Orientierungsrahmen Globale Entwicklung, 03.07.2026

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Der Hub widmet sich der Frage, wie der neue Orientierungsrahmen Globale Entwicklung zur stärkeren Verzahnung der drei Phasen der Lehrkräftebildung im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) beitragen kann. Impulse von Susanne Menke (Engagement Global) und Ursula Steffen (Bergische Universität Wuppertal) geben Einblicke in den Orientierungsrahmen, bestehende Unterstützungsangebote sowie konkrete Erfahrungen mit phasenübergreifenden Kooperationen zwischen Hochschulen, Schulen und Studienseminaren. Im gemeinsamen Austausch werden Gelingensbedingungen, Herausforderungen und Perspektiven für die nachhaltige Verankerung von BNE in der Lehrkräftebildung diskutiert. 

Orientierungsrahmen Globale Entwicklung, 03.07.2026
Datum
Fr 03 Juli 2026 14:00 Uhr
Dateien
Schwerpunkte

Nachhaltige Entwicklung
Bezug Wiki-Themen



Agenda und Informationen

Referentinnen:

  • Susanne Menke (Engagement Global)
  • Ursula Steffen (Natur- und Umweltschutzakademie NRW / Bergische Universität Wuppertal)

Veranstaltungstermin

  • Datum: Freitag, 3. Juli 2026
  • Uhrzeit: 14:00 Uhr

Wer ist Engagement Global?

  • Arbeitet im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).
  • Unterstützt Institutionen, Initiativen und Einzelpersonen, die sich für ein gerechtes globales Miteinandereinsetzen.
  • Fördert entwicklungspolitische Vorhaben finanziell.
  • Informiert über aktuelle Projekte und Initiativen in Deutschland und weltweit.
  • Berät und qualifiziert Zivilgesellschaft, Kommunen, private Träger und Einrichtungen.

Angebote der Abteilung Schulische Bildung
Strukturelle Verankerung von BNE und Themen globaler Entwicklung im deutschen Bildungssystem (im Auftrag des BMZ)

  • Grundlagen für:
    • Curricula-Entwicklung
    • Lehrkräfte- und Multiplikator:innenbildung
    • Lehr- und Lernmaterialien
    • Wettbewerbe
  • Ziel: Unterstützung des Verständnisses globaler Zusammenhänge von Schüler:innen, Lehrkräften und Multiplikator:innen

Orientierungsrahmen Globale Entwicklung

Zielgruppe:

  • Bildungs- und Schulverwaltung (Ministerien, nachgeordnete Behörden)
  • Institutionen der Lehrkräftebildung
  • Schulleitungen, Lehrkräfte
  • Nichtregierungsorganisationen (NGOs)

Nutzung als:

  • Leitfaden für die Erstellung von Lehr- und Bildungsplänen sowie Schulbüchern
  • Richtlinie und Inspirationsquelle für Unterrichtsgestaltung
  • Anregung für die Entwicklung didaktischer Materialien

Unterziel:

  • BNE in der Oberstufe und möglichst in der Abiturprüfung verankern

Daten und Fakten

  • 154 Autor:innen beteiligt
  • 17 Fächer mit 65 Unterrichtskizzen und -beispielen sowie 8 allgemeine Kapitel
  • Umfang: 800 Seiten
  • 4-jähriger Entstehungsprozess mit öffentlicher Beteiligung (u. a. Lehrkräfte, Fachdidaktikverbände, Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Jugendvertretungen, Kultusministerien aller Länder), es war ein Gemeinschaftsprojekt.

Historie

Jahr Schwerpunkt
2004–2007 Grundschule, Sekundarstufe I, Berufliche Bildung, Lehrkräftebildung
2015 Sekundarstufe I, Grundschule, Berufliche Bildung
2025 17 Fächer der gymnasialen Oberstufe, 8 allgemeine Kapitel (u. a. zu BNE, Digitalisierung, Lehrkräftebildung, Whole School Approach)

Kapitelübersicht
Die globale Perspektive solle berücksichtig werden! Was sind die unterschiedlich Entwicklungswege?

