Du bist aus den folgenden Gründen nicht berechtigt, diese Seite zu bearbeiten:
Ein kurzer Überblick über die Agenda und den zu besprechenden Inhalt.Vorstellung von zwei Implementierungen des [https://www.bayzen.de/materialien/bayernzertifikat/ BayZEN-Zertifikats]: an der Uni Bamberg und der Hochschule Landshut. ===Referent:innen=== '''Markus Schmitt (HS Landshut):''' *Leitet innerhalb des Zentrums Hochschule und Nachhaltigkeit Bayern das Zertifikat seit 2021, hier können alle Hochschulen aus Bayern teilnehmen, sie freuen sich aber über Verbreitung außerhalb Bayerns. *Baut gerade einen Studiengang Nachhaltigkeit und Transformation auf, leitet Studiengänge des Wirtschaftsingenieurwesen. '''Nicole Höhn (Uni Bamberg):''' *Uni Bamberg mit verschiedenen Aufgaben, Zentrum für Universitäre Weiterbildung, Ansprechpartnerin CHE Hochschulranking. *2020 AG Zertifikate Bayern beigetreten, parallel gibt es eine AG Studium und Lehre mit Nachhaltigkeitsstruktur, starten im WS 24/25 mit einem neuen Zertifikat „Nachhaltige Entwicklung“. ===Entstehung des BayZEN-Zertifikatrahmens=== *BayZEN hat über 30 Hochschulen als Mitglieder *Hat den Zweck die Aktivitäten der bayrischen HS hinsichtlich Nachhaltigkeit zu bündeln. *Ist aus einem eher informellen Netzwerk hervorgegangen, hat inzwischen an Gewicht gewonnen. *Anfangsherausforderung war, dass sich alle HS hinter den Rahmen stellen können. *Vorgabe des bayrischen HS-Gesetzes: Art. 77: für sonstige Studien können nach Prüfungsabschluss Hochschulen ein Zertifikat ausstellen, müssen eine Satzung dafür erstellen. [[Datei:BayZeN DG HochN 2024-09-18.pdf|mini|Präsentation BayZen-Zertifikat|link=https://wiki.dg-hochn.de/images/c/ce/BayZeN_DG_HochN_2024-09-18.pdf]] ===Mindestanforderungen für alle Hochschulen=== *Institutionelle Verankerung *Inhalte *Lernziele *Didaktik *Prüfungsform *Wissenschaftliche Orientierung *15 ECTS-Punkte aus Modulen *Gegenseitige Unterstützung ===Voraussetzung für Zertifikatsvergabe=== *Erklären sich mit Kooperation mit BayZEN einverstanden und erfüllen die Mindestanforderungen *Die Zertifikate sind an den Hochschulen angesiedelt und sie sind auch für die Prüfungen zuständig. *Mindestanforderungen *Vier Kompetenzbereiche mit insgesamt 13 Kompetenzen, pro Modul mind. 5 Kompetenzen ansprechen, für Zertifikat mindestens 9 Kompetenzen lehren '''Zweiter Anforderungsbereich''' '''Inhalte:''' *Es soll wenigstens ein Praxismodul besucht werden. *Es sollen nicht alle Module mit einer schriftlichen Abschlussprüfung enden. ===Wie kommt nun noch die nachhaltige Entwicklung hier hinein?=== *Operationalisierung der Nachhaltigen Entwicklung. *Memorandum of understanding, den alle HS des BayZEN unterschrieben haben. *Wofür? *Was? Transformationsfelder (Energie, Industrie, Ernährung...) *Wer? Akteure (Zivilgesellschaft, Politik, Individuum….) *Wie? Interventionsarten (kulturell (Werte und Normen), politisch, technisch...) *Wo? Reichweite (räumlich: lokal, national...) *Wann? Reichweite (zeitlich: kurz bis 5 Jahre, mittel 5 bis 20 Jahre...) Es gibt ein Startpaket für Hochschulen mit einem Satzungsentwurf, Anwendungshandbuch mit FAQ, Basisinformationen! (Siehe Cloud) == Weiterführende Fragen == * '''Ist damit gemeint, dass es in Bayern nochmal eine extra Abschlussprüfung braucht, oder ist es ausreichend, wenn die einzelnen Module Prüfungen beinhalten''' ** Es reichen die einzelnen Modulprüfungen, in Landshut mussten an der Fakultät für