Potenziale für mehr Frauen* in MINT-Studiengängen, 19.02.26

Aus DG HochN-Wiki
Wechseln zu:Navigation, Suche

Nachhaltigkeit dient als Türöffner, um Frauen* für MINT-Studiengänge zu begeistern und sie nachhaltig zu halten. Mit europäischen Strategien wie Industrie 5.0 wurden auch in der Innovations- und Technikforschung Wege beschritten, die die verschiedenen Stränge der Innovationsgestaltung, Nachhaltigkeit, Technikentwicklung und Menschzentrierung zusammenführen und damit Chancengleichheit und Geschlechtergerechtigkeit mit sich bringen. Im Kontext unseres BMFTR-Verbundprojekts „GenderFuture in MINT“ aus der Förderlinie „MissionMINT – Frauen gestalten Zukunft“ stellen wir fest, dass Hochschulen unterschiedliche Nachhaltigkeitsdimensionen fokussieren: zum Teil werden ökologische Aspekte hervorgehoben, zum Teil eher der technische Aspekt. Insgesamt bleiben soziale und kulturelle Dimensionen, die Fragen zu Drop-out auf der einen Seite und zu Akquise und Halten auf der anderen Seite bedingen, nicht ausreichend beleuchtet. Hier können Hochschulen ansetzen, um Frauen* für MINT-Studiengänge zu begeistern und sie nachhaltig zu halten.

Potenziale für mehr Frauen* in MINT-Studiengängen, 19.02.26
Datum
Do 19 Februar 2026 11:00 Uhr
Bezug Wiki-Themen



Agenda und Informationen

Das Projekt-Team der Universität Marburg stellte das Thema, Forschungsdesign sowie Ergebnisse des Projektes vor. In Q&A-, Diskussionsrunden und Break-Out-Sessions konnten Teilnehmende sich über das Projekt, die Thematik und die aktuellen Gegebenheiten an ihren eigenen Institutionen austauschen.

Diskutiert wurde dabei u.a. über

- Wenn wir über Nachhaltigkeit in MINT sprechen – wen denken wir dabei eigentlich mit?

- Wie kann Nachhaltigkeit als Hebel für Chancengerechtigkeit in MINT genutzt werden?

- Kulturelle und soziale Dimensionen der Nachhaltigkeit

- Beobachtungen aus den Innovationslaboren des Projektes

- Kann man Nachhaltigkeit als Kompetenz messen?

- Können Nachhaltigkeits-Zertifikate weibliche Studierende halten?

- Studierendenpartizipation auch in der Studiengangs- Entwicklung

- Mangel an Diversität von Role-Models

- Wie kann ein kultureller Wandel hin zu mehr Frauenanteil funktionieren ohne dabei die Stereotype weiter zu bedienen?

- Allgemeine Fragen zu hohen Wechsel- und Abbruchraten von Studiengängen (fehlender roter Faden, fehlende Kompetenzorientierung)

Präsentation GenderFUTURE in MINT
Präsentation GenderFUTURE in MINT

Website: https://www.genderfuture.de/

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung von DG HochN-Wiki. Durch die Nutzung von DG HochN-Wiki erklärst du dich damit einverstanden, dass wir Cookies speichern.