  1. Konzeptionelle Grundlagen des OR – Prof. Dr. Scheunpflug, Dr. Taube
  2. Schulische Rahmenbedingungen – Dr. Brock, Holst, Grund
  3. Lebensweltperspektiven von Jugendlichen – Scholliers, Dr. Grauer
  4. BNE in einer digitalisierten Welt – Heinrich, Hinze-Baden, Scholliers, Völker, Dr. Winkelmann
  5. Leitbilder, Kompetenzen und Didaktik – Schreiber
  6. Umsetzung im Fachunterricht – Schreiber & 17 Facharbeitskreise (FAKs)
  7. BNE in der Lehrkräftebildung – Prof. Dr. Bergmüller-Hauptmann
  8. Whole School Approach zu BNE – Schanz


Die 17 Fachkapitel
Gesellschaftswissenschaftliches Aufgabenfeld:

  • Sozialkunde / Politische Bildung
  • Geographie
  • Wirtschaft
  • Geschichte
  • Religion
  • Philosophie / Ethik

Sprachlich-literarisches Aufgabenfeld:

  • Sprachen (Deutsch, Neue Sprachen, Alte Sprachen)

Künstlerisches Aufgabenfeld und Sport:

  • Musik und Theater
  • Bildende Kunst
  • Sport

Mathematisch-naturwissenschaftlich-technisches Aufgabenfeld:

  • Mathematik
  • Biologie
  • Chemie
  • Physik
  • Informatik

Kompetenzmodell

  • 3 Kernkompetenzen: Erkennen, Bewerten, Handeln
  • 11 BNE-Kernkompetenzen, die für alle 17 Fächer konkretisiert werden
  • Fachbezogene Teilkompetenzen mit Beispielthemen und Unterrichtskizzen

Gliederung der Fachbeiträge

  • Verankerung von BNE in der Fächergruppe / im Fach in der Oberstufe
  • Kompetenzorientierung und fachbezogene Teilkompetenzen
  • Didaktisches Konzept
  • Beispielthemen und 2–3 Unterrichtskizzen
  • Ausführliche Unterrichtsbeispiele

Angebote zum Orientierungsrahmen

  • Landing Page bei Engagement Global
  • Veröffentlichung als:
    • PDF
    • Buch (Westermann-Verlag)
    • Kurzfassung
    • OR-Fachausgaben (Kurzfassung und einzelne FAK-Manuskripte)
  • Kurze Videos
  • Online-Fortbildungsreihe zum OR-Sek II und OR-Sek I

Planungen für 2026:

  • Erweiterte OR-Fachausgaben (OR-Fachausgaben + ausführliche Unterrichtsbeispiele)
  • Vermittlung von Referent:innen für eigene Veranstaltungen

Qualifizierungsangebote

  • SDGs und BNE im Kontext der Hochschullehre
  • Einführung in die BNE auf Basis des Orientierungsrahmens Globale Entwicklung
  • Workshops zu Bildungsmaterialien wie:
    • Handprint Care
    • „In zehn Stufen zum systemischen Denken“
  • Erkennen und Erstellen von BNE-konformen Lehr- und Lernmaterialien

Länderinitiativen

Was sind Länderinitiativen?

  • Von Engagement Global mit Mitteln des BMZ geförderte Projekte zur Umsetzung des Orientierungsrahmen der Bundesländer
  • Ziel: Beitrag zur Verankerung von BNE mit globaler Perspektive in deutschen Bildungssystemen
  • Ausrichtung: An Bedarfen und Voraussetzungen in den Bundesländern

Rahmenbedingungen

  • Antragsstellende: Oberste/obere Landesbehörden für Schule und Bildung und Hochschulen
  • Förderzeitraum: Bis zu 3 Jahre
  • Fördervolumen:
    • 15.000 EUR für innovationsorientierte Länderinitiativen (LI)
    • 30.000 EUR für strukturwirkende LI pro Jahr
  • Finanzierungsform: Anteilsfinanzierung
  • Antragstellung: Ganzjährig in elektronischer Form möglich

Zentrale Handlungsfelder

  • Whole School Approach (WSA) / Whole Institution Approach (WIA)
  • Erarbeitung/Anpassung von (Rahmen-/Kern-)Lehrplänen
  • Unterstützung von Ländervorhaben / BNE-Landesstrategien
  • Lehrkräftebildung (I., II. und/oder III. Phase)
  • Sonstiges (z. B. Erarbeitung von Lehr- und Lernmaterialien, Lehrkräfteaustausch)

BNE-Hochschulnetzwerk in der Lehrkräftebildung NRW

Allgemeines

  • Projektleitung: Prof. Dr. Andreas Keil
  • Netzwerkmitglieder: > 400 Akteur:innen aus:
    • Hochschule
    • Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfsL)
    • Schule
    • Außerschulischer Bildung
    • Politik und Verwaltung

Handlungsfelder

  • Lehre / Praxis
  • Kooperationen und Transfer
  • Forschung
  • Weiterentwicklung konzeptioneller und praktischer BNE
  • Kommunikation über (B)NE

Etablierte Arbeitsgruppen

  • AG Lehre
  • AG Kooperation zwischen Schule, Hochschule, ZfsL und außerschulischer Bildung
  • AG BNE und Digitalität
  • AG der BNE-Nachwuchsforschenden

