<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki.dg-hochn.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Stefanie</id>
	<title>DG HochN-Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki.dg-hochn.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Stefanie"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/wiki/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Stefanie"/>
	<updated>2026-05-16T02:49:20Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.3</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=HOCH-N:Baukastensystem_Nachhaltiger_Campus_(BNC)&amp;diff=1934</id>
		<title>HOCH-N:Baukastensystem Nachhaltiger Campus (BNC)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=HOCH-N:Baukastensystem_Nachhaltiger_Campus_(BNC)&amp;diff=1934"/>
		<updated>2020-04-14T07:08:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefanie: /* Ausgangslage und Motivation/Zielstellung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Praxisbeispiel und Ausblick: Baukastensystem Nachhaltiger Campus (BNC) ==&lt;br /&gt;
=== Ausgangslage und Motivation/Zielstellung ===&lt;br /&gt;
In dem Projekt „Baukastensystem Nachhaltiger Campus“ entwickelte die Hochschule Zittau/Görlitz in Zusammenarbeit der TU Dresden, ein handlungsorientiertes und organisationsspezifisches Anwendungskonzept zur Umsetzung von Aufgaben und Herausforderungen des Nachhaltigkeitsmanagements an Einrichtungen Höherer Bildung (EHB). Neben den klassischen Aspekten eines Nachhaltigkeitsmanagements (ökonomisch, sozial, ökologisch) wurde vor allem auf die Vorbild- und Transferfunktion von EHB eingegangen, da diese eine Schlüsselrolle bei der Bewältigung der Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, wie &lt;br /&gt;
* dem demografischen Wandel,&lt;br /&gt;
* dem Klimaschutz und der Energiewende,&lt;br /&gt;
* dem Artenschutz,&lt;br /&gt;
* dem Erhalt der Biodiversität,&lt;br /&gt;
* der Inklusion und Chancengerechtigkeit,&lt;br /&gt;
* der Migration,&lt;br /&gt;
* der Ermöglichung von Lebenslangem Lernen einnehmen und zum „Change Agent“ für die Gesellschaft werden. &lt;br /&gt;
Um diesen Entwicklungen und Anforderungen Rechnung zu tragen, wurde mit dem Instrument Baukastensystem ein modulares, auf Partizipation ausgerichtetes und organisations- und hochschulspezifisches Managementsystem konzipiert, dass mit erfolgreicher Verbreitung und Etablierung bei der strategischen Planung und Umsetzung eines Nachhaltigkeitsmanagements an EHB Unterstützung bietet. &lt;br /&gt;
Besondere Bedeutung erfährt das Projekt durch die derzeitigen Entwicklungen im Rahmen der Aktivitäten des von der Bundesregierung eingesetzten Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE) zur Adaption des bereits seit 2011 implementierten Deutschen Nachhaltigkeitskodexes (DNK) für Unternehmen auf Hochschulen. Der DNK gibt einen Rahmen für das Management und die Kommunikation von Nachhaltigkeitsaspekten von Organisationen vor. Aktuell wird der DNK für eine weitere Verwendung an Hochschulen spezifiziert. Das Instrument Baukastensystem stellt den Rahmen für das erforderliche Nachhaltigkeitsmanagementsystem an EHB dar, woraus Ergebnisse für die Berichterstattung entwickelt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kurzporträt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Instrument Baukastensystem folgt einer modularen Entwicklung nach Bausteinen und nutzt ein Excel-Tool als Umsetzungshilfe. Hauptaugenmerk wird auf die Zielgruppenaktivierung durch Partizipation in den vier Handlungsfeldern &lt;br /&gt;
* Hochschulmanagement, &lt;br /&gt;
* Bildung &amp;amp; Transfer, &lt;br /&gt;
* Liegenschaften &amp;amp; Betrieb sowie&lt;br /&gt;
* Externe Kooperationen &amp;amp; Partnerschaften gelegt und je nach den individuellen Voraussetzungen/Ausrichtungen der teilnehmenden EHB eine gestufte Übertragung und Anwendung angestrebt (siehe Abbildung 3). Dazu wurde ein speziell für das Instrument Baukastensystem erarbeitetes Kennzahlensystem zur Leistungsmessung und Berichterstattung erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:AP Betrieb BNC Baukasten.jpg|thumb|500px|links|Abbildung 3: BNC–Schema]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:AP Betrieb BNC Kriterien1.png|700px]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anhand dieser Kriterien wird der Erfolg und die Weiterentwicklung des Systems mit den Schritten „messen,&lt;br /&gt;
steuern und berichten“ dokumentiert und kommuniziert (siehe Abbildung 4).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:AP Betrieb BNC Kriterien.png|thumb|500px|links|Abbildung 4: Kriterien für die Ausgestaltung der Bausteine]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklungsstand des BNC ===&lt;br /&gt;
[[Datei:AP Betrieb BNC Abb5.png|thumb|500px|Abbildung 5: Projektfahrplan BNC]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen des Projektes „BNC II – Konsortialprojekt“ (April 2017 bis Oktober 2018) testen derzeit fünf sächsische Einrichtungen Höherer Bildung aktiv das Instrument BNC, um die Wirksamkeit und Handhabbarkeit des Baukastensystems zu verbessern und so für weitere EHB anwendbar zu gestalten. Dazu zählen die Einrichtungen TU Dresden, TU Freiberg, Universität Leipzig und die Hochschule Zittau/Görlitz. Die Hochschule Mittweida und Berufsakademie Sachsen/ Bautzen befinden sich derzeit im Beobachterstatus. Es besteht weiterhin die Möglichkeit, weitere Konsortialpartner in das Konsortialprojekt einzubinden.&lt;br /&gt;
In der ersten Projektphase testeten die Konsortialpartner die Eingangsprüfung, in der die Bearbeiter auf Basis ihres Interesses und Erfahrung wesentliche nachhaltige Themen für die Einrichtung und die Stakeholder ermitteln. Die Beteiligten erhalten so eine Antwort darauf, welche Themen für ihr BNC relevant sind (Bausteine) und welche nicht prioritär zu behandeln sind (Schnittstellenbausteine). Momentan bearbeiten die Konsortialpartner je nach Ergebnis der Eingangsprüfung und der hochschulspezifischen Ausgangslage ein bis zwei Bausteine (siehe Abbildung 5).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umweltmanagementsystem ===&lt;br /&gt;
Die Hochschule Zittau/Görlitz testet das BNC-Konzept im Rahmen des Mach-Mit-Umweltmanagementsystems. Dafür werden vorrangig umweltorientierte Bausteine in das Managementsystem eingeführt und die Funktionali-tät des Konzeptes überprüft und verbessert. Folgende Bausteine werden im Rahmen des Mach-Mit-Umwelt-managementsystems eingeführt (Abbildung 6).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:AP Betrieb BNC Abb6.png|thumb|500px|Abbildung 6: Das „Mach-Mit“-Umweltmanagementsystem, Schema]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== BNC – Gesamtziel ===&lt;br /&gt;
Wesentliches Ziel des Baukastensystems ist die Sensibilisierung möglichst aller Angehörigen einer EHB (Stu-dierende, Dozentierende, Beschäftigte) sowie externer Anspruchsgruppen (Kommune, Verwaltung, Behörden, Kooperationspartner*innen usw.) für die unterschiedlichen Aspekte eines modernen Nachhaltigkeitsmanagements. Das Instrument erfasst, bündelt und vernetzt die vielfältigen Ansätze und Angebote zu nachhaltigkeitsorientierten Fragen in Lehre und Forschung und leistet daher einen wichtigen Beitrag zur Realisierung dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe an Einrichtungen Höherer Bildung.Im Rahmen des Konsortialprojekts wird die Wirksamkeit des Instruments getestet und Anregungen aus der Praxis neu in das BNC eingebunden. Mehrwert ergibt sich aus der Verbreitung und der Weiterentwicklung des Konzepts. Gleichzeitig nimmt die Hochschule Zittau/Görlitz eine beratende Rolle ein und entwickelt daraus ein Beratungs- und Dienstleistungskonzept für die Etablierung des BNC an weiteren EHB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Synergien mit dem Verbundprojekt HOCH&amp;lt;sup&amp;gt;N&amp;lt;/sup&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
Im  Rahmen  der  zweiten  Phase  des  Verbundprojekts  „Nachhaltigkeit an Hochschulen: entwickeln – vernetzen – berichten“ (HOCH&amp;lt;sup&amp;gt;N&amp;lt;/sup&amp;gt;)“ ist vorgesehen, durch das Arbeitspaket „Betrieb“ zunächst die BNC-Bausteine bzw. HOCH&amp;lt;sup&amp;gt;N&amp;lt;/sup&amp;gt;-Handlungsfelder Abfall, Energie und Beschaffung einer Testphase zu unterziehen. Gleichzeitig stellen die Hochschule Zittau/Görlitz und die Technische Universität Dresden das Baukastensystem Nachhaltiger Campus für die HOCH&amp;lt;sup&amp;gt;N&amp;lt;/sup&amp;gt;-Verbundpartner*innen zur Verfügung, um weitere Handlungsfelder aus anderen Arbeitspaketen zu testen und gleichzeitig die Robustheit und Anwendbarkeit des BNC auch außerhalb des sächsischen Konsortiums weiter zu entwickeln. Eine umfängliche Beratung und Unterstützung bei der Realisierung einzelner Bausteine/Handlungsfelder aus dem HOCHN kann hingegen durch das AP Betrieb ressourcenbedingt nicht zugesagt werden und wäre Gegenstand bilateraler Absprachen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefanie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=HOCH-N:Nachhaltige_Kommunikation&amp;diff=1932</id>
		<title>HOCH-N:Nachhaltige Kommunikation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=HOCH-N:Nachhaltige_Kommunikation&amp;diff=1932"/>
		<updated>2020-04-14T07:03:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefanie: /* Nachhaltige Kommunikation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Nachhaltige Kommunikation ==&lt;br /&gt;
=== Betroffener Personenkreis ===&lt;br /&gt;
Dieser  Beitrag  richtet  sich  an  Hochschulleitungen,  Nachhaltigkeitskoordinatoren  und  Verantwortliche  in den Stellen der Öffentlichkeitsarbeit, die sich mit der Umsetzung einer nachhaltigen Kommunikation an Hochschulen befassen. Zusätzlich müssen Daten durch technische Verwaltungen und administrativ tätige Personenkreise erhoben und bewertet und in geeigneter Form an Angehörige von Hochschulen (intern) und interessierte Kreise (extern) kommuniziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Relevanz – allgemein ===&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren hat die Umwelt- und Nachhaltigkeitskommunikation für Unternehmen und Organisationen an Bedeutung gewonnen. Auch an Hochschulen ist eine Veränderung zu erkennen. Viele Hochschulen widmen sich den Themen der Nachhaltigkeit und er-stellen NH-Berichte, die über ihre NH-Leistung informieren. Dies ist u.a. auf ein öffentliches Interesse und ein staatliches Engagement sowie auf die steigenden Mindestanforderungen durch z. B. EnEV, EEG, usw. zu-rückzuführen&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. DIN EN ISO 14063:2010&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das hat zur Folge, dass Unternehmen und Organisationen immer häufiger über die ökologischen, ökonomischen und sozialen Auswirkungen ihrer Tätigkeiten, Produkte und Dienstleistungen berichten und darstellen, wie, z. B. schädliche Umweltaspekte reduziert werden&amp;lt;ref&amp;gt;   Vgl.: DIN EN ISO 14063:2010, S.8 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Mit Hilfe einer nachhaltigen Kommunikationsstrategie können Anspruchsgruppen aktiv einbezogen und nachhaltigkeitsrelevante Themen einer Hochschule gezielt gestreut werden. Im Rahmen eines Kommunikationskonzeptes sind die Schaffung von Bewusstsein und die Sensibilisierung von internen und externen Interessen-kreisen sowie der Einbezug durch partizipativen Maß-nahmen die Basis eines Transformationsprozesses an Hochschulen. Die Partizipation hat weiterhin die Möglichkeit inter- und transdisziplinäre Inhalte an einer Hochschule zu vermitteln und ist damit handlungsfeldübergreifend einsetzbar.&lt;br /&gt;
Die Verbesserung, Verstetigung und der Ausbau der Beziehungen zu Anspruchsgruppen, die im engen Zusammenhang  mit  der  Erreichung  der  „Ziele“  einer  Hochschule stehen, sind nur durch eine gezielte und strategisch ausgerichtete NH-Kommunikation zu erreichen. Zusätzlich sind diese Maßnahmen die Basis für Vertrauen, Glaubwürdigkeit und Verständnis und sollten daher stets:&lt;br /&gt;
*  aktuell,&lt;br /&gt;
*  stimmig und widerspruchsfrei,&lt;br /&gt;
*  verständlich und persönlich, sowie&lt;br /&gt;
* fair und (...) fassbar sein&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Renker (2008), S.154&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Grundlage für den Aufbau einer NH-Kommunika-tion muss sich die Hochschulleitung als oberstes Führungsgremium für den Aufbau und Erhalt verpflichten, Verantwortliche benennen und geeignete Ressourcen zur Verfügung stellen. Zudem müssen die Inhalte einer NH-Kommunikation  in der NH-Politik festgelegt werden. Dabei wird den interessierten Kreisen vermittelt, welche NH-Themen wesentlich sind, wie NH-Aspekte und deren Auswirkungen beeinflusst werden und wie die Hochschule diese Aspekte beeinflussen kann. &lt;br /&gt;
Durch die Entwicklung einer Strategie wird die Grundlage für die Umsetzung der nachhaltigkeitsbezogenen Kommunikationstätigkeiten gelegt. Dabei müssen Aspekte wie Festlegung von Zielsetzungen und das Identifizieren der interessierten Kreise berücksichtigt werden.&lt;br /&gt;
Das NH-Kommunikationskonzept und das (Umwelt-)Kommunikationskonzept einer Hochschule weisen thematische Schnittstellen auf und sollten aus diesem Grund als integriertes Kommunikationskonzept konzipiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interne Nachhaltigkeitskommunikation – Relevanz ===&lt;br /&gt;
Im Rahmen des Verbundprojektes „HochN“ werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie Hochschulen Nachhaltigkeitsthemen verbreiten, Informationen streuen und nach außen kommunizieren können. Dazu sind die bestehenden internen und externen Kommunikationswege ein Ansatz um über die Leistungen der Hoch-schule zu berichten. Die interne NH-Kommunikation hat einen hohen Stellenwert, da sich die Angehörigen einer Hochschule mit der eigenen Organisation identifizieren und von einer Hochschulleitung eine transparente und fundierte Informationskultur  erwarten.  Die  NH-Kommunikation  bezieht weiterhin Ansichten, Anforderungen und wissenschaftliche Erkenntnisse ein und befasst sich nicht nur mit der Information zur Nachhaltigkeitsleistung der Hochschule, sondern übernimmt eine wichtige Aufgabe eines wechselseitigen Austausches zur Interaktion mit internen Anspruchsgruppen. Durch eine ehrliche, greif-bare und verständliche Interaktion können Angehörige einer Hochschule eine wichtige Rolle als Multiplikatoren nach außen übernehmen um positiv über die Hochschule zu berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele für interne Anspruchsgruppen: ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Interne Beschäftigte !! Interne Studierende&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  &lt;br /&gt;
* Hochschulleitung&lt;br /&gt;
* Beschäftige der Fakultäten und der Institute&lt;br /&gt;
* externe Dozent*innen&lt;br /&gt;
* Hochschulverwaltung&lt;br /&gt;
* zentrale Einrichtungen&lt;br /&gt;
* Fördervereine der HS&lt;br /&gt;
* Frauen / Männer &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
* Erstsemester / höhere Semester&lt;br /&gt;
* Studierende mit NH-Bezug&lt;br /&gt;
* Studiengänge mit NH-Bezug&lt;br /&gt;
* Bachelor / Master / Diplom&lt;br /&gt;
* KIA / Vollzeit / berufsbegleitend&lt;br /&gt;
* ausländische Studierende&lt;br /&gt;
* Frauen / Männer&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interne NH-Kommunikation – Hemmnisse und Treiber ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Hemnisse !! Treiber&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kein NH-Kommunikationskonzept vorhanden || Verankerung eines NH-Kommunikationskonzeptes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| keine belastbaren Informationen (Daten und Maßnahmen ohne Zusammenhang || Vermittlung von Informationen zur NH-Kommunikation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| keine Interaktion mit internen Anspruchsgruppen || Sensibilisierung der internen Anspruchsgruppen für NH-In-formationen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kommunikation mit internen Anspruchsgruppen beschränkt sich auf Informationen || Schaffung von Akzeptanz und Transparenz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fehlende Angebote zur Motivation und Partizipation || Angebote zur Interaktion und Partizipation interner Anspruchsgruppen Aufarbeitung und Visualisierung von Daten und Informationen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| mangelnde Akzeptanz für NH-Themen seitens Hochschulleitung und/oder Angehörige||  &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Externe Nachhaltigkeitskommunikation – Relevanz&lt;br /&gt;
Die (gelebte) Nachhaltigkeit hat einen entscheidenden Einfluss auf Transparenz, Glaubwürdigkeit und Reputation einer Hochschule. Dabei ist Vertrauen ein Schlüsselfaktor, weil sich externe Anspruchsgruppen nur durch eine ehrliche und kontinuierliche Informationskultur von Maßnahmen für eine Verbesserung der NH-Aspekte überzeugen lassen. Eine weitere Steigerung der Akzeptanz kann durch den aktiven Einbezug und die Interaktion mit externen Anspruchsgruppen erzielt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele für externe Anspruchsgruppen: ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Externe Organisationen !! Externe Personenkreise&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  &lt;br /&gt;
