption auf dem Weg zu einer klimaneutralen Hochschule bleibt oft nur die Kompensation von unvermeidbaren Emissionen. Viele Hochschulen integrieren bereits Kompensationsprojekte als Teil ihres Nachhaltigkeitsengagements. Darüber hinaus besteht in der Theorie die Möglichkeit, Kompensationszertifikate zu erwerben. Das ist jedoch zur Zeit eher unüblich in der Hochschulpraxis und auch mit rechtlichen Hürden verbunden. Diese und weitere, umfangreiche Erkenntnisse zu Kompensationsmöglichkeiten an Hochschulen wurden im Rahmen des HIS-HE:Forum „Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint“ in einer Umfrage mit Expert:inneninterviews von 70 Hochschulen gewonnen, die sich [https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf hier] nachlesen lassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2024&amp;quot;&amp;gt;Nußbaum, P., Ruiz, M., Stibbe, J., Wöhning, C., Dietrich, C. (2024). Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint. &#039;&#039;HIS-HE:Forum&#039;&#039;. PDF: https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompensationsmaßnahmen ausgewählter Hochschulen werden im Folgenden vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leuphana Universität Lüneburg=====&lt;br /&gt;
Die Leuphana Universität setzt CO2-Kompensation durch verschiedene Projekte um, die mit ihrer Green-Campus-Politik in Einklang stehen. Seit Oktober 2022 werden unvermeidbare Emissionen aus Flugreisen und Autofahrten über einen internen Klimaschutzfonds kompensiert. Dabei wird der von der Bundesregierung festgelegte CO2-Preis zugrunde gelegt und die Mittel werden zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus genutzt. [https://www.leuphana.de/universitaet/pressemitteilungen/pressemitteilungen-ansicht/2022/10/05/leuphana-setzt-auf-klimaschutzfonds-fuer-mehr-nachhaltigkeit.html Mehr zum Nachlesen]. Die Leuphana Universität Lüneburg bietet zudem ein (berufsbegleitendes) Weiterbildungsstudium an, bei dem sich ein Zertifikat &amp;quot;Dekarbonisierungsmanagement&amp;quot; erwerben lässt. [https://www.leuphana.de/professional-school/zertifikatsstudium-berufsbegleitend/nachhaltigkeit-energie-umwelt/dekarbonisierungsmanagement.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Zittau/Görlitz=====&lt;br /&gt;
Im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes (2023) der Hochschule Zittau/Görlitz werden Kompensationsmaßnahmen aufgeführt. So wird bspw. für jeden neuen Studierenden ein Baum gepflanzt. Zudem wird an der Hochschule derzeit an einem Beton geforscht, der einen Anteil an Pflanzenkohle enthält. Diese innovative Technologie könnte zukünftig eine vielversprechende Methode bieten, um Kohlenstoffdioxid langfristig zu speichern. Bereits jetzt wird diese Technik im Rahmen des Projekts „CO2Create2Skate“, einem neuen Skatepark in Zittau, getestet und praktisch angewendet. Die Hochschule begründet ihren Verzicht auf Kompensationszertifikate mit einer hohen finanziellen Belastung und der Gefahr &amp;quot;in den Verdacht zu geraten, sich von Verpflichtungen und Einsparmöglichkeiten freizukaufen&amp;quot; (HSZG, S. 91)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hochschule Zittau/Görlitz, 2024&amp;quot;&amp;gt;HSZG (2023). Integriertes Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Hochschule Zittau/Görlitz&#039;&#039;. PDF: https://klimaschutz.hszg.de/fileadmin/NEU/Klimaschutz/Integriertes_Klimaschutzkonzept_HSZG_2023_Web_klein.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Umwelt-Campus Birkenfeld=====&lt;br /&gt;
Der Umwelt-Campus Birkenfeld ist bekannt für sein Modell der &amp;quot;Zero Emission University&amp;quot;, das verschiedene Kompensationsprojekte zur Neutralisierung von Emissionen umfasst. So werden bspw. Flugreisen nur bei internationalen Zielen genehmigt und zusätzliche verkehrsbedingte Emissionen werden durch das Pflanzen von Bäumen kompensiert. [https://netzwerk-n.org/good-practice/umwelt-campus-birkenfeld/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====RWTH Aachen=====&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 2023 bietet die Hochschule mit dem Pilotprojekt „Interner Klimafonds“ Mitarbeitenden die Möglichkeit, nach einer Flugreise freiwillig einen pauschalen Betrag in einen Klimaschutzfonds einzuzahlen, der sich nach der Flugdistanz richtet. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden von der Hochschulleitung durch zentrale Mittel ergänzt und fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus. Nach einer dreijährigen Pilotphase wird das Projekt evaluiert, um über eine mögliche Fortführung zu entscheiden. [https://www.rwth-aachen.de/cms/root/die-rwth/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-im-betrieb/~sausa/dienstreisen-und-klimafonds/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Freie Universität Berlin=====&lt;br /&gt;
Langfristig plant die Universität die Umsetzung eines interdisziplinären Forschungs- und Lehrprojektes mit dem Titel CarbonThink und sowie die Etablierung eines Living Labs, in dessen Rahmen  bisher ungenutzte Ressourcen dem Kreislauf als Biokohle wieder zugeführt werden sollen. Im Rahmen von CarbonThink wird untersucht, inwiefern CO2 durch die Produktion von Pflanzenkohle aus Biomasse gespeichert und so die Emissionen der Universität bilanziell ausgeglichen werden können. [https://www.fu-berlin.de/sites/nachhaltigkeit/handlungsfelder/campus/carbonthink/index.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)=====&lt;br /&gt;
Im 2014 veröffentlichten Klimaschutzkonzept verpflichtete sich die HNEE, unvermeidbare Emissionen innerhalb festgelegter Systemgrenzen zu kompensieren und so klimaneutral zu werden. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Konzepte-und-Berichte/Klimaschutzkonzept/Klimaschutzkonzept-E7867.htm Mehr zum Nachlesen]. Die HNEE hat per Präsidiumsbeschluss Kurzstreckenflüge komplett verboten, wenn das Ziel per Bahn in unter 10 Stunden erreicht werden kann. Unvermeidbare Flüge der Verwaltung und Fachbereiche (ohne Drittmittelprojekte) werden seit 2014 vollständig über ein hochschuleigenes Projekt kompensiert. Die HNEE kooperiert mit dem von Alumni gegründeten Verein Ivakale e. V. zur Kompensation der unvermeidbaren Treibhausgasemissionen  durch den Schutz des Kakamega Regenwaldes in Kenia. Durch den Einsatz effizienter Lehmherde in lokalen Haushalten kann im Vergleich zu traditionellen Feuerstellen Brennholz und somit die Abholzung des Regenwaldes reduziert werden. Das Projekt ist nach dem Gold Standard zertifiziert (GSF Registry) und wird in Forschung und Lehre an der Hochschule integriert. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Nachhaltige-Hochschule/Klimaneutralitt/Kompensationsprojekt/Klimaschutzprojekt-zur-Kompensationvon-Treibhausgasemissionen-der-HNEE-E7868.htm Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Greifswald=====&lt;br /&gt;
Mit den 2018 veröffentlichten Leitlinien zur Verwirklichung der Klimaneutralität wurde „Kompensation“ als wichtiger Bestandteil dieses Ziels festgelegt (Universität Greifswald, 2018). Dabei wird der Fokus auf die Nutzung von Ökosystemen im eigenen Zuständigkeitsbereich der Universität gelegt. Kompensationsmaßnahmen sollen im besten Fall im Rahmen der Lehr- und Forschungsaktivitäten wissenschaftlich begleitet werden. [https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/universitaet-greifswald-im-profil/nachhaltigkeit/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leibniz Universität Hannover=====&lt;br /&gt;
Im Herbst 2022 richtete die Universität einen freiwilligen Flugabgabefonds ein, in den Dienstreisende aus ihrem Haushaltsbudget einzahlen können. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden genutzt, um interne Umwelt- und Klimaschutzprojekte zu fördern. Die Beitragshöhe hängt von der Flugdistanz ab. Auch private Spenden sind möglich (LUH, S. 47)&amp;lt;ref name=&amp;quot;LUH, 2022&amp;quot;&amp;gt;LUH (2022). Integriertes&lt;br /&gt;
Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Leibniz Universität Hannover&#039;&#039;. PDF: https://www.uni-hannover.de/fileadmin/luh/content/webredaktion/universitaet/publikationen/klimaschutzkonzept/klimaschutzkonzept_2023.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Fernhochschule The Mobile University=====&lt;br /&gt;
Die Mobile University investiert in Kompensationsprojekte wie den Brunnenbau in Ruanda oder ein Bergwaldprojekt in Baden-Baden. [https://www.mobile-university.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/treibhausgasbilanz-klimaneutrale-hochschule/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Magdeburg-Stendal=====&lt;br /&gt;
Das 2023 veröffentlichte Klimaschutzkonzept der Hochschule Magdeburg-Stendal beinhaltet die Einführung eines Kompensationssystems (Maßnahme G5), um unvermeidbare Emissionen im Rahmen der Klimaneutralitätsziele auszugleichen. Da der Kauf von Emissionszertifikaten nach der aktuellen Gesetzeslage in Sachsen-Anhalt nicht möglich ist, plant das Klimaschutzmanagement Insetting-Projekte auf dem Campus, die Emissionen unter Berücksichtigung hoher Qualitätsstandards kompensieren sollen (Hochschule Magdeburg-Stendal, S. 30, 89, 91)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2023&amp;quot;&amp;gt;Hochschule Magdeburg-Stendal (2023). Integriertes Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Hochschule Magdeburg-Stendal&#039;&#039;. PDF: https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/Klimaschutzkonzept_h2_2022.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Osnabrück===== &lt;br /&gt;
2020 beschloss der Senat die Kompensation dienstreisebedingter Emissionen. Dazu wurde ein Klimaschutzfonds eingerichtet. Seitdem können Mitarbeitende freiwillig für Flugreisen und PKW-Fahrten in den Fonds einzahlen. Zur Berechnung der Kompensationsbeträge werden Richtwerte und Berechnungstools bereitgestellt. Die Universität unterstützt diese Einzahlungen durch zentrale Mittel in gleicher Höhe. Die durch den Fonds generierten Mittel fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Universitätscampus.&lt;br /&gt;
[https://www.uni-osnabrueck.de/universitaet/profil/nachhaltigkeit/umweltschutz/klimaschutzfonds/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Hamburg=====&lt;br /&gt;
Flugreisen werden mithilfe des CO2-Rechners der Nichtregierungsorganisation [https://www.atmosfair.de/de/ atmosfair] kompensiert. Aus diesen Geldern werden bspw. eine Kompostierungsanlage für organische Marktabfälle in Dar es Salaam (Tansania) sowie Moorrekultivierungen in Mecklenburg-Vorpommern und die Nutzung von Senfsaatabfällen in einem Biomassekraftwerk in Indien unterstützt. [https://verwaltungslandkarte-nachhaltigkeit.uni-hamburg.de/detail.html?6 Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin=====&lt;br /&gt;
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin verzichtet gänzlich auf Kurzstreckenflüge und kompensiert Mittel- und Langstreckenflüge komplett. [https://www.htw-berlin.de/hochschule/hochschulprofil/umwelt-und-klimaschutz/umweltmanagement/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====CO2-Kompensation DFG-Geförderte=====&lt;br /&gt;
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglicht eine Abrechnung von Kompensationskosten von Dienstreisen der DFG-Geförderten über die ausgezahlten DFG-Fördermittel. [https://www.dfg.de/de/grundlagen-themen/grundlagen-und-prinzipien-der-foerderung/co2-kompensation Mehr zum Nachlesen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19920</id>
		<title>CO2-Kompensation an deutschen Hochschulen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19920"/>
		<updated>2024-10-06T20:02:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: /* Universität Hamburg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &amp;quot;letzte&amp;quot; Maßnahmenoption auf dem Weg zu einer klimaneutralen Hochschule bleibt oft nur die Kompensation von unvermeidbaren Emissionen. Viele Hochschulen integrieren bereits Kompensationsprojekte als Teil ihres Nachhaltigkeitsengagements. Darüber hinaus besteht in der Theorie die Möglichkeit, Kompensationszertifikate zu erwerben. Das ist jedoch zur Zeit eher unüblich in der Hochschulpraxis und auch mit rechtlichen Hürden verbunden. Diese und weitere, umfangreiche Erkenntnisse zu Kompensationsmöglichkeiten an Hochschulen wurden im Rahmen des HIS-HE:Forum „Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint“ in einer Umfrage mit Expert:inneninterviews von 70 Hochschulen gewonnen, die sich [https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf hier] nachlesen lassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2024&amp;quot;&amp;gt;Nußbaum, P., Ruiz, M., Stibbe, J., Wöhning, C., Dietrich, C. (2024). Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint. &#039;&#039;HIS-HE:Forum&#039;&#039;. PDF: https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompensationsmaßnahmen ausgewählter Hochschulen werden im Folgenden vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leuphana Universität Lüneburg=====&lt;br /&gt;
Die Leuphana Universität setzt CO2-Kompensation durch verschiedene Projekte um, die mit ihrer Green-Campus-Politik in Einklang stehen. Seit Oktober 2022 werden unvermeidbare Emissionen aus Flugreisen und Autofahrten über einen internen Klimaschutzfonds kompensiert. Dabei wird der von der Bundesregierung festgelegte CO2-Preis zugrunde gelegt und die Mittel werden zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus genutzt. [https://www.leuphana.de/universitaet/pressemitteilungen/pressemitteilungen-ansicht/2022/10/05/leuphana-setzt-auf-klimaschutzfonds-fuer-mehr-nachhaltigkeit.html Mehr zum Nachlesen]. Die Leuphana Universität Lüneburg bietet zudem ein (berufsbegleitendes) Weiterbildungsstudium an, bei dem sich ein Zertifikat &amp;quot;Dekarbonisierungsmanagement&amp;quot; erwerben lässt. [https://www.leuphana.de/professional-school/zertifikatsstudium-berufsbegleitend/nachhaltigkeit-energie-umwelt/dekarbonisierungsmanagement.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Zittau/Görlitz=====&lt;br /&gt;
Im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes (2023) der Hochschule Zittau/Görlitz werden Kompensationsmaßnahmen aufgeführt. So wird bspw. für jeden neuen Studierenden ein Baum gepflanzt. Zudem wird an der Hochschule derzeit an einem Beton geforscht, der einen Anteil an Pflanzenkohle enthält. Diese innovative Technologie könnte zukünftig eine vielversprechende Methode bieten, um Kohlenstoffdioxid langfristig zu speichern. Bereits jetzt wird diese Technik im Rahmen des Projekts „CO2Create2Skate“, einem neuen Skatepark in Zittau, getestet und praktisch angewendet. Die Hochschule begründet ihren Verzicht auf Kompensationszertifikate mit einer hohen finanziellen Belastung und der Gefahr &amp;quot;in den Verdacht zu geraten, sich von Verpflichtungen und Einsparmöglichkeiten freizukaufen&amp;quot; (HSZG, S. 91)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hochschule Zittau/Görlitz, 2024&amp;quot;&amp;gt;HSZG (2023). Integriertes Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Hochschule Zittau/Görlitz&#039;&#039;. PDF: https://klimaschutz.hszg.de/fileadmin/NEU/Klimaschutz/Integriertes_Klimaschutzkonzept_HSZG_2023_Web_klein.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Umwelt-Campus Birkenfeld=====&lt;br /&gt;
Der Umwelt-Campus Birkenfeld ist bekannt für sein Modell der &amp;quot;Zero Emission University&amp;quot;, das verschiedene Kompensationsprojekte zur Neutralisierung von Emissionen umfasst. So werden bspw. Flugreisen nur bei internationalen Zielen genehmigt und zusätzliche verkehrsbedingte Emissionen werden durch das Pflanzen von Bäumen kompensiert. [https://netzwerk-n.org/good-practice/umwelt-campus-birkenfeld/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====RWTH Aachen=====&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 2023 bietet die Hochschule mit dem Pilotprojekt „Interner Klimafonds“ Mitarbeitenden die Möglichkeit, nach einer Flugreise freiwillig einen pauschalen Betrag in einen Klimaschutzfonds einzuzahlen, der sich nach der Flugdistanz richtet. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden von der Hochschulleitung durch zentrale Mittel ergänzt und fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus. Nach einer dreijährigen Pilotphase wird das Projekt evaluiert, um über eine mögliche Fortführung zu entscheiden. [https://www.rwth-aachen.de/cms/root/die-rwth/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-im-betrieb/~sausa/dienstreisen-und-klimafonds/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Freie Universität Berlin=====&lt;br /&gt;
Langfristig plant die Universität die Umsetzung eines interdisziplinären Forschungs- und Lehrprojektes mit dem Titel CarbonThink und sowie die Etablierung eines Living Labs, in dessen Rahmen  bisher ungenutzte Ressourcen dem Kreislauf als Biokohle wieder zugeführt werden sollen. Im Rahmen von CarbonThink wird untersucht, inwiefern CO2 durch die Produktion von Pflanzenkohle aus Biomasse gespeichert und so die Emissionen der Universität bilanziell ausgeglichen werden können. [https://www.fu-berlin.de/sites/nachhaltigkeit/handlungsfelder/campus/carbonthink/index.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)=====&lt;br /&gt;
Im 2014 veröffentlichten Klimaschutzkonzept verpflichtete sich die HNEE, unvermeidbare Emissionen innerhalb festgelegter Systemgrenzen zu kompensieren und so klimaneutral zu werden. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Konzepte-und-Berichte/Klimaschutzkonzept/Klimaschutzkonzept-E7867.htm Mehr zum Nachlesen]. Die HNEE hat per Präsidiumsbeschluss Kurzstreckenflüge komplett verboten, wenn das Ziel per Bahn in unter 10 Stunden erreicht werden kann. Unvermeidbare Flüge der Verwaltung und Fachbereiche (ohne Drittmittelprojekte) werden seit 2014 vollständig über ein hochschuleigenes Projekt kompensiert. Die HNEE kooperiert mit dem von Alumni gegründeten Verein Ivakale e. V. zur Kompensation der unvermeidbaren Treibhausgasemissionen  durch den Schutz des Kakamega Regenwaldes in Kenia. Durch den Einsatz effizienter Lehmherde in lokalen Haushalten kann im Vergleich zu traditionellen Feuerstellen Brennholz und somit die Abholzung des Regenwaldes reduziert werden. Das Projekt ist nach dem Gold Standard zertifiziert (GSF Registry) und wird in Forschung und Lehre an der Hochschule integriert. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Nachhaltige-Hochschule/Klimaneutralitt/Kompensationsprojekt/Klimaschutzprojekt-zur-Kompensationvon-Treibhausgasemissionen-der-HNEE-E7868.htm Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Greifswald=====&lt;br /&gt;
Mit den 2018 veröffentlichten Leitlinien zur Verwirklichung der Klimaneutralität wurde „Kompensation“ als wichtiger Bestandteil dieses Ziels festgelegt (Universität Greifswald, 2018). Dabei wird der Fokus auf die Nutzung von Ökosystemen im eigenen Zuständigkeitsbereich der Universität gelegt. Kompensationsmaßnahmen sollen im besten Fall im Rahmen der Lehr- und Forschungsaktivitäten wissenschaftlich begleitet werden. [https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/universitaet-greifswald-im-profil/nachhaltigkeit/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leibniz Universität Hannover=====&lt;br /&gt;
Im Herbst 2022 richtete die Universität einen freiwilligen Flugabgabefonds ein, in den Dienstreisende aus ihrem Haushaltsbudget einzahlen können. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden genutzt, um interne Umwelt- und Klimaschutzprojekte zu fördern. Die Beitragshöhe hängt von der Flugdistanz ab. Auch private Spenden sind möglich (LUH, S. 47)&amp;lt;ref name=&amp;quot;LUH, 2022&amp;quot;&amp;gt;LUH (2022). Integriertes&lt;br /&gt;
Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Leibniz Universität Hannover&#039;&#039;. PDF: https://www.uni-hannover.de/fileadmin/luh/content/webredaktion/universitaet/publikationen/klimaschutzkonzept/klimaschutzkonzept_2023.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Fernhochschule The Mobile University=====&lt;br /&gt;
Die Mobile University investiert in Kompensationsprojekte wie den Brunnenbau in Ruanda oder ein Bergwaldprojekt in Baden-Baden. [https://www.mobile-university.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/treibhausgasbilanz-klimaneutrale-hochschule/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Magdeburg-Stendal=====&lt;br /&gt;
Das 2023 veröffentlichte Klimaschutzkonzept der Hochschule Magdeburg-Stendal beinhaltet die Einführung eines Kompensationssystems (Maßnahme G5), um unvermeidbare Emissionen im Rahmen der Klimaneutralitätsziele auszugleichen. Da der Kauf von Emissionszertifikaten nach der aktuellen Gesetzeslage in Sachsen-Anhalt nicht möglich ist, plant das Klimaschutzmanagement Insetting-Projekte auf dem Campus, die Emissionen unter Berücksichtigung hoher Qualitätsstandards kompensieren sollen (Hochschule Magdeburg-Stendal, S. 30, 89, 91)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2023&amp;quot;&amp;gt;Hochschule Magdeburg-Stendal (2023). Integriertes Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Hochschule Magdeburg-Stendal&#039;&#039;. PDF: https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/Klimaschutzkonzept_h2_2022.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Osnabrück===== &lt;br /&gt;
2020 beschloss der Senat die Kompensation dienstreisebedingter Emissionen. Dazu wurde ein Klimaschutzfonds eingerichtet. Seitdem können Mitarbeitende freiwillig für Flugreisen und PKW-Fahrten in den Fonds einzahlen. Zur Berechnung der Kompensationsbeträge werden Richtwerte und Berechnungstools bereitgestellt. Die Universität unterstützt diese Einzahlungen durch zentrale Mittel in gleicher Höhe. Die durch den Fonds generierten Mittel fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Universitätscampus.&lt;br /&gt;
[https://www.uni-osnabrueck.de/universitaet/profil/nachhaltigkeit/umweltschutz/klimaschutzfonds/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Hamburg=====&lt;br /&gt;
Flugreisen werden mithilfe des CO2-Rechners der Nichtregierungsorganisation [atmosfair https://www.atmosfair.de/de/] kompensiert. Aus diesen Geldern werden bspw. eine Kompostierungsanlage für organische Marktabfälle in Dar es Salaam (Tansania) sowie Moorrekultivierungen in Mecklenburg-Vorpommern und die Nutzung von Senfsaatabfällen in einem Biomassekraftwerk in Indien unterstützt. [https://verwaltungslandkarte-nachhaltigkeit.uni-hamburg.de/detail.html?6 Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin=====&lt;br /&gt;
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin verzichtet gänzlich auf Kurzstreckenflüge und kompensiert Mittel- und Langstreckenflüge komplett. [https://www.htw-berlin.de/hochschule/hochschulprofil/umwelt-und-klimaschutz/umweltmanagement/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====CO2-Kompensation DFG-Geförderte=====&lt;br /&gt;
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglicht eine Abrechnung von Kompensationskosten von Dienstreisen der DFG-Geförderten über die ausgezahlten DFG-Fördermittel. [https://www.dfg.de/de/grundlagen-themen/grundlagen-und-prinzipien-der-foerderung/co2-kompensation Mehr zum Nachlesen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19919</id>
		<title>CO2-Kompensation an deutschen Hochschulen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19919"/>
		<updated>2024-10-06T20:02:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: /* Universität Hamburg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &amp;quot;letzte&amp;quot; Maßnahmenoption auf dem Weg zu einer klimaneutralen Hochschule bleibt oft nur die Kompensation von unvermeidbaren Emissionen. Viele Hochschulen integrieren bereits Kompensationsprojekte als Teil ihres Nachhaltigkeitsengagements. Darüber hinaus besteht in der Theorie die Möglichkeit, Kompensationszertifikate zu erwerben. Das ist jedoch zur Zeit eher unüblich in der Hochschulpraxis und auch mit rechtlichen Hürden verbunden. Diese und weitere, umfangreiche Erkenntnisse zu Kompensationsmöglichkeiten an Hochschulen wurden im Rahmen des HIS-HE:Forum „Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint“ in einer Umfrage mit Expert:inneninterviews von 70 Hochschulen gewonnen, die sich [https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf hier] nachlesen lassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2024&amp;quot;&amp;gt;Nußbaum, P., Ruiz, M., Stibbe, J., Wöhning, C., Dietrich, C. (2024). Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint. &#039;&#039;HIS-HE:Forum&#039;&#039;. PDF: https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompensationsmaßnahmen ausgewählter Hochschulen werden im Folgenden vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leuphana Universität Lüneburg=====&lt;br /&gt;
Die Leuphana Universität setzt CO2-Kompensation durch verschiedene Projekte um, die mit ihrer Green-Campus-Politik in Einklang stehen. Seit Oktober 2022 werden unvermeidbare Emissionen aus Flugreisen und Autofahrten über einen internen Klimaschutzfonds kompensiert. Dabei wird der von der Bundesregierung festgelegte CO2-Preis zugrunde gelegt und die Mittel werden zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus genutzt. [https://www.leuphana.de/universitaet/pressemitteilungen/pressemitteilungen-ansicht/2022/10/05/leuphana-setzt-auf-klimaschutzfonds-fuer-mehr-nachhaltigkeit.html Mehr zum Nachlesen]. Die Leuphana Universität Lüneburg bietet zudem ein (berufsbegleitendes) Weiterbildungsstudium an, bei dem sich ein Zertifikat &amp;quot;Dekarbonisierungsmanagement&amp;quot; erwerben lässt. [https://www.leuphana.de/professional-school/zertifikatsstudium-berufsbegleitend/nachhaltigkeit-energie-umwelt/dekarbonisierungsmanagement.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Zittau/Görlitz=====&lt;br /&gt;
Im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes (2023) der Hochschule Zittau/Görlitz werden Kompensationsmaßnahmen aufgeführt. So wird bspw. für jeden neuen Studierenden ein Baum gepflanzt. Zudem wird an der Hochschule derzeit an einem Beton geforscht, der einen Anteil an Pflanzenkohle enthält. Diese innovative Technologie könnte zukünftig eine vielversprechende Methode bieten, um Kohlenstoffdioxid langfristig zu speichern. Bereits jetzt wird diese Technik im Rahmen des Projekts „CO2Create2Skate“, einem neuen Skatepark in Zittau, getestet und praktisch angewendet. Die Hochschule begründet ihren Verzicht auf Kompensationszertifikate mit einer hohen finanziellen Belastung und der Gefahr &amp;quot;in den Verdacht zu geraten, sich von Verpflichtungen und Einsparmöglichkeiten freizukaufen&amp;quot; (HSZG, S. 91)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hochschule Zittau/Görlitz, 2024&amp;quot;&amp;gt;HSZG (2023). Integriertes Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Hochschule Zittau/Görlitz&#039;&#039;. PDF: https://klimaschutz.hszg.de/fileadmin/NEU/Klimaschutz/Integriertes_Klimaschutzkonzept_HSZG_2023_Web_klein.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Umwelt-Campus Birkenfeld=====&lt;br /&gt;
Der Umwelt-Campus Birkenfeld ist bekannt für sein Modell der &amp;quot;Zero Emission University&amp;quot;, das verschiedene Kompensationsprojekte zur Neutralisierung von Emissionen umfasst. So werden bspw. Flugreisen nur bei internationalen Zielen genehmigt und zusätzliche verkehrsbedingte Emissionen werden durch das Pflanzen von Bäumen kompensiert. [https://netzwerk-n.org/good-practice/umwelt-campus-birkenfeld/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====RWTH Aachen=====&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 2023 bietet die Hochschule mit dem Pilotprojekt „Interner Klimafonds“ Mitarbeitenden die Möglichkeit, nach einer Flugreise freiwillig einen pauschalen Betrag in einen Klimaschutzfonds einzuzahlen, der sich nach der Flugdistanz richtet. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden von der Hochschulleitung durch zentrale Mittel ergänzt und fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus. Nach einer dreijährigen Pilotphase wird das Projekt evaluiert, um über eine mögliche Fortführung zu entscheiden. [https://www.rwth-aachen.de/cms/root/die-rwth/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-im-betrieb/~sausa/dienstreisen-und-klimafonds/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Freie Universität Berlin=====&lt;br /&gt;
Langfristig plant die Universität die Umsetzung eines interdisziplinären Forschungs- und Lehrprojektes mit dem Titel CarbonThink und sowie die Etablierung eines Living Labs, in dessen Rahmen  bisher ungenutzte Ressourcen dem Kreislauf als Biokohle wieder zugeführt werden sollen. Im Rahmen von CarbonThink wird untersucht, inwiefern CO2 durch die Produktion von Pflanzenkohle aus Biomasse gespeichert und so die Emissionen der Universität bilanziell ausgeglichen werden können. [https://www.fu-berlin.de/sites/nachhaltigkeit/handlungsfelder/campus/carbonthink/index.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)=====&lt;br /&gt;
Im 2014 veröffentlichten Klimaschutzkonzept verpflichtete sich die HNEE, unvermeidbare Emissionen innerhalb festgelegter Systemgrenzen zu kompensieren und so klimaneutral zu werden. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Konzepte-und-Berichte/Klimaschutzkonzept/Klimaschutzkonzept-E7867.htm Mehr zum Nachlesen]. Die HNEE hat per Präsidiumsbeschluss Kurzstreckenflüge komplett verboten, wenn das Ziel per Bahn in unter 10 Stunden erreicht werden kann. Unvermeidbare Flüge der Verwaltung und Fachbereiche (ohne Drittmittelprojekte) werden seit 2014 vollständig über ein hochschuleigenes Projekt kompensiert. Die HNEE kooperiert mit dem von Alumni gegründeten Verein Ivakale e. V. zur Kompensation der unvermeidbaren Treibhausgasemissionen  durch den Schutz des Kakamega Regenwaldes in Kenia. Durch den Einsatz effizienter Lehmherde in lokalen Haushalten kann im Vergleich zu traditionellen Feuerstellen Brennholz und somit die Abholzung des Regenwaldes reduziert werden. Das Projekt ist nach dem Gold Standard zertifiziert (GSF Registry) und wird in Forschung und Lehre an der Hochschule integriert. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Nachhaltige-Hochschule/Klimaneutralitt/Kompensationsprojekt/Klimaschutzprojekt-zur-Kompensationvon-Treibhausgasemissionen-der-HNEE-E7868.htm Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Greifswald=====&lt;br /&gt;
Mit den 2018 veröffentlichten Leitlinien zur Verwirklichung der Klimaneutralität wurde „Kompensation“ als wichtiger Bestandteil dieses Ziels festgelegt (Universität Greifswald, 2018). Dabei wird der Fokus auf die Nutzung von Ökosystemen im eigenen Zuständigkeitsbereich der Universität gelegt. Kompensationsmaßnahmen sollen im besten Fall im Rahmen der Lehr- und Forschungsaktivitäten wissenschaftlich begleitet werden. [https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/universitaet-greifswald-im-profil/nachhaltigkeit/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leibniz Universität Hannover=====&lt;br /&gt;
Im Herbst 2022 richtete die Universität einen freiwilligen Flugabgabefonds ein, in den Dienstreisende aus ihrem Haushaltsbudget einzahlen können. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden genutzt, um interne Umwelt- und Klimaschutzprojekte zu fördern. Die Beitragshöhe hängt von der Flugdistanz ab. Auch private Spenden sind möglich (LUH, S. 47)&amp;lt;ref name=&amp;quot;LUH, 2022&amp;quot;&amp;gt;LUH (2022). Integriertes&lt;br /&gt;
Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Leibniz Universität Hannover&#039;&#039;. PDF: https://www.uni-hannover.de/fileadmin/luh/content/webredaktion/universitaet/publikationen/klimaschutzkonzept/klimaschutzkonzept_2023.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Fernhochschule The Mobile University=====&lt;br /&gt;
Die Mobile University investiert in Kompensationsprojekte wie den Brunnenbau in Ruanda oder ein Bergwaldprojekt in Baden-Baden. [https://www.mobile-university.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/treibhausgasbilanz-klimaneutrale-hochschule/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Magdeburg-Stendal=====&lt;br /&gt;
Das 2023 veröffentlichte Klimaschutzkonzept der Hochschule Magdeburg-Stendal beinhaltet die Einführung eines Kompensationssystems (Maßnahme G5), um unvermeidbare Emissionen im Rahmen der Klimaneutralitätsziele auszugleichen. Da der Kauf von Emissionszertifikaten nach der aktuellen Gesetzeslage in Sachsen-Anhalt nicht möglich ist, plant das Klimaschutzmanagement Insetting-Projekte auf dem Campus, die Emissionen unter Berücksichtigung hoher Qualitätsstandards kompensieren sollen (Hochschule Magdeburg-Stendal, S. 30, 89, 91)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2023&amp;quot;&amp;gt;Hochschule Magdeburg-Stendal (2023). Integriertes Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Hochschule Magdeburg-Stendal&#039;&#039;. PDF: https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/Klimaschutzkonzept_h2_2022.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Osnabrück===== &lt;br /&gt;
2020 beschloss der Senat die Kompensation dienstreisebedingter Emissionen. Dazu wurde ein Klimaschutzfonds eingerichtet. Seitdem können Mitarbeitende freiwillig für Flugreisen und PKW-Fahrten in den Fonds einzahlen. Zur Berechnung der Kompensationsbeträge werden Richtwerte und Berechnungstools bereitgestellt. Die Universität unterstützt diese Einzahlungen durch zentrale Mittel in gleicher Höhe. Die durch den Fonds generierten Mittel fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Universitätscampus.&lt;br /&gt;
[https://www.uni-osnabrueck.de/universitaet/profil/nachhaltigkeit/umweltschutz/klimaschutzfonds/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Hamburg=====&lt;br /&gt;
Flugreisen werden mithilfe des CO2-Rechners der Nichtregierungsorganisation [https://www.atmosfair.de/de/] kompensiert. Aus diesen Geldern werden bspw. eine Kompostierungsanlage für organische Marktabfälle in Dar es Salaam (Tansania) sowie Moorrekultivierungen in Mecklenburg-Vorpommern und die Nutzung von Senfsaatabfällen in einem Biomassekraftwerk in Indien unterstützt. [https://verwaltungslandkarte-nachhaltigkeit.uni-hamburg.de/detail.html?6 Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin=====&lt;br /&gt;
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin verzichtet gänzlich auf Kurzstreckenflüge und kompensiert Mittel- und Langstreckenflüge komplett. [https://www.htw-berlin.de/hochschule/hochschulprofil/umwelt-und-klimaschutz/umweltmanagement/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====CO2-Kompensation DFG-Geförderte=====&lt;br /&gt;
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglicht eine Abrechnung von Kompensationskosten von Dienstreisen der DFG-Geförderten über die ausgezahlten DFG-Fördermittel. [https://www.dfg.de/de/grundlagen-themen/grundlagen-und-prinzipien-der-foerderung/co2-kompensation Mehr zum Nachlesen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19918</id>
		<title>CO2-Kompensation an deutschen Hochschulen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19918"/>
		<updated>2024-10-06T20:01:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: /* Universität Hamburg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &amp;quot;letzte&amp;quot; Maßnahmenoption auf dem Weg zu einer klimaneutralen Hochschule bleibt oft nur die Kompensation von unvermeidbaren Emissionen. Viele Hochschulen integrieren bereits Kompensationsprojekte als Teil ihres Nachhaltigkeitsengagements. Darüber hinaus besteht in der Theorie die Möglichkeit, Kompensationszertifikate zu erwerben. Das ist jedoch zur Zeit eher unüblich in der Hochschulpraxis und auch mit rechtlichen Hürden verbunden. Diese und weitere, umfangreiche Erkenntnisse zu Kompensationsmöglichkeiten an Hochschulen wurden im Rahmen des HIS-HE:Forum „Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint“ in einer Umfrage mit Expert:inneninterviews von 70 Hochschulen gewonnen, die sich [https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf hier] nachlesen lassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2024&amp;quot;&amp;gt;Nußbaum, P., Ruiz, M., Stibbe, J., Wöhning, C., Dietrich, C. (2024). Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint. &#039;&#039;HIS-HE:Forum&#039;&#039;. PDF: https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompensationsmaßnahmen ausgewählter Hochschulen werden im Folgenden vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leuphana Universität Lüneburg=====&lt;br /&gt;
Die Leuphana Universität setzt CO2-Kompensation durch verschiedene Projekte um, die mit ihrer Green-Campus-Politik in Einklang stehen. Seit Oktober 2022 werden unvermeidbare Emissionen aus Flugreisen und Autofahrten über einen internen Klimaschutzfonds kompensiert. Dabei wird der von der Bundesregierung festgelegte CO2-Preis zugrunde gelegt und die Mittel werden zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus genutzt. [https://www.leuphana.de/universitaet/pressemitteilungen/pressemitteilungen-ansicht/2022/10/05/leuphana-setzt-auf-klimaschutzfonds-fuer-mehr-nachhaltigkeit.html Mehr zum Nachlesen]. Die Leuphana Universität Lüneburg bietet zudem ein (berufsbegleitendes) Weiterbildungsstudium an, bei dem sich ein Zertifikat &amp;quot;Dekarbonisierungsmanagement&amp;quot; erwerben lässt. [https://www.leuphana.de/professional-school/zertifikatsstudium-berufsbegleitend/nachhaltigkeit-energie-umwelt/dekarbonisierungsmanagement.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Zittau/Görlitz=====&lt;br /&gt;
Im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes (2023) der Hochschule Zittau/Görlitz werden Kompensationsmaßnahmen aufgeführt. So wird bspw. für jeden neuen Studierenden ein Baum gepflanzt. Zudem wird an der Hochschule derzeit an einem Beton geforscht, der einen Anteil an Pflanzenkohle enthält. Diese innovative Technologie könnte zukünftig eine vielversprechende Methode bieten, um Kohlenstoffdioxid langfristig zu speichern. Bereits jetzt wird diese Technik im Rahmen des Projekts „CO2Create2Skate“, einem neuen Skatepark in Zittau, getestet und praktisch angewendet. Die Hochschule begründet ihren Verzicht auf Kompensationszertifikate mit einer hohen finanziellen Belastung und der Gefahr &amp;quot;in den Verdacht zu geraten, sich von Verpflichtungen und Einsparmöglichkeiten freizukaufen&amp;quot; (HSZG, S. 91)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hochschule Zittau/Görlitz, 2024&amp;quot;&amp;gt;HSZG (2023). Integriertes Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Hochschule Zittau/Görlitz&#039;&#039;. PDF: https://klimaschutz.hszg.de/fileadmin/NEU/Klimaschutz/Integriertes_Klimaschutzkonzept_HSZG_2023_Web_klein.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Umwelt-Campus Birkenfeld=====&lt;br /&gt;
Der Umwelt-Campus Birkenfeld ist bekannt für sein Modell der &amp;quot;Zero Emission University&amp;quot;, das verschiedene Kompensationsprojekte zur Neutralisierung von Emissionen umfasst. So werden bspw. Flugreisen nur bei internationalen Zielen genehmigt und zusätzliche verkehrsbedingte Emissionen werden durch das Pflanzen von Bäumen kompensiert. [https://netzwerk-n.org/good-practice/umwelt-campus-birkenfeld/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====RWTH Aachen=====&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 2023 bietet die Hochschule mit dem Pilotprojekt „Interner Klimafonds“ Mitarbeitenden die Möglichkeit, nach einer Flugreise freiwillig einen pauschalen Betrag in einen Klimaschutzfonds einzuzahlen, der sich nach der Flugdistanz richtet. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden von der Hochschulleitung durch zentrale Mittel ergänzt und fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus. Nach einer dreijährigen Pilotphase wird das Projekt evaluiert, um über eine mögliche Fortführung zu entscheiden. [https://www.rwth-aachen.de/cms/root/die-rwth/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-im-betrieb/~sausa/dienstreisen-und-klimafonds/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Freie Universität Berlin=====&lt;br /&gt;
Langfristig plant die Universität die Umsetzung eines interdisziplinären Forschungs- und Lehrprojektes mit dem Titel CarbonThink und sowie die Etablierung eines Living Labs, in dessen Rahmen  bisher ungenutzte Ressourcen dem Kreislauf als Biokohle wieder zugeführt werden sollen. Im Rahmen von CarbonThink wird untersucht, inwiefern CO2 durch die Produktion von Pflanzenkohle aus Biomasse gespeichert und so die Emissionen der Universität bilanziell ausgeglichen werden können. [https://www.fu-berlin.de/sites/nachhaltigkeit/handlungsfelder/campus/carbonthink/index.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)=====&lt;br /&gt;
Im 2014 veröffentlichten Klimaschutzkonzept verpflichtete sich die HNEE, unvermeidbare Emissionen innerhalb festgelegter Systemgrenzen zu kompensieren und so klimaneutral zu werden. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Konzepte-und-Berichte/Klimaschutzkonzept/Klimaschutzkonzept-E7867.htm Mehr zum Nachlesen]. Die HNEE hat per Präsidiumsbeschluss Kurzstreckenflüge komplett verboten, wenn das Ziel per Bahn in unter 10 Stunden erreicht werden kann. Unvermeidbare Flüge der Verwaltung und Fachbereiche (ohne Drittmittelprojekte) werden seit 2014 vollständig über ein hochschuleigenes Projekt kompensiert. Die HNEE kooperiert mit dem von Alumni gegründeten Verein Ivakale e. V. zur Kompensation der unvermeidbaren Treibhausgasemissionen  durch den Schutz des Kakamega Regenwaldes in Kenia. Durch den Einsatz effizienter Lehmherde in lokalen Haushalten kann im Vergleich zu traditionellen Feuerstellen Brennholz und somit die Abholzung des Regenwaldes reduziert werden. Das Projekt ist nach dem Gold Standard zertifiziert (GSF Registry) und wird in Forschung und Lehre an der Hochschule integriert. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Nachhaltige-Hochschule/Klimaneutralitt/Kompensationsprojekt/Klimaschutzprojekt-zur-Kompensationvon-Treibhausgasemissionen-der-HNEE-E7868.htm Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Greifswald=====&lt;br /&gt;
Mit den 2018 veröffentlichten Leitlinien zur Verwirklichung der Klimaneutralität wurde „Kompensation“ als wichtiger Bestandteil dieses Ziels festgelegt (Universität Greifswald, 2018). Dabei wird der Fokus auf die Nutzung von Ökosystemen im eigenen Zuständigkeitsbereich der Universität gelegt. Kompensationsmaßnahmen sollen im besten Fall im Rahmen der Lehr- und Forschungsaktivitäten wissenschaftlich begleitet werden. [https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/universitaet-greifswald-im-profil/nachhaltigkeit/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leibniz Universität Hannover=====&lt;br /&gt;
Im Herbst 2022 richtete die Universität einen freiwilligen Flugabgabefonds ein, in den Dienstreisende aus ihrem Haushaltsbudget einzahlen können. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden genutzt, um interne Umwelt- und Klimaschutzprojekte zu fördern. Die Beitragshöhe hängt von der Flugdistanz ab. Auch private Spenden sind möglich (LUH, S. 47)&amp;lt;ref name=&amp;quot;LUH, 2022&amp;quot;&amp;gt;LUH (2022). Integriertes&lt;br /&gt;
Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Leibniz Universität Hannover&#039;&#039;. PDF: https://www.uni-hannover.de/fileadmin/luh/content/webredaktion/universitaet/publikationen/klimaschutzkonzept/klimaschutzkonzept_2023.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Fernhochschule The Mobile University=====&lt;br /&gt;
Die Mobile University investiert in Kompensationsprojekte wie den Brunnenbau in Ruanda oder ein Bergwaldprojekt in Baden-Baden. [https://www.mobile-university.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/treibhausgasbilanz-klimaneutrale-hochschule/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Magdeburg-Stendal=====&lt;br /&gt;
Das 2023 veröffentlichte Klimaschutzkonzept der Hochschule Magdeburg-Stendal beinhaltet die Einführung eines Kompensationssystems (Maßnahme G5), um unvermeidbare Emissionen im Rahmen der Klimaneutralitätsziele auszugleichen. Da der Kauf von Emissionszertifikaten nach der aktuellen Gesetzeslage in Sachsen-Anhalt nicht möglich ist, plant das Klimaschutzmanagement Insetting-Projekte auf dem Campus, die Emissionen unter Berücksichtigung hoher Qualitätsstandards kompensieren sollen (Hochschule Magdeburg-Stendal, S. 30, 89, 91)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2023&amp;quot;&amp;gt;Hochschule Magdeburg-Stendal (2023). Integriertes Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Hochschule Magdeburg-Stendal&#039;&#039;. PDF: https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/Klimaschutzkonzept_h2_2022.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Osnabrück===== &lt;br /&gt;
2020 beschloss der Senat die Kompensation dienstreisebedingter Emissionen. Dazu wurde ein Klimaschutzfonds eingerichtet. Seitdem können Mitarbeitende freiwillig für Flugreisen und PKW-Fahrten in den Fonds einzahlen. Zur Berechnung der Kompensationsbeträge werden Richtwerte und Berechnungstools bereitgestellt. Die Universität unterstützt diese Einzahlungen durch zentrale Mittel in gleicher Höhe. Die durch den Fonds generierten Mittel fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Universitätscampus.&lt;br /&gt;
[https://www.uni-osnabrueck.de/universitaet/profil/nachhaltigkeit/umweltschutz/klimaschutzfonds/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Hamburg=====&lt;br /&gt;
Flugreisen werden mithilfe des CO2-Rechners der Nichtregierungsorganisation [[www.atmosfair.de atmosfair]] kompensiert. Aus diesen Geldern werden bspw. eine Kompostierungsanlage für organische Marktabfälle in Dar es Salaam (Tansania) sowie Moorrekultivierungen in Mecklenburg-Vorpommern und die Nutzung von Senfsaatabfällen in einem Biomassekraftwerk in Indien unterstützt. [https://verwaltungslandkarte-nachhaltigkeit.uni-hamburg.de/detail.html?6 Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin=====&lt;br /&gt;
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin verzichtet gänzlich auf Kurzstreckenflüge und kompensiert Mittel- und Langstreckenflüge komplett. [https://www.htw-berlin.de/hochschule/hochschulprofil/umwelt-und-klimaschutz/umweltmanagement/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====CO2-Kompensation DFG-Geförderte=====&lt;br /&gt;
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglicht eine Abrechnung von Kompensationskosten von Dienstreisen der DFG-Geförderten über die ausgezahlten DFG-Fördermittel. [https://www.dfg.de/de/grundlagen-themen/grundlagen-und-prinzipien-der-foerderung/co2-kompensation Mehr zum Nachlesen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19917</id>
		<title>CO2-Kompensation an deutschen Hochschulen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19917"/>
		<updated>2024-10-06T20:01:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: /* Universität Hamburg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &amp;quot;letzte&amp;quot; Maßnahmenoption auf dem Weg zu einer klimaneutralen Hochschule bleibt oft nur die Kompensation von unvermeidbaren Emissionen. Viele Hochschulen integrieren bereits Kompensationsprojekte als Teil ihres Nachhaltigkeitsengagements. Darüber hinaus besteht in der Theorie die Möglichkeit, Kompensationszertifikate zu erwerben. Das ist jedoch zur Zeit eher unüblich in der Hochschulpraxis und auch mit rechtlichen Hürden verbunden. Diese und weitere, umfangreiche Erkenntnisse zu Kompensationsmöglichkeiten an Hochschulen wurden im Rahmen des HIS-HE:Forum „Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint“ in einer Umfrage mit Expert:inneninterviews von 70 Hochschulen gewonnen, die sich [https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf hier] nachlesen lassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2024&amp;quot;&amp;gt;Nußbaum, P., Ruiz, M., Stibbe, J., Wöhning, C., Dietrich, C. (2024). Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint. &#039;&#039;HIS-HE:Forum&#039;&#039;. PDF: https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompensationsmaßnahmen ausgewählter Hochschulen werden im Folgenden vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leuphana Universität Lüneburg=====&lt;br /&gt;
Die Leuphana Universität setzt CO2-Kompensation durch verschiedene Projekte um, die mit ihrer Green-Campus-Politik in Einklang stehen. Seit Oktober 2022 werden unvermeidbare Emissionen aus Flugreisen und Autofahrten über einen internen Klimaschutzfonds kompensiert. Dabei wird der von der Bundesregierung festgelegte CO2-Preis zugrunde gelegt und die Mittel werden zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus genutzt. [https://www.leuphana.de/universitaet/pressemitteilungen/pressemitteilungen-ansicht/2022/10/05/leuphana-setzt-auf-klimaschutzfonds-fuer-mehr-nachhaltigkeit.html Mehr zum Nachlesen]. Die Leuphana Universität Lüneburg bietet zudem ein (berufsbegleitendes) Weiterbildungsstudium an, bei dem sich ein Zertifikat &amp;quot;Dekarbonisierungsmanagement&amp;quot; erwerben lässt. [https://www.leuphana.de/professional-school/zertifikatsstudium-berufsbegleitend/nachhaltigkeit-energie-umwelt/dekarbonisierungsmanagement.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Zittau/Görlitz=====&lt;br /&gt;
Im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes (2023) der Hochschule Zittau/Görlitz werden Kompensationsmaßnahmen aufgeführt. So wird bspw. für jeden neuen Studierenden ein Baum gepflanzt. Zudem wird an der Hochschule derzeit an einem Beton geforscht, der einen Anteil an Pflanzenkohle enthält. Diese innovative Technologie könnte zukünftig eine vielversprechende Methode bieten, um Kohlenstoffdioxid langfristig zu speichern. Bereits jetzt wird diese Technik im Rahmen des Projekts „CO2Create2Skate“, einem neuen Skatepark in Zittau, getestet und praktisch angewendet. Die Hochschule begründet ihren Verzicht auf Kompensationszertifikate mit einer hohen finanziellen Belastung und der Gefahr &amp;quot;in den Verdacht zu geraten, sich von Verpflichtungen und Einsparmöglichkeiten freizukaufen&amp;quot; (HSZG, S. 91)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hochschule Zittau/Görlitz, 2024&amp;quot;&amp;gt;HSZG (2023). Integriertes Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Hochschule Zittau/Görlitz&#039;&#039;. PDF: https://klimaschutz.hszg.de/fileadmin/NEU/Klimaschutz/Integriertes_Klimaschutzkonzept_HSZG_2023_Web_klein.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Umwelt-Campus Birkenfeld=====&lt;br /&gt;
Der Umwelt-Campus Birkenfeld ist bekannt für sein Modell der &amp;quot;Zero Emission University&amp;quot;, das verschiedene Kompensationsprojekte zur Neutralisierung von Emissionen umfasst. So werden bspw. Flugreisen nur bei internationalen Zielen genehmigt und zusätzliche verkehrsbedingte Emissionen werden durch das Pflanzen von Bäumen kompensiert. [https://netzwerk-n.org/good-practice/umwelt-campus-birkenfeld/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====RWTH Aachen=====&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 2023 bietet die Hochschule mit dem Pilotprojekt „Interner Klimafonds“ Mitarbeitenden die Möglichkeit, nach einer Flugreise freiwillig einen pauschalen Betrag in einen Klimaschutzfonds einzuzahlen, der sich nach der Flugdistanz richtet. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden von der Hochschulleitung durch zentrale Mittel ergänzt und fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus. Nach einer dreijährigen Pilotphase wird das Projekt evaluiert, um über eine mögliche Fortführung zu entscheiden. [https://www.rwth-aachen.de/cms/root/die-rwth/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-im-betrieb/~sausa/dienstreisen-und-klimafonds/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Freie Universität Berlin=====&lt;br /&gt;
Langfristig plant die Universität die Umsetzung eines interdisziplinären Forschungs- und Lehrprojektes mit dem Titel CarbonThink und sowie die Etablierung eines Living Labs, in dessen Rahmen  bisher ungenutzte Ressourcen dem Kreislauf als Biokohle wieder zugeführt werden sollen. Im Rahmen von CarbonThink wird untersucht, inwiefern CO2 durch die Produktion von Pflanzenkohle aus Biomasse gespeichert und so die Emissionen der Universität bilanziell ausgeglichen werden können. [https://www.fu-berlin.de/sites/nachhaltigkeit/handlungsfelder/campus/carbonthink/index.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)=====&lt;br /&gt;
Im 2014 veröffentlichten Klimaschutzkonzept verpflichtete sich die HNEE, unvermeidbare Emissionen innerhalb festgelegter Systemgrenzen zu kompensieren und so klimaneutral zu werden. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Konzepte-und-Berichte/Klimaschutzkonzept/Klimaschutzkonzept-E7867.htm Mehr zum Nachlesen]. Die HNEE hat per Präsidiumsbeschluss Kurzstreckenflüge komplett verboten, wenn das Ziel per Bahn in unter 10 Stunden erreicht werden kann. Unvermeidbare Flüge der Verwaltung und Fachbereiche (ohne Drittmittelprojekte) werden seit 2014 vollständig über ein hochschuleigenes Projekt kompensiert. Die HNEE kooperiert mit dem von Alumni gegründeten Verein Ivakale e. V. zur Kompensation der unvermeidbaren Treibhausgasemissionen  durch den Schutz des Kakamega Regenwaldes in Kenia. Durch den Einsatz effizienter Lehmherde in lokalen Haushalten kann im Vergleich zu traditionellen Feuerstellen Brennholz und somit die Abholzung des Regenwaldes reduziert werden. Das Projekt ist nach dem Gold Standard zertifiziert (GSF Registry) und wird in Forschung und Lehre an der Hochschule integriert. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Nachhaltige-Hochschule/Klimaneutralitt/Kompensationsprojekt/Klimaschutzprojekt-zur-Kompensationvon-Treibhausgasemissionen-der-HNEE-E7868.htm Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Greifswald=====&lt;br /&gt;
Mit den 2018 veröffentlichten Leitlinien zur Verwirklichung der Klimaneutralität wurde „Kompensation“ als wichtiger Bestandteil dieses Ziels festgelegt (Universität Greifswald, 2018). Dabei wird der Fokus auf die Nutzung von Ökosystemen im eigenen Zuständigkeitsbereich der Universität gelegt. Kompensationsmaßnahmen sollen im besten Fall im Rahmen der Lehr- und Forschungsaktivitäten wissenschaftlich begleitet werden. [https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/universitaet-greifswald-im-profil/nachhaltigkeit/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leibniz Universität Hannover=====&lt;br /&gt;
Im Herbst 2022 richtete die Universität einen freiwilligen Flugabgabefonds ein, in den Dienstreisende aus ihrem Haushaltsbudget einzahlen können. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden genutzt, um interne Umwelt- und Klimaschutzprojekte zu fördern. Die Beitragshöhe hängt von der Flugdistanz ab. Auch private Spenden sind möglich (LUH, S. 47)&amp;lt;ref name=&amp;quot;LUH, 2022&amp;quot;&amp;gt;LUH (2022). Integriertes&lt;br /&gt;
Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Leibniz Universität Hannover&#039;&#039;. PDF: https://www.uni-hannover.de/fileadmin/luh/content/webredaktion/universitaet/publikationen/klimaschutzkonzept/klimaschutzkonzept_2023.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Fernhochschule The Mobile University=====&lt;br /&gt;
Die Mobile University investiert in Kompensationsprojekte wie den Brunnenbau in Ruanda oder ein Bergwaldprojekt in Baden-Baden. [https://www.mobile-university.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/treibhausgasbilanz-klimaneutrale-hochschule/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Magdeburg-Stendal=====&lt;br /&gt;
Das 2023 veröffentlichte Klimaschutzkonzept der Hochschule Magdeburg-Stendal beinhaltet die Einführung eines Kompensationssystems (Maßnahme G5), um unvermeidbare Emissionen im Rahmen der Klimaneutralitätsziele auszugleichen. Da der Kauf von Emissionszertifikaten nach der aktuellen Gesetzeslage in Sachsen-Anhalt nicht möglich ist, plant das Klimaschutzmanagement Insetting-Projekte auf dem Campus, die Emissionen unter Berücksichtigung hoher Qualitätsstandards kompensieren sollen (Hochschule Magdeburg-Stendal, S. 30, 89, 91)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2023&amp;quot;&amp;gt;Hochschule Magdeburg-Stendal (2023). Integriertes Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Hochschule Magdeburg-Stendal&#039;&#039;. PDF: https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/Klimaschutzkonzept_h2_2022.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Osnabrück===== &lt;br /&gt;
2020 beschloss der Senat die Kompensation dienstreisebedingter Emissionen. Dazu wurde ein Klimaschutzfonds eingerichtet. Seitdem können Mitarbeitende freiwillig für Flugreisen und PKW-Fahrten in den Fonds einzahlen. Zur Berechnung der Kompensationsbeträge werden Richtwerte und Berechnungstools bereitgestellt. Die Universität unterstützt diese Einzahlungen durch zentrale Mittel in gleicher Höhe. Die durch den Fonds generierten Mittel fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Universitätscampus.&lt;br /&gt;
[https://www.uni-osnabrueck.de/universitaet/profil/nachhaltigkeit/umweltschutz/klimaschutzfonds/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Hamburg=====&lt;br /&gt;
Flugreisen werden mithilfe des CO2-Rechners der Nichtregierungsorganisation [[www.atmosfair.de|atmosfair]] kompensiert. Aus diesen Geldern werden bspw. eine Kompostierungsanlage für organische Marktabfälle in Dar es Salaam (Tansania) sowie Moorrekultivierungen in Mecklenburg-Vorpommern und die Nutzung von Senfsaatabfällen in einem Biomassekraftwerk in Indien unterstützt. [https://verwaltungslandkarte-nachhaltigkeit.uni-hamburg.de/detail.html?6 Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin=====&lt;br /&gt;
