Elternschaft an Hochschulen, 05.03.26
Im Rahmen der Veranstaltung zu „Elternschaft an Hochschulen“ laden wir herzlich dazu ein, das Netzwerk Mutterschaft und Wissenschaft kennenzulernen. Das Netzwerk ist eine internationale Initiative, die Mutterschaft als strukturelle, politische und nachhaltigkeitsrelevante Dimension des Wissenschaftsbetriebes sichtbar macht. Das Netzwerk versteht Carearbeit als Fundament von Gesellschaft. Unbezahlte Carearbeit, die hauptsächlich von Müttern geleistet wird, wird jedoch institutionell kaum anerkannt oder ökonomisch erfasst. Die Co-Gründerin Dr. Lena Eckert stellt das Netzwerk, seine politischen Anliegen und aktuellen Projekte vor.
Wir wollen diskutieren, wie Institutionen Carearbeit mitdenken, Gleichstellung stärken und nachhaltige Rahmenbedingungen für Mütter schaffen können. Dabei stehen Nachhaltigkeit, intergenerationale Verantwortung sowie gerechtere Arbeits- und Förderstrukturen in der Wissenschaft im Fokus. Wie müssen Institutionen gestaltet sein, damit Sorgeverantwortung mit wissenschaftlicher Arbeit vereinbar ist: Welche strukturellen Veränderungen braucht es? Wie können solidarische Netzwerke wirken? Und welche Good-Practice-Beispiele existieren bereits?
Im Anschluss an die Präsentation gibt es Raum für Austausch, Vernetzung und gemeinsame Perspektivenentwicklung.
| Elternschaft an Hochschulen, 05.03.26 | |
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Do 05 März 2026 11:00 Uhr
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Präsentation
Die Idee zum Netzwerk Mutterschaft und Wissenschaft entstand 2018. Damals gab es nur wenige deutschsprachige Publikationen zu dem Thema. Generell war das Thema eher ein Tabu. Das Netzwerk wurde dann 2021 gegründet. 2024 gründeten sich daraufhin ebenefalls das institute for critique and practice sowie fempower vision.
Das Netzwerk hat die zwei Bücher Mutterschaft und Wissenschaft sowie Mutterschaft und Wissenschaft in der Pandemie veröffentlicht.