* Partnerhochschulen regional/ überregional&lt;br /&gt;
* Netzwerk mit NH- oder Umweltbezug&lt;br /&gt;
* Unternehmen (Wirtschaft, NGO ́s, etc.)&lt;br /&gt;
* Lieferant*innen &lt;br /&gt;
* Behörden/öffentliche Verwaltung&lt;br /&gt;
* Studierendenwerke (regionale Verwaltungen); regionale Schulen&lt;br /&gt;
* Hochschulnahe regionale Vereine&lt;br /&gt;
* Initiativen und Projekte mit NH-Bezug&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
* Alumni und ehemalige Studierende&lt;br /&gt;
* Zukünftige Studierende regional/ überregional&lt;br /&gt;
* Ehemalige und zukünftige Beschäftigte&lt;br /&gt;
* Anwohner*innen, Nachbar*innen&lt;br /&gt;
* Überregionale Bevölkerung&lt;br /&gt;
* Frauen / Männer&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Hemnisse !! Treiber&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kein NH-Kommunikationskonzept vorhanden || Einbezug von externen Anspruchsgruppen durch einen Stakeholderdialog (Erwartungen an steigende Themenvielfalt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Informationen und Inhalte sind nicht für Externe relevant || NH-Kommunikationskonzept mit Konkreten Inhalten für Externe; Konzept zur zielgruppengerechten Streuung der Informationen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Informationen und Inhalte sind nicht für Externe zugänglich || Konzept für den Einbezug relevanter Inhalte, Konzepte und Projekte mit NH-Bezug&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kein Konzept zur Interaktion mit Externen || Hochschule als Innovator für Betrieb, Bildung und Forschung und Vorbild für externe Anspruchsgruppen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| mangelndes Engagement auf Leitungsebene für den Einbezug von Externen|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fehlende Prioritäten in der NH-Berichterstattung (Vorbildfunktion)||  &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== NH-Kommunikation – Ziele ===&lt;br /&gt;
Eine Hochschule hat die Aufgabe, die Ziele der NH-Kommunikation so zu wählen, dass diese auch erreichbar sind. Dabei sollten Einzelziele mit den Zielen einer Institution übereinstimmen und messbar, realistisch und zeitbezogen sein. Dadurch wird es ermöglicht, Ergebnisse zu bewerten und zu bestimmen und es können konkrete Aussagen getroffen werden, ob Einzelziele erreicht wurden oder weitere Maßnahmen notwendig sind.Formulierung von Zielen für ein Nachhaltigkeitskommunikationskonzept:&lt;br /&gt;
* Steigerung der Bekanntheit des NH-Kommunikationskonzeptes&lt;br /&gt;
* Umsetzung von gesellschaftlicher Verantwortung,&lt;br /&gt;
* Verbesserung der Nachhaltigkeitsleistung&lt;br /&gt;
* Steigerung der Reputation der Hochschule und der Profilierung innerhalb der Hochschullandschaft&lt;br /&gt;
* gezielte Integration von Anspruchsgruppen• Optimierung von Managementsystemen mit Nachhaltigkeitsbezug&lt;br /&gt;
* Steigerung der Innovationsfähigkeit der Institution,&lt;br /&gt;
* Anbindung an die strategische Ausrichtung der Hochschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Formulierung von Einzelzielen ist eine operative Aufgabe von Hochschulen und richtet sich nach den Inhalten, die durch die Leitungsebene als relevant ein-geschätzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Checkliste fehlt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Good Practice ===&lt;br /&gt;
==== Tag der Umwelt (TdU): ====&lt;br /&gt;
An der Hochschule Zittau/Görlitz wird der Tag der Umwelt jährlich mit wechselnden nachhaltigen und umweltrelevanten Themen organisiert. Die Studierenden können Themenvorschläge einreichen und über relevante und interessante Inhalte abstimmen. Zu der Veranstaltung wird ein Programm aus Referenten mit Gastbeiträgen, Ausstellungen, interaktiven Bereichen zum Mitmachen und Diskussionsrunden zu den Themen-gebieten angeboten. Regionale Vereine und Initiativen können sich mit weiteren Programmpunkte in das Gesamtkonzept einbringen. &lt;br /&gt;
https://www.hszg.de/de/hochschule/managementsysteme/umweltmanagement/mach-mit/tag-der-umwelt-tdu.html&lt;br /&gt;
==== Gesundheits- und Umwelttage (GUt): ====&lt;br /&gt;
Diese Veranstaltungsreihe wird ebenfalls im jährlichen Turnus an der HSZG durchgeführt und umfasst ein Programm für sieben Tage. Die Themen wechseln jährlich, allerdings werden auch gesundheitsspezifische Inhalte wie Rückenschulen, Rückenscreening und die bewegten Pausen angeboten. Weiterhin gibt es Workshops für Bewegung und richtige Sitzposition am Arbeitsplatz und Lauftreffs. Die Kombination mit dem Hochschulsportfest machen die GUt besonders attraktiv für interne und externe Interessengruppen. Im Rahmen des Hochschul-Firmen-Laufes können regionale Unternehmen und Hochschulangehörige an einer „Lauf-Challenge“ teilnehmen. Ein weiterer Programmpunkt ist die Schrittzähler-Challenge in der die Hochschulmitarbeiter*innen und die Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung aufgerufen sind ein Maximum an Schritten in einer Woche zu erzielen. Durch diese Aktionen können relevante Themenbereiche einer Hochschule intern und extern kommuniziert und eine aktive Partizipation erreicht werden.&lt;br /&gt;
https://www.hszg.de/hochschule/management-systeme/umweltmanagement/mach-mit/gesund-heits-und-umwelttage-gut.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Informationen und Links ===&lt;br /&gt;
* DIN EN ISO 14001:2015 (7.4 Kommunikation) – Umweltmanagementsysteme – Anforderungen mit Anleitungen zur Anwendung&lt;br /&gt;
* DIN EN ISO 14063:2006 (5. Strategie der Umweltkommunikation) – Umweltmanagement – Umweltkommunikation – Anleitungen und Beispiele&lt;br /&gt;
*   Integrierter Nachhaltigkeitsbericht an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung  Eberswalde: &lt;br /&gt;
http://www.hnee.de/_obj/D52210FF-0814-4DD0-B920-BDC1CB95522A/outline/HNEE_Be-richt_2014_2015.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ALBRECHT P. (2006): &#039;&#039;&#039;Nachhaltigkeitsberichterstattung an Hochschulen&#039;&#039;&#039;. Lüneburg, Online im Internet. http://www.leuphana.de/fileadmin/user_upload/For-schungseinrichtungen/infu/files/infu-reihe/33_06.pdf, April 14, 2020.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BOSCH, C., HOFMANN, M. &amp;amp; REJZLIK, W. (2005): Betriebliche  Kommunikations-  strategien  für  nachhaltiges  Wirtschaften. Eine empirische Studie. In: &#039;&#039;&#039;Berichte aus Energie- und Umweltforschung&#039;&#039;&#039;. Österreichisches Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Wien, 2005&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH): &#039;&#039;&#039;Sei ein Becherheld&#039;&#039;&#039;. https://www.duh.de/becherheld/, April 14, 2020.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DIN EN ISO 14001:2015 (7.4 Kommunikation) – Umweltmanagementsysteme – Anforderungen mit Anleitungen zur Anwendung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DIN EN ISO 14063:2006 (5. Strategie der Umweltkommunikation) – Umweltmanagement – Umweltkommunikation – Anleitungen und Beispiele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutscher Nachhaltikeits Kodex: &#039;&#039;&#039;Hochschul- DNK&#039;&#039;&#039;.https://www.deutscher-nachhaltigkeitskodex.de/de/dnk/hochschul-dnk.html, April 14, 2020.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HS-DNK: &#039;&#039;&#039;Anwendung des hochschulspezifischen Nachhaltigkeitskodex – ein Weg zur Nachhaltigkeitsberichterstattung an Hochschulen&#039;&#039;&#039;. https://www.deutscher-nachhaltigkeitskodex.de/fileadmin/user_upload/dnk/dok/leitfaden/20180509_Deutscher_Nachhaltigkeitskodex_Hochschulen.pdf, April 14, 2020. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leal Filho, W. et al. (2017). Identifying and overcoming obstacles to the implementation of sustainable development at universities. &#039;&#039;&#039;Journal of IntegratIve envIronmental ScIences&#039;&#039;&#039;. Vol 14, No. 1, 93-108. http://www.tandfonline.com/doi/pdf/10.1080,/1943815X.2017.1362007?needAccess=true, April 14, 2020.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
RENKER, C. (2008): &#039;&#039;&#039;Kommunikationsmanagement – Grundlage für Entscheider&#039;&#039;&#039;. 3. Aufl., München: IFME-Edition, 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GRI: &#039;&#039;&#039;About sustainability reporting&#039;&#039;&#039;.  https://www.globalreporting.org/information/sustainability-reporting/Pages/default.aspx, April 14, 2020.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GRUPE, S. (2011): &#039;&#039;&#039;Public Relations – Ein Wegweiser für die PR-Praxis&#039;&#039;&#039;. Berlin – Heidelberg: Springer Verlag, 2011.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefanie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=HOCH-N:Nachhaltige_Besch%C3%A4ftigungsverh%C3%A4ltnisse&amp;diff=1905</id>
		<title>HOCH-N:Nachhaltige Beschäftigungsverhältnisse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=HOCH-N:Nachhaltige_Besch%C3%A4ftigungsverh%C3%A4ltnisse&amp;diff=1905"/>
		<updated>2020-04-10T09:29:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefanie: /* Nachhaltige Beschäftigungsverhältnisse */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Nachhaltige Beschäftigungsverhältnisse  ==&lt;br /&gt;
Die Inhalte des hier dargelegten Themenfeldes richten sich an personalverantwortliche aller Leitungsebenen, insbesondere der Lehrstühle, Fakultäten oder Fachbereiche, aber auch der hochschulweiten Personalverwaltung sowie entsprechender Stabstellen und Beauftragter (z.B. Diversity oder Gleichstellung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Relevanz ===&lt;br /&gt;
In Zeiten wachsender Konkurrenz um gut ausgebildete Beschäftigte kann die Wahl eines Hochschulstandortes entscheidend von guten Beschäftigungsverhältnissen abhängen. So besteht eine wichtige Aufgabe darin, die Attraktivität wissenschaftlicher Beschäftigungsverhält-nisse an den Bedürfnissen und Lebenswelten wissenschaftlicher Beschäftigter auszurichten. Dies umfasst Maßnahmen, die sowohl auf eine generelle Attraktivitätssteigerung des Arbeitgebers Hochschule abzielen sowie auch spezielle Fördermaßnahmen, etwa zur Stärkung familienfreundlicher Beschäftigungsverhältnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ziele ===&lt;br /&gt;
Mögliche Zieldimensionen, die in Verbindung mit attraktiven Beschäftigungsverhältnissen stehen, umfassen folgende Aspekte:&lt;br /&gt;
* Steigerung der Arbeitszufriedenheit und Wertschätzung auf Seiten der Arbeitnehmer&lt;br /&gt;
* Höhere Leistungsbereitschaft, Produktivität und Arbeitsmoral&lt;br /&gt;
* Höhere Identifikation und Loyalität (mit der Organisation &amp;amp; der Beschäftigung) / geringere Fluktuation&lt;br /&gt;
* Verbesserung der Work-Life Balance &amp;amp; Reputation (Verantwortungsvoller Arbeitgeber)&lt;br /&gt;
* Stressreduktion &amp;amp; Burnout-Prävention&lt;br /&gt;
* sinkende Wahrscheinlichkeit von psychischen Problemen (Depression; Angstzustände) bei Beschäftigten&lt;br /&gt;
* Verringerung von (absoluten) Abwesenheitszeiten (infolge von Krankheit, Jobwechsel oder Arbeitsunfällen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hemmnisse und Treiber ===&lt;br /&gt;
Diese Bedingungen für ein Gelingen können im Kontext attraktiver Beschäftigungsverhältnisse erfolgskritisch wirken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bürokratische Verwaltungsprozesse !! strategische Verankerung &amp;amp; Verankerung in der Organisationskultur, -Politik und/oder Normen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| geringe Unterstützung auf Arbeitgeberseite: Mangelndes Ver-ständnis, Misstrauen oder Unwissenheit || Unterstützung für Beschäftigte durch Führungskräfte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wechselkosten für die Einführung/Umstellung; Keine Fördermittel || Kommunikation und Vorbildfunktion durch Leitungsebene (Rektorat, Dekanat)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| keine Verankerung in der Organisationskultur || Freiwilligkeit der Maßnahmen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Maßnahmen als bloßes Marketinginstrument || Fort- &amp;amp; Weiterbildungsangebote für interessierte Beschäftigte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|mangelnde Kommunikation: Bereitstellung alleine ist nicht ausreichend || interne Vernetzung mit Organisationseinheiten und externen Partnern&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unflexible Arbeitsbelastung und –Zeiten (z. B. tenure track)|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|verpflichtende Teilnahme an Maßnahmen || &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maßnahmen und Implementierung ===&lt;br /&gt;
Es gibt eine Vielzahl von Faktoren, die die Arbeitnehmerzufriedenheit des wissenschaftlichen Personals beeinflussen. Die folgenden Handlungsempfehlungen können für eine Umsetzung hilfreiche Hinweise liefern. Die Darstellung unterscheidet in strategische (Leitungsebene) und operative (Handlungsebene) Maß-nahmen, wobei das Hauptaugenmerk auf operativen Vorhaben liegt, welche unmittelbar an Fakultäten oder Lehrstühlen umgesetzt werden können und keiner Freigabe durch übergeordneter Leitungsebenen bedürfen (Die Befristung von Arbeitsverträgen bleibt in dieser  Betrachtung außen vor). Im Folgenden wird exemplarisch ausgeführt, welche Herausforderungen auftreten und wie diese überwunden werden können, um positive Rahmenbedingungen für eine wissenschaftliche Beschäftigung zu erzielen.Hemmnisse für die Arbeitszufriedenheit auf Ebene des wissenschaftlichen Personals (einschl. Promovierende und Habilitierende) gestalten sich dabei vielschichtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Hemmnis !! Strategischer Handlungsansatz !! Operativer Handlungsansatz!! Bezug zu&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Unklare Aufgabenverteilung in der Organisationseinheit || &lt;br /&gt;
* Verbindliche Tätigkeitsbeschreibungen definieren &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
* Aufgabenspektrum kommunizieren&lt;br /&gt;
* Einarbeitungspläne definieren&lt;br /&gt;
* Ansprechpartner benennen&lt;br /&gt;
|| Governance, Kommunikation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gering ausgeprägte Austauschformate || &lt;br /&gt;
* Fachlichen und überfachlichen Austausch zwischen Lehrstühlen, Fakultäten und Hochschulen ausbauen&lt;br /&gt;
* Informelle Austauschformate etablieren: z. B. Forschungs-Stammtische oder Kaminabende&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
* Fachliche und überfachliche Austauschformate fördern&lt;br /&gt;
* Regelmäßige Feedbackmöglichkeiten&lt;br /&gt;
* Mentoring und Mentorenprogramme implementieren&lt;br /&gt;
 || Kommunikation, Transfer, Forschung, Lehre&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nicht funktionierende Betreuungskonzepte || &lt;br /&gt;
* Gewährleistung der Verbindlichkeit von Betreuungsvereinbarunge&lt;br /&gt;
 || &lt;br /&gt;
* Verbindliche Betreuungsvereinbarungen formulieren&lt;br /&gt;
* Meilensteine und Arbeitspläne definieren&lt;br /&gt;
* Regelmäßige Betreuungszeiten ausweisen&lt;br /&gt;
 || Kommunikation, Forschung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Geringe Anerkennung von (Zusatz-) Leistungen || &lt;br /&gt;
* Anreize für die Übernahme zusätzlicher Aufgaben und Ämter schaffen (z.   B. in Lehrstuhlverwaltung &amp;amp; -Organisation&lt;br /&gt;
* Selbstverwaltung erleichtern&lt;br /&gt;
* Bürokratie abbauen&lt;br /&gt;
 ||&lt;br /&gt;
* Wertschätzung und Anerkennung von besonderer Leistung (monetär- und/oder nicht-monetär)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 || Kommunikation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Unklare Entwicklungsperspektiven (z.  B. Karrierepfade || &lt;br /&gt;
* Ausbau von Weiterbildungsmöglichkeiten&lt;br /&gt;
* Entwicklungsperspektiven und Planungssicherheit für Beschäftigte verbessern&lt;br /&gt;
 || &lt;br /&gt;
* Austauschformate, Infos und Workshops zu wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Karrierepfaden&lt;br /&gt;
* Entwicklungs- und Karriereplanung mit Betreuendem&lt;br /&gt;
* Entwicklungsperspektiven frühzeitig kommunizieren&lt;br /&gt;