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin verzichtet gänzlich auf Kurzstreckenflüge und kompensiert Mittel- und Langstreckenflüge komplett. [https://www.htw-berlin.de/hochschule/hochschulprofil/umwelt-und-klimaschutz/umweltmanagement/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====CO2-Kompensation DFG-Geförderte=====&lt;br /&gt;
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglicht eine Abrechnung von Kompensationskosten von Dienstreisen der DFG-Geförderten über die ausgezahlten DFG-Fördermittel. [https://www.dfg.de/de/grundlagen-themen/grundlagen-und-prinzipien-der-foerderung/co2-kompensation Mehr zum Nachlesen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19916</id>
		<title>CO2-Kompensation an deutschen Hochschulen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19916"/>
		<updated>2024-10-06T20:01:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &amp;quot;letzte&amp;quot; Maßnahmenoption auf dem Weg zu einer klimaneutralen Hochschule bleibt oft nur die Kompensation von unvermeidbaren Emissionen. Viele Hochschulen integrieren bereits Kompensationsprojekte als Teil ihres Nachhaltigkeitsengagements. Darüber hinaus besteht in der Theorie die Möglichkeit, Kompensationszertifikate zu erwerben. Das ist jedoch zur Zeit eher unüblich in der Hochschulpraxis und auch mit rechtlichen Hürden verbunden. Diese und weitere, umfangreiche Erkenntnisse zu Kompensationsmöglichkeiten an Hochschulen wurden im Rahmen des HIS-HE:Forum „Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint“ in einer Umfrage mit Expert:inneninterviews von 70 Hochschulen gewonnen, die sich [https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf hier] nachlesen lassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2024&amp;quot;&amp;gt;Nußbaum, P., Ruiz, M., Stibbe, J., Wöhning, C., Dietrich, C. (2024). Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint. &#039;&#039;HIS-HE:Forum&#039;&#039;. PDF: https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompensationsmaßnahmen ausgewählter Hochschulen werden im Folgenden vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leuphana Universität Lüneburg=====&lt;br /&gt;
Die Leuphana Universität setzt CO2-Kompensation durch verschiedene Projekte um, die mit ihrer Green-Campus-Politik in Einklang stehen. Seit Oktober 2022 werden unvermeidbare Emissionen aus Flugreisen und Autofahrten über einen internen Klimaschutzfonds kompensiert. Dabei wird der von der Bundesregierung festgelegte CO2-Preis zugrunde gelegt und die Mittel werden zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus genutzt. [https://www.leuphana.de/universitaet/pressemitteilungen/pressemitteilungen-ansicht/2022/10/05/leuphana-setzt-auf-klimaschutzfonds-fuer-mehr-nachhaltigkeit.html Mehr zum Nachlesen]. Die Leuphana Universität Lüneburg bietet zudem ein (berufsbegleitendes) Weiterbildungsstudium an, bei dem sich ein Zertifikat &amp;quot;Dekarbonisierungsmanagement&amp;quot; erwerben lässt. [https://www.leuphana.de/professional-school/zertifikatsstudium-berufsbegleitend/nachhaltigkeit-energie-umwelt/dekarbonisierungsmanagement.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Zittau/Görlitz=====&lt;br /&gt;
Im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes (2023) der Hochschule Zittau/Görlitz werden Kompensationsmaßnahmen aufgeführt. So wird bspw. für jeden neuen Studierenden ein Baum gepflanzt. Zudem wird an der Hochschule derzeit an einem Beton geforscht, der einen Anteil an Pflanzenkohle enthält. Diese innovative Technologie könnte zukünftig eine vielversprechende Methode bieten, um Kohlenstoffdioxid langfristig zu speichern. Bereits jetzt wird diese Technik im Rahmen des Projekts „CO2Create2Skate“, einem neuen Skatepark in Zittau, getestet und praktisch angewendet. Die Hochschule begründet ihren Verzicht auf Kompensationszertifikate mit einer hohen finanziellen Belastung und der Gefahr &amp;quot;in den Verdacht zu geraten, sich von Verpflichtungen und Einsparmöglichkeiten freizukaufen&amp;quot; (HSZG, S. 91)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hochschule Zittau/Görlitz, 2024&amp;quot;&amp;gt;HSZG (2023). Integriertes Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Hochschule Zittau/Görlitz&#039;&#039;. PDF: https://klimaschutz.hszg.de/fileadmin/NEU/Klimaschutz/Integriertes_Klimaschutzkonzept_HSZG_2023_Web_klein.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Umwelt-Campus Birkenfeld=====&lt;br /&gt;
Der Umwelt-Campus Birkenfeld ist bekannt für sein Modell der &amp;quot;Zero Emission University&amp;quot;, das verschiedene Kompensationsprojekte zur Neutralisierung von Emissionen umfasst. So werden bspw. Flugreisen nur bei internationalen Zielen genehmigt und zusätzliche verkehrsbedingte Emissionen werden durch das Pflanzen von Bäumen kompensiert. [https://netzwerk-n.org/good-practice/umwelt-campus-birkenfeld/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====RWTH Aachen=====&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 2023 bietet die Hochschule mit dem Pilotprojekt „Interner Klimafonds“ Mitarbeitenden die Möglichkeit, nach einer Flugreise freiwillig einen pauschalen Betrag in einen Klimaschutzfonds einzuzahlen, der sich nach der Flugdistanz richtet. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden von der Hochschulleitung durch zentrale Mittel ergänzt und fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus. Nach einer dreijährigen Pilotphase wird das Projekt evaluiert, um über eine mögliche Fortführung zu entscheiden. [https://www.rwth-aachen.de/cms/root/die-rwth/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-im-betrieb/~sausa/dienstreisen-und-klimafonds/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Freie Universität Berlin=====&lt;br /&gt;
Langfristig plant die Universität die Umsetzung eines interdisziplinären Forschungs- und Lehrprojektes mit dem Titel CarbonThink und sowie die Etablierung eines Living Labs, in dessen Rahmen  bisher ungenutzte Ressourcen dem Kreislauf als Biokohle wieder zugeführt werden sollen. Im Rahmen von CarbonThink wird untersucht, inwiefern CO2 durch die Produktion von Pflanzenkohle aus Biomasse gespeichert und so die Emissionen der Universität bilanziell ausgeglichen werden können. [https://www.fu-berlin.de/sites/nachhaltigkeit/handlungsfelder/campus/carbonthink/index.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)=====&lt;br /&gt;
Im 2014 veröffentlichten Klimaschutzkonzept verpflichtete sich die HNEE, unvermeidbare Emissionen innerhalb festgelegter Systemgrenzen zu kompensieren und so klimaneutral zu werden. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Konzepte-und-Berichte/Klimaschutzkonzept/Klimaschutzkonzept-E7867.htm Mehr zum Nachlesen]. Die HNEE hat per Präsidiumsbeschluss Kurzstreckenflüge komplett verboten, wenn das Ziel per Bahn in unter 10 Stunden erreicht werden kann. Unvermeidbare Flüge der Verwaltung und Fachbereiche (ohne Drittmittelprojekte) werden seit 2014 vollständig über ein hochschuleigenes Projekt kompensiert. Die HNEE kooperiert mit dem von Alumni gegründeten Verein Ivakale e. V. zur Kompensation der unvermeidbaren Treibhausgasemissionen  durch den Schutz des Kakamega Regenwaldes in Kenia. Durch den Einsatz effizienter Lehmherde in lokalen Haushalten kann im Vergleich zu traditionellen Feuerstellen Brennholz und somit die Abholzung des Regenwaldes reduziert werden. Das Projekt ist nach dem Gold Standard zertifiziert (GSF Registry) und wird in Forschung und Lehre an der Hochschule integriert. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Nachhaltige-Hochschule/Klimaneutralitt/Kompensationsprojekt/Klimaschutzprojekt-zur-Kompensationvon-Treibhausgasemissionen-der-HNEE-E7868.htm Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Greifswald=====&lt;br /&gt;
Mit den 2018 veröffentlichten Leitlinien zur Verwirklichung der Klimaneutralität wurde „Kompensation“ als wichtiger Bestandteil dieses Ziels festgelegt (Universität Greifswald, 2018). Dabei wird der Fokus auf die Nutzung von Ökosystemen im eigenen Zuständigkeitsbereich der Universität gelegt. Kompensationsmaßnahmen sollen im besten Fall im Rahmen der Lehr- und Forschungsaktivitäten wissenschaftlich begleitet werden. [https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/universitaet-greifswald-im-profil/nachhaltigkeit/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leibniz Universität Hannover=====&lt;br /&gt;
Im Herbst 2022 richtete die Universität einen freiwilligen Flugabgabefonds ein, in den Dienstreisende aus ihrem Haushaltsbudget einzahlen können. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden genutzt, um interne Umwelt- und Klimaschutzprojekte zu fördern. Die Beitragshöhe hängt von der Flugdistanz ab. Auch private Spenden sind möglich (LUH, S. 47)&amp;lt;ref name=&amp;quot;LUH, 2022&amp;quot;&amp;gt;LUH (2022). Integriertes&lt;br /&gt;
Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Leibniz Universität Hannover&#039;&#039;. PDF: https://www.uni-hannover.de/fileadmin/luh/content/webredaktion/universitaet/publikationen/klimaschutzkonzept/klimaschutzkonzept_2023.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Fernhochschule The Mobile University=====&lt;br /&gt;
Die Mobile University investiert in Kompensationsprojekte wie den Brunnenbau in Ruanda oder ein Bergwaldprojekt in Baden-Baden. [https://www.mobile-university.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/treibhausgasbilanz-klimaneutrale-hochschule/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Magdeburg-Stendal=====&lt;br /&gt;
Das 2023 veröffentlichte Klimaschutzkonzept der Hochschule Magdeburg-Stendal beinhaltet die Einführung eines Kompensationssystems (Maßnahme G5), um unvermeidbare Emissionen im Rahmen der Klimaneutralitätsziele auszugleichen. Da der Kauf von Emissionszertifikaten nach der aktuellen Gesetzeslage in Sachsen-Anhalt nicht möglich ist, plant das Klimaschutzmanagement Insetting-Projekte auf dem Campus, die Emissionen unter Berücksichtigung hoher Qualitätsstandards kompensieren sollen (Hochschule Magdeburg-Stendal, S. 30, 89, 91)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2023&amp;quot;&amp;gt;Hochschule Magdeburg-Stendal (2023). Integriertes Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Hochschule Magdeburg-Stendal&#039;&#039;. PDF: https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/Klimaschutzkonzept_h2_2022.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Osnabrück===== &lt;br /&gt;
2020 beschloss der Senat die Kompensation dienstreisebedingter Emissionen. Dazu wurde ein Klimaschutzfonds eingerichtet. Seitdem können Mitarbeitende freiwillig für Flugreisen und PKW-Fahrten in den Fonds einzahlen. Zur Berechnung der Kompensationsbeträge werden Richtwerte und Berechnungstools bereitgestellt. Die Universität unterstützt diese Einzahlungen durch zentrale Mittel in gleicher Höhe. Die durch den Fonds generierten Mittel fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Universitätscampus.&lt;br /&gt;
[https://www.uni-osnabrueck.de/universitaet/profil/nachhaltigkeit/umweltschutz/klimaschutzfonds/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Hamburg=====&lt;br /&gt;
Flugreisen werden mithilfe des CO2-Rechners der Nichtregierungsorganisation [www.atmosfair.de atmosfair] kompensiert. Aus diesen Geldern werden bspw. eine Kompostierungsanlage für organische Marktabfälle in Dar es Salaam (Tansania) sowie Moorrekultivierungen in Mecklenburg-Vorpommern und die Nutzung von Senfsaatabfällen in einem Biomassekraftwerk in Indien unterstützt. [https://verwaltungslandkarte-nachhaltigkeit.uni-hamburg.de/detail.html?6 Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin=====&lt;br /&gt;
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin verzichtet gänzlich auf Kurzstreckenflüge und kompensiert Mittel- und Langstreckenflüge komplett. [https://www.htw-berlin.de/hochschule/hochschulprofil/umwelt-und-klimaschutz/umweltmanagement/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====CO2-Kompensation DFG-Geförderte=====&lt;br /&gt;
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglicht eine Abrechnung von Kompensationskosten von Dienstreisen der DFG-Geförderten über die ausgezahlten DFG-Fördermittel. [https://www.dfg.de/de/grundlagen-themen/grundlagen-und-prinzipien-der-foerderung/co2-kompensation Mehr zum Nachlesen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19915</id>
		<title>CO2-Kompensation an deutschen Hochschulen</title>
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		<updated>2024-10-06T20:00:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: /* Leuphana Universität Lüneburg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &amp;quot;letzte&amp;quot; Maßnahmenoption auf dem Weg zu einer klimaneutralen Hochschule bleibt oft nur die Kompensation von unvermeidbaren Emissionen. Viele Hochschulen integrieren bereits Kompensationsprojekte als Teil ihres Nachhaltigkeitsengagements. Darüber hinaus besteht in der Theorie die Möglichkeit, Kompensationszertifikate zu erwerben. Das ist jedoch zur Zeit eher unüblich in der Hochschulpraxis und auch mit rechtlichen Hürden verbunden. Diese und weitere, umfangreiche Erkenntnisse zu Kompensationsmöglichkeiten an Hochschulen wurden im Rahmen des HIS-HE:Forum „Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint“ in einer Umfrage mit Expert:inneninterviews von 70 Hochschulen gewonnen, die sich [https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf hier] nachlesen lassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2024&amp;quot;&amp;gt;Nußbaum, P., Ruiz, M., Stibbe, J., Wöhning, C., Dietrich, C. (2024). Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint. &#039;&#039;HIS-HE:Forum&#039;&#039;. PDF: https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompensationsmaßnahmen ausgewählter Hochschulen werden im Folgenden vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leuphana Universität Lüneburg=====&lt;br /&gt;
Die Leuphana Universität setzt CO2-Kompensation durch verschiedene Projekte um, die mit ihrer Green-Campus-Politik in Einklang stehen. Seit Oktober 2022 werden unvermeidbare Emissionen aus Flugreisen und Autofahrten über einen internen Klimaschutzfonds kompensiert. Dabei wird der von der Bundesregierung festgelegte CO2-Preis zugrunde gelegt und die Mittel werden zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus genutzt. [https://www.leuphana.de/universitaet/pressemitteilungen/pressemitteilungen-ansicht/2022/10/05/leuphana-setzt-auf-klimaschutzfonds-fuer-mehr-nachhaltigkeit.html Mehr zum Nachlesen]. Die Leuphana Universität Lüneburg bietet zudem ein (berufsbegleitendes) Weiterbildungsstudium an, bei dem sich ein Zertifikat &amp;quot;Dekarbonisierungsmanagement&amp;quot; erwerben lässt. [https://www.leuphana.de/professional-school/zertifikatsstudium-berufsbegleitend/nachhaltigkeit-energie-umwelt/dekarbonisierungsmanagement.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Hamburg=====&lt;br /&gt;
Flugreisen werden mithilfe des CO2-Rechners der Nichtregierungsorganisation atmosfair (www.atmosfair.de) kompensiert. Aus diesen Geldern werden bspw. eine Kompostierungsanlage für organische Marktabfälle in Dar es Salaam (Tansania) sowie Moorrekultivierungen in Mecklenburg-Vorpommern und die Nutzung von Senfsaatabfällen in einem Biomassekraftwerk in Indien unterstützt. [https://verwaltungslandkarte-nachhaltigkeit.uni-hamburg.de/detail.html?6 Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Zittau/Görlitz=====&lt;br /&gt;
Im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes (2023) der Hochschule Zittau/Görlitz werden Kompensationsmaßnahmen aufgeführt. So wird bspw. für jeden neuen Studierenden ein Baum gepflanzt. Zudem wird an der Hochschule derzeit an einem Beton geforscht, der einen Anteil an Pflanzenkohle enthält. Diese innovative Technologie könnte zukünftig eine vielversprechende Methode bieten, um Kohlenstoffdioxid langfristig zu speichern. Bereits jetzt wird diese Technik im Rahmen des Projekts „CO2Create2Skate“, einem neuen Skatepark in Zittau, getestet und praktisch angewendet. Die Hochschule begründet ihren Verzicht auf Kompensationszertifikate mit einer hohen finanziellen Belastung und der Gefahr &amp;quot;in den Verdacht zu geraten, sich von Verpflichtungen und Einsparmöglichkeiten freizukaufen&amp;quot; (HSZG, S. 91)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hochschule Zittau/Görlitz, 2024&amp;quot;&amp;gt;HSZG (2023). Integriertes Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Hochschule Zittau/Görlitz&#039;&#039;. PDF: https://klimaschutz.hszg.de/fileadmin/NEU/Klimaschutz/Integriertes_Klimaschutzkonzept_HSZG_2023_Web_klein.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Umwelt-Campus Birkenfeld=====&lt;br /&gt;
Der Umwelt-Campus Birkenfeld ist bekannt für sein Modell der &amp;quot;Zero Emission University&amp;quot;, das verschiedene Kompensationsprojekte zur Neutralisierung von Emissionen umfasst. So werden bspw. Flugreisen nur bei internationalen Zielen genehmigt und zusätzliche verkehrsbedingte Emissionen werden durch das Pflanzen von Bäumen kompensiert. [https://netzwerk-n.org/good-practice/umwelt-campus-birkenfeld/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====RWTH Aachen=====&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 2023 bietet die Hochschule mit dem Pilotprojekt „Interner Klimafonds“ Mitarbeitenden die Möglichkeit, nach einer Flugreise freiwillig einen pauschalen Betrag in einen Klimaschutzfonds einzuzahlen, der sich nach der Flugdistanz richtet. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden von der Hochschulleitung durch zentrale Mittel ergänzt und fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus. Nach einer dreijährigen Pilotphase wird das Projekt evaluiert, um über eine mögliche Fortführung zu entscheiden. [https://www.rwth-aachen.de/cms/root/die-rwth/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-im-betrieb/~sausa/dienstreisen-und-klimafonds/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Freie Universität Berlin=====&lt;br /&gt;
Langfristig plant die Universität die Umsetzung eines interdisziplinären Forschungs- und Lehrprojektes mit dem Titel CarbonThink und sowie die Etablierung eines Living Labs, in dessen Rahmen  bisher ungenutzte Ressourcen dem Kreislauf als Biokohle wieder zugeführt werden sollen. Im Rahmen von CarbonThink wird untersucht, inwiefern CO2 durch die Produktion von Pflanzenkohle aus Biomasse gespeichert und so die Emissionen der Universität bilanziell ausgeglichen werden können. [https://www.fu-berlin.de/sites/nachhaltigkeit/handlungsfelder/campus/carbonthink/index.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)=====&lt;br /&gt;
Im 2014 veröffentlichten Klimaschutzkonzept verpflichtete sich die HNEE, unvermeidbare Emissionen innerhalb festgelegter Systemgrenzen zu kompensieren und so klimaneutral zu werden. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Konzepte-und-Berichte/Klimaschutzkonzept/Klimaschutzkonzept-E7867.htm Mehr zum Nachlesen]. Die HNEE hat per Präsidiumsbeschluss Kurzstreckenflüge komplett verboten, wenn das Ziel per Bahn in unter 10 Stunden erreicht werden kann. Unvermeidbare Flüge der Verwaltung und Fachbereiche (ohne Drittmittelprojekte) werden seit 2014 vollständig über ein hochschuleigenes Projekt kompensiert. Die HNEE kooperiert mit dem von Alumni gegründeten Verein Ivakale e. V. zur Kompensation der unvermeidbaren Treibhausgasemissionen  durch den Schutz des Kakamega Regenwaldes in Kenia. Durch den Einsatz effizienter Lehmherde in lokalen Haushalten kann im Vergleich zu traditionellen Feuerstellen Brennholz und somit die Abholzung des Regenwaldes reduziert werden. Das Projekt ist nach dem Gold Standard zertifiziert (GSF Registry) und wird in Forschung und Lehre an der Hochschule integriert. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Nachhaltige-Hochschule/Klimaneutralitt/Kompensationsprojekt/Klimaschutzprojekt-zur-Kompensationvon-Treibhausgasemissionen-der-HNEE-E7868.htm Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Greifswald=====&lt;br /&gt;
Mit den 2018 veröffentlichten Leitlinien zur Verwirklichung der Klimaneutralität wurde „Kompensation“ als wichtiger Bestandteil dieses Ziels festgelegt (Universität Greifswald, 2018). Dabei wird der Fokus auf die Nutzung von Ökosystemen im eigenen Zuständigkeitsbereich der Universität gelegt. Kompensationsmaßnahmen sollen im besten Fall im Rahmen der Lehr- und Forschungsaktivitäten wissenschaftlich begleitet werden. [https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/universitaet-greifswald-im-profil/nachhaltigkeit/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leibniz Universität Hannover=====&lt;br /&gt;
Im Herbst 2022 richtete die Universität einen freiwilligen Flugabgabefonds ein, in den Dienstreisende aus ihrem Haushaltsbudget einzahlen können. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden genutzt, um interne Umwelt- und Klimaschutzprojekte zu fördern. Die Beitragshöhe hängt von der Flugdistanz ab. Auch private Spenden sind möglich (LUH, S. 47)&amp;lt;ref name=&amp;quot;LUH, 2022&amp;quot;&amp;gt;LUH (2022). Integriertes&lt;br /&gt;
Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Leibniz Universität Hannover&#039;&#039;. PDF: https://www.uni-hannover.de/fileadmin/luh/content/webredaktion/universitaet/publikationen/klimaschutzkonzept/klimaschutzkonzept_2023.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Fernhochschule The Mobile University=====&lt;br /&gt;
Die Mobile University investiert in Kompensationsprojekte wie den Brunnenbau in Ruanda oder ein Bergwaldprojekt in Baden-Baden. [https://www.mobile-university.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/treibhausgasbilanz-klimaneutrale-hochschule/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Magdeburg-Stendal=====&lt;br /&gt;
Das 2023 veröffentlichte Klimaschutzkonzept der Hochschule Magdeburg-Stendal beinhaltet die Einführung eines Kompensationssystems (Maßnahme G5), um unvermeidbare Emissionen im Rahmen der Klimaneutralitätsziele auszugleichen. Da der Kauf von Emissionszertifikaten nach der aktuellen Gesetzeslage in Sachsen-Anhalt nicht möglich ist, plant das Klimaschutzmanagement Insetting-Projekte auf dem Campus, die Emissionen unter Berücksichtigung hoher Qualitätsstandards kompensieren sollen (Hochschule Magdeburg-Stendal, S. 30, 89, 91)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2023&amp;quot;&amp;gt;Hochschule Magdeburg-Stendal (2023). Integriertes Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Hochschule Magdeburg-Stendal&#039;&#039;. PDF: https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/Klimaschutzkonzept_h2_2022.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Osnabrück===== &lt;br /&gt;
2020 beschloss der Senat die Kompensation dienstreisebedingter Emissionen. Dazu wurde ein Klimaschutzfonds eingerichtet. Seitdem können Mitarbeitende freiwillig für Flugreisen und PKW-Fahrten in den Fonds einzahlen. Zur Berechnung der Kompensationsbeträge werden Richtwerte und Berechnungstools bereitgestellt. Die Universität unterstützt diese Einzahlungen durch zentrale Mittel in gleicher Höhe. Die durch den Fonds generierten Mittel fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Universitätscampus.&lt;br /&gt;
[https://www.uni-osnabrueck.de/universitaet/profil/nachhaltigkeit/umweltschutz/klimaschutzfonds/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin=====&lt;br /&gt;
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin verzichtet gänzlich auf Kurzstreckenflüge und kompensiert Mittel- und Langstreckenflüge komplett. [https://www.htw-berlin.de/hochschule/hochschulprofil/umwelt-und-klimaschutz/umweltmanagement/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====CO2-Kompensation DFG-Geförderte=====&lt;br /&gt;
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglicht eine Abrechnung von Kompensationskosten von Dienstreisen der DFG-Geförderten über die ausgezahlten DFG-Fördermittel. [https://www.dfg.de/de/grundlagen-themen/grundlagen-und-prinzipien-der-foerderung/co2-kompensation Mehr zum Nachlesen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19914</id>
		<title>CO2-Kompensation an deutschen Hochschulen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19914"/>
		<updated>2024-10-06T19:59:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &amp;quot;letzte&amp;quot; Maßnahmenoption auf dem Weg zu einer klimaneutralen Hochschule bleibt oft nur die Kompensation von unvermeidbaren Emissionen. Viele Hochschulen integrieren bereits Kompensationsprojekte als Teil ihres Nachhaltigkeitsengagements. Darüber hinaus besteht in der Theorie die Möglichkeit, Kompensationszertifikate zu erwerben. Das ist jedoch zur Zeit eher unüblich in der Hochschulpraxis und auch mit rechtlichen Hürden verbunden. Diese und weitere, umfangreiche Erkenntnisse zu Kompensationsmöglichkeiten an Hochschulen wurden im Rahmen des HIS-HE:Forum „Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint“ in einer Umfrage mit Expert:inneninterviews von 70 Hochschulen gewonnen, die sich [https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf hier] nachlesen lassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2024&amp;quot;&amp;gt;Nußbaum, P., Ruiz, M., Stibbe, J., Wöhning, C., Dietrich, C. (2024). Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint. &#039;&#039;HIS-HE:Forum&#039;&#039;. PDF: https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompensationsmaßnahmen ausgewählter Hochschulen werden im Folgenden vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leuphana Universität Lüneburg=====&lt;br /&gt;
Die Leuphana Universität setzt CO2-Kompensation durch verschiedene Projekte um, die mit ihrer Green-Campus-Politik in Einklang stehen. Seit Oktober 2022 werden unvermeidbare Emissionen aus Flugreisen und Autofahrten über einen internen Klimaschutzfonds kompensiert. Dabei wird der von der Bundesregierung festgelegte CO2-Preis zugrunde gelegt und die Mittel werden zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus genutzt. [https://www.leuphana.de/universitaet/pressemitteilungen/pressemitteilungen-ansicht/2022/10/05/leuphana-setzt-auf-klimaschutzfonds-fuer-mehr-nachhaltigkeit.html Mehr zum Nachlesen]. Die Leuphana Universität Lüneburg bietet ein (berufsbegleitendes) Weiterbildungsstudium an, bei dem sich ein Zertifikat &amp;quot;Dekarbonisierungsmanagement&amp;quot; erwerben lässt. [https://www.leuphana.de/professional-school/zertifikatsstudium-berufsbegleitend/nachhaltigkeit-energie-umwelt/dekarbonisierungsmanagement.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Hamburg=====&lt;br /&gt;
Flugreisen werden mithilfe des CO2-Rechners der Nichtregierungsorganisation atmosfair (www.atmosfair.de) kompensiert. Aus diesen Geldern werden bspw. eine Kompostierungsanlage für organische Marktabfälle in Dar es Salaam (Tansania) sowie Moorrekultivierungen in Mecklenburg-Vorpommern und die Nutzung von Senfsaatabfällen in einem Biomassekraftwerk in Indien unterstützt. [https://verwaltungslandkarte-nachhaltigkeit.uni-hamburg.de/detail.html?6 Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Zittau/Görlitz=====&lt;br /&gt;
Im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes (2023) der Hochschule Zittau/Görlitz werden Kompensationsmaßnahmen aufgeführt. So wird bspw. für jeden neuen Studierenden ein Baum gepflanzt. Zudem wird an der Hochschule derzeit an einem Beton geforscht, der einen Anteil an Pflanzenkohle enthält. Diese innovative Technologie könnte zukünftig eine vielversprechende Methode bieten, um Kohlenstoffdioxid langfristig zu speichern. Bereits jetzt wird diese Technik im Rahmen des Projekts „CO2Create2Skate“, einem neuen Skatepark in Zittau, getestet und praktisch angewendet. Die Hochschule begründet ihren Verzicht auf Kompensationszertifikate mit einer hohen finanziellen Belastung und der Gefahr &amp;quot;in den Verdacht zu geraten, sich von Verpflichtungen und Einsparmöglichkeiten freizukaufen&amp;quot; (HSZG, S. 91)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hochschule Zittau/Görlitz, 2024&amp;quot;&amp;gt;HSZG (2023). Integriertes Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Hochschule Zittau/Görlitz&#039;&#039;. PDF: https://klimaschutz.hszg.de/fileadmin/NEU/Klimaschutz/Integriertes_Klimaschutzkonzept_HSZG_2023_Web_klein.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Umwelt-Campus Birkenfeld=====&lt;br /&gt;
Der Umwelt-Campus Birkenfeld ist bekannt für sein Modell der &amp;quot;Zero Emission University&amp;quot;, das verschiedene Kompensationsprojekte zur Neutralisierung von Emissionen umfasst. So werden bspw. Flugreisen nur bei internationalen Zielen genehmigt und zusätzliche verkehrsbedingte Emissionen werden durch das Pflanzen von Bäumen kompensiert. [https://netzwerk-n.org/good-practice/umwelt-campus-birkenfeld/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====RWTH Aachen=====&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 2023 bietet die Hochschule mit dem Pilotprojekt „Interner Klimafonds“ Mitarbeitenden die Möglichkeit, nach einer Flugreise freiwillig einen pauschalen Betrag in einen Klimaschutzfonds einzuzahlen, der sich nach der Flugdistanz richtet. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden von der Hochschulleitung durch zentrale Mittel ergänzt und fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus. Nach einer dreijährigen Pilotphase wird das Projekt evaluiert, um über eine mögliche Fortführung zu entscheiden. [https://www.rwth-aachen.de/cms/root/die-rwth/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-im-betrieb/~sausa/dienstreisen-und-klimafonds/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Freie Universität Berlin=====&lt;br /&gt;
Langfristig plant die Universität die Umsetzung eines interdisziplinären Forschungs- und Lehrprojektes mit dem Titel CarbonThink und sowie die Etablierung eines Living Labs, in dessen Rahmen  bisher ungenutzte Ressourcen dem Kreislauf als Biokohle wieder zugeführt werden sollen. Im Rahmen von CarbonThink wird untersucht, inwiefern CO2 durch die Produktion von Pflanzenkohle aus Biomasse gespeichert und so die Emissionen der Universität bilanziell ausgeglichen werden können. [https://www.fu-berlin.de/sites/nachhaltigkeit/handlungsfelder/campus/carbonthink/index.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)=====&lt;br /&gt;
Im 2014 veröffentlichten Klimaschutzkonzept verpflichtete sich die HNEE, unvermeidbare Emissionen innerhalb festgelegter Systemgrenzen zu kompensieren und so klimaneutral zu werden. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Konzepte-und-Berichte/Klimaschutzkonzept/Klimaschutzkonzept-E7867.htm Mehr zum Nachlesen]. Die HNEE hat per Präsidiumsbeschluss Kurzstreckenflüge komplett verboten, wenn das Ziel per Bahn in unter 10 Stunden erreicht werden kann. Unvermeidbare Flüge der Verwaltung und Fachbereiche (ohne Drittmittelprojekte) werden seit 2014 vollständig über ein hochschuleigenes Projekt kompensiert. Die HNEE kooperiert mit dem von Alumni gegründeten Verein Ivakale e. V. zur Kompensation der unvermeidbaren Treibhausgasemissionen  durch den Schutz des Kakamega Regenwaldes in Kenia. Durch den Einsatz effizienter Lehmherde in lokalen Haushalten kann im Vergleich zu traditionellen Feuerstellen Brennholz und somit die Abholzung des Regenwaldes reduziert werden. Das Projekt ist nach dem Gold Standard zertifiziert (GSF Registry) und wird in Forschung und Lehre an der Hochschule integriert. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Nachhaltige-Hochschule/Klimaneutralitt/Kompensationsprojekt/Klimaschutzprojekt-zur-Kompensationvon-Treibhausgasemissionen-der-HNEE-E7868.htm Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Greifswald=====&lt;br /&gt;
Mit den 2018 veröffentlichten Leitlinien zur Verwirklichung der Klimaneutralität wurde „Kompensation“ als wichtiger Bestandteil dieses Ziels festgelegt (Universität Greifswald, 2018). Dabei wird der Fokus auf die Nutzung von Ökosystemen im eigenen Zuständigkeitsbereich der Universität gelegt. Kompensationsmaßnahmen sollen im besten Fall im Rahmen der Lehr- und Forschungsaktivitäten wissenschaftlich begleitet werden. [https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/universitaet-greifswald-im-profil/nachhaltigkeit/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leibniz Universität Hannover=====&lt;br /&gt;
Im Herbst 2022 richtete die Universität einen freiwilligen Flugabgabefonds ein, in den Dienstreisende aus ihrem Haushaltsbudget einzahlen können. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden genutzt, um interne Umwelt- und Klimaschutzprojekte zu fördern. Die Beitragshöhe hängt von der Flugdistanz ab. Auch private Spenden sind möglich (LUH, S. 47)&amp;lt;ref name=&amp;quot;LUH, 2022&amp;quot;&amp;gt;LUH (2022). Integriertes&lt;br /&gt;
Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Leibniz Universität Hannover&#039;&#039;. PDF: https://www.uni-hannover.de/fileadmin/luh/content/webredaktion/universitaet/publikationen/klimaschutzkonzept/klimaschutzkonzept_2023.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Fernhochschule The Mobile University=====&lt;br /&gt;
Die Mobile University investiert in Kompensationsprojekte wie den Brunnenbau in Ruanda oder ein Bergwaldprojekt in Baden-Baden. [https://www.mobile-university.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/treibhausgasbilanz-klimaneutrale-hochschule/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Magdeburg-Stendal=====&lt;br /&gt;
Das 2023 veröffentlichte Klimaschutzkonzept der Hochschule Magdeburg-Stendal beinhaltet die Einführung eines Kompensationssystems (Maßnahme G5), um unvermeidbare Emissionen im Rahmen der Klimaneutralitätsziele auszugleichen. Da der Kauf von Emissionszertifikaten nach der aktuellen Gesetzeslage in Sachsen-Anhalt nicht möglich ist, plant das Klimaschutzmanagement Insetting-Projekte auf dem Campus, die Emissionen unter Berücksichtigung hoher Qualitätsstandards kompensieren sollen (Hochschule Magdeburg-Stendal, S. 30, 89, 91)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2023&amp;quot;&amp;gt;Hochschule Magdeburg-Stendal (2023). Integriertes Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Hochschule Magdeburg-Stendal&#039;&#039;. PDF: https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/Klimaschutzkonzept_h2_2022.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Osnabrück===== &lt;br /&gt;
2020 beschloss der Senat die Kompensation dienstreisebedingter Emissionen. Dazu wurde ein Klimaschutzfonds eingerichtet. Seitdem können Mitarbeitende freiwillig für Flugreisen und PKW-Fahrten in den Fonds einzahlen. Zur Berechnung der Kompensationsbeträge werden Richtwerte und Berechnungstools bereitgestellt. Die Universität unterstützt diese Einzahlungen durch zentrale Mittel in gleicher Höhe. Die durch den Fonds generierten Mittel fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Universitätscampus.&lt;br /&gt;
[https://www.uni-osnabrueck.de/universitaet/profil/nachhaltigkeit/umweltschutz/klimaschutzfonds/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin=====&lt;br /&gt;
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin verzichtet gänzlich auf Kurzstreckenflüge und kompensiert Mittel- und Langstreckenflüge komplett. [https://www.htw-berlin.de/hochschule/hochschulprofil/umwelt-und-klimaschutz/umweltmanagement/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====CO2-Kompensation DFG-Geförderte=====&lt;br /&gt;
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglicht eine Abrechnung von Kompensationskosten von Dienstreisen der DFG-Geförderten über die ausgezahlten DFG-Fördermittel. [https://www.dfg.de/de/grundlagen-themen/grundlagen-und-prinzipien-der-foerderung/co2-kompensation Mehr zum Nachlesen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19913</id>
		<title>CO2-Kompensation an deutschen Hochschulen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19913"/>
		<updated>2024-10-06T19:59:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: /* Hochschule Zittau/Görlitz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &amp;quot;letzte&amp;quot; Maßnahmenoption auf dem Weg zu einer klimaneutralen Hochschule bleibt oft nur die Kompensation von unvermeidbaren Emissionen. Viele Hochschulen integrieren bereits Kompensationsprojekte als Teil ihres Nachhaltigkeitsengagements. Darüber hinaus besteht in der Theorie die Möglichkeit, Kompensationszertifikate zu erwerben. Das ist jedoch zur Zeit eher unüblich in der Hochschulpraxis und auch mit rechtlichen Hürden verbunden. Diese und weitere, umfangreiche Erkenntnisse zu Kompensationsmöglichkeiten an Hochschulen wurden im Rahmen des HIS-HE:Forum „Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint“ in einer Umfrage mit Expert:inneninterviews von 70 Hochschulen gewonnen, die sich [https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf hier] nachlesen lassen. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2024&amp;quot;&amp;gt;Nußbaum, P., Ruiz, M., Stibbe, J., Wöhning, C., Dietrich, C. (2024). Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint. &#039;&#039;HIS-HE:Forum&#039;&#039;. PDF: https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompensationsmaßnahmen ausgewählter Hochschulen werden im Folgenden vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leuphana Universität Lüneburg=====&lt;br /&gt;
Die Leuphana Universität setzt CO2-Kompensation durch verschiedene Projekte um, die mit ihrer Green-Campus-Politik in Einklang stehen. Seit Oktober 2022 werden unvermeidbare Emissionen aus Flugreisen und Autofahrten über einen internen Klimaschutzfonds kompensiert. Dabei wird der von der Bundesregierung festgelegte CO2-Preis zugrunde gelegt und die Mittel werden zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus genutzt. [https://www.leuphana.de/universitaet/pressemitteilungen/pressemitteilungen-ansicht/2022/10/05/leuphana-setzt-auf-klimaschutzfonds-fuer-mehr-nachhaltigkeit.html Mehr zum Nachlesen]. Die Leuphana Universität Lüneburg bietet ein (berufsbegleitendes) Weiterbildungsstudium an, bei dem sich ein Zertifikat &amp;quot;Dekarbonisierungsmanagement&amp;quot; erwerben lässt. [https://www.leuphana.de/professional-school/zertifikatsstudium-berufsbegleitend/nachhaltigkeit-energie-umwelt/dekarbonisierungsmanagement.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Hamburg=====&lt;br /&gt;
Flugreisen werden mithilfe des CO2-Rechners der Nichtregierungsorganisation atmosfair (www.atmosfair.de) kompensiert. Aus diesen Geldern werden bspw. eine Kompostierungsanlage für organische Marktabfälle in Dar es Salaam (Tansania) sowie Moorrekultivierungen in Mecklenburg-Vorpommern und die Nutzung von Senfsaatabfällen in einem Biomassekraftwerk in Indien unterstützt. [https://verwaltungslandkarte-nachhaltigkeit.uni-hamburg.de/detail.html?6 Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Zittau/Görlitz=====&lt;br /&gt;
Im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes (2023) der Hochschule Zittau/Görlitz werden Kompensationsmaßnahmen aufgeführt. So wird bspw. für jeden neuen Studierenden ein Baum gepflanzt. Zudem wird an der Hochschule derzeit an einem Beton geforscht, der einen Anteil an Pflanzenkohle enthält. Diese innovative Technologie könnte zukünftig eine vielversprechende Methode bieten, um Kohlenstoffdioxid langfristig zu speichern. Bereits jetzt wird diese Technik im Rahmen des Projekts „CO2Create2Skate“, einem neuen Skatepark in Zittau, getestet und praktisch angewendet. Die Hochschule begründet ihren Verzicht auf Kompensationszertifikate mit einer hohen finanziellen Belastung und der Gefahr &amp;quot;in den Verdacht zu geraten, sich von Verpflichtungen und Einsparmöglichkeiten freizukaufen&amp;quot; (HSZG, S. 91)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hochschule Zittau/Görlitz, 2024&amp;quot;&amp;gt;HSZG (2023). Integriertes Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Hochschule Zittau/Görlitz&#039;&#039;. PDF: https://klimaschutz.hszg.de/fileadmin/NEU/Klimaschutz/Integriertes_Klimaschutzkonzept_HSZG_2023_Web_klein.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Umwelt-Campus Birkenfeld=====&lt;br /&gt;
Der Umwelt-Campus Birkenfeld ist bekannt für sein Modell der &amp;quot;Zero Emission University&amp;quot;, das verschiedene Kompensationsprojekte zur Neutralisierung von Emissionen umfasst. So werden bspw. Flugreisen nur bei internationalen Zielen genehmigt und zusätzliche verkehrsbedingte Emissionen werden durch das Pflanzen von Bäumen kompensiert. [https://netzwerk-n.org/good-practice/umwelt-campus-birkenfeld/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====RWTH Aachen=====&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 2023 bietet die Hochschule mit dem Pilotprojekt „Interner Klimafonds“ Mitarbeitenden die Möglichkeit, nach einer Flugreise freiwillig einen pauschalen Betrag in einen Klimaschutzfonds einzuzahlen, der sich nach der Flugdistanz richtet. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden von der Hochschulleitung durch zentrale Mittel ergänzt und fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus. Nach einer dreijährigen Pilotphase wird das Projekt evaluiert, um über eine mögliche Fortführung zu entscheiden. [https://www.rwth-aachen.de/cms/root/die-rwth/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-im-betrieb/~sausa/dienstreisen-und-klimafonds/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Freie Universität Berlin=====&lt;br /&gt;
Langfristig plant die Universität die Umsetzung eines interdisziplinären Forschungs- und Lehrprojektes mit dem Titel CarbonThink und sowie die Etablierung eines Living Labs, in dessen Rahmen  bisher ungenutzte Ressourcen dem Kreislauf als Biokohle wieder zugeführt werden sollen. Im Rahmen von CarbonThink wird untersucht, inwiefern CO2 durch die Produktion von Pflanzenkohle aus Biomasse gespeichert und so die Emissionen der Universität bilanziell ausgeglichen werden können. [https://www.fu-berlin.de/sites/nachhaltigkeit/handlungsfelder/campus/carbonthink/index.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)=====&lt;br /&gt;
Im 2014 veröffentlichten Klimaschutzkonzept verpflichtete sich die HNEE, unvermeidbare Emissionen innerhalb festgelegter Systemgrenzen zu kompensieren und so klimaneutral zu werden. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Konzepte-und-Berichte/Klimaschutzkonzept/Klimaschutzkonzept-E7867.htm Mehr zum Nachlesen]. Die HNEE hat per Präsidiumsbeschluss Kurzstreckenflüge komplett verboten, wenn das Ziel per Bahn in unter 10 Stunden erreicht werden kann. Unvermeidbare Flüge der Verwaltung und Fachbereiche (ohne Drittmittelprojekte) werden seit 2014 vollständig über ein hochschuleigenes Projekt kompensiert. Die HNEE kooperiert mit dem von Alumni gegründeten Verein Ivakale e. V. zur Kompensation der unvermeidbaren Treibhausgasemissionen  durch den Schutz des Kakamega Regenwaldes in Kenia. Durch den Einsatz effizienter Lehmherde in lokalen Haushalten kann im Vergleich zu traditionellen Feuerstellen Brennholz und somit die Abholzung des Regenwaldes reduziert werden. Das Projekt ist nach dem Gold Standard zertifiziert (GSF Registry) und wird in Forschung und Lehre an der Hochschule integriert. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Nachhaltige-Hochschule/Klimaneutralitt/Kompensationsprojekt/Klimaschutzprojekt-zur-Kompensationvon-Treibhausgasemissionen-der-HNEE-E7868.htm Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Greifswald=====&lt;br /&gt;
Mit den 2018 veröffentlichten Leitlinien zur Verwirklichung der Klimaneutralität wurde „Kompensation“ als wichtiger Bestandteil dieses Ziels festgelegt (Universität Greifswald, 2018). Dabei wird der Fokus auf die Nutzung von Ökosystemen im eigenen Zuständigkeitsbereich der Universität gelegt. Kompensationsmaßnahmen sollen im besten Fall im Rahmen der Lehr- und Forschungsaktivitäten wissenschaftlich begleitet werden. [https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/universitaet-greifswald-im-profil/nachhaltigkeit/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leibniz Universität Hannover=====&lt;br /&gt;
Im Herbst 2022 richtete die Universität einen freiwilligen Flugabgabefonds ein, in den Dienstreisende aus ihrem Haushaltsbudget einzahlen können. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden genutzt, um interne Umwelt- und Klimaschutzprojekte zu fördern. Die Beitragshöhe hängt von der Flugdistanz ab. Auch private Spenden sind möglich (LUH, S. 47)&amp;lt;ref name=&amp;quot;LUH, 2022&amp;quot;&amp;gt;LUH (2022). Integriertes&lt;br /&gt;
Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Leibniz Universität Hannover&#039;&#039;. PDF: https://www.uni-hannover.de/fileadmin/luh/content/webredaktion/universitaet/publikationen/klimaschutzkonzept/klimaschutzkonzept_2023.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Fernhochschule The Mobile University=====&lt;br /&gt;
Die Mobile University investiert in Kompensationsprojekte wie den Brunnenbau in Ruanda oder ein Bergwaldprojekt in Baden-Baden. [https://www.mobile-university.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/treibhausgasbilanz-klimaneutrale-hochschule/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Magdeburg-Stendal=====&lt;br /&gt;
Das 2023 veröffentlichte Klimaschutzkonzept der Hochschule Magdeburg-Stendal beinhaltet die Einführung eines Kompensationssystems (Maßnahme G5), um unvermeidbare Emissionen im Rahmen der Klimaneutralitätsziele auszugleichen. Da der Kauf von Emissionszertifikaten nach der aktuellen Gesetzeslage in Sachsen-Anhalt nicht möglich ist, plant das Klimaschutzmanagement Insetting-Projekte auf dem Campus, die Emissionen unter Berücksichtigung hoher Qualitätsstandards kompensieren sollen (Hochschule Magdeburg-Stendal, S. 30, 89, 91)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2023&amp;quot;&amp;gt;Hochschule Magdeburg-Stendal (2023). Integriertes Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Hochschule Magdeburg-Stendal&#039;&#039;. PDF: https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/Klimaschutzkonzept_h2_2022.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Osnabrück===== &lt;br /&gt;
2020 beschloss der Senat die Kompensation dienstreisebedingter Emissionen. Dazu wurde ein Klimaschutzfonds eingerichtet. Seitdem können Mitarbeitende freiwillig für Flugreisen und PKW-Fahrten in den Fonds einzahlen. Zur Berechnung der Kompensationsbeträge werden Richtwerte und Berechnungstools bereitgestellt. Die Universität unterstützt diese Einzahlungen durch zentrale Mittel in gleicher Höhe. Die durch den Fonds generierten Mittel fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Universitätscampus.&lt;br /&gt;
[https://www.uni-osnabrueck.de/universitaet/profil/nachhaltigkeit/umweltschutz/klimaschutzfonds/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin=====&lt;br /&gt;
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin verzichtet gänzlich auf Kurzstreckenflüge und kompensiert Mittel- und Langstreckenflüge komplett. [https://www.htw-berlin.de/hochschule/hochschulprofil/umwelt-und-klimaschutz/umweltmanagement/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====CO2-Kompensation DFG-Geförderte=====&lt;br /&gt;
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglicht eine Abrechnung von Kompensationskosten von Dienstreisen der DFG-Geförderten über die ausgezahlten DFG-Fördermittel. [https://www.dfg.de/de/grundlagen-themen/grundlagen-und-prinzipien-der-foerderung/co2-kompensation Mehr zum Nachlesen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19912</id>
		<title>CO2-Kompensation an deutschen Hochschulen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19912"/>
		<updated>2024-10-06T19:58:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: /* Leibniz Universität Hannover */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &amp;quot;letzte&amp;quot; Maßnahmenoption auf dem Weg zu einer klimaneutralen Hochschule bleibt oft nur die Kompensation von unvermeidbaren Emissionen. Viele Hochschulen integrieren bereits Kompensationsprojekte als Teil ihres Nachhaltigkeitsengagements. Darüber hinaus besteht in der Theorie die Möglichkeit, Kompensationszertifikate zu erwerben. Das ist jedoch zur Zeit eher unüblich in der Hochschulpraxis und auch mit rechtlichen Hürden verbunden. Diese und weitere, umfangreiche Erkenntnisse zu Kompensationsmöglichkeiten an Hochschulen wurden im Rahmen des HIS-HE:Forum „Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint“ in einer Umfrage mit Expert:inneninterviews von 70 Hochschulen gewonnen, die sich [https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf hier] nachlesen lassen. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2024&amp;quot;&amp;gt;Nußbaum, P., Ruiz, M., Stibbe, J., Wöhning, C., Dietrich, C. (2024). Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint. &#039;&#039;HIS-HE:Forum&#039;&#039;. PDF: https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompensationsmaßnahmen ausgewählter Hochschulen werden im Folgenden vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leuphana Universität Lüneburg=====&lt;br /&gt;
Die Leuphana Universität setzt CO2-Kompensation durch verschiedene Projekte um, die mit ihrer Green-Campus-Politik in Einklang stehen. Seit Oktober 2022 werden unvermeidbare Emissionen aus Flugreisen und Autofahrten über einen internen Klimaschutzfonds kompensiert. Dabei wird der von der Bundesregierung festgelegte CO2-Preis zugrunde gelegt und die Mittel werden zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus genutzt. [https://www.leuphana.de/universitaet/pressemitteilungen/pressemitteilungen-ansicht/2022/10/05/leuphana-setzt-auf-klimaschutzfonds-fuer-mehr-nachhaltigkeit.html Mehr zum Nachlesen]. Die Leuphana Universität Lüneburg bietet ein (berufsbegleitendes) Weiterbildungsstudium an, bei dem sich ein Zertifikat &amp;quot;Dekarbonisierungsmanagement&amp;quot; erwerben lässt. [https://www.leuphana.de/professional-school/zertifikatsstudium-berufsbegleitend/nachhaltigkeit-energie-umwelt/dekarbonisierungsmanagement.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Hamburg=====&lt;br /&gt;
Flugreisen werden mithilfe des CO2-Rechners der Nichtregierungsorganisation atmosfair (www.atmosfair.de) kompensiert. Aus diesen Geldern werden bspw. eine Kompostierungsanlage für organische Marktabfälle in Dar es Salaam (Tansania) sowie Moorrekultivierungen in Mecklenburg-Vorpommern und die Nutzung von Senfsaatabfällen in einem Biomassekraftwerk in Indien unterstützt. [https://verwaltungslandkarte-nachhaltigkeit.uni-hamburg.de/detail.html?6 Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Zittau/Görlitz=====&lt;br /&gt;
Im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes (2023) der Hochschule Zittau/Görlitz werden Kompensationsmaßnahmen aufgeführt. So wird bspw. für jeden neuen Studierenden ein Baum gepflanzt. Zudem wird an der Hochschule derzeit an einem Beton geforscht, der einen Anteil an Pflanzenkohle enthält. Diese innovative Technologie könnte zukünftig eine vielversprechende Methode bieten, um Kohlenstoffdioxid langfristig zu speichern. Bereits jetzt wird diese Technik im Rahmen des Projekts „CO2Create2Skate“, einem neuen Skatepark in Zittau, getestet und praktisch angewendet. Die Hochschule begründet ihren Verzicht auf Kompensationszertifikate mit einer hohen finanziellen Belastung und der Gefahr &amp;quot;in den Verdacht zu geraten, sich von Verpflichtungen und Einsparmöglichkeiten freizukaufen&amp;quot; &amp;lt;ref name=&amp;quot;Hochschule Zittau/Görlitz, 2024&amp;quot;&amp;gt;HSZG (2023). Integriertes Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Hochschule Zittau/Görlitz&#039;&#039;. PDF: https://klimaschutz.hszg.de/fileadmin/NEU/Klimaschutz/Integriertes_Klimaschutzkonzept_HSZG_2023_Web_klein.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt; (HSZG, S. 91).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Umwelt-Campus Birkenfeld=====&lt;br /&gt;
Der Umwelt-Campus Birkenfeld ist bekannt für sein Modell der &amp;quot;Zero Emission University&amp;quot;, das verschiedene Kompensationsprojekte zur Neutralisierung von Emissionen umfasst. So werden bspw. Flugreisen nur bei internationalen Zielen genehmigt und zusätzliche verkehrsbedingte Emissionen werden durch das Pflanzen von Bäumen kompensiert. [https://netzwerk-n.org/good-practice/umwelt-campus-birkenfeld/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====RWTH Aachen=====&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 2023 bietet die Hochschule mit dem Pilotprojekt „Interner Klimafonds“ Mitarbeitenden die Möglichkeit, nach einer Flugreise freiwillig einen pauschalen Betrag in einen Klimaschutzfonds einzuzahlen, der sich nach der Flugdistanz richtet. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden von der Hochschulleitung durch zentrale Mittel ergänzt und fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus. Nach einer dreijährigen Pilotphase wird das Projekt evaluiert, um über eine mögliche Fortführung zu entscheiden. [https://www.rwth-aachen.de/cms/root/die-rwth/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-im-betrieb/~sausa/dienstreisen-und-klimafonds/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Freie Universität Berlin=====&lt;br /&gt;
Langfristig plant die Universität die Umsetzung eines interdisziplinären Forschungs- und Lehrprojektes mit dem Titel CarbonThink und sowie die Etablierung eines Living Labs, in dessen Rahmen  bisher ungenutzte Ressourcen dem Kreislauf als Biokohle wieder zugeführt werden sollen. Im Rahmen von CarbonThink wird untersucht, inwiefern CO2 durch die Produktion von Pflanzenkohle aus Biomasse gespeichert und so die Emissionen der Universität bilanziell ausgeglichen werden können. [https://www.fu-berlin.de/sites/nachhaltigkeit/handlungsfelder/campus/carbonthink/index.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)=====&lt;br /&gt;
Im 2014 veröffentlichten Klimaschutzkonzept verpflichtete sich die HNEE, unvermeidbare Emissionen innerhalb festgelegter Systemgrenzen zu kompensieren und so klimaneutral zu werden. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Konzepte-und-Berichte/Klimaschutzkonzept/Klimaschutzkonzept-E7867.htm Mehr zum Nachlesen]. Die HNEE hat per Präsidiumsbeschluss Kurzstreckenflüge komplett verboten, wenn das Ziel per Bahn in unter 10 Stunden erreicht werden kann. Unvermeidbare Flüge der Verwaltung und Fachbereiche (ohne Drittmittelprojekte) werden seit 2014 vollständig über ein hochschuleigenes Projekt kompensiert. Die HNEE kooperiert mit dem von Alumni gegründeten Verein Ivakale e. V. zur Kompensation der unvermeidbaren Treibhausgasemissionen  durch den Schutz des Kakamega Regenwaldes in Kenia. Durch den Einsatz effizienter Lehmherde in lokalen Haushalten kann im Vergleich zu traditionellen Feuerstellen Brennholz und somit die Abholzung des Regenwaldes reduziert werden. Das Projekt ist nach dem Gold Standard zertifiziert (GSF Registry) und wird in Forschung und Lehre an der Hochschule integriert. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Nachhaltige-Hochschule/Klimaneutralitt/Kompensationsprojekt/Klimaschutzprojekt-zur-Kompensationvon-Treibhausgasemissionen-der-HNEE-E7868.htm Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Greifswald=====&lt;br /&gt;
Mit den 2018 veröffentlichten Leitlinien zur Verwirklichung der Klimaneutralität wurde „Kompensation“ als wichtiger Bestandteil dieses Ziels festgelegt (Universität Greifswald, 2018). Dabei wird der Fokus auf die Nutzung von Ökosystemen im eigenen Zuständigkeitsbereich der Universität gelegt. Kompensationsmaßnahmen sollen im besten Fall im Rahmen der Lehr- und Forschungsaktivitäten wissenschaftlich begleitet werden. [https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/universitaet-greifswald-im-profil/nachhaltigkeit/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leibniz Universität Hannover=====&lt;br /&gt;
Im Herbst 2022 richtete die Universität einen freiwilligen Flugabgabefonds ein, in den Dienstreisende aus ihrem Haushaltsbudget einzahlen können. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden genutzt, um interne Umwelt- und Klimaschutzprojekte zu fördern. Die Beitragshöhe hängt von der Flugdistanz ab. Auch private Spenden sind möglich (LUH, S. 47)&amp;lt;ref name=&amp;quot;LUH, 2022&amp;quot;&amp;gt;LUH (2022). Integriertes&lt;br /&gt;
Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Leibniz Universität Hannover&#039;&#039;. PDF: https://www.uni-hannover.de/fileadmin/luh/content/webredaktion/universitaet/publikationen/klimaschutzkonzept/klimaschutzkonzept_2023.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Fernhochschule The Mobile University=====&lt;br /&gt;
Die Mobile University investiert in Kompensationsprojekte wie den Brunnenbau in Ruanda oder ein Bergwaldprojekt in Baden-Baden. [https://www.mobile-university.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/treibhausgasbilanz-klimaneutrale-hochschule/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Magdeburg-Stendal=====&lt;br /&gt;
Das 2023 veröffentlichte Klimaschutzkonzept der Hochschule Magdeburg-Stendal beinhaltet die Einführung eines Kompensationssystems (Maßnahme G5), um unvermeidbare Emissionen im Rahmen der Klimaneutralitätsziele auszugleichen. Da der Kauf von Emissionszertifikaten nach der aktuellen Gesetzeslage in Sachsen-Anhalt nicht möglich ist, plant das Klimaschutzmanagement Insetting-Projekte auf dem Campus, die Emissionen unter Berücksichtigung hoher Qualitätsstandards kompensieren sollen (Hochschule Magdeburg-Stendal, S. 30, 89, 91)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2023&amp;quot;&amp;gt;Hochschule Magdeburg-Stendal (2023). Integriertes Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Hochschule Magdeburg-Stendal&#039;&#039;. PDF: https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/Klimaschutzkonzept_h2_2022.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Osnabrück===== &lt;br /&gt;