Wirtschaftsingenieurwesen nicht mal neue Module entworfen werden. **In Bamberg ist das Zertifikat für alle Studierenden besuchbar. * '''Ist Bildung (bzw. Hochschulbildung) auch selbst als Transformationsfeld verstanden''' ** Bildung würde unter die kulturelle Interventionsart fallen, es gibt hier ein weites Verständnis von Ressourcen unter die auch Bildung fällt. **In den FAQ ist das auch noch einmal erklärt **Die sieben Transformationsfelder sind an wissenschaftliche Literatur angelehnt. (Transformationsfelder von Schneidewind, Wuppertal Institut übernommen) * '''Habt ihr die Frage nach Kapazitäten und Kapazitätsrecht gestreift''' ** Das BayZEN stellt keine Kapazitäten bereit, das muss von den Hochschulen bereitgestellt werden. **In Landshut haben sie erstmal damit angefangen das Zertifikat an einer Fakultät anzubieten. **Man braucht in Bayern eine Prüfungskommission. **Auf Hochschulebene würden die Kapazitäten in Landshut zum Beispiel nach aktuellem Stand nicht. **Viel auf Ehrenamt gesetzt **In Landshut existierten alle Module schon, es fällt kaum auf, dass dort mehr Studierende drin sind. **Wenn es nicht fest curricular integriert ist und quasi zusätzlich ist, besuchen es wenige Studierende. **In Bamberg gibt es eine 1/4 Stelle, die das Zertifikat unterstützt, hier gibt es auch einen Prüfungsausschuss aus Vizepräsidenten für Studium und Lehre, Vertretung aus Bereich der Schlüsselkompetenzen und neue BNE Professorin. * '''Gibt es Pläne, dass die Veranstaltungen hochschulübergreifend angeboten werden? Vorteil: Nicht jede HS müsste alle Veranstaltungen vorhalten?''' ** Ist das Zertifikat innerhalb nur eines Studiengangs besuchbar? **In Landshut könnten Studierende es mit ihrem Studiengang abdecken, normal sind eher, dass sie 5 ECTS übers Studium Generale extra belegen müssen. **In Bamberg: verpflichtend ist interdisziplinäre Diskurswerkstatt, teilweise kann man sich belegte Module anerkennen lassen; Abschlussarbeiten können sich mit sechs ECTS Punkten anrechenbar sein. * '''Gab es Diskussionen eine bayernweite feste Lösung zu finden''' ** Es wurde von Anfang an diskutiert, wie man gemeinsam Lehrveranstaltungen anbieten kann. In Bayern gibt es die virtuelle Hochschule Bayern. Es gibt ein erstes VHB-Kursangebot, das im BayZEN-Zertifikat angerechnet werden kann. **Prüfungsrechtlich muss man noch im Detail sehen, wie die Anerkennung bei anderen Hochschulen aussehen kann. * '''Kann man das Zertifikat auch nach dem Studium noch erwerben oder sich anerkennen lassen''' ** Für Alumni ist das gerade als universitäre Weiterbildung in Bamberg ausgenommen. **In Landshut gibt es Berufstätige, die Interesse daran haben und die aktuell noch unentgeltlich mit aufgenommen werden können. Sonst muss es in Bayern jede Hochschule für sich regeln. * '''Gibt es eine Begrenzung der Studierendenzahl für das Zertifikat?''' ** In Landshut gibt es keine Begrenzung: Seit März 2023: bisher fünf Mal vergeben, aktuell zehn die dabei sind von ca. 1500 Studierenden, die gerade an der Fakultät sind **In Bamberg gibt es gerade auch keine Beschränkung
Freitext:
Du gibst mit dem Klick auf "Speichern" deine Zusage, dass du den Text selbst verfasst hast, dass der Text Allgemeingut (public domain) ist, oder dass der/die Urheber:in seine/ihre Zustimmung gegeben hat. Dies gilt auch für eingefügte Bilder und Grafiken. Mehr zum Urheberrecht im DG HochN Wiki findest du hier.
Seite speichern Vorschau zeigen Änderungen zeigen Abbrechen