 || Kommunikation, Transfer&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der allgemeinen Bedeutsamkeit motivieren-der Faktoren im Kontext wissenschaftlicher Beschäftigungsverhältnisse sollen im Folgenden Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Tätigkeit und familiärer Verpflichtungen näher beleuchtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeitnehmerorientierte, familienfreundliche Beschäftigung umfasst dabei unterstützende Programme oder Tätigkeiten auf strategischer, operativer und organisations-kultureller Ebene, die dazu dienen ein ausgewogenes Verhältnis zwischen beruflichen und familiären Aufgaben  zu  unterstützen.  Dies  umfasst  Unterstützungsleistungen, wie flexible Arbeit, Pflegeangebote sowie unterstützende Organisations- und Leitungs-strukturen&amp;lt;ref&amp;gt; (Vgl. Higgins, Duxbury and Lyons, 2008; Kelly et al. 20&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ein wichtiges Kriterium für die Gestaltung familienfreundlicher Beschäftigungsverhältnisse an Hochschulen ist dabei die Berücksichtigung der demografischen Entwicklung. Künftig müssen dabei Pflegebedarfe Älterer stärker in den Fokus rücken. Eine Flexibilisierung von Arbeits- und Beschäftigungsverhältnissen spielt in diesem Kontext eine entscheidende Rolle. Darunter versteht man die Möglichkeit einer individualisierten Gestaltung von Arbeitsort, -Zeit bzw. Art der Verrichtung&amp;lt;ref&amp;gt;   (Vgl. Hill et al. 2008, S. 15&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flexibilisierung der Arbeitszeit wird dabei als zukunftsfähiges Modell für die Wahrnehmung wachsender Pflegebedarfe insbesondere im Hinblick auf die Pflege Älterer gesehen. Im Zentrum stehen Arbeitszeitmodelle mit einem angepassten Stundenpensum, welches sich an der persönlichen Situation des Beschäftigten orientiert. Flexible Arbeitszeitgestaltung umfasst Optionen wie Gleitzeit, Jobsharing, Teilzeitarbeit, aber auch Heimarbeit und Elternzeit (für Männer und Frauen) sowie flexible Arbeits(-zeit)pläne&amp;lt;ref&amp;gt;  (Vgl. Grzywacz, Carlson &amp;amp; Shulkin, 200&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der familienfreundlichen Arbeitsplatzgestaltung gilt es gleichermaßen Anreize für wissenschaftliche Beschäftigte zu setzten, welche über die Pflegeverantwortung von Kindern und/oder Angehörigen hinausgeht. Dies bezieht sich auf Faktoren, die den Arbeits- und Aufgabenkontext einer wissenschaftlichen Beschäftigung betreffen und von der Institution bzw. der ihr zugeordneten Organisationseinheiten aktiv gesteuert und beeinflusst werden können. Kontextfaktoren wie die serielle Befristung bleiben davon unberührt und werden als gesetzte Größe betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flexibilisierung der Arbeitszeit. === &lt;br /&gt;
Die folgende Darstellung zeigt, welche Handlungsfelder im Rahmen einer familienfreundlichen Flexibilisierung von Beschäftigungsverhältnissen bedeutsam sind. Ferner sind diesen Handlungsfeldern konkrete Zielsetzungen zugeordnet, welche schließlich, in Maß-nahmen aufgeschlüsselt, zu Zielerreichung beitragen. Wesentliche gesetzliche Rahmenbedingungen wissen-schaftlicher Beschäftigungsverhältnisse bilden dabei:&lt;br /&gt;
*  Pflegezeitgesetz&lt;br /&gt;
*  Familienpflegezeitgesetz&lt;br /&gt;
* „Gesetz  zur  besseren  Vereinbarkeit  von  Familie,  Pflege und Beruf“&lt;br /&gt;
*  Freistellungsmöglichkeiten nach TV-L&lt;br /&gt;
*  Urlaubsverordnungen der Länder&lt;br /&gt;
*  WissZeitVG&lt;br /&gt;
* Organisationsinterne Regelungen zu Mindestvertragslaufzeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Organisationsinterne  Regelungen  zu  Teilzeitarbeit, Flexibler Arbeitszeitregelung, Telearbeit und Home-Office&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;checklisten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Good Practice ===&lt;br /&gt;
Ein Beispiel guter Praxis ist die Beratungsstelle „Familiengerechte Hochschule“ der TU Dresden. Bereits seit dem Jahr 2007 ist die TU Dresden als familien-gerechte Hochschule zertifiziert. Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern, werden an der TU Dresden eine ganze Reihe von Unterstützungsangeboten bereitgestellt. Diese Angebote beziehen sich nicht nur auf die Eltern-Kind-Beziehung, sondern auch auf die Unterstützung von Eltern und Lebenspartnern. Unter die familienfreundlichen Angebote fallen zum Beispiel der Ausbau einer entsprechenden Infrastruktur (Eltern-Kind-Arbeitsräume, Spielmöglichkeiten, Wickelräume), die Unterstützung bei der Kinderbetreuung (Kitaplätze, flexible Kinderbetreuung) und der Pflege von Angehörigen (Freistellungsmöglichkeiten) aber auch diverse Beratungs- und Serviceangebote für alle Hochschulangehörigen. Um hochqualifizierte Mitarbeiter*innen zu gewinnen und an die Hochschule zu bin-den, ist die TU Dresden sehr bestrebt familiengerechte Arbeitsbedingungen zu schaffen. Die Unterstützungsangebote werden kontinuierlich erweitert und die Ziele und Maßnahmen in der Zielvereinbarung zum Audit familiengerechte Hochschule verankert. Nähere Informationen und Erläuterungen finden Sie hier&amp;lt;ref&amp;gt;   https://tu-dresden.de/tu-dresden/chancengleichheit/familienfreundlichkeit &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Informationen und Links ===&lt;br /&gt;
* Effektiv!- Für mehr Familienfreundlichkeit an deutschen Hochschulen&amp;lt;ref&amp;gt;   http://www.familienfreundliche-wissenschaft.org/fileadmin/upload/effektiv/Bro-schuere/cews_p18_Effektiv_Web_barrierefrei.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* BMBF-Familienfreundlichkeit an deutschen Hoch-schulen&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.familienportal.kit.edu/img/BroschuereFamilienfreundlichkeitandeutschenHochschulen.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Erfolgsfaktor Familie&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.erfolgsfaktor-familie.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Audit familiengerechte Hochschule&amp;lt;ref&amp;gt;   https://www.berufundfamilie.de/informationen-fuer/hochschule&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Familie in der Hochschule&amp;lt;ref&amp;gt;   https://www.familie-in-der-hochschule.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Lokale Bündnisse für Familie&amp;lt;ref&amp;gt;   https://lokale-buendnisse-fuer-familie.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Quellen ===&lt;br /&gt;
Albrecht, G. H. 2003. How Friendly are Family Friendly Policies? &#039;&#039;&#039;Business Ethics Quarterly&#039;&#039;&#039;, 13(2): 177–192.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anderson, D. M., Morgan, B. L., &amp;amp; Wilson, J. B. 2002. Perceptions of Family-Friendly Policies: University Versus Corporate Employees. &#039;&#039;&#039;Journal of Family and Economic Issues&#039;&#039;&#039;, 23(1): 73–92.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bombig, C. 2016. Insecure Work and Well-being: The Experience of Learning Support Officers in the Education Sector. &#039;&#039;&#039;E-Journal of International and Comparative Labour Studies&#039;&#039;&#039;, 5(3). http://ejcls.adapt.it/index.php/ejcls_adapt/article/view/300, April 10, 2020.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Clark, R. L., &amp;amp; d’Ambrosio, M. B. 2005b. RECRUITMENT, RETENTION, AND RETIREMENT: COMPENSATION AND EMPLOYMENT POLICIES FOR HIGHER EDUCATION. &#039;&#039;&#039;Educational Gerontology&#039;&#039;&#039;, 31(5): 385–403.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Designing and Implementing Family Friendly Policies in Higher Education. http://www.cew.umich.edu/PDFs/designing06.pdf, April 10, 2020.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feeney, M. K., Bernal, M., &amp;amp; Bowman, L. 2014. Enabling work? Family-friendly policies and academic productivity for men and women scientists. &#039;&#039;&#039;Science and Public Policy&#039;&#039;&#039;, 41(6): 750–764.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferguson, J. C. 1975. Fatty acid and carbohydrate storage in the annual reproductive cyclice of Echinaster. Comparative Biochemistry and Physiology. A, &#039;&#039;&#039;Comparative Physiology&#039;&#039;&#039;, 52(4): 585–590.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferrer, A., &amp;amp; Gagné, L. 2013. Family-friendly benefits? &#039;&#039;&#039;Journal of Management &amp;amp; Organization&#039;&#039;&#039;, 19(06): 721–741.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr, J. L., &amp;amp; Wolfram, C. D. 2012. Work Environment and OPT-out Rates at Motherhood across High-Education Career Paths. &#039;&#039;&#039;ILR Review&#039;&#039;&#039;, 65(4): 928–950.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hollenshead, C. S., Sullivan, B., Smith, G. C., August, L., &amp;amp; Hamilton, S. 2005. Work/family policies in higher education: Survey data and case studies of policy implementation. &#039;&#039;&#039;New Directions for Higher Education&#039;&#039;&#039;, 2005(130): 41–65.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jaoko, J. 2012. An Analysis of Supervisor Support of Policies on Workplace Flexibility. &#039;&#039;&#039;Journal of Social Service Research&#039;&#039;&#039;, 38(4): 541–548.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juhász,  T.  2010.  &#039;&#039;&#039;Family-Friendly  Workplaces&#039;&#039;&#039;,  Family-Friendly Organizations. Doctoral Thesis. Győr, Hungary, Széchenyi István University Doctoral School of Regional and Economics Studies, 226, https://rgdi.sze.hu/files/Ertekezesek,%20tezisek/Juhasz%20Timea%20Tezis%20fuzet%20angolul.pdf, April 10, 2020.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kioko, S. M. 2017. &#039;&#039;&#039;The Effect of Family-Friendly Working Environment on Productivity of the Working Mother&#039;&#039;&#039;. Thesis, United States International University – Africa. http://erepo.usiu.ac.ke:8080/xmlui/handle/11732/3272, April 10, 2020.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Knaflic, T., Nabergoj, A. S., &amp;amp; Pahor, M. 2010. Introdu-cing the Family-Friendly Workplace: An Analysis of its Effects on Organisations. MIC 2010: Social Responsibility, Professional Ethics, and Management; &#039;&#039;&#039;Proceedings of the 11th International Conference, Ankara, 24–27 November 2010&#039;&#039;&#039; [Selected Papers]: 783–807. University of Primorska, Faculty of Management Koper.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mills, D., &amp;amp; Berg, M. L. 2010. Gender, disembodiment and vocation: Exploring the unmentionables of British academic life. &#039;&#039;&#039;Critique of Anthropology&#039;&#039;&#039;, 30(4): 331–353.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Minocha, S., Hristov, D., &amp;amp; Reynolds, M. 2017. From graduate employability to employment: policy and practice in UK higher education: From graduate employability to employment. &#039;&#039;&#039;International Journal of Training and Development&#039;&#039;&#039;, 21(3): 235–248.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muster, V., &amp;amp; Schrader, U. 2011. Green Work-Life Balance: A New Perspective for Green HRM. &#039;&#039;&#039;Zeitschrift Fuer Personalforschung&#039;&#039;&#039;, (2): 140–156.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nikunen, M. 2012a. Changing university work, freedom, flexibility and family. &#039;&#039;&#039;Studies in Higher Education&#039;&#039;&#039;, 37(6): 713–729.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nikunen, M. 2012b. Changing university work, freedom, flexibility and family. &#039;&#039;&#039;Studies in Higher Education&#039;&#039;&#039;, 37(6): 713–729.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rangel, E. 2004. Policies for Employment and Higher Education in Mexico: an Approach to Human Resource Development as Policy. &#039;&#039;&#039;Advances in Developing Human Resources&#039;&#039;&#039;, 6(3): 374–381.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Snape, E., &amp;amp; Redman, T. 2010. HRM Practices, Organi-zational Citizenship Behaviour, and Performance: A Multi-Level Analysis. &#039;&#039;&#039;Journal of Management Studies&#039;&#039;&#039;. https://doi.org/10.1111/j.1467-6486.2009.00911.x, April 10, 2020.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soleiman  Ahmady,  Farin  Tatari,  ShahramYazdani,  &amp;amp;  Seyed Ali Hosseini. 2016. A Comprehensive Approach in Recruitment and Employment Policies for Faculty Members&amp;amp;58; A Critical Review. &#039;&#039;&#039;International Journal of Medical Research and Health Sciences&#039;&#039;&#039;, 5(12): 356–364.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waters, M. A. 2006. Work-family policies in the context of higher education: Useful or symbolic? &#039;&#039;&#039;Asia Pacific Journal of Human Resources&#039;&#039;&#039;, 44(1): 67–82.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wax, A. L. 2004. Family-Friendly Workplace Reform: Prospects for Change. &#039;&#039;&#039;The ANNALS of the American Academy of Political and Social Science&#039;&#039;&#039;, 596(1): 36–61.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welle-Strand, A. 2002. Continuing Higher Education in the Service University. What Are the Possibilities of Lifelong Learning in a Traditional Norwegian University? &#039;&#039;&#039;European Education&#039;&#039;&#039;, 34(1): 70–87.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wright, D. W., &amp;amp; Wysong, E. 1998. Family Friendly Work-place Benefits: Policy Mirage, Organizational Contexts, and Worker Power. &#039;&#039;&#039;Critical Sociology&#039;&#039;&#039;, 24(3): 244–276.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeytinoglu,U., I., B. Cooke, G., &amp;amp; L. Mann, S. 2010. Em-ployer Offered Family Support Programs, Gender and Voluntary and Involuntary Part-Time Work. Relations industrielles, 65(2): 177.Watanabe, M., &amp;amp; Falci, C. 2017. Workplace Faculty Friendships and Work-Family Culture. &#039;&#039;&#039;Innovative Higher Education&#039;&#039;&#039;, 42(2): 113–125.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefanie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=HOCH-N:Nachhaltige_Besch%C3%A4ftigungsverh%C3%A4ltnisse&amp;diff=1897</id>
		<title>HOCH-N:Nachhaltige Beschäftigungsverhältnisse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=HOCH-N:Nachhaltige_Besch%C3%A4ftigungsverh%C3%A4ltnisse&amp;diff=1897"/>
		<updated>2020-04-10T09:10:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefanie: /* Nachhaltige Beschäftigungsverhältnisse */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Nachhaltige Beschäftigungsverhältnisse  ==&lt;br /&gt;
Die Inhalte des hier dargelegten Themenfeldes richten sich an personalverantwortliche aller Leitungsebenen, insbesondere der Lehrstühle, Fakultäten oder Fachbereiche, aber auch der hochschulweiten Personalverwaltung sowie entsprechender Stabstellen und Beauftragter (z.B. Diversity oder Gleichstellung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Relevanz ===&lt;br /&gt;
In Zeiten wachsender Konkurrenz um gut ausgebildete Beschäftigte kann die Wahl eines Hochschulstandortes entscheidend von guten Beschäftigungsverhältnissen abhängen. So besteht eine wichtige Aufgabe darin, die Attraktivität wissenschaftlicher Beschäftigungsverhält-nisse an den Bedürfnissen und Lebenswelten wissenschaftlicher Beschäftigter auszurichten. Dies umfasst Maßnahmen, die sowohl auf eine generelle Attraktivitätssteigerung des Arbeitgebers Hochschule abzielen sowie auch spezielle Fördermaßnahmen, etwa zur Stärkung familienfreundlicher Beschäftigungsverhältnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ziele ===&lt;br /&gt;
Mögliche Zieldimensionen, die in Verbindung mit attraktiven Beschäftigungsverhältnissen stehen, umfassen folgende Aspekte:&lt;br /&gt;
* Steigerung der Arbeitszufriedenheit und Wertschätzung auf Seiten der Arbeitnehmer&lt;br /&gt;
* Höhere Leistungsbereitschaft, Produktivität und Arbeitsmoral&lt;br /&gt;
* Höhere Identifikation und Loyalität (mit der Organisation &amp;amp; der Beschäftigung) / geringere Fluktuation&lt;br /&gt;
* Verbesserung der Work-Life Balance &amp;amp; Reputation (Verantwortungsvoller Arbeitgeber)&lt;br /&gt;
* Stressreduktion &amp;amp; Burnout-Prävention&lt;br /&gt;
* sinkende Wahrscheinlichkeit von psychischen Problemen (Depression; Angstzustände) bei Beschäftigten&lt;br /&gt;
* Verringerung von (absoluten) Abwesenheitszeiten (infolge von Krankheit, Jobwechsel oder Arbeitsunfällen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hemmnisse und Treiber ===&lt;br /&gt;
Diese Bedingungen für ein Gelingen können im Kontext attraktiver Beschäftigungsverhältnisse erfolgskritisch wirken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bürokratische Verwaltungsprozesse !! strategische Verankerung &amp;amp; Verankerung in der Organisationskultur, -Politik und/oder Normen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| geringe Unterstützung auf Arbeitgeberseite: Mangelndes Ver-ständnis, Misstrauen oder Unwissenheit || Unterstützung für Beschäftigte durch Führungskräfte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wechselkosten für die Einführung/Umstellung; Keine Fördermittel || Kommunikation und Vorbildfunktion durch Leitungsebene (Rektorat, Dekanat)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| keine Verankerung in der Organisationskultur || Freiwilligkeit der Maßnahmen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Maßnahmen als bloßes Marketinginstrument || Fort- &amp;amp; Weiterbildungsangebote für interessierte Beschäftigte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|mangelnde Kommunikation: Bereitstellung alleine ist nicht ausreichend || interne Vernetzung mit Organisationseinheiten und externen Partnern&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unflexible Arbeitsbelastung und –Zeiten (z. B. tenure track)|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|verpflichtende Teilnahme an Maßnahmen || &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maßnahmen und Implementierung ===&lt;br /&gt;