2020 beschloss der Senat die Kompensation dienstreisebedingter Emissionen. Dazu wurde ein Klimaschutzfonds eingerichtet. Seitdem können Mitarbeitende freiwillig für Flugreisen und PKW-Fahrten in den Fonds einzahlen. Zur Berechnung der Kompensationsbeträge werden Richtwerte und Berechnungstools bereitgestellt. Die Universität unterstützt diese Einzahlungen durch zentrale Mittel in gleicher Höhe. Die durch den Fonds generierten Mittel fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Universitätscampus.&lt;br /&gt;
[https://www.uni-osnabrueck.de/universitaet/profil/nachhaltigkeit/umweltschutz/klimaschutzfonds/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin=====&lt;br /&gt;
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin verzichtet gänzlich auf Kurzstreckenflüge und kompensiert Mittel- und Langstreckenflüge komplett. [https://www.htw-berlin.de/hochschule/hochschulprofil/umwelt-und-klimaschutz/umweltmanagement/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====CO2-Kompensation DFG-Geförderte=====&lt;br /&gt;
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglicht eine Abrechnung von Kompensationskosten von Dienstreisen der DFG-Geförderten über die ausgezahlten DFG-Fördermittel. [https://www.dfg.de/de/grundlagen-themen/grundlagen-und-prinzipien-der-foerderung/co2-kompensation Mehr zum Nachlesen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19911</id>
		<title>CO2-Kompensation an deutschen Hochschulen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19911"/>
		<updated>2024-10-06T19:58:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: /* Hochschule Magdeburg-Stendal */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &amp;quot;letzte&amp;quot; Maßnahmenoption auf dem Weg zu einer klimaneutralen Hochschule bleibt oft nur die Kompensation von unvermeidbaren Emissionen. Viele Hochschulen integrieren bereits Kompensationsprojekte als Teil ihres Nachhaltigkeitsengagements. Darüber hinaus besteht in der Theorie die Möglichkeit, Kompensationszertifikate zu erwerben. Das ist jedoch zur Zeit eher unüblich in der Hochschulpraxis und auch mit rechtlichen Hürden verbunden. Diese und weitere, umfangreiche Erkenntnisse zu Kompensationsmöglichkeiten an Hochschulen wurden im Rahmen des HIS-HE:Forum „Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint“ in einer Umfrage mit Expert:inneninterviews von 70 Hochschulen gewonnen, die sich [https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf hier] nachlesen lassen. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2024&amp;quot;&amp;gt;Nußbaum, P., Ruiz, M., Stibbe, J., Wöhning, C., Dietrich, C. (2024). Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint. &#039;&#039;HIS-HE:Forum&#039;&#039;. PDF: https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompensationsmaßnahmen ausgewählter Hochschulen werden im Folgenden vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leuphana Universität Lüneburg=====&lt;br /&gt;
Die Leuphana Universität setzt CO2-Kompensation durch verschiedene Projekte um, die mit ihrer Green-Campus-Politik in Einklang stehen. Seit Oktober 2022 werden unvermeidbare Emissionen aus Flugreisen und Autofahrten über einen internen Klimaschutzfonds kompensiert. Dabei wird der von der Bundesregierung festgelegte CO2-Preis zugrunde gelegt und die Mittel werden zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus genutzt. [https://www.leuphana.de/universitaet/pressemitteilungen/pressemitteilungen-ansicht/2022/10/05/leuphana-setzt-auf-klimaschutzfonds-fuer-mehr-nachhaltigkeit.html Mehr zum Nachlesen]. Die Leuphana Universität Lüneburg bietet ein (berufsbegleitendes) Weiterbildungsstudium an, bei dem sich ein Zertifikat &amp;quot;Dekarbonisierungsmanagement&amp;quot; erwerben lässt. [https://www.leuphana.de/professional-school/zertifikatsstudium-berufsbegleitend/nachhaltigkeit-energie-umwelt/dekarbonisierungsmanagement.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Hamburg=====&lt;br /&gt;
Flugreisen werden mithilfe des CO2-Rechners der Nichtregierungsorganisation atmosfair (www.atmosfair.de) kompensiert. Aus diesen Geldern werden bspw. eine Kompostierungsanlage für organische Marktabfälle in Dar es Salaam (Tansania) sowie Moorrekultivierungen in Mecklenburg-Vorpommern und die Nutzung von Senfsaatabfällen in einem Biomassekraftwerk in Indien unterstützt. [https://verwaltungslandkarte-nachhaltigkeit.uni-hamburg.de/detail.html?6 Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Zittau/Görlitz=====&lt;br /&gt;
Im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes (2023) der Hochschule Zittau/Görlitz werden Kompensationsmaßnahmen aufgeführt. So wird bspw. für jeden neuen Studierenden ein Baum gepflanzt. Zudem wird an der Hochschule derzeit an einem Beton geforscht, der einen Anteil an Pflanzenkohle enthält. Diese innovative Technologie könnte zukünftig eine vielversprechende Methode bieten, um Kohlenstoffdioxid langfristig zu speichern. Bereits jetzt wird diese Technik im Rahmen des Projekts „CO2Create2Skate“, einem neuen Skatepark in Zittau, getestet und praktisch angewendet. Die Hochschule begründet ihren Verzicht auf Kompensationszertifikate mit einer hohen finanziellen Belastung und der Gefahr &amp;quot;in den Verdacht zu geraten, sich von Verpflichtungen und Einsparmöglichkeiten freizukaufen&amp;quot; &amp;lt;ref name=&amp;quot;Hochschule Zittau/Görlitz, 2024&amp;quot;&amp;gt;HSZG (2023). Integriertes Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Hochschule Zittau/Görlitz&#039;&#039;. PDF: https://klimaschutz.hszg.de/fileadmin/NEU/Klimaschutz/Integriertes_Klimaschutzkonzept_HSZG_2023_Web_klein.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt; (HSZG, S. 91).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Umwelt-Campus Birkenfeld=====&lt;br /&gt;
Der Umwelt-Campus Birkenfeld ist bekannt für sein Modell der &amp;quot;Zero Emission University&amp;quot;, das verschiedene Kompensationsprojekte zur Neutralisierung von Emissionen umfasst. So werden bspw. Flugreisen nur bei internationalen Zielen genehmigt und zusätzliche verkehrsbedingte Emissionen werden durch das Pflanzen von Bäumen kompensiert. [https://netzwerk-n.org/good-practice/umwelt-campus-birkenfeld/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====RWTH Aachen=====&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 2023 bietet die Hochschule mit dem Pilotprojekt „Interner Klimafonds“ Mitarbeitenden die Möglichkeit, nach einer Flugreise freiwillig einen pauschalen Betrag in einen Klimaschutzfonds einzuzahlen, der sich nach der Flugdistanz richtet. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden von der Hochschulleitung durch zentrale Mittel ergänzt und fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus. Nach einer dreijährigen Pilotphase wird das Projekt evaluiert, um über eine mögliche Fortführung zu entscheiden. [https://www.rwth-aachen.de/cms/root/die-rwth/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-im-betrieb/~sausa/dienstreisen-und-klimafonds/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Freie Universität Berlin=====&lt;br /&gt;
Langfristig plant die Universität die Umsetzung eines interdisziplinären Forschungs- und Lehrprojektes mit dem Titel CarbonThink und sowie die Etablierung eines Living Labs, in dessen Rahmen  bisher ungenutzte Ressourcen dem Kreislauf als Biokohle wieder zugeführt werden sollen. Im Rahmen von CarbonThink wird untersucht, inwiefern CO2 durch die Produktion von Pflanzenkohle aus Biomasse gespeichert und so die Emissionen der Universität bilanziell ausgeglichen werden können. [https://www.fu-berlin.de/sites/nachhaltigkeit/handlungsfelder/campus/carbonthink/index.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)=====&lt;br /&gt;
Im 2014 veröffentlichten Klimaschutzkonzept verpflichtete sich die HNEE, unvermeidbare Emissionen innerhalb festgelegter Systemgrenzen zu kompensieren und so klimaneutral zu werden. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Konzepte-und-Berichte/Klimaschutzkonzept/Klimaschutzkonzept-E7867.htm Mehr zum Nachlesen]. Die HNEE hat per Präsidiumsbeschluss Kurzstreckenflüge komplett verboten, wenn das Ziel per Bahn in unter 10 Stunden erreicht werden kann. Unvermeidbare Flüge der Verwaltung und Fachbereiche (ohne Drittmittelprojekte) werden seit 2014 vollständig über ein hochschuleigenes Projekt kompensiert. Die HNEE kooperiert mit dem von Alumni gegründeten Verein Ivakale e. V. zur Kompensation der unvermeidbaren Treibhausgasemissionen  durch den Schutz des Kakamega Regenwaldes in Kenia. Durch den Einsatz effizienter Lehmherde in lokalen Haushalten kann im Vergleich zu traditionellen Feuerstellen Brennholz und somit die Abholzung des Regenwaldes reduziert werden. Das Projekt ist nach dem Gold Standard zertifiziert (GSF Registry) und wird in Forschung und Lehre an der Hochschule integriert. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Nachhaltige-Hochschule/Klimaneutralitt/Kompensationsprojekt/Klimaschutzprojekt-zur-Kompensationvon-Treibhausgasemissionen-der-HNEE-E7868.htm Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Greifswald=====&lt;br /&gt;
Mit den 2018 veröffentlichten Leitlinien zur Verwirklichung der Klimaneutralität wurde „Kompensation“ als wichtiger Bestandteil dieses Ziels festgelegt (Universität Greifswald, 2018). Dabei wird der Fokus auf die Nutzung von Ökosystemen im eigenen Zuständigkeitsbereich der Universität gelegt. Kompensationsmaßnahmen sollen im besten Fall im Rahmen der Lehr- und Forschungsaktivitäten wissenschaftlich begleitet werden. [https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/universitaet-greifswald-im-profil/nachhaltigkeit/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leibniz Universität Hannover=====&lt;br /&gt;
Im Herbst 2022 richtete die Universität einen freiwilligen Flugabgabefonds ein, in den Dienstreisende aus ihrem Haushaltsbudget einzahlen können. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden genutzt, um interne Umwelt- und Klimaschutzprojekte zu fördern. Die Beitragshöhe hängt von der Flugdistanz ab. Auch private Spenden sind möglich. &amp;lt;ref name=&amp;quot;LUH, 2022&amp;quot;&amp;gt;LUH (2022). Integriertes&lt;br /&gt;
Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Leibniz Universität Hannover&#039;&#039;. PDF: https://www.uni-hannover.de/fileadmin/luh/content/webredaktion/universitaet/publikationen/klimaschutzkonzept/klimaschutzkonzept_2023.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; (LUH, S. 47).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Fernhochschule The Mobile University=====&lt;br /&gt;
Die Mobile University investiert in Kompensationsprojekte wie den Brunnenbau in Ruanda oder ein Bergwaldprojekt in Baden-Baden. [https://www.mobile-university.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/treibhausgasbilanz-klimaneutrale-hochschule/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Magdeburg-Stendal=====&lt;br /&gt;
Das 2023 veröffentlichte Klimaschutzkonzept der Hochschule Magdeburg-Stendal beinhaltet die Einführung eines Kompensationssystems (Maßnahme G5), um unvermeidbare Emissionen im Rahmen der Klimaneutralitätsziele auszugleichen. Da der Kauf von Emissionszertifikaten nach der aktuellen Gesetzeslage in Sachsen-Anhalt nicht möglich ist, plant das Klimaschutzmanagement Insetting-Projekte auf dem Campus, die Emissionen unter Berücksichtigung hoher Qualitätsstandards kompensieren sollen (Hochschule Magdeburg-Stendal, S. 30, 89, 91)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2023&amp;quot;&amp;gt;Hochschule Magdeburg-Stendal (2023). Integriertes Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Hochschule Magdeburg-Stendal&#039;&#039;. PDF: https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/Klimaschutzkonzept_h2_2022.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Osnabrück===== &lt;br /&gt;
2020 beschloss der Senat die Kompensation dienstreisebedingter Emissionen. Dazu wurde ein Klimaschutzfonds eingerichtet. Seitdem können Mitarbeitende freiwillig für Flugreisen und PKW-Fahrten in den Fonds einzahlen. Zur Berechnung der Kompensationsbeträge werden Richtwerte und Berechnungstools bereitgestellt. Die Universität unterstützt diese Einzahlungen durch zentrale Mittel in gleicher Höhe. Die durch den Fonds generierten Mittel fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Universitätscampus.&lt;br /&gt;
[https://www.uni-osnabrueck.de/universitaet/profil/nachhaltigkeit/umweltschutz/klimaschutzfonds/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin=====&lt;br /&gt;
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin verzichtet gänzlich auf Kurzstreckenflüge und kompensiert Mittel- und Langstreckenflüge komplett. [https://www.htw-berlin.de/hochschule/hochschulprofil/umwelt-und-klimaschutz/umweltmanagement/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====CO2-Kompensation DFG-Geförderte=====&lt;br /&gt;
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglicht eine Abrechnung von Kompensationskosten von Dienstreisen der DFG-Geförderten über die ausgezahlten DFG-Fördermittel. [https://www.dfg.de/de/grundlagen-themen/grundlagen-und-prinzipien-der-foerderung/co2-kompensation Mehr zum Nachlesen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19910</id>
		<title>CO2-Kompensation an deutschen Hochschulen</title>
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		<updated>2024-10-06T19:57:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: /* Hochschule Magdeburg-Stendal */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &amp;quot;letzte&amp;quot; Maßnahmenoption auf dem Weg zu einer klimaneutralen Hochschule bleibt oft nur die Kompensation von unvermeidbaren Emissionen. Viele Hochschulen integrieren bereits Kompensationsprojekte als Teil ihres Nachhaltigkeitsengagements. Darüber hinaus besteht in der Theorie die Möglichkeit, Kompensationszertifikate zu erwerben. Das ist jedoch zur Zeit eher unüblich in der Hochschulpraxis und auch mit rechtlichen Hürden verbunden. Diese und weitere, umfangreiche Erkenntnisse zu Kompensationsmöglichkeiten an Hochschulen wurden im Rahmen des HIS-HE:Forum „Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint“ in einer Umfrage mit Expert:inneninterviews von 70 Hochschulen gewonnen, die sich [https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf hier] nachlesen lassen. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2024&amp;quot;&amp;gt;Nußbaum, P., Ruiz, M., Stibbe, J., Wöhning, C., Dietrich, C. (2024). Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint. &#039;&#039;HIS-HE:Forum&#039;&#039;. PDF: https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompensationsmaßnahmen ausgewählter Hochschulen werden im Folgenden vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leuphana Universität Lüneburg=====&lt;br /&gt;
Die Leuphana Universität setzt CO2-Kompensation durch verschiedene Projekte um, die mit ihrer Green-Campus-Politik in Einklang stehen. Seit Oktober 2022 werden unvermeidbare Emissionen aus Flugreisen und Autofahrten über einen internen Klimaschutzfonds kompensiert. Dabei wird der von der Bundesregierung festgelegte CO2-Preis zugrunde gelegt und die Mittel werden zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus genutzt. [https://www.leuphana.de/universitaet/pressemitteilungen/pressemitteilungen-ansicht/2022/10/05/leuphana-setzt-auf-klimaschutzfonds-fuer-mehr-nachhaltigkeit.html Mehr zum Nachlesen]. Die Leuphana Universität Lüneburg bietet ein (berufsbegleitendes) Weiterbildungsstudium an, bei dem sich ein Zertifikat &amp;quot;Dekarbonisierungsmanagement&amp;quot; erwerben lässt. [https://www.leuphana.de/professional-school/zertifikatsstudium-berufsbegleitend/nachhaltigkeit-energie-umwelt/dekarbonisierungsmanagement.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Hamburg=====&lt;br /&gt;
Flugreisen werden mithilfe des CO2-Rechners der Nichtregierungsorganisation atmosfair (www.atmosfair.de) kompensiert. Aus diesen Geldern werden bspw. eine Kompostierungsanlage für organische Marktabfälle in Dar es Salaam (Tansania) sowie Moorrekultivierungen in Mecklenburg-Vorpommern und die Nutzung von Senfsaatabfällen in einem Biomassekraftwerk in Indien unterstützt. [https://verwaltungslandkarte-nachhaltigkeit.uni-hamburg.de/detail.html?6 Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Zittau/Görlitz=====&lt;br /&gt;
Im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes (2023) der Hochschule Zittau/Görlitz werden Kompensationsmaßnahmen aufgeführt. So wird bspw. für jeden neuen Studierenden ein Baum gepflanzt. Zudem wird an der Hochschule derzeit an einem Beton geforscht, der einen Anteil an Pflanzenkohle enthält. Diese innovative Technologie könnte zukünftig eine vielversprechende Methode bieten, um Kohlenstoffdioxid langfristig zu speichern. Bereits jetzt wird diese Technik im Rahmen des Projekts „CO2Create2Skate“, einem neuen Skatepark in Zittau, getestet und praktisch angewendet. Die Hochschule begründet ihren Verzicht auf Kompensationszertifikate mit einer hohen finanziellen Belastung und der Gefahr &amp;quot;in den Verdacht zu geraten, sich von Verpflichtungen und Einsparmöglichkeiten freizukaufen&amp;quot; &amp;lt;ref name=&amp;quot;Hochschule Zittau/Görlitz, 2024&amp;quot;&amp;gt;HSZG (2023). Integriertes Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Hochschule Zittau/Görlitz&#039;&#039;. PDF: https://klimaschutz.hszg.de/fileadmin/NEU/Klimaschutz/Integriertes_Klimaschutzkonzept_HSZG_2023_Web_klein.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt; (HSZG, S. 91).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Umwelt-Campus Birkenfeld=====&lt;br /&gt;
Der Umwelt-Campus Birkenfeld ist bekannt für sein Modell der &amp;quot;Zero Emission University&amp;quot;, das verschiedene Kompensationsprojekte zur Neutralisierung von Emissionen umfasst. So werden bspw. Flugreisen nur bei internationalen Zielen genehmigt und zusätzliche verkehrsbedingte Emissionen werden durch das Pflanzen von Bäumen kompensiert. [https://netzwerk-n.org/good-practice/umwelt-campus-birkenfeld/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====RWTH Aachen=====&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 2023 bietet die Hochschule mit dem Pilotprojekt „Interner Klimafonds“ Mitarbeitenden die Möglichkeit, nach einer Flugreise freiwillig einen pauschalen Betrag in einen Klimaschutzfonds einzuzahlen, der sich nach der Flugdistanz richtet. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden von der Hochschulleitung durch zentrale Mittel ergänzt und fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus. Nach einer dreijährigen Pilotphase wird das Projekt evaluiert, um über eine mögliche Fortführung zu entscheiden. [https://www.rwth-aachen.de/cms/root/die-rwth/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-im-betrieb/~sausa/dienstreisen-und-klimafonds/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Freie Universität Berlin=====&lt;br /&gt;
Langfristig plant die Universität die Umsetzung eines interdisziplinären Forschungs- und Lehrprojektes mit dem Titel CarbonThink und sowie die Etablierung eines Living Labs, in dessen Rahmen  bisher ungenutzte Ressourcen dem Kreislauf als Biokohle wieder zugeführt werden sollen. Im Rahmen von CarbonThink wird untersucht, inwiefern CO2 durch die Produktion von Pflanzenkohle aus Biomasse gespeichert und so die Emissionen der Universität bilanziell ausgeglichen werden können. [https://www.fu-berlin.de/sites/nachhaltigkeit/handlungsfelder/campus/carbonthink/index.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)=====&lt;br /&gt;
Im 2014 veröffentlichten Klimaschutzkonzept verpflichtete sich die HNEE, unvermeidbare Emissionen innerhalb festgelegter Systemgrenzen zu kompensieren und so klimaneutral zu werden. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Konzepte-und-Berichte/Klimaschutzkonzept/Klimaschutzkonzept-E7867.htm Mehr zum Nachlesen]. Die HNEE hat per Präsidiumsbeschluss Kurzstreckenflüge komplett verboten, wenn das Ziel per Bahn in unter 10 Stunden erreicht werden kann. Unvermeidbare Flüge der Verwaltung und Fachbereiche (ohne Drittmittelprojekte) werden seit 2014 vollständig über ein hochschuleigenes Projekt kompensiert. Die HNEE kooperiert mit dem von Alumni gegründeten Verein Ivakale e. V. zur Kompensation der unvermeidbaren Treibhausgasemissionen  durch den Schutz des Kakamega Regenwaldes in Kenia. Durch den Einsatz effizienter Lehmherde in lokalen Haushalten kann im Vergleich zu traditionellen Feuerstellen Brennholz und somit die Abholzung des Regenwaldes reduziert werden. Das Projekt ist nach dem Gold Standard zertifiziert (GSF Registry) und wird in Forschung und Lehre an der Hochschule integriert. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Nachhaltige-Hochschule/Klimaneutralitt/Kompensationsprojekt/Klimaschutzprojekt-zur-Kompensationvon-Treibhausgasemissionen-der-HNEE-E7868.htm Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Greifswald=====&lt;br /&gt;
Mit den 2018 veröffentlichten Leitlinien zur Verwirklichung der Klimaneutralität wurde „Kompensation“ als wichtiger Bestandteil dieses Ziels festgelegt (Universität Greifswald, 2018). Dabei wird der Fokus auf die Nutzung von Ökosystemen im eigenen Zuständigkeitsbereich der Universität gelegt. Kompensationsmaßnahmen sollen im besten Fall im Rahmen der Lehr- und Forschungsaktivitäten wissenschaftlich begleitet werden. [https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/universitaet-greifswald-im-profil/nachhaltigkeit/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leibniz Universität Hannover=====&lt;br /&gt;
Im Herbst 2022 richtete die Universität einen freiwilligen Flugabgabefonds ein, in den Dienstreisende aus ihrem Haushaltsbudget einzahlen können. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden genutzt, um interne Umwelt- und Klimaschutzprojekte zu fördern. Die Beitragshöhe hängt von der Flugdistanz ab. Auch private Spenden sind möglich. &amp;lt;ref name=&amp;quot;LUH, 2022&amp;quot;&amp;gt;LUH (2022). Integriertes&lt;br /&gt;
Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Leibniz Universität Hannover&#039;&#039;. PDF: https://www.uni-hannover.de/fileadmin/luh/content/webredaktion/universitaet/publikationen/klimaschutzkonzept/klimaschutzkonzept_2023.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; (LUH, S. 47).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Fernhochschule The Mobile University=====&lt;br /&gt;
Die Mobile University investiert in Kompensationsprojekte wie den Brunnenbau in Ruanda oder ein Bergwaldprojekt in Baden-Baden. [https://www.mobile-university.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/treibhausgasbilanz-klimaneutrale-hochschule/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Magdeburg-Stendal=====&lt;br /&gt;
Das 2023 veröffentlichte Klimaschutzkonzept der Hochschule Magdeburg-Stendal beinhaltet die Einführung eines Kompensationssystems (Maßnahme G5), um unvermeidbare Emissionen im Rahmen der Klimaneutralitätsziele auszugleichen. Da der Kauf von Emissionszertifikaten nach der aktuellen Gesetzeslage in Sachsen-Anhalt nicht möglich ist, plant das Klimaschutzmanagement Insetting-Projekte auf dem Campus, die Emissionen unter Berücksichtigung hoher Qualitätsstandards kompensieren sollen (Hochschule Magdeburg-Stendal, S. 30, 89, 91) &amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2023&amp;quot;&amp;gt;Hochschule Magdeburg-Stendal (2023). Integriertes Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Hochschule Magdeburg-Stendal&#039;&#039;. PDF: https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/Klimaschutzkonzept_h2_2022.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Osnabrück===== &lt;br /&gt;
2020 beschloss der Senat die Kompensation dienstreisebedingter Emissionen. Dazu wurde ein Klimaschutzfonds eingerichtet. Seitdem können Mitarbeitende freiwillig für Flugreisen und PKW-Fahrten in den Fonds einzahlen. Zur Berechnung der Kompensationsbeträge werden Richtwerte und Berechnungstools bereitgestellt. Die Universität unterstützt diese Einzahlungen durch zentrale Mittel in gleicher Höhe. Die durch den Fonds generierten Mittel fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Universitätscampus.&lt;br /&gt;
[https://www.uni-osnabrueck.de/universitaet/profil/nachhaltigkeit/umweltschutz/klimaschutzfonds/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin=====&lt;br /&gt;
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin verzichtet gänzlich auf Kurzstreckenflüge und kompensiert Mittel- und Langstreckenflüge komplett. [https://www.htw-berlin.de/hochschule/hochschulprofil/umwelt-und-klimaschutz/umweltmanagement/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====CO2-Kompensation DFG-Geförderte=====&lt;br /&gt;
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglicht eine Abrechnung von Kompensationskosten von Dienstreisen der DFG-Geförderten über die ausgezahlten DFG-Fördermittel. [https://www.dfg.de/de/grundlagen-themen/grundlagen-und-prinzipien-der-foerderung/co2-kompensation Mehr zum Nachlesen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19909</id>
		<title>CO2-Kompensation an deutschen Hochschulen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19909"/>
		<updated>2024-10-06T19:57:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: /* Hochschule Magdeburg-Stendal */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &amp;quot;letzte&amp;quot; Maßnahmenoption auf dem Weg zu einer klimaneutralen Hochschule bleibt oft nur die Kompensation von unvermeidbaren Emissionen. Viele Hochschulen integrieren bereits Kompensationsprojekte als Teil ihres Nachhaltigkeitsengagements. Darüber hinaus besteht in der Theorie die Möglichkeit, Kompensationszertifikate zu erwerben. Das ist jedoch zur Zeit eher unüblich in der Hochschulpraxis und auch mit rechtlichen Hürden verbunden. Diese und weitere, umfangreiche Erkenntnisse zu Kompensationsmöglichkeiten an Hochschulen wurden im Rahmen des HIS-HE:Forum „Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint“ in einer Umfrage mit Expert:inneninterviews von 70 Hochschulen gewonnen, die sich [https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf hier] nachlesen lassen. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2024&amp;quot;&amp;gt;Nußbaum, P., Ruiz, M., Stibbe, J., Wöhning, C., Dietrich, C. (2024). Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint. &#039;&#039;HIS-HE:Forum&#039;&#039;. PDF: https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompensationsmaßnahmen ausgewählter Hochschulen werden im Folgenden vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leuphana Universität Lüneburg=====&lt;br /&gt;
Die Leuphana Universität setzt CO2-Kompensation durch verschiedene Projekte um, die mit ihrer Green-Campus-Politik in Einklang stehen. Seit Oktober 2022 werden unvermeidbare Emissionen aus Flugreisen und Autofahrten über einen internen Klimaschutzfonds kompensiert. Dabei wird der von der Bundesregierung festgelegte CO2-Preis zugrunde gelegt und die Mittel werden zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus genutzt. [https://www.leuphana.de/universitaet/pressemitteilungen/pressemitteilungen-ansicht/2022/10/05/leuphana-setzt-auf-klimaschutzfonds-fuer-mehr-nachhaltigkeit.html Mehr zum Nachlesen]. Die Leuphana Universität Lüneburg bietet ein (berufsbegleitendes) Weiterbildungsstudium an, bei dem sich ein Zertifikat &amp;quot;Dekarbonisierungsmanagement&amp;quot; erwerben lässt. [https://www.leuphana.de/professional-school/zertifikatsstudium-berufsbegleitend/nachhaltigkeit-energie-umwelt/dekarbonisierungsmanagement.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Hamburg=====&lt;br /&gt;
Flugreisen werden mithilfe des CO2-Rechners der Nichtregierungsorganisation atmosfair (www.atmosfair.de) kompensiert. Aus diesen Geldern werden bspw. eine Kompostierungsanlage für organische Marktabfälle in Dar es Salaam (Tansania) sowie Moorrekultivierungen in Mecklenburg-Vorpommern und die Nutzung von Senfsaatabfällen in einem Biomassekraftwerk in Indien unterstützt. [https://verwaltungslandkarte-nachhaltigkeit.uni-hamburg.de/detail.html?6 Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Zittau/Görlitz=====&lt;br /&gt;
Im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes (2023) der Hochschule Zittau/Görlitz werden Kompensationsmaßnahmen aufgeführt. So wird bspw. für jeden neuen Studierenden ein Baum gepflanzt. Zudem wird an der Hochschule derzeit an einem Beton geforscht, der einen Anteil an Pflanzenkohle enthält. Diese innovative Technologie könnte zukünftig eine vielversprechende Methode bieten, um Kohlenstoffdioxid langfristig zu speichern. Bereits jetzt wird diese Technik im Rahmen des Projekts „CO2Create2Skate“, einem neuen Skatepark in Zittau, getestet und praktisch angewendet. Die Hochschule begründet ihren Verzicht auf Kompensationszertifikate mit einer hohen finanziellen Belastung und der Gefahr &amp;quot;in den Verdacht zu geraten, sich von Verpflichtungen und Einsparmöglichkeiten freizukaufen&amp;quot; &amp;lt;ref name=&amp;quot;Hochschule Zittau/Görlitz, 2024&amp;quot;&amp;gt;HSZG (2023). Integriertes Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Hochschule Zittau/Görlitz&#039;&#039;. PDF: https://klimaschutz.hszg.de/fileadmin/NEU/Klimaschutz/Integriertes_Klimaschutzkonzept_HSZG_2023_Web_klein.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt; (HSZG, S. 91).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Umwelt-Campus Birkenfeld=====&lt;br /&gt;
Der Umwelt-Campus Birkenfeld ist bekannt für sein Modell der &amp;quot;Zero Emission University&amp;quot;, das verschiedene Kompensationsprojekte zur Neutralisierung von Emissionen umfasst. So werden bspw. Flugreisen nur bei internationalen Zielen genehmigt und zusätzliche verkehrsbedingte Emissionen werden durch das Pflanzen von Bäumen kompensiert. [https://netzwerk-n.org/good-practice/umwelt-campus-birkenfeld/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====RWTH Aachen=====&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 2023 bietet die Hochschule mit dem Pilotprojekt „Interner Klimafonds“ Mitarbeitenden die Möglichkeit, nach einer Flugreise freiwillig einen pauschalen Betrag in einen Klimaschutzfonds einzuzahlen, der sich nach der Flugdistanz richtet. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden von der Hochschulleitung durch zentrale Mittel ergänzt und fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus. Nach einer dreijährigen Pilotphase wird das Projekt evaluiert, um über eine mögliche Fortführung zu entscheiden. [https://www.rwth-aachen.de/cms/root/die-rwth/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-im-betrieb/~sausa/dienstreisen-und-klimafonds/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Freie Universität Berlin=====&lt;br /&gt;
Langfristig plant die Universität die Umsetzung eines interdisziplinären Forschungs- und Lehrprojektes mit dem Titel CarbonThink und sowie die Etablierung eines Living Labs, in dessen Rahmen  bisher ungenutzte Ressourcen dem Kreislauf als Biokohle wieder zugeführt werden sollen. Im Rahmen von CarbonThink wird untersucht, inwiefern CO2 durch die Produktion von Pflanzenkohle aus Biomasse gespeichert und so die Emissionen der Universität bilanziell ausgeglichen werden können. [https://www.fu-berlin.de/sites/nachhaltigkeit/handlungsfelder/campus/carbonthink/index.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)=====&lt;br /&gt;
Im 2014 veröffentlichten Klimaschutzkonzept verpflichtete sich die HNEE, unvermeidbare Emissionen innerhalb festgelegter Systemgrenzen zu kompensieren und so klimaneutral zu werden. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Konzepte-und-Berichte/Klimaschutzkonzept/Klimaschutzkonzept-E7867.htm Mehr zum Nachlesen]. Die HNEE hat per Präsidiumsbeschluss Kurzstreckenflüge komplett verboten, wenn das Ziel per Bahn in unter 10 Stunden erreicht werden kann. Unvermeidbare Flüge der Verwaltung und Fachbereiche (ohne Drittmittelprojekte) werden seit 2014 vollständig über ein hochschuleigenes Projekt kompensiert. Die HNEE kooperiert mit dem von Alumni gegründeten Verein Ivakale e. V. zur Kompensation der unvermeidbaren Treibhausgasemissionen  durch den Schutz des Kakamega Regenwaldes in Kenia. Durch den Einsatz effizienter Lehmherde in lokalen Haushalten kann im Vergleich zu traditionellen Feuerstellen Brennholz und somit die Abholzung des Regenwaldes reduziert werden. Das Projekt ist nach dem Gold Standard zertifiziert (GSF Registry) und wird in Forschung und Lehre an der Hochschule integriert. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Nachhaltige-Hochschule/Klimaneutralitt/Kompensationsprojekt/Klimaschutzprojekt-zur-Kompensationvon-Treibhausgasemissionen-der-HNEE-E7868.htm Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Greifswald=====&lt;br /&gt;
Mit den 2018 veröffentlichten Leitlinien zur Verwirklichung der Klimaneutralität wurde „Kompensation“ als wichtiger Bestandteil dieses Ziels festgelegt (Universität Greifswald, 2018). Dabei wird der Fokus auf die Nutzung von Ökosystemen im eigenen Zuständigkeitsbereich der Universität gelegt. Kompensationsmaßnahmen sollen im besten Fall im Rahmen der Lehr- und Forschungsaktivitäten wissenschaftlich begleitet werden. [https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/universitaet-greifswald-im-profil/nachhaltigkeit/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leibniz Universität Hannover=====&lt;br /&gt;
Im Herbst 2022 richtete die Universität einen freiwilligen Flugabgabefonds ein, in den Dienstreisende aus ihrem Haushaltsbudget einzahlen können. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden genutzt, um interne Umwelt- und Klimaschutzprojekte zu fördern. Die Beitragshöhe hängt von der Flugdistanz ab. Auch private Spenden sind möglich. &amp;lt;ref name=&amp;quot;LUH, 2022&amp;quot;&amp;gt;LUH (2022). Integriertes&lt;br /&gt;
Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Leibniz Universität Hannover&#039;&#039;. PDF: https://www.uni-hannover.de/fileadmin/luh/content/webredaktion/universitaet/publikationen/klimaschutzkonzept/klimaschutzkonzept_2023.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; (LUH, S. 47).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Fernhochschule The Mobile University=====&lt;br /&gt;
Die Mobile University investiert in Kompensationsprojekte wie den Brunnenbau in Ruanda oder ein Bergwaldprojekt in Baden-Baden. [https://www.mobile-university.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/treibhausgasbilanz-klimaneutrale-hochschule/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Magdeburg-Stendal=====&lt;br /&gt;
Das 2023 veröffentlichte Klimaschutzkonzept der Hochschule Magdeburg-Stendal beinhaltet die Einführung eines Kompensationssystems (Maßnahme G5), um unvermeidbare Emissionen im Rahmen der Klimaneutralitätsziele auszugleichen. Da der Kauf von Emissionszertifikaten nach der aktuellen Gesetzeslage in Sachsen-Anhalt nicht möglich ist, plant das Klimaschutzmanagement Insetting-Projekte auf dem Campus, die Emissionen unter Berücksichtigung hoher Qualitätsstandards kompensieren sollen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2023&amp;quot;&amp;gt;Hochschule Magdeburg-Stendal (2023). Integriertes Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Hochschule Magdeburg-Stendal&#039;&#039;. PDF: https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/Klimaschutzkonzept_h2_2022.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; (Hochschule Magdeburg-Stendal, S. 30, 89, 91).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Osnabrück===== &lt;br /&gt;
2020 beschloss der Senat die Kompensation dienstreisebedingter Emissionen. Dazu wurde ein Klimaschutzfonds eingerichtet. Seitdem können Mitarbeitende freiwillig für Flugreisen und PKW-Fahrten in den Fonds einzahlen. Zur Berechnung der Kompensationsbeträge werden Richtwerte und Berechnungstools bereitgestellt. Die Universität unterstützt diese Einzahlungen durch zentrale Mittel in gleicher Höhe. Die durch den Fonds generierten Mittel fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Universitätscampus.&lt;br /&gt;
[https://www.uni-osnabrueck.de/universitaet/profil/nachhaltigkeit/umweltschutz/klimaschutzfonds/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin=====&lt;br /&gt;
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin verzichtet gänzlich auf Kurzstreckenflüge und kompensiert Mittel- und Langstreckenflüge komplett. [https://www.htw-berlin.de/hochschule/hochschulprofil/umwelt-und-klimaschutz/umweltmanagement/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====CO2-Kompensation DFG-Geförderte=====&lt;br /&gt;
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglicht eine Abrechnung von Kompensationskosten von Dienstreisen der DFG-Geförderten über die ausgezahlten DFG-Fördermittel. [https://www.dfg.de/de/grundlagen-themen/grundlagen-und-prinzipien-der-foerderung/co2-kompensation Mehr zum Nachlesen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19908</id>
		<title>CO2-Kompensation an deutschen Hochschulen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19908"/>
		<updated>2024-10-06T19:57:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &amp;quot;letzte&amp;quot; Maßnahmenoption auf dem Weg zu einer klimaneutralen Hochschule bleibt oft nur die Kompensation von unvermeidbaren Emissionen. Viele Hochschulen integrieren bereits Kompensationsprojekte als Teil ihres Nachhaltigkeitsengagements. Darüber hinaus besteht in der Theorie die Möglichkeit, Kompensationszertifikate zu erwerben. Das ist jedoch zur Zeit eher unüblich in der Hochschulpraxis und auch mit rechtlichen Hürden verbunden. Diese und weitere, umfangreiche Erkenntnisse zu Kompensationsmöglichkeiten an Hochschulen wurden im Rahmen des HIS-HE:Forum „Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint“ in einer Umfrage mit Expert:inneninterviews von 70 Hochschulen gewonnen, die sich [https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf hier] nachlesen lassen. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2024&amp;quot;&amp;gt;Nußbaum, P., Ruiz, M., Stibbe, J., Wöhning, C., Dietrich, C. (2024). Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint. &#039;&#039;HIS-HE:Forum&#039;&#039;. PDF: https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompensationsmaßnahmen ausgewählter Hochschulen werden im Folgenden vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leuphana Universität Lüneburg=====&lt;br /&gt;
Die Leuphana Universität setzt CO2-Kompensation durch verschiedene Projekte um, die mit ihrer Green-Campus-Politik in Einklang stehen. Seit Oktober 2022 werden unvermeidbare Emissionen aus Flugreisen und Autofahrten über einen internen Klimaschutzfonds kompensiert. Dabei wird der von der Bundesregierung festgelegte CO2-Preis zugrunde gelegt und die Mittel werden zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus genutzt. [https://www.leuphana.de/universitaet/pressemitteilungen/pressemitteilungen-ansicht/2022/10/05/leuphana-setzt-auf-klimaschutzfonds-fuer-mehr-nachhaltigkeit.html Mehr zum Nachlesen]. Die Leuphana Universität Lüneburg bietet ein (berufsbegleitendes) Weiterbildungsstudium an, bei dem sich ein Zertifikat &amp;quot;Dekarbonisierungsmanagement&amp;quot; erwerben lässt. [https://www.leuphana.de/professional-school/zertifikatsstudium-berufsbegleitend/nachhaltigkeit-energie-umwelt/dekarbonisierungsmanagement.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Hamburg=====&lt;br /&gt;
Flugreisen werden mithilfe des CO2-Rechners der Nichtregierungsorganisation atmosfair (www.atmosfair.de) kompensiert. Aus diesen Geldern werden bspw. eine Kompostierungsanlage für organische Marktabfälle in Dar es Salaam (Tansania) sowie Moorrekultivierungen in Mecklenburg-Vorpommern und die Nutzung von Senfsaatabfällen in einem Biomassekraftwerk in Indien unterstützt. [https://verwaltungslandkarte-nachhaltigkeit.uni-hamburg.de/detail.html?6 Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Zittau/Görlitz=====&lt;br /&gt;
Im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes (2023) der Hochschule Zittau/Görlitz werden Kompensationsmaßnahmen aufgeführt. So wird bspw. für jeden neuen Studierenden ein Baum gepflanzt. Zudem wird an der Hochschule derzeit an einem Beton geforscht, der einen Anteil an Pflanzenkohle enthält. Diese innovative Technologie könnte zukünftig eine vielversprechende Methode bieten, um Kohlenstoffdioxid langfristig zu speichern. Bereits jetzt wird diese Technik im Rahmen des Projekts „CO2Create2Skate“, einem neuen Skatepark in Zittau, getestet und praktisch angewendet. Die Hochschule begründet ihren Verzicht auf Kompensationszertifikate mit einer hohen finanziellen Belastung und der Gefahr &amp;quot;in den Verdacht zu geraten, sich von Verpflichtungen und Einsparmöglichkeiten freizukaufen&amp;quot; &amp;lt;ref name=&amp;quot;Hochschule Zittau/Görlitz, 2024&amp;quot;&amp;gt;HSZG (2023). Integriertes Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Hochschule Zittau/Görlitz&#039;&#039;. PDF: https://klimaschutz.hszg.de/fileadmin/NEU/Klimaschutz/Integriertes_Klimaschutzkonzept_HSZG_2023_Web_klein.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt; (HSZG, S. 91).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Umwelt-Campus Birkenfeld=====&lt;br /&gt;
Der Umwelt-Campus Birkenfeld ist bekannt für sein Modell der &amp;quot;Zero Emission University&amp;quot;, das verschiedene Kompensationsprojekte zur Neutralisierung von Emissionen umfasst. So werden bspw. Flugreisen nur bei internationalen Zielen genehmigt und zusätzliche verkehrsbedingte Emissionen werden durch das Pflanzen von Bäumen kompensiert. [https://netzwerk-n.org/good-practice/umwelt-campus-birkenfeld/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====RWTH Aachen=====&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 2023 bietet die Hochschule mit dem Pilotprojekt „Interner Klimafonds“ Mitarbeitenden die Möglichkeit, nach einer Flugreise freiwillig einen pauschalen Betrag in einen Klimaschutzfonds einzuzahlen, der sich nach der Flugdistanz richtet. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden von der Hochschulleitung durch zentrale Mittel ergänzt und fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus. Nach einer dreijährigen Pilotphase wird das Projekt evaluiert, um über eine mögliche Fortführung zu entscheiden. [https://www.rwth-aachen.de/cms/root/die-rwth/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-im-betrieb/~sausa/dienstreisen-und-klimafonds/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Freie Universität Berlin=====&lt;br /&gt;
Langfristig plant die Universität die Umsetzung eines interdisziplinären Forschungs- und Lehrprojektes mit dem Titel CarbonThink und sowie die Etablierung eines Living Labs, in dessen Rahmen  bisher ungenutzte Ressourcen dem Kreislauf als Biokohle wieder zugeführt werden sollen. Im Rahmen von CarbonThink wird untersucht, inwiefern CO2 durch die Produktion von Pflanzenkohle aus Biomasse gespeichert und so die Emissionen der Universität bilanziell ausgeglichen werden können. [https://www.fu-berlin.de/sites/nachhaltigkeit/handlungsfelder/campus/carbonthink/index.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)=====&lt;br /&gt;
Im 2014 veröffentlichten Klimaschutzkonzept verpflichtete sich die HNEE, unvermeidbare Emissionen innerhalb festgelegter Systemgrenzen zu kompensieren und so klimaneutral zu werden. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Konzepte-und-Berichte/Klimaschutzkonzept/Klimaschutzkonzept-E7867.htm Mehr zum Nachlesen]. Die HNEE hat per Präsidiumsbeschluss Kurzstreckenflüge komplett verboten, wenn das Ziel per Bahn in unter 10 Stunden erreicht werden kann. Unvermeidbare Flüge der Verwaltung und Fachbereiche (ohne Drittmittelprojekte) werden seit 2014 vollständig über ein hochschuleigenes Projekt kompensiert. Die HNEE kooperiert mit dem von Alumni gegründeten Verein Ivakale e. V. zur Kompensation der unvermeidbaren Treibhausgasemissionen  durch den Schutz des Kakamega Regenwaldes in Kenia. Durch den Einsatz effizienter Lehmherde in lokalen Haushalten kann im Vergleich zu traditionellen Feuerstellen Brennholz und somit die Abholzung des Regenwaldes reduziert werden. Das Projekt ist nach dem Gold Standard zertifiziert (GSF Registry) und wird in Forschung und Lehre an der Hochschule integriert. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Nachhaltige-Hochschule/Klimaneutralitt/Kompensationsprojekt/Klimaschutzprojekt-zur-Kompensationvon-Treibhausgasemissionen-der-HNEE-E7868.htm Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Greifswald=====&lt;br /&gt;
Mit den 2018 veröffentlichten Leitlinien zur Verwirklichung der Klimaneutralität wurde „Kompensation“ als wichtiger Bestandteil dieses Ziels festgelegt (Universität Greifswald, 2018). Dabei wird der Fokus auf die Nutzung von Ökosystemen im eigenen Zuständigkeitsbereich der Universität gelegt. Kompensationsmaßnahmen sollen im besten Fall im Rahmen der Lehr- und Forschungsaktivitäten wissenschaftlich begleitet werden. [https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/universitaet-greifswald-im-profil/nachhaltigkeit/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leibniz Universität Hannover=====&lt;br /&gt;
Im Herbst 2022 richtete die Universität einen freiwilligen Flugabgabefonds ein, in den Dienstreisende aus ihrem Haushaltsbudget einzahlen können. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden genutzt, um interne Umwelt- und Klimaschutzprojekte zu fördern. Die Beitragshöhe hängt von der Flugdistanz ab. Auch private Spenden sind möglich. &amp;lt;ref name=&amp;quot;LUH, 2022&amp;quot;&amp;gt;LUH (2022). Integriertes&lt;br /&gt;
Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Leibniz Universität Hannover&#039;&#039;. PDF: https://www.uni-hannover.de/fileadmin/luh/content/webredaktion/universitaet/publikationen/klimaschutzkonzept/klimaschutzkonzept_2023.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; (LUH, S. 47).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Fernhochschule The Mobile University=====&lt;br /&gt;
Die Mobile University investiert in Kompensationsprojekte wie den Brunnenbau in Ruanda oder ein Bergwaldprojekt in Baden-Baden. [https://www.mobile-university.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/treibhausgasbilanz-klimaneutrale-hochschule/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Magdeburg-Stendal=====&lt;br /&gt;
Das 2023 veröffentlichte Klimaschutzkonzept der Hochschule Magdeburg-Stendal beinhaltet die Einführung eines Kompensationssystems (Maßnahme G5), um unvermeidbare Emissionen im Rahmen der Klimaneutralitätsziele auszugleichen. Da der Kauf von Emissionszertifikaten nach der aktuellen Gesetzeslage in Sachsen-Anhalt nicht möglich ist, plant das Klimaschutzmanagement Insetting-Projekte auf dem Campus, die Emissionen unter Berücksichtigung hoher Qualitätsstandards kompensieren sollen. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2023&amp;quot;&amp;gt;Hochschule Magdeburg-Stendal (2023). Integriertes Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Hochschule Magdeburg-Stendal&#039;&#039;. PDF: https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/Klimaschutzkonzept_h2_2022.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; (Hochschule Magdeburg-Stendal, S. 30, 89, 91)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Osnabrück===== &lt;br /&gt;
2020 beschloss der Senat die Kompensation dienstreisebedingter Emissionen. Dazu wurde ein Klimaschutzfonds eingerichtet. Seitdem können Mitarbeitende freiwillig für Flugreisen und PKW-Fahrten in den Fonds einzahlen. Zur Berechnung der Kompensationsbeträge werden Richtwerte und Berechnungstools bereitgestellt. Die Universität unterstützt diese Einzahlungen durch zentrale Mittel in gleicher Höhe. Die durch den Fonds generierten Mittel fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Universitätscampus.&lt;br /&gt;
[https://www.uni-osnabrueck.de/universitaet/profil/nachhaltigkeit/umweltschutz/klimaschutzfonds/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin=====&lt;br /&gt;
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin verzichtet gänzlich auf Kurzstreckenflüge und kompensiert Mittel- und Langstreckenflüge komplett. [https://www.htw-berlin.de/hochschule/hochschulprofil/umwelt-und-klimaschutz/umweltmanagement/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====CO2-Kompensation DFG-Geförderte=====&lt;br /&gt;
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglicht eine Abrechnung von Kompensationskosten von Dienstreisen der DFG-Geförderten über die ausgezahlten DFG-Fördermittel. [https://www.dfg.de/de/grundlagen-themen/grundlagen-und-prinzipien-der-foerderung/co2-kompensation Mehr zum Nachlesen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19907</id>
		<title>CO2-Kompensation an deutschen Hochschulen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19907"/>
		<updated>2024-10-06T19:54:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: /* Fernhochschule The Mobile University */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &amp;quot;letzte&amp;quot; Maßnahmenoption auf dem Weg zu einer klimaneutralen Hochschule bleibt oft nur die Kompensation von unvermeidbaren Emissionen. Viele Hochschulen integrieren bereits Kompensationsprojekte als Teil ihres Nachhaltigkeitsengagements. Darüber hinaus besteht in der Theorie die Möglichkeit, Kompensationszertifikate zu erwerben. Das ist jedoch zur Zeit eher unüblich in der Hochschulpraxis und auch mit rechtlichen Hürden verbunden. Diese und weitere, umfangreiche Erkenntnisse zu Kompensationsmöglichkeiten an Hochschulen wurden im Rahmen des HIS-HE:Forum „Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint“ in einer Umfrage mit Expert:inneninterviews von 70 Hochschulen gewonnen, die sich [https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf hier] nachlesen lassen. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2024&amp;quot;&amp;gt;Nußbaum, P., Ruiz, M., Stibbe, J., Wöhning, C., Dietrich, C. (2024). Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint. &#039;&#039;HIS-HE:Forum&#039;&#039;. PDF: https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompensationsmaßnahmen ausgewählter Hochschulen werden im Folgenden vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leuphana Universität Lüneburg=====&lt;br /&gt;
Die Leuphana Universität setzt CO2-Kompensation durch verschiedene Projekte um, die mit ihrer Green-Campus-Politik in Einklang stehen. Seit Oktober 2022 werden unvermeidbare Emissionen aus Flugreisen und Autofahrten über einen internen Klimaschutzfonds kompensiert. Dabei wird der von der Bundesregierung festgelegte CO2-Preis zugrunde gelegt und die Mittel werden zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus genutzt. [https://www.leuphana.de/universitaet/pressemitteilungen/pressemitteilungen-ansicht/2022/10/05/leuphana-setzt-auf-klimaschutzfonds-fuer-mehr-nachhaltigkeit.html Mehr zum Nachlesen]. Die Leuphana Universität Lüneburg bietet ein (berufsbegleitendes) Weiterbildungsstudium an, bei dem sich ein Zertifikat &amp;quot;Dekarbonisierungsmanagement&amp;quot; erwerben lässt. [https://www.leuphana.de/professional-school/zertifikatsstudium-berufsbegleitend/nachhaltigkeit-energie-umwelt/dekarbonisierungsmanagement.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Hamburg=====&lt;br /&gt;
Flugreisen werden mithilfe des CO2-Rechners der Nichtregierungsorganisation atmosfair (www.atmosfair.de) kompensiert. Aus diesen Geldern werden bspw. eine Kompostierungsanlage für organische Marktabfälle in Dar es Salaam (Tansania) sowie Moorrekultivierungen in Mecklenburg-Vorpommern und die Nutzung von Senfsaatabfällen in einem Biomassekraftwerk in Indien unterstützt. [https://verwaltungslandkarte-nachhaltigkeit.uni-hamburg.de/detail.html?6 Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Zittau/Görlitz=====&lt;br /&gt;
Im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes (2023) der Hochschule Zittau/Görlitz werden Kompensationsmaßnahmen aufgeführt. So wird bspw. für jeden neuen Studierenden ein Baum gepflanzt. Zudem wird an der Hochschule derzeit an einem Beton geforscht, der einen Anteil an Pflanzenkohle enthält. Diese innovative Technologie könnte zukünftig eine vielversprechende Methode bieten, um Kohlenstoffdioxid langfristig zu speichern. Bereits jetzt wird diese Technik im Rahmen des Projekts „CO2Create2Skate“, einem neuen Skatepark in Zittau, getestet und praktisch angewendet. Die Hochschule begründet ihren Verzicht auf Kompensationszertifikate mit einer hohen finanziellen Belastung und der Gefahr &amp;quot;in den Verdacht zu geraten, sich von Verpflichtungen und Einsparmöglichkeiten freizukaufen&amp;quot; &amp;lt;ref name=&amp;quot;Hochschule Zittau/Görlitz, 2024&amp;quot;&amp;gt;HSZG (2023). Integriertes Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Hochschule Zittau/Görlitz&#039;&#039;. PDF: https://klimaschutz.hszg.de/fileadmin/NEU/Klimaschutz/Integriertes_Klimaschutzkonzept_HSZG_2023_Web_klein.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt; (HSZG, S. 91).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Umwelt-Campus Birkenfeld=====&lt;br /&gt;
Der Umwelt-Campus Birkenfeld ist bekannt für sein Modell der &amp;quot;Zero Emission University&amp;quot;, das verschiedene Kompensationsprojekte zur Neutralisierung von Emissionen umfasst. So werden bspw. Flugreisen nur bei internationalen Zielen genehmigt und zusätzliche verkehrsbedingte Emissionen werden durch das Pflanzen von Bäumen kompensiert. [https://netzwerk-n.org/good-practice/umwelt-campus-birkenfeld/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====RWTH Aachen=====&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 2023 bietet die Hochschule mit dem Pilotprojekt „Interner Klimafonds“ Mitarbeitenden die Möglichkeit, nach einer Flugreise freiwillig einen pauschalen Betrag in einen Klimaschutzfonds einzuzahlen, der sich nach der Flugdistanz richtet. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden von der Hochschulleitung durch zentrale Mittel ergänzt und fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus. Nach einer dreijährigen Pilotphase wird das Projekt evaluiert, um über eine mögliche Fortführung zu entscheiden. [https://www.rwth-aachen.de/cms/root/die-rwth/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-im-betrieb/~sausa/dienstreisen-und-klimafonds/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Freie Universität Berlin=====&lt;br /&gt;
Langfristig plant die Universität die Umsetzung eines interdisziplinären Forschungs- und Lehrprojektes mit dem Titel CarbonThink und sowie die Etablierung eines Living Labs, in dessen Rahmen  bisher ungenutzte Ressourcen dem Kreislauf als Biokohle wieder zugeführt werden sollen. Im Rahmen von CarbonThink wird untersucht, inwiefern CO2 durch die Produktion von Pflanzenkohle aus Biomasse gespeichert und so die Emissionen der Universität bilanziell ausgeglichen werden können. [https://www.fu-berlin.de/sites/nachhaltigkeit/handlungsfelder/campus/carbonthink/index.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)=====&lt;br /&gt;
Im 2014 veröffentlichten Klimaschutzkonzept verpflichtete sich die HNEE, unvermeidbare Emissionen innerhalb festgelegter Systemgrenzen zu kompensieren und so klimaneutral zu werden. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Konzepte-und-Berichte/Klimaschutzkonzept/Klimaschutzkonzept-E7867.htm Mehr zum Nachlesen]. Die HNEE hat per Präsidiumsbeschluss Kurzstreckenflüge komplett verboten, wenn das Ziel per Bahn in unter 10 Stunden erreicht werden kann. Unvermeidbare Flüge der Verwaltung und Fachbereiche (ohne Drittmittelprojekte) werden seit 2014 vollständig über ein hochschuleigenes Projekt kompensiert. Die HNEE kooperiert mit dem von Alumni gegründeten Verein Ivakale e. V. zur Kompensation der unvermeidbaren Treibhausgasemissionen  durch den Schutz des Kakamega Regenwaldes in Kenia. Durch den Einsatz effizienter Lehmherde in lokalen Haushalten kann im Vergleich zu traditionellen Feuerstellen Brennholz und somit die Abholzung des Regenwaldes reduziert werden. Das Projekt ist nach dem Gold Standard zertifiziert (GSF Registry) und wird in Forschung und Lehre an der Hochschule integriert. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Nachhaltige-Hochschule/Klimaneutralitt/Kompensationsprojekt/Klimaschutzprojekt-zur-Kompensationvon-Treibhausgasemissionen-der-HNEE-E7868.htm Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Greifswald=====&lt;br /&gt;
Mit den 2018 veröffentlichten Leitlinien zur Verwirklichung der Klimaneutralität wurde „Kompensation“ als wichtiger Bestandteil dieses Ziels festgelegt (Universität Greifswald, 2018). Dabei wird der Fokus auf die Nutzung von Ökosystemen im eigenen Zuständigkeitsbereich der Universität gelegt. Kompensationsmaßnahmen sollen im besten Fall im Rahmen der Lehr- und Forschungsaktivitäten wissenschaftlich begleitet werden. [https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/universitaet-greifswald-im-profil/nachhaltigkeit/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leibniz Universität Hannover=====&lt;br /&gt;