Es gibt eine Vielzahl von Faktoren, die die Arbeitnehmerzufriedenheit des wissenschaftlichen Personals beeinflussen. Die folgenden Handlungsempfehlungen können für eine Umsetzung hilfreiche Hinweise liefern. Die Darstellung unterscheidet in strategische (Leitungsebene) und operative (Handlungsebene) Maß-nahmen, wobei das Hauptaugenmerk auf operativen Vorhaben liegt, welche unmittelbar an Fakultäten oder Lehrstühlen umgesetzt werden können und keiner Freigabe durch übergeordneter Leitungsebenen bedürfen (Die Befristung von Arbeitsverträgen bleibt in dieser  Betrachtung außen vor). Im Folgenden wird exemplarisch ausgeführt, welche Herausforderungen auftreten und wie diese überwunden werden können, um positive Rahmenbedingungen für eine wissenschaftliche Beschäftigung zu erzielen.Hemmnisse für die Arbeitszufriedenheit auf Ebene des wissenschaftlichen Personals (einschl. Promovierende und Habilitierende) gestalten sich dabei vielschichtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Hemmnis !! Strategischer Handlungsansatz !! Operativer Handlungsansatz!! Bezug zu&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Unklare Aufgabenverteilung in der Organisationseinheit || &lt;br /&gt;
* Verbindliche Tätigkeitsbeschreibungen definieren &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
* Aufgabenspektrum kommunizieren&lt;br /&gt;
* Einarbeitungspläne definieren&lt;br /&gt;
* Ansprechpartner benennen&lt;br /&gt;
|| Governance, Kommunikation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gering ausgeprägte Austauschformate || &lt;br /&gt;
* Fachlichen und überfachlichen Austausch zwischen Lehrstühlen, Fakultäten und Hochschulen ausbauen&lt;br /&gt;
* Informelle Austauschformate etablieren: z. B. Forschungs-Stammtische oder Kaminabende&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
* Fachliche und überfachliche Austauschformate fördern&lt;br /&gt;
* Regelmäßige Feedbackmöglichkeiten&lt;br /&gt;
* Mentoring und Mentorenprogramme implementieren&lt;br /&gt;
 || Kommunikation, Transfer, Forschung, Lehre&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nicht funktionierende Betreuungskonzepte || &lt;br /&gt;
* Gewährleistung der Verbindlichkeit von Betreuungsvereinbarunge&lt;br /&gt;
 || &lt;br /&gt;
* Verbindliche Betreuungsvereinbarungen formulieren&lt;br /&gt;
* Meilensteine und Arbeitspläne definieren&lt;br /&gt;
* Regelmäßige Betreuungszeiten ausweisen&lt;br /&gt;
 || Kommunikation, Forschung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Geringe Anerkennung von (Zusatz-) Leistungen || &lt;br /&gt;
* Anreize für die Übernahme zusätzlicher Aufgaben und Ämter schaffen (z.   B. in Lehrstuhlverwaltung &amp;amp; -Organisation&lt;br /&gt;
* Selbstverwaltung erleichtern&lt;br /&gt;
* Bürokratie abbauen&lt;br /&gt;
 ||&lt;br /&gt;
* Wertschätzung und Anerkennung von besonderer Leistung (monetär- und/oder nicht-monetär)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 || Kommunikation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Unklare Entwicklungsperspektiven (z.  B. Karrierepfade || &lt;br /&gt;
* Ausbau von Weiterbildungsmöglichkeiten&lt;br /&gt;
* Entwicklungsperspektiven und Planungssicherheit für Beschäftigte verbessern&lt;br /&gt;
 || &lt;br /&gt;
* Austauschformate, Infos und Workshops zu wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Karrierepfaden&lt;br /&gt;
* Entwicklungs- und Karriereplanung mit Betreuendem&lt;br /&gt;
* Entwicklungsperspektiven frühzeitig kommunizieren&lt;br /&gt;
 || Kommunikation, Transfer&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der allgemeinen Bedeutsamkeit motivieren-der Faktoren im Kontext wissenschaftlicher Beschäftigungsverhältnisse sollen im Folgenden Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Tätigkeit und familiärer Verpflichtungen näher beleuchtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeitnehmerorientierte, familienfreundliche Beschäftigung umfasst dabei unterstützende Programme oder Tätigkeiten auf strategischer, operativer und organisations-kultureller Ebene, die dazu dienen ein ausgewogenes Verhältnis zwischen beruflichen und familiären Aufgaben  zu  unterstützen.  Dies  umfasst  Unterstützungsleistungen, wie flexible Arbeit, Pflegeangebote sowie unterstützende Organisations- und Leitungs-strukturen&amp;lt;ref&amp;gt; (Vgl. Higgins, Duxbury and Lyons, 2008; Kelly et al. 20&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ein wichtiges Kriterium für die Gestaltung familienfreundlicher Beschäftigungsverhältnisse an Hochschulen ist dabei die Berücksichtigung der demografischen Entwicklung. Künftig müssen dabei Pflegebedarfe Älterer stärker in den Fokus rücken. Eine Flexibilisierung von Arbeits- und Beschäftigungsverhältnissen spielt in diesem Kontext eine entscheidende Rolle. Darunter versteht man die Möglichkeit einer individualisierten Gestaltung von Arbeitsort, -Zeit bzw. Art der Verrichtung&amp;lt;ref&amp;gt;   (Vgl. Hill et al. 2008, S. 15&amp;lt;/ref&amp;gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flexibilisierung der Arbeitszeit wird dabei als zukunftsfähiges Modell für die Wahrnehmung wachsender Pflegebedarfe insbesondere im Hinblick auf die Pflege Älterer gesehen. Im Zentrum stehen Arbeitszeitmodelle mit einem angepassten Stundenpensum, welches sich an der persönlichen Situation des Beschäftigten orientiert. Flexible Arbeitszeitgestaltung umfasst Optionen wie Gleitzeit, Jobsharing, Teilzeitarbeit, aber auch Heimarbeit und Elternzeit (für Männer und Frauen) sowie flexible Arbeits(-zeit)pläne&amp;lt;ref&amp;gt;  (Vgl. Grzywacz, Carlson &amp;amp; Shulkin, 200&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der familienfreundlichen Arbeitsplatzgestaltung gilt es gleichermaßen Anreize für wissenschaftliche Beschäftigte zu setzten, welche über die Pflegeverantwortung von Kindern und/oder Angehörigen hinausgeht. Dies bezieht sich auf Faktoren, die den Arbeits- und Aufgabenkontext einer wissenschaftlichen Beschäftigung betreffen und von der Institution bzw. der ihr zugeordneten Organisationseinheiten aktiv gesteuert und beeinflusst werden können. Kontextfaktoren wie die serielle Befristung bleiben davon unberührt und werden als gesetzte Größe betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flexibilisierung der Arbeitszeit. === &lt;br /&gt;
Die folgende Darstellung zeigt, welche Handlungsfelder im Rahmen einer familienfreundlichen Flexibilisierung von Beschäftigungsverhältnissen bedeutsam sind. Ferner sind diesen Handlungsfeldern konkrete Zielsetzungen zugeordnet, welche schließlich, in Maß-nahmen aufgeschlüsselt, zu Zielerreichung beitragen. Wesentliche gesetzliche Rahmenbedingungen wissen-schaftlicher Beschäftigungsverhältnisse bilden dabei:&lt;br /&gt;
*  Pflegezeitgesetz&lt;br /&gt;
*  Familienpflegezeitgesetz&lt;br /&gt;
* „Gesetz  zur  besseren  Vereinbarkeit  von  Familie,  Pflege und Beruf“&lt;br /&gt;
*  Freistellungsmöglichkeiten nach TV-L&lt;br /&gt;
*  Urlaubsverordnungen der Länder&lt;br /&gt;
*  WissZeitVG&lt;br /&gt;
* Organisationsinterne Regelungen zu Mindestvertragslaufzeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Organisationsinterne  Regelungen  zu  Teilzeitarbeit, Flexibler Arbeitszeitregelung, Telearbeit und Home-Office&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;checklisten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Good Practice ===&lt;br /&gt;
Ein Beispiel guter Praxis ist die Beratungsstelle „Familiengerechte Hochschule“ der TU Dresden. Bereits seit dem Jahr 2007 ist die TU Dresden als familien-gerechte Hochschule zertifiziert. Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern, werden an der TU Dresden eine ganze Reihe von Unterstützungsangeboten bereitgestellt. Diese Angebote beziehen sich nicht nur auf die Eltern-Kind-Beziehung, sondern auch auf die Unterstützung von Eltern und Lebenspartnern. Unter die familienfreundlichen Angebote fallen zum Beispiel der Ausbau einer entsprechenden Infrastruktur (Eltern-Kind-Arbeitsräume, Spielmöglichkeiten, Wickelräume), die Unterstützung bei der Kinderbetreuung (Kitaplätze, flexible Kinderbetreuung) und der Pflege von Angehörigen (Freistellungsmöglichkeiten) aber auch diverse Beratungs- und Serviceangebote für alle Hochschulangehörigen. Um hochqualifizierte Mitarbeiter*innen zu gewinnen und an die Hochschule zu bin-den, ist die TU Dresden sehr bestrebt familiengerechte Arbeitsbedingungen zu schaffen. Die Unterstützungsangebote werden kontinuierlich erweitert und die Ziele und Maßnahmen in der Zielvereinbarung zum Audit familiengerechte Hochschule verankert. Nähere Informationen und Erläuterungen finden Sie hier&amp;lt;ref&amp;gt;   https://tu-dresden.de/tu-dresden/chancengleichheit/familienfreundlichkeit &amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Informationen und Links ===&lt;br /&gt;
* Effektiv!- Für mehr Familienfreundlichkeit an deutschen Hochschulen&amp;lt;ref&amp;gt;   http://www.familienfreundliche-wissenschaft.org/fileadmin/upload/effektiv/Bro-schuere/cews_p18_Effektiv_Web_barrierefrei.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* BMBF-Familienfreundlichkeit an deutschen Hoch-schulen&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.familienportal.kit.edu/img/BroschuereFamilienfreundlichkeitandeutschenHochschulen.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Erfolgsfaktor Familie&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.erfolgsfaktor-familie.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Audit familiengerechte Hochschule&amp;lt;ref&amp;gt;   https://www.berufundfamilie.de/informationen-fuer/hochschule&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Familie in der Hochschule&amp;lt;ref&amp;gt;   https://www.familie-in-der-hochschule.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Lokale Bündnisse für Familie&amp;lt;ref&amp;gt;   https://lokale-buendnisse-fuer-familie.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefanie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=HOCH-N:Nachhaltige_Besch%C3%A4ftigungsverh%C3%A4ltnisse&amp;diff=1896</id>
		<title>HOCH-N:Nachhaltige Beschäftigungsverhältnisse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=HOCH-N:Nachhaltige_Besch%C3%A4ftigungsverh%C3%A4ltnisse&amp;diff=1896"/>
		<updated>2020-04-10T08:56:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefanie: /* Maßnahmen und Implementierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Nachhaltige Beschäftigungsverhältnisse  ==&lt;br /&gt;
Die Inhalte des hier dargelegten Themenfeldes richten sich an personalverantwortliche aller Leitungsebenen, insbesondere der Lehrstühle, Fakultäten oder Fachbereiche, aber auch der hochschulweiten Personalverwaltung sowie entsprechender Stabstellen und Beauftragter (z.B. Diversity oder Gleichstellung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Relevanz ===&lt;br /&gt;
In Zeiten wachsender Konkurrenz um gut ausgebildete Beschäftigte kann die Wahl eines Hochschulstandortes entscheidend von guten Beschäftigungsverhältnissen abhängen. So besteht eine wichtige Aufgabe darin, die Attraktivität wissenschaftlicher Beschäftigungsverhält-nisse an den Bedürfnissen und Lebenswelten wissenschaftlicher Beschäftigter auszurichten. Dies umfasst Maßnahmen, die sowohl auf eine generelle Attraktivitätssteigerung des Arbeitgebers Hochschule abzielen sowie auch spezielle Fördermaßnahmen, etwa zur Stärkung familienfreundlicher Beschäftigungsverhältnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ziele ===&lt;br /&gt;
Mögliche Zieldimensionen, die in Verbindung mit attraktiven Beschäftigungsverhältnissen stehen, umfassen folgende Aspekte:&lt;br /&gt;
* Steigerung der Arbeitszufriedenheit und Wertschätzung auf Seiten der Arbeitnehmer&lt;br /&gt;
* Höhere Leistungsbereitschaft, Produktivität und Arbeitsmoral&lt;br /&gt;
* Höhere Identifikation und Loyalität (mit der Organisation &amp;amp; der Beschäftigung) / geringere Fluktuation&lt;br /&gt;
* Verbesserung der Work-Life Balance &amp;amp; Reputation (Verantwortungsvoller Arbeitgeber)&lt;br /&gt;
* Stressreduktion &amp;amp; Burnout-Prävention&lt;br /&gt;
* sinkende Wahrscheinlichkeit von psychischen Problemen (Depression; Angstzustände) bei Beschäftigten&lt;br /&gt;
* Verringerung von (absoluten) Abwesenheitszeiten (infolge von Krankheit, Jobwechsel oder Arbeitsunfällen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hemmnisse und Treiber ===&lt;br /&gt;
Diese Bedingungen für ein Gelingen können im Kontext attraktiver Beschäftigungsverhältnisse erfolgskritisch wirken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bürokratische Verwaltungsprozesse !! strategische Verankerung &amp;amp; Verankerung in der Organisationskultur, -Politik und/oder Normen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| geringe Unterstützung auf Arbeitgeberseite: Mangelndes Ver-ständnis, Misstrauen oder Unwissenheit || Unterstützung für Beschäftigte durch Führungskräfte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wechselkosten für die Einführung/Umstellung; Keine Fördermittel || Kommunikation und Vorbildfunktion durch Leitungsebene (Rektorat, Dekanat)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| keine Verankerung in der Organisationskultur || Freiwilligkeit der Maßnahmen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Maßnahmen als bloßes Marketinginstrument || Fort- &amp;amp; Weiterbildungsangebote für interessierte Beschäftigte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|mangelnde Kommunikation: Bereitstellung alleine ist nicht ausreichend || interne Vernetzung mit Organisationseinheiten und externen Partnern&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unflexible Arbeitsbelastung und –Zeiten (z. B. tenure track)|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|verpflichtende Teilnahme an Maßnahmen || &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maßnahmen und Implementierung ===&lt;br /&gt;
Es gibt eine Vielzahl von Faktoren, die die Arbeitnehmerzufriedenheit des wissenschaftlichen Personals beeinflussen. Die folgenden Handlungsempfehlungen können für eine Umsetzung hilfreiche Hinweise liefern. Die Darstellung unterscheidet in strategische (Leitungsebene) und operative (Handlungsebene) Maß-nahmen, wobei das Hauptaugenmerk auf operativen Vorhaben liegt, welche unmittelbar an Fakultäten oder Lehrstühlen umgesetzt werden können und keiner Freigabe durch übergeordneter Leitungsebenen bedürfen (Die Befristung von Arbeitsverträgen bleibt in dieser  Betrachtung außen vor). Im Folgenden wird exemplarisch ausgeführt, welche Herausforderungen auftreten und wie diese überwunden werden können, um positive Rahmenbedingungen für eine wissenschaftliche Beschäftigung zu erzielen.Hemmnisse für die Arbeitszufriedenheit auf Ebene des wissenschaftlichen Personals (einschl. Promovierende und Habilitierende) gestalten sich dabei vielschichtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Hemmnis !! Strategischer Handlungsansatz !! Operativer Handlungsansatz!! Bezug zu&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Unklare Aufgabenverteilung in der Organisationseinheit || &lt;br /&gt;
* Verbindliche Tätigkeitsbeschreibungen definieren &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
* Aufgabenspektrum kommunizieren&lt;br /&gt;
* Einarbeitungspläne definieren&lt;br /&gt;
* Ansprechpartner benennen&lt;br /&gt;
|| Governance, Kommunikation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gering ausgeprägte Austauschformate || &lt;br /&gt;
* Fachlichen und überfachlichen Austausch zwischen Lehrstühlen, Fakultäten und Hochschulen ausbauen&lt;br /&gt;
* Informelle Austauschformate etablieren: z. B. Forschungs-Stammtische oder Kaminabende&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
* Fachliche und überfachliche Austauschformate fördern&lt;br /&gt;
* Regelmäßige Feedbackmöglichkeiten&lt;br /&gt;
* Mentoring und Mentorenprogramme implementieren&lt;br /&gt;
 || Kommunikation, Transfer, Forschung, Lehre&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nicht funktionierende Betreuungskonzepte || &lt;br /&gt;
* Gewährleistung der Verbindlichkeit von Betreuungsvereinbarunge&lt;br /&gt;
 || &lt;br /&gt;
* Verbindliche Betreuungsvereinbarungen formulieren&lt;br /&gt;
* Meilensteine und Arbeitspläne definieren&lt;br /&gt;
* Regelmäßige Betreuungszeiten ausweisen&lt;br /&gt;
 || Kommunikation, Forschung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Geringe Anerkennung von (Zusatz-) Leistungen || &lt;br /&gt;
* Anreize für die Übernahme zusätzlicher Aufgaben und Ämter schaffen (z.   B. in Lehrstuhlverwaltung &amp;amp; -Organisation&lt;br /&gt;
* Selbstverwaltung erleichtern&lt;br /&gt;
* Bürokratie abbauen&lt;br /&gt;
 ||&lt;br /&gt;
* Wertschätzung und Anerkennung von besonderer Leistung (monetär- und/oder nicht-monetär)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 || Kommunikation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Unklare Entwicklungsperspektiven (z.  B. Karrierepfade || &lt;br /&gt;
* Ausbau von Weiterbildungsmöglichkeiten&lt;br /&gt;
* Entwicklungsperspektiven und Planungssicherheit für Beschäftigte verbessern&lt;br /&gt;
 || &lt;br /&gt;
* Austauschformate, Infos und Workshops zu wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Karrierepfaden&lt;br /&gt;
* Entwicklungs- und Karriereplanung mit Betreuendem&lt;br /&gt;
* Entwicklungsperspektiven frühzeitig kommunizieren&lt;br /&gt;