Im Herbst 2022 richtete die Universität einen freiwilligen Flugabgabefonds ein, in den Dienstreisende aus ihrem Haushaltsbudget einzahlen können. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden genutzt, um interne Umwelt- und Klimaschutzprojekte zu fördern. Die Beitragshöhe hängt von der Flugdistanz ab. Auch private Spenden sind möglich. &amp;lt;ref name=&amp;quot;LUH, 2022&amp;quot;&amp;gt;LUH (2022). Integriertes&lt;br /&gt;
Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Leibniz Universität Hannover&#039;&#039;. PDF: https://www.uni-hannover.de/fileadmin/luh/content/webredaktion/universitaet/publikationen/klimaschutzkonzept/klimaschutzkonzept_2023.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; (LUH, S. 47).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Fernhochschule The Mobile University=====&lt;br /&gt;
Die Mobile University investiert in Kompensationsprojekte wie den Brunnenbau in Ruanda oder ein Bergwaldprojekt in Baden-Baden. [https://www.mobile-university.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/treibhausgasbilanz-klimaneutrale-hochschule/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Magdeburg-Stendal=====&lt;br /&gt;
Das 2023 veröffentlichte Klimaschutzkonzept der Hochschule Magdeburg-Stendal beinhaltet die Einführung eines Kompensationssystems (Maßnahme G5), um unvermeidbare Emissionen im Rahmen der Klimaneutralitätsziele auszugleichen. Da der Kauf von Emissionszertifikaten nach der aktuellen Gesetzeslage in Sachsen-Anhalt nicht möglich ist, plant das Klimaschutzmanagement Insetting-Projekte auf dem Campus, die Emissionen unter Berücksichtigung hoher Qualitätsstandards kompensieren sollen. https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/Klimaschutzkonzept_h2_2022.pdf, S. 30, 89, 91)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Osnabrück===== &lt;br /&gt;
2020 beschloss der Senat die Kompensation dienstreisebedingter Emissionen. Dazu wurde ein Klimaschutzfonds eingerichtet. Seitdem können Mitarbeitende freiwillig für Flugreisen und PKW-Fahrten in den Fonds einzahlen. Zur Berechnung der Kompensationsbeträge werden Richtwerte und Berechnungstools bereitgestellt. Die Universität unterstützt diese Einzahlungen durch zentrale Mittel in gleicher Höhe. Die durch den Fonds generierten Mittel fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Universitätscampus.&lt;br /&gt;
[https://www.uni-osnabrueck.de/universitaet/profil/nachhaltigkeit/umweltschutz/klimaschutzfonds/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin=====&lt;br /&gt;
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin verzichtet gänzlich auf Kurzstreckenflüge und kompensiert Mittel- und Langstreckenflüge komplett. [https://www.htw-berlin.de/hochschule/hochschulprofil/umwelt-und-klimaschutz/umweltmanagement/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====CO2-Kompensation DFG-Geförderte=====&lt;br /&gt;
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglicht eine Abrechnung von Kompensationskosten von Dienstreisen der DFG-Geförderten über die ausgezahlten DFG-Fördermittel. [https://www.dfg.de/de/grundlagen-themen/grundlagen-und-prinzipien-der-foerderung/co2-kompensation Mehr zum Nachlesen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19906</id>
		<title>CO2-Kompensation an deutschen Hochschulen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19906"/>
		<updated>2024-10-06T19:54:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: /* Fernhochschule The Mobile University */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &amp;quot;letzte&amp;quot; Maßnahmenoption auf dem Weg zu einer klimaneutralen Hochschule bleibt oft nur die Kompensation von unvermeidbaren Emissionen. Viele Hochschulen integrieren bereits Kompensationsprojekte als Teil ihres Nachhaltigkeitsengagements. Darüber hinaus besteht in der Theorie die Möglichkeit, Kompensationszertifikate zu erwerben. Das ist jedoch zur Zeit eher unüblich in der Hochschulpraxis und auch mit rechtlichen Hürden verbunden. Diese und weitere, umfangreiche Erkenntnisse zu Kompensationsmöglichkeiten an Hochschulen wurden im Rahmen des HIS-HE:Forum „Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint“ in einer Umfrage mit Expert:inneninterviews von 70 Hochschulen gewonnen, die sich [https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf hier] nachlesen lassen. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2024&amp;quot;&amp;gt;Nußbaum, P., Ruiz, M., Stibbe, J., Wöhning, C., Dietrich, C. (2024). Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint. &#039;&#039;HIS-HE:Forum&#039;&#039;. PDF: https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompensationsmaßnahmen ausgewählter Hochschulen werden im Folgenden vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leuphana Universität Lüneburg=====&lt;br /&gt;
Die Leuphana Universität setzt CO2-Kompensation durch verschiedene Projekte um, die mit ihrer Green-Campus-Politik in Einklang stehen. Seit Oktober 2022 werden unvermeidbare Emissionen aus Flugreisen und Autofahrten über einen internen Klimaschutzfonds kompensiert. Dabei wird der von der Bundesregierung festgelegte CO2-Preis zugrunde gelegt und die Mittel werden zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus genutzt. [https://www.leuphana.de/universitaet/pressemitteilungen/pressemitteilungen-ansicht/2022/10/05/leuphana-setzt-auf-klimaschutzfonds-fuer-mehr-nachhaltigkeit.html Mehr zum Nachlesen]. Die Leuphana Universität Lüneburg bietet ein (berufsbegleitendes) Weiterbildungsstudium an, bei dem sich ein Zertifikat &amp;quot;Dekarbonisierungsmanagement&amp;quot; erwerben lässt. [https://www.leuphana.de/professional-school/zertifikatsstudium-berufsbegleitend/nachhaltigkeit-energie-umwelt/dekarbonisierungsmanagement.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Hamburg=====&lt;br /&gt;
Flugreisen werden mithilfe des CO2-Rechners der Nichtregierungsorganisation atmosfair (www.atmosfair.de) kompensiert. Aus diesen Geldern werden bspw. eine Kompostierungsanlage für organische Marktabfälle in Dar es Salaam (Tansania) sowie Moorrekultivierungen in Mecklenburg-Vorpommern und die Nutzung von Senfsaatabfällen in einem Biomassekraftwerk in Indien unterstützt. [https://verwaltungslandkarte-nachhaltigkeit.uni-hamburg.de/detail.html?6 Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Zittau/Görlitz=====&lt;br /&gt;
Im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes (2023) der Hochschule Zittau/Görlitz werden Kompensationsmaßnahmen aufgeführt. So wird bspw. für jeden neuen Studierenden ein Baum gepflanzt. Zudem wird an der Hochschule derzeit an einem Beton geforscht, der einen Anteil an Pflanzenkohle enthält. Diese innovative Technologie könnte zukünftig eine vielversprechende Methode bieten, um Kohlenstoffdioxid langfristig zu speichern. Bereits jetzt wird diese Technik im Rahmen des Projekts „CO2Create2Skate“, einem neuen Skatepark in Zittau, getestet und praktisch angewendet. Die Hochschule begründet ihren Verzicht auf Kompensationszertifikate mit einer hohen finanziellen Belastung und der Gefahr &amp;quot;in den Verdacht zu geraten, sich von Verpflichtungen und Einsparmöglichkeiten freizukaufen&amp;quot; &amp;lt;ref name=&amp;quot;Hochschule Zittau/Görlitz, 2024&amp;quot;&amp;gt;HSZG (2023). Integriertes Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Hochschule Zittau/Görlitz&#039;&#039;. PDF: https://klimaschutz.hszg.de/fileadmin/NEU/Klimaschutz/Integriertes_Klimaschutzkonzept_HSZG_2023_Web_klein.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt; (HSZG, S. 91).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Umwelt-Campus Birkenfeld=====&lt;br /&gt;
Der Umwelt-Campus Birkenfeld ist bekannt für sein Modell der &amp;quot;Zero Emission University&amp;quot;, das verschiedene Kompensationsprojekte zur Neutralisierung von Emissionen umfasst. So werden bspw. Flugreisen nur bei internationalen Zielen genehmigt und zusätzliche verkehrsbedingte Emissionen werden durch das Pflanzen von Bäumen kompensiert. [https://netzwerk-n.org/good-practice/umwelt-campus-birkenfeld/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====RWTH Aachen=====&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 2023 bietet die Hochschule mit dem Pilotprojekt „Interner Klimafonds“ Mitarbeitenden die Möglichkeit, nach einer Flugreise freiwillig einen pauschalen Betrag in einen Klimaschutzfonds einzuzahlen, der sich nach der Flugdistanz richtet. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden von der Hochschulleitung durch zentrale Mittel ergänzt und fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus. Nach einer dreijährigen Pilotphase wird das Projekt evaluiert, um über eine mögliche Fortführung zu entscheiden. [https://www.rwth-aachen.de/cms/root/die-rwth/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-im-betrieb/~sausa/dienstreisen-und-klimafonds/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Freie Universität Berlin=====&lt;br /&gt;
Langfristig plant die Universität die Umsetzung eines interdisziplinären Forschungs- und Lehrprojektes mit dem Titel CarbonThink und sowie die Etablierung eines Living Labs, in dessen Rahmen  bisher ungenutzte Ressourcen dem Kreislauf als Biokohle wieder zugeführt werden sollen. Im Rahmen von CarbonThink wird untersucht, inwiefern CO2 durch die Produktion von Pflanzenkohle aus Biomasse gespeichert und so die Emissionen der Universität bilanziell ausgeglichen werden können. [https://www.fu-berlin.de/sites/nachhaltigkeit/handlungsfelder/campus/carbonthink/index.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)=====&lt;br /&gt;
Im 2014 veröffentlichten Klimaschutzkonzept verpflichtete sich die HNEE, unvermeidbare Emissionen innerhalb festgelegter Systemgrenzen zu kompensieren und so klimaneutral zu werden. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Konzepte-und-Berichte/Klimaschutzkonzept/Klimaschutzkonzept-E7867.htm Mehr zum Nachlesen]. Die HNEE hat per Präsidiumsbeschluss Kurzstreckenflüge komplett verboten, wenn das Ziel per Bahn in unter 10 Stunden erreicht werden kann. Unvermeidbare Flüge der Verwaltung und Fachbereiche (ohne Drittmittelprojekte) werden seit 2014 vollständig über ein hochschuleigenes Projekt kompensiert. Die HNEE kooperiert mit dem von Alumni gegründeten Verein Ivakale e. V. zur Kompensation der unvermeidbaren Treibhausgasemissionen  durch den Schutz des Kakamega Regenwaldes in Kenia. Durch den Einsatz effizienter Lehmherde in lokalen Haushalten kann im Vergleich zu traditionellen Feuerstellen Brennholz und somit die Abholzung des Regenwaldes reduziert werden. Das Projekt ist nach dem Gold Standard zertifiziert (GSF Registry) und wird in Forschung und Lehre an der Hochschule integriert. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Nachhaltige-Hochschule/Klimaneutralitt/Kompensationsprojekt/Klimaschutzprojekt-zur-Kompensationvon-Treibhausgasemissionen-der-HNEE-E7868.htm Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Greifswald=====&lt;br /&gt;
Mit den 2018 veröffentlichten Leitlinien zur Verwirklichung der Klimaneutralität wurde „Kompensation“ als wichtiger Bestandteil dieses Ziels festgelegt (Universität Greifswald, 2018). Dabei wird der Fokus auf die Nutzung von Ökosystemen im eigenen Zuständigkeitsbereich der Universität gelegt. Kompensationsmaßnahmen sollen im besten Fall im Rahmen der Lehr- und Forschungsaktivitäten wissenschaftlich begleitet werden. [https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/universitaet-greifswald-im-profil/nachhaltigkeit/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leibniz Universität Hannover=====&lt;br /&gt;
Im Herbst 2022 richtete die Universität einen freiwilligen Flugabgabefonds ein, in den Dienstreisende aus ihrem Haushaltsbudget einzahlen können. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden genutzt, um interne Umwelt- und Klimaschutzprojekte zu fördern. Die Beitragshöhe hängt von der Flugdistanz ab. Auch private Spenden sind möglich. &amp;lt;ref name=&amp;quot;LUH, 2022&amp;quot;&amp;gt;LUH (2022). Integriertes&lt;br /&gt;
Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Leibniz Universität Hannover&#039;&#039;. PDF: https://www.uni-hannover.de/fileadmin/luh/content/webredaktion/universitaet/publikationen/klimaschutzkonzept/klimaschutzkonzept_2023.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; (LUH, S. 47).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Fernhochschule The Mobile University=====&lt;br /&gt;
Die Mobile University investiert in Kompensationsprojekte wie den Brunnenbau in Ruanda oder ein Bergwaldprojekt in Baden-Baden [https://www.mobile-university.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/treibhausgasbilanz-klimaneutrale-hochschule/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Magdeburg-Stendal=====&lt;br /&gt;
Das 2023 veröffentlichte Klimaschutzkonzept der Hochschule Magdeburg-Stendal beinhaltet die Einführung eines Kompensationssystems (Maßnahme G5), um unvermeidbare Emissionen im Rahmen der Klimaneutralitätsziele auszugleichen. Da der Kauf von Emissionszertifikaten nach der aktuellen Gesetzeslage in Sachsen-Anhalt nicht möglich ist, plant das Klimaschutzmanagement Insetting-Projekte auf dem Campus, die Emissionen unter Berücksichtigung hoher Qualitätsstandards kompensieren sollen. https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/Klimaschutzkonzept_h2_2022.pdf, S. 30, 89, 91)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Osnabrück===== &lt;br /&gt;
2020 beschloss der Senat die Kompensation dienstreisebedingter Emissionen. Dazu wurde ein Klimaschutzfonds eingerichtet. Seitdem können Mitarbeitende freiwillig für Flugreisen und PKW-Fahrten in den Fonds einzahlen. Zur Berechnung der Kompensationsbeträge werden Richtwerte und Berechnungstools bereitgestellt. Die Universität unterstützt diese Einzahlungen durch zentrale Mittel in gleicher Höhe. Die durch den Fonds generierten Mittel fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Universitätscampus.&lt;br /&gt;
[https://www.uni-osnabrueck.de/universitaet/profil/nachhaltigkeit/umweltschutz/klimaschutzfonds/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin=====&lt;br /&gt;
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin verzichtet gänzlich auf Kurzstreckenflüge und kompensiert Mittel- und Langstreckenflüge komplett. [https://www.htw-berlin.de/hochschule/hochschulprofil/umwelt-und-klimaschutz/umweltmanagement/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====CO2-Kompensation DFG-Geförderte=====&lt;br /&gt;
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglicht eine Abrechnung von Kompensationskosten von Dienstreisen der DFG-Geförderten über die ausgezahlten DFG-Fördermittel. [https://www.dfg.de/de/grundlagen-themen/grundlagen-und-prinzipien-der-foerderung/co2-kompensation Mehr zum Nachlesen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19905</id>
		<title>CO2-Kompensation an deutschen Hochschulen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19905"/>
		<updated>2024-10-06T19:52:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &amp;quot;letzte&amp;quot; Maßnahmenoption auf dem Weg zu einer klimaneutralen Hochschule bleibt oft nur die Kompensation von unvermeidbaren Emissionen. Viele Hochschulen integrieren bereits Kompensationsprojekte als Teil ihres Nachhaltigkeitsengagements. Darüber hinaus besteht in der Theorie die Möglichkeit, Kompensationszertifikate zu erwerben. Das ist jedoch zur Zeit eher unüblich in der Hochschulpraxis und auch mit rechtlichen Hürden verbunden. Diese und weitere, umfangreiche Erkenntnisse zu Kompensationsmöglichkeiten an Hochschulen wurden im Rahmen des HIS-HE:Forum „Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint“ in einer Umfrage mit Expert:inneninterviews von 70 Hochschulen gewonnen, die sich [https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf hier] nachlesen lassen. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2024&amp;quot;&amp;gt;Nußbaum, P., Ruiz, M., Stibbe, J., Wöhning, C., Dietrich, C. (2024). Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint. &#039;&#039;HIS-HE:Forum&#039;&#039;. PDF: https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompensationsmaßnahmen ausgewählter Hochschulen werden im Folgenden vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leuphana Universität Lüneburg=====&lt;br /&gt;
Die Leuphana Universität setzt CO2-Kompensation durch verschiedene Projekte um, die mit ihrer Green-Campus-Politik in Einklang stehen. Seit Oktober 2022 werden unvermeidbare Emissionen aus Flugreisen und Autofahrten über einen internen Klimaschutzfonds kompensiert. Dabei wird der von der Bundesregierung festgelegte CO2-Preis zugrunde gelegt und die Mittel werden zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus genutzt. [https://www.leuphana.de/universitaet/pressemitteilungen/pressemitteilungen-ansicht/2022/10/05/leuphana-setzt-auf-klimaschutzfonds-fuer-mehr-nachhaltigkeit.html Mehr zum Nachlesen]. Die Leuphana Universität Lüneburg bietet ein (berufsbegleitendes) Weiterbildungsstudium an, bei dem sich ein Zertifikat &amp;quot;Dekarbonisierungsmanagement&amp;quot; erwerben lässt. [https://www.leuphana.de/professional-school/zertifikatsstudium-berufsbegleitend/nachhaltigkeit-energie-umwelt/dekarbonisierungsmanagement.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Hamburg=====&lt;br /&gt;
Flugreisen werden mithilfe des CO2-Rechners der Nichtregierungsorganisation atmosfair (www.atmosfair.de) kompensiert. Aus diesen Geldern werden bspw. eine Kompostierungsanlage für organische Marktabfälle in Dar es Salaam (Tansania) sowie Moorrekultivierungen in Mecklenburg-Vorpommern und die Nutzung von Senfsaatabfällen in einem Biomassekraftwerk in Indien unterstützt. [https://verwaltungslandkarte-nachhaltigkeit.uni-hamburg.de/detail.html?6 Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Zittau/Görlitz=====&lt;br /&gt;
Im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes (2023) der Hochschule Zittau/Görlitz werden Kompensationsmaßnahmen aufgeführt. So wird bspw. für jeden neuen Studierenden ein Baum gepflanzt. Zudem wird an der Hochschule derzeit an einem Beton geforscht, der einen Anteil an Pflanzenkohle enthält. Diese innovative Technologie könnte zukünftig eine vielversprechende Methode bieten, um Kohlenstoffdioxid langfristig zu speichern. Bereits jetzt wird diese Technik im Rahmen des Projekts „CO2Create2Skate“, einem neuen Skatepark in Zittau, getestet und praktisch angewendet. Die Hochschule begründet ihren Verzicht auf Kompensationszertifikate mit einer hohen finanziellen Belastung und der Gefahr &amp;quot;in den Verdacht zu geraten, sich von Verpflichtungen und Einsparmöglichkeiten freizukaufen&amp;quot; &amp;lt;ref name=&amp;quot;Hochschule Zittau/Görlitz, 2024&amp;quot;&amp;gt;HSZG (2023). Integriertes Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Hochschule Zittau/Görlitz&#039;&#039;. PDF: https://klimaschutz.hszg.de/fileadmin/NEU/Klimaschutz/Integriertes_Klimaschutzkonzept_HSZG_2023_Web_klein.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt; (HSZG, S. 91).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Umwelt-Campus Birkenfeld=====&lt;br /&gt;
Der Umwelt-Campus Birkenfeld ist bekannt für sein Modell der &amp;quot;Zero Emission University&amp;quot;, das verschiedene Kompensationsprojekte zur Neutralisierung von Emissionen umfasst. So werden bspw. Flugreisen nur bei internationalen Zielen genehmigt und zusätzliche verkehrsbedingte Emissionen werden durch das Pflanzen von Bäumen kompensiert. [https://netzwerk-n.org/good-practice/umwelt-campus-birkenfeld/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====RWTH Aachen=====&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 2023 bietet die Hochschule mit dem Pilotprojekt „Interner Klimafonds“ Mitarbeitenden die Möglichkeit, nach einer Flugreise freiwillig einen pauschalen Betrag in einen Klimaschutzfonds einzuzahlen, der sich nach der Flugdistanz richtet. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden von der Hochschulleitung durch zentrale Mittel ergänzt und fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus. Nach einer dreijährigen Pilotphase wird das Projekt evaluiert, um über eine mögliche Fortführung zu entscheiden. [https://www.rwth-aachen.de/cms/root/die-rwth/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-im-betrieb/~sausa/dienstreisen-und-klimafonds/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Freie Universität Berlin=====&lt;br /&gt;
Langfristig plant die Universität die Umsetzung eines interdisziplinären Forschungs- und Lehrprojektes mit dem Titel CarbonThink und sowie die Etablierung eines Living Labs, in dessen Rahmen  bisher ungenutzte Ressourcen dem Kreislauf als Biokohle wieder zugeführt werden sollen. Im Rahmen von CarbonThink wird untersucht, inwiefern CO2 durch die Produktion von Pflanzenkohle aus Biomasse gespeichert und so die Emissionen der Universität bilanziell ausgeglichen werden können. [https://www.fu-berlin.de/sites/nachhaltigkeit/handlungsfelder/campus/carbonthink/index.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)=====&lt;br /&gt;
Im 2014 veröffentlichten Klimaschutzkonzept verpflichtete sich die HNEE, unvermeidbare Emissionen innerhalb festgelegter Systemgrenzen zu kompensieren und so klimaneutral zu werden. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Konzepte-und-Berichte/Klimaschutzkonzept/Klimaschutzkonzept-E7867.htm Mehr zum Nachlesen]. Die HNEE hat per Präsidiumsbeschluss Kurzstreckenflüge komplett verboten, wenn das Ziel per Bahn in unter 10 Stunden erreicht werden kann. Unvermeidbare Flüge der Verwaltung und Fachbereiche (ohne Drittmittelprojekte) werden seit 2014 vollständig über ein hochschuleigenes Projekt kompensiert. Die HNEE kooperiert mit dem von Alumni gegründeten Verein Ivakale e. V. zur Kompensation der unvermeidbaren Treibhausgasemissionen  durch den Schutz des Kakamega Regenwaldes in Kenia. Durch den Einsatz effizienter Lehmherde in lokalen Haushalten kann im Vergleich zu traditionellen Feuerstellen Brennholz und somit die Abholzung des Regenwaldes reduziert werden. Das Projekt ist nach dem Gold Standard zertifiziert (GSF Registry) und wird in Forschung und Lehre an der Hochschule integriert. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Nachhaltige-Hochschule/Klimaneutralitt/Kompensationsprojekt/Klimaschutzprojekt-zur-Kompensationvon-Treibhausgasemissionen-der-HNEE-E7868.htm Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Greifswald=====&lt;br /&gt;
Mit den 2018 veröffentlichten Leitlinien zur Verwirklichung der Klimaneutralität wurde „Kompensation“ als wichtiger Bestandteil dieses Ziels festgelegt (Universität Greifswald, 2018). Dabei wird der Fokus auf die Nutzung von Ökosystemen im eigenen Zuständigkeitsbereich der Universität gelegt. Kompensationsmaßnahmen sollen im besten Fall im Rahmen der Lehr- und Forschungsaktivitäten wissenschaftlich begleitet werden. [https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/universitaet-greifswald-im-profil/nachhaltigkeit/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leibniz Universität Hannover=====&lt;br /&gt;
Im Herbst 2022 richtete die Universität einen freiwilligen Flugabgabefonds ein, in den Dienstreisende aus ihrem Haushaltsbudget einzahlen können. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden genutzt, um interne Umwelt- und Klimaschutzprojekte zu fördern. Die Beitragshöhe hängt von der Flugdistanz ab. Auch private Spenden sind möglich. &amp;lt;ref name=&amp;quot;LUH, 2022&amp;quot;&amp;gt;LUH (2022). Integriertes&lt;br /&gt;
Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Leibniz Universität Hannover&#039;&#039;. PDF: https://www.uni-hannover.de/fileadmin/luh/content/webredaktion/universitaet/publikationen/klimaschutzkonzept/klimaschutzkonzept_2023.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt; (LUH, S. 47).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Fernhochschule The Mobile University=====&lt;br /&gt;
Die Mobile University investiert in Kompensationsprojekte wie den Brunnenbau in Ruanda (https://www.fokus-zukunft.com/wp-content/uploads/2022/09/2234_wasseraufbereitung_ruanda_gs_poa_5047.pdf) oder ein Bergwaldprojekt in Baden-Baden (https://www.bergwaldprojekt.de/projekt/929/Baden-Baden/147).&lt;br /&gt;
https://www.mobile-university.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/treibhausgasbilanz-klimaneutrale-hochschule/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Magdeburg-Stendal=====&lt;br /&gt;
Das 2023 veröffentlichte Klimaschutzkonzept der Hochschule Magdeburg-Stendal beinhaltet die Einführung eines Kompensationssystems (Maßnahme G5), um unvermeidbare Emissionen im Rahmen der Klimaneutralitätsziele auszugleichen. Da der Kauf von Emissionszertifikaten nach der aktuellen Gesetzeslage in Sachsen-Anhalt nicht möglich ist, plant das Klimaschutzmanagement Insetting-Projekte auf dem Campus, die Emissionen unter Berücksichtigung hoher Qualitätsstandards kompensieren sollen. https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/Klimaschutzkonzept_h2_2022.pdf, S. 30, 89, 91)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Osnabrück===== &lt;br /&gt;
2020 beschloss der Senat die Kompensation dienstreisebedingter Emissionen. Dazu wurde ein Klimaschutzfonds eingerichtet. Seitdem können Mitarbeitende freiwillig für Flugreisen und PKW-Fahrten in den Fonds einzahlen. Zur Berechnung der Kompensationsbeträge werden Richtwerte und Berechnungstools bereitgestellt. Die Universität unterstützt diese Einzahlungen durch zentrale Mittel in gleicher Höhe. Die durch den Fonds generierten Mittel fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Universitätscampus.&lt;br /&gt;
[https://www.uni-osnabrueck.de/universitaet/profil/nachhaltigkeit/umweltschutz/klimaschutzfonds/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin=====&lt;br /&gt;
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin verzichtet gänzlich auf Kurzstreckenflüge und kompensiert Mittel- und Langstreckenflüge komplett. [https://www.htw-berlin.de/hochschule/hochschulprofil/umwelt-und-klimaschutz/umweltmanagement/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====CO2-Kompensation DFG-Geförderte=====&lt;br /&gt;
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglicht eine Abrechnung von Kompensationskosten von Dienstreisen der DFG-Geförderten über die ausgezahlten DFG-Fördermittel. [https://www.dfg.de/de/grundlagen-themen/grundlagen-und-prinzipien-der-foerderung/co2-kompensation Mehr zum Nachlesen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19904</id>
		<title>CO2-Kompensation an deutschen Hochschulen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19904"/>
		<updated>2024-10-06T19:49:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: /* Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &amp;quot;letzte&amp;quot; Maßnahmenoption auf dem Weg zu einer klimaneutralen Hochschule bleibt oft nur die Kompensation von unvermeidbaren Emissionen. Viele Hochschulen integrieren bereits Kompensationsprojekte als Teil ihres Nachhaltigkeitsengagements. Darüber hinaus besteht in der Theorie die Möglichkeit, Kompensationszertifikate zu erwerben. Das ist jedoch zur Zeit eher unüblich in der Hochschulpraxis und auch mit rechtlichen Hürden verbunden. Diese und weitere, umfangreiche Erkenntnisse zu Kompensationsmöglichkeiten an Hochschulen wurden im Rahmen des HIS-HE:Forum „Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint“ in einer Umfrage mit Expert:inneninterviews von 70 Hochschulen gewonnen, die sich [https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf hier] nachlesen lassen. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2024&amp;quot;&amp;gt;Nußbaum, P., Ruiz, M., Stibbe, J., Wöhning, C., Dietrich, C. (2024). Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint. &#039;&#039;HIS-HE:Forum&#039;&#039;. PDF: https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompensationsmaßnahmen ausgewählter Hochschulen werden im Folgenden vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leuphana Universität Lüneburg=====&lt;br /&gt;
Die Leuphana Universität setzt CO2-Kompensation durch verschiedene Projekte um, die mit ihrer Green-Campus-Politik in Einklang stehen. Seit Oktober 2022 werden unvermeidbare Emissionen aus Flugreisen und Autofahrten über einen internen Klimaschutzfonds kompensiert. Dabei wird der von der Bundesregierung festgelegte CO2-Preis zugrunde gelegt und die Mittel werden zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus genutzt. [https://www.leuphana.de/universitaet/pressemitteilungen/pressemitteilungen-ansicht/2022/10/05/leuphana-setzt-auf-klimaschutzfonds-fuer-mehr-nachhaltigkeit.html Mehr zum Nachlesen]. Die Leuphana Universität Lüneburg bietet ein (berufsbegleitendes) Weiterbildungsstudium an, bei dem sich ein Zertifikat &amp;quot;Dekarbonisierungsmanagement&amp;quot; erwerben lässt. [https://www.leuphana.de/professional-school/zertifikatsstudium-berufsbegleitend/nachhaltigkeit-energie-umwelt/dekarbonisierungsmanagement.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Hamburg=====&lt;br /&gt;
Flugreisen werden mithilfe des CO2-Rechners der Nichtregierungsorganisation atmosfair (www.atmosfair.de) kompensiert. Aus diesen Geldern werden bspw. eine Kompostierungsanlage für organische Marktabfälle in Dar es Salaam (Tansania) sowie Moorrekultivierungen in Mecklenburg-Vorpommern und die Nutzung von Senfsaatabfällen in einem Biomassekraftwerk in Indien unterstützt. [https://verwaltungslandkarte-nachhaltigkeit.uni-hamburg.de/detail.html?6 Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Zittau/Görlitz=====&lt;br /&gt;
Im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes (2023) der Hochschule Zittau/Görlitz werden Kompensationsmaßnahmen aufgeführt. So wird bspw. für jeden neuen Studierenden ein Baum gepflanzt. Zudem wird an der Hochschule derzeit an einem Beton geforscht, der einen Anteil an Pflanzenkohle enthält. Diese innovative Technologie könnte zukünftig eine vielversprechende Methode bieten, um Kohlenstoffdioxid langfristig zu speichern. Bereits jetzt wird diese Technik im Rahmen des Projekts „CO2Create2Skate“, einem neuen Skatepark in Zittau, getestet und praktisch angewendet. Die Hochschule begründet ihren Verzicht auf Kompensationszertifikate mit einer hohen finanziellen Belastung und der Gefahr &amp;quot;in den Verdacht zu geraten, sich von Verpflichtungen und Einsparmöglichkeiten freizukaufen&amp;quot; &amp;lt;ref name=&amp;quot;Hochschule Zittau/Görlitz, 2024&amp;quot;&amp;gt;HSZG (2023). Integriertes Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Hochschule Zittau/Görlitz&#039;&#039;. PDF: https://klimaschutz.hszg.de/fileadmin/NEU/Klimaschutz/Integriertes_Klimaschutzkonzept_HSZG_2023_Web_klein.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt; (HSZG, S. 91).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Umwelt-Campus Birkenfeld=====&lt;br /&gt;
Der Umwelt-Campus Birkenfeld ist bekannt für sein Modell der &amp;quot;Zero Emission University&amp;quot;, das verschiedene Kompensationsprojekte zur Neutralisierung von Emissionen umfasst. So werden bspw. Flugreisen nur bei internationalen Zielen genehmigt und zusätzliche verkehrsbedingte Emissionen werden durch das Pflanzen von Bäumen kompensiert. [https://netzwerk-n.org/good-practice/umwelt-campus-birkenfeld/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====RWTH Aachen=====&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 2023 bietet die Hochschule mit dem Pilotprojekt „Interner Klimafonds“ Mitarbeitenden die Möglichkeit, nach einer Flugreise freiwillig einen pauschalen Betrag in einen Klimaschutzfonds einzuzahlen, der sich nach der Flugdistanz richtet. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden von der Hochschulleitung durch zentrale Mittel ergänzt und fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus. Nach einer dreijährigen Pilotphase wird das Projekt evaluiert, um über eine mögliche Fortführung zu entscheiden. [https://www.rwth-aachen.de/cms/root/die-rwth/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-im-betrieb/~sausa/dienstreisen-und-klimafonds/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Freie Universität Berlin=====&lt;br /&gt;
Langfristig plant die Universität die Umsetzung eines interdisziplinären Forschungs- und Lehrprojektes mit dem Titel CarbonThink und sowie die Etablierung eines Living Labs, in dessen Rahmen  bisher ungenutzte Ressourcen dem Kreislauf als Biokohle wieder zugeführt werden sollen. Im Rahmen von CarbonThink wird untersucht, inwiefern CO2 durch die Produktion von Pflanzenkohle aus Biomasse gespeichert und so die Emissionen der Universität bilanziell ausgeglichen werden können. [https://www.fu-berlin.de/sites/nachhaltigkeit/handlungsfelder/campus/carbonthink/index.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)=====&lt;br /&gt;
Im 2014 veröffentlichten Klimaschutzkonzept verpflichtete sich die HNEE, unvermeidbare Emissionen innerhalb festgelegter Systemgrenzen zu kompensieren und so klimaneutral zu werden. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Konzepte-und-Berichte/Klimaschutzkonzept/Klimaschutzkonzept-E7867.htm Mehr zum Nachlesen]. Die HNEE hat per Präsidiumsbeschluss Kurzstreckenflüge komplett verboten, wenn das Ziel per Bahn in unter 10 Stunden erreicht werden kann. Unvermeidbare Flüge der Verwaltung und Fachbereiche (ohne Drittmittelprojekte) werden seit 2014 vollständig über ein hochschuleigenes Projekt kompensiert. Die HNEE kooperiert mit dem von Alumni gegründeten Verein Ivakale e. V. zur Kompensation der unvermeidbaren Treibhausgasemissionen  durch den Schutz des Kakamega Regenwaldes in Kenia. Durch den Einsatz effizienter Lehmherde in lokalen Haushalten kann im Vergleich zu traditionellen Feuerstellen Brennholz und somit die Abholzung des Regenwaldes reduziert werden. Das Projekt ist nach dem Gold Standard zertifiziert (GSF Registry) und wird in Forschung und Lehre an der Hochschule integriert. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Nachhaltige-Hochschule/Klimaneutralitt/Kompensationsprojekt/Klimaschutzprojekt-zur-Kompensationvon-Treibhausgasemissionen-der-HNEE-E7868.htm Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Greifswald=====&lt;br /&gt;
Mit den 2018 veröffentlichten Leitlinien zur Verwirklichung der Klimaneutralität wurde „Kompensation“ als wichtiger Bestandteil dieses Ziels festgelegt (Universität Greifswald, 2018). Dabei wird der Fokus auf die Nutzung von Ökosystemen im eigenen Zuständigkeitsbereich der Universität gelegt. Kompensationsmaßnahmen sollen im besten Fall im Rahmen der Lehr- und Forschungsaktivitäten wissenschaftlich begleitet werden. [https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/universitaet-greifswald-im-profil/nachhaltigkeit/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leibniz Universität Hannover=====&lt;br /&gt;
Im Herbst 2022 richtete die Universität einen freiwilligen Flugabgabefonds ein, in den Dienstreisende aus ihrem Haushaltsbudget einzahlen können. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden genutzt, um interne Umwelt- und Klimaschutzprojekte zu fördern. Die Beitragshöhe hängt von der Flugdistanz ab. Auch private Spenden sind möglich. (https://www.uni-hannover.de/fileadmin/luh/content/webredaktion/universitaet/publikationen/klimaschutzkonzept/klimaschutzkonzept_2023.pdf, S. 47)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Fernhochschule The Mobile University=====&lt;br /&gt;
Die Mobile University investiert in Kompensationsprojekte wie den Brunnenbau in Ruanda (https://www.fokus-zukunft.com/wp-content/uploads/2022/09/2234_wasseraufbereitung_ruanda_gs_poa_5047.pdf) oder ein Bergwaldprojekt in Baden-Baden (https://www.bergwaldprojekt.de/projekt/929/Baden-Baden/147).&lt;br /&gt;
https://www.mobile-university.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/treibhausgasbilanz-klimaneutrale-hochschule/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Magdeburg-Stendal=====&lt;br /&gt;
Das 2023 veröffentlichte Klimaschutzkonzept der Hochschule Magdeburg-Stendal beinhaltet die Einführung eines Kompensationssystems (Maßnahme G5), um unvermeidbare Emissionen im Rahmen der Klimaneutralitätsziele auszugleichen. Da der Kauf von Emissionszertifikaten nach der aktuellen Gesetzeslage in Sachsen-Anhalt nicht möglich ist, plant das Klimaschutzmanagement Insetting-Projekte auf dem Campus, die Emissionen unter Berücksichtigung hoher Qualitätsstandards kompensieren sollen. https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/Klimaschutzkonzept_h2_2022.pdf, S. 30, 89, 91)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Osnabrück===== &lt;br /&gt;
2020 beschloss der Senat die Kompensation dienstreisebedingter Emissionen. Dazu wurde ein Klimaschutzfonds eingerichtet. Seitdem können Mitarbeitende freiwillig für Flugreisen und PKW-Fahrten in den Fonds einzahlen. Zur Berechnung der Kompensationsbeträge werden Richtwerte und Berechnungstools bereitgestellt. Die Universität unterstützt diese Einzahlungen durch zentrale Mittel in gleicher Höhe. Die durch den Fonds generierten Mittel fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Universitätscampus.&lt;br /&gt;
[https://www.uni-osnabrueck.de/universitaet/profil/nachhaltigkeit/umweltschutz/klimaschutzfonds/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin=====&lt;br /&gt;
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin verzichtet gänzlich auf Kurzstreckenflüge und kompensiert Mittel- und Langstreckenflüge komplett. [https://www.htw-berlin.de/hochschule/hochschulprofil/umwelt-und-klimaschutz/umweltmanagement/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====CO2-Kompensation DFG-Geförderte=====&lt;br /&gt;
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglicht eine Abrechnung von Kompensationskosten von Dienstreisen der DFG-Geförderten über die ausgezahlten DFG-Fördermittel. [https://www.dfg.de/de/grundlagen-themen/grundlagen-und-prinzipien-der-foerderung/co2-kompensation Mehr zum Nachlesen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
	</entry>
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		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19903</id>
		<title>CO2-Kompensation an deutschen Hochschulen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19903"/>
		<updated>2024-10-06T19:49:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: /* Leuphana Universität Lüneburg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &amp;quot;letzte&amp;quot; Maßnahmenoption auf dem Weg zu einer klimaneutralen Hochschule bleibt oft nur die Kompensation von unvermeidbaren Emissionen. Viele Hochschulen integrieren bereits Kompensationsprojekte als Teil ihres Nachhaltigkeitsengagements. Darüber hinaus besteht in der Theorie die Möglichkeit, Kompensationszertifikate zu erwerben. Das ist jedoch zur Zeit eher unüblich in der Hochschulpraxis und auch mit rechtlichen Hürden verbunden. Diese und weitere, umfangreiche Erkenntnisse zu Kompensationsmöglichkeiten an Hochschulen wurden im Rahmen des HIS-HE:Forum „Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint“ in einer Umfrage mit Expert:inneninterviews von 70 Hochschulen gewonnen, die sich [https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf hier] nachlesen lassen. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2024&amp;quot;&amp;gt;Nußbaum, P., Ruiz, M., Stibbe, J., Wöhning, C., Dietrich, C. (2024). Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint. &#039;&#039;HIS-HE:Forum&#039;&#039;. PDF: https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompensationsmaßnahmen ausgewählter Hochschulen werden im Folgenden vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leuphana Universität Lüneburg=====&lt;br /&gt;
Die Leuphana Universität setzt CO2-Kompensation durch verschiedene Projekte um, die mit ihrer Green-Campus-Politik in Einklang stehen. Seit Oktober 2022 werden unvermeidbare Emissionen aus Flugreisen und Autofahrten über einen internen Klimaschutzfonds kompensiert. Dabei wird der von der Bundesregierung festgelegte CO2-Preis zugrunde gelegt und die Mittel werden zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus genutzt. [https://www.leuphana.de/universitaet/pressemitteilungen/pressemitteilungen-ansicht/2022/10/05/leuphana-setzt-auf-klimaschutzfonds-fuer-mehr-nachhaltigkeit.html Mehr zum Nachlesen]. Die Leuphana Universität Lüneburg bietet ein (berufsbegleitendes) Weiterbildungsstudium an, bei dem sich ein Zertifikat &amp;quot;Dekarbonisierungsmanagement&amp;quot; erwerben lässt. [https://www.leuphana.de/professional-school/zertifikatsstudium-berufsbegleitend/nachhaltigkeit-energie-umwelt/dekarbonisierungsmanagement.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Hamburg=====&lt;br /&gt;
Flugreisen werden mithilfe des CO2-Rechners der Nichtregierungsorganisation atmosfair (www.atmosfair.de) kompensiert. Aus diesen Geldern werden bspw. eine Kompostierungsanlage für organische Marktabfälle in Dar es Salaam (Tansania) sowie Moorrekultivierungen in Mecklenburg-Vorpommern und die Nutzung von Senfsaatabfällen in einem Biomassekraftwerk in Indien unterstützt. [https://verwaltungslandkarte-nachhaltigkeit.uni-hamburg.de/detail.html?6 Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Zittau/Görlitz=====&lt;br /&gt;
Im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes (2023) der Hochschule Zittau/Görlitz werden Kompensationsmaßnahmen aufgeführt. So wird bspw. für jeden neuen Studierenden ein Baum gepflanzt. Zudem wird an der Hochschule derzeit an einem Beton geforscht, der einen Anteil an Pflanzenkohle enthält. Diese innovative Technologie könnte zukünftig eine vielversprechende Methode bieten, um Kohlenstoffdioxid langfristig zu speichern. Bereits jetzt wird diese Technik im Rahmen des Projekts „CO2Create2Skate“, einem neuen Skatepark in Zittau, getestet und praktisch angewendet. Die Hochschule begründet ihren Verzicht auf Kompensationszertifikate mit einer hohen finanziellen Belastung und der Gefahr &amp;quot;in den Verdacht zu geraten, sich von Verpflichtungen und Einsparmöglichkeiten freizukaufen&amp;quot; &amp;lt;ref name=&amp;quot;Hochschule Zittau/Görlitz, 2024&amp;quot;&amp;gt;HSZG (2023). Integriertes Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Hochschule Zittau/Görlitz&#039;&#039;. PDF: https://klimaschutz.hszg.de/fileadmin/NEU/Klimaschutz/Integriertes_Klimaschutzkonzept_HSZG_2023_Web_klein.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt; (HSZG, S. 91).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Umwelt-Campus Birkenfeld=====&lt;br /&gt;
Der Umwelt-Campus Birkenfeld ist bekannt für sein Modell der &amp;quot;Zero Emission University&amp;quot;, das verschiedene Kompensationsprojekte zur Neutralisierung von Emissionen umfasst. So werden bspw. Flugreisen nur bei internationalen Zielen genehmigt und zusätzliche verkehrsbedingte Emissionen werden durch das Pflanzen von Bäumen kompensiert. [https://netzwerk-n.org/good-practice/umwelt-campus-birkenfeld/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====RWTH Aachen=====&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 2023 bietet die Hochschule mit dem Pilotprojekt „Interner Klimafonds“ Mitarbeitenden die Möglichkeit, nach einer Flugreise freiwillig einen pauschalen Betrag in einen Klimaschutzfonds einzuzahlen, der sich nach der Flugdistanz richtet. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden von der Hochschulleitung durch zentrale Mittel ergänzt und fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus. Nach einer dreijährigen Pilotphase wird das Projekt evaluiert, um über eine mögliche Fortführung zu entscheiden. [https://www.rwth-aachen.de/cms/root/die-rwth/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-im-betrieb/~sausa/dienstreisen-und-klimafonds/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Freie Universität Berlin=====&lt;br /&gt;
Langfristig plant die Universität die Umsetzung eines interdisziplinären Forschungs- und Lehrprojektes mit dem Titel CarbonThink und sowie die Etablierung eines Living Labs, in dessen Rahmen  bisher ungenutzte Ressourcen dem Kreislauf als Biokohle wieder zugeführt werden sollen. Im Rahmen von CarbonThink wird untersucht, inwiefern CO2 durch die Produktion von Pflanzenkohle aus Biomasse gespeichert und so die Emissionen der Universität bilanziell ausgeglichen werden können. [https://www.fu-berlin.de/sites/nachhaltigkeit/handlungsfelder/campus/carbonthink/index.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)=====&lt;br /&gt;
Im 2014 veröffentlichten Klimaschutzkonzept verpflichtete sich die HNEE, unvermeidbare Emissionen innerhalb festgelegter Systemgrenzen zu kompensieren und so klimaneutral zu werden [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Konzepte-und-Berichte/Klimaschutzkonzept/Klimaschutzkonzept-E7867.htm Mehr zum Nachlesen]. Die HNEE hat per Präsidiumsbeschluss Kurzstreckenflüge komplett verboten, wenn das Ziel per Bahn in unter 10 Stunden erreicht werden kann. Unvermeidbare Flüge der Verwaltung und Fachbereiche (ohne Drittmittelprojekte) werden seit 2014 vollständig über ein hochschuleigenes Projekt kompensiert. Die HNEE kooperiert mit dem von Alumni gegründeten Verein Ivakale e. V. zur Kompensation der unvermeidbaren Treibhausgasemissionen  durch den Schutz des Kakamega Regenwaldes in Kenia. Durch den Einsatz effizienter Lehmherde in lokalen Haushalten kann im Vergleich zu traditionellen Feuerstellen Brennholz und somit die Abholzung des Regenwaldes reduziert werden. Das Projekt ist nach dem Gold Standard zertifiziert (GSF Registry) und wird in Forschung und Lehre an der Hochschule integriert. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Nachhaltige-Hochschule/Klimaneutralitt/Kompensationsprojekt/Klimaschutzprojekt-zur-Kompensationvon-Treibhausgasemissionen-der-HNEE-E7868.htm Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Greifswald=====&lt;br /&gt;
Mit den 2018 veröffentlichten Leitlinien zur Verwirklichung der Klimaneutralität wurde „Kompensation“ als wichtiger Bestandteil dieses Ziels festgelegt (Universität Greifswald, 2018). Dabei wird der Fokus auf die Nutzung von Ökosystemen im eigenen Zuständigkeitsbereich der Universität gelegt. Kompensationsmaßnahmen sollen im besten Fall im Rahmen der Lehr- und Forschungsaktivitäten wissenschaftlich begleitet werden. [https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/universitaet-greifswald-im-profil/nachhaltigkeit/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leibniz Universität Hannover=====&lt;br /&gt;
Im Herbst 2022 richtete die Universität einen freiwilligen Flugabgabefonds ein, in den Dienstreisende aus ihrem Haushaltsbudget einzahlen können. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden genutzt, um interne Umwelt- und Klimaschutzprojekte zu fördern. Die Beitragshöhe hängt von der Flugdistanz ab. Auch private Spenden sind möglich. (https://www.uni-hannover.de/fileadmin/luh/content/webredaktion/universitaet/publikationen/klimaschutzkonzept/klimaschutzkonzept_2023.pdf, S. 47)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Fernhochschule The Mobile University=====&lt;br /&gt;
Die Mobile University investiert in Kompensationsprojekte wie den Brunnenbau in Ruanda (https://www.fokus-zukunft.com/wp-content/uploads/2022/09/2234_wasseraufbereitung_ruanda_gs_poa_5047.pdf) oder ein Bergwaldprojekt in Baden-Baden (https://www.bergwaldprojekt.de/projekt/929/Baden-Baden/147).&lt;br /&gt;
https://www.mobile-university.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/treibhausgasbilanz-klimaneutrale-hochschule/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Magdeburg-Stendal=====&lt;br /&gt;
Das 2023 veröffentlichte Klimaschutzkonzept der Hochschule Magdeburg-Stendal beinhaltet die Einführung eines Kompensationssystems (Maßnahme G5), um unvermeidbare Emissionen im Rahmen der Klimaneutralitätsziele auszugleichen. Da der Kauf von Emissionszertifikaten nach der aktuellen Gesetzeslage in Sachsen-Anhalt nicht möglich ist, plant das Klimaschutzmanagement Insetting-Projekte auf dem Campus, die Emissionen unter Berücksichtigung hoher Qualitätsstandards kompensieren sollen. https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/Klimaschutzkonzept_h2_2022.pdf, S. 30, 89, 91)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Osnabrück===== &lt;br /&gt;
2020 beschloss der Senat die Kompensation dienstreisebedingter Emissionen. Dazu wurde ein Klimaschutzfonds eingerichtet. Seitdem können Mitarbeitende freiwillig für Flugreisen und PKW-Fahrten in den Fonds einzahlen. Zur Berechnung der Kompensationsbeträge werden Richtwerte und Berechnungstools bereitgestellt. Die Universität unterstützt diese Einzahlungen durch zentrale Mittel in gleicher Höhe. Die durch den Fonds generierten Mittel fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Universitätscampus.&lt;br /&gt;
[https://www.uni-osnabrueck.de/universitaet/profil/nachhaltigkeit/umweltschutz/klimaschutzfonds/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin=====&lt;br /&gt;
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin verzichtet gänzlich auf Kurzstreckenflüge und kompensiert Mittel- und Langstreckenflüge komplett. [https://www.htw-berlin.de/hochschule/hochschulprofil/umwelt-und-klimaschutz/umweltmanagement/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====CO2-Kompensation DFG-Geförderte=====&lt;br /&gt;
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglicht eine Abrechnung von Kompensationskosten von Dienstreisen der DFG-Geförderten über die ausgezahlten DFG-Fördermittel. [https://www.dfg.de/de/grundlagen-themen/grundlagen-und-prinzipien-der-foerderung/co2-kompensation Mehr zum Nachlesen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
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		<title>CO2-Kompensation an deutschen Hochschulen</title>
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		<updated>2024-10-06T19:48:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: /* Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &amp;quot;letzte&amp;quot; Maßnahmenoption auf dem Weg zu einer klimaneutralen Hochschule bleibt oft nur die Kompensation von unvermeidbaren Emissionen. Viele Hochschulen integrieren bereits Kompensationsprojekte als Teil ihres Nachhaltigkeitsengagements. Darüber hinaus besteht in der Theorie die Möglichkeit, Kompensationszertifikate zu erwerben. Das ist jedoch zur Zeit eher unüblich in der Hochschulpraxis und auch mit rechtlichen Hürden verbunden. Diese und weitere, umfangreiche Erkenntnisse zu Kompensationsmöglichkeiten an Hochschulen wurden im Rahmen des HIS-HE:Forum „Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint“ in einer Umfrage mit Expert:inneninterviews von 70 Hochschulen gewonnen, die sich [https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf hier] nachlesen lassen. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2024&amp;quot;&amp;gt;Nußbaum, P., Ruiz, M., Stibbe, J., Wöhning, C., Dietrich, C. (2024). Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint. &#039;&#039;HIS-HE:Forum&#039;&#039;. PDF: https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompensationsmaßnahmen ausgewählter Hochschulen werden im Folgenden vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leuphana Universität Lüneburg=====&lt;br /&gt;
Seit Oktober 2022 werden unvermeidbare Emissionen aus Flugreisen und Autofahrten über einen internen Klimaschutzfonds kompensiert. Dabei wird der von der Bundesregierung festgelegte CO2-Preis zugrunde gelegt und die Mittel werden zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus genutzt. [https://www.leuphana.de/universitaet/pressemitteilungen/pressemitteilungen-ansicht/2022/10/05/leuphana-setzt-auf-klimaschutzfonds-fuer-mehr-nachhaltigkeit.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leuphana Universität setzt CO2-Kompensation durch verschiedene Projekte um, die mit ihrer Green-Campus-Politik in Einklang stehen. Die Leuphana Universität Lüneburg bietet ein (berufsbegleitendes) Weiterbildungsstudium an, bei dem sich ein Zertifikat &amp;quot;Dekarbonisierungsmanagement&amp;quot; erwerben lässt. [https://www.leuphana.de/professional-school/zertifikatsstudium-berufsbegleitend/nachhaltigkeit-energie-umwelt/dekarbonisierungsmanagement.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Hamburg=====&lt;br /&gt;
Flugreisen werden mithilfe des CO2-Rechners der Nichtregierungsorganisation atmosfair (www.atmosfair.de) kompensiert. Aus diesen Geldern werden bspw. eine Kompostierungsanlage für organische Marktabfälle in Dar es Salaam (Tansania) sowie Moorrekultivierungen in Mecklenburg-Vorpommern und die Nutzung von Senfsaatabfällen in einem Biomassekraftwerk in Indien unterstützt. [https://verwaltungslandkarte-nachhaltigkeit.uni-hamburg.de/detail.html?6 Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Zittau/Görlitz=====&lt;br /&gt;
Im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes (2023) der Hochschule Zittau/Görlitz werden Kompensationsmaßnahmen aufgeführt. So wird bspw. für jeden neuen Studierenden ein Baum gepflanzt. Zudem wird an der Hochschule derzeit an einem Beton geforscht, der einen Anteil an Pflanzenkohle enthält. Diese innovative Technologie könnte zukünftig eine vielversprechende Methode bieten, um Kohlenstoffdioxid langfristig zu speichern. Bereits jetzt wird diese Technik im Rahmen des Projekts „CO2Create2Skate“, einem neuen Skatepark in Zittau, getestet und praktisch angewendet. Die Hochschule begründet ihren Verzicht auf Kompensationszertifikate mit einer hohen finanziellen Belastung und der Gefahr &amp;quot;in den Verdacht zu geraten, sich von Verpflichtungen und Einsparmöglichkeiten freizukaufen&amp;quot; &amp;lt;ref name=&amp;quot;Hochschule Zittau/Görlitz, 2024&amp;quot;&amp;gt;HSZG (2023). Integriertes Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Hochschule Zittau/Görlitz&#039;&#039;. PDF: https://klimaschutz.hszg.de/fileadmin/NEU/Klimaschutz/Integriertes_Klimaschutzkonzept_HSZG_2023_Web_klein.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt; (HSZG, S. 91).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Umwelt-Campus Birkenfeld=====&lt;br /&gt;
Der Umwelt-Campus Birkenfeld ist bekannt für sein Modell der &amp;quot;Zero Emission University&amp;quot;, das verschiedene Kompensationsprojekte zur Neutralisierung von Emissionen umfasst. So werden bspw. Flugreisen nur bei internationalen Zielen genehmigt und zusätzliche verkehrsbedingte Emissionen werden durch das Pflanzen von Bäumen kompensiert. [https://netzwerk-n.org/good-practice/umwelt-campus-birkenfeld/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====RWTH Aachen=====&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 2023 bietet die Hochschule mit dem Pilotprojekt „Interner Klimafonds“ Mitarbeitenden die Möglichkeit, nach einer Flugreise freiwillig einen pauschalen Betrag in einen Klimaschutzfonds einzuzahlen, der sich nach der Flugdistanz richtet. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden von der Hochschulleitung durch zentrale Mittel ergänzt und fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus. Nach einer dreijährigen Pilotphase wird das Projekt evaluiert, um über eine mögliche Fortführung zu entscheiden. [https://www.rwth-aachen.de/cms/root/die-rwth/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-im-betrieb/~sausa/dienstreisen-und-klimafonds/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Freie Universität Berlin=====&lt;br /&gt;
Langfristig plant die Universität die Umsetzung eines interdisziplinären Forschungs- und Lehrprojektes mit dem Titel CarbonThink und sowie die Etablierung eines Living Labs, in dessen Rahmen  bisher ungenutzte Ressourcen dem Kreislauf als Biokohle wieder zugeführt werden sollen. Im Rahmen von CarbonThink wird untersucht, inwiefern CO2 durch die Produktion von Pflanzenkohle aus Biomasse gespeichert und so die Emissionen der Universität bilanziell ausgeglichen werden können. [https://www.fu-berlin.de/sites/nachhaltigkeit/handlungsfelder/campus/carbonthink/index.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)=====&lt;br /&gt;
Im 2014 veröffentlichten Klimaschutzkonzept verpflichtete sich die HNEE, unvermeidbare Emissionen innerhalb festgelegter Systemgrenzen zu kompensieren und so klimaneutral zu werden [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Konzepte-und-Berichte/Klimaschutzkonzept/Klimaschutzkonzept-E7867.htm Mehr zum Nachlesen]. Die HNEE hat per Präsidiumsbeschluss Kurzstreckenflüge komplett verboten, wenn das Ziel per Bahn in unter 10 Stunden erreicht werden kann. Unvermeidbare Flüge der Verwaltung und Fachbereiche (ohne Drittmittelprojekte) werden seit 2014 vollständig über ein hochschuleigenes Projekt kompensiert. Die HNEE kooperiert mit dem von Alumni gegründeten Verein Ivakale e. V. zur Kompensation der unvermeidbaren Treibhausgasemissionen  durch den Schutz des Kakamega Regenwaldes in Kenia. Durch den Einsatz effizienter Lehmherde in lokalen Haushalten kann im Vergleich zu traditionellen Feuerstellen Brennholz und somit die Abholzung des Regenwaldes reduziert werden. Das Projekt ist nach dem Gold Standard zertifiziert (GSF Registry) und wird in Forschung und Lehre an der Hochschule integriert. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Nachhaltige-Hochschule/Klimaneutralitt/Kompensationsprojekt/Klimaschutzprojekt-zur-Kompensationvon-Treibhausgasemissionen-der-HNEE-E7868.htm Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Greifswald=====&lt;br /&gt;
Mit den 2018 veröffentlichten Leitlinien zur Verwirklichung der Klimaneutralität wurde „Kompensation“ als wichtiger Bestandteil dieses Ziels festgelegt (Universität Greifswald, 2018). Dabei wird der Fokus auf die Nutzung von Ökosystemen im eigenen Zuständigkeitsbereich der Universität gelegt. Kompensationsmaßnahmen sollen im besten Fall im Rahmen der Lehr- und Forschungsaktivitäten wissenschaftlich begleitet werden. [https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/universitaet-greifswald-im-profil/nachhaltigkeit/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leibniz Universität Hannover=====&lt;br /&gt;