 || Kommunikation, Transfer&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der allgemeinen Bedeutsamkeit motivieren-der Faktoren im Kontext wissenschaftlicher Beschäftigungsverhältnisse sollen im Folgenden Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Tätigkeit und familiärer Verpflichtungen näher beleuchtet werden.Arbeitnehmerorientierte, familienfreundliche Beschäftigung umfasst dabei unterstützende Programme oder Tätigkeiten auf strategischer, operativer und organisations-kultureller Ebene, die dazu dienen ein ausgewogenes Verhältnis zwischen beruflichen und familiären Aufgaben  zu  unterstützen.  Dies  umfasst  Unterstützungsleistungen, wie flexible Arbeit, Pflegeangebote sowie unterstützende Organisations- und Leitungs-strukturen90. Ein wichtiges Kriterium für die Gestaltung familienfreundlicher Beschäftigungsverhältnisse an Hochschulen ist dabei die Berücksichtigung der demografischen Entwicklung. Künftig müssen dabei Pflegebedarfe Älterer stärker in den Fokus rücken. Eine Flexibilisierung von Arbeits- und Beschäftigungsverhältnissen spielt in diesem Kontext eine entscheidende Rolle. Darunter versteht man die Möglichkeit einer individualisierten Gestaltung von Arbeitsort, -Zeit bzw. Art der Verrichtung91. Die Flexibilisierung der Arbeitszeit wird dabei als zukunftsfähiges Modell für die Wahrnehmung wachsender Pflegebedarfe insbesondere im Hinblick auf die Pflege Älterer gesehen. Im Zentrum stehen Arbeitszeitmodelle mit einem angepassten Stundenpensum, welches sich an der persönlichen Situation des Beschäftigten orientiert. Flexible Arbeitszeitgestaltung umfasst Optionen wie Gleitzeit, Jobsharing, Teilzeitarbeit, aber auch Heimarbeit und Elternzeit (für Männer und Frauen) sowie flexible Arbeits(-zeit)pläne92.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der familienfreundlichen Arbeitsplatzgestaltung gilt es gleichermaßen Anreize für wissenschaftliche Beschäftigte zu setzten, welche über die Pflegeverantwortung von Kindern und/oder Angehörigen hinausgeht. Dies bezieht sich auf Faktoren, die den Arbeits- und Aufgabenkontext einer wissenschaftlichen Beschäftigung betreffen und von der Institution bzw. der ihr zugeordneten Organisationseinheiten aktiv gesteuert und beeinflusst werden können. Kontextfaktoren wie die serielle Befristung bleiben davon unberührt und werden als gesetzte Größe betrachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flexibilisierung der Arbeitszeit. === &lt;br /&gt;
Die folgende Darstellung zeigt, welche Handlungsfelder im Rahmen einer familienfreundlichen Flexibilisierung von Beschäftigungsverhältnissen bedeutsam sind. Ferner sind diesen Handlungsfeldern konkrete Zielsetzungen zugeordnet, welche schließlich, in Maß-nahmen aufgeschlüsselt, zu Zielerreichung beitragen. Wesentliche gesetzliche Rahmenbedingungen wissen-schaftlicher Beschäftigungsverhältnisse bilden dabei:&lt;br /&gt;
*  Pflegezeitgesetz&lt;br /&gt;
*  Familienpflegezeitgesetz&lt;br /&gt;
* „Gesetz  zur  besseren  Vereinbarkeit  von  Familie,  Pflege und Beruf“&lt;br /&gt;
*  Freistellungsmöglichkeiten nach TV-L&lt;br /&gt;
*  Urlaubsverordnungen der Länder&lt;br /&gt;
*  WissZeitVG&lt;br /&gt;
* Organisationsinterne Regelungen zu Mindestvertragslaufzeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Organisationsinterne  Regelungen  zu  Teilzeitarbeit, Flexibler Arbeitszeitregelung, Telearbeit und Home-Office&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;checklisten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Good Practice ===&lt;br /&gt;
Ein Beispiel guter Praxis ist die Beratungsstelle „Familiengerechte Hochschule“ der TU Dresden. Bereits seit dem Jahr 2007 ist die TU Dresden als familien-gerechte Hochschule zertifiziert. Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern, werden an der TU Dresden eine ganze Reihe von Unterstützungsangeboten bereitgestellt. Diese Angebote beziehen sich nicht nur auf die Eltern-Kind-Beziehung, sondern auch auf die Unterstützung von Eltern und Lebenspartnern. Unter die familienfreundlichen Angebote fallen zum Beispiel der Ausbau einer entsprechenden Infrastruktur (Eltern-Kind-Arbeitsräume, Spielmöglichkeiten, Wickelräume), die Unterstützung bei der Kinderbetreuung (Kitaplätze, flexible Kinderbetreuung) und der Pflege von Angehörigen (Freistellungsmöglichkeiten) aber auch diverse Beratungs- und Serviceangebote für alle Hochschulangehörigen. Um hochqualifizierte Mitarbeiter*innen zu gewinnen und an die Hochschule zu bin-den, ist die TU Dresden sehr bestrebt familiengerechte Arbeitsbedingungen zu schaffen. Die Unterstützungsangebote werden kontinuierlich erweitert und die Ziele und Maßnahmen in der Zielvereinbarung zum Audit familiengerechte Hochschule verankert. Nähere Informationen und Erläuterungen finden Sie hier93.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Informationen und Links ===&lt;br /&gt;
* Effektiv!- Für mehr Familienfreundlichkeit an deutschen Hochschulen94&lt;br /&gt;
* BMBF-Familienfreundlichkeit an deutschen Hoch-schulen95&lt;br /&gt;
* Erfolgsfaktor Familie96&lt;br /&gt;
* Audit familiengerechte Hochschule97&lt;br /&gt;
* Familie in der Hochschule98&lt;br /&gt;
* Lokale Bündnisse für Familie99&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefanie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=HOCH-N:Nachhaltige_Besch%C3%A4ftigungsverh%C3%A4ltnisse&amp;diff=1895</id>
		<title>HOCH-N:Nachhaltige Beschäftigungsverhältnisse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=HOCH-N:Nachhaltige_Besch%C3%A4ftigungsverh%C3%A4ltnisse&amp;diff=1895"/>
		<updated>2020-04-10T08:53:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefanie: /* Nachhaltige Beschäftigungsverhältnisse */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Nachhaltige Beschäftigungsverhältnisse  ==&lt;br /&gt;
Die Inhalte des hier dargelegten Themenfeldes richten sich an personalverantwortliche aller Leitungsebenen, insbesondere der Lehrstühle, Fakultäten oder Fachbereiche, aber auch der hochschulweiten Personalverwaltung sowie entsprechender Stabstellen und Beauftragter (z.B. Diversity oder Gleichstellung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Relevanz ===&lt;br /&gt;
In Zeiten wachsender Konkurrenz um gut ausgebildete Beschäftigte kann die Wahl eines Hochschulstandortes entscheidend von guten Beschäftigungsverhältnissen abhängen. So besteht eine wichtige Aufgabe darin, die Attraktivität wissenschaftlicher Beschäftigungsverhält-nisse an den Bedürfnissen und Lebenswelten wissenschaftlicher Beschäftigter auszurichten. Dies umfasst Maßnahmen, die sowohl auf eine generelle Attraktivitätssteigerung des Arbeitgebers Hochschule abzielen sowie auch spezielle Fördermaßnahmen, etwa zur Stärkung familienfreundlicher Beschäftigungsverhältnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ziele ===&lt;br /&gt;
Mögliche Zieldimensionen, die in Verbindung mit attraktiven Beschäftigungsverhältnissen stehen, umfassen folgende Aspekte:&lt;br /&gt;
* Steigerung der Arbeitszufriedenheit und Wertschätzung auf Seiten der Arbeitnehmer&lt;br /&gt;
* Höhere Leistungsbereitschaft, Produktivität und Arbeitsmoral&lt;br /&gt;
* Höhere Identifikation und Loyalität (mit der Organisation &amp;amp; der Beschäftigung) / geringere Fluktuation&lt;br /&gt;
* Verbesserung der Work-Life Balance &amp;amp; Reputation (Verantwortungsvoller Arbeitgeber)&lt;br /&gt;
* Stressreduktion &amp;amp; Burnout-Prävention&lt;br /&gt;
* sinkende Wahrscheinlichkeit von psychischen Problemen (Depression; Angstzustände) bei Beschäftigten&lt;br /&gt;
* Verringerung von (absoluten) Abwesenheitszeiten (infolge von Krankheit, Jobwechsel oder Arbeitsunfällen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hemmnisse und Treiber ===&lt;br /&gt;
Diese Bedingungen für ein Gelingen können im Kontext attraktiver Beschäftigungsverhältnisse erfolgskritisch wirken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bürokratische Verwaltungsprozesse !! strategische Verankerung &amp;amp; Verankerung in der Organisationskultur, -Politik und/oder Normen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| geringe Unterstützung auf Arbeitgeberseite: Mangelndes Ver-ständnis, Misstrauen oder Unwissenheit || Unterstützung für Beschäftigte durch Führungskräfte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wechselkosten für die Einführung/Umstellung; Keine Fördermittel || Kommunikation und Vorbildfunktion durch Leitungsebene (Rektorat, Dekanat)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| keine Verankerung in der Organisationskultur || Freiwilligkeit der Maßnahmen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Maßnahmen als bloßes Marketinginstrument || Fort- &amp;amp; Weiterbildungsangebote für interessierte Beschäftigte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|mangelnde Kommunikation: Bereitstellung alleine ist nicht ausreichend || interne Vernetzung mit Organisationseinheiten und externen Partnern&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unflexible Arbeitsbelastung und –Zeiten (z. B. tenure track)|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|verpflichtende Teilnahme an Maßnahmen || &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maßnahmen und Implementierung ===&lt;br /&gt;
Es gibt eine Vielzahl von Faktoren, die die Arbeitnehmerzufriedenheit des wissenschaftlichen Personals beeinflussen. Die folgenden Handlungsempfehlungen können für eine Umsetzung hilfreiche Hinweise liefern. Die Darstellung unterscheidet in strategische (Leitungsebene) und operative (Handlungsebene) Maß-nahmen, wobei das Hauptaugenmerk auf operativen Vorhaben liegt, welche unmittelbar an Fakultäten oder Lehrstühlen umgesetzt werden können und keiner Freigabe durch übergeordneter Leitungsebenen bedürfen (Die Befristung von Arbeitsverträgen bleibt in dieser  Betrachtung außen vor). Im Folgenden wird exemplarisch ausgeführt, welche Herausforderungen auftreten und wie diese überwunden werden können, um positive Rahmenbedingungen für eine wissenschaftliche Beschäftigung zu erzielen.Hemmnisse für die Arbeitszufriedenheit auf Ebene des wissenschaftlichen Personals (einschl. Promovierende und Habilitierende) gestalten sich dabei vielschichtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Hemmnis !! Strategischer Handlungsansatz !! Operativer Handlungsansatz!! Bezug zu&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Unklare Aufgabenverteilung in der Organisationseinheit || &lt;br /&gt;
* Verbindliche Tätigkeitsbeschreibungen definieren &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
* Aufgabenspektrum kommunizieren&lt;br /&gt;
* Einarbeitungspläne definieren&lt;br /&gt;
* Ansprechpartner benennen&lt;br /&gt;
|| Governance, Kommunikation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gering ausgeprägte Austauschformate || &lt;br /&gt;
* Fachlichen und überfachlichen Austausch zwischen Lehrstühlen, Fakultäten und Hochschulen ausbauen&lt;br /&gt;
* Informelle Austauschformate etablieren: z. B. Forschungs-Stammtische oder Kaminabende&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
* Fachliche und überfachliche Austauschformate fördern&lt;br /&gt;
* Regelmäßige Feedbackmöglichkeiten&lt;br /&gt;
* Mentoring und Mentorenprogramme implementieren&lt;br /&gt;
 || Kommunikation, Transfer, Forschung, Lehre&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nicht funktionierende Betreuungskonzepte || &lt;br /&gt;
* Gewährleistung der Verbindlichkeit von Betreuungsvereinbarunge&lt;br /&gt;
 || &lt;br /&gt;
* Verbindliche Betreuungsvereinbarungen formulieren&lt;br /&gt;
* Meilensteine und Arbeitspläne definieren&lt;br /&gt;
* Regelmäßige Betreuungszeiten ausweisen&lt;br /&gt;
 || Kommunikation, Forschung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Geringe Anerkennung von (Zusatz-) Leistungen || &lt;br /&gt;
* Anreize für die Übernahme zusätzlicher Aufgaben und Ämter schaffen (z.   B. in Lehrstuhlverwaltung &amp;amp; -Organisation&lt;br /&gt;
* Selbstverwaltung erleichtern&lt;br /&gt;
* Bürokratie abbauen&lt;br /&gt;
 ||&lt;br /&gt;
 * Wertschätzung und Anerkennung von besonderer Leistung (monetär- und/oder nicht-monetär)&lt;br /&gt;
 || Kommunikation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Unklare Entwicklungsperspektiven (z.  B. Karrierepfade || &lt;br /&gt;
* Ausbau von Weiterbildungsmöglichkeiten&lt;br /&gt;
* Entwicklungsperspektiven und Planungssicherheit für Beschäftigte verbessern&lt;br /&gt;
 || &lt;br /&gt;
* Austauschformate, Infos und Workshops zu wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Karrierepfaden&lt;br /&gt;
* Entwicklungs- und Karriereplanung mit Betreuendem&lt;br /&gt;
* Entwicklungsperspektiven frühzeitig kommunizieren&lt;br /&gt;
 || Kommunikation, Transfer&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der allgemeinen Bedeutsamkeit motivieren-der Faktoren im Kontext wissenschaftlicher Beschäftigungsverhältnisse sollen im Folgenden Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Tätigkeit und familiärer Verpflichtungen näher beleuchtet werden.Arbeitnehmerorientierte, familienfreundliche Beschäftigung umfasst dabei unterstützende Programme oder Tätigkeiten auf strategischer, operativer und organisations-kultureller Ebene, die dazu dienen ein ausgewogenes Verhältnis zwischen beruflichen und familiären Aufgaben  zu  unterstützen.  Dies  umfasst  Unterstützungsleistungen, wie flexible Arbeit, Pflegeangebote sowie unterstützende Organisations- und Leitungs-strukturen90. Ein wichtiges Kriterium für die Gestaltung familienfreundlicher Beschäftigungsverhältnisse an Hochschulen ist dabei die Berücksichtigung der demografischen Entwicklung. Künftig müssen dabei Pflegebedarfe Älterer stärker in den Fokus rücken. Eine Flexibilisierung von Arbeits- und Beschäftigungsverhältnissen spielt in diesem Kontext eine entscheidende Rolle. Darunter versteht man die Möglichkeit einer individualisierten Gestaltung von Arbeitsort, -Zeit bzw. Art der Verrichtung91. Die Flexibilisierung der Arbeitszeit wird dabei als zukunftsfähiges Modell für die Wahrnehmung wachsender Pflegebedarfe insbesondere im Hinblick auf die Pflege Älterer gesehen. Im Zentrum stehen Arbeitszeitmodelle mit einem angepassten Stundenpensum, welches sich an der persönlichen Situation des Beschäftigten orientiert. Flexible Arbeitszeitgestaltung umfasst Optionen wie Gleitzeit, Jobsharing, Teilzeitarbeit, aber auch Heimarbeit und Elternzeit (für Männer und Frauen) sowie flexible Arbeits(-zeit)pläne92.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der familienfreundlichen Arbeitsplatzgestaltung gilt es gleichermaßen Anreize für wissenschaftliche Beschäftigte zu setzten, welche über die Pflegeverantwortung von Kindern und/oder Angehörigen hinausgeht. Dies bezieht sich auf Faktoren, die den Arbeits- und Aufgabenkontext einer wissenschaftlichen Beschäftigung betreffen und von der Institution bzw. der ihr zugeordneten Organisationseinheiten aktiv gesteuert und beeinflusst werden können. Kontextfaktoren wie die serielle Befristung bleiben davon unberührt und werden als gesetzte Größe betrachtet.&lt;br /&gt;
=== Flexibilisierung der Arbeitszeit. === &lt;br /&gt;
Die folgende Darstellung zeigt, welche Handlungsfelder im Rahmen einer familienfreundlichen Flexibilisierung von Beschäftigungsverhältnissen bedeutsam sind. Ferner sind diesen Handlungsfeldern konkrete Zielsetzungen zugeordnet, welche schließlich, in Maß-nahmen aufgeschlüsselt, zu Zielerreichung beitragen. Wesentliche gesetzliche Rahmenbedingungen wissen-schaftlicher Beschäftigungsverhältnisse bilden dabei:&lt;br /&gt;
*  Pflegezeitgesetz&lt;br /&gt;
*  Familienpflegezeitgesetz&lt;br /&gt;
* „Gesetz  zur  besseren  Vereinbarkeit  von  Familie,  Pflege und Beruf“&lt;br /&gt;
*  Freistellungsmöglichkeiten nach TV-L&lt;br /&gt;
*  Urlaubsverordnungen der Länder&lt;br /&gt;
*  WissZeitVG&lt;br /&gt;
* Organisationsinterne Regelungen zu Mindestvertragslaufzeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Organisationsinterne  Regelungen  zu  Teilzeitarbeit, Flexibler Arbeitszeitregelung, Telearbeit und Home-Office&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;checklisten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Good Practice ===&lt;br /&gt;
Ein Beispiel guter Praxis ist die Beratungsstelle „Familiengerechte Hochschule“ der TU Dresden. Bereits seit dem Jahr 2007 ist die TU Dresden als familien-gerechte Hochschule zertifiziert. Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern, werden an der TU Dresden eine ganze Reihe von Unterstützungsangeboten bereitgestellt. Diese Angebote beziehen sich nicht nur auf die Eltern-Kind-Beziehung, sondern auch auf die Unterstützung von Eltern und Lebenspartnern. Unter die familienfreundlichen Angebote fallen zum Beispiel der Ausbau einer entsprechenden Infrastruktur (Eltern-Kind-Arbeitsräume, Spielmöglichkeiten, Wickelräume), die Unterstützung bei der Kinderbetreuung (Kitaplätze, flexible Kinderbetreuung) und der Pflege von Angehörigen (Freistellungsmöglichkeiten) aber auch diverse Beratungs- und Serviceangebote für alle Hochschulangehörigen. Um hochqualifizierte Mitarbeiter*innen zu gewinnen und an die Hochschule zu bin-den, ist die TU Dresden sehr bestrebt familiengerechte Arbeitsbedingungen zu schaffen. Die Unterstützungsangebote werden kontinuierlich erweitert und die Ziele und Maßnahmen in der Zielvereinbarung zum Audit familiengerechte Hochschule verankert. Nähere Informationen und Erläuterungen finden Sie hier93.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Informationen und Links ===&lt;br /&gt;
* Effektiv!- Für mehr Familienfreundlichkeit an deutschen Hochschulen94&lt;br /&gt;
* BMBF-Familienfreundlichkeit an deutschen Hoch-schulen95&lt;br /&gt;
* Erfolgsfaktor Familie96&lt;br /&gt;
* Audit familiengerechte Hochschule97&lt;br /&gt;
* Familie in der Hochschule98&lt;br /&gt;
* Lokale Bündnisse für Familie99&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefanie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=HOCH-N:Baukastensystem_Nachhaltiger_Campus_(BNC)&amp;diff=1700</id>
		<title>HOCH-N:Baukastensystem Nachhaltiger Campus (BNC)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=HOCH-N:Baukastensystem_Nachhaltiger_Campus_(BNC)&amp;diff=1700"/>
		<updated>2020-04-03T05:08:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefanie: Die Seite wurde neu angelegt: „== Praxisbeispiel und Ausblick: Baukastensystem Nachhaltiger Campus (BNC) == === Ausgangslage und Motivation/Zielstellung === n dem Projekt „Baukastensystem…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Praxisbeispiel und Ausblick: Baukastensystem Nachhaltiger Campus (BNC) ==&lt;br /&gt;
=== Ausgangslage und Motivation/Zielstellung ===&lt;br /&gt;
n dem Projekt „Baukastensystem Nachhaltiger Campus“ entwickelte die Hochschule Zittau/Görlitz in Zusammenarbeit der TU Dresden, ein handlungsorientiertes und organisationsspezifisches Anwendungskonzept zur Umsetzung von Aufgaben und Herausforderungen des Nachhaltigkeitsmanagements an Einrichtungen Höherer Bildung (EHB). Neben den klassischen Aspekten eines Nachhaltigkeitsmanagements (ökonomisch, sozial, ökologisch) wurde vor allem auf die Vorbild- und Transferfunktion von EHB eingegangen, da diese eine Schlüsselrolle bei der Bewältigung der Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, wie &lt;br /&gt;
* dem demografischen Wandel,&lt;br /&gt;
* dem Klimaschutz und der Energiewende,&lt;br /&gt;
* dem Artenschutz,&lt;br /&gt;
* dem Erhalt der Biodiversität,&lt;br /&gt;
* der Inklusion und Chancengerechtigkeit,&lt;br /&gt;
* der Migration,&lt;br /&gt;
* der Ermöglichung von Lebenslangem Lernen einnehmen und zum „Change Agent“ für die Gesellschaft werden. &lt;br /&gt;
Um diesen Entwicklungen und Anforderungen Rechnung zu tragen, wurde mit dem Instrument Baukastensystem ein modulares, auf Partizipation ausgerichtetes und organisations- und hochschulspezifisches Managementsystem konzipiert, dass mit erfolgreicher Verbreitung und Etablierung bei der strategischen Planung und Umsetzung eines Nachhaltigkeitsmanagements an EHB Unterstützung bietet. &lt;br /&gt;
Besondere Bedeutung erfährt das Projekt durch die derzeitigen Entwicklungen im Rahmen der Aktivitäten des von der Bundesregierung eingesetzten Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE) zur Adaption des bereits seit 2011 implementierten Deutschen Nachhaltig-keitskodexes (DNK) für Unternehmen auf Hochschulen. Der DNK gibt einen Rahmen für das Management und die Kommunikation von Nachhaltigkeitsaspekten von Organisationen vor. Aktuell wird der DNK für eine weitere Verwendung an Hochschulen spezifiziert. Das Instrument Baukastensystem stellt den Rahmen für das erforderliche Nachhaltigkeitsmanagementsystem an EHB dar, woraus Ergebnisse für die Berichterstattung entwickelt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kurzporträt ===&lt;br /&gt;
Das Instrument Baukastensystem folgt einer modularen Entwicklung nach Bausteinen und nutzt ein Excel-Tool als Umsetzungshilfe. Hauptaugenmerk wird auf die Zielgruppenaktivierung durch Partizipation in den vier Handlungsfeldern &lt;br /&gt;
* Hochschulmanagement, &lt;br /&gt;
* Bildung &amp;amp; Transfer, &lt;br /&gt;
* Liegenschaften &amp;amp; Betrieb sowie&lt;br /&gt;
* Externe Kooperationen &amp;amp; Partnerschaften gelegt und je nach den individuellen Voraussetzungen/Ausrichtungen der teilnehmenden EHB eine gestufte Übertragung und Anwendung angestrebt (siehe Abbildung 3). Dazu wurde ein speziell für das Instrument Baukastensystem erarbeitetes Kennzahlensystem zur Leistungsmessung und Berichterstattung erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Schaubildnachhaltiger Campus fehlt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklungsstand des BNC ===&lt;br /&gt;
Im Rahmen des Projektes „BNC II – Konsortialprojekt“ (April 2017 bis Oktober 2018) testen derzeit fünf sächsische Einrichtungen Höherer Bildung aktiv das Instrument BNC, um die Wirksamkeit und Handhabbarkeit des Baukastensystems zu verbessern und so für weitere EHB anwendbar zu gestalten. Dazu zählen die Einrichtungen TU Dresden, TU Freiberg, Universität Leipzig und die Hochschule Zittau/Görlitz. Die Hochschule Mittweida und Berufsakademie Sachsen/ Bautzen befinden sich derzeit im Beobachterstatus. Es besteht weiterhin die Möglichkeit, weitere Konsortialpartner in das Konsortialprojekt einzubinden.&lt;br /&gt;
In der ersten Projektphase testeten die Konsortialpartner die Eingangsprüfung, in der die Bearbeiter auf Basis ihres Interesses und Erfahrung wesentliche nachhaltige Themen für die Einrichtung und die Stakeholder ermitteln. Die Beteiligten erhalten so eine Antwort darauf, welche Themen für ihr BNC relevant sind (Bausteine) und welche nicht prioritär zu behandeln sind (Schnittstellenbausteine). Momentan bearbeiten die Konsortialpartner je nach Ergebnis der Eingangsprüfung und der hochschulspezifischen Ausgangslage ein bis zwei Bausteine (siehe Abbildung 5).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abbildung fehlt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=== Umweltmanagementsystem ===&lt;br /&gt;
Die Hochschule Zittau/Görlitz testet das BNC-Konzept im Rahmen des Mach-Mit-Umweltmanagementsystems. Dafür werden vorrangig umweltorientierte Bausteine in das Managementsystem eingeführt und die Funktionali-tät des Konzeptes überprüft und verbessert. Folgende Bausteine werden im Rahmen des Mach-Mit-Umwelt-managementsystems eingeführt (Abbildung 6).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Abbildung fehlt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== BNC – Gesamtziel ===&lt;br /&gt;
Wesentliches Ziel des Baukastensystems ist die Sensibilisierung möglichst aller Angehörigen einer EHB (Stu-dierende, Dozentierende, Beschäftigte) sowie externer Anspruchsgruppen (Kommune, Verwaltung, Behörden, Kooperationspartner*innen usw.) für die unterschiedlichen Aspekte eines modernen Nachhaltigkeitsmanagements. Das Instrument erfasst, bündelt und vernetzt die vielfältigen Ansätze und Angebote zu nachhaltigkeitsorientierten Fragen in Lehre und Forschung und leistet daher einen wichtigen Beitrag zur Realisierung dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe an Einrichtungen Höherer Bildung.Im Rahmen des Konsortialprojekts wird die Wirksamkeit des Instruments getestet und Anregungen aus der Praxis neu in das BNC eingebunden. Mehrwert ergibt sich aus der Verbreitung und der Weiterentwicklung des Konzepts. Gleichzeitig nimmt die Hochschule Zittau/Görlitz eine beratende Rolle ein und entwickelt daraus ein Beratungs- und Dienstleistungskonzept für die Etablierung des BNC an weiteren EHB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Synergien mit dem Verbundprojekt HOCH&amp;lt;sup&amp;gt;N&amp;lt;/sup&amp;gt; ===&lt;br /&gt;
Im  Rahmen  der  zweiten  Phase  des  Verbundprojekts  „Nachhaltigkeit an Hochschulen: entwickeln – vernetzen – berichten“ (HOCH&amp;lt;sup&amp;gt;N&amp;lt;/sup&amp;gt;)“ ist vorgesehen, durch das Arbeitspaket „Betrieb“ zunächst die BNC-Bausteine bzw. HOCH&amp;lt;sup&amp;gt;N&amp;lt;/sup&amp;gt;-Handlungsfelder Abfall, Energie und Beschaffung einer Testphase zu unterziehen. Gleichzeitig stellen die Hochschule Zittau/Görlitz und die Technische Universität Dresden das Baukastensystem Nachhaltiger Campus für die HOCH&amp;lt;sup&amp;gt;N&amp;lt;/sup&amp;gt;-Verbundpartner*innen zur Verfügung, um weitere Handlungsfelder aus anderen Arbeitspaketen zu testen und gleichzeitig die Robustheit und Anwendbarkeit des BNC auch außerhalb des sächsischen Konsortiums weiter zu entwickeln. Eine umfängliche Beratung und Unterstützung bei der Realisierung einzelner Bausteine/Handlungsfelder aus dem HOCHN kann hingegen durch das AP Betrieb ressourcenbedingt nicht zugesagt werden und wäre Gegenstand bilateraler Absprachen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefanie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=HOCH-N:Nachhaltige_Kommunikation&amp;diff=1698</id>
		<title>HOCH-N:Nachhaltige Kommunikation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=HOCH-N:Nachhaltige_Kommunikation&amp;diff=1698"/>
		<updated>2020-04-03T04:54:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefanie: /* Beispiele für interne Anspruchsgruppen: */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Nachhaltige Kommunikation ==&lt;br /&gt;
=== Betroffener Personenkreis ===&lt;br /&gt;
Dieser  Beitrag  richtet  sich  an  Hochschulleitungen,  Nachhaltigkeitskoordinatoren  und  Verantwortliche  in den Stellen der Öffentlichkeitsarbeit, die sich mit der Umsetzung einer nachhaltigen Kommunikation an Hochschulen befassen. Zusätzlich müssen Daten durch technische Verwaltungen und administrativ tätige Personenkreise erhoben und bewertet und in geeigneter Form an Angehörige von Hochschulen (intern) und interessierte Kreise (extern) kommuniziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Relevanz – allgemein ===&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren hat die Umwelt- und Nachhaltigkeitskommunikation für Unternehmen und Organisationen an Bedeutung gewonnen. Auch an Hochschulen ist eine Veränderung zu erkennen. Viele Hochschulen widmen sich den Themen der Nachhaltigkeit und er-stellen NH-Berichte, die über ihre NH-Leistung informieren. Dies ist u.a. auf ein öffentliches Interesse und ein staatliches Engagement sowie auf die steigenden Mindestanforderungen durch z. B. EnEV, EEG, usw. zu-rückzuführen100. Das hat zur Folge, dass Unternehmen und Organisationen immer häufiger über die ökologischen, ökonomischen und sozialen Auswirkungen ihrer Tätigkeiten, Produkte und Dienstleistungen berichten und darstellen, wie, z. B. schädliche Umweltaspekte reduziert werden101. Mit Hilfe einer nachhaltigen Kommunikationsstrategie können Anspruchsgruppen aktiv einbezogen und nachhaltigkeitsrelevante Themen einer Hochschule gezielt gestreut werden. Im Rahmen eines Kommunikationskonzeptes sind die Schaffung von Bewusstsein und die Sensibilisierung von internen und externen Interessen-kreisen sowie der Einbezug durch partizipativen Maß-nahmen die Basis eines Transformationsprozesses an Hochschulen. Die Partizipation hat weiterhin die Möglichkeit inter- und transdisziplinäre Inhalte an einer Hochschule zu vermitteln und ist damit handlungsfeldübergreifend einsetzbar.&lt;br /&gt;
Die Verbesserung, Verstetigung und der Ausbau der Beziehungen zu Anspruchsgruppen, die im engen Zusammenhang  mit  der  Erreichung  der  „Ziele“  einer  Hochschule stehen, sind nur durch eine gezielte und strategisch ausgerichtete NH-Kommunikation zu erreichen. Zusätzlich sind diese Maßnahmen die Basis für Vertrauen, Glaubwürdigkeit und Verständnis und sollten daher stets:&lt;br /&gt;
*  aktuell,&lt;br /&gt;
*  stimmig und widerspruchsfrei,&lt;br /&gt;
*  verständlich und persönlich, sowie&lt;br /&gt;
* fair und (...) fassbar sein102.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Grundlage für den Aufbau einer NH-Kommunika-tion muss sich die Hochschulleitung als oberstes Führungsgremium für den Aufbau und Erhalt verpflichten, Verantwortliche benennen und geeignete Ressourcen zur Verfügung stellen. Zudem müssen die Inhalte einer NH-Kommunikation  in der NH-Politik festgelegt wer-den. Dabei wird den interessierten Kreisen vermittelt, welche NH-Themen wesentlich sind, wie NH-Aspekte und deren Auswirkungen beeinflusst werden und wie die Hochschule diese Aspekte beeinflussen kann. &lt;br /&gt;
Durch die Entwicklung einer Strategie wird die Grundlage für die Umsetzung der nachhaltigkeitsbezogenen Kommunikationstätigkeiten gelegt. Dabei müssen Aspekte wie Festlegung von Zielsetzungen und das Identifizieren der interessierten Kreise berücksichtigt werden.&lt;br /&gt;
Das NH-Kommunikationskonzept und das (Umwelt-)Kommunikationskonzept einer Hochschule weisen the-102     Vgl. Renker (2008), S. 154matische Schnittstellen auf und sollten aus diesem Grund als integriertes Kommunikationskonzept konzipiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interne Nachhaltigkeitskommunikation – Relevanz ===&lt;br /&gt;
Im Rahmen des Verbundprojektes „HochN“ werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie Hochschulen Nachhaltigkeitsthemen verbreiten, Informationen streuen und nach außen kommunizieren können. Dazu sind die bestehenden internen und externen Kommunikationswege ein Ansatz um über die Leistungen der Hoch-schule zu berichten. Die interne NH-Kommunikation hat einen hohen Stellenwert, da sich die Angehörigen einer Hochschule mit der eigenen Organisation identifizieren und von einer Hochschulleitung eine transparente und fundierte Informationskultur  erwarten.  Die  NH-Kommunikation  bezieht weiterhin Ansichten, Anforderungen und wissenschaftliche Erkenntnisse ein und befasst sich nicht nur mit der Information zur Nachhaltigkeitsleistung der Hochschule, sondern übernimmt eine wichtige Aufgabe eines wechselseitigen Austausches zur Interaktion mit internen Anspruchsgruppen. Durch eine ehrliche, greif-bare und verständliche Interaktion können Angehörige einer Hochschule eine wichtige Rolle als Multiplikatoren nach außen übernehmen um positiv über die Hochschule zu berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele für interne Anspruchsgruppen: ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Interne Beschäftigte !! Interne Studierende&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  &lt;br /&gt;
* Hochschulleitung&lt;br /&gt;
* Beschäftige der Fakultäten und der Institute&lt;br /&gt;
* externe Dozent*innen&lt;br /&gt;
* Hochschulverwaltung&lt;br /&gt;
* zentrale Einrichtungen&lt;br /&gt;
* Fördervereine der HS&lt;br /&gt;
* Frauen / Männer &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
* Erstsemester / höhere Semester&lt;br /&gt;
* Studierende mit NH-Bezug&lt;br /&gt;
* Studiengänge mit NH-Bezug&lt;br /&gt;
* Bachelor / Master / Diplom&lt;br /&gt;
* KIA / Vollzeit / berufsbegleitend&lt;br /&gt;
* ausländische Studierende&lt;br /&gt;
* Frauen / Männer&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interne NH-Kommunikation – Hemmnisse und Treiber ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Hemnisse !! Treiber&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kein NH-Kommunikationskonzept vorhanden || Verankerung eines NH-Kommunikationskonzeptes&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| keine belastbaren Informationen (Daten und Maßnahmen ohne Zusammenhang || Vermittlung von Informationen zur NH-Kommunikation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| keine Interaktion mit internen Anspruchsgruppen || Sensibilisierung der internen Anspruchsgruppen für NH-In-formationen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kommunikation mit internen Anspruchsgruppen beschränkt sich auf Informationen || Schaffung von Akzeptanz und Transparenz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| fehlende Angebote zur Motivation und Partizipation || Angebote zur Interaktion und Partizipation interner Anspruchsgruppen Aufarbeitung und Visualisierung von Daten und Informationen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| mangelnde Akzeptanz für NH-Themen seitens Hochschulleitung und/oder Angehörige||  &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== NH-Kommunikation – Ziele ===&lt;br /&gt;
Eine Hochschule hat die Aufgabe, die Ziele der NH-Kommunikation so zu wählen, dass diese auch erreichbar sind. Dabei sollten Einzelziele mit den Zielen einer Institution übereinstimmen und messbar, realistisch und zeitbezogen sein. Dadurch wird es ermöglicht, Ergebnisse zu bewerten und zu bestimmen und es können konkrete Aussagen getroffen werden, ob Einzelziele erreicht wurden oder weitere Maßnahmen notwendig sind.Formulierung von Zielen für ein Nachhaltigkeitskommunikationskonzept:&lt;br /&gt;
* Steigerung der Bekanntheit des NH-Kommunikationskonzeptes&lt;br /&gt;
* Umsetzung von gesellschaftlicher Verantwortung,&lt;br /&gt;
* Verbesserung der Nachhaltigkeitsleistung&lt;br /&gt;
* Steigerung der Reputation der Hochschule und der Profilierung innerhalb der Hochschullandschaft&lt;br /&gt;
* gezielte Integration von Anspruchsgruppen• Optimierung von Managementsystemen mit Nachhaltigkeitsbezug&lt;br /&gt;
* Steigerung der Innovationsfähigkeit der Institution,&lt;br /&gt;
* Anbindung an die strategische Ausrichtung der Hochschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Formulierung von Einzelzielen ist eine operative Aufgabe von Hochschulen und richtet sich nach den Inhalten, die durch die Leitungsebene als relevant ein-geschätzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Checkliste fehlt&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Good Practice ===&lt;br /&gt;
==== Tag der Umwelt (TdU): ====&lt;br /&gt;
An der Hochschule Zittau/Görlitz wird der Tag der Umwelt jährlich mit wechselnden nachhaltigen und umweltrelevanten Themen organisiert. Die Studierenden können Themenvorschläge einreichen und über relevante und interessante Inhalte abstimmen. Zu der Veranstaltung wird ein Programm aus Referenten mit Gastbeiträgen, Ausstellungen, interaktiven Bereichen zum Mitmachen und Diskussionsrunden zu den Themen-gebieten angeboten. Regionale Vereine und Initiativen können sich mit weiteren Programmpunkte in das Gesamtkonzept einbringen. &lt;br /&gt;