Im Herbst 2022 richtete die Universität einen freiwilligen Flugabgabefonds ein, in den Dienstreisende aus ihrem Haushaltsbudget einzahlen können. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden genutzt, um interne Umwelt- und Klimaschutzprojekte zu fördern. Die Beitragshöhe hängt von der Flugdistanz ab. Auch private Spenden sind möglich. (https://www.uni-hannover.de/fileadmin/luh/content/webredaktion/universitaet/publikationen/klimaschutzkonzept/klimaschutzkonzept_2023.pdf, S. 47)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Fernhochschule The Mobile University=====&lt;br /&gt;
Die Mobile University investiert in Kompensationsprojekte wie den Brunnenbau in Ruanda (https://www.fokus-zukunft.com/wp-content/uploads/2022/09/2234_wasseraufbereitung_ruanda_gs_poa_5047.pdf) oder ein Bergwaldprojekt in Baden-Baden (https://www.bergwaldprojekt.de/projekt/929/Baden-Baden/147).&lt;br /&gt;
https://www.mobile-university.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/treibhausgasbilanz-klimaneutrale-hochschule/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Magdeburg-Stendal=====&lt;br /&gt;
Das 2023 veröffentlichte Klimaschutzkonzept der Hochschule Magdeburg-Stendal beinhaltet die Einführung eines Kompensationssystems (Maßnahme G5), um unvermeidbare Emissionen im Rahmen der Klimaneutralitätsziele auszugleichen. Da der Kauf von Emissionszertifikaten nach der aktuellen Gesetzeslage in Sachsen-Anhalt nicht möglich ist, plant das Klimaschutzmanagement Insetting-Projekte auf dem Campus, die Emissionen unter Berücksichtigung hoher Qualitätsstandards kompensieren sollen. https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/Klimaschutzkonzept_h2_2022.pdf, S. 30, 89, 91)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Osnabrück===== &lt;br /&gt;
2020 beschloss der Senat die Kompensation dienstreisebedingter Emissionen. Dazu wurde ein Klimaschutzfonds eingerichtet. Seitdem können Mitarbeitende freiwillig für Flugreisen und PKW-Fahrten in den Fonds einzahlen. Zur Berechnung der Kompensationsbeträge werden Richtwerte und Berechnungstools bereitgestellt. Die Universität unterstützt diese Einzahlungen durch zentrale Mittel in gleicher Höhe. Die durch den Fonds generierten Mittel fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Universitätscampus.&lt;br /&gt;
[https://www.uni-osnabrueck.de/universitaet/profil/nachhaltigkeit/umweltschutz/klimaschutzfonds/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin=====&lt;br /&gt;
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin verzichtet gänzlich auf Kurzstreckenflüge und kompensiert Mittel- und Langstreckenflüge komplett. [https://www.htw-berlin.de/hochschule/hochschulprofil/umwelt-und-klimaschutz/umweltmanagement/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====CO2-Kompensation DFG-Geförderte=====&lt;br /&gt;
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglicht eine Abrechnung von Kompensationskosten von Dienstreisen der DFG-Geförderten über die ausgezahlten DFG-Fördermittel. [https://www.dfg.de/de/grundlagen-themen/grundlagen-und-prinzipien-der-foerderung/co2-kompensation Mehr zum Nachlesen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
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		<title>CO2-Kompensation an deutschen Hochschulen</title>
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		<updated>2024-10-06T19:48:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: /* Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &amp;quot;letzte&amp;quot; Maßnahmenoption auf dem Weg zu einer klimaneutralen Hochschule bleibt oft nur die Kompensation von unvermeidbaren Emissionen. Viele Hochschulen integrieren bereits Kompensationsprojekte als Teil ihres Nachhaltigkeitsengagements. Darüber hinaus besteht in der Theorie die Möglichkeit, Kompensationszertifikate zu erwerben. Das ist jedoch zur Zeit eher unüblich in der Hochschulpraxis und auch mit rechtlichen Hürden verbunden. Diese und weitere, umfangreiche Erkenntnisse zu Kompensationsmöglichkeiten an Hochschulen wurden im Rahmen des HIS-HE:Forum „Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint“ in einer Umfrage mit Expert:inneninterviews von 70 Hochschulen gewonnen, die sich [https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf hier] nachlesen lassen. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2024&amp;quot;&amp;gt;Nußbaum, P., Ruiz, M., Stibbe, J., Wöhning, C., Dietrich, C. (2024). Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint. &#039;&#039;HIS-HE:Forum&#039;&#039;. PDF: https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompensationsmaßnahmen ausgewählter Hochschulen werden im Folgenden vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leuphana Universität Lüneburg=====&lt;br /&gt;
Seit Oktober 2022 werden unvermeidbare Emissionen aus Flugreisen und Autofahrten über einen internen Klimaschutzfonds kompensiert. Dabei wird der von der Bundesregierung festgelegte CO2-Preis zugrunde gelegt und die Mittel werden zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus genutzt. [https://www.leuphana.de/universitaet/pressemitteilungen/pressemitteilungen-ansicht/2022/10/05/leuphana-setzt-auf-klimaschutzfonds-fuer-mehr-nachhaltigkeit.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leuphana Universität setzt CO2-Kompensation durch verschiedene Projekte um, die mit ihrer Green-Campus-Politik in Einklang stehen. Die Leuphana Universität Lüneburg bietet ein (berufsbegleitendes) Weiterbildungsstudium an, bei dem sich ein Zertifikat &amp;quot;Dekarbonisierungsmanagement&amp;quot; erwerben lässt. [https://www.leuphana.de/professional-school/zertifikatsstudium-berufsbegleitend/nachhaltigkeit-energie-umwelt/dekarbonisierungsmanagement.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Hamburg=====&lt;br /&gt;
Flugreisen werden mithilfe des CO2-Rechners der Nichtregierungsorganisation atmosfair (www.atmosfair.de) kompensiert. Aus diesen Geldern werden bspw. eine Kompostierungsanlage für organische Marktabfälle in Dar es Salaam (Tansania) sowie Moorrekultivierungen in Mecklenburg-Vorpommern und die Nutzung von Senfsaatabfällen in einem Biomassekraftwerk in Indien unterstützt. [https://verwaltungslandkarte-nachhaltigkeit.uni-hamburg.de/detail.html?6 Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Zittau/Görlitz=====&lt;br /&gt;
Im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes (2023) der Hochschule Zittau/Görlitz werden Kompensationsmaßnahmen aufgeführt. So wird bspw. für jeden neuen Studierenden ein Baum gepflanzt. Zudem wird an der Hochschule derzeit an einem Beton geforscht, der einen Anteil an Pflanzenkohle enthält. Diese innovative Technologie könnte zukünftig eine vielversprechende Methode bieten, um Kohlenstoffdioxid langfristig zu speichern. Bereits jetzt wird diese Technik im Rahmen des Projekts „CO2Create2Skate“, einem neuen Skatepark in Zittau, getestet und praktisch angewendet. Die Hochschule begründet ihren Verzicht auf Kompensationszertifikate mit einer hohen finanziellen Belastung und der Gefahr &amp;quot;in den Verdacht zu geraten, sich von Verpflichtungen und Einsparmöglichkeiten freizukaufen&amp;quot; &amp;lt;ref name=&amp;quot;Hochschule Zittau/Görlitz, 2024&amp;quot;&amp;gt;HSZG (2023). Integriertes Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Hochschule Zittau/Görlitz&#039;&#039;. PDF: https://klimaschutz.hszg.de/fileadmin/NEU/Klimaschutz/Integriertes_Klimaschutzkonzept_HSZG_2023_Web_klein.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt; (HSZG, S. 91).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Umwelt-Campus Birkenfeld=====&lt;br /&gt;
Der Umwelt-Campus Birkenfeld ist bekannt für sein Modell der &amp;quot;Zero Emission University&amp;quot;, das verschiedene Kompensationsprojekte zur Neutralisierung von Emissionen umfasst. So werden bspw. Flugreisen nur bei internationalen Zielen genehmigt und zusätzliche verkehrsbedingte Emissionen werden durch das Pflanzen von Bäumen kompensiert. [https://netzwerk-n.org/good-practice/umwelt-campus-birkenfeld/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====RWTH Aachen=====&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 2023 bietet die Hochschule mit dem Pilotprojekt „Interner Klimafonds“ Mitarbeitenden die Möglichkeit, nach einer Flugreise freiwillig einen pauschalen Betrag in einen Klimaschutzfonds einzuzahlen, der sich nach der Flugdistanz richtet. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden von der Hochschulleitung durch zentrale Mittel ergänzt und fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus. Nach einer dreijährigen Pilotphase wird das Projekt evaluiert, um über eine mögliche Fortführung zu entscheiden. [https://www.rwth-aachen.de/cms/root/die-rwth/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-im-betrieb/~sausa/dienstreisen-und-klimafonds/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Freie Universität Berlin=====&lt;br /&gt;
Langfristig plant die Universität die Umsetzung eines interdisziplinären Forschungs- und Lehrprojektes mit dem Titel CarbonThink und sowie die Etablierung eines Living Labs, in dessen Rahmen  bisher ungenutzte Ressourcen dem Kreislauf als Biokohle wieder zugeführt werden sollen. Im Rahmen von CarbonThink wird untersucht, inwiefern CO2 durch die Produktion von Pflanzenkohle aus Biomasse gespeichert und so die Emissionen der Universität bilanziell ausgeglichen werden können. [https://www.fu-berlin.de/sites/nachhaltigkeit/handlungsfelder/campus/carbonthink/index.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)=====&lt;br /&gt;
Im 2014 veröffentlichten Klimaschutzkonzept verpflichtete sich die HNEE, unvermeidbare Emissionen innerhalb festgelegter Systemgrenzen zu kompensieren und so klimaneutral zu werden [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Konzepte-und-Berichte/Klimaschutzkonzept/Klimaschutzkonzept-E7867.htm Mehr zum Nachlesen]. Die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde hat per Präsidiumsbeschluss Kurzstreckenflüge komplett verboten, wenn das Ziel per Bahn in unter 10 Stunden erreicht werden kann. Unvermeidbare Flüge der Verwaltung und Fachbereiche (ohne Drittmittelprojekte) werden seit 2014 vollständig über ein hochschuleigenes Projekt kompensiert. Die HNEE kooperiert mit dem von Alumni gegründeten Verein Ivakale e. V. zur Kompensation der unvermeidbaren Treibhausgasemissionen  durch den Schutz des Kakamega Regenwaldes in Kenia. Durch den Einsatz effizienter Lehmherde in lokalen Haushalten kann im Vergleich zu traditionellen Feuerstellen Brennholz und somit die Abholzung des Regenwaldes reduziert werden. Das Projekt ist nach dem Gold Standard zertifiziert (GSF Registry) und wird in Forschung und Lehre an der Hochschule integriert. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Nachhaltige-Hochschule/Klimaneutralitt/Kompensationsprojekt/Klimaschutzprojekt-zur-Kompensationvon-Treibhausgasemissionen-der-HNEE-E7868.htm Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Greifswald=====&lt;br /&gt;
Mit den 2018 veröffentlichten Leitlinien zur Verwirklichung der Klimaneutralität wurde „Kompensation“ als wichtiger Bestandteil dieses Ziels festgelegt (Universität Greifswald, 2018). Dabei wird der Fokus auf die Nutzung von Ökosystemen im eigenen Zuständigkeitsbereich der Universität gelegt. Kompensationsmaßnahmen sollen im besten Fall im Rahmen der Lehr- und Forschungsaktivitäten wissenschaftlich begleitet werden. [https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/universitaet-greifswald-im-profil/nachhaltigkeit/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leibniz Universität Hannover=====&lt;br /&gt;
Im Herbst 2022 richtete die Universität einen freiwilligen Flugabgabefonds ein, in den Dienstreisende aus ihrem Haushaltsbudget einzahlen können. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden genutzt, um interne Umwelt- und Klimaschutzprojekte zu fördern. Die Beitragshöhe hängt von der Flugdistanz ab. Auch private Spenden sind möglich. (https://www.uni-hannover.de/fileadmin/luh/content/webredaktion/universitaet/publikationen/klimaschutzkonzept/klimaschutzkonzept_2023.pdf, S. 47)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Fernhochschule The Mobile University=====&lt;br /&gt;
Die Mobile University investiert in Kompensationsprojekte wie den Brunnenbau in Ruanda (https://www.fokus-zukunft.com/wp-content/uploads/2022/09/2234_wasseraufbereitung_ruanda_gs_poa_5047.pdf) oder ein Bergwaldprojekt in Baden-Baden (https://www.bergwaldprojekt.de/projekt/929/Baden-Baden/147).&lt;br /&gt;
https://www.mobile-university.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/treibhausgasbilanz-klimaneutrale-hochschule/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Magdeburg-Stendal=====&lt;br /&gt;
Das 2023 veröffentlichte Klimaschutzkonzept der Hochschule Magdeburg-Stendal beinhaltet die Einführung eines Kompensationssystems (Maßnahme G5), um unvermeidbare Emissionen im Rahmen der Klimaneutralitätsziele auszugleichen. Da der Kauf von Emissionszertifikaten nach der aktuellen Gesetzeslage in Sachsen-Anhalt nicht möglich ist, plant das Klimaschutzmanagement Insetting-Projekte auf dem Campus, die Emissionen unter Berücksichtigung hoher Qualitätsstandards kompensieren sollen. https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/Klimaschutzkonzept_h2_2022.pdf, S. 30, 89, 91)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Osnabrück===== &lt;br /&gt;
2020 beschloss der Senat die Kompensation dienstreisebedingter Emissionen. Dazu wurde ein Klimaschutzfonds eingerichtet. Seitdem können Mitarbeitende freiwillig für Flugreisen und PKW-Fahrten in den Fonds einzahlen. Zur Berechnung der Kompensationsbeträge werden Richtwerte und Berechnungstools bereitgestellt. Die Universität unterstützt diese Einzahlungen durch zentrale Mittel in gleicher Höhe. Die durch den Fonds generierten Mittel fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Universitätscampus.&lt;br /&gt;
[https://www.uni-osnabrueck.de/universitaet/profil/nachhaltigkeit/umweltschutz/klimaschutzfonds/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin=====&lt;br /&gt;
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin verzichtet gänzlich auf Kurzstreckenflüge und kompensiert Mittel- und Langstreckenflüge komplett. [https://www.htw-berlin.de/hochschule/hochschulprofil/umwelt-und-klimaschutz/umweltmanagement/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====CO2-Kompensation DFG-Geförderte=====&lt;br /&gt;
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglicht eine Abrechnung von Kompensationskosten von Dienstreisen der DFG-Geförderten über die ausgezahlten DFG-Fördermittel. [https://www.dfg.de/de/grundlagen-themen/grundlagen-und-prinzipien-der-foerderung/co2-kompensation Mehr zum Nachlesen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19900</id>
		<title>CO2-Kompensation an deutschen Hochschulen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19900"/>
		<updated>2024-10-06T19:47:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: /* Hochschule Zittau/Görlitz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &amp;quot;letzte&amp;quot; Maßnahmenoption auf dem Weg zu einer klimaneutralen Hochschule bleibt oft nur die Kompensation von unvermeidbaren Emissionen. Viele Hochschulen integrieren bereits Kompensationsprojekte als Teil ihres Nachhaltigkeitsengagements. Darüber hinaus besteht in der Theorie die Möglichkeit, Kompensationszertifikate zu erwerben. Das ist jedoch zur Zeit eher unüblich in der Hochschulpraxis und auch mit rechtlichen Hürden verbunden. Diese und weitere, umfangreiche Erkenntnisse zu Kompensationsmöglichkeiten an Hochschulen wurden im Rahmen des HIS-HE:Forum „Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint“ in einer Umfrage mit Expert:inneninterviews von 70 Hochschulen gewonnen, die sich [https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf hier] nachlesen lassen. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2024&amp;quot;&amp;gt;Nußbaum, P., Ruiz, M., Stibbe, J., Wöhning, C., Dietrich, C. (2024). Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint. &#039;&#039;HIS-HE:Forum&#039;&#039;. PDF: https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompensationsmaßnahmen ausgewählter Hochschulen werden im Folgenden vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leuphana Universität Lüneburg=====&lt;br /&gt;
Seit Oktober 2022 werden unvermeidbare Emissionen aus Flugreisen und Autofahrten über einen internen Klimaschutzfonds kompensiert. Dabei wird der von der Bundesregierung festgelegte CO2-Preis zugrunde gelegt und die Mittel werden zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus genutzt. [https://www.leuphana.de/universitaet/pressemitteilungen/pressemitteilungen-ansicht/2022/10/05/leuphana-setzt-auf-klimaschutzfonds-fuer-mehr-nachhaltigkeit.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leuphana Universität setzt CO2-Kompensation durch verschiedene Projekte um, die mit ihrer Green-Campus-Politik in Einklang stehen. Die Leuphana Universität Lüneburg bietet ein (berufsbegleitendes) Weiterbildungsstudium an, bei dem sich ein Zertifikat &amp;quot;Dekarbonisierungsmanagement&amp;quot; erwerben lässt. [https://www.leuphana.de/professional-school/zertifikatsstudium-berufsbegleitend/nachhaltigkeit-energie-umwelt/dekarbonisierungsmanagement.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Hamburg=====&lt;br /&gt;
Flugreisen werden mithilfe des CO2-Rechners der Nichtregierungsorganisation atmosfair (www.atmosfair.de) kompensiert. Aus diesen Geldern werden bspw. eine Kompostierungsanlage für organische Marktabfälle in Dar es Salaam (Tansania) sowie Moorrekultivierungen in Mecklenburg-Vorpommern und die Nutzung von Senfsaatabfällen in einem Biomassekraftwerk in Indien unterstützt. [https://verwaltungslandkarte-nachhaltigkeit.uni-hamburg.de/detail.html?6 Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Zittau/Görlitz=====&lt;br /&gt;
Im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes (2023) der Hochschule Zittau/Görlitz werden Kompensationsmaßnahmen aufgeführt. So wird bspw. für jeden neuen Studierenden ein Baum gepflanzt. Zudem wird an der Hochschule derzeit an einem Beton geforscht, der einen Anteil an Pflanzenkohle enthält. Diese innovative Technologie könnte zukünftig eine vielversprechende Methode bieten, um Kohlenstoffdioxid langfristig zu speichern. Bereits jetzt wird diese Technik im Rahmen des Projekts „CO2Create2Skate“, einem neuen Skatepark in Zittau, getestet und praktisch angewendet. Die Hochschule begründet ihren Verzicht auf Kompensationszertifikate mit einer hohen finanziellen Belastung und der Gefahr &amp;quot;in den Verdacht zu geraten, sich von Verpflichtungen und Einsparmöglichkeiten freizukaufen&amp;quot; &amp;lt;ref name=&amp;quot;Hochschule Zittau/Görlitz, 2024&amp;quot;&amp;gt;HSZG (2023). Integriertes Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Hochschule Zittau/Görlitz&#039;&#039;. PDF: https://klimaschutz.hszg.de/fileadmin/NEU/Klimaschutz/Integriertes_Klimaschutzkonzept_HSZG_2023_Web_klein.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt; (HSZG, S. 91).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Umwelt-Campus Birkenfeld=====&lt;br /&gt;
Der Umwelt-Campus Birkenfeld ist bekannt für sein Modell der &amp;quot;Zero Emission University&amp;quot;, das verschiedene Kompensationsprojekte zur Neutralisierung von Emissionen umfasst. So werden bspw. Flugreisen nur bei internationalen Zielen genehmigt und zusätzliche verkehrsbedingte Emissionen werden durch das Pflanzen von Bäumen kompensiert. [https://netzwerk-n.org/good-practice/umwelt-campus-birkenfeld/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====RWTH Aachen=====&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 2023 bietet die Hochschule mit dem Pilotprojekt „Interner Klimafonds“ Mitarbeitenden die Möglichkeit, nach einer Flugreise freiwillig einen pauschalen Betrag in einen Klimaschutzfonds einzuzahlen, der sich nach der Flugdistanz richtet. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden von der Hochschulleitung durch zentrale Mittel ergänzt und fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus. Nach einer dreijährigen Pilotphase wird das Projekt evaluiert, um über eine mögliche Fortführung zu entscheiden. [https://www.rwth-aachen.de/cms/root/die-rwth/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-im-betrieb/~sausa/dienstreisen-und-klimafonds/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Freie Universität Berlin=====&lt;br /&gt;
Langfristig plant die Universität die Umsetzung eines interdisziplinären Forschungs- und Lehrprojektes mit dem Titel CarbonThink und sowie die Etablierung eines Living Labs, in dessen Rahmen  bisher ungenutzte Ressourcen dem Kreislauf als Biokohle wieder zugeführt werden sollen. Im Rahmen von CarbonThink wird untersucht, inwiefern CO2 durch die Produktion von Pflanzenkohle aus Biomasse gespeichert und so die Emissionen der Universität bilanziell ausgeglichen werden können. [https://www.fu-berlin.de/sites/nachhaltigkeit/handlungsfelder/campus/carbonthink/index.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)=====&lt;br /&gt;
Im 2014 veröffentlichten Klimaschutzkonzept verpflichtete sich die HNEE, unvermeidbare Emissionen innerhalb festgelegter Systemgrenzen zu kompensieren und so klimaneutral zu werden [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Konzepte-und-Berichte/Klimaschutzkonzept/Klimaschutzkonzept-E7867.htm Mehr zum Nachlesen]. Die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) hat per Präsidiumsbeschluss Kurzstreckenflüge komplett verboten, wenn das Ziel per Bahn in unter 10 Stunden erreicht werden kann. Unvermeidbare Flüge der Verwaltung und Fachbereiche (ohne Drittmittelprojekte) werden seit 2014 vollständig über ein hochschuleigenes Projekt kompensiert. Die HNEE kooperiert mit dem von Alumni gegründeten Verein Ivakale e. V. zur Kompensation der unvermeidbaren Treibhausgasemissionen  durch den Schutz des Kakamega Regenwaldes in Kenia. Durch den Einsatz effizienter Lehmherde in lokalen Haushalten kann im Vergleich zu traditionellen Feuerstellen Brennholz und somit die Abholzung des Regenwaldes reduziert werden. Das Projekt ist nach dem Gold Standard zertifiziert (GSF Registry) und wird in Forschung und Lehre an der Hochschule integriert. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Nachhaltige-Hochschule/Klimaneutralitt/Kompensationsprojekt/Klimaschutzprojekt-zur-Kompensationvon-Treibhausgasemissionen-der-HNEE-E7868.htm Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Greifswald=====&lt;br /&gt;
Mit den 2018 veröffentlichten Leitlinien zur Verwirklichung der Klimaneutralität wurde „Kompensation“ als wichtiger Bestandteil dieses Ziels festgelegt (Universität Greifswald, 2018). Dabei wird der Fokus auf die Nutzung von Ökosystemen im eigenen Zuständigkeitsbereich der Universität gelegt. Kompensationsmaßnahmen sollen im besten Fall im Rahmen der Lehr- und Forschungsaktivitäten wissenschaftlich begleitet werden. [https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/universitaet-greifswald-im-profil/nachhaltigkeit/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leibniz Universität Hannover=====&lt;br /&gt;
Im Herbst 2022 richtete die Universität einen freiwilligen Flugabgabefonds ein, in den Dienstreisende aus ihrem Haushaltsbudget einzahlen können. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden genutzt, um interne Umwelt- und Klimaschutzprojekte zu fördern. Die Beitragshöhe hängt von der Flugdistanz ab. Auch private Spenden sind möglich. (https://www.uni-hannover.de/fileadmin/luh/content/webredaktion/universitaet/publikationen/klimaschutzkonzept/klimaschutzkonzept_2023.pdf, S. 47)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Fernhochschule The Mobile University=====&lt;br /&gt;
Die Mobile University investiert in Kompensationsprojekte wie den Brunnenbau in Ruanda (https://www.fokus-zukunft.com/wp-content/uploads/2022/09/2234_wasseraufbereitung_ruanda_gs_poa_5047.pdf) oder ein Bergwaldprojekt in Baden-Baden (https://www.bergwaldprojekt.de/projekt/929/Baden-Baden/147).&lt;br /&gt;
https://www.mobile-university.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/treibhausgasbilanz-klimaneutrale-hochschule/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Magdeburg-Stendal=====&lt;br /&gt;
Das 2023 veröffentlichte Klimaschutzkonzept der Hochschule Magdeburg-Stendal beinhaltet die Einführung eines Kompensationssystems (Maßnahme G5), um unvermeidbare Emissionen im Rahmen der Klimaneutralitätsziele auszugleichen. Da der Kauf von Emissionszertifikaten nach der aktuellen Gesetzeslage in Sachsen-Anhalt nicht möglich ist, plant das Klimaschutzmanagement Insetting-Projekte auf dem Campus, die Emissionen unter Berücksichtigung hoher Qualitätsstandards kompensieren sollen. https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/Klimaschutzkonzept_h2_2022.pdf, S. 30, 89, 91)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Osnabrück===== &lt;br /&gt;
2020 beschloss der Senat die Kompensation dienstreisebedingter Emissionen. Dazu wurde ein Klimaschutzfonds eingerichtet. Seitdem können Mitarbeitende freiwillig für Flugreisen und PKW-Fahrten in den Fonds einzahlen. Zur Berechnung der Kompensationsbeträge werden Richtwerte und Berechnungstools bereitgestellt. Die Universität unterstützt diese Einzahlungen durch zentrale Mittel in gleicher Höhe. Die durch den Fonds generierten Mittel fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Universitätscampus.&lt;br /&gt;
[https://www.uni-osnabrueck.de/universitaet/profil/nachhaltigkeit/umweltschutz/klimaschutzfonds/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin=====&lt;br /&gt;
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin verzichtet gänzlich auf Kurzstreckenflüge und kompensiert Mittel- und Langstreckenflüge komplett. [https://www.htw-berlin.de/hochschule/hochschulprofil/umwelt-und-klimaschutz/umweltmanagement/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====CO2-Kompensation DFG-Geförderte=====&lt;br /&gt;
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglicht eine Abrechnung von Kompensationskosten von Dienstreisen der DFG-Geförderten über die ausgezahlten DFG-Fördermittel. [https://www.dfg.de/de/grundlagen-themen/grundlagen-und-prinzipien-der-foerderung/co2-kompensation Mehr zum Nachlesen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19899</id>
		<title>CO2-Kompensation an deutschen Hochschulen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19899"/>
		<updated>2024-10-06T19:46:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &amp;quot;letzte&amp;quot; Maßnahmenoption auf dem Weg zu einer klimaneutralen Hochschule bleibt oft nur die Kompensation von unvermeidbaren Emissionen. Viele Hochschulen integrieren bereits Kompensationsprojekte als Teil ihres Nachhaltigkeitsengagements. Darüber hinaus besteht in der Theorie die Möglichkeit, Kompensationszertifikate zu erwerben. Das ist jedoch zur Zeit eher unüblich in der Hochschulpraxis und auch mit rechtlichen Hürden verbunden. Diese und weitere, umfangreiche Erkenntnisse zu Kompensationsmöglichkeiten an Hochschulen wurden im Rahmen des HIS-HE:Forum „Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint“ in einer Umfrage mit Expert:inneninterviews von 70 Hochschulen gewonnen, die sich [https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf hier] nachlesen lassen. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2024&amp;quot;&amp;gt;Nußbaum, P., Ruiz, M., Stibbe, J., Wöhning, C., Dietrich, C. (2024). Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint. &#039;&#039;HIS-HE:Forum&#039;&#039;. PDF: https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompensationsmaßnahmen ausgewählter Hochschulen werden im Folgenden vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leuphana Universität Lüneburg=====&lt;br /&gt;
Seit Oktober 2022 werden unvermeidbare Emissionen aus Flugreisen und Autofahrten über einen internen Klimaschutzfonds kompensiert. Dabei wird der von der Bundesregierung festgelegte CO2-Preis zugrunde gelegt und die Mittel werden zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus genutzt. [https://www.leuphana.de/universitaet/pressemitteilungen/pressemitteilungen-ansicht/2022/10/05/leuphana-setzt-auf-klimaschutzfonds-fuer-mehr-nachhaltigkeit.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leuphana Universität setzt CO2-Kompensation durch verschiedene Projekte um, die mit ihrer Green-Campus-Politik in Einklang stehen. Die Leuphana Universität Lüneburg bietet ein (berufsbegleitendes) Weiterbildungsstudium an, bei dem sich ein Zertifikat &amp;quot;Dekarbonisierungsmanagement&amp;quot; erwerben lässt. [https://www.leuphana.de/professional-school/zertifikatsstudium-berufsbegleitend/nachhaltigkeit-energie-umwelt/dekarbonisierungsmanagement.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Hamburg=====&lt;br /&gt;
Flugreisen werden mithilfe des CO2-Rechners der Nichtregierungsorganisation atmosfair (www.atmosfair.de) kompensiert. Aus diesen Geldern werden bspw. eine Kompostierungsanlage für organische Marktabfälle in Dar es Salaam (Tansania) sowie Moorrekultivierungen in Mecklenburg-Vorpommern und die Nutzung von Senfsaatabfällen in einem Biomassekraftwerk in Indien unterstützt. [https://verwaltungslandkarte-nachhaltigkeit.uni-hamburg.de/detail.html?6 Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Zittau/Görlitz=====&lt;br /&gt;
Im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes (2023) der Hochschule Zittau/Görlitz werden Kompensationsmaßnahmen aufgeführt. So wird bspw. für jeden neuen Studierenden ein Baum gepflanzt. Zudem wird an der Hochschule derzeit an einem Beton geforscht, der einen Anteil an Pflanzenkohle enthält. Diese innovative Technologie könnte zukünftig eine vielversprechende Methode bieten, um Kohlenstoffdioxid langfristig zu speichern. Bereits jetzt wird diese Technik im Rahmen des Projekts „CO2Create2Skate“, einem neuen Skatepark in Zittau, getestet und praktisch angewendet. Die Hochschule begründet ihren Verzicht auf Kompensationszertifikate mit einer hohen finanziellen Belastung und der Gefahr &amp;quot;in den Verdacht zu geraten, sich von Verpflichtungen und Einsparmöglichkeiten freizukaufen&amp;quot; &amp;lt;ref name=&amp;quot;Hochschule Zittau/Görlitz, 2024&amp;quot;&amp;gt;HSZG (2023). Integriertes Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Hochschule Zittau/Görlitz&#039;&#039;. PDF: https://klimaschutz.hszg.de/fileadmin/NEU/Klimaschutz/Integriertes_Klimaschutzkonzept_HSZG_2023_Web_klein.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt; (S. 91).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Umwelt-Campus Birkenfeld=====&lt;br /&gt;
Der Umwelt-Campus Birkenfeld ist bekannt für sein Modell der &amp;quot;Zero Emission University&amp;quot;, das verschiedene Kompensationsprojekte zur Neutralisierung von Emissionen umfasst. So werden bspw. Flugreisen nur bei internationalen Zielen genehmigt und zusätzliche verkehrsbedingte Emissionen werden durch das Pflanzen von Bäumen kompensiert. [https://netzwerk-n.org/good-practice/umwelt-campus-birkenfeld/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====RWTH Aachen=====&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 2023 bietet die Hochschule mit dem Pilotprojekt „Interner Klimafonds“ Mitarbeitenden die Möglichkeit, nach einer Flugreise freiwillig einen pauschalen Betrag in einen Klimaschutzfonds einzuzahlen, der sich nach der Flugdistanz richtet. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden von der Hochschulleitung durch zentrale Mittel ergänzt und fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus. Nach einer dreijährigen Pilotphase wird das Projekt evaluiert, um über eine mögliche Fortführung zu entscheiden. [https://www.rwth-aachen.de/cms/root/die-rwth/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-im-betrieb/~sausa/dienstreisen-und-klimafonds/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Freie Universität Berlin=====&lt;br /&gt;
Langfristig plant die Universität die Umsetzung eines interdisziplinären Forschungs- und Lehrprojektes mit dem Titel CarbonThink und sowie die Etablierung eines Living Labs, in dessen Rahmen  bisher ungenutzte Ressourcen dem Kreislauf als Biokohle wieder zugeführt werden sollen. Im Rahmen von CarbonThink wird untersucht, inwiefern CO2 durch die Produktion von Pflanzenkohle aus Biomasse gespeichert und so die Emissionen der Universität bilanziell ausgeglichen werden können. [https://www.fu-berlin.de/sites/nachhaltigkeit/handlungsfelder/campus/carbonthink/index.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)=====&lt;br /&gt;
Im 2014 veröffentlichten Klimaschutzkonzept verpflichtete sich die HNEE, unvermeidbare Emissionen innerhalb festgelegter Systemgrenzen zu kompensieren und so klimaneutral zu werden [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Konzepte-und-Berichte/Klimaschutzkonzept/Klimaschutzkonzept-E7867.htm Mehr zum Nachlesen]. Die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) hat per Präsidiumsbeschluss Kurzstreckenflüge komplett verboten, wenn das Ziel per Bahn in unter 10 Stunden erreicht werden kann. Unvermeidbare Flüge der Verwaltung und Fachbereiche (ohne Drittmittelprojekte) werden seit 2014 vollständig über ein hochschuleigenes Projekt kompensiert. Die HNEE kooperiert mit dem von Alumni gegründeten Verein Ivakale e. V. zur Kompensation der unvermeidbaren Treibhausgasemissionen  durch den Schutz des Kakamega Regenwaldes in Kenia. Durch den Einsatz effizienter Lehmherde in lokalen Haushalten kann im Vergleich zu traditionellen Feuerstellen Brennholz und somit die Abholzung des Regenwaldes reduziert werden. Das Projekt ist nach dem Gold Standard zertifiziert (GSF Registry) und wird in Forschung und Lehre an der Hochschule integriert. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Nachhaltige-Hochschule/Klimaneutralitt/Kompensationsprojekt/Klimaschutzprojekt-zur-Kompensationvon-Treibhausgasemissionen-der-HNEE-E7868.htm Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Greifswald=====&lt;br /&gt;
Mit den 2018 veröffentlichten Leitlinien zur Verwirklichung der Klimaneutralität wurde „Kompensation“ als wichtiger Bestandteil dieses Ziels festgelegt (Universität Greifswald, 2018). Dabei wird der Fokus auf die Nutzung von Ökosystemen im eigenen Zuständigkeitsbereich der Universität gelegt. Kompensationsmaßnahmen sollen im besten Fall im Rahmen der Lehr- und Forschungsaktivitäten wissenschaftlich begleitet werden. [https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/universitaet-greifswald-im-profil/nachhaltigkeit/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leibniz Universität Hannover=====&lt;br /&gt;
Im Herbst 2022 richtete die Universität einen freiwilligen Flugabgabefonds ein, in den Dienstreisende aus ihrem Haushaltsbudget einzahlen können. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden genutzt, um interne Umwelt- und Klimaschutzprojekte zu fördern. Die Beitragshöhe hängt von der Flugdistanz ab. Auch private Spenden sind möglich. (https://www.uni-hannover.de/fileadmin/luh/content/webredaktion/universitaet/publikationen/klimaschutzkonzept/klimaschutzkonzept_2023.pdf, S. 47)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Fernhochschule The Mobile University=====&lt;br /&gt;
Die Mobile University investiert in Kompensationsprojekte wie den Brunnenbau in Ruanda (https://www.fokus-zukunft.com/wp-content/uploads/2022/09/2234_wasseraufbereitung_ruanda_gs_poa_5047.pdf) oder ein Bergwaldprojekt in Baden-Baden (https://www.bergwaldprojekt.de/projekt/929/Baden-Baden/147).&lt;br /&gt;
https://www.mobile-university.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/treibhausgasbilanz-klimaneutrale-hochschule/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Magdeburg-Stendal=====&lt;br /&gt;
Das 2023 veröffentlichte Klimaschutzkonzept der Hochschule Magdeburg-Stendal beinhaltet die Einführung eines Kompensationssystems (Maßnahme G5), um unvermeidbare Emissionen im Rahmen der Klimaneutralitätsziele auszugleichen. Da der Kauf von Emissionszertifikaten nach der aktuellen Gesetzeslage in Sachsen-Anhalt nicht möglich ist, plant das Klimaschutzmanagement Insetting-Projekte auf dem Campus, die Emissionen unter Berücksichtigung hoher Qualitätsstandards kompensieren sollen. https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/Klimaschutzkonzept_h2_2022.pdf, S. 30, 89, 91)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Osnabrück===== &lt;br /&gt;
2020 beschloss der Senat die Kompensation dienstreisebedingter Emissionen. Dazu wurde ein Klimaschutzfonds eingerichtet. Seitdem können Mitarbeitende freiwillig für Flugreisen und PKW-Fahrten in den Fonds einzahlen. Zur Berechnung der Kompensationsbeträge werden Richtwerte und Berechnungstools bereitgestellt. Die Universität unterstützt diese Einzahlungen durch zentrale Mittel in gleicher Höhe. Die durch den Fonds generierten Mittel fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Universitätscampus.&lt;br /&gt;
[https://www.uni-osnabrueck.de/universitaet/profil/nachhaltigkeit/umweltschutz/klimaschutzfonds/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin=====&lt;br /&gt;
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin verzichtet gänzlich auf Kurzstreckenflüge und kompensiert Mittel- und Langstreckenflüge komplett. [https://www.htw-berlin.de/hochschule/hochschulprofil/umwelt-und-klimaschutz/umweltmanagement/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====CO2-Kompensation DFG-Geförderte=====&lt;br /&gt;
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglicht eine Abrechnung von Kompensationskosten von Dienstreisen der DFG-Geförderten über die ausgezahlten DFG-Fördermittel. [https://www.dfg.de/de/grundlagen-themen/grundlagen-und-prinzipien-der-foerderung/co2-kompensation Mehr zum Nachlesen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19898</id>
		<title>CO2-Kompensation an deutschen Hochschulen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19898"/>
		<updated>2024-10-06T19:45:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &amp;quot;letzte&amp;quot; Maßnahmenoption auf dem Weg zu einer klimaneutralen Hochschule bleibt oft nur die Kompensation von unvermeidbaren Emissionen. Viele Hochschulen integrieren bereits Kompensationsprojekte als Teil ihres Nachhaltigkeitsengagements. Darüber hinaus besteht in der Theorie die Möglichkeit, Kompensationszertifikate zu erwerben. Das ist jedoch zur Zeit eher unüblich in der Hochschulpraxis und auch mit rechtlichen Hürden verbunden. Diese und weitere, umfangreiche Erkenntnisse zu Kompensationsmöglichkeiten an Hochschulen wurden im Rahmen des HIS-HE:Forum „Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint“ in einer Umfrage mit Expert:inneninterviews von 70 Hochschulen gewonnen, die sich [https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf hier] nachlesen lassen. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2024&amp;quot;&amp;gt;Nußbaum, P., Ruiz, M., Stibbe, J., Wöhning, C., Dietrich, C. (2024). Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint. &#039;&#039;HIS-HE:Forum&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompensationsmaßnahmen ausgewählter Hochschulen werden im Folgenden vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leuphana Universität Lüneburg=====&lt;br /&gt;
Seit Oktober 2022 werden unvermeidbare Emissionen aus Flugreisen und Autofahrten über einen internen Klimaschutzfonds kompensiert. Dabei wird der von der Bundesregierung festgelegte CO2-Preis zugrunde gelegt und die Mittel werden zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus genutzt. [https://www.leuphana.de/universitaet/pressemitteilungen/pressemitteilungen-ansicht/2022/10/05/leuphana-setzt-auf-klimaschutzfonds-fuer-mehr-nachhaltigkeit.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leuphana Universität setzt CO2-Kompensation durch verschiedene Projekte um, die mit ihrer Green-Campus-Politik in Einklang stehen. Die Leuphana Universität Lüneburg bietet ein (berufsbegleitendes) Weiterbildungsstudium an, bei dem sich ein Zertifikat &amp;quot;Dekarbonisierungsmanagement&amp;quot; erwerben lässt. [https://www.leuphana.de/professional-school/zertifikatsstudium-berufsbegleitend/nachhaltigkeit-energie-umwelt/dekarbonisierungsmanagement.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Hamburg=====&lt;br /&gt;
Flugreisen werden mithilfe des CO2-Rechners der Nichtregierungsorganisation atmosfair (www.atmosfair.de) kompensiert. Aus diesen Geldern werden bspw. eine Kompostierungsanlage für organische Marktabfälle in Dar es Salaam (Tansania) sowie Moorrekultivierungen in Mecklenburg-Vorpommern und die Nutzung von Senfsaatabfällen in einem Biomassekraftwerk in Indien unterstützt. [https://verwaltungslandkarte-nachhaltigkeit.uni-hamburg.de/detail.html?6 Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Zittau/Görlitz=====&lt;br /&gt;
Im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes (2023) der Hochschule Zittau/Görlitz werden Kompensationsmaßnahmen aufgeführt. So wird bspw. für jeden neuen Studierenden ein Baum gepflanzt. Zudem wird an der Hochschule derzeit an einem Beton geforscht, der einen Anteil an Pflanzenkohle enthält. Diese innovative Technologie könnte zukünftig eine vielversprechende Methode bieten, um Kohlenstoffdioxid langfristig zu speichern. Bereits jetzt wird diese Technik im Rahmen des Projekts „CO2Create2Skate“, einem neuen Skatepark in Zittau, getestet und praktisch angewendet. Die Hochschule begründet ihren Verzicht auf Kompensationszertifikate mit einer hohen finanziellen Belastung und der Gefahr &amp;quot;in den Verdacht zu geraten, sich von Verpflichtungen und Einsparmöglichkeiten freizukaufen&amp;quot; &amp;lt;ref name=&amp;quot;Hochschule Zittau/Görlitz, 2024&amp;quot;&amp;gt;HSZG (2023). Integriertes Klimaschutzkonzept. &#039;&#039;Hochschule Zittau/Görlitz&#039;&#039;. PDF: https://klimaschutz.hszg.de/fileadmin/NEU/Klimaschutz/Integriertes_Klimaschutzkonzept_HSZG_2023_Web_klein.pdf.&amp;lt;/ref&amp;gt; (S. 91).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Umwelt-Campus Birkenfeld=====&lt;br /&gt;
Der Umwelt-Campus Birkenfeld ist bekannt für sein Modell der &amp;quot;Zero Emission University&amp;quot;, das verschiedene Kompensationsprojekte zur Neutralisierung von Emissionen umfasst. So werden bspw. Flugreisen nur bei internationalen Zielen genehmigt und zusätzliche verkehrsbedingte Emissionen werden durch das Pflanzen von Bäumen kompensiert. [https://netzwerk-n.org/good-practice/umwelt-campus-birkenfeld/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====RWTH Aachen=====&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 2023 bietet die Hochschule mit dem Pilotprojekt „Interner Klimafonds“ Mitarbeitenden die Möglichkeit, nach einer Flugreise freiwillig einen pauschalen Betrag in einen Klimaschutzfonds einzuzahlen, der sich nach der Flugdistanz richtet. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden von der Hochschulleitung durch zentrale Mittel ergänzt und fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus. Nach einer dreijährigen Pilotphase wird das Projekt evaluiert, um über eine mögliche Fortführung zu entscheiden. [https://www.rwth-aachen.de/cms/root/die-rwth/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-im-betrieb/~sausa/dienstreisen-und-klimafonds/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Freie Universität Berlin=====&lt;br /&gt;
Langfristig plant die Universität die Umsetzung eines interdisziplinären Forschungs- und Lehrprojektes mit dem Titel CarbonThink und sowie die Etablierung eines Living Labs, in dessen Rahmen  bisher ungenutzte Ressourcen dem Kreislauf als Biokohle wieder zugeführt werden sollen. Im Rahmen von CarbonThink wird untersucht, inwiefern CO2 durch die Produktion von Pflanzenkohle aus Biomasse gespeichert und so die Emissionen der Universität bilanziell ausgeglichen werden können. [https://www.fu-berlin.de/sites/nachhaltigkeit/handlungsfelder/campus/carbonthink/index.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)=====&lt;br /&gt;
Im 2014 veröffentlichten Klimaschutzkonzept verpflichtete sich die HNEE, unvermeidbare Emissionen innerhalb festgelegter Systemgrenzen zu kompensieren und so klimaneutral zu werden [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Konzepte-und-Berichte/Klimaschutzkonzept/Klimaschutzkonzept-E7867.htm Mehr zum Nachlesen]. Die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) hat per Präsidiumsbeschluss Kurzstreckenflüge komplett verboten, wenn das Ziel per Bahn in unter 10 Stunden erreicht werden kann. Unvermeidbare Flüge der Verwaltung und Fachbereiche (ohne Drittmittelprojekte) werden seit 2014 vollständig über ein hochschuleigenes Projekt kompensiert. Die HNEE kooperiert mit dem von Alumni gegründeten Verein Ivakale e. V. zur Kompensation der unvermeidbaren Treibhausgasemissionen  durch den Schutz des Kakamega Regenwaldes in Kenia. Durch den Einsatz effizienter Lehmherde in lokalen Haushalten kann im Vergleich zu traditionellen Feuerstellen Brennholz und somit die Abholzung des Regenwaldes reduziert werden. Das Projekt ist nach dem Gold Standard zertifiziert (GSF Registry) und wird in Forschung und Lehre an der Hochschule integriert. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Nachhaltige-Hochschule/Klimaneutralitt/Kompensationsprojekt/Klimaschutzprojekt-zur-Kompensationvon-Treibhausgasemissionen-der-HNEE-E7868.htm Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Greifswald=====&lt;br /&gt;
Mit den 2018 veröffentlichten Leitlinien zur Verwirklichung der Klimaneutralität wurde „Kompensation“ als wichtiger Bestandteil dieses Ziels festgelegt (Universität Greifswald, 2018). Dabei wird der Fokus auf die Nutzung von Ökosystemen im eigenen Zuständigkeitsbereich der Universität gelegt. Kompensationsmaßnahmen sollen im besten Fall im Rahmen der Lehr- und Forschungsaktivitäten wissenschaftlich begleitet werden. [https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/universitaet-greifswald-im-profil/nachhaltigkeit/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leibniz Universität Hannover=====&lt;br /&gt;
Im Herbst 2022 richtete die Universität einen freiwilligen Flugabgabefonds ein, in den Dienstreisende aus ihrem Haushaltsbudget einzahlen können. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden genutzt, um interne Umwelt- und Klimaschutzprojekte zu fördern. Die Beitragshöhe hängt von der Flugdistanz ab. Auch private Spenden sind möglich. (https://www.uni-hannover.de/fileadmin/luh/content/webredaktion/universitaet/publikationen/klimaschutzkonzept/klimaschutzkonzept_2023.pdf, S. 47)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Fernhochschule The Mobile University=====&lt;br /&gt;
Die Mobile University investiert in Kompensationsprojekte wie den Brunnenbau in Ruanda (https://www.fokus-zukunft.com/wp-content/uploads/2022/09/2234_wasseraufbereitung_ruanda_gs_poa_5047.pdf) oder ein Bergwaldprojekt in Baden-Baden (https://www.bergwaldprojekt.de/projekt/929/Baden-Baden/147).&lt;br /&gt;
https://www.mobile-university.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/treibhausgasbilanz-klimaneutrale-hochschule/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Magdeburg-Stendal=====&lt;br /&gt;
Das 2023 veröffentlichte Klimaschutzkonzept der Hochschule Magdeburg-Stendal beinhaltet die Einführung eines Kompensationssystems (Maßnahme G5), um unvermeidbare Emissionen im Rahmen der Klimaneutralitätsziele auszugleichen. Da der Kauf von Emissionszertifikaten nach der aktuellen Gesetzeslage in Sachsen-Anhalt nicht möglich ist, plant das Klimaschutzmanagement Insetting-Projekte auf dem Campus, die Emissionen unter Berücksichtigung hoher Qualitätsstandards kompensieren sollen. https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/Klimaschutzkonzept_h2_2022.pdf, S. 30, 89, 91)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Osnabrück===== &lt;br /&gt;
2020 beschloss der Senat die Kompensation dienstreisebedingter Emissionen. Dazu wurde ein Klimaschutzfonds eingerichtet. Seitdem können Mitarbeitende freiwillig für Flugreisen und PKW-Fahrten in den Fonds einzahlen. Zur Berechnung der Kompensationsbeträge werden Richtwerte und Berechnungstools bereitgestellt. Die Universität unterstützt diese Einzahlungen durch zentrale Mittel in gleicher Höhe. Die durch den Fonds generierten Mittel fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Universitätscampus.&lt;br /&gt;
[https://www.uni-osnabrueck.de/universitaet/profil/nachhaltigkeit/umweltschutz/klimaschutzfonds/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin=====&lt;br /&gt;
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin verzichtet gänzlich auf Kurzstreckenflüge und kompensiert Mittel- und Langstreckenflüge komplett. [https://www.htw-berlin.de/hochschule/hochschulprofil/umwelt-und-klimaschutz/umweltmanagement/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====CO2-Kompensation DFG-Geförderte=====&lt;br /&gt;
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglicht eine Abrechnung von Kompensationskosten von Dienstreisen der DFG-Geförderten über die ausgezahlten DFG-Fördermittel. [https://www.dfg.de/de/grundlagen-themen/grundlagen-und-prinzipien-der-foerderung/co2-kompensation Mehr zum Nachlesen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19897</id>
		<title>CO2-Kompensation an deutschen Hochschulen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19897"/>
		<updated>2024-10-06T19:36:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: /* Universität Osnabrück */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &amp;quot;letzte&amp;quot; Maßnahmenoption auf dem Weg zu einer klimaneutralen Hochschule bleibt oft nur die Kompensation von unvermeidbaren Emissionen. Viele Hochschulen integrieren bereits Kompensationsprojekte als Teil ihres Nachhaltigkeitsengagements. Darüber hinaus besteht in der Theorie die Möglichkeit, Kompensationszertifikate zu erwerben. Das ist jedoch zur Zeit eher unüblich in der Hochschulpraxis und auch mit rechtlichen Hürden verbunden. Diese und weitere, umfangreiche Erkenntnisse zu Kompensationsmöglichkeiten an Hochschulen wurden im Rahmen des HIS-HE:Forum „Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint“ in einer Umfrage mit Expert:inneninterviews von 70 Hochschulen gewonnen, die sich [https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf hier] nachlesen lassen. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2024&amp;quot;&amp;gt;Nußbaum, P., Ruiz, M., Stibbe, J., Wöhning, C., Dietrich, C. (2024). Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint. &#039;&#039;HIS-HE:Forum&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompensationsmaßnahmen ausgewählter Hochschulen werden im Folgenden vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leuphana Universität Lüneburg=====&lt;br /&gt;
Seit Oktober 2022 werden unvermeidbare Emissionen aus Flugreisen und Autofahrten über einen internen Klimaschutzfonds kompensiert. Dabei wird der von der Bundesregierung festgelegte CO2-Preis zugrunde gelegt und die Mittel werden zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus genutzt. [https://www.leuphana.de/universitaet/pressemitteilungen/pressemitteilungen-ansicht/2022/10/05/leuphana-setzt-auf-klimaschutzfonds-fuer-mehr-nachhaltigkeit.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leuphana Universität setzt CO2-Kompensation durch verschiedene Projekte um, die mit ihrer Green-Campus-Politik in Einklang stehen. Die Leuphana Universität Lüneburg bietet ein (berufsbegleitendes) Weiterbildungsstudium an, bei dem sich ein Zertifikat &amp;quot;Dekarbonisierungsmanagement&amp;quot; erwerben lässt. [https://www.leuphana.de/professional-school/zertifikatsstudium-berufsbegleitend/nachhaltigkeit-energie-umwelt/dekarbonisierungsmanagement.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Hamburg=====&lt;br /&gt;
Flugreisen werden mithilfe des CO2-Rechners der Nichtregierungsorganisation atmosfair (www.atmosfair.de) kompensiert. Aus diesen Geldern werden bspw. eine Kompostierungsanlage für organische Marktabfälle in Dar es Salaam (Tansania) sowie Moorrekultivierungen in Mecklenburg-Vorpommern und die Nutzung von Senfsaatabfällen in einem Biomassekraftwerk in Indien unterstützt. [https://verwaltungslandkarte-nachhaltigkeit.uni-hamburg.de/detail.html?6 Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Zittau/Görlitz=====&lt;br /&gt;
Im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes (2023) der Hochschule Zittau/Görlitz werden Kompensationsmaßnahmen aufgeführt. So wird bspw. für jeden neuen Studierenden ein Baum gepflanzt. Zudem wird an der Hochschule derzeit an einem Beton geforscht, der einen Anteil an Pflanzenkohle enthält. Diese innovative Technologie könnte zukünftig eine vielversprechende Methode bieten, um Kohlenstoffdioxid langfristig zu speichern. Bereits jetzt wird diese Technik im Rahmen des Projekts „CO2Create2Skate“, einem neuen Skatepark in Zittau, getestet und praktisch angewendet. Die Hochschule begründet ihren Verzicht auf Kompensationszertifikate mit einer hohen finanziellen Belastung und der Gefahr &amp;quot;in den Verdacht zu geraten, sich von Verpflichtungen und Einsparmöglichkeiten freizukaufen&amp;quot; (https://klimaschutz.hszg.de/fileadmin/NEU/Klimaschutz/Integriertes_Klimaschutzkonzept_HSZG_2023_Web_klein.pdf, S. 91).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Umwelt-Campus Birkenfeld=====&lt;br /&gt;
Der Umwelt-Campus Birkenfeld ist bekannt für sein Modell der &amp;quot;Zero Emission University&amp;quot;, das verschiedene Kompensationsprojekte zur Neutralisierung von Emissionen umfasst. So werden bspw. Flugreisen nur bei internationalen Zielen genehmigt und zusätzliche verkehrsbedingte Emissionen werden durch das Pflanzen von Bäumen kompensiert. [https://netzwerk-n.org/good-practice/umwelt-campus-birkenfeld/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====RWTH Aachen=====&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 2023 bietet die Hochschule mit dem Pilotprojekt „Interner Klimafonds“ Mitarbeitenden die Möglichkeit, nach einer Flugreise freiwillig einen pauschalen Betrag in einen Klimaschutzfonds einzuzahlen, der sich nach der Flugdistanz richtet. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden von der Hochschulleitung durch zentrale Mittel ergänzt und fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus. Nach einer dreijährigen Pilotphase wird das Projekt evaluiert, um über eine mögliche Fortführung zu entscheiden. [https://www.rwth-aachen.de/cms/root/die-rwth/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-im-betrieb/~sausa/dienstreisen-und-klimafonds/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Freie Universität Berlin=====&lt;br /&gt;
Langfristig plant die Universität die Umsetzung eines interdisziplinären Forschungs- und Lehrprojektes mit dem Titel CarbonThink und sowie die Etablierung eines Living Labs, in dessen Rahmen  bisher ungenutzte Ressourcen dem Kreislauf als Biokohle wieder zugeführt werden sollen. Im Rahmen von CarbonThink wird untersucht, inwiefern CO2 durch die Produktion von Pflanzenkohle aus Biomasse gespeichert und so die Emissionen der Universität bilanziell ausgeglichen werden können. [https://www.fu-berlin.de/sites/nachhaltigkeit/handlungsfelder/campus/carbonthink/index.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)=====&lt;br /&gt;
Im 2014 veröffentlichten Klimaschutzkonzept verpflichtete sich die HNEE, unvermeidbare Emissionen innerhalb festgelegter Systemgrenzen zu kompensieren und so klimaneutral zu werden [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Konzepte-und-Berichte/Klimaschutzkonzept/Klimaschutzkonzept-E7867.htm Mehr zum Nachlesen]. Die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) hat per Präsidiumsbeschluss Kurzstreckenflüge komplett verboten, wenn das Ziel per Bahn in unter 10 Stunden erreicht werden kann. Unvermeidbare Flüge der Verwaltung und Fachbereiche (ohne Drittmittelprojekte) werden seit 2014 vollständig über ein hochschuleigenes Projekt kompensiert. Die HNEE kooperiert mit dem von Alumni gegründeten Verein Ivakale e. V. zur Kompensation der unvermeidbaren Treibhausgasemissionen  durch den Schutz des Kakamega Regenwaldes in Kenia. Durch den Einsatz effizienter Lehmherde in lokalen Haushalten kann im Vergleich zu traditionellen Feuerstellen Brennholz und somit die Abholzung des Regenwaldes reduziert werden. Das Projekt ist nach dem Gold Standard zertifiziert (GSF Registry) und wird in Forschung und Lehre an der Hochschule integriert. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Nachhaltige-Hochschule/Klimaneutralitt/Kompensationsprojekt/Klimaschutzprojekt-zur-Kompensationvon-Treibhausgasemissionen-der-HNEE-E7868.htm Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Greifswald=====&lt;br /&gt;
Mit den 2018 veröffentlichten Leitlinien zur Verwirklichung der Klimaneutralität wurde „Kompensation“ als wichtiger Bestandteil dieses Ziels festgelegt (Universität Greifswald, 2018). Dabei wird der Fokus auf die Nutzung von Ökosystemen im eigenen Zuständigkeitsbereich der Universität gelegt. Kompensationsmaßnahmen sollen im besten Fall im Rahmen der Lehr- und Forschungsaktivitäten wissenschaftlich begleitet werden. [https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/universitaet-greifswald-im-profil/nachhaltigkeit/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leibniz Universität Hannover=====&lt;br /&gt;