https://www.hszg.de/de/hochschule/managementsysteme/umweltmanagement/mach-mit/tag-der-umwelt-tdu.html&lt;br /&gt;
==== Gesundheits- und Umwelttage (GUt): ====&lt;br /&gt;
Diese Veranstaltungsreihe wird ebenfalls im jährlichen Turnus an der HSZG durchgeführt und umfasst ein Programm für sieben Tage. Die Themen wechseln jährlich, allerdings werden auch gesundheitsspezifische Inhalte wie Rückenschulen, Rückenscreening und die bewegten Pausen angeboten. Weiterhin gibt es Workshops für Bewegung und richtige Sitzposition am Arbeitsplatz und Lauftreffs. Die Kombination mit dem Hochschulsportfest machen die GUt besonders attraktiv für interne und externe Interessengruppen. Im Rahmen des Hochschul-Firmen-Laufes können regionale Unternehmen und Hochschulangehörige an einer „Lauf-Challenge“ teilnehmen. Ein weiterer Programmpunkt ist die Schrittzähler-Challenge in der die Hochschulmitarbeiter*innen und die Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung aufgerufen sind ein Maximum an Schritten in einer Woche zu erzielen. Durch diese Aktionen können relevante Themenbereiche einer Hochschule intern und extern kommuniziert und eine aktive Partizipation erreicht werden.&lt;br /&gt;
https://www.hszg.de/hochschule/management-systeme/umweltmanagement/mach-mit/gesund-heits-und-umwelttage-gut.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Informationen und Links ===&lt;br /&gt;
* DIN EN ISO 14001:2015 (7.4 Kommunikation) – Umweltmanagementsysteme – Anforderungen mit Anleitungen zur Anwendung&lt;br /&gt;
* DIN EN ISO 14063:2006 (5. Strategie der Umweltkommunikation) – Umweltmanagement – Umweltkommunikation – Anleitungen und Beispiele&lt;br /&gt;
*   Integrierter Nachhaltigkeitsbericht an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung  Eberswalde: &lt;br /&gt;
http://www.hnee.de/_obj/D52210FF-0814-4DD0-B920-BDC1CB95522A/outline/HNEE_Be-richt_2014_2015.pdf&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefanie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=HOCH-N:Nachhaltige_Kommunikation&amp;diff=1694</id>
		<title>HOCH-N:Nachhaltige Kommunikation</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=HOCH-N:Nachhaltige_Kommunikation&amp;diff=1694"/>
		<updated>2020-04-01T04:24:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefanie: Die Seite wurde neu angelegt: „== Nachhaltige Kommunikation == === Betroffener Personenkreis === Dieser  Beitrag  richtet  sich  an  Hochschulleitungen,  Nachhaltigkeitskoordinatoren  und  V…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Nachhaltige Kommunikation ==&lt;br /&gt;
=== Betroffener Personenkreis ===&lt;br /&gt;
Dieser  Beitrag  richtet  sich  an  Hochschulleitungen,  Nachhaltigkeitskoordinatoren  und  Verantwortliche  in den Stellen der Öffentlichkeitsarbeit, die sich mit der Umsetzung einer nachhaltigen Kommunikation an Hochschulen befassen. Zusätzlich müssen Daten durch technische Verwaltungen und administrativ tätige Personenkreise erhoben und bewertet und in geeigneter Form an Angehörige von Hochschulen (intern) und interessierte Kreise (extern) kommuniziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Relevanz – allgemein ===&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren hat die Umwelt- und Nachhaltigkeitskommunikation für Unternehmen und Organisationen an Bedeutung gewonnen. Auch an Hochschulen ist eine Veränderung zu erkennen. Viele Hochschulen widmen sich den Themen der Nachhaltigkeit und er-stellen NH-Berichte, die über ihre NH-Leistung informieren. Dies ist u.a. auf ein öffentliches Interesse und ein staatliches Engagement sowie auf die steigenden Mindestanforderungen durch z. B. EnEV, EEG, usw. zu-rückzuführen100. Das hat zur Folge, dass Unternehmen und Organisationen immer häufiger über die ökologischen, ökonomischen und sozialen Auswirkungen ihrer Tätigkeiten, Produkte und Dienstleistungen berichten und darstellen, wie, z. B. schädliche Umweltaspekte reduziert werden101. Mit Hilfe einer nachhaltigen Kommunikationsstrategie können Anspruchsgruppen aktiv einbezogen und nachhaltigkeitsrelevante Themen einer Hochschule gezielt gestreut werden. Im Rahmen eines Kommunikationskonzeptes sind die Schaffung von Bewusstsein und die Sensibilisierung von internen und externen Interessen-kreisen sowie der Einbezug durch partizipativen Maß-nahmen die Basis eines Transformationsprozesses an Hochschulen. Die Partizipation hat weiterhin die Möglichkeit inter- und transdisziplinäre Inhalte an einer Hochschule zu vermitteln und ist damit handlungsfeldübergreifend einsetzbar.&lt;br /&gt;
Die Verbesserung, Verstetigung und der Ausbau der Beziehungen zu Anspruchsgruppen, die im engen Zusammenhang  mit  der  Erreichung  der  „Ziele“  einer  Hochschule stehen, sind nur durch eine gezielte und strategisch ausgerichtete NH-Kommunikation zu erreichen. Zusätzlich sind diese Maßnahmen die Basis für Vertrauen, Glaubwürdigkeit und Verständnis und sollten daher stets:&lt;br /&gt;
*  aktuell,&lt;br /&gt;
*  stimmig und widerspruchsfrei,&lt;br /&gt;
*  verständlich und persönlich, sowie&lt;br /&gt;
* fair und (...) fassbar sein102.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Grundlage für den Aufbau einer NH-Kommunika-tion muss sich die Hochschulleitung als oberstes Führungsgremium für den Aufbau und Erhalt verpflichten, Verantwortliche benennen und geeignete Ressourcen zur Verfügung stellen. Zudem müssen die Inhalte einer NH-Kommunikation  in der NH-Politik festgelegt wer-den. Dabei wird den interessierten Kreisen vermittelt, welche NH-Themen wesentlich sind, wie NH-Aspekte und deren Auswirkungen beeinflusst werden und wie die Hochschule diese Aspekte beeinflussen kann. &lt;br /&gt;
Durch die Entwicklung einer Strategie wird die Grundlage für die Umsetzung der nachhaltigkeitsbezogenen Kommunikationstätigkeiten gelegt. Dabei müssen Aspekte wie Festlegung von Zielsetzungen und das Identifizieren der interessierten Kreise berücksichtigt werden.&lt;br /&gt;
Das NH-Kommunikationskonzept und das (Umwelt-)Kommunikationskonzept einer Hochschule weisen the-102     Vgl. Renker (2008), S. 154matische Schnittstellen auf und sollten aus diesem Grund als integriertes Kommunikationskonzept konzipiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interne Nachhaltigkeitskommunikation – Relevanz ===&lt;br /&gt;
Im Rahmen des Verbundprojektes „HochN“ werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie Hochschulen Nachhaltigkeitsthemen verbreiten, Informationen streuen und nach außen kommunizieren können. Dazu sind die bestehenden internen und externen Kommunikationswege ein Ansatz um über die Leistungen der Hoch-schule zu berichten. Die interne NH-Kommunikation hat einen hohen Stellenwert, da sich die Angehörigen einer Hochschule mit der eigenen Organisation identifizieren und von einer Hochschulleitung eine transparente und fundierte Informationskultur  erwarten.  Die  NH-Kommunikation  bezieht weiterhin Ansichten, Anforderungen und wissenschaftliche Erkenntnisse ein und befasst sich nicht nur mit der Information zur Nachhaltigkeitsleistung der Hochschule, sondern übernimmt eine wichtige Aufgabe eines wechselseitigen Austausches zur Interaktion mit internen Anspruchsgruppen. Durch eine ehrliche, greif-bare und verständliche Interaktion können Angehörige einer Hochschule eine wichtige Rolle als Multiplikatoren nach außen übernehmen um positiv über die Hochschule zu berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiele für interne Anspruchsgruppen: ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Interne Beschäftigte !! Interne Studierende&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|  &lt;br /&gt;
* Hochschulleitung&lt;br /&gt;
* Beschäftige der Fakultäten und der Institute&lt;br /&gt;
* externe Dozent*innen&lt;br /&gt;
* Hochschulverwaltung&lt;br /&gt;
* zentrale Einrichtungen&lt;br /&gt;
* Fördervereine der HS&lt;br /&gt;
* Frauen / Männer &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
* Erstsemester / höhere Semester&lt;br /&gt;
* Studierende mit NH-Bezug&lt;br /&gt;
* Studiengänge mit NH-Bezug&lt;br /&gt;
* Bachelor / Master / Diplom&lt;br /&gt;
* KIA / Vollzeit / berufsbegleitend&lt;br /&gt;
* ausländische Studierende&lt;br /&gt;
* Frauen / Männer|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;hier fehlt noch ein Teil&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefanie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=HOCH-N:Nachhaltige_Besch%C3%A4ftigungsverh%C3%A4ltnisse&amp;diff=1693</id>
		<title>HOCH-N:Nachhaltige Beschäftigungsverhältnisse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=HOCH-N:Nachhaltige_Besch%C3%A4ftigungsverh%C3%A4ltnisse&amp;diff=1693"/>
		<updated>2020-04-01T04:11:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefanie: /* Maßnahmen und Implementierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Nachhaltige Beschäftigungsverhältnisse  ==&lt;br /&gt;
Die Inhalte des hier dargelegten Themenfeldes richten sich an personalverantwortliche aller Leitungsebenen, insbesondere der Lehrstühle, Fakultäten oder Fachbereiche, aber auch der hochschulweiten Personalverwal-tung sowie entsprechender Stabstellen und Beauftragter (z.B. Diversity oder Gleichstellung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Relevanz ===&lt;br /&gt;
In Zeiten wachsender Konkurrenz um gut ausgebildete Beschäftigte kann die Wahl eines Hochschulstandortes entscheidend von guten Beschäftigungsverhältnissen abhängen. So besteht eine wichtige Aufgabe darin, die Attraktivität wissenschaftlicher Beschäftigungsverhält-nisse an den Bedürfnissen und Lebenswelten wissenschaftlicher Beschäftigter auszurichten. Dies umfasst Maßnahmen, die sowohl auf eine generelle Attraktivitätssteigerung des Arbeitgebers Hochschule abzielen sowie auch spezielle Fördermaßnahmen, etwa zur Stärkung familienfreundlicher Beschäftigungsverhältnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ziele ===&lt;br /&gt;
Mögliche Zieldimensionen, die in Verbindung mit attraktiven Beschäftigungsverhältnissen stehen, umfassen folgende Aspekte:&lt;br /&gt;
* Steigerung der Arbeitszufriedenheit und Wertschätzung auf Seiten der Arbeitnehmer&lt;br /&gt;
* Höhere Leistungsbereitschaft, Produktivität und Arbeitsmoral&lt;br /&gt;
* Höhere Identifikation und Loyalität (mit der Organisation &amp;amp; der Beschäftigung) / geringere Fluktuation&lt;br /&gt;
* Verbesserung der Work-Life Balance &amp;amp; Reputation (Verantwortungsvoller Arbeitgeber)&lt;br /&gt;
* Stressreduktion &amp;amp; Burnout-Prävention&lt;br /&gt;
* sinkende Wahrscheinlichkeit von psychischen Problemen (Depression; Angstzustände) bei Beschäftigten&lt;br /&gt;
* Verringerung von (absoluten) Abwesenheitszeiten (infolge von Krankheit, Jobwechsel oder Arbeitsunfällen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hemmnisse und Treiber ===&lt;br /&gt;
Diese Bedingungen für ein Gelingen können im Kontext attraktiver Beschäftigungsverhältnisse erfolgskritisch wirken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bürokratische Verwaltungsprozesse !! strategische Verankerung &amp;amp; Verankerung in der Organisationskultur, -Politik und/oder Normen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| geringe Unterstützung auf Arbeitgeberseite: Mangelndes Ver-ständnis, Misstrauen oder Unwissenheit || Unterstützung für Beschäftigte durch Führungskräfte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wechselkosten für die Einführung/Umstellung; Keine Fördermittel || Kommunikation und Vorbildfunktion durch Leitungsebene (Rektorat, Dekanat)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| keine Verankerung in der Organisationskultur || Freiwilligkeit der Maßnahmen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Maßnahmen als bloßes Marketinginstrument || Fort- &amp;amp; Weiterbildungsangebote für interessierte Beschäftigte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|mangelnde Kommunikation: Bereitstellung alleine ist nicht ausreichend || interne Vernetzung mit Organisationseinheiten und externen Partnern&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unflexible Arbeitsbelastung und –Zeiten (z. B. tenure track)|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|verpflichtende Teilnahme an Maßnahmen || &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maßnahmen und Implementierung ===&lt;br /&gt;
Es gibt eine Vielzahl von Faktoren, die die Arbeitnehmerzufriedenheit des wissenschaftlichen Personals beeinflussen. Die folgenden Handlungsempfehlungen können für eine Umsetzung hilfreiche Hinweise liefern. Die Darstellung unterscheidet in strategische (Leitungsebene) und operative (Handlungsebene) Maß-nahmen, wobei das Hauptaugenmerk auf operativen Vorhaben liegt, welche unmittelbar an Fakultäten oder Lehrstühlen umgesetzt werden können und keiner Freigabe durch übergeordneter Leitungsebenen bedürfen (Die Befristung von Arbeitsverträgen bleibt in dieser  Betrachtung außen vor). Im Folgenden wird exemplarisch ausgeführt, welche Herausforderungen auftreten und wie diese überwunden werden können, um positive Rahmenbedingungen für eine wissenschaftliche Beschäftigung zu erzielen.Hemmnisse für die Arbeitszufriedenheit auf Ebene des wissenschaftlichen Personals (einschl. Promovierende und Habilitierende) gestalten sich dabei vielschichtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Hemmnis !! Strategischer Handlungsansatz !! Operativer Handlungsansatz!! Bezug zu&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Unklare Aufgabenverteilung in der Organisationseinheit || &lt;br /&gt;
* Verbindliche Tätigkeitsbeschreibungen definieren &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
* Aufgabenspektrum kommunizieren&lt;br /&gt;
* Einarbeitungspläne definieren&lt;br /&gt;
* Ansprechpartner benennen&lt;br /&gt;
|| Governance, Kommunikation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gering ausgeprägte Austauschformate || &lt;br /&gt;
* Fachlichen und überfachlichen Austausch zwischen Lehrstühlen, Fakultäten und Hochschulen ausbauen&lt;br /&gt;
* Informelle Austauschformate etablieren: z. B. Forschungs-Stammtische oder Kaminabende&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
* Fachliche und überfachliche Austauschformate fördern&lt;br /&gt;
* Regelmäßige Feedbackmöglichkeiten&lt;br /&gt;
* Mentoring und Mentorenprogramme implementieren&lt;br /&gt;
 || Kommunikation, Transfer, Forschung, Lehre&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nicht funktionierende Betreuungskonzepte || &lt;br /&gt;
* Gewährleistung der Verbindlichkeit von Betreuungsvereinbarunge&lt;br /&gt;
 || &lt;br /&gt;
* Verbindliche Betreuungsvereinbarungen formulieren&lt;br /&gt;
* Meilensteine und Arbeitspläne definieren&lt;br /&gt;
* Regelmäßige Betreuungszeiten ausweisen&lt;br /&gt;
 || Kommunikation, Forschung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Geringe Anerkennung von (Zusatz-) Leistungen || &lt;br /&gt;
* Anreize für die Übernahme zusätzlicher Aufgaben und Ämter schaffen (z.   B. in Lehrstuhlverwaltung &amp;amp; -Organisation&lt;br /&gt;
* Selbstverwaltung erleichtern&lt;br /&gt;
* Bürokratie abbauen&lt;br /&gt;
 ||&lt;br /&gt;
 * Wertschätzung und Anerkennung von besonderer Leistung (monetär- und/oder nicht-monetär)&lt;br /&gt;
 || Kommunikation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Unklare Entwicklungsperspektiven (z.  B. Karrierepfade || &lt;br /&gt;
* Ausbau von Weiterbildungsmöglichkeiten&lt;br /&gt;
* Entwicklungsperspektiven und Planungssicherheit für Beschäftigte verbessern&lt;br /&gt;
 || &lt;br /&gt;
* Austauschformate, Infos und Workshops zu wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Karrierepfaden&lt;br /&gt;
* Entwicklungs- und Karriereplanung mit Betreuendem&lt;br /&gt;
* Entwicklungsperspektiven frühzeitig kommunizieren&lt;br /&gt;
 || Kommunikation, Transfer&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der allgemeinen Bedeutsamkeit motivieren-der Faktoren im Kontext wissenschaftlicher Beschäftigungsverhältnisse sollen im Folgenden Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Tätigkeit und familiärer Verpflichtungen näher beleuchtet werden.Arbeitnehmerorientierte, familienfreundliche Beschäftigung umfasst dabei unterstützende Programme oder Tätigkeiten auf strategischer, operativer und organisations-kultureller Ebene, die dazu dienen ein ausgewogenes Verhältnis zwischen beruflichen und familiären Aufgaben  zu  unterstützen.  Dies  umfasst  Unterstützungsleistungen, wie flexible Arbeit, Pflegeangebote sowie unterstützende Organisations- und Leitungs-strukturen90. Ein wichtiges Kriterium für die Gestaltung familienfreundlicher Beschäftigungsverhältnisse an Hochschulen ist dabei die Berücksichtigung der demografischen Entwicklung. Künftig müssen dabei Pflegebedarfe Älterer stärker in den Fokus rücken. Eine Flexibilisierung von Arbeits- und Beschäftigungsverhältnissen spielt in diesem Kontext eine entscheidende Rolle. Darunter versteht man die Möglichkeit einer individualisierten Gestaltung von Arbeitsort, -Zeit bzw. Art der Verrichtung91. Die Flexibilisierung der Arbeitszeit wird dabei als zukunftsfähiges Modell für die Wahrnehmung wachsender Pflegebedarfe insbesondere im Hinblick auf die Pflege Älterer gesehen. Im Zentrum stehen Arbeitszeitmodelle mit einem angepassten Stundenpensum, welches sich an der persönlichen Situation des Beschäftigten orientiert. Flexible Arbeitszeitgestaltung umfasst Optionen wie Gleitzeit, Jobsharing, Teilzeitarbeit, aber auch Heimarbeit und Elternzeit (für Männer und Frauen) sowie flexible Arbeits(-zeit)pläne92.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der familienfreundlichen Arbeitsplatzgestaltung gilt es gleichermaßen Anreize für wissenschaftliche Beschäftigte zu setzten, welche über die Pflegeverantwortung von Kindern und/oder Angehörigen hinausgeht. Dies bezieht sich auf Faktoren, die den Arbeits- und Aufgabenkontext einer wissenschaftlichen Beschäftigung betreffen und von der Institution bzw. der ihr zugeordneten Organisationseinheiten aktiv gesteuert und beeinflusst werden können. Kontextfaktoren wie die serielle Befristung bleiben davon unberührt und werden als gesetzte Größe betrachtet.&lt;br /&gt;