Im Herbst 2022 richtete die Universität einen freiwilligen Flugabgabefonds ein, in den Dienstreisende aus ihrem Haushaltsbudget einzahlen können. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden genutzt, um interne Umwelt- und Klimaschutzprojekte zu fördern. Die Beitragshöhe hängt von der Flugdistanz ab. Auch private Spenden sind möglich. (https://www.uni-hannover.de/fileadmin/luh/content/webredaktion/universitaet/publikationen/klimaschutzkonzept/klimaschutzkonzept_2023.pdf, S. 47)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Fernhochschule The Mobile University=====&lt;br /&gt;
Die Mobile University investiert in Kompensationsprojekte wie den Brunnenbau in Ruanda (https://www.fokus-zukunft.com/wp-content/uploads/2022/09/2234_wasseraufbereitung_ruanda_gs_poa_5047.pdf) oder ein Bergwaldprojekt in Baden-Baden (https://www.bergwaldprojekt.de/projekt/929/Baden-Baden/147).&lt;br /&gt;
https://www.mobile-university.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/treibhausgasbilanz-klimaneutrale-hochschule/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Magdeburg-Stendal=====&lt;br /&gt;
Das 2023 veröffentlichte Klimaschutzkonzept der Hochschule Magdeburg-Stendal beinhaltet die Einführung eines Kompensationssystems (Maßnahme G5), um unvermeidbare Emissionen im Rahmen der Klimaneutralitätsziele auszugleichen. Da der Kauf von Emissionszertifikaten nach der aktuellen Gesetzeslage in Sachsen-Anhalt nicht möglich ist, plant das Klimaschutzmanagement Insetting-Projekte auf dem Campus, die Emissionen unter Berücksichtigung hoher Qualitätsstandards kompensieren sollen. https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/Klimaschutzkonzept_h2_2022.pdf, S. 30, 89, 91)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Osnabrück===== &lt;br /&gt;
2020 beschloss der Senat die Kompensation dienstreisebedingter Emissionen. Dazu wurde ein Klimaschutzfonds eingerichtet. Seitdem können Mitarbeitende freiwillig für Flugreisen und PKW-Fahrten in den Fonds einzahlen. Zur Berechnung der Kompensationsbeträge werden Richtwerte und Berechnungstools bereitgestellt. Die Universität unterstützt diese Einzahlungen durch zentrale Mittel in gleicher Höhe. Die durch den Fonds generierten Mittel fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Universitätscampus.&lt;br /&gt;
[https://www.uni-osnabrueck.de/universitaet/profil/nachhaltigkeit/umweltschutz/klimaschutzfonds/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin=====&lt;br /&gt;
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin verzichtet gänzlich auf Kurzstreckenflüge und kompensiert Mittel- und Langstreckenflüge komplett. [https://www.htw-berlin.de/hochschule/hochschulprofil/umwelt-und-klimaschutz/umweltmanagement/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====CO2-Kompensation DFG-Geförderte=====&lt;br /&gt;
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglicht eine Abrechnung von Kompensationskosten von Dienstreisen der DFG-Geförderten über die ausgezahlten DFG-Fördermittel. [https://www.dfg.de/de/grundlagen-themen/grundlagen-und-prinzipien-der-foerderung/co2-kompensation Mehr zum Nachlesen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19896</id>
		<title>CO2-Kompensation an deutschen Hochschulen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19896"/>
		<updated>2024-10-06T19:36:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: /* Leuphana Universität Lüneburg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &amp;quot;letzte&amp;quot; Maßnahmenoption auf dem Weg zu einer klimaneutralen Hochschule bleibt oft nur die Kompensation von unvermeidbaren Emissionen. Viele Hochschulen integrieren bereits Kompensationsprojekte als Teil ihres Nachhaltigkeitsengagements. Darüber hinaus besteht in der Theorie die Möglichkeit, Kompensationszertifikate zu erwerben. Das ist jedoch zur Zeit eher unüblich in der Hochschulpraxis und auch mit rechtlichen Hürden verbunden. Diese und weitere, umfangreiche Erkenntnisse zu Kompensationsmöglichkeiten an Hochschulen wurden im Rahmen des HIS-HE:Forum „Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint“ in einer Umfrage mit Expert:inneninterviews von 70 Hochschulen gewonnen, die sich [https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf hier] nachlesen lassen. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2024&amp;quot;&amp;gt;Nußbaum, P., Ruiz, M., Stibbe, J., Wöhning, C., Dietrich, C. (2024). Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint. &#039;&#039;HIS-HE:Forum&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompensationsmaßnahmen ausgewählter Hochschulen werden im Folgenden vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leuphana Universität Lüneburg=====&lt;br /&gt;
Seit Oktober 2022 werden unvermeidbare Emissionen aus Flugreisen und Autofahrten über einen internen Klimaschutzfonds kompensiert. Dabei wird der von der Bundesregierung festgelegte CO2-Preis zugrunde gelegt und die Mittel werden zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus genutzt. [https://www.leuphana.de/universitaet/pressemitteilungen/pressemitteilungen-ansicht/2022/10/05/leuphana-setzt-auf-klimaschutzfonds-fuer-mehr-nachhaltigkeit.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leuphana Universität setzt CO2-Kompensation durch verschiedene Projekte um, die mit ihrer Green-Campus-Politik in Einklang stehen. Die Leuphana Universität Lüneburg bietet ein (berufsbegleitendes) Weiterbildungsstudium an, bei dem sich ein Zertifikat &amp;quot;Dekarbonisierungsmanagement&amp;quot; erwerben lässt. [https://www.leuphana.de/professional-school/zertifikatsstudium-berufsbegleitend/nachhaltigkeit-energie-umwelt/dekarbonisierungsmanagement.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Hamburg=====&lt;br /&gt;
Flugreisen werden mithilfe des CO2-Rechners der Nichtregierungsorganisation atmosfair (www.atmosfair.de) kompensiert. Aus diesen Geldern werden bspw. eine Kompostierungsanlage für organische Marktabfälle in Dar es Salaam (Tansania) sowie Moorrekultivierungen in Mecklenburg-Vorpommern und die Nutzung von Senfsaatabfällen in einem Biomassekraftwerk in Indien unterstützt. [https://verwaltungslandkarte-nachhaltigkeit.uni-hamburg.de/detail.html?6 Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Zittau/Görlitz=====&lt;br /&gt;
Im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes (2023) der Hochschule Zittau/Görlitz werden Kompensationsmaßnahmen aufgeführt. So wird bspw. für jeden neuen Studierenden ein Baum gepflanzt. Zudem wird an der Hochschule derzeit an einem Beton geforscht, der einen Anteil an Pflanzenkohle enthält. Diese innovative Technologie könnte zukünftig eine vielversprechende Methode bieten, um Kohlenstoffdioxid langfristig zu speichern. Bereits jetzt wird diese Technik im Rahmen des Projekts „CO2Create2Skate“, einem neuen Skatepark in Zittau, getestet und praktisch angewendet. Die Hochschule begründet ihren Verzicht auf Kompensationszertifikate mit einer hohen finanziellen Belastung und der Gefahr &amp;quot;in den Verdacht zu geraten, sich von Verpflichtungen und Einsparmöglichkeiten freizukaufen&amp;quot; (https://klimaschutz.hszg.de/fileadmin/NEU/Klimaschutz/Integriertes_Klimaschutzkonzept_HSZG_2023_Web_klein.pdf, S. 91).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Umwelt-Campus Birkenfeld=====&lt;br /&gt;
Der Umwelt-Campus Birkenfeld ist bekannt für sein Modell der &amp;quot;Zero Emission University&amp;quot;, das verschiedene Kompensationsprojekte zur Neutralisierung von Emissionen umfasst. So werden bspw. Flugreisen nur bei internationalen Zielen genehmigt und zusätzliche verkehrsbedingte Emissionen werden durch das Pflanzen von Bäumen kompensiert. [https://netzwerk-n.org/good-practice/umwelt-campus-birkenfeld/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====RWTH Aachen=====&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 2023 bietet die Hochschule mit dem Pilotprojekt „Interner Klimafonds“ Mitarbeitenden die Möglichkeit, nach einer Flugreise freiwillig einen pauschalen Betrag in einen Klimaschutzfonds einzuzahlen, der sich nach der Flugdistanz richtet. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden von der Hochschulleitung durch zentrale Mittel ergänzt und fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus. Nach einer dreijährigen Pilotphase wird das Projekt evaluiert, um über eine mögliche Fortführung zu entscheiden. [https://www.rwth-aachen.de/cms/root/die-rwth/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-im-betrieb/~sausa/dienstreisen-und-klimafonds/ Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Freie Universität Berlin=====&lt;br /&gt;
Langfristig plant die Universität die Umsetzung eines interdisziplinären Forschungs- und Lehrprojektes mit dem Titel CarbonThink und sowie die Etablierung eines Living Labs, in dessen Rahmen  bisher ungenutzte Ressourcen dem Kreislauf als Biokohle wieder zugeführt werden sollen. Im Rahmen von CarbonThink wird untersucht, inwiefern CO2 durch die Produktion von Pflanzenkohle aus Biomasse gespeichert und so die Emissionen der Universität bilanziell ausgeglichen werden können. [https://www.fu-berlin.de/sites/nachhaltigkeit/handlungsfelder/campus/carbonthink/index.html Mehr zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)=====&lt;br /&gt;
Im 2014 veröffentlichten Klimaschutzkonzept verpflichtete sich die HNEE, unvermeidbare Emissionen innerhalb festgelegter Systemgrenzen zu kompensieren und so klimaneutral zu werden [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Konzepte-und-Berichte/Klimaschutzkonzept/Klimaschutzkonzept-E7867.htm Mehr zum Nachlesen]. Die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) hat per Präsidiumsbeschluss Kurzstreckenflüge komplett verboten, wenn das Ziel per Bahn in unter 10 Stunden erreicht werden kann. Unvermeidbare Flüge der Verwaltung und Fachbereiche (ohne Drittmittelprojekte) werden seit 2014 vollständig über ein hochschuleigenes Projekt kompensiert. Die HNEE kooperiert mit dem von Alumni gegründeten Verein Ivakale e. V. zur Kompensation der unvermeidbaren Treibhausgasemissionen  durch den Schutz des Kakamega Regenwaldes in Kenia. Durch den Einsatz effizienter Lehmherde in lokalen Haushalten kann im Vergleich zu traditionellen Feuerstellen Brennholz und somit die Abholzung des Regenwaldes reduziert werden. Das Projekt ist nach dem Gold Standard zertifiziert (GSF Registry) und wird in Forschung und Lehre an der Hochschule integriert. [https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Nachhaltige-Hochschule/Klimaneutralitt/Kompensationsprojekt/Klimaschutzprojekt-zur-Kompensationvon-Treibhausgasemissionen-der-HNEE-E7868.htm Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Greifswald=====&lt;br /&gt;
Mit den 2018 veröffentlichten Leitlinien zur Verwirklichung der Klimaneutralität wurde „Kompensation“ als wichtiger Bestandteil dieses Ziels festgelegt (Universität Greifswald, 2018). Dabei wird der Fokus auf die Nutzung von Ökosystemen im eigenen Zuständigkeitsbereich der Universität gelegt. Kompensationsmaßnahmen sollen im besten Fall im Rahmen der Lehr- und Forschungsaktivitäten wissenschaftlich begleitet werden. [https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/universitaet-greifswald-im-profil/nachhaltigkeit/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leibniz Universität Hannover=====&lt;br /&gt;
Im Herbst 2022 richtete die Universität einen freiwilligen Flugabgabefonds ein, in den Dienstreisende aus ihrem Haushaltsbudget einzahlen können. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden genutzt, um interne Umwelt- und Klimaschutzprojekte zu fördern. Die Beitragshöhe hängt von der Flugdistanz ab. Auch private Spenden sind möglich. (https://www.uni-hannover.de/fileadmin/luh/content/webredaktion/universitaet/publikationen/klimaschutzkonzept/klimaschutzkonzept_2023.pdf, S. 47)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Fernhochschule The Mobile University=====&lt;br /&gt;
Die Mobile University investiert in Kompensationsprojekte wie den Brunnenbau in Ruanda (https://www.fokus-zukunft.com/wp-content/uploads/2022/09/2234_wasseraufbereitung_ruanda_gs_poa_5047.pdf) oder ein Bergwaldprojekt in Baden-Baden (https://www.bergwaldprojekt.de/projekt/929/Baden-Baden/147).&lt;br /&gt;
https://www.mobile-university.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/treibhausgasbilanz-klimaneutrale-hochschule/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule Magdeburg-Stendal=====&lt;br /&gt;
Das 2023 veröffentlichte Klimaschutzkonzept der Hochschule Magdeburg-Stendal beinhaltet die Einführung eines Kompensationssystems (Maßnahme G5), um unvermeidbare Emissionen im Rahmen der Klimaneutralitätsziele auszugleichen. Da der Kauf von Emissionszertifikaten nach der aktuellen Gesetzeslage in Sachsen-Anhalt nicht möglich ist, plant das Klimaschutzmanagement Insetting-Projekte auf dem Campus, die Emissionen unter Berücksichtigung hoher Qualitätsstandards kompensieren sollen. https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/Klimaschutzkonzept_h2_2022.pdf, S. 30, 89, 91)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Universität Osnabrück===== &lt;br /&gt;
2020 beschloss der Senat die Kompensation dienstreisebedingter Emissionen. Dazu wurde ein Klimaschutzfonds eingerichtet. Seitdem können Mitarbeitende freiwillig für Flugreisen und PKW-Fahrten in den Fonds einzahlen. Zur Berechnung der Kompensationsbeträge werden Richtwerte und Berechnungstools bereitgestellt. Die Universität unterstützt diese Einzahlungen durch zentrale Mittel in gleicher Höhe. Die durch den Fonds generierten Mittel fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Universitätscampus.&lt;br /&gt;
[https://www.uni-osnabrueck.de/universitaet/profil/nachhaltigkeit/umweltschutz/klimaschutzfonds/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin=====&lt;br /&gt;
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin verzichtet gänzlich auf Kurzstreckenflüge und kompensiert Mittel- und Langstreckenflüge komplett. [https://www.htw-berlin.de/hochschule/hochschulprofil/umwelt-und-klimaschutz/umweltmanagement/ Mehr zum Nachlesen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====CO2-Kompensation DFG-Geförderte=====&lt;br /&gt;
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglicht eine Abrechnung von Kompensationskosten von Dienstreisen der DFG-Geförderten über die ausgezahlten DFG-Fördermittel. [https://www.dfg.de/de/grundlagen-themen/grundlagen-und-prinzipien-der-foerderung/co2-kompensation Mehr zum Nachlesen]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19895</id>
		<title>CO2-Kompensation an deutschen Hochschulen</title>
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		<updated>2024-10-06T19:31:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: /* Leuphana Universität Lüneburg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &amp;quot;letzte&amp;quot; Maßnahmenoption auf dem Weg zu einer klimaneutralen Hochschule bleibt oft nur die Kompensation von unvermeidbaren Emissionen. Viele Hochschulen integrieren bereits Kompensationsprojekte als Teil ihres Nachhaltigkeitsengagements. Darüber hinaus besteht in der Theorie die Möglichkeit, Kompensationszertifikate zu erwerben. Das ist jedoch zur Zeit eher unüblich in der Hochschulpraxis und auch mit rechtlichen Hürden verbunden. Diese und weitere, umfangreiche Erkenntnisse zu Kompensationsmöglichkeiten an Hochschulen wurden im Rahmen des HIS-HE:Forum „Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint“ in einer Umfrage mit Expert:inneninterviews von 70 Hochschulen gewonnen, die sich [https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf hier] nachlesen lassen. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2024&amp;quot;&amp;gt;Nußbaum, P., Ruiz, M., Stibbe, J., Wöhning, C., Dietrich, C. (2024). Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint. &#039;&#039;HIS-HE:Forum&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompensationsmaßnahmen ausgewählter Hochschulen werden im Folgenden vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leuphana Universität Lüneburg=====&lt;br /&gt;
Seit Oktober 2022 werden unvermeidbare Emissionen aus Flugreisen und Autofahrten über einen internen Klimaschutzfonds kompensiert. Dabei wird der von der Bundesregierung festgelegte CO2-Preis zugrunde gelegt und die Mittel werden zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus genutzt. [https://www.leuphana.de/universitaet/pressemitteilungen/pressemitteilungen-ansicht/2022/10/05/leuphana-setzt-auf-klimaschutzfonds-fuer-mehr-nachhaltigkeit.html Zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leuphana Universität setzt CO2-Kompensation durch verschiedene Projekte um, die mit ihrer Green-Campus-Politik in Einklang stehen. Die Leuphana Universität Lüneburg bietet ein (berufsbegleitendes) Weiterbildungsstudium an, bei dem sich ein Zertifikat &amp;quot;Dekarbonisierungsmanagement&amp;quot; erwerben lässt. [https://www.leuphana.de/professional-school/zertifikatsstudium-berufsbegleitend/nachhaltigkeit-energie-umwelt/dekarbonisierungsmanagement.html Zum Nachlesen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Universität Hamburg&lt;br /&gt;
Flugreisen werden mithilfe des CO2-Rechners der Nichtregierungsorganisation atmosfair (www.atmosfair.de) kompensiert. Aus diesen Geldern werden bspw. eine Kompostierungsanlage für organische Marktabfälle in Dar es Salaam (Tansania) sowie Moorrekultivierungen in Mecklenburg-Vorpommern und die Nutzung von Senfsaatabfällen in einem Biomassekraftwerk in Indien unterstützt. https://verwaltungslandkarte-nachhaltigkeit.uni-hamburg.de/detail.html?6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochschule Zittau/Görlitz&lt;br /&gt;
Im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes (2023) der Hochschule Zittau/Görlitz werden Kompensationsmaßnahmen aufgeführt. So wird bspw. für jeden neuen Studierenden ein Baum gepflanzt. Zudem wird an der Hochschule derzeit an einem Beton geforscht, der einen Anteil an Pflanzenkohle enthält. Diese innovative Technologie könnte zukünftig eine vielversprechende Methode bieten, um Kohlenstoffdioxid langfristig zu speichern. Bereits jetzt wird diese Technik im Rahmen des Projekts „CO2Create2Skate“, einem neuen Skatepark in Zittau, getestet und praktisch angewendet. Die Hochschule begründet ihren Verzicht auf Kompensationszertifikate mit einer hohen finanziellen Belastung und der Gefahr &amp;quot; in den Verdacht zu geraten, sich von Verpflichtungen und Einsparmöglichkeiten freizukaufen&amp;quot; (https://klimaschutz.hszg.de/fileadmin/NEU/Klimaschutz/Integriertes_Klimaschutzkonzept_HSZG_2023_Web_klein.pdf, S. 91).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umwelt-Campus Birkenfeld (Trier University of Applied Sciences)&lt;br /&gt;
Der Umwelt-Campus Birkenfeld ist bekannt für sein Modell der &amp;quot;Zero Emission University&amp;quot;, das verschiedene Kompensationsprojekte zur Neutralisierung von Emissionen umfasst. So werden bspw. Flugreisen nur bei internationalen Zielen genehmigt und zusätzliche verkehrsbedingte Emissionen werden durch das Pflanzen von Bäumen kompensiert.&lt;br /&gt;
https://netzwerk-n.org/good-practice/umwelt-campus-birkenfeld/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RWTH Aachen&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 2023 bietet die Hochschule mit dem Pilotprojekt „Interner Klimafonds“ Mitarbeitenden die Möglichkeit, nach einer Flugreise freiwillig einen pauschalen Betrag in einen Klimaschutzfonds einzuzahlen, der sich nach der Flugdistanz richtet. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden von der Hochschulleitung durch zentrale Mittel ergänzt und fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus. Nach einer dreijährigen Pilotphase wird das Projekt evaluiert, um über eine mögliche Fortführung zu entscheiden. https://www.rwth-aachen.de/cms/root/die-rwth/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-im-betrieb/~sausa/dienstreisen-und-klimafonds/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freie Universität Berlin&lt;br /&gt;
Langfristig plant die Universität die Umsetzung eines interdisziplinären Forschungs- und Lehrprojektes mit dem Titel CarbonThink und sowie die Etablierung eines Living Labs, in dessen Rahmen  bisher ungenutzte Ressourcen dem Kreislauf als Biokohle wieder zugeführt werden sollen. Im Rahmen von CarbonThink wird untersucht, inwiefern CO2 durch die Produktion von Pflanzenkohle aus Biomasse gespeichert und so die Emissionen der Universität bilanziell ausgeglichen werden können. (https://www.fu-berlin.de/sites/nachhaltigkeit/handlungsfelder/campus/carbonthink/index.html)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)&lt;br /&gt;
Im 2014 veröffentlichten Klimaschutzkonzept verpflichtete sich die HNEE, unvermeidbare Emissionen innerhalb festgelegter Systemgrenzen zu kompensieren und so klimaneutral zu werden (https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Konzepte-und-Berichte/Klimaschutzkonzept/Klimaschutzkonzept-E7867.htm). Die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) hat per Präsidiumsbeschluss Kurzstreckenflüge komplett verboten, wenn das Ziel per Bahn in unter 10 Stunden erreicht werden kann. Unvermeidbare Flüge der Verwaltung und Fachbereiche (ohne Drittmittelprojekte) werden seit 2014 vollständig über ein hochschuleigenes Projekt kompensiert. Die HNEE kooperiert mit dem von Alumni gegründeten Verein Ivakale e. V. zur Kompensation der unvermeidbaren Treibhausgasemissionen  durch den Schutz des Kakamega Regenwaldes in Kenia ( https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Nachhaltige-Hochschule/Klimaneutralitt/Kompensationsprojekt/Klimaschutzprojekt-zur-Kompensationvon-Treibhausgasemissionen-der-HNEE-E7868.htm). Durch den Einsatz effizienter Lehmherde in lokalen Haushalten kann im Vergleich zu traditionellen Feuerstellen Brennholz und somit die Abholzung des Regenwaldes reduziert werden. Das Projekt ist nach dem Gold Standard zertifiziert (GSF Registry) und wird in Forschung und Lehre an der Hochschule integriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Universität Greifswald &lt;br /&gt;
Mit den 2018 veröffentlichten Leitlinien zur Verwirklichung der Klimaneutralität wurde „Kompensation“ als wichtiger Bestandteil dieses Ziels festgelegt (Universität Greifswald, 2018). Dabei wird der Fokus auf die Nutzung von Ökosystemen im eigenen Zuständigkeitsbereich der Universität gelegt. Kompensationsmaßnahmen sollen im besten Fall im Rahmen der Lehr- und Forschungsaktivitäten wissenschaftlich begleitet werden. https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/universitaet-greifswald-im-profil/nachhaltigkeit/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leibniz Universität Hannover&lt;br /&gt;
Im Herbst 2022 richtete die Universität einen freiwilligen Flugabgabefonds ein, in den Dienstreisende aus ihrem Haushaltsbudget einzahlen können. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden genutzt, um interne Umwelt- und Klimaschutzprojekte zu fördern. Die Beitragshöhe hängt von der Flugdistanz ab. Auch private Spenden sind möglich. (https://www.uni-hannover.de/fileadmin/luh/content/webredaktion/universitaet/publikationen/klimaschutzkonzept/klimaschutzkonzept_2023.pdf, S. 47)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fernhochschule The Mobile University&lt;br /&gt;
Die Mobile University investiert in Kompensationsprojekte wie den Brunnenbau in Ruanda (https://www.fokus-zukunft.com/wp-content/uploads/2022/09/2234_wasseraufbereitung_ruanda_gs_poa_5047.pdf) oder ein Bergwaldprojekt in Baden-Baden (https://www.bergwaldprojekt.de/projekt/929/Baden-Baden/147).&lt;br /&gt;
https://www.mobile-university.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/treibhausgasbilanz-klimaneutrale-hochschule/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochschule Magdeburg-Stendal&lt;br /&gt;
Das 2023 veröffentlichte Klimaschutzkonzept der Hochschule Magdeburg-Stendal beinhaltet die Einführung eines Kompensationssystems (Maßnahme G5), um unvermeidbare Emissionen im Rahmen der Klimaneutralitätsziele auszugleichen. Da der Kauf von Emissionszertifikaten nach der aktuellen Gesetzeslage in Sachsen-Anhalt nicht möglich ist, plant das Klimaschutzmanagement Insetting-Projekte auf dem Campus, die Emissionen unter Berücksichtigung hoher Qualitätsstandards kompensieren sollen. (https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/Klimaschutzkonzept_h2_2022.pdf, S. 30, 89, 91)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Universität Osnabrück &lt;br /&gt;
 2020 beschloss der Senat die Kompensation dienstreisebedingter Emissionen. Dazu wurde ein Klimaschutzfonds eingerichtet. Seitdem können Mitarbeitende freiwillig für Flugreisen und PKW-Fahrten in den Fonds einzahlen. Zur Berechnung der Kompensationsbeträge werden Richtwerte und Berechnungstools bereitgestellt. Die Universität unterstützt diese Einzahlungen durch zentrale Mittel in gleicher Höhe. Die durch den Fonds generierten Mittel fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Universitätscampus.&lt;br /&gt;
https://www.uni-osnabrueck.de/universitaet/profil/nachhaltigkeit/umweltschutz/klimaschutzfonds/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin&lt;br /&gt;
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin verzichtet gänzlich auf Kurzstreckenflüge und kompensiert Mittel- und Langstreckenflüge komplett. https://www.htw-berlin.de/hochschule/hochschulprofil/umwelt-und-klimaschutz/umweltmanagement/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CO2-Kompensation DFG-Geförderte&lt;br /&gt;
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglicht eine Abrechnung von Kompensationskosten von Dienstreisen der DFG-Geförderten über die ausgezahlten DFG-Fördermittel. https://www.dfg.de/de/grundlagen-themen/grundlagen-und-prinzipien-der-foerderung/co2-kompensation&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19894</id>
		<title>CO2-Kompensation an deutschen Hochschulen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19894"/>
		<updated>2024-10-06T19:30:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: /* Leuphana Universität Lüneburg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &amp;quot;letzte&amp;quot; Maßnahmenoption auf dem Weg zu einer klimaneutralen Hochschule bleibt oft nur die Kompensation von unvermeidbaren Emissionen. Viele Hochschulen integrieren bereits Kompensationsprojekte als Teil ihres Nachhaltigkeitsengagements. Darüber hinaus besteht in der Theorie die Möglichkeit, Kompensationszertifikate zu erwerben. Das ist jedoch zur Zeit eher unüblich in der Hochschulpraxis und auch mit rechtlichen Hürden verbunden. Diese und weitere, umfangreiche Erkenntnisse zu Kompensationsmöglichkeiten an Hochschulen wurden im Rahmen des HIS-HE:Forum „Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint“ in einer Umfrage mit Expert:inneninterviews von 70 Hochschulen gewonnen, die sich [https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf hier] nachlesen lassen. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2024&amp;quot;&amp;gt;Nußbaum, P., Ruiz, M., Stibbe, J., Wöhning, C., Dietrich, C. (2024). Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint. &#039;&#039;HIS-HE:Forum&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompensationsmaßnahmen ausgewählter Hochschulen werden im Folgenden vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leuphana Universität Lüneburg=====&lt;br /&gt;
Seit Oktober 2022 werden unvermeidbare Emissionen aus Flugreisen und Autofahrten über einen internen Klimaschutzfonds kompensiert. Dabei wird der von der Bundesregierung festgelegte CO2-Preis zugrunde gelegt und die Mittel werden zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus genutzt. [https://www.leuphana.de/universitaet/pressemitteilungen/pressemitteilungen-ansicht/2022/10/05/leuphana-setzt-auf-klimaschutzfonds-fuer-mehr-nachhaltigkeit.html Link].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leuphana Universität setzt CO2-Kompensation durch verschiedene Projekte um, die mit ihrer Green-Campus-Politik in Einklang stehen. Die Leuphana Universität Lüneburg bietet ein (berufsbegleitendes) Weiterbildungsstudium an, bei dem sich ein Zertifikat &amp;quot;Dekarbonisierungsmanagement&amp;quot; erwerben lässt. [https://www.leuphana.de/professional-school/zertifikatsstudium-berufsbegleitend/nachhaltigkeit-energie-umwelt/dekarbonisierungsmanagement.html Link].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Universität Hamburg&lt;br /&gt;
Flugreisen werden mithilfe des CO2-Rechners der Nichtregierungsorganisation atmosfair (www.atmosfair.de) kompensiert. Aus diesen Geldern werden bspw. eine Kompostierungsanlage für organische Marktabfälle in Dar es Salaam (Tansania) sowie Moorrekultivierungen in Mecklenburg-Vorpommern und die Nutzung von Senfsaatabfällen in einem Biomassekraftwerk in Indien unterstützt. https://verwaltungslandkarte-nachhaltigkeit.uni-hamburg.de/detail.html?6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochschule Zittau/Görlitz&lt;br /&gt;
Im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes (2023) der Hochschule Zittau/Görlitz werden Kompensationsmaßnahmen aufgeführt. So wird bspw. für jeden neuen Studierenden ein Baum gepflanzt. Zudem wird an der Hochschule derzeit an einem Beton geforscht, der einen Anteil an Pflanzenkohle enthält. Diese innovative Technologie könnte zukünftig eine vielversprechende Methode bieten, um Kohlenstoffdioxid langfristig zu speichern. Bereits jetzt wird diese Technik im Rahmen des Projekts „CO2Create2Skate“, einem neuen Skatepark in Zittau, getestet und praktisch angewendet. Die Hochschule begründet ihren Verzicht auf Kompensationszertifikate mit einer hohen finanziellen Belastung und der Gefahr &amp;quot; in den Verdacht zu geraten, sich von Verpflichtungen und Einsparmöglichkeiten freizukaufen&amp;quot; (https://klimaschutz.hszg.de/fileadmin/NEU/Klimaschutz/Integriertes_Klimaschutzkonzept_HSZG_2023_Web_klein.pdf, S. 91).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umwelt-Campus Birkenfeld (Trier University of Applied Sciences)&lt;br /&gt;
Der Umwelt-Campus Birkenfeld ist bekannt für sein Modell der &amp;quot;Zero Emission University&amp;quot;, das verschiedene Kompensationsprojekte zur Neutralisierung von Emissionen umfasst. So werden bspw. Flugreisen nur bei internationalen Zielen genehmigt und zusätzliche verkehrsbedingte Emissionen werden durch das Pflanzen von Bäumen kompensiert.&lt;br /&gt;
https://netzwerk-n.org/good-practice/umwelt-campus-birkenfeld/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RWTH Aachen&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 2023 bietet die Hochschule mit dem Pilotprojekt „Interner Klimafonds“ Mitarbeitenden die Möglichkeit, nach einer Flugreise freiwillig einen pauschalen Betrag in einen Klimaschutzfonds einzuzahlen, der sich nach der Flugdistanz richtet. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden von der Hochschulleitung durch zentrale Mittel ergänzt und fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus. Nach einer dreijährigen Pilotphase wird das Projekt evaluiert, um über eine mögliche Fortführung zu entscheiden. https://www.rwth-aachen.de/cms/root/die-rwth/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-im-betrieb/~sausa/dienstreisen-und-klimafonds/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freie Universität Berlin&lt;br /&gt;
Langfristig plant die Universität die Umsetzung eines interdisziplinären Forschungs- und Lehrprojektes mit dem Titel CarbonThink und sowie die Etablierung eines Living Labs, in dessen Rahmen  bisher ungenutzte Ressourcen dem Kreislauf als Biokohle wieder zugeführt werden sollen. Im Rahmen von CarbonThink wird untersucht, inwiefern CO2 durch die Produktion von Pflanzenkohle aus Biomasse gespeichert und so die Emissionen der Universität bilanziell ausgeglichen werden können. (https://www.fu-berlin.de/sites/nachhaltigkeit/handlungsfelder/campus/carbonthink/index.html)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)&lt;br /&gt;
Im 2014 veröffentlichten Klimaschutzkonzept verpflichtete sich die HNEE, unvermeidbare Emissionen innerhalb festgelegter Systemgrenzen zu kompensieren und so klimaneutral zu werden (https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Konzepte-und-Berichte/Klimaschutzkonzept/Klimaschutzkonzept-E7867.htm). Die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) hat per Präsidiumsbeschluss Kurzstreckenflüge komplett verboten, wenn das Ziel per Bahn in unter 10 Stunden erreicht werden kann. Unvermeidbare Flüge der Verwaltung und Fachbereiche (ohne Drittmittelprojekte) werden seit 2014 vollständig über ein hochschuleigenes Projekt kompensiert. Die HNEE kooperiert mit dem von Alumni gegründeten Verein Ivakale e. V. zur Kompensation der unvermeidbaren Treibhausgasemissionen  durch den Schutz des Kakamega Regenwaldes in Kenia ( https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Nachhaltige-Hochschule/Klimaneutralitt/Kompensationsprojekt/Klimaschutzprojekt-zur-Kompensationvon-Treibhausgasemissionen-der-HNEE-E7868.htm). Durch den Einsatz effizienter Lehmherde in lokalen Haushalten kann im Vergleich zu traditionellen Feuerstellen Brennholz und somit die Abholzung des Regenwaldes reduziert werden. Das Projekt ist nach dem Gold Standard zertifiziert (GSF Registry) und wird in Forschung und Lehre an der Hochschule integriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Universität Greifswald &lt;br /&gt;
Mit den 2018 veröffentlichten Leitlinien zur Verwirklichung der Klimaneutralität wurde „Kompensation“ als wichtiger Bestandteil dieses Ziels festgelegt (Universität Greifswald, 2018). Dabei wird der Fokus auf die Nutzung von Ökosystemen im eigenen Zuständigkeitsbereich der Universität gelegt. Kompensationsmaßnahmen sollen im besten Fall im Rahmen der Lehr- und Forschungsaktivitäten wissenschaftlich begleitet werden. https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/universitaet-greifswald-im-profil/nachhaltigkeit/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leibniz Universität Hannover&lt;br /&gt;
Im Herbst 2022 richtete die Universität einen freiwilligen Flugabgabefonds ein, in den Dienstreisende aus ihrem Haushaltsbudget einzahlen können. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden genutzt, um interne Umwelt- und Klimaschutzprojekte zu fördern. Die Beitragshöhe hängt von der Flugdistanz ab. Auch private Spenden sind möglich. (https://www.uni-hannover.de/fileadmin/luh/content/webredaktion/universitaet/publikationen/klimaschutzkonzept/klimaschutzkonzept_2023.pdf, S. 47)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fernhochschule The Mobile University&lt;br /&gt;
Die Mobile University investiert in Kompensationsprojekte wie den Brunnenbau in Ruanda (https://www.fokus-zukunft.com/wp-content/uploads/2022/09/2234_wasseraufbereitung_ruanda_gs_poa_5047.pdf) oder ein Bergwaldprojekt in Baden-Baden (https://www.bergwaldprojekt.de/projekt/929/Baden-Baden/147).&lt;br /&gt;
https://www.mobile-university.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/treibhausgasbilanz-klimaneutrale-hochschule/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochschule Magdeburg-Stendal&lt;br /&gt;
Das 2023 veröffentlichte Klimaschutzkonzept der Hochschule Magdeburg-Stendal beinhaltet die Einführung eines Kompensationssystems (Maßnahme G5), um unvermeidbare Emissionen im Rahmen der Klimaneutralitätsziele auszugleichen. Da der Kauf von Emissionszertifikaten nach der aktuellen Gesetzeslage in Sachsen-Anhalt nicht möglich ist, plant das Klimaschutzmanagement Insetting-Projekte auf dem Campus, die Emissionen unter Berücksichtigung hoher Qualitätsstandards kompensieren sollen. (https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/Klimaschutzkonzept_h2_2022.pdf, S. 30, 89, 91)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Universität Osnabrück &lt;br /&gt;
 2020 beschloss der Senat die Kompensation dienstreisebedingter Emissionen. Dazu wurde ein Klimaschutzfonds eingerichtet. Seitdem können Mitarbeitende freiwillig für Flugreisen und PKW-Fahrten in den Fonds einzahlen. Zur Berechnung der Kompensationsbeträge werden Richtwerte und Berechnungstools bereitgestellt. Die Universität unterstützt diese Einzahlungen durch zentrale Mittel in gleicher Höhe. Die durch den Fonds generierten Mittel fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Universitätscampus.&lt;br /&gt;
https://www.uni-osnabrueck.de/universitaet/profil/nachhaltigkeit/umweltschutz/klimaschutzfonds/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin&lt;br /&gt;
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin verzichtet gänzlich auf Kurzstreckenflüge und kompensiert Mittel- und Langstreckenflüge komplett. https://www.htw-berlin.de/hochschule/hochschulprofil/umwelt-und-klimaschutz/umweltmanagement/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CO2-Kompensation DFG-Geförderte&lt;br /&gt;
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglicht eine Abrechnung von Kompensationskosten von Dienstreisen der DFG-Geförderten über die ausgezahlten DFG-Fördermittel. https://www.dfg.de/de/grundlagen-themen/grundlagen-und-prinzipien-der-foerderung/co2-kompensation&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19893</id>
		<title>CO2-Kompensation an deutschen Hochschulen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19893"/>
		<updated>2024-10-06T19:29:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: /* Leuphana Universität Lüneburg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &amp;quot;letzte&amp;quot; Maßnahmenoption auf dem Weg zu einer klimaneutralen Hochschule bleibt oft nur die Kompensation von unvermeidbaren Emissionen. Viele Hochschulen integrieren bereits Kompensationsprojekte als Teil ihres Nachhaltigkeitsengagements. Darüber hinaus besteht in der Theorie die Möglichkeit, Kompensationszertifikate zu erwerben. Das ist jedoch zur Zeit eher unüblich in der Hochschulpraxis und auch mit rechtlichen Hürden verbunden. Diese und weitere, umfangreiche Erkenntnisse zu Kompensationsmöglichkeiten an Hochschulen wurden im Rahmen des HIS-HE:Forum „Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint“ in einer Umfrage mit Expert:inneninterviews von 70 Hochschulen gewonnen, die sich [https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf hier] nachlesen lassen. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2024&amp;quot;&amp;gt;Nußbaum, P., Ruiz, M., Stibbe, J., Wöhning, C., Dietrich, C. (2024). Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint. &#039;&#039;HIS-HE:Forum&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompensationsmaßnahmen ausgewählter Hochschulen werden im Folgenden vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Leuphana Universität Lüneburg=====&lt;br /&gt;
Seit Oktober 2022 werden unvermeidbare Emissionen aus Flugreisen und Autofahrten über einen internen Klimaschutzfonds kompensiert. Dabei wird der von der Bundesregierung festgelegte CO2-Preis zugrunde gelegt und die Mittel werden zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus genutzt. https://www.leuphana.de/universitaet/pressemitteilungen/pressemitteilungen-ansicht/2022/10/05/leuphana-setzt-auf-klimaschutzfonds-fuer-mehr-nachhaltigkeit.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leuphana Universität setzt CO2-Kompensation durch verschiedene Projekte um, die mit ihrer Green-Campus-Politik in Einklang stehen. Die Leuphana Universität Lüneburg bietet ein (berufsbegleitendes) Weiterbildungsstudium an, bei dem sich ein Zertifikat &amp;quot;Dekarbonisierungsmanagement&amp;quot; erwerben lässt: https://www.leuphana.de/professional-school/zertifikatsstudium-berufsbegleitend/nachhaltigkeit-energie-umwelt/dekarbonisierungsmanagement.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Universität Hamburg&lt;br /&gt;
Flugreisen werden mithilfe des CO2-Rechners der Nichtregierungsorganisation atmosfair (www.atmosfair.de) kompensiert. Aus diesen Geldern werden bspw. eine Kompostierungsanlage für organische Marktabfälle in Dar es Salaam (Tansania) sowie Moorrekultivierungen in Mecklenburg-Vorpommern und die Nutzung von Senfsaatabfällen in einem Biomassekraftwerk in Indien unterstützt. https://verwaltungslandkarte-nachhaltigkeit.uni-hamburg.de/detail.html?6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochschule Zittau/Görlitz&lt;br /&gt;
Im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes (2023) der Hochschule Zittau/Görlitz werden Kompensationsmaßnahmen aufgeführt. So wird bspw. für jeden neuen Studierenden ein Baum gepflanzt. Zudem wird an der Hochschule derzeit an einem Beton geforscht, der einen Anteil an Pflanzenkohle enthält. Diese innovative Technologie könnte zukünftig eine vielversprechende Methode bieten, um Kohlenstoffdioxid langfristig zu speichern. Bereits jetzt wird diese Technik im Rahmen des Projekts „CO2Create2Skate“, einem neuen Skatepark in Zittau, getestet und praktisch angewendet. Die Hochschule begründet ihren Verzicht auf Kompensationszertifikate mit einer hohen finanziellen Belastung und der Gefahr &amp;quot; in den Verdacht zu geraten, sich von Verpflichtungen und Einsparmöglichkeiten freizukaufen&amp;quot; (https://klimaschutz.hszg.de/fileadmin/NEU/Klimaschutz/Integriertes_Klimaschutzkonzept_HSZG_2023_Web_klein.pdf, S. 91).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umwelt-Campus Birkenfeld (Trier University of Applied Sciences)&lt;br /&gt;
Der Umwelt-Campus Birkenfeld ist bekannt für sein Modell der &amp;quot;Zero Emission University&amp;quot;, das verschiedene Kompensationsprojekte zur Neutralisierung von Emissionen umfasst. So werden bspw. Flugreisen nur bei internationalen Zielen genehmigt und zusätzliche verkehrsbedingte Emissionen werden durch das Pflanzen von Bäumen kompensiert.&lt;br /&gt;
https://netzwerk-n.org/good-practice/umwelt-campus-birkenfeld/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RWTH Aachen&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 2023 bietet die Hochschule mit dem Pilotprojekt „Interner Klimafonds“ Mitarbeitenden die Möglichkeit, nach einer Flugreise freiwillig einen pauschalen Betrag in einen Klimaschutzfonds einzuzahlen, der sich nach der Flugdistanz richtet. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden von der Hochschulleitung durch zentrale Mittel ergänzt und fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus. Nach einer dreijährigen Pilotphase wird das Projekt evaluiert, um über eine mögliche Fortführung zu entscheiden. https://www.rwth-aachen.de/cms/root/die-rwth/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-im-betrieb/~sausa/dienstreisen-und-klimafonds/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freie Universität Berlin&lt;br /&gt;
Langfristig plant die Universität die Umsetzung eines interdisziplinären Forschungs- und Lehrprojektes mit dem Titel CarbonThink und sowie die Etablierung eines Living Labs, in dessen Rahmen  bisher ungenutzte Ressourcen dem Kreislauf als Biokohle wieder zugeführt werden sollen. Im Rahmen von CarbonThink wird untersucht, inwiefern CO2 durch die Produktion von Pflanzenkohle aus Biomasse gespeichert und so die Emissionen der Universität bilanziell ausgeglichen werden können. (https://www.fu-berlin.de/sites/nachhaltigkeit/handlungsfelder/campus/carbonthink/index.html)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)&lt;br /&gt;
Im 2014 veröffentlichten Klimaschutzkonzept verpflichtete sich die HNEE, unvermeidbare Emissionen innerhalb festgelegter Systemgrenzen zu kompensieren und so klimaneutral zu werden (https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Konzepte-und-Berichte/Klimaschutzkonzept/Klimaschutzkonzept-E7867.htm). Die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) hat per Präsidiumsbeschluss Kurzstreckenflüge komplett verboten, wenn das Ziel per Bahn in unter 10 Stunden erreicht werden kann. Unvermeidbare Flüge der Verwaltung und Fachbereiche (ohne Drittmittelprojekte) werden seit 2014 vollständig über ein hochschuleigenes Projekt kompensiert. Die HNEE kooperiert mit dem von Alumni gegründeten Verein Ivakale e. V. zur Kompensation der unvermeidbaren Treibhausgasemissionen  durch den Schutz des Kakamega Regenwaldes in Kenia ( https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Nachhaltige-Hochschule/Klimaneutralitt/Kompensationsprojekt/Klimaschutzprojekt-zur-Kompensationvon-Treibhausgasemissionen-der-HNEE-E7868.htm). Durch den Einsatz effizienter Lehmherde in lokalen Haushalten kann im Vergleich zu traditionellen Feuerstellen Brennholz und somit die Abholzung des Regenwaldes reduziert werden. Das Projekt ist nach dem Gold Standard zertifiziert (GSF Registry) und wird in Forschung und Lehre an der Hochschule integriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Universität Greifswald &lt;br /&gt;
Mit den 2018 veröffentlichten Leitlinien zur Verwirklichung der Klimaneutralität wurde „Kompensation“ als wichtiger Bestandteil dieses Ziels festgelegt (Universität Greifswald, 2018). Dabei wird der Fokus auf die Nutzung von Ökosystemen im eigenen Zuständigkeitsbereich der Universität gelegt. Kompensationsmaßnahmen sollen im besten Fall im Rahmen der Lehr- und Forschungsaktivitäten wissenschaftlich begleitet werden. https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/universitaet-greifswald-im-profil/nachhaltigkeit/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leibniz Universität Hannover&lt;br /&gt;
Im Herbst 2022 richtete die Universität einen freiwilligen Flugabgabefonds ein, in den Dienstreisende aus ihrem Haushaltsbudget einzahlen können. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden genutzt, um interne Umwelt- und Klimaschutzprojekte zu fördern. Die Beitragshöhe hängt von der Flugdistanz ab. Auch private Spenden sind möglich. (https://www.uni-hannover.de/fileadmin/luh/content/webredaktion/universitaet/publikationen/klimaschutzkonzept/klimaschutzkonzept_2023.pdf, S. 47)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fernhochschule The Mobile University&lt;br /&gt;
Die Mobile University investiert in Kompensationsprojekte wie den Brunnenbau in Ruanda (https://www.fokus-zukunft.com/wp-content/uploads/2022/09/2234_wasseraufbereitung_ruanda_gs_poa_5047.pdf) oder ein Bergwaldprojekt in Baden-Baden (https://www.bergwaldprojekt.de/projekt/929/Baden-Baden/147).&lt;br /&gt;
https://www.mobile-university.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/treibhausgasbilanz-klimaneutrale-hochschule/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochschule Magdeburg-Stendal&lt;br /&gt;
Das 2023 veröffentlichte Klimaschutzkonzept der Hochschule Magdeburg-Stendal beinhaltet die Einführung eines Kompensationssystems (Maßnahme G5), um unvermeidbare Emissionen im Rahmen der Klimaneutralitätsziele auszugleichen. Da der Kauf von Emissionszertifikaten nach der aktuellen Gesetzeslage in Sachsen-Anhalt nicht möglich ist, plant das Klimaschutzmanagement Insetting-Projekte auf dem Campus, die Emissionen unter Berücksichtigung hoher Qualitätsstandards kompensieren sollen. (https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/Klimaschutzkonzept_h2_2022.pdf, S. 30, 89, 91)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Universität Osnabrück &lt;br /&gt;
 2020 beschloss der Senat die Kompensation dienstreisebedingter Emissionen. Dazu wurde ein Klimaschutzfonds eingerichtet. Seitdem können Mitarbeitende freiwillig für Flugreisen und PKW-Fahrten in den Fonds einzahlen. Zur Berechnung der Kompensationsbeträge werden Richtwerte und Berechnungstools bereitgestellt. Die Universität unterstützt diese Einzahlungen durch zentrale Mittel in gleicher Höhe. Die durch den Fonds generierten Mittel fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Universitätscampus.&lt;br /&gt;
https://www.uni-osnabrueck.de/universitaet/profil/nachhaltigkeit/umweltschutz/klimaschutzfonds/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin&lt;br /&gt;
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin verzichtet gänzlich auf Kurzstreckenflüge und kompensiert Mittel- und Langstreckenflüge komplett. https://www.htw-berlin.de/hochschule/hochschulprofil/umwelt-und-klimaschutz/umweltmanagement/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CO2-Kompensation DFG-Geförderte&lt;br /&gt;
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglicht eine Abrechnung von Kompensationskosten von Dienstreisen der DFG-Geförderten über die ausgezahlten DFG-Fördermittel. https://www.dfg.de/de/grundlagen-themen/grundlagen-und-prinzipien-der-foerderung/co2-kompensation&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19892</id>
		<title>CO2-Kompensation an deutschen Hochschulen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19892"/>
		<updated>2024-10-06T19:28:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &amp;quot;letzte&amp;quot; Maßnahmenoption auf dem Weg zu einer klimaneutralen Hochschule bleibt oft nur die Kompensation von unvermeidbaren Emissionen. Viele Hochschulen integrieren bereits Kompensationsprojekte als Teil ihres Nachhaltigkeitsengagements. Darüber hinaus besteht in der Theorie die Möglichkeit, Kompensationszertifikate zu erwerben. Das ist jedoch zur Zeit eher unüblich in der Hochschulpraxis und auch mit rechtlichen Hürden verbunden. Diese und weitere, umfangreiche Erkenntnisse zu Kompensationsmöglichkeiten an Hochschulen wurden im Rahmen des HIS-HE:Forum „Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint“ in einer Umfrage mit Expert:inneninterviews von 70 Hochschulen gewonnen, die sich [https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf hier] nachlesen lassen. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2024&amp;quot;&amp;gt;Nußbaum, P., Ruiz, M., Stibbe, J., Wöhning, C., Dietrich, C. (2024). Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint. &#039;&#039;HIS-HE:Forum&#039;&#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompensationsmaßnahmen ausgewählter Hochschulen werden im Folgenden vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Leuphana Universität Lüneburg====&lt;br /&gt;
Seit Oktober 2022 werden unvermeidbare Emissionen aus Flugreisen und Autofahrten über einen internen Klimaschutzfonds kompensiert. Dabei wird der von der Bundesregierung festgelegte CO2-Preis zugrunde gelegt und die Mittel werden zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus genutzt. https://www.leuphana.de/universitaet/pressemitteilungen/pressemitteilungen-ansicht/2022/10/05/leuphana-setzt-auf-klimaschutzfonds-fuer-mehr-nachhaltigkeit.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leuphana Universität setzt CO2-Kompensation durch verschiedene Projekte um, die mit ihrer Green-Campus-Politik in Einklang stehen. Die Leuphana Universität Lüneburg bietet ein (berufsbegleitendes) Weiterbildungsstudium an, bei dem sich ein Zertifikat &amp;quot;Dekarbonisierungsmanagement&amp;quot; erwerben lässt: https://www.leuphana.de/professional-school/zertifikatsstudium-berufsbegleitend/nachhaltigkeit-energie-umwelt/dekarbonisierungsmanagement.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Universität Hamburg&lt;br /&gt;
Flugreisen werden mithilfe des CO2-Rechners der Nichtregierungsorganisation atmosfair (www.atmosfair.de) kompensiert. Aus diesen Geldern werden bspw. eine Kompostierungsanlage für organische Marktabfälle in Dar es Salaam (Tansania) sowie Moorrekultivierungen in Mecklenburg-Vorpommern und die Nutzung von Senfsaatabfällen in einem Biomassekraftwerk in Indien unterstützt. https://verwaltungslandkarte-nachhaltigkeit.uni-hamburg.de/detail.html?6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochschule Zittau/Görlitz&lt;br /&gt;
Im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes (2023) der Hochschule Zittau/Görlitz werden Kompensationsmaßnahmen aufgeführt. So wird bspw. für jeden neuen Studierenden ein Baum gepflanzt. Zudem wird an der Hochschule derzeit an einem Beton geforscht, der einen Anteil an Pflanzenkohle enthält. Diese innovative Technologie könnte zukünftig eine vielversprechende Methode bieten, um Kohlenstoffdioxid langfristig zu speichern. Bereits jetzt wird diese Technik im Rahmen des Projekts „CO2Create2Skate“, einem neuen Skatepark in Zittau, getestet und praktisch angewendet. Die Hochschule begründet ihren Verzicht auf Kompensationszertifikate mit einer hohen finanziellen Belastung und der Gefahr &amp;quot; in den Verdacht zu geraten, sich von Verpflichtungen und Einsparmöglichkeiten freizukaufen&amp;quot; (https://klimaschutz.hszg.de/fileadmin/NEU/Klimaschutz/Integriertes_Klimaschutzkonzept_HSZG_2023_Web_klein.pdf, S. 91).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umwelt-Campus Birkenfeld (Trier University of Applied Sciences)&lt;br /&gt;
Der Umwelt-Campus Birkenfeld ist bekannt für sein Modell der &amp;quot;Zero Emission University&amp;quot;, das verschiedene Kompensationsprojekte zur Neutralisierung von Emissionen umfasst. So werden bspw. Flugreisen nur bei internationalen Zielen genehmigt und zusätzliche verkehrsbedingte Emissionen werden durch das Pflanzen von Bäumen kompensiert.&lt;br /&gt;
https://netzwerk-n.org/good-practice/umwelt-campus-birkenfeld/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RWTH Aachen&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 2023 bietet die Hochschule mit dem Pilotprojekt „Interner Klimafonds“ Mitarbeitenden die Möglichkeit, nach einer Flugreise freiwillig einen pauschalen Betrag in einen Klimaschutzfonds einzuzahlen, der sich nach der Flugdistanz richtet. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden von der Hochschulleitung durch zentrale Mittel ergänzt und fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus. Nach einer dreijährigen Pilotphase wird das Projekt evaluiert, um über eine mögliche Fortführung zu entscheiden. https://www.rwth-aachen.de/cms/root/die-rwth/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-im-betrieb/~sausa/dienstreisen-und-klimafonds/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freie Universität Berlin&lt;br /&gt;
Langfristig plant die Universität die Umsetzung eines interdisziplinären Forschungs- und Lehrprojektes mit dem Titel CarbonThink und sowie die Etablierung eines Living Labs, in dessen Rahmen  bisher ungenutzte Ressourcen dem Kreislauf als Biokohle wieder zugeführt werden sollen. Im Rahmen von CarbonThink wird untersucht, inwiefern CO2 durch die Produktion von Pflanzenkohle aus Biomasse gespeichert und so die Emissionen der Universität bilanziell ausgeglichen werden können. (https://www.fu-berlin.de/sites/nachhaltigkeit/handlungsfelder/campus/carbonthink/index.html)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)&lt;br /&gt;
Im 2014 veröffentlichten Klimaschutzkonzept verpflichtete sich die HNEE, unvermeidbare Emissionen innerhalb festgelegter Systemgrenzen zu kompensieren und so klimaneutral zu werden (https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Konzepte-und-Berichte/Klimaschutzkonzept/Klimaschutzkonzept-E7867.htm). Die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) hat per Präsidiumsbeschluss Kurzstreckenflüge komplett verboten, wenn das Ziel per Bahn in unter 10 Stunden erreicht werden kann. Unvermeidbare Flüge der Verwaltung und Fachbereiche (ohne Drittmittelprojekte) werden seit 2014 vollständig über ein hochschuleigenes Projekt kompensiert. Die HNEE kooperiert mit dem von Alumni gegründeten Verein Ivakale e. V. zur Kompensation der unvermeidbaren Treibhausgasemissionen  durch den Schutz des Kakamega Regenwaldes in Kenia ( https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Nachhaltige-Hochschule/Klimaneutralitt/Kompensationsprojekt/Klimaschutzprojekt-zur-Kompensationvon-Treibhausgasemissionen-der-HNEE-E7868.htm). Durch den Einsatz effizienter Lehmherde in lokalen Haushalten kann im Vergleich zu traditionellen Feuerstellen Brennholz und somit die Abholzung des Regenwaldes reduziert werden. Das Projekt ist nach dem Gold Standard zertifiziert (GSF Registry) und wird in Forschung und Lehre an der Hochschule integriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Universität Greifswald &lt;br /&gt;
Mit den 2018 veröffentlichten Leitlinien zur Verwirklichung der Klimaneutralität wurde „Kompensation“ als wichtiger Bestandteil dieses Ziels festgelegt (Universität Greifswald, 2018). Dabei wird der Fokus auf die Nutzung von Ökosystemen im eigenen Zuständigkeitsbereich der Universität gelegt. Kompensationsmaßnahmen sollen im besten Fall im Rahmen der Lehr- und Forschungsaktivitäten wissenschaftlich begleitet werden. https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/universitaet-greifswald-im-profil/nachhaltigkeit/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leibniz Universität Hannover&lt;br /&gt;
Im Herbst 2022 richtete die Universität einen freiwilligen Flugabgabefonds ein, in den Dienstreisende aus ihrem Haushaltsbudget einzahlen können. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden genutzt, um interne Umwelt- und Klimaschutzprojekte zu fördern. Die Beitragshöhe hängt von der Flugdistanz ab. Auch private Spenden sind möglich. (https://www.uni-hannover.de/fileadmin/luh/content/webredaktion/universitaet/publikationen/klimaschutzkonzept/klimaschutzkonzept_2023.pdf, S. 47)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fernhochschule The Mobile University&lt;br /&gt;
Die Mobile University investiert in Kompensationsprojekte wie den Brunnenbau in Ruanda (https://www.fokus-zukunft.com/wp-content/uploads/2022/09/2234_wasseraufbereitung_ruanda_gs_poa_5047.pdf) oder ein Bergwaldprojekt in Baden-Baden (https://www.bergwaldprojekt.de/projekt/929/Baden-Baden/147).&lt;br /&gt;