=== Flexibilisierung der Arbeitszeit. === &lt;br /&gt;
Die folgende Darstellung zeigt, welche Handlungsfelder im Rahmen einer familienfreundlichen Flexibilisierung von Beschäftigungsverhältnissen bedeutsam sind. Ferner sind diesen Handlungsfeldern konkrete Zielsetzungen zugeordnet, welche schließlich, in Maß-nahmen aufgeschlüsselt, zu Zielerreichung beitragen. Wesentliche gesetzliche Rahmenbedingungen wissen-schaftlicher Beschäftigungsverhältnisse bilden dabei:&lt;br /&gt;
*  Pflegezeitgesetz&lt;br /&gt;
*  Familienpflegezeitgesetz&lt;br /&gt;
* „Gesetz  zur  besseren  Vereinbarkeit  von  Familie,  Pflege und Beruf“&lt;br /&gt;
*  Freistellungsmöglichkeiten nach TV-L&lt;br /&gt;
*  Urlaubsverordnungen der Länder&lt;br /&gt;
*  WissZeitVG&lt;br /&gt;
* Organisationsinterne Regelungen zu Mindestvertragslaufzeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Organisationsinterne  Regelungen  zu  Teilzeitarbeit, Flexibler Arbeitszeitregelung, Telearbeit und Home-Office&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;checklisten&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Good Practice ===&lt;br /&gt;
Ein Beispiel guter Praxis ist die Beratungsstelle „Familiengerechte Hochschule“ der TU Dresden. Bereits seit dem Jahr 2007 ist die TU Dresden als familien-gerechte Hochschule zertifiziert. Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern, werden an der TU Dresden eine ganze Reihe von Unterstützungsangeboten bereitgestellt. Diese Angebote beziehen sich nicht nur auf die Eltern-Kind-Beziehung, sondern auch auf die Unterstützung von Eltern und Lebenspartnern. Unter die familienfreundlichen Angebote fallen zum Beispiel der Ausbau einer entsprechenden Infrastruktur (Eltern-Kind-Arbeitsräume, Spielmöglichkeiten, Wickelräume), die Unterstützung bei der Kinderbetreuung (Kitaplätze, flexible Kinderbetreuung) und der Pflege von Angehörigen (Freistellungsmöglichkeiten) aber auch diverse Beratungs- und Serviceangebote für alle Hochschulangehörigen. Um hochqualifizierte Mitarbeiter*innen zu gewinnen und an die Hochschule zu bin-den, ist die TU Dresden sehr bestrebt familiengerechte Arbeitsbedingungen zu schaffen. Die Unterstützungsangebote werden kontinuierlich erweitert und die Ziele und Maßnahmen in der Zielvereinbarung zum Audit familiengerechte Hochschule verankert. Nähere Informationen und Erläuterungen finden Sie hier93.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weiterführende Informationen und Links ===&lt;br /&gt;
* Effektiv!- Für mehr Familienfreundlichkeit an deutschen Hochschulen94&lt;br /&gt;
* BMBF-Familienfreundlichkeit an deutschen Hoch-schulen95&lt;br /&gt;
* Erfolgsfaktor Familie96&lt;br /&gt;
* Audit familiengerechte Hochschule97&lt;br /&gt;
* Familie in der Hochschule98&lt;br /&gt;
* Lokale Bündnisse für Familie99&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quellen&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefanie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=HOCH-N:Nachhaltige_Besch%C3%A4ftigungsverh%C3%A4ltnisse&amp;diff=1692</id>
		<title>HOCH-N:Nachhaltige Beschäftigungsverhältnisse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=HOCH-N:Nachhaltige_Besch%C3%A4ftigungsverh%C3%A4ltnisse&amp;diff=1692"/>
		<updated>2020-04-01T04:03:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefanie: /* Maßnahmen und Implementierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Nachhaltige Beschäftigungsverhältnisse  ==&lt;br /&gt;
Die Inhalte des hier dargelegten Themenfeldes richten sich an personalverantwortliche aller Leitungsebenen, insbesondere der Lehrstühle, Fakultäten oder Fachbereiche, aber auch der hochschulweiten Personalverwal-tung sowie entsprechender Stabstellen und Beauftragter (z.B. Diversity oder Gleichstellung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Relevanz ===&lt;br /&gt;
In Zeiten wachsender Konkurrenz um gut ausgebildete Beschäftigte kann die Wahl eines Hochschulstandortes entscheidend von guten Beschäftigungsverhältnissen abhängen. So besteht eine wichtige Aufgabe darin, die Attraktivität wissenschaftlicher Beschäftigungsverhält-nisse an den Bedürfnissen und Lebenswelten wissenschaftlicher Beschäftigter auszurichten. Dies umfasst Maßnahmen, die sowohl auf eine generelle Attraktivitätssteigerung des Arbeitgebers Hochschule abzielen sowie auch spezielle Fördermaßnahmen, etwa zur Stärkung familienfreundlicher Beschäftigungsverhältnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ziele ===&lt;br /&gt;
Mögliche Zieldimensionen, die in Verbindung mit attraktiven Beschäftigungsverhältnissen stehen, umfassen folgende Aspekte:&lt;br /&gt;
* Steigerung der Arbeitszufriedenheit und Wertschätzung auf Seiten der Arbeitnehmer&lt;br /&gt;
* Höhere Leistungsbereitschaft, Produktivität und Arbeitsmoral&lt;br /&gt;
* Höhere Identifikation und Loyalität (mit der Organisation &amp;amp; der Beschäftigung) / geringere Fluktuation&lt;br /&gt;
* Verbesserung der Work-Life Balance &amp;amp; Reputation (Verantwortungsvoller Arbeitgeber)&lt;br /&gt;
* Stressreduktion &amp;amp; Burnout-Prävention&lt;br /&gt;
* sinkende Wahrscheinlichkeit von psychischen Problemen (Depression; Angstzustände) bei Beschäftigten&lt;br /&gt;
* Verringerung von (absoluten) Abwesenheitszeiten (infolge von Krankheit, Jobwechsel oder Arbeitsunfällen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hemmnisse und Treiber ===&lt;br /&gt;
Diese Bedingungen für ein Gelingen können im Kontext attraktiver Beschäftigungsverhältnisse erfolgskritisch wirken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bürokratische Verwaltungsprozesse !! strategische Verankerung &amp;amp; Verankerung in der Organisationskultur, -Politik und/oder Normen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| geringe Unterstützung auf Arbeitgeberseite: Mangelndes Ver-ständnis, Misstrauen oder Unwissenheit || Unterstützung für Beschäftigte durch Führungskräfte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wechselkosten für die Einführung/Umstellung; Keine Fördermittel || Kommunikation und Vorbildfunktion durch Leitungsebene (Rektorat, Dekanat)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| keine Verankerung in der Organisationskultur || Freiwilligkeit der Maßnahmen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Maßnahmen als bloßes Marketinginstrument || Fort- &amp;amp; Weiterbildungsangebote für interessierte Beschäftigte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|mangelnde Kommunikation: Bereitstellung alleine ist nicht ausreichend || interne Vernetzung mit Organisationseinheiten und externen Partnern&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unflexible Arbeitsbelastung und –Zeiten (z. B. tenure track)|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|verpflichtende Teilnahme an Maßnahmen || &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maßnahmen und Implementierung ===&lt;br /&gt;
Es gibt eine Vielzahl von Faktoren, die die Arbeitnehmerzufriedenheit des wissenschaftlichen Personals beeinflussen. Die folgenden Handlungsempfehlungen können für eine Umsetzung hilfreiche Hinweise liefern. Die Darstellung unterscheidet in strategische (Leitungsebene) und operative (Handlungsebene) Maß-nahmen, wobei das Hauptaugenmerk auf operativen Vorhaben liegt, welche unmittelbar an Fakultäten oder Lehrstühlen umgesetzt werden können und keiner Freigabe durch übergeordneter Leitungsebenen bedürfen (Die Befristung von Arbeitsverträgen bleibt in dieser  Betrachtung außen vor). Im Folgenden wird exemplarisch ausgeführt, welche Herausforderungen auftreten und wie diese überwunden werden können, um positive Rahmenbedingungen für eine wissenschaftliche Beschäftigung zu erzielen.Hemmnisse für die Arbeitszufriedenheit auf Ebene des wissenschaftlichen Personals (einschl. Promovierende und Habilitierende) gestalten sich dabei vielschichtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Hemmnis !! Strategischer Handlungsansatz !! Operativer Handlungsansatz!! Bezug zu&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Unklare Aufgabenverteilung in der Organisationseinheit || &lt;br /&gt;
* Verbindliche Tätigkeitsbeschreibungen definieren &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
* Aufgabenspektrum kommunizieren&lt;br /&gt;
* Einarbeitungspläne definieren&lt;br /&gt;
* Ansprechpartner benennen&lt;br /&gt;
|| Governance, Kommunikation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gering ausgeprägte Austauschformate || &lt;br /&gt;
* Fachlichen und überfachlichen Austausch zwischen Lehrstühlen, Fakultäten und Hochschulen ausbauen&lt;br /&gt;
* Informelle Austauschformate etablieren: z. B. Forschungs-Stammtische oder Kaminabende&lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
* Fachliche und überfachliche Austauschformate fördern&lt;br /&gt;
* Regelmäßige Feedbackmöglichkeiten&lt;br /&gt;
* Mentoring und Mentorenprogramme implementieren&lt;br /&gt;
 || Kommunikation, Transfer, Forschung, Lehre&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nicht funktionierende Betreuungskonzepte || &lt;br /&gt;
* Gewährleistung der Verbindlichkeit von Betreuungsvereinbarunge&lt;br /&gt;
 || &lt;br /&gt;
* Verbindliche Betreuungsvereinbarungen formulieren&lt;br /&gt;
* Meilensteine und Arbeitspläne definieren&lt;br /&gt;
* Regelmäßige Betreuungszeiten ausweisen&lt;br /&gt;
 || Kommunikation, Forschung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Geringe Anerkennung von (Zusatz-) Leistungen || &lt;br /&gt;
* Anreize für die Übernahme zusätzlicher Aufgaben und Ämter schaffen (z.   B. in Lehrstuhlverwaltung &amp;amp; -Organisation&lt;br /&gt;
* Selbstverwaltung erleichtern&lt;br /&gt;
* Bürokratie abbauen&lt;br /&gt;
 ||&lt;br /&gt;
 * Wertschätzung und Anerkennung von besonderer Leistung (monetär- und/oder nicht-monetär)&lt;br /&gt;
 || Kommunikation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Unklare Entwicklungsperspektiven (z.  B. Karrierepfade || &lt;br /&gt;
* Ausbau von Weiterbildungsmöglichkeiten&lt;br /&gt;
* Entwicklungsperspektiven und Planungssicherheit für Beschäftigte verbessern&lt;br /&gt;
 || &lt;br /&gt;
* Austauschformate, Infos und Workshops zu wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Karrierepfaden&lt;br /&gt;
* Entwicklungs- und Karriereplanung mit Betreuendem&lt;br /&gt;
* Entwicklungsperspektiven frühzeitig kommunizieren&lt;br /&gt;
 || Kommunikation, Transfer&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;noch nicht fertig&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefanie</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=HOCH-N:Nachhaltige_Besch%C3%A4ftigungsverh%C3%A4ltnisse&amp;diff=1604</id>
		<title>HOCH-N:Nachhaltige Beschäftigungsverhältnisse</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.dg-hochn.de/index.php?title=HOCH-N:Nachhaltige_Besch%C3%A4ftigungsverh%C3%A4ltnisse&amp;diff=1604"/>
		<updated>2020-03-27T06:37:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Stefanie: Die Seite wurde neu angelegt: „== Nachhaltige Beschäftigungsverhältnisse  == Die Inhalte des hier dargelegten Themenfeldes richten sich an personalverantwortliche aller Leitungsebenen, ins…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Nachhaltige Beschäftigungsverhältnisse  ==&lt;br /&gt;
Die Inhalte des hier dargelegten Themenfeldes richten sich an personalverantwortliche aller Leitungsebenen, insbesondere der Lehrstühle, Fakultäten oder Fachbereiche, aber auch der hochschulweiten Personalverwal-tung sowie entsprechender Stabstellen und Beauftragter (z.B. Diversity oder Gleichstellung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Relevanz ===&lt;br /&gt;
In Zeiten wachsender Konkurrenz um gut ausgebildete Beschäftigte kann die Wahl eines Hochschulstandortes entscheidend von guten Beschäftigungsverhältnissen abhängen. So besteht eine wichtige Aufgabe darin, die Attraktivität wissenschaftlicher Beschäftigungsverhält-nisse an den Bedürfnissen und Lebenswelten wissenschaftlicher Beschäftigter auszurichten. Dies umfasst Maßnahmen, die sowohl auf eine generelle Attraktivitätssteigerung des Arbeitgebers Hochschule abzielen sowie auch spezielle Fördermaßnahmen, etwa zur Stärkung familienfreundlicher Beschäftigungsverhältnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ziele ===&lt;br /&gt;
Mögliche Zieldimensionen, die in Verbindung mit attraktiven Beschäftigungsverhältnissen stehen, umfassen folgende Aspekte:&lt;br /&gt;
* Steigerung der Arbeitszufriedenheit und Wertschätzung auf Seiten der Arbeitnehmer&lt;br /&gt;
* Höhere Leistungsbereitschaft, Produktivität und Arbeitsmoral&lt;br /&gt;
* Höhere Identifikation und Loyalität (mit der Organisation &amp;amp; der Beschäftigung) / geringere Fluktuation&lt;br /&gt;
* Verbesserung der Work-Life Balance &amp;amp; Reputation (Verantwortungsvoller Arbeitgeber)&lt;br /&gt;
* Stressreduktion &amp;amp; Burnout-Prävention&lt;br /&gt;
* sinkende Wahrscheinlichkeit von psychischen Problemen (Depression; Angstzustände) bei Beschäftigten&lt;br /&gt;
* Verringerung von (absoluten) Abwesenheitszeiten (infolge von Krankheit, Jobwechsel oder Arbeitsunfällen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hemmnisse und Treiber ===&lt;br /&gt;
Diese Bedingungen für ein Gelingen können im Kontext attraktiver Beschäftigungsverhältnisse erfolgskritisch wirken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! bürokratische Verwaltungsprozesse !! strategische Verankerung &amp;amp; Verankerung in der Organisationskultur, -Politik und/oder Normen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| geringe Unterstützung auf Arbeitgeberseite: Mangelndes Ver-ständnis, Misstrauen oder Unwissenheit || Unterstützung für Beschäftigte durch Führungskräfte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Wechselkosten für die Einführung/Umstellung; Keine Fördermittel || Kommunikation und Vorbildfunktion durch Leitungsebene (Rektorat, Dekanat)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| keine Verankerung in der Organisationskultur || Freiwilligkeit der Maßnahmen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Maßnahmen als bloßes Marketinginstrument || Fort- &amp;amp; Weiterbildungsangebote für interessierte Beschäftigte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|mangelnde Kommunikation: Bereitstellung alleine ist nicht ausreichend || interne Vernetzung mit Organisationseinheiten und externen Partnern&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|unflexible Arbeitsbelastung und –Zeiten (z. B. tenure track)|| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|verpflichtende Teilnahme an Maßnahmen || &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Maßnahmen und Implementierung ===&lt;br /&gt;
Es gibt eine Vielzahl von Faktoren, die die Arbeitnehmerzufriedenheit des wissenschaftlichen Personals beeinflussen. Die folgenden Handlungsempfehlungen können für eine Umsetzung hilfreiche Hinweise liefern. Die Darstellung unterscheidet in strategische (Leitungsebene) und operative (Handlungsebene) Maß-nahmen, wobei das Hauptaugenmerk auf operativen Vorhaben liegt, welche unmittelbar an Fakultäten oder Lehrstühlen umgesetzt werden können und keiner Freigabe durch übergeordneter Leitungsebenen bedürfen (Die Befristung von Arbeitsverträgen bleibt in dieser  Betrachtung außen vor). Im Folgenden wird exemplarisch ausgeführt, welche Herausforderungen auftreten und wie diese überwunden werden können, um positive Rahmenbedingungen für eine wissenschaftliche Beschäftigung zu erzielen.Hemmnisse für die Arbeitszufriedenheit auf Ebene des wissenschaftlichen Personals (einschl. Promovierende und Habilitierende) gestalten sich dabei vielschichtig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Hemmnis !! Strategischer Handlungsansatz !! Operativer Handlungsansatz!! Bezug zu&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Unklare Aufgabenverteilung in der Organisationseinheit || &lt;br /&gt;
* Verbindliche Tätigkeitsbeschreibungen definieren &lt;br /&gt;
|| &lt;br /&gt;
* Aufgabenspektrum kommunizieren&lt;br /&gt;
* Einarbeitungspläne definieren&lt;br /&gt;
* Ansprechpartner benennen&lt;br /&gt;
|| Governance, Kommunikation&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beispiel || Beispiel || Beispiel || Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beispiel || Beispiel || Beispiel || Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beispiel || Beispiel || Beispiel || Beispiel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Beispiel || Beispiel || Beispiel || Beispiel&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;noch nicht fertig&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Stefanie</name></author>
	</entry>
</feed>