https://www.mobile-university.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/treibhausgasbilanz-klimaneutrale-hochschule/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochschule Magdeburg-Stendal&lt;br /&gt;
Das 2023 veröffentlichte Klimaschutzkonzept der Hochschule Magdeburg-Stendal beinhaltet die Einführung eines Kompensationssystems (Maßnahme G5), um unvermeidbare Emissionen im Rahmen der Klimaneutralitätsziele auszugleichen. Da der Kauf von Emissionszertifikaten nach der aktuellen Gesetzeslage in Sachsen-Anhalt nicht möglich ist, plant das Klimaschutzmanagement Insetting-Projekte auf dem Campus, die Emissionen unter Berücksichtigung hoher Qualitätsstandards kompensieren sollen. (https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/Klimaschutzkonzept_h2_2022.pdf, S. 30, 89, 91)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Universität Osnabrück &lt;br /&gt;
 2020 beschloss der Senat die Kompensation dienstreisebedingter Emissionen. Dazu wurde ein Klimaschutzfonds eingerichtet. Seitdem können Mitarbeitende freiwillig für Flugreisen und PKW-Fahrten in den Fonds einzahlen. Zur Berechnung der Kompensationsbeträge werden Richtwerte und Berechnungstools bereitgestellt. Die Universität unterstützt diese Einzahlungen durch zentrale Mittel in gleicher Höhe. Die durch den Fonds generierten Mittel fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Universitätscampus.&lt;br /&gt;
https://www.uni-osnabrueck.de/universitaet/profil/nachhaltigkeit/umweltschutz/klimaschutzfonds/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin&lt;br /&gt;
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin verzichtet gänzlich auf Kurzstreckenflüge und kompensiert Mittel- und Langstreckenflüge komplett. https://www.htw-berlin.de/hochschule/hochschulprofil/umwelt-und-klimaschutz/umweltmanagement/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CO2-Kompensation DFG-Geförderte&lt;br /&gt;
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglicht eine Abrechnung von Kompensationskosten von Dienstreisen der DFG-Geförderten über die ausgezahlten DFG-Fördermittel. https://www.dfg.de/de/grundlagen-themen/grundlagen-und-prinzipien-der-foerderung/co2-kompensation&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19891</id>
		<title>CO2-Kompensation an deutschen Hochschulen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19891"/>
		<updated>2024-10-06T19:27:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &amp;quot;letzte&amp;quot; Maßnahmenoption auf dem Weg zu einer klimaneutralen Hochschule bleibt oft nur die Kompensation von unvermeidbaren Emissionen. Viele Hochschulen integrieren bereits Kompensationsprojekte als Teil ihres Nachhaltigkeitsengagements. Darüber hinaus besteht in der Theorie die Möglichkeit, Kompensationszertifikate zu erwerben. Das ist jedoch zur Zeit eher unüblich in der Hochschulpraxis und auch mit rechtlichen Hürden verbunden. Diese und weitere, umfangreiche Erkenntnisse zu Kompensationsmöglichkeiten an Hochschulen wurden im Rahmen des HIS-HE:Forum „Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint“ in einer Umfrage mit Expert:inneninterviews von 70 Hochschulen gewonnen, die sich [https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf hier] nachlesen lassen. &amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2024&amp;quot;&amp;gt;Nußbaum, P., Ruiz, M., Stibbe, J., Wöhning, C., Dietrich, C. (2024). Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint. &#039;&#039;HIS-HE:Forum&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompensationsmaßnahmen ausgewählter Hochschulen werden im Folgenden vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Leuphana Universität Lüneburg&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Seit Oktober 2022 werden unvermeidbare Emissionen aus Flugreisen und Autofahrten über einen internen Klimaschutzfonds kompensiert. Dabei wird der von der Bundesregierung festgelegte CO2-Preis zugrunde gelegt und die Mittel werden zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus genutzt. https://www.leuphana.de/universitaet/pressemitteilungen/pressemitteilungen-ansicht/2022/10/05/leuphana-setzt-auf-klimaschutzfonds-fuer-mehr-nachhaltigkeit.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leuphana Universität setzt CO2-Kompensation durch verschiedene Projekte um, die mit ihrer Green-Campus-Politik in Einklang stehen. Die Leuphana Universität Lüneburg bietet ein (berufsbegleitendes) Weiterbildungsstudium an, bei dem sich ein Zertifikat &amp;quot;Dekarbonisierungsmanagement&amp;quot; erwerben lässt: https://www.leuphana.de/professional-school/zertifikatsstudium-berufsbegleitend/nachhaltigkeit-energie-umwelt/dekarbonisierungsmanagement.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Universität Hamburg&lt;br /&gt;
Flugreisen werden mithilfe des CO2-Rechners der Nichtregierungsorganisation atmosfair (www.atmosfair.de) kompensiert. Aus diesen Geldern werden bspw. eine Kompostierungsanlage für organische Marktabfälle in Dar es Salaam (Tansania) sowie Moorrekultivierungen in Mecklenburg-Vorpommern und die Nutzung von Senfsaatabfällen in einem Biomassekraftwerk in Indien unterstützt. https://verwaltungslandkarte-nachhaltigkeit.uni-hamburg.de/detail.html?6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochschule Zittau/Görlitz&lt;br /&gt;
Im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes (2023) der Hochschule Zittau/Görlitz werden Kompensationsmaßnahmen aufgeführt. So wird bspw. für jeden neuen Studierenden ein Baum gepflanzt. Zudem wird an der Hochschule derzeit an einem Beton geforscht, der einen Anteil an Pflanzenkohle enthält. Diese innovative Technologie könnte zukünftig eine vielversprechende Methode bieten, um Kohlenstoffdioxid langfristig zu speichern. Bereits jetzt wird diese Technik im Rahmen des Projekts „CO2Create2Skate“, einem neuen Skatepark in Zittau, getestet und praktisch angewendet. Die Hochschule begründet ihren Verzicht auf Kompensationszertifikate mit einer hohen finanziellen Belastung und der Gefahr &amp;quot; in den Verdacht zu geraten, sich von Verpflichtungen und Einsparmöglichkeiten freizukaufen&amp;quot; (https://klimaschutz.hszg.de/fileadmin/NEU/Klimaschutz/Integriertes_Klimaschutzkonzept_HSZG_2023_Web_klein.pdf, S. 91).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umwelt-Campus Birkenfeld (Trier University of Applied Sciences)&lt;br /&gt;
Der Umwelt-Campus Birkenfeld ist bekannt für sein Modell der &amp;quot;Zero Emission University&amp;quot;, das verschiedene Kompensationsprojekte zur Neutralisierung von Emissionen umfasst. So werden bspw. Flugreisen nur bei internationalen Zielen genehmigt und zusätzliche verkehrsbedingte Emissionen werden durch das Pflanzen von Bäumen kompensiert.&lt;br /&gt;
https://netzwerk-n.org/good-practice/umwelt-campus-birkenfeld/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RWTH Aachen&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 2023 bietet die Hochschule mit dem Pilotprojekt „Interner Klimafonds“ Mitarbeitenden die Möglichkeit, nach einer Flugreise freiwillig einen pauschalen Betrag in einen Klimaschutzfonds einzuzahlen, der sich nach der Flugdistanz richtet. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden von der Hochschulleitung durch zentrale Mittel ergänzt und fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus. Nach einer dreijährigen Pilotphase wird das Projekt evaluiert, um über eine mögliche Fortführung zu entscheiden. https://www.rwth-aachen.de/cms/root/die-rwth/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-im-betrieb/~sausa/dienstreisen-und-klimafonds/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freie Universität Berlin&lt;br /&gt;
Langfristig plant die Universität die Umsetzung eines interdisziplinären Forschungs- und Lehrprojektes mit dem Titel CarbonThink und sowie die Etablierung eines Living Labs, in dessen Rahmen  bisher ungenutzte Ressourcen dem Kreislauf als Biokohle wieder zugeführt werden sollen. Im Rahmen von CarbonThink wird untersucht, inwiefern CO2 durch die Produktion von Pflanzenkohle aus Biomasse gespeichert und so die Emissionen der Universität bilanziell ausgeglichen werden können. (https://www.fu-berlin.de/sites/nachhaltigkeit/handlungsfelder/campus/carbonthink/index.html)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)&lt;br /&gt;
Im 2014 veröffentlichten Klimaschutzkonzept verpflichtete sich die HNEE, unvermeidbare Emissionen innerhalb festgelegter Systemgrenzen zu kompensieren und so klimaneutral zu werden (https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Konzepte-und-Berichte/Klimaschutzkonzept/Klimaschutzkonzept-E7867.htm). Die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) hat per Präsidiumsbeschluss Kurzstreckenflüge komplett verboten, wenn das Ziel per Bahn in unter 10 Stunden erreicht werden kann. Unvermeidbare Flüge der Verwaltung und Fachbereiche (ohne Drittmittelprojekte) werden seit 2014 vollständig über ein hochschuleigenes Projekt kompensiert. Die HNEE kooperiert mit dem von Alumni gegründeten Verein Ivakale e. V. zur Kompensation der unvermeidbaren Treibhausgasemissionen  durch den Schutz des Kakamega Regenwaldes in Kenia ( https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Nachhaltige-Hochschule/Klimaneutralitt/Kompensationsprojekt/Klimaschutzprojekt-zur-Kompensationvon-Treibhausgasemissionen-der-HNEE-E7868.htm). Durch den Einsatz effizienter Lehmherde in lokalen Haushalten kann im Vergleich zu traditionellen Feuerstellen Brennholz und somit die Abholzung des Regenwaldes reduziert werden. Das Projekt ist nach dem Gold Standard zertifiziert (GSF Registry) und wird in Forschung und Lehre an der Hochschule integriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Universität Greifswald &lt;br /&gt;
Mit den 2018 veröffentlichten Leitlinien zur Verwirklichung der Klimaneutralität wurde „Kompensation“ als wichtiger Bestandteil dieses Ziels festgelegt (Universität Greifswald, 2018). Dabei wird der Fokus auf die Nutzung von Ökosystemen im eigenen Zuständigkeitsbereich der Universität gelegt. Kompensationsmaßnahmen sollen im besten Fall im Rahmen der Lehr- und Forschungsaktivitäten wissenschaftlich begleitet werden. https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/universitaet-greifswald-im-profil/nachhaltigkeit/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leibniz Universität Hannover&lt;br /&gt;
Im Herbst 2022 richtete die Universität einen freiwilligen Flugabgabefonds ein, in den Dienstreisende aus ihrem Haushaltsbudget einzahlen können. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden genutzt, um interne Umwelt- und Klimaschutzprojekte zu fördern. Die Beitragshöhe hängt von der Flugdistanz ab. Auch private Spenden sind möglich. (https://www.uni-hannover.de/fileadmin/luh/content/webredaktion/universitaet/publikationen/klimaschutzkonzept/klimaschutzkonzept_2023.pdf, S. 47)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fernhochschule The Mobile University&lt;br /&gt;
Die Mobile University investiert in Kompensationsprojekte wie den Brunnenbau in Ruanda (https://www.fokus-zukunft.com/wp-content/uploads/2022/09/2234_wasseraufbereitung_ruanda_gs_poa_5047.pdf) oder ein Bergwaldprojekt in Baden-Baden (https://www.bergwaldprojekt.de/projekt/929/Baden-Baden/147).&lt;br /&gt;
https://www.mobile-university.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/treibhausgasbilanz-klimaneutrale-hochschule/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochschule Magdeburg-Stendal&lt;br /&gt;
Das 2023 veröffentlichte Klimaschutzkonzept der Hochschule Magdeburg-Stendal beinhaltet die Einführung eines Kompensationssystems (Maßnahme G5), um unvermeidbare Emissionen im Rahmen der Klimaneutralitätsziele auszugleichen. Da der Kauf von Emissionszertifikaten nach der aktuellen Gesetzeslage in Sachsen-Anhalt nicht möglich ist, plant das Klimaschutzmanagement Insetting-Projekte auf dem Campus, die Emissionen unter Berücksichtigung hoher Qualitätsstandards kompensieren sollen. (https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/Klimaschutzkonzept_h2_2022.pdf, S. 30, 89, 91)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Universität Osnabrück &lt;br /&gt;
 2020 beschloss der Senat die Kompensation dienstreisebedingter Emissionen. Dazu wurde ein Klimaschutzfonds eingerichtet. Seitdem können Mitarbeitende freiwillig für Flugreisen und PKW-Fahrten in den Fonds einzahlen. Zur Berechnung der Kompensationsbeträge werden Richtwerte und Berechnungstools bereitgestellt. Die Universität unterstützt diese Einzahlungen durch zentrale Mittel in gleicher Höhe. Die durch den Fonds generierten Mittel fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Universitätscampus.&lt;br /&gt;
https://www.uni-osnabrueck.de/universitaet/profil/nachhaltigkeit/umweltschutz/klimaschutzfonds/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin&lt;br /&gt;
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin verzichtet gänzlich auf Kurzstreckenflüge und kompensiert Mittel- und Langstreckenflüge komplett. https://www.htw-berlin.de/hochschule/hochschulprofil/umwelt-und-klimaschutz/umweltmanagement/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CO2-Kompensation DFG-Geförderte&lt;br /&gt;
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglicht eine Abrechnung von Kompensationskosten von Dienstreisen der DFG-Geförderten über die ausgezahlten DFG-Fördermittel. https://www.dfg.de/de/grundlagen-themen/grundlagen-und-prinzipien-der-foerderung/co2-kompensation&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19890</id>
		<title>CO2-Kompensation an deutschen Hochschulen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19890"/>
		<updated>2024-10-06T19:26:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &amp;quot;letzte&amp;quot; Maßnahmenoption auf dem Weg zu einer klimaneutralen Hochschule bleibt oft nur die Kompensation von unvermeidbaren Emissionen. Viele Hochschulen integrieren bereits Kompensationsprojekte als Teil ihres Nachhaltigkeitsengagements. Darüber hinaus besteht in der Theorie die Möglichkeit, Kompensationszertifikate zu erwerben. Das ist jedoch zur Zeit eher unüblich in der Hochschulpraxis und auch mit rechtlichen Hürden verbunden. Diese und weitere, umfangreiche Erkenntnisse zu Kompensationsmöglichkeiten an Hochschulen wurden im Rahmen des HIS-HE:Forum „Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint“ in einer Umfrage mit Expert:inneninterviews von 70 Hochschulen gewonnen, die sich [https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf hier] nachlesen lassen &amp;lt;ref name=&amp;quot;Nußbaum et al., 2024&amp;quot;&amp;gt;Nußbaum, P., Ruiz, M., Stibbe, J., Wöhning, C., Dietrich, C. (2024). Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint. &#039;&#039;HIS-HE:Forum&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompensationsmaßnahmen ausgewählter Hochschulen werden im Folgenden vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Leuphana Universität Lüneburg&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Seit Oktober 2022 werden unvermeidbare Emissionen aus Flugreisen und Autofahrten über einen internen Klimaschutzfonds kompensiert. Dabei wird der von der Bundesregierung festgelegte CO2-Preis zugrunde gelegt und die Mittel werden zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus genutzt. https://www.leuphana.de/universitaet/pressemitteilungen/pressemitteilungen-ansicht/2022/10/05/leuphana-setzt-auf-klimaschutzfonds-fuer-mehr-nachhaltigkeit.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leuphana Universität setzt CO2-Kompensation durch verschiedene Projekte um, die mit ihrer Green-Campus-Politik in Einklang stehen. Die Leuphana Universität Lüneburg bietet ein (berufsbegleitendes) Weiterbildungsstudium an, bei dem sich ein Zertifikat &amp;quot;Dekarbonisierungsmanagement&amp;quot; erwerben lässt: https://www.leuphana.de/professional-school/zertifikatsstudium-berufsbegleitend/nachhaltigkeit-energie-umwelt/dekarbonisierungsmanagement.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Universität Hamburg&lt;br /&gt;
Flugreisen werden mithilfe des CO2-Rechners der Nichtregierungsorganisation atmosfair (www.atmosfair.de) kompensiert. Aus diesen Geldern werden bspw. eine Kompostierungsanlage für organische Marktabfälle in Dar es Salaam (Tansania) sowie Moorrekultivierungen in Mecklenburg-Vorpommern und die Nutzung von Senfsaatabfällen in einem Biomassekraftwerk in Indien unterstützt. https://verwaltungslandkarte-nachhaltigkeit.uni-hamburg.de/detail.html?6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochschule Zittau/Görlitz&lt;br /&gt;
Im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes (2023) der Hochschule Zittau/Görlitz werden Kompensationsmaßnahmen aufgeführt. So wird bspw. für jeden neuen Studierenden ein Baum gepflanzt. Zudem wird an der Hochschule derzeit an einem Beton geforscht, der einen Anteil an Pflanzenkohle enthält. Diese innovative Technologie könnte zukünftig eine vielversprechende Methode bieten, um Kohlenstoffdioxid langfristig zu speichern. Bereits jetzt wird diese Technik im Rahmen des Projekts „CO2Create2Skate“, einem neuen Skatepark in Zittau, getestet und praktisch angewendet. Die Hochschule begründet ihren Verzicht auf Kompensationszertifikate mit einer hohen finanziellen Belastung und der Gefahr &amp;quot; in den Verdacht zu geraten, sich von Verpflichtungen und Einsparmöglichkeiten freizukaufen&amp;quot; (https://klimaschutz.hszg.de/fileadmin/NEU/Klimaschutz/Integriertes_Klimaschutzkonzept_HSZG_2023_Web_klein.pdf, S. 91).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umwelt-Campus Birkenfeld (Trier University of Applied Sciences)&lt;br /&gt;
Der Umwelt-Campus Birkenfeld ist bekannt für sein Modell der &amp;quot;Zero Emission University&amp;quot;, das verschiedene Kompensationsprojekte zur Neutralisierung von Emissionen umfasst. So werden bspw. Flugreisen nur bei internationalen Zielen genehmigt und zusätzliche verkehrsbedingte Emissionen werden durch das Pflanzen von Bäumen kompensiert.&lt;br /&gt;
https://netzwerk-n.org/good-practice/umwelt-campus-birkenfeld/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RWTH Aachen&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 2023 bietet die Hochschule mit dem Pilotprojekt „Interner Klimafonds“ Mitarbeitenden die Möglichkeit, nach einer Flugreise freiwillig einen pauschalen Betrag in einen Klimaschutzfonds einzuzahlen, der sich nach der Flugdistanz richtet. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden von der Hochschulleitung durch zentrale Mittel ergänzt und fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus. Nach einer dreijährigen Pilotphase wird das Projekt evaluiert, um über eine mögliche Fortführung zu entscheiden. https://www.rwth-aachen.de/cms/root/die-rwth/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-im-betrieb/~sausa/dienstreisen-und-klimafonds/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freie Universität Berlin&lt;br /&gt;
Langfristig plant die Universität die Umsetzung eines interdisziplinären Forschungs- und Lehrprojektes mit dem Titel CarbonThink und sowie die Etablierung eines Living Labs, in dessen Rahmen  bisher ungenutzte Ressourcen dem Kreislauf als Biokohle wieder zugeführt werden sollen. Im Rahmen von CarbonThink wird untersucht, inwiefern CO2 durch die Produktion von Pflanzenkohle aus Biomasse gespeichert und so die Emissionen der Universität bilanziell ausgeglichen werden können. (https://www.fu-berlin.de/sites/nachhaltigkeit/handlungsfelder/campus/carbonthink/index.html)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)&lt;br /&gt;
Im 2014 veröffentlichten Klimaschutzkonzept verpflichtete sich die HNEE, unvermeidbare Emissionen innerhalb festgelegter Systemgrenzen zu kompensieren und so klimaneutral zu werden (https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Konzepte-und-Berichte/Klimaschutzkonzept/Klimaschutzkonzept-E7867.htm). Die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) hat per Präsidiumsbeschluss Kurzstreckenflüge komplett verboten, wenn das Ziel per Bahn in unter 10 Stunden erreicht werden kann. Unvermeidbare Flüge der Verwaltung und Fachbereiche (ohne Drittmittelprojekte) werden seit 2014 vollständig über ein hochschuleigenes Projekt kompensiert. Die HNEE kooperiert mit dem von Alumni gegründeten Verein Ivakale e. V. zur Kompensation der unvermeidbaren Treibhausgasemissionen  durch den Schutz des Kakamega Regenwaldes in Kenia ( https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Nachhaltige-Hochschule/Klimaneutralitt/Kompensationsprojekt/Klimaschutzprojekt-zur-Kompensationvon-Treibhausgasemissionen-der-HNEE-E7868.htm). Durch den Einsatz effizienter Lehmherde in lokalen Haushalten kann im Vergleich zu traditionellen Feuerstellen Brennholz und somit die Abholzung des Regenwaldes reduziert werden. Das Projekt ist nach dem Gold Standard zertifiziert (GSF Registry) und wird in Forschung und Lehre an der Hochschule integriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Universität Greifswald &lt;br /&gt;
Mit den 2018 veröffentlichten Leitlinien zur Verwirklichung der Klimaneutralität wurde „Kompensation“ als wichtiger Bestandteil dieses Ziels festgelegt (Universität Greifswald, 2018). Dabei wird der Fokus auf die Nutzung von Ökosystemen im eigenen Zuständigkeitsbereich der Universität gelegt. Kompensationsmaßnahmen sollen im besten Fall im Rahmen der Lehr- und Forschungsaktivitäten wissenschaftlich begleitet werden. https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/universitaet-greifswald-im-profil/nachhaltigkeit/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leibniz Universität Hannover&lt;br /&gt;
Im Herbst 2022 richtete die Universität einen freiwilligen Flugabgabefonds ein, in den Dienstreisende aus ihrem Haushaltsbudget einzahlen können. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden genutzt, um interne Umwelt- und Klimaschutzprojekte zu fördern. Die Beitragshöhe hängt von der Flugdistanz ab. Auch private Spenden sind möglich. (https://www.uni-hannover.de/fileadmin/luh/content/webredaktion/universitaet/publikationen/klimaschutzkonzept/klimaschutzkonzept_2023.pdf, S. 47)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fernhochschule The Mobile University&lt;br /&gt;
Die Mobile University investiert in Kompensationsprojekte wie den Brunnenbau in Ruanda (https://www.fokus-zukunft.com/wp-content/uploads/2022/09/2234_wasseraufbereitung_ruanda_gs_poa_5047.pdf) oder ein Bergwaldprojekt in Baden-Baden (https://www.bergwaldprojekt.de/projekt/929/Baden-Baden/147).&lt;br /&gt;
https://www.mobile-university.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/treibhausgasbilanz-klimaneutrale-hochschule/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochschule Magdeburg-Stendal&lt;br /&gt;
Das 2023 veröffentlichte Klimaschutzkonzept der Hochschule Magdeburg-Stendal beinhaltet die Einführung eines Kompensationssystems (Maßnahme G5), um unvermeidbare Emissionen im Rahmen der Klimaneutralitätsziele auszugleichen. Da der Kauf von Emissionszertifikaten nach der aktuellen Gesetzeslage in Sachsen-Anhalt nicht möglich ist, plant das Klimaschutzmanagement Insetting-Projekte auf dem Campus, die Emissionen unter Berücksichtigung hoher Qualitätsstandards kompensieren sollen. (https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/Klimaschutzkonzept_h2_2022.pdf, S. 30, 89, 91)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Universität Osnabrück &lt;br /&gt;
 2020 beschloss der Senat die Kompensation dienstreisebedingter Emissionen. Dazu wurde ein Klimaschutzfonds eingerichtet. Seitdem können Mitarbeitende freiwillig für Flugreisen und PKW-Fahrten in den Fonds einzahlen. Zur Berechnung der Kompensationsbeträge werden Richtwerte und Berechnungstools bereitgestellt. Die Universität unterstützt diese Einzahlungen durch zentrale Mittel in gleicher Höhe. Die durch den Fonds generierten Mittel fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Universitätscampus.&lt;br /&gt;
https://www.uni-osnabrueck.de/universitaet/profil/nachhaltigkeit/umweltschutz/klimaschutzfonds/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin&lt;br /&gt;
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin verzichtet gänzlich auf Kurzstreckenflüge und kompensiert Mittel- und Langstreckenflüge komplett. https://www.htw-berlin.de/hochschule/hochschulprofil/umwelt-und-klimaschutz/umweltmanagement/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CO2-Kompensation DFG-Geförderte&lt;br /&gt;
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglicht eine Abrechnung von Kompensationskosten von Dienstreisen der DFG-Geförderten über die ausgezahlten DFG-Fördermittel. https://www.dfg.de/de/grundlagen-themen/grundlagen-und-prinzipien-der-foerderung/co2-kompensation&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19889</id>
		<title>CO2-Kompensation an deutschen Hochschulen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19889"/>
		<updated>2024-10-06T19:21:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &amp;quot;letzte&amp;quot; Maßnahmenoption auf dem Weg zu einer klimaneutralen Hochschule bleibt oft nur die Kompensation von unvermeidbaren Emissionen. Viele Hochschulen integrieren bereits Kompensationsprojekte als Teil ihres Nachhaltigkeitsengagements. Darüber hinaus besteht in der Theorie die Möglichkeit, Kompensationszertifikate zu erwerben. Das ist jedoch zur Zeit eher unüblich in der Hochschulpraxis und auch mit rechtlichen Hürden verbunden. Diese und weitere, umfangreiche Erkenntnisse zu Kompensationsmöglichkeiten an Hochschulen wurden im Rahmen des HIS-HE:Forum „Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint“ in einer Umfrage mit Expert:inneninterviews von 70 Hochschulen gewonnen, die sich [https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf hier] nachlesen lassen (Nußbaum et al., 2024).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompensationsmaßnahmen ausgewählter Hochschulen werden im Folgenden vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leuphana Universität Lüneburg&lt;br /&gt;
Seit Oktober 2022 werden unvermeidbare Emissionen aus Flugreisen und Autofahrten über einen internen Klimaschutzfonds kompensiert. Dabei wird der von der Bundesregierung festgelegte CO2-Preis zugrunde gelegt und die Mittel werden zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus genutzt. https://www.leuphana.de/universitaet/pressemitteilungen/pressemitteilungen-ansicht/2022/10/05/leuphana-setzt-auf-klimaschutzfonds-fuer-mehr-nachhaltigkeit.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leuphana Universität setzt CO2-Kompensation durch verschiedene Projekte um, die mit ihrer Green-Campus-Politik in Einklang stehen. Die Leuphana Universität Lüneburg bietet ein (berufsbegleitendes) Weiterbildungsstudium an, bei dem sich ein Zertifikat &amp;quot;Dekarbonisierungsmanagement&amp;quot; erwerben lässt: https://www.leuphana.de/professional-school/zertifikatsstudium-berufsbegleitend/nachhaltigkeit-energie-umwelt/dekarbonisierungsmanagement.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Universität Hamburg&lt;br /&gt;
Flugreisen werden mithilfe des CO2-Rechners der Nichtregierungsorganisation atmosfair (www.atmosfair.de) kompensiert. Aus diesen Geldern werden bspw. eine Kompostierungsanlage für organische Marktabfälle in Dar es Salaam (Tansania) sowie Moorrekultivierungen in Mecklenburg-Vorpommern und die Nutzung von Senfsaatabfällen in einem Biomassekraftwerk in Indien unterstützt. https://verwaltungslandkarte-nachhaltigkeit.uni-hamburg.de/detail.html?6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochschule Zittau/Görlitz&lt;br /&gt;
Im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes (2023) der Hochschule Zittau/Görlitz werden Kompensationsmaßnahmen aufgeführt. So wird bspw. für jeden neuen Studierenden ein Baum gepflanzt. Zudem wird an der Hochschule derzeit an einem Beton geforscht, der einen Anteil an Pflanzenkohle enthält. Diese innovative Technologie könnte zukünftig eine vielversprechende Methode bieten, um Kohlenstoffdioxid langfristig zu speichern. Bereits jetzt wird diese Technik im Rahmen des Projekts „CO2Create2Skate“, einem neuen Skatepark in Zittau, getestet und praktisch angewendet. Die Hochschule begründet ihren Verzicht auf Kompensationszertifikate mit einer hohen finanziellen Belastung und der Gefahr &amp;quot; in den Verdacht zu geraten, sich von Verpflichtungen und Einsparmöglichkeiten freizukaufen&amp;quot; (https://klimaschutz.hszg.de/fileadmin/NEU/Klimaschutz/Integriertes_Klimaschutzkonzept_HSZG_2023_Web_klein.pdf, S. 91).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umwelt-Campus Birkenfeld (Trier University of Applied Sciences)&lt;br /&gt;
Der Umwelt-Campus Birkenfeld ist bekannt für sein Modell der &amp;quot;Zero Emission University&amp;quot;, das verschiedene Kompensationsprojekte zur Neutralisierung von Emissionen umfasst. So werden bspw. Flugreisen nur bei internationalen Zielen genehmigt und zusätzliche verkehrsbedingte Emissionen werden durch das Pflanzen von Bäumen kompensiert.&lt;br /&gt;
https://netzwerk-n.org/good-practice/umwelt-campus-birkenfeld/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RWTH Aachen&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 2023 bietet die Hochschule mit dem Pilotprojekt „Interner Klimafonds“ Mitarbeitenden die Möglichkeit, nach einer Flugreise freiwillig einen pauschalen Betrag in einen Klimaschutzfonds einzuzahlen, der sich nach der Flugdistanz richtet. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden von der Hochschulleitung durch zentrale Mittel ergänzt und fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus. Nach einer dreijährigen Pilotphase wird das Projekt evaluiert, um über eine mögliche Fortführung zu entscheiden. https://www.rwth-aachen.de/cms/root/die-rwth/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-im-betrieb/~sausa/dienstreisen-und-klimafonds/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freie Universität Berlin&lt;br /&gt;
Langfristig plant die Universität die Umsetzung eines interdisziplinären Forschungs- und Lehrprojektes mit dem Titel CarbonThink und sowie die Etablierung eines Living Labs, in dessen Rahmen  bisher ungenutzte Ressourcen dem Kreislauf als Biokohle wieder zugeführt werden sollen. Im Rahmen von CarbonThink wird untersucht, inwiefern CO2 durch die Produktion von Pflanzenkohle aus Biomasse gespeichert und so die Emissionen der Universität bilanziell ausgeglichen werden können. (https://www.fu-berlin.de/sites/nachhaltigkeit/handlungsfelder/campus/carbonthink/index.html)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)&lt;br /&gt;
Im 2014 veröffentlichten Klimaschutzkonzept verpflichtete sich die HNEE, unvermeidbare Emissionen innerhalb festgelegter Systemgrenzen zu kompensieren und so klimaneutral zu werden (https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Konzepte-und-Berichte/Klimaschutzkonzept/Klimaschutzkonzept-E7867.htm). Die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) hat per Präsidiumsbeschluss Kurzstreckenflüge komplett verboten, wenn das Ziel per Bahn in unter 10 Stunden erreicht werden kann. Unvermeidbare Flüge der Verwaltung und Fachbereiche (ohne Drittmittelprojekte) werden seit 2014 vollständig über ein hochschuleigenes Projekt kompensiert. Die HNEE kooperiert mit dem von Alumni gegründeten Verein Ivakale e. V. zur Kompensation der unvermeidbaren Treibhausgasemissionen  durch den Schutz des Kakamega Regenwaldes in Kenia ( https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Nachhaltige-Hochschule/Klimaneutralitt/Kompensationsprojekt/Klimaschutzprojekt-zur-Kompensationvon-Treibhausgasemissionen-der-HNEE-E7868.htm). Durch den Einsatz effizienter Lehmherde in lokalen Haushalten kann im Vergleich zu traditionellen Feuerstellen Brennholz und somit die Abholzung des Regenwaldes reduziert werden. Das Projekt ist nach dem Gold Standard zertifiziert (GSF Registry) und wird in Forschung und Lehre an der Hochschule integriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Universität Greifswald &lt;br /&gt;
Mit den 2018 veröffentlichten Leitlinien zur Verwirklichung der Klimaneutralität wurde „Kompensation“ als wichtiger Bestandteil dieses Ziels festgelegt (Universität Greifswald, 2018). Dabei wird der Fokus auf die Nutzung von Ökosystemen im eigenen Zuständigkeitsbereich der Universität gelegt. Kompensationsmaßnahmen sollen im besten Fall im Rahmen der Lehr- und Forschungsaktivitäten wissenschaftlich begleitet werden. https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/universitaet-greifswald-im-profil/nachhaltigkeit/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leibniz Universität Hannover&lt;br /&gt;
Im Herbst 2022 richtete die Universität einen freiwilligen Flugabgabefonds ein, in den Dienstreisende aus ihrem Haushaltsbudget einzahlen können. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden genutzt, um interne Umwelt- und Klimaschutzprojekte zu fördern. Die Beitragshöhe hängt von der Flugdistanz ab. Auch private Spenden sind möglich. (https://www.uni-hannover.de/fileadmin/luh/content/webredaktion/universitaet/publikationen/klimaschutzkonzept/klimaschutzkonzept_2023.pdf, S. 47)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fernhochschule The Mobile University&lt;br /&gt;
Die Mobile University investiert in Kompensationsprojekte wie den Brunnenbau in Ruanda (https://www.fokus-zukunft.com/wp-content/uploads/2022/09/2234_wasseraufbereitung_ruanda_gs_poa_5047.pdf) oder ein Bergwaldprojekt in Baden-Baden (https://www.bergwaldprojekt.de/projekt/929/Baden-Baden/147).&lt;br /&gt;
https://www.mobile-university.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/treibhausgasbilanz-klimaneutrale-hochschule/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochschule Magdeburg-Stendal&lt;br /&gt;
Das 2023 veröffentlichte Klimaschutzkonzept der Hochschule Magdeburg-Stendal beinhaltet die Einführung eines Kompensationssystems (Maßnahme G5), um unvermeidbare Emissionen im Rahmen der Klimaneutralitätsziele auszugleichen. Da der Kauf von Emissionszertifikaten nach der aktuellen Gesetzeslage in Sachsen-Anhalt nicht möglich ist, plant das Klimaschutzmanagement Insetting-Projekte auf dem Campus, die Emissionen unter Berücksichtigung hoher Qualitätsstandards kompensieren sollen. (https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/Klimaschutzkonzept_h2_2022.pdf, S. 30, 89, 91)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Universität Osnabrück &lt;br /&gt;
 2020 beschloss der Senat die Kompensation dienstreisebedingter Emissionen. Dazu wurde ein Klimaschutzfonds eingerichtet. Seitdem können Mitarbeitende freiwillig für Flugreisen und PKW-Fahrten in den Fonds einzahlen. Zur Berechnung der Kompensationsbeträge werden Richtwerte und Berechnungstools bereitgestellt. Die Universität unterstützt diese Einzahlungen durch zentrale Mittel in gleicher Höhe. Die durch den Fonds generierten Mittel fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Universitätscampus.&lt;br /&gt;
https://www.uni-osnabrueck.de/universitaet/profil/nachhaltigkeit/umweltschutz/klimaschutzfonds/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin&lt;br /&gt;
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin verzichtet gänzlich auf Kurzstreckenflüge und kompensiert Mittel- und Langstreckenflüge komplett. https://www.htw-berlin.de/hochschule/hochschulprofil/umwelt-und-klimaschutz/umweltmanagement/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CO2-Kompensation DFG-Geförderte&lt;br /&gt;
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglicht eine Abrechnung von Kompensationskosten von Dienstreisen der DFG-Geförderten über die ausgezahlten DFG-Fördermittel. https://www.dfg.de/de/grundlagen-themen/grundlagen-und-prinzipien-der-foerderung/co2-kompensation&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19888</id>
		<title>CO2-Kompensation an deutschen Hochschulen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19888"/>
		<updated>2024-10-06T19:21:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &amp;quot;letzte&amp;quot; Maßnahmenoption auf dem Weg zu einer klimaneutralen Hochschule bleibt oft nur die Kompensation von unvermeidbaren Emissionen. Viele Hochschulen integrieren bereits Kompensationsprojekte als Teil ihres Nachhaltigkeitsengagements. Darüber hinaus besteht in der Theorie die Möglichkeit, Kompensationszertifikate zu erwerben. Das ist jedoch zur Zeit eher unüblich in der Hochschulpraxis und auch mit rechtlichen Hürden verbunden. Diese und weitere, umfangreiche Erkenntnisse zu Kompensationsmöglichkeiten an Hochschulen wurden im Rahmen des HIS-HE:Forum „Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint“ in einer Umfrage mit Expert:inneninterviews von 70 Hochschulen gewonnen, die sich [hier (https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf] nachlesen lassen (Nußbaum et al., 2024).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompensationsmaßnahmen ausgewählter Hochschulen werden im Folgenden vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leuphana Universität Lüneburg&lt;br /&gt;
Seit Oktober 2022 werden unvermeidbare Emissionen aus Flugreisen und Autofahrten über einen internen Klimaschutzfonds kompensiert. Dabei wird der von der Bundesregierung festgelegte CO2-Preis zugrunde gelegt und die Mittel werden zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus genutzt. https://www.leuphana.de/universitaet/pressemitteilungen/pressemitteilungen-ansicht/2022/10/05/leuphana-setzt-auf-klimaschutzfonds-fuer-mehr-nachhaltigkeit.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leuphana Universität setzt CO2-Kompensation durch verschiedene Projekte um, die mit ihrer Green-Campus-Politik in Einklang stehen. Die Leuphana Universität Lüneburg bietet ein (berufsbegleitendes) Weiterbildungsstudium an, bei dem sich ein Zertifikat &amp;quot;Dekarbonisierungsmanagement&amp;quot; erwerben lässt: https://www.leuphana.de/professional-school/zertifikatsstudium-berufsbegleitend/nachhaltigkeit-energie-umwelt/dekarbonisierungsmanagement.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Universität Hamburg&lt;br /&gt;
Flugreisen werden mithilfe des CO2-Rechners der Nichtregierungsorganisation atmosfair (www.atmosfair.de) kompensiert. Aus diesen Geldern werden bspw. eine Kompostierungsanlage für organische Marktabfälle in Dar es Salaam (Tansania) sowie Moorrekultivierungen in Mecklenburg-Vorpommern und die Nutzung von Senfsaatabfällen in einem Biomassekraftwerk in Indien unterstützt. https://verwaltungslandkarte-nachhaltigkeit.uni-hamburg.de/detail.html?6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochschule Zittau/Görlitz&lt;br /&gt;
Im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes (2023) der Hochschule Zittau/Görlitz werden Kompensationsmaßnahmen aufgeführt. So wird bspw. für jeden neuen Studierenden ein Baum gepflanzt. Zudem wird an der Hochschule derzeit an einem Beton geforscht, der einen Anteil an Pflanzenkohle enthält. Diese innovative Technologie könnte zukünftig eine vielversprechende Methode bieten, um Kohlenstoffdioxid langfristig zu speichern. Bereits jetzt wird diese Technik im Rahmen des Projekts „CO2Create2Skate“, einem neuen Skatepark in Zittau, getestet und praktisch angewendet. Die Hochschule begründet ihren Verzicht auf Kompensationszertifikate mit einer hohen finanziellen Belastung und der Gefahr &amp;quot; in den Verdacht zu geraten, sich von Verpflichtungen und Einsparmöglichkeiten freizukaufen&amp;quot; (https://klimaschutz.hszg.de/fileadmin/NEU/Klimaschutz/Integriertes_Klimaschutzkonzept_HSZG_2023_Web_klein.pdf, S. 91).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umwelt-Campus Birkenfeld (Trier University of Applied Sciences)&lt;br /&gt;
Der Umwelt-Campus Birkenfeld ist bekannt für sein Modell der &amp;quot;Zero Emission University&amp;quot;, das verschiedene Kompensationsprojekte zur Neutralisierung von Emissionen umfasst. So werden bspw. Flugreisen nur bei internationalen Zielen genehmigt und zusätzliche verkehrsbedingte Emissionen werden durch das Pflanzen von Bäumen kompensiert.&lt;br /&gt;
https://netzwerk-n.org/good-practice/umwelt-campus-birkenfeld/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RWTH Aachen&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 2023 bietet die Hochschule mit dem Pilotprojekt „Interner Klimafonds“ Mitarbeitenden die Möglichkeit, nach einer Flugreise freiwillig einen pauschalen Betrag in einen Klimaschutzfonds einzuzahlen, der sich nach der Flugdistanz richtet. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden von der Hochschulleitung durch zentrale Mittel ergänzt und fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus. Nach einer dreijährigen Pilotphase wird das Projekt evaluiert, um über eine mögliche Fortführung zu entscheiden. https://www.rwth-aachen.de/cms/root/die-rwth/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-im-betrieb/~sausa/dienstreisen-und-klimafonds/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freie Universität Berlin&lt;br /&gt;
Langfristig plant die Universität die Umsetzung eines interdisziplinären Forschungs- und Lehrprojektes mit dem Titel CarbonThink und sowie die Etablierung eines Living Labs, in dessen Rahmen  bisher ungenutzte Ressourcen dem Kreislauf als Biokohle wieder zugeführt werden sollen. Im Rahmen von CarbonThink wird untersucht, inwiefern CO2 durch die Produktion von Pflanzenkohle aus Biomasse gespeichert und so die Emissionen der Universität bilanziell ausgeglichen werden können. (https://www.fu-berlin.de/sites/nachhaltigkeit/handlungsfelder/campus/carbonthink/index.html)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)&lt;br /&gt;
Im 2014 veröffentlichten Klimaschutzkonzept verpflichtete sich die HNEE, unvermeidbare Emissionen innerhalb festgelegter Systemgrenzen zu kompensieren und so klimaneutral zu werden (https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Konzepte-und-Berichte/Klimaschutzkonzept/Klimaschutzkonzept-E7867.htm). Die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) hat per Präsidiumsbeschluss Kurzstreckenflüge komplett verboten, wenn das Ziel per Bahn in unter 10 Stunden erreicht werden kann. Unvermeidbare Flüge der Verwaltung und Fachbereiche (ohne Drittmittelprojekte) werden seit 2014 vollständig über ein hochschuleigenes Projekt kompensiert. Die HNEE kooperiert mit dem von Alumni gegründeten Verein Ivakale e. V. zur Kompensation der unvermeidbaren Treibhausgasemissionen  durch den Schutz des Kakamega Regenwaldes in Kenia ( https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Nachhaltige-Hochschule/Klimaneutralitt/Kompensationsprojekt/Klimaschutzprojekt-zur-Kompensationvon-Treibhausgasemissionen-der-HNEE-E7868.htm). Durch den Einsatz effizienter Lehmherde in lokalen Haushalten kann im Vergleich zu traditionellen Feuerstellen Brennholz und somit die Abholzung des Regenwaldes reduziert werden. Das Projekt ist nach dem Gold Standard zertifiziert (GSF Registry) und wird in Forschung und Lehre an der Hochschule integriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Universität Greifswald &lt;br /&gt;
Mit den 2018 veröffentlichten Leitlinien zur Verwirklichung der Klimaneutralität wurde „Kompensation“ als wichtiger Bestandteil dieses Ziels festgelegt (Universität Greifswald, 2018). Dabei wird der Fokus auf die Nutzung von Ökosystemen im eigenen Zuständigkeitsbereich der Universität gelegt. Kompensationsmaßnahmen sollen im besten Fall im Rahmen der Lehr- und Forschungsaktivitäten wissenschaftlich begleitet werden. https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/universitaet-greifswald-im-profil/nachhaltigkeit/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leibniz Universität Hannover&lt;br /&gt;
Im Herbst 2022 richtete die Universität einen freiwilligen Flugabgabefonds ein, in den Dienstreisende aus ihrem Haushaltsbudget einzahlen können. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden genutzt, um interne Umwelt- und Klimaschutzprojekte zu fördern. Die Beitragshöhe hängt von der Flugdistanz ab. Auch private Spenden sind möglich. (https://www.uni-hannover.de/fileadmin/luh/content/webredaktion/universitaet/publikationen/klimaschutzkonzept/klimaschutzkonzept_2023.pdf, S. 47)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fernhochschule The Mobile University&lt;br /&gt;
Die Mobile University investiert in Kompensationsprojekte wie den Brunnenbau in Ruanda (https://www.fokus-zukunft.com/wp-content/uploads/2022/09/2234_wasseraufbereitung_ruanda_gs_poa_5047.pdf) oder ein Bergwaldprojekt in Baden-Baden (https://www.bergwaldprojekt.de/projekt/929/Baden-Baden/147).&lt;br /&gt;
https://www.mobile-university.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/treibhausgasbilanz-klimaneutrale-hochschule/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochschule Magdeburg-Stendal&lt;br /&gt;
Das 2023 veröffentlichte Klimaschutzkonzept der Hochschule Magdeburg-Stendal beinhaltet die Einführung eines Kompensationssystems (Maßnahme G5), um unvermeidbare Emissionen im Rahmen der Klimaneutralitätsziele auszugleichen. Da der Kauf von Emissionszertifikaten nach der aktuellen Gesetzeslage in Sachsen-Anhalt nicht möglich ist, plant das Klimaschutzmanagement Insetting-Projekte auf dem Campus, die Emissionen unter Berücksichtigung hoher Qualitätsstandards kompensieren sollen. (https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/Klimaschutzkonzept_h2_2022.pdf, S. 30, 89, 91)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Universität Osnabrück &lt;br /&gt;
 2020 beschloss der Senat die Kompensation dienstreisebedingter Emissionen. Dazu wurde ein Klimaschutzfonds eingerichtet. Seitdem können Mitarbeitende freiwillig für Flugreisen und PKW-Fahrten in den Fonds einzahlen. Zur Berechnung der Kompensationsbeträge werden Richtwerte und Berechnungstools bereitgestellt. Die Universität unterstützt diese Einzahlungen durch zentrale Mittel in gleicher Höhe. Die durch den Fonds generierten Mittel fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Universitätscampus.&lt;br /&gt;
https://www.uni-osnabrueck.de/universitaet/profil/nachhaltigkeit/umweltschutz/klimaschutzfonds/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin&lt;br /&gt;
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin verzichtet gänzlich auf Kurzstreckenflüge und kompensiert Mittel- und Langstreckenflüge komplett. https://www.htw-berlin.de/hochschule/hochschulprofil/umwelt-und-klimaschutz/umweltmanagement/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CO2-Kompensation DFG-Geförderte&lt;br /&gt;
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglicht eine Abrechnung von Kompensationskosten von Dienstreisen der DFG-Geförderten über die ausgezahlten DFG-Fördermittel. https://www.dfg.de/de/grundlagen-themen/grundlagen-und-prinzipien-der-foerderung/co2-kompensation&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19887</id>
		<title>CO2-Kompensation an deutschen Hochschulen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=CO2-Kompensation_an_deutschen_Hochschulen&amp;diff=19887"/>
		<updated>2024-10-06T19:20:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: Die Seite wurde neu angelegt: „Als &amp;quot;letzte&amp;quot; Maßnahmenoption auf dem Weg zu einer klimaneutralen Hochschule bleibt oft nur die Kompensation von unvermeidbaren Emissionen. Viele Hochschulen i…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Als &amp;quot;letzte&amp;quot; Maßnahmenoption auf dem Weg zu einer klimaneutralen Hochschule bleibt oft nur die Kompensation von unvermeidbaren Emissionen. Viele Hochschulen integrieren bereits Kompensationsprojekte als Teil ihres Nachhaltigkeitsengagements. Darüber hinaus besteht in der Theorie die Möglichkeit, Kompensationszertifikate zu erwerben. Das ist jedoch zur Zeit eher unüblich in der Hochschulpraxis und auch mit rechtlichen Hürden verbunden. Diese und weitere, umfangreiche Erkenntnisse zu Kompensationsmöglichkeiten an Hochschulen wurden im Rahmen des HIS-HE:Forum „Bilanzierung, Reduktion und Kompensation von Treibhausgasemissionen an Hochschulen: Vom Footprint zum Handprint“ in einer Umfrage mit Expert:inneninterviews von 70 Hochschulen gewonnen, die sich (hier (https://www.his-he.de/wp-content/uploads/fileadmin/user_upload/Publikationen/Forum_Hochschulentwicklung/HIS-HE_Forum_03_2024_THG-Emissionen.pdf) nachlesen lassen (Nußbaum et al., 2024).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kompensationsmaßnahmen ausgewählter Hochschulen werden im Folgenden vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leuphana Universität Lüneburg&lt;br /&gt;
Seit Oktober 2022 werden unvermeidbare Emissionen aus Flugreisen und Autofahrten über einen internen Klimaschutzfonds kompensiert. Dabei wird der von der Bundesregierung festgelegte CO2-Preis zugrunde gelegt und die Mittel werden zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus genutzt. https://www.leuphana.de/universitaet/pressemitteilungen/pressemitteilungen-ansicht/2022/10/05/leuphana-setzt-auf-klimaschutzfonds-fuer-mehr-nachhaltigkeit.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leuphana Universität setzt CO2-Kompensation durch verschiedene Projekte um, die mit ihrer Green-Campus-Politik in Einklang stehen. Die Leuphana Universität Lüneburg bietet ein (berufsbegleitendes) Weiterbildungsstudium an, bei dem sich ein Zertifikat &amp;quot;Dekarbonisierungsmanagement&amp;quot; erwerben lässt: https://www.leuphana.de/professional-school/zertifikatsstudium-berufsbegleitend/nachhaltigkeit-energie-umwelt/dekarbonisierungsmanagement.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Universität Hamburg&lt;br /&gt;
Flugreisen werden mithilfe des CO2-Rechners der Nichtregierungsorganisation atmosfair (www.atmosfair.de) kompensiert. Aus diesen Geldern werden bspw. eine Kompostierungsanlage für organische Marktabfälle in Dar es Salaam (Tansania) sowie Moorrekultivierungen in Mecklenburg-Vorpommern und die Nutzung von Senfsaatabfällen in einem Biomassekraftwerk in Indien unterstützt. https://verwaltungslandkarte-nachhaltigkeit.uni-hamburg.de/detail.html?6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochschule Zittau/Görlitz&lt;br /&gt;
Im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzeptes (2023) der Hochschule Zittau/Görlitz werden Kompensationsmaßnahmen aufgeführt. So wird bspw. für jeden neuen Studierenden ein Baum gepflanzt. Zudem wird an der Hochschule derzeit an einem Beton geforscht, der einen Anteil an Pflanzenkohle enthält. Diese innovative Technologie könnte zukünftig eine vielversprechende Methode bieten, um Kohlenstoffdioxid langfristig zu speichern. Bereits jetzt wird diese Technik im Rahmen des Projekts „CO2Create2Skate“, einem neuen Skatepark in Zittau, getestet und praktisch angewendet. Die Hochschule begründet ihren Verzicht auf Kompensationszertifikate mit einer hohen finanziellen Belastung und der Gefahr &amp;quot; in den Verdacht zu geraten, sich von Verpflichtungen und Einsparmöglichkeiten freizukaufen&amp;quot; (https://klimaschutz.hszg.de/fileadmin/NEU/Klimaschutz/Integriertes_Klimaschutzkonzept_HSZG_2023_Web_klein.pdf, S. 91).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umwelt-Campus Birkenfeld (Trier University of Applied Sciences)&lt;br /&gt;
Der Umwelt-Campus Birkenfeld ist bekannt für sein Modell der &amp;quot;Zero Emission University&amp;quot;, das verschiedene Kompensationsprojekte zur Neutralisierung von Emissionen umfasst. So werden bspw. Flugreisen nur bei internationalen Zielen genehmigt und zusätzliche verkehrsbedingte Emissionen werden durch das Pflanzen von Bäumen kompensiert.&lt;br /&gt;
https://netzwerk-n.org/good-practice/umwelt-campus-birkenfeld/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RWTH Aachen&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 2023 bietet die Hochschule mit dem Pilotprojekt „Interner Klimafonds“ Mitarbeitenden die Möglichkeit, nach einer Flugreise freiwillig einen pauschalen Betrag in einen Klimaschutzfonds einzuzahlen, der sich nach der Flugdistanz richtet. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden von der Hochschulleitung durch zentrale Mittel ergänzt und fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Campus. Nach einer dreijährigen Pilotphase wird das Projekt evaluiert, um über eine mögliche Fortführung zu entscheiden. https://www.rwth-aachen.de/cms/root/die-rwth/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-im-betrieb/~sausa/dienstreisen-und-klimafonds/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freie Universität Berlin&lt;br /&gt;
Langfristig plant die Universität die Umsetzung eines interdisziplinären Forschungs- und Lehrprojektes mit dem Titel CarbonThink und sowie die Etablierung eines Living Labs, in dessen Rahmen  bisher ungenutzte Ressourcen dem Kreislauf als Biokohle wieder zugeführt werden sollen. Im Rahmen von CarbonThink wird untersucht, inwiefern CO2 durch die Produktion von Pflanzenkohle aus Biomasse gespeichert und so die Emissionen der Universität bilanziell ausgeglichen werden können. (https://www.fu-berlin.de/sites/nachhaltigkeit/handlungsfelder/campus/carbonthink/index.html)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)&lt;br /&gt;
Im 2014 veröffentlichten Klimaschutzkonzept verpflichtete sich die HNEE, unvermeidbare Emissionen innerhalb festgelegter Systemgrenzen zu kompensieren und so klimaneutral zu werden (https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Konzepte-und-Berichte/Klimaschutzkonzept/Klimaschutzkonzept-E7867.htm). Die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) hat per Präsidiumsbeschluss Kurzstreckenflüge komplett verboten, wenn das Ziel per Bahn in unter 10 Stunden erreicht werden kann. Unvermeidbare Flüge der Verwaltung und Fachbereiche (ohne Drittmittelprojekte) werden seit 2014 vollständig über ein hochschuleigenes Projekt kompensiert. Die HNEE kooperiert mit dem von Alumni gegründeten Verein Ivakale e. V. zur Kompensation der unvermeidbaren Treibhausgasemissionen  durch den Schutz des Kakamega Regenwaldes in Kenia ( https://www.hnee.de/de/Hochschule/Nachhaltige-Entwicklung/Nachhaltigkeitsmanagement-an-der-HNEE/Nachhaltige-Hochschule/Klimaneutralitt/Kompensationsprojekt/Klimaschutzprojekt-zur-Kompensationvon-Treibhausgasemissionen-der-HNEE-E7868.htm). Durch den Einsatz effizienter Lehmherde in lokalen Haushalten kann im Vergleich zu traditionellen Feuerstellen Brennholz und somit die Abholzung des Regenwaldes reduziert werden. Das Projekt ist nach dem Gold Standard zertifiziert (GSF Registry) und wird in Forschung und Lehre an der Hochschule integriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Universität Greifswald &lt;br /&gt;
Mit den 2018 veröffentlichten Leitlinien zur Verwirklichung der Klimaneutralität wurde „Kompensation“ als wichtiger Bestandteil dieses Ziels festgelegt (Universität Greifswald, 2018). Dabei wird der Fokus auf die Nutzung von Ökosystemen im eigenen Zuständigkeitsbereich der Universität gelegt. Kompensationsmaßnahmen sollen im besten Fall im Rahmen der Lehr- und Forschungsaktivitäten wissenschaftlich begleitet werden. https://www.uni-greifswald.de/universitaet/information/universitaet-greifswald-im-profil/nachhaltigkeit/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leibniz Universität Hannover&lt;br /&gt;
Im Herbst 2022 richtete die Universität einen freiwilligen Flugabgabefonds ein, in den Dienstreisende aus ihrem Haushaltsbudget einzahlen können. Die Einnahmen aus diesem Fonds werden genutzt, um interne Umwelt- und Klimaschutzprojekte zu fördern. Die Beitragshöhe hängt von der Flugdistanz ab. Auch private Spenden sind möglich. (https://www.uni-hannover.de/fileadmin/luh/content/webredaktion/universitaet/publikationen/klimaschutzkonzept/klimaschutzkonzept_2023.pdf, S. 47)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fernhochschule The Mobile University&lt;br /&gt;
Die Mobile University investiert in Kompensationsprojekte wie den Brunnenbau in Ruanda (https://www.fokus-zukunft.com/wp-content/uploads/2022/09/2234_wasseraufbereitung_ruanda_gs_poa_5047.pdf) oder ein Bergwaldprojekt in Baden-Baden (https://www.bergwaldprojekt.de/projekt/929/Baden-Baden/147).&lt;br /&gt;
https://www.mobile-university.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/treibhausgasbilanz-klimaneutrale-hochschule/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochschule Magdeburg-Stendal&lt;br /&gt;
Das 2023 veröffentlichte Klimaschutzkonzept der Hochschule Magdeburg-Stendal beinhaltet die Einführung eines Kompensationssystems (Maßnahme G5), um unvermeidbare Emissionen im Rahmen der Klimaneutralitätsziele auszugleichen. Da der Kauf von Emissionszertifikaten nach der aktuellen Gesetzeslage in Sachsen-Anhalt nicht möglich ist, plant das Klimaschutzmanagement Insetting-Projekte auf dem Campus, die Emissionen unter Berücksichtigung hoher Qualitätsstandards kompensieren sollen. (https://www.h2.de/fileadmin/user_upload/Einrichtungen/Klimaschutzmanagement/Klimaschutzkonzept_h2_2022.pdf, S. 30, 89, 91)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Universität Osnabrück &lt;br /&gt;
 2020 beschloss der Senat die Kompensation dienstreisebedingter Emissionen. Dazu wurde ein Klimaschutzfonds eingerichtet. Seitdem können Mitarbeitende freiwillig für Flugreisen und PKW-Fahrten in den Fonds einzahlen. Zur Berechnung der Kompensationsbeträge werden Richtwerte und Berechnungstools bereitgestellt. Die Universität unterstützt diese Einzahlungen durch zentrale Mittel in gleicher Höhe. Die durch den Fonds generierten Mittel fließen in Klimaschutzmaßnahmen auf dem Universitätscampus.&lt;br /&gt;
https://www.uni-osnabrueck.de/universitaet/profil/nachhaltigkeit/umweltschutz/klimaschutzfonds/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin&lt;br /&gt;
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin verzichtet gänzlich auf Kurzstreckenflüge und kompensiert Mittel- und Langstreckenflüge komplett. https://www.htw-berlin.de/hochschule/hochschulprofil/umwelt-und-klimaschutz/umweltmanagement/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
CO2-Kompensation DFG-Geförderte&lt;br /&gt;
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft ermöglicht eine Abrechnung von Kompensationskosten von Dienstreisen der DFG-Geförderten über die ausgezahlten DFG-Fördermittel. https://www.dfg.de/de/grundlagen-themen/grundlagen-und-prinzipien-der-foerderung/co2-kompensation&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Hub_Biodiversit%C3%A4tsmanagement,_25.09.2024&amp;diff=19844</id>
		<title>Hub Biodiversitätsmanagement, 25.09.2024</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Hub_Biodiversit%C3%A4tsmanagement,_25.09.2024&amp;diff=19844"/>
		<updated>2024-09-26T16:47:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hubs der DG HochN&lt;br /&gt;
|hub_kat=Hubs der DG HochN,Hub – Biodiversitätsmanagement an Hochschulen&lt;br /&gt;
|kurz=Folge #3 der Vortragsreihe zum Thema &#039;&#039;&#039;Schaffen von Lebensräumen: Habitatmaßnahmen zur Förderung von Biodiversität im urbanen Raum&#039;&#039;&#039; mit Sandra Bischoff (Insektenschutzakademie INSA).&lt;br /&gt;
|datum=2024-09-25T11:00:00.000Z&lt;br /&gt;
|thema=Artenvielfalt, Campusgestaltung, Biodiversität&lt;br /&gt;
|bezug=Biodiversität&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Agenda und Informationen==&lt;br /&gt;
Für den vierten Vortrag unserer Reihe konnten wir Sandra Bischoff von der [https://insektenschutzakademie.de Insektenschutzakademie INSA] als Vortragende gewinnen. Sie  stellte 35 Teilnehmenden das Thema &#039;&#039;&#039;Schaffen von Lebensräumen: Habitatmaßnahmen zur Förderung von Biodiversität im urbanen Raum&#039;&#039;&#039; vor. Der Vortrag wurde aufgezeichnet und wird unten auf dieser Seite zur Verfügung gestellt. Der Vortrag beinhaltete folgende Themen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Vorstellung verschiedener Maßnahmen (z.B. Reptilienburgen, Vogelhecken, Sand-Beete)&lt;br /&gt;
*Prinzipien der naturnahen Freiflächengestaltung&lt;br /&gt;
*Pflege-Aspekte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Cardsimple&lt;br /&gt;
  |bg-color=rgb(233,234,195)&lt;br /&gt;
  |text=&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Hinweis&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Bei diesem Termin (Folge #3) handelt es sich übrigens um einen Nachholtermin, sodass die Folgennummerierung nicht mehr chronologisch ist.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diskussion und Fragen==&lt;br /&gt;
Im Anschluss an den Vortrag konnten die Teilnehmenden Rückfragen stellen und sich zu Erfahrungen ihrer Hochschulen austauschen. Fragen, die die Teilnehmenden beschäftigen, waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Frage&#039;&#039;: Gibt es &#039;&#039;&#039;Kooperationsmöglichkeiten&#039;&#039;&#039; von INSA mit Hochschulen, um bspw. gemeinsame Projekte zu starten?&lt;br /&gt;
Bisher gibt es innerhalb des Projekts nur Kooperationen mit Schulen, anderen Umweltbildungszentren und dem Land Niedersachsen im Bereich der Lehrer:innenfortbildung. Träger des Projektes INSA ist das Umweltbildungszentrum Hollen e.V., daher lagen diese Kooperationen näher. Im Projekt gibt es einen Runden Tisch, an dem Akteur:innen aus verschiedenen Bereichen beteiligt sind. Es gab jedoch auch schon mal eine Kooperation mit einer Uni in München.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Frage&#039;&#039;: Eine konkrete Frage zur Umsetzung - Wenn ich eine &#039;&#039;&#039;Natursandsteinmauer&#039;&#039;&#039; bauen möchte, woher bekomme ich die Steine?&lt;br /&gt;
Am besten lässt es sich vor Ort gucken, ob z.B. Abrissarbeiten in der Nähe stattgefunden haben oder jemand in der Nähe einen Schottergarten zurück gebaut hat. Dann lassen sich dort Materialien anfragen. Manchmal gibt es auch Angebote auf Ebay Kleinanzeigen. Und ansonsten empfiehlt sich immer der regionale Baustoffhandel. Am wichtigsten ist es, nicht einfach Stoffe aus der Natur zu entnehmen! Zusätzlich gilt es zu bedenken, dass das benötigte Material sehr viel Gewicht haben kann. Für den Transport von mehreren Säcken mit Steinen braucht man am besten viele Personen, die beim Anpacken helfen! &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
An dieser Stelle noch ein praktischer, allgemeiner Hinweis zu &#039;&#039;&#039;Steinhabitaten&#039;&#039;&#039;: Steinhabitate können mit Stahl-Gabionen umfasst werden, um die Steine vor Vandalismus und die Eidechsen vor Katzen zu schützen!&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Frage&#039;&#039;: Noch eine konkrete Frage zur Umsetzung - Wenn ich eine Insektenwiese mit einer Umgrenzung aus &#039;&#039;&#039;Totholz&#039;&#039;&#039; anlegen möchte, wie lange hält das, wann sollte man die Umgrenzung erneuern?&lt;br /&gt;
Das hängt stark von der Holzart ab. Eiche hält bspw. ca. 10 Jahre, Birke nur 2 Jahre. Harthölzer halten allgemein so um die 5 Jahre.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Frage&#039;&#039;: Noch eine konkrete Frage zur Umsetzung - Wenn ich eine Insektenwiese anlege mit grünen Inseln für bspw. &#039;&#039;&#039;Eidechsen&#039;&#039;&#039;, macht es Sinn, diese auch zu verbinden, damit die Eidechsen nicht über die Straße laufen müssen?&lt;br /&gt;
Dabei gilt es genau zu schauen, wie die Umgebung aussieht! Z.B. hilft ein Luftbild. Es gibt oft gute Informationen von den Naturschutzverbänden, wie und wo Eidechsen verbreitet sind. Es gilt auch, Sonne und Schatten zu beachten. Orte für Eidechsen sollten mit Bedacht ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Frage&#039;&#039;: Wenn man bspw. ein Freiflächenprojekt für die Campusgestaltung ausschreiben möchte, bei dem Biodiversität, Mikroklima etc. eine Rolle spielen sollen, wo bekommt man da Hilfe, wie solche &#039;&#039;&#039;Ausschreibungen/Konzeptionen&#039;&#039;&#039; aussehen sollten? &lt;br /&gt;
Zu dieser Frage empfiehlt es sich, unbedingt auf das Netzwerk des Biodiversitätsmanagement-Hubs zurückzugreifen! Sandra Bischoff kann Informationen in ihrem Team der INSA beschaffen, und es gibt Hochschulen, die schon Erfahrungen mit Ausschreibungen von Freiflächenwettbewerben, die das Thema Biodiversität in den Mittelpunkt stellen, haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufzeichnung==&lt;br /&gt;
In Bearbeitung.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Hub_Biodiversit%C3%A4tsmanagement,_25.09.2024&amp;diff=19843</id>
		<title>Hub Biodiversitätsmanagement, 25.09.2024</title>
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		<updated>2024-09-26T16:34:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hubs der DG HochN&lt;br /&gt;
|hub_kat=Hubs der DG HochN,Hub – Biodiversitätsmanagement an Hochschulen&lt;br /&gt;
|kurz=Folge #3 der Vortragsreihe zum Thema &#039;&#039;&#039;Schaffen von Lebensräumen: Habitatmaßnahmen zur Förderung von Biodiversität im urbanen Raum&#039;&#039;&#039; mit Sandra Bischoff (Insektenschutzakademie INSA).&lt;br /&gt;
|datum=2024-09-25T11:00:00.000Z&lt;br /&gt;
|thema=Artenvielfalt, Campusgestaltung, Biodiversität&lt;br /&gt;
|bezug=Biodiversität&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Agenda und Informationen==&lt;br /&gt;
Für den vierten Vortrag unserer Reihe konnten wir Sandra Bischoff von der [https://insektenschutzakademie.de Insektenschutzakademie INSA] als Vortragende gewinnen. Sie  stellte 35 Teilnehmenden das Thema &#039;&#039;&#039;Schaffen von Lebensräumen: Habitatmaßnahmen zur Förderung von Biodiversität im urbanen Raum&#039;&#039;&#039; vor. Der Vortrag wurde aufgezeichnet und wird unten auf dieser Seite zur Verfügung gestellt. Der Vortrag beinhaltete folgende Themen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Vorstellung verschiedener Maßnahmen (z.B. Reptilienburgen, Vogelhecken, Sand-Beete)&lt;br /&gt;
*Prinzipien der naturnahen Freiflächengestaltung&lt;br /&gt;
*Pflege-Aspekte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Cardsimple&lt;br /&gt;
  |bg-color=rgb(233,234,195)&lt;br /&gt;
  |text=&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Hinweis&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Bei diesem Termin (Folge #3) handelt es sich übrigens um einen Nachholtermin, sodass die Folgennummerierung nicht mehr chronologisch ist.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diskussion und Fragen==&lt;br /&gt;
Im Anschluss an den Vortrag konnten die Teilnehmenden Rückfragen stellen und sich zu Erfahrungen ihrer Hochschulen austauschen. Fragen, die die Teilnehmenden beschäftigen, waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Frage&#039;&#039;: Gibt es Kooperationsmöglichkeiten von INSA mit Hochschulen, um bspw. gemeinsame Projekte zu starten?&lt;br /&gt;
Bisher gibt es innerhalb des Projekts nur Kooperationen mit Schulen, anderen Umweltbildungszentren und dem Land Niedersachsen im Bereich der Lehrer:innenfortbildung. Träger des Projektes INSA ist das Umweltbildungszentrum Hollen e.V., daher lagen diese Kooperationen näher. Im Projekt gibt es einen Runden Tisch, an dem Akteur:innen aus verschiedenen Bereichen beteiligt sind. Es gab jedoch auch schon mal eine Kooperation mit einer Uni in München.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Frage&#039;&#039;: Eine konkrete Frage zur Umsetzung - Wenn ich eine Natursandsteinmauer bauen möchte, woher bekomme ich die Steine?&lt;br /&gt;
Am besten lässt es sich vor Ort gucken, ob z.B. Abrissarbeiten in der Nähe stattgefunden haben oder jemand in der Nähe einen Schottergarten zurück gebaut hat. Dann lassen sich dort Materialien anfragen. Manchmal gibt es auch Angebote auf Ebay Kleinanzeigen. Und ansonsten empfiehlt sich immer der regionale Baustoffhandel. Am wichtigsten ist es, nicht einfach Stoffe aus der Natur zu entnehmen! Zusätzlich gilt es zu bedenken, dass das benötigte Material sehr viel Gewicht haben kann. Für den Transport von mehreren Säcken mit Steinen braucht man am besten viele Personen, die beim Anpacken helfen! &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
An dieser Stelle noch ein praktischer, allgemeiner Hinweis zu Steinhabitaten: Steinhabitate können mit Stahl-Gabionen umfasst werden, um die Steine vor Vandalismus und die Eidechsen vor Katzen zu schützen!&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Frage&#039;&#039;: Noch eine konkrete Frage zur Umsetzung - Wenn ich eine Insektenwiese mit einer Umgrenzung aus Totholz anlegen möchte, wie lange hält das, wann sollte man die Umgrenzung erneuern?&lt;br /&gt;
Das hängt stark von der Holzart ab. Eiche hält bspw. ca. 10 Jahre, Birke nur 2 Jahre. Harthölzer halten allgemein so um die 5 Jahre.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Frage&#039;&#039;: Noch eine konkrete Frage zur Umsetzung - Wenn ich eine Insektenwiese anlege mit grünen Inseln für bspw. Eidechsen, macht es Sinn, diese auch zu verbinden, damit die Eidechsen nicht über die Straße laufen müssen?&lt;br /&gt;
Dabei gilt es genau zu schauen, wie die Umgebung aussieht! Z.B. hilft ein Luftbild. Es gibt oft gute Informationen von den Naturschutzverbänden, wie und wo Eidechsen verbreitet sind. Es gilt auch, Sonne und Schatten zu beachten. Orte für Eidechsen sollten mit Bedacht ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Frage&#039;&#039;: Wenn man bspw. ein Freiflächenprojekt für die Campusgestaltung ausschreiben möchte, bei dem Biodiversität, Mikroklima etc. eine Rolle spielen sollen, wo bekommt man da Hilfe, wie solche Ausschreibungen/Konzeptionen aussehen sollten? &lt;br /&gt;
Zu dieser Frage empfiehlt es sich, unbedingt auf das Netzwerk des Biodiversitätsmanagement-Hubs zurückzugreifen! Sandra Bischoff kann Informationen in ihrem Team der INSA beschaffen, und es gibt Hochschulen, die schon Erfahrungen mit Ausschreibungen von Freiflächenwettbewerben, die das Thema Biodiversität in den Mittelpunkt stellen, haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufzeichnung==&lt;br /&gt;
In Bearbeitung.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Hub_Biodiversit%C3%A4tsmanagement,_25.09.2024&amp;diff=19842</id>
		<title>Hub Biodiversitätsmanagement, 25.09.2024</title>
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		<updated>2024-09-26T16:34:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hubs der DG HochN&lt;br /&gt;
|hub_kat=Hubs der DG HochN,Hub – Biodiversitätsmanagement an Hochschulen&lt;br /&gt;
|kurz=Folge #3 der Vortragsreihe zum Thema &#039;&#039;&#039;Schaffen von Lebensräumen: Habitatmaßnahmen zur Förderung von Biodiversität im urbanen Raum&#039;&#039;&#039; mit Sandra Bischoff (Insektenschutzakademie INSA).&lt;br /&gt;
|datum=2024-09-25T11:00:00.000Z&lt;br /&gt;
|thema=Artenvielfalt, Campusgestaltung, Biodiversität&lt;br /&gt;
|bezug=Biodiversität&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Agenda und Informationen==&lt;br /&gt;
Für den vierten Vortrag unserer Reihe konnten wir Sandra Bischoff von der [https://insektenschutzakademie.de Insektenschutzakademie INSA] als Vortragende gewinnen. Sie  stellte 35 Teilnehmenden das Thema &#039;&#039;&#039;Schaffen von Lebensräumen: Habitatmaßnahmen zur Förderung von Biodiversität im urbanen Raum&#039;&#039;&#039; vor. Der Vortrag wurde aufgezeichnet und wird unten auf dieser Seite zur Verfügung gestellt. Der Vortrag beinhaltete folgende Themen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Vorstellung verschiedener Maßnahmen (z.B. Reptilienburgen, Vogelhecken, Sand-Beete)&lt;br /&gt;
*Prinzipien der naturnahen Freiflächengestaltung&lt;br /&gt;
*Pflege-Aspekte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Cardsimple&lt;br /&gt;
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  |text=&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Hinweis&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Bei diesem Termin (Folge #3) handelt es sich übrigens um einen Nachholtermin, sodass die Folgennummerierung nicht mehr chronologisch ist.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diskussion und Fragen==&lt;br /&gt;
Im Anschluss an den Vortrag konnten die Teilnehmenden Rückfragen stellen und sich zu Erfahrungen ihrer Hochschulen austauschen. Fragen, die die Teilnehmenden beschäftigen, waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Frage&#039;&#039;: Gibt es Kooperationsmöglichkeiten von INSA mit Hochschulen, um bspw. gemeinsame Projekte zu starten?&lt;br /&gt;
Bisher gibt es innerhalb des Projekts nur Kooperationen mit Schulen, anderen Umweltbildungszentren und dem Land Niedersachsen im Bereich der Lehrer:innenfortbildung. Träger des Projektes INSA ist das Umweltbildungszentrum Hollen e.V., daher lagen diese Kooperationen näher. Im Projekt gibt es einen Runden Tisch, an dem Akteur:innen aus verschiedenen Bereichen beteiligt sind. Es gab jedoch auch schon mal eine Kooperation mit einer Uni in München.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Frage&#039;&#039;: Eine konkrete Frage zur Umsetzung - Wenn ich eine Natursandsteinmauer bauen möchte, woher bekomme ich die Steine?&lt;br /&gt;
Am besten lässt es sich vor Ort gucken, ob z.B. Abrissarbeiten in der Nähe stattgefunden haben oder jemand in der Nähe einen Schottergarten zurück gebaut hat. Dann lassen sich dort Materialien anfragen. Manchmal gibt es auch Angebote auf Ebay Kleinanzeigen. Und ansonsten empfiehlt sich immer der regionale Baustoffhandel. Am wichtigsten ist es, nicht einfach Stoffe aus der Natur zu entnehmen! Zusätzlich gilt es zu bedenken, dass das benötigte Material sehr viel Gewicht haben kann. Für den Transport von mehreren Säcken mit Steinen braucht man am besten viele Personen, die beim Anpacken helfen! &lt;br /&gt;
 &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
An dieser Stelle noch ein praktischer, allgemeiner Hinweis zu Steinhabitaten: Steinhabitate können mit Stahl-Gabionen umfasst werden, um die Steine vor Vandalismus und die Eidechsen vor Katzen zu schützen!&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Frage&#039;&#039;: Noch eine konkrete Frage zur Umsetzung - Wenn ich eine Insektenwiese mit einer Umgrenzung aus Totholz anlegen möchte, wie lange hält das, wann sollte man die Umgrenzung erneuern?&lt;br /&gt;
Das hängt stark von der Holzart ab. Eiche hält bspw. ca. 10 Jahre, Birke nur 2 Jahre. Harthölzer halten allgemein so um die 5 Jahre.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Frage&#039;&#039;: Noch eine konkrete Frage zur Umsetzung - Wenn ich eine Insektenwiese anlege mit grünen Inseln für bspw. Eidechsen, macht es Sinn, diese auch zu verbinden, damit die Eidechsen nicht über die Straße laufen müssen?&lt;br /&gt;
Dabei gilt es genau zu schauen, wie die Umgebung aussieht! Z.B. hilft ein Luftbild. Es gibt oft gute Informationen von den Naturschutzverbänden, wie und wo Eidechsen verbreitet sind. Es gilt auch, Sonne und Schatten zu beachten. Orte für Eidechsen sollten mit Bedacht ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Frage&#039;&#039;: Wenn man bspw. ein Freiflächenprojekt für die Campusgestaltung ausschreiben möchte, bei dem Biodiversität, Mikroklima etc. eine Rolle spielen sollen, wo bekommt man da Hilfe, wie solche Ausschreibungen/Konzeptionen aussehen sollten? &lt;br /&gt;
Zu dieser Frage empfiehlt es sich, unbedingt auf das Netzwerk des Biodiversitätsmanagement-Hubs zurückzugreifen! Sandra Bischoff kann Informationen in ihrem Team der INSA beschaffen, und es gibt Hochschulen, die schon Erfahrungen mit Ausschreibungen von Freiflächenwettbewerben, die das Thema Biodiversität in den Mittelpunkt stellen, haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufzeichnung==&lt;br /&gt;
In Bearbeitung.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Hub_Biodiversit%C3%A4tsmanagement,_25.09.2024&amp;diff=19820</id>
		<title>Hub Biodiversitätsmanagement, 25.09.2024</title>
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		<updated>2024-09-26T12:21:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: /* Diskussion und Fragen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hubs der DG HochN&lt;br /&gt;
|hub_kat=Hubs der DG HochN,Hub – Biodiversitätsmanagement an Hochschulen&lt;br /&gt;
|kurz=Folge #3 der Vortragsreihe zum Thema &#039;&#039;&#039;Schaffen von Lebensräumen: Habitatmaßnahmen zur Förderung von Biodiversität im urbanen Raum&#039;&#039;&#039; mit Sandra Bischoff (Insektenschutzakademie INSA).&lt;br /&gt;
|datum=2024-09-25T11:00:00.000Z&lt;br /&gt;
|thema=Artenvielfalt, Campusgestaltung, Biodiversität&lt;br /&gt;
|bezug=Biodiversität&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Agenda und Informationen==&lt;br /&gt;
Für den vierten Vortrag unserer Reihe konnten wir Sandra Bischoff von der [https://insektenschutzakademie.de Insektenschutzakademie INSA] als Vortragende gewinnen. Sie  stellte 35 Teilnehmenden das Thema &#039;&#039;&#039;Schaffen von Lebensräumen: Habitatmaßnahmen zur Förderung von Biodiversität im urbanen Raum&#039;&#039;&#039; vor. Der Vortrag wurde aufgezeichnet und wird unten auf dieser Seite zur Verfügung gestellt. Der Vortrag beinhaltete folgende Themen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Vorstellung verschiedener Maßnahmen (z.B. Reptilienburgen, Vogelhecken, Sand-Beete)&lt;br /&gt;
*Prinzipien der naturnahen Freiflächengestaltung&lt;br /&gt;
*Pflege-Aspekte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Cardsimple&lt;br /&gt;
  |bg-color=rgb(233,234,195)&lt;br /&gt;
  |text=&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Hinweis&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Bei diesem Termin (Folge #3) handelt es sich übrigens um einen Nachholtermin, sodass die Folgennummerierung nicht mehr chronologisch ist.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diskussion und Fragen==&lt;br /&gt;
Im Anschluss an den Vortrag konnten die Teilnehmenden Rückfragen stellen und sich zu Erfahrungen ihrer Hochschulen austauschen. Fragen, die die Teilnehmenden beschäftigen, waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Frage&#039;&#039;: Gibt es Kooperationsmöglichkeiten von INSA mit Hochschulen, um bspw. gemeinsame Projekte zu starten?&lt;br /&gt;
Bisher gibt es innerhalb des Projekts nur Kooperationen mit Schulen, anderen Umweltbildungszentren und dem Land Niedersachsen im Bereich der Lehrer:innenfortbildung. Träger des Projektes INSA ist das Umweltbildungszentrum Hollen e.V., daher lagen diese Kooperationen näher. Im Projekt gibt es einen Runden Tisch, an dem Akteur:innen aus verschiedenen Bereichen beteiligt sind. Es gab jedoch auch schon mal eine Kooperation mit einer Uni in München.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Frage&#039;&#039;: Eine konkrete Frage zur Umsetzung - Wenn ich eine Natursandsteinmauer bauen möchte, woher bekomme ich die Steine?&lt;br /&gt;
Am besten lässt es sich vor Ort gucken, ob z.B. Abrissarbeiten in der Nähe stattgefunden haben oder jemand in der Nähe einen Schottergarten zurück gebaut hat. Dann lassen sich dort Materialien anfragen. Manchmal gibt es auch Angebote auf Ebay Kleinanzeigen. Und ansonsten empfiehlt sich immer der regionale Baustoffhandel. Am wichtigsten ist es, nicht einfach Stoffe aus der Natur zu entnehmen! Zusätzlich gilt es zu bedenken, dass das benötigte Material sehr viel Gewicht haben kann. Für den Transport von mehreren Säcken mit Steinen braucht man am besten viele Personen, die beim Anpacken helfen!  &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Frage&#039;&#039;: Noch eine konkrete Frage zur Umsetzung - Wenn ich eine Insektenwiese mit einer Umgrenzung aus Totholz anlegen möchte, wie lange hält das, wann sollte man die Umgrenzung erneuern?&lt;br /&gt;
Das hängt stark von der Holzart ab. Eiche hält bspw. ca. 10 Jahre, Birke nur 2 Jahre. Harthölzer halten allgemein so um die 5 Jahre.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Frage&#039;&#039;: Noch eine konkrete Frage zur Umsetzung - Wenn ich eine Insektenwiese anlege mit grünen Inseln für bspw. Eidechsen, macht es Sinn, diese auch zu verbinden, damit die Eidechsen nicht über die Straße laufen müssen?&lt;br /&gt;
Dabei gilt es genau zu schauen, wie die Umgebung aussieht! Z.B. hilft ein Luftbild. Es gibt oft gute Informationen von den Naturschutzverbänden, wie und wo Eidechsen verbreitet sind. Es gilt auch, Sonne und Schatten zu beachten. Orte für Eidechsen sollten mit Bedacht ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Frage&#039;&#039;: Wenn man bspw. ein Freiflächenprojekt für die Campusgestaltung ausschreiben möchte, bei dem Biodiversität, Mikroklima etc. eine Rolle spielen sollen, wo bekommt man da Hilfe, wie solche Ausschreibungen/Konzeptionen aussehen sollten? &lt;br /&gt;
Zu dieser Frage empfiehlt es sich, unbedingt auf das Netzwerk des Biodiversitätsmanagement-Hubs zurückzugreifen! Sandra Bischoff kann Informationen in ihrem Team der INSA beschaffen, und es gibt Hochschulen, die schon Erfahrungen mit Ausschreibungen von Freiflächenwettbewerben, die das Thema Biodiversität in den Mittelpunkt stellen, haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufzeichnung==&lt;br /&gt;
In Bearbeitung.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
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		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Hub_Biodiversit%C3%A4tsmanagement,_25.09.2024&amp;diff=19792</id>
		<title>Hub Biodiversitätsmanagement, 25.09.2024</title>
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&lt;div&gt;{{Hubs der DG HochN&lt;br /&gt;
|hub_kat=Hubs der DG HochN,Hub – Biodiversitätsmanagement an Hochschulen&lt;br /&gt;
|kurz=Folge #3 der Vortragsreihe zum Thema &#039;&#039;&#039;Schaffen von Lebensräumen: Habitatmaßnahmen zur Förderung von Biodiversität im urbanen Raum&#039;&#039;&#039; mit Sandra Bischoff (Insektenschutzakademie INSA).&lt;br /&gt;
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|bezug=Biodiversität&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Agenda und Informationen==&lt;br /&gt;
Für den vierten Vortrag unserer Reihe konnten wir Sandra Bischoff von der [https://insektenschutzakademie.de Insektenschutzakademie INSA] als Vortragende gewinnen. Sie  stellte 35 Teilnehmenden das Thema &#039;&#039;&#039;Schaffen von Lebensräumen: Habitatmaßnahmen zur Förderung von Biodiversität im urbanen Raum&#039;&#039;&#039; vor. Der Vortrag wurde aufgezeichnet und wird unten auf dieser Seite zur Verfügung gestellt. Der Vortrag beinhaltete folgende Themen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Vorstellung verschiedener Maßnahmen (z.B. Reptilienburgen, Vogelhecken, Sand-Beete)&lt;br /&gt;
*Prinzipien der naturnahen Freiflächengestaltung&lt;br /&gt;
*Pflege-Aspekte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diskussion und Fragen==&lt;br /&gt;
Im Anschluss an den Vortrag konnten die Teilnehmenden Rückfragen stellen und sich zu Erfahrungen ihrer Hochschulen austauschen. Fragen, die die Teilnehmenden beschäftigen, waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Frage&#039;&#039;: Gibt es Kooperationsmöglichkeiten von INSA mit Hochschulen, um bspw. gemeinsame Projekte zu starten?&lt;br /&gt;
Bisher gibt es innerhalb des Projekts nur Kooperationen mit Schulen, so z.B. das Umweltbildungszentrum. Es gab jedoch auch schon mal eine Kooperation mit einer Uni in München für eine Summer School. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Frage&#039;&#039;: Eine konkrete Frage zur Umsetzung - Wenn ich eine Natursandsteinmauer bauen möchte, woher bekomme ich die Steine?&lt;br /&gt;
Am besten lässt es sich vor Ort gucken, ob z.B. Abrissarbeiten in der Nähe stattgefunden haben oder jemand in der Nähe einen Schottergarten zurück gebaut hat. Dann lassen sich dort Materialien anfragen. Manchmal gibt es auch Angebote auf Ebay Kleinanzeigen. Und ansonsten empfiehlt sich immer der regionale Baustoffhandel. Am wichtigsten ist es, nicht einfach Stoffe aus der Natur zu entnehmen! Zusätzlich gilt es zu bedenken, dass das benötigte Material sehr viel Gewicht haben kann. Für den Transport von mehreren Säcken mit Steinen braucht man am besten viele Personen, die beim Anpacken helfen!  &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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*&#039;&#039;Frage&#039;&#039;: Noch eine konkrete Frage zur Umsetzung - Wenn ich eine Insektenwiese mit einer Umgrenzung aus Totholz anlegen möchte, wie lange hält das, wann sollte man die Umgrenzung erneuern?&lt;br /&gt;
Das hängt stark von der Holzart ab. Eiche hält bspw. ca. 10 Jahre, Birke nur 2 Jahre. Harthölzer halten allgemein so um die 5 Jahre.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Frage&#039;&#039;: Noch eine konkrete Frage zur Umsetzung - Wenn ich eine Insektenwiese anlege mit grünen Inseln für bspw. Eidechsen, macht es Sinn, diese auch zu verbinden, damit die Eidechsen nicht über die Straße laufen müssen?&lt;br /&gt;
Dabei gilt es genau zu schauen, wie die Umgebung aussieht! Z.B. hilft ein Luftbild. Es gibt oft gute Informationen von den Naturschutzverbänden, wie und wo Eidechsen verbreitet sind. Es gilt auch, Sonne und Schatten zu beachten. Orte für Eidechsen sollten mit Bedacht ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Frage&#039;&#039;: Wenn man bspw. ein Freiflächenprojekt für die Campusgestaltung ausschreiben möchte, bei dem Biodiversität, Mikroklima etc. eine Rolle spielen sollen, wo bekommt man da Hilfe, wie solche Ausschreibungen/Konzeptionen aussehen sollten? &lt;br /&gt;
Zu dieser Frage empfiehlt es sich, unbedingt auf das Netzwerk des Biodiversitätsmanagement-Hubs zurückzugreifen! Sandra Bischoff kann Informationen in ihrem Team der INSA beschaffen, und es gibt Hochschulen, die schon Erfahrungen mit Ausschreibungen von Freiflächenwettbewerben, die das Thema Biodiversität in den Mittelpunkt stellen, haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufzeichnung==&lt;br /&gt;
In Bearbeitung.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
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		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Hub_Biodiversit%C3%A4tsmanagement,_25.09.2024&amp;diff=19791</id>
		<title>Hub Biodiversitätsmanagement, 25.09.2024</title>
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		<updated>2024-09-26T09:11:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: /* Diskussion und Fragen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hubs der DG HochN&lt;br /&gt;
|hub_kat=Hubs der DG HochN,Hub – Biodiversitätsmanagement an Hochschulen&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
==Agenda und Informationen==&lt;br /&gt;
Für den vierten Vortrag unserer Reihe konnten wir Sandra Bischoff von der [https://insektenschutzakademie.de Insektenschutzakademie INSA] als Vortragende gewinnen. Sie  stellte 35 Teilnehmenden das Thema &#039;&#039;&#039;Schaffen von Lebensräumen: Habitatmaßnahmen zur Förderung von Biodiversität im urbanen Raum&#039;&#039;&#039; vor. Der Vortrag wurde aufgezeichnet und wird unten auf dieser Seite zur Verfügung gestellt. Der Vortrag beinhaltete folgende Themen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Vorstellung verschiedener Maßnahmen (z.B. Reptilienburgen, Vogelhecken, Sand-Beete)&lt;br /&gt;
*Prinzipien der naturnahen Freiflächengestaltung&lt;br /&gt;
*Pflege-Aspekte&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diskussion und Fragen==&lt;br /&gt;
Im Anschluss an den Vortrag konnten die Teilnehmenden Rückfragen stellen und sich zu Erfahrungen ihrer Hochschulen austauschen. Fragen, die die Teilnehmenden beschäftigen, waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Frage&#039;&#039;: Gibt es Kooperationsmöglichkeiten von INSA mit Hochschulen, um bspw. gemeinsame Projekte zu starten?&lt;br /&gt;
Bisher gibt es innerhalb des Projekts nur Kooperationen mit Schulen, so z.B. das Umweltbildungszentrum. Es gab jedoch auch schon mal eine Kooperation mit einer Uni in München für eine Summer School. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Frage&#039;&#039;: Eine konkrete Frage zur Umsetzung - Wenn ich eine Natursandsteinmauer bauen möchte, woher bekomme ich die Steine?&lt;br /&gt;
Am besten lässt es sich vor Ort gucken, ob z.B. Abrissarbeiten in der Nähe stattgefunden haben oder jemand in der Nähe einen Schottergarten zurück gebaut hat. Dann lassen sich dort Materialien anfragen. Manchmal gibt es auch Angebote auf Ebay Kleinanzeigen. Und ansonsten empfiehlt sich immer der regionale Baustoffhandel. Am wichtigsten ist es, nicht einfach Stoffe aus der Natur zu entnehmen! Zusätzlich gilt es zu bedenken, dass das benötigte Material sehr viel Gewicht haben kann. Für den Transport von mehreren Säcken mit Steinen braucht man am besten viele Personen, die beim Anpacken helfen!  &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Frage&#039;&#039;: Noch eine konkrete Frage zur Umsetzung - Wenn ich eine Insektenwiese mit einer Umgrenzung aus Totholz anlegen möchte, wie lange hält das, wann sollte man die Umgrenzung erneuern?&lt;br /&gt;
Das hängt stark von der Holzart ab. Eiche hält bspw. ca. 10 Jahre, Birke nur 2 Jahre. Harthölzer halten allgemein so um die 5 Jahre.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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*&#039;&#039;Frage&#039;&#039;: Noch eine konkrete Frage zur Umsetzung - Wenn ich eine Insektenwiese anlege mit grünen Inseln für bspw. Eidechsen, macht es Sinn, diese auch zu verbinden, damit die Eidechsen nicht über die Straße laufen müssen?&lt;br /&gt;
Dabei gilt es genau zu schauen, wie die Umgebung aussieht! Z.B. hilft ein Luftbild. Es gibt oft gute Informationen von den Naturschutzverbänden, wie und wo Eidechsen verbreitet sind. Es gilt auch, Sonne und Schatten zu beachten. Orte für Eidechsen sollten mit Bedacht ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Frage&#039;&#039;: Wenn man bspw. ein Freiflächenprojekt für die Campusgestaltung ausschreiben möchte, bei dem Biodiversität, Mikroklima etc. eine Rolle spielen sollen, wo bekommt man da Hilfe, wie solche Ausschreibungen/Konzeptionen aussehen sollten? &lt;br /&gt;
Zu dieser Frage empfiehlt es sich, unbedingt auf das Netzwerk des Biodiversitätsmanagement-Hubs zurückzugreifen! Sandra Bischoff kann Informationen in ihrem Team der INSA beschaffen, und es gibt Hochschulen, die schon Erfahrungen mit Ausschreibungen von Freiflächenwettbewerben, die das Thema Biodiversität in den Mittelpunkt stellen, haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufzeichnung==&lt;br /&gt;
In Bearbeitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Draft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
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		<title>Hub Biodiversitätsmanagement, 25.09.2024</title>
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		<updated>2024-09-26T09:07:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: /* Diskussion und Fragen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hubs der DG HochN&lt;br /&gt;
|hub_kat=Hubs der DG HochN,Hub – Biodiversitätsmanagement an Hochschulen&lt;br /&gt;
|kurz=Folge #3 der Vortragsreihe zum Thema &#039;&#039;&#039;Schaffen von Lebensräumen: Habitatmaßnahmen zur Förderung von Biodiversität im urbanen Raum&#039;&#039;&#039; mit Sandra Bischoff (Insektenschutzakademie INSA).&lt;br /&gt;
|datum=2024-09-25T11:00:00.000Z&lt;br /&gt;
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|bezug=Biodiversität&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Agenda und Informationen==&lt;br /&gt;
Für den vierten Vortrag unserer Reihe konnten wir Sandra Bischoff von der [https://insektenschutzakademie.de Insektenschutzakademie INSA] als Vortragende gewinnen. Sie  stellte 35 Teilnehmenden das Thema &#039;&#039;&#039;Schaffen von Lebensräumen: Habitatmaßnahmen zur Förderung von Biodiversität im urbanen Raum&#039;&#039;&#039; vor. Der Vortrag wurde aufgezeichnet und wird unten auf dieser Seite zur Verfügung gestellt. Der Vortrag beinhaltete folgende Themen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Vorstellung verschiedener Maßnahmen (z.B. Reptilienburgen, Vogelhecken, Sand-Beete)&lt;br /&gt;
*Prinzipien der naturnahen Freiflächengestaltung&lt;br /&gt;
*Pflege-Aspekte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Cardsimple&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diskussion und Fragen==&lt;br /&gt;
Im Anschluss an den Vortrag konnten die Teilnehmenden Rückfragen stellen und Erfahrungen ihrer Hochschulen ergänzen. Fragen, die die Teilnehmenden beschäftigen, waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Frage&#039;&#039;: Gibt es Kooperationsmöglichkeiten von INSA mit Hochschulen, um bspw. gemeinsame Projekte zu starten?&lt;br /&gt;
Bisher gibt es innerhalb des Projekts nur Kooperationen mit Schulen, so z.B. das Umweltbildungszentrum. Es gab jedoch auch schon mal eine Kooperation mit einer Uni in München für eine Summer School. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Frage&#039;&#039;: Eine konkrete Frage zur Umsetzung - Wenn ich eine Natursandsteinmauer bauen möchte, woher bekomme ich die Steine?&lt;br /&gt;
Am besten lässt es sich vor Ort gucken, ob möglicherweise Abrissarbeiten in der Nähe waren oder jemand in der Nähe einen Schottergarten zurück gebaut hat. Dann lassen sich dort Materialien anfragen. Manchmal gibt es auch Angebote auf Ebay Kleinanzeigen. Und ansonsten empfiehlt sich immer der regionale Baustoffhandel. Am wichtigsten ist es, dass man nicht einfach Stoffe aus der Natur entnimmt! Zusätzlich gilt es zu bedenken, dass das benötigte Material sehr viel Gewicht haben kann. Für den Transport von mehreren Säcken mit Steinen braucht man am besten viele Personen, die beim Anpacken helfen!  &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Frage&#039;&#039;: Noch eine konkrete Frage zur Umsetzung - Wenn ich eine Insektenwiese mit einer Umgrenzung aus Totholz anlegen möchte, wie lange hält das, wann sollte man die Umgrenzung erneuern?&lt;br /&gt;
Das hängt stark von der Holzart ab. Eiche hält bspw. ca. 10 Jahre, Birke nur 2 Jahre. Harthölzer halten so um die 5 Jahre.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Frage&#039;&#039;: Noch eine konkrete Frage zur Umsetzung - Wenn ich eine Insektenwiese anlege mit grünen Inseln für bspw. Eidechsen, macht es Sinn, diese auch zu verbinden, damit die Eidechsen nicht über die Straße laufen müssen?&lt;br /&gt;
Dabei gilt es genau zu schauen, wie die Umgebung aussieht! Z.B. hilft ein Luftbild. Es gibt oft gute Informationen von den Naturschutzverbänden, wie und wo Eidechsen verbreitet sind. Es gilt auch, Sonne und Schatten zu beachten. Orte für Eidechsen sollten mit Bedacht ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Frage&#039;&#039;: Wenn man bspw. ein Freiflächenprojekt für die Campusgestaltung ausschreiben möchte, bei dem Biodiversität, Mikroklima etc. eine Rolle spielen sollen, wo bekommt man da gut Hilfe, wie solche Ausschreibungen/Konzeptionen aussehen können? &lt;br /&gt;
Zu dieser Frage empfiehlt es sich, unbedingt auf das Netzwerk des Biodiversitätsmanagement-Hubs zurückzugreifen! Sandra Bischoff kann Informationen in ihrem Team der INSA beschaffen, und es gibt Hochschulen, die schon Erfahrungen mit Ausschreibungen von Freiflächenwettbewerben, die das Thema Biodiversität in den Mittelpunkt stellen, haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufzeichnung==&lt;br /&gt;
In Bearbeitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Draft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Hub_Biodiversit%C3%A4tsmanagement,_25.09.2024&amp;diff=19789</id>
		<title>Hub Biodiversitätsmanagement, 25.09.2024</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Hub_Biodiversit%C3%A4tsmanagement,_25.09.2024&amp;diff=19789"/>
		<updated>2024-09-26T09:07:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: /* Diskussion und Fragen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hubs der DG HochN&lt;br /&gt;
|hub_kat=Hubs der DG HochN,Hub – Biodiversitätsmanagement an Hochschulen&lt;br /&gt;
|kurz=Folge #3 der Vortragsreihe zum Thema &#039;&#039;&#039;Schaffen von Lebensräumen: Habitatmaßnahmen zur Förderung von Biodiversität im urbanen Raum&#039;&#039;&#039; mit Sandra Bischoff (Insektenschutzakademie INSA).&lt;br /&gt;
|datum=2024-09-25T11:00:00.000Z&lt;br /&gt;
|thema=Artenvielfalt, Campusgestaltung, Biodiversität&lt;br /&gt;
|bezug=Biodiversität&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Agenda und Informationen==&lt;br /&gt;
Für den vierten Vortrag unserer Reihe konnten wir Sandra Bischoff von der [https://insektenschutzakademie.de Insektenschutzakademie INSA] als Vortragende gewinnen. Sie  stellte 35 Teilnehmenden das Thema &#039;&#039;&#039;Schaffen von Lebensräumen: Habitatmaßnahmen zur Förderung von Biodiversität im urbanen Raum&#039;&#039;&#039; vor. Der Vortrag wurde aufgezeichnet und wird unten auf dieser Seite zur Verfügung gestellt. Der Vortrag beinhaltete folgende Themen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Vorstellung verschiedener Maßnahmen (z.B. Reptilienburgen, Vogelhecken, Sand-Beete)&lt;br /&gt;
*Prinzipien der naturnahen Freiflächengestaltung&lt;br /&gt;
*Pflege-Aspekte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Cardsimple&lt;br /&gt;
  |bg-color=rgb(233,234,195)&lt;br /&gt;
  |text=&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Hinweis&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Bei diesem Termin (Folge #3) handelt es sich übrigens um einen Nachholtermin, sodass die Folgennummerierung nicht mehr chronologisch ist.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diskussion und Fragen==&lt;br /&gt;
Im Anschluss an den Vortrag konnten die Teilnehmenden Rückfragen stellen und Erfahrungen ihrer Hochschulen ergänzen. Fragen, die die Teilnehmenden beschäftigen, waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Frage&#039;&#039;: Gibt es Kooperationsmöglichkeiten von INSA mit Hochschulen, um bspw. gemeinsame Projekte zu starten?&lt;br /&gt;
Bisher gibt es innerhalb des Projekts nur Kooperationen mit Schulen, so z.B. das Umweltbildungszentrum. Es gab jedoch auch schon mal eine Kooperation mit einer Uni in München für eine Summer School. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Frage&#039;&#039;: Eine konkrete Frage zur Umsetzung - Wenn ich eine Natursandsteinmauer bauen möchte, woher bekomme ich die Steine?&lt;br /&gt;
Am besten lässt es sich vor Ort gucken, ob möglicherweise Abrissarbeiten in der Nähe waren oder jemand in der Nähe einen Schottergarten zurück gebaut hat. Dann lassen sich dort Materialien anfragen. Manchmal gibt es auch Angebote auf Ebay Kleinanzeigen. Und ansonsten empfiehlt sich immer der regionale Baustoffhandel. Am wichtigsten ist es, dass man nicht einfach Stoffe aus der Natur entnimmt! Zusätzlich gilt es zu bedenken, dass das benötigte Material sehr viel Gewicht haben kann. Für den Transport von mehreren Säcken mit Steinen braucht man am besten viele Personen, die beim Anpacken helfen!  &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Frage&#039;&#039;: Noch eine konkrete Frage zur Umsetzung - Wenn ich eine Insektenwiese mit einer Umgrenzung aus Totholz anlegen möchte, wie lange hält das, wann sollte man die Umgrenzung erneuern?&lt;br /&gt;
Das hängt stark von der Holzart ab. Eiche hält bspw. ca. 10 Jahre, Birke nur 2 Jahre. Harthölzer halten so um die 5 Jahre.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Frage&#039;&#039;: Noch eine konkrete Frage zur Umsetzung - Wenn ich eine Insektenwiese anlege mit grünen Inseln für bspw. Eidechsen, macht es Sinn, diese auch zu verbinden, damit die Eidechsen nicht über die Straße laufen müssen?&lt;br /&gt;
Dabei gilt es genau zu schauen, wie die Umgebung aussieht! Z.B. hilft ein Luftbild. Es gibt oft gute Informationen von den Naturschutzverbänden, wie und wo Eidechsen verbreitet sind. Es gilt auch, Sonne und Schatten zu beachten. Orte für Eidechsen sollten mit Bedacht ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Frage&#039;&#039;: Wenn man bspw. ein Freiflächenprojekt für die Campusgestaltung ausschreiben möchte, bei dem Biodiversität, Mikroklima etc. eine Rolle spielen sollen, wo bekommt man da gut Hilfe, wie solche Ausschreibungen/Konzeptionen aussehen können? &lt;br /&gt;
Zu dieser Frage empfiehlt es sich, unbedingt auf das Netzwerk des Biodiversitätsmanagement-Hubs zurückzugreifen! Sandra Bischoff kann Informationen in ihrem Team der INSA beschaffen, und es gibt Hochschulen, die schon Erfahrungen mit Ausschreibungen von Freiflächenwettbewerben, die das Thema Biodiversität in den Mittelpunkt stellen, haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufzeichnung==&lt;br /&gt;
In Bearbeitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Draft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Hub_Biodiversit%C3%A4tsmanagement,_25.09.2024&amp;diff=19788</id>
		<title>Hub Biodiversitätsmanagement, 25.09.2024</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Hub_Biodiversit%C3%A4tsmanagement,_25.09.2024&amp;diff=19788"/>
		<updated>2024-09-26T09:05:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hubs der DG HochN&lt;br /&gt;
|hub_kat=Hubs der DG HochN,Hub – Biodiversitätsmanagement an Hochschulen&lt;br /&gt;
|kurz=Folge #3 der Vortragsreihe zum Thema &#039;&#039;&#039;Schaffen von Lebensräumen: Habitatmaßnahmen zur Förderung von Biodiversität im urbanen Raum&#039;&#039;&#039; mit Sandra Bischoff (Insektenschutzakademie INSA).&lt;br /&gt;
|datum=2024-09-25T11:00:00.000Z&lt;br /&gt;
|thema=Artenvielfalt, Campusgestaltung, Biodiversität&lt;br /&gt;
|bezug=Biodiversität&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Agenda und Informationen==&lt;br /&gt;
Für den vierten Vortrag unserer Reihe konnten wir Sandra Bischoff von der [https://insektenschutzakademie.de Insektenschutzakademie INSA] als Vortragende gewinnen. Sie  stellte 35 Teilnehmenden das Thema &#039;&#039;&#039;Schaffen von Lebensräumen: Habitatmaßnahmen zur Förderung von Biodiversität im urbanen Raum&#039;&#039;&#039; vor. Der Vortrag wurde aufgezeichnet und wird unten auf dieser Seite zur Verfügung gestellt. Der Vortrag beinhaltete folgende Themen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Vorstellung verschiedener Maßnahmen (z.B. Reptilienburgen, Vogelhecken, Sand-Beete)&lt;br /&gt;
*Prinzipien der naturnahen Freiflächengestaltung&lt;br /&gt;
*Pflege-Aspekte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Cardsimple&lt;br /&gt;
  |bg-color=rgb(233,234,195)&lt;br /&gt;
  |text=&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Hinweis&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Bei diesem Termin (Folge #3) handelt es sich übrigens um einen Nachholtermin, sodass die Folgennummerierung nicht mehr chronologisch ist.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diskussion und Fragen==&lt;br /&gt;
Im Anschluss an den Vortrag konnten die Teilnehmenden Rückfragen stellen und Erfahrungen ihrer Hochschulen ergänzen. Fragen, die die Teilnehmenden beschäftigen, waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Frage: Gibt es Kooperationsmöglichkeiten von INSA mit Hochschulen, um bspw. gemeinsame Projekte zu starten?&lt;br /&gt;
Bisher gibt es innerhalb des Projekts nur Kooperationen mit Schulen, so z.B. das Umweltbildungszentrum. Es gab jedoch auch schon mal eine Kooperation mit einer Uni in München für eine Summer School. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Frage: Eine konkrete Frage zur Umsetzung - Wenn ich eine Natursandsteinmauer bauen möchte, woher bekomme ich die Steine?&lt;br /&gt;
Am besten lässt es sich vor Ort gucken, ob möglicherweise Abrissarbeiten in der Nähe waren oder jemand in der Nähe einen Schottergarten zurück gebaut hat. Dann lassen sich dort Materialien anfragen. Manchmal gibt es auch Angebote auf Ebay Kleinanzeigen. Und ansonsten empfiehlt sich immer der regionale Baustoffhandel. Am wichtigsten ist es, dass man nicht einfach Stoffe aus der Natur entnimmt! Zusätzlich gilt es zu bedenken, dass das benötigte Material sehr viel Gewicht haben kann. Für den Transport von mehreren Säcken mit Steinen braucht man am besten viele Personen, die beim Anpacken helfen!  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Frage: Noch eine konkrete Frage zur Umsetzung - Wenn ich eine Insektenwiese mit einer Umgrenzung aus Totholz anlegen möchte, wie lange hält das, wann sollte man die Umgrenzung erneuern?&lt;br /&gt;
Das hängt stark von der Holzart ab. Eiche hält bspw. ca. 10 Jahre, Birke nur 2 Jahre. Harthölzer halten so um die 5 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Frage: Noch eine konkrete Frage zur Umsetzung - Wenn ich eine Insektenwiese anlege mit grünen Inseln für bspw. Eidechsen, macht es Sinn, diese auch zu verbinden, damit die Eidechsen nicht über die Straße laufen müssen?&lt;br /&gt;
Dabei gilt es genau zu schauen, wie die Umgebung aussieht! Z.B. hilft ein Luftbild. Es gibt oft gute Informationen von den Naturschutzverbänden, wie und wo Eidechsen verbreitet sind. Es gilt auch, Sonne und Schatten zu beachten. Orte für Eidechsen sollten mit Bedacht ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Frage: Wenn man bspw. ein Freiflächenprojekt für die Campusgestaltung ausschreiben möchte, bei dem Biodiversität, Mikroklima etc. eine Rolle spielen sollen, wo bekommt man da gut Hilfe, wie solche Ausschreibungen/Konzeptionen aussehen können? &lt;br /&gt;
Zu dieser Frage empfiehlt es sich, unbedingt auf das Netzwerk des Biodiversitätsmanagement-Hubs zurückzugreifen! Sandra Bischoff kann Informationen in ihrem Team der INSA beschaffen, und es gibt Hochschulen, die schon Erfahrungen mit Ausschreibungen von Freiflächenwettbewerben, die das Thema Biodiversität in den Mittelpunkt stellen, haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufzeichnung==&lt;br /&gt;
In Bearbeitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Draft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Hub_Biodiversit%C3%A4tsmanagement,_13.06.2024&amp;diff=19786</id>
		<title>Hub Biodiversitätsmanagement, 13.06.2024</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Hub_Biodiversit%C3%A4tsmanagement,_13.06.2024&amp;diff=19786"/>
		<updated>2024-09-26T09:05:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hubs der DG HochN&lt;br /&gt;
|hub_kat=Hubs der DG HochN,Hub – Biodiversitätsmanagement an Hochschulen&lt;br /&gt;
|titel=Spotlight: Pflanzenverwendung und Standorttypen Teil 1&lt;br /&gt;
|kurz=Folge #4 der Vortragsreihe zum Thema &#039;&#039;&#039;Pflanzenverwendung und Standorttypen&#039;&#039;&#039; mit Dr. Florian Bellin-Harder (Fachgebiet Landschaftsbau, Landschaftsmanagement und Vegetationsentwicklung, Universität Kassel).&lt;br /&gt;
|datum=2024-06-13T11:00:00.000Z&lt;br /&gt;
|thema=Campusgestaltung, Biodiversität, Artenvielfalt&lt;br /&gt;
|bezug=Biodiversität, Betrieb&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Agenda und Informationen==&lt;br /&gt;
Für den vierten Vortrag unserer Reihe konnten wir Dr. Florian Bellin-Harder (Fachgebiet Landschaftsbau, Landschaftsmanagement und Vegetationsentwicklung, Universität Kassel) gewinnen. Er stellte 39 Teilnehmenden das Spotlight-Thema &#039;&#039;&#039;Pflanzenverwendung und Standorttypen&#039;&#039;&#039; vor. Der Vortrag wurde aufgezeichnet und wird unten auf dieser Seite zur Verfügung gestellt. Der Vortrag beinhaltete folgende Themen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Nutzungen und Freiraumstrukturen&lt;br /&gt;
*Mikroklima/Temperatur&lt;br /&gt;
*Materialien/Substrate&lt;br /&gt;
*Wasser&lt;br /&gt;
*Vegetationskundliche Grundlagen der Pflanzenauswahl&lt;br /&gt;
*Pflanzengesellschaften, Lebensformen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Cardsimple&lt;br /&gt;
  |bg-color=rgb(233,234,195)&lt;br /&gt;
  |text=&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Hinweis&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Die Folge #3 musste leider verschoben werden, sodass nach der Folge #2 direkt die Folge #4 stattfand. Weitere Informationen für einen Nachholtermin folgen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diskussion und Fragen==&lt;br /&gt;
Im Anschluss an den Vortrag konnten die Teilnehmenden Rückfragen stellen und Erfahrungen ihrer Hochschulen ergänzen. Fragen, die die Teilnehmenden beschäftigen, waren:&lt;br /&gt;
* An der eigenen Hochschule gibt es viele Altlasten (z.B. Schwermetalle) im Boden, sodass u.a. Bäume nicht gut wachsen können. Um Schatten auf dem Campus zu schaffen, stellt sich nun die Frage, ob neue Bäume gepflanzt werden sollen oder lieber Ranken. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfehlung&#039;&#039;: Bewusst einen Aushub bis zu einem Punkt und ein Wurzelvlies hinein, damit die Bäume sich die Belastung aus dem Boden darunter nicht holen. Arten wie Birken nehmen, die können auf Schwermetallhalden wachsen. Und das dann in die Breite ziehen. Durchwurzelungsprobleme hat man auch mit Kletterpflanzen. Also Lösung für Substratverwendung finden, z.B. eine Sperre. Wasser wird der begrenzende Faktor sein, sodass es eine Mulde braucht, damit Wasser dort hin kann.  Aber dann nicht weiter in die Tiefe gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Es soll eine Wiese auf dem Campus als Sammelplatz entstehen. Nun stellt sich die Frage, ob dort lieber Mutterboden hingeschüttet werden soll oder Substrat? Ist der ökologische Wert von Mutterboden nicht höher statt von „Schotterbewuchs“?&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfehlung&#039;&#039;: Zum jetzigen Standpunkt der Arten: Nein, der Mutterboden ist nicht das, was nachher nachhaltiger ist. Mutterboden würde bedeuten, dass unten viel abgekratzt werden muss, wodurch eine große Baustelle entsteht. Deswegen wäre Low Tech besser, d.h. einfach Substrat darüber schütten. Qualität mit Mutterboden haben wir genug durch Düngung der Landwirte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Habe ich den kühlenden Effekt auf einer Wiese auch auf einem Schottersubstrat? &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Empfehlung&#039;&#039;: Wenn dieser bewachsen ist, dann ja. Am besten wäre es, wenn man noch einen Feinsubstrat dort hinein macht. Kühlung hat man dann auf jeden Fall. Auf einer Wiese aber natürlich besser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Aufzeichnung==&lt;br /&gt;
In Bearbeitung.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Hub_Biodiversit%C3%A4tsmanagement,_25.09.2024&amp;diff=19785</id>
		<title>Hub Biodiversitätsmanagement, 25.09.2024</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=Hub_Biodiversit%C3%A4tsmanagement,_25.09.2024&amp;diff=19785"/>
		<updated>2024-09-26T09:03:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ricarda Kochems: /* Diskussion und Fragen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Hubs der DG HochN&lt;br /&gt;
|hub_kat=Hubs der DG HochN,Hub – Biodiversitätsmanagement an Hochschulen&lt;br /&gt;
|kurz=Folge #3 der Vortragsreihe zum Thema &#039;&#039;&#039;Schaffen von Lebensräumen: Habitatmaßnahmen zur Förderung von Biodiversität im urbanen Raum&#039;&#039;&#039; mit Sandra Bischoff (Insektenschutzakademie INSA).&lt;br /&gt;
|datum=2024-09-25T11:00:00.000Z&lt;br /&gt;
|thema=Artenvielfalt, Campusgestaltung, Biodiversität&lt;br /&gt;
|bezug=Biodiversität&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
==Agenda und Informationen==&lt;br /&gt;
Für den vierten Vortrag unserer Reihe konnten wir Sandra Bischoff von der [https://insektenschutzakademie.de Insektenschutzakademie INSA] als Vortragende gewinnen. Sie  stellte 35 Teilnehmenden das Thema &#039;&#039;&#039;Schaffen von Lebensräumen: Habitatmaßnahmen zur Förderung von Biodiversität im urbanen Raum&#039;&#039;&#039; vor. Der Vortrag wurde aufgezeichnet und wird unten auf dieser Seite zur Verfügung gestellt. Der Vortrag beinhaltete folgende Themen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Vorstellung verschiedener Maßnahmen (z.B. Reptilienburgen, Vogelhecken, Sand-Beete)&lt;br /&gt;
*Prinzipien der naturnahen Freiflächengestaltung&lt;br /&gt;
*Pflege-Aspekte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Cardsimple&lt;br /&gt;
  |bg-color=rgb(233,234,195)&lt;br /&gt;
  |text=&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Hinweis&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;: Bei diesem Termin (Folge #3) handelt es sich übrigens um einen Nachholtermin, sodass die Folgennummerierung nicht mehr chronologisch ist.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Diskussion und Fragen==&lt;br /&gt;
Im Anschluss an den Vortrag konnten die Teilnehmenden Rückfragen stellen und Erfahrungen ihrer Hochschulen ergänzen. Fragen, die die Teilnehmenden beschäftigen, waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Frage: Gibt es Kooperationsmöglichkeiten von INSA mit Hochschulen, um bspw. gemeinsame Projekte zu starten?&lt;br /&gt;
Bisher gibt es innerhalb des Projekts nur Kooperationen mit Schulen, so z.B. das Umweltbildungszentrum. Es gab jedoch auch schon mal eine Kooperation mit einer Uni in München für eine Summer School. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Frage: Eine konkrete Frage zur Umsetzung - Wenn ich eine Natursandsteinmauer bauen möchte, woher bekomme ich die Steine?&lt;br /&gt;
Am besten lässt es sich vor Ort gucken, ob möglicherweise Abrissarbeiten in der Nähe waren oder jemand in der Nähe einen Schottergarten zurück gebaut hat. Dann lassen sich dort Materialien anfragen. Manchmal gibt es auch Angebote auf Ebay Kleinanzeigen. Und ansonsten empfiehlt sich immer der regionale Baustoffhandel. Am wichtigsten ist es, dass man nicht einfach Stoffe aus der Natur entnimmt! Zusätzlich gilt es zu bedenken, dass das benötigte Material sehr viel Gewicht haben kann. Für den Transport von mehreren Säcken mit Steinen braucht man am besten viele Personen, die beim Anpacken helfen!  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Frage: Noch eine konkrete Frage zur Umsetzung - Wenn ich eine Insektenwiese mit einer Umgrenzung aus Totholz anlegen möchte, wie lange hält das, wann sollte man die Umgrenzung erneuern?&lt;br /&gt;
Das hängt stark von der Holzart ab. Eiche hält bspw. ca. 10 Jahre, Birke nur 2 Jahre. Harthölzer halten so um die 5 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Frage: Noch eine konkrete Frage zur Umsetzung - Wenn ich eine Insektenwiese anlege mit grünen Inseln für bspw. Eidechsen, macht es Sinn, diese auch zu verbinden, damit die Eidechsen nicht über die Straße laufen müssen?&lt;br /&gt;
Dabei gilt es genau zu schauen, wie die Umgebung aussieht! Z.B. hilft ein Luftbild. Es gibt oft gute Informationen von den Naturschutzverbänden, wie und wo Eidechsen verbreitet sind. Es gilt auch, Sonne und Schatten zu beachten. Orte für Eidechsen sollten mit Bedacht ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Frage: Wenn man bspw. ein Freiflächenprojekt für die Campusgestaltung ausschreiben möchte, bei dem Biodiversität, Mikroklima etc. eine Rolle spielen sollen, wo bekommt man da gut Hilfe, wie solche Ausschreibungen/Konzeptionen aussehen können? &lt;br /&gt;
Zu dieser Frage empfiehlt es sich, unbedingt auf das Netzwerk des Biodiversitätsmanagement-Hubs zurückzugreifen! Sandra Bischoff kann Informationen in ihrem Team der INSA beschaffen, und es gibt Hochschulen, die schon Erfahrungen mit Ausschreibungen von Freiflächenwettbewerben, die das Thema Biodiversität in den Mittelpunkt stellen, haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Draft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ricarda Kochems</name></author>
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