NRW-Länderinitiative – BNE-Projektkurs für Schule und Hochschule „Forschen und Engagieren für Nachhaltigkeit“

  • Projektleitung: Prof. Dr. A. Keil
  • Verortung: Whole School Approach (WSA)
  • Ziel: Professionalisierungsinitiative Projektlernen in strategischer Verzahnung von Schule, Hochschule und außerschulischer Bildung
  • Projekt entwickelte sich aus AG Kooperation des BNE-Hochschulnetzwerks und ist an dieses rückgekoppelt

Handlungsfelder des WSA im Schwerpunkt

  • Unterricht und Lernsettings
  • Vernetzung und Kooperation

Hintergrund: Aktuelle Oberstufenreform in NRW

  • Verpflichtende Einführung von einjährigen Projektkursen
  • Präsentationsprüfung als 5. Abiturfach

Projektstruktur in Verzahnung von Schule und Hochschule

  • strategische Vernetzung von Schule und Hochschule untereinander und mit außerschulischen Akteuren
  • Zielgruppen: SuS - Projektdurchführung in Schule in einjährigen Projektkursen in der abiturrelevanten Qualifikationsphase
  • Lehrkräfte – Lernbegleitung
  • Hochschule: Lehramtstudierende Geographie - Durchführung jeweils 1 Semester – eigene Erprobung des Projektkonzepts – Reflexion hinsichtlich ihrer zukünftigen Rolle als Lehrkraft
  • Außerschulische Bildungsorte- innovativ neue Rolle – Unterstützung von eigenständigen Forschungs- und Entwicklungsprojekten statt fester Workshopangebote
  • Strategische Verzahnung und gemeinsame Angebote – Austausch zwischen Schulen, aber auch Lehramtsstudierende erleben Projektumsetzung live in Schule und Austausch zw. SuS und Lul
  • Partizipative Projektentwicklung: Alle Erfahrungen und Ideen in Konzeptentwicklung einbringen
  • Konzeptentwicklung verortet im Design-Based Research – erfolgt iterativ – extern evaluiert durch WI, derzeit Abschluss Betaphase mit 6 Schulen und 4. Hochschulseminar, dabei Präzisierung der Rolle von Fachlichkeit (Geographie/ Biologie)
  • Übergeordneter Auftrag: SuS führen Forschungsprojekte zur lokalen Umsetzung der SDGs durch und entwickeln eigenen Lösungsansatz und testen diesen im Feld

Kohärente Verzahnung der Handlungsebenen Schule – Hochschule

  • Gemeinsames Kurskonzept
  • Workshopangebote
  • Vernetzung mit außerschulischen Akteur:innen
  • Beratung und Peer Learning
  • Institutionenübergreifende Veranstaltungen (z. B. „Be Inspired – Barcamp“)
  • Gemeinsame Zwischen- und Abschlusspräsentationen

Beteiligungsformate und Metaebene
Rückkopplung der Länderinititiave BNE-Projektkurs an die Leitbildentwicklung des BNE-Hochschulnetzwerks als Metaebene zur Vetzahnung von Schule, Hochschule (resp. 3 Phasen der Lehrkräftebildung) und hier an den Leitbildprozess

- Ziel: Lebendiges Leitbild (Wie stellen wir sicher, dass unser Leitbild auch in der Praxis sichtbar wird?): 3 verzahnte Ebenen Leitbild – Strategie – operative Ziele

Leitbild

  • Vision – Mission – Werte
  • BNE-Verständnis

Strategie

  • Inhaltlich
  • Organisatorisch
  • Kommunikativ
  • Netzwerkerweiternd

Operative Ziele

  • Konkretisierung und Umsetzung
  • Professionalisierungsprozess – „Lebendiges Leitbild“

Rückkopplung des Leitbildprozesses an die Länderinitiative (LI): Begleitend zur Länderinitiave erfolgt reflexive Einordnung in Leitbildprozess, somit dient LI auch zur Reflexion und Weiterentwicklung der Potentiale der strategischen Verzahnung von Schule und Hochschule resp. der Verzahnung der 3 Phasen der Lehrkräftebildung, zusätzlich auch…

Beteiligungsformat: Co-Kreation

  • Möglichkeit zur Mitgestaltung des Projektkurskonzepts der LI im BNE-Hochschulnetzwerk durch regelmäßige Beteiligungsformate zum Projekt
  • Im Rahmen der AG Kooperation, z.B Beteiligungsformate zu AG Kooperation, z. B. zu:
    • Design Thinking – Innovationsentwicklung mit Schüler:innen und Studierenden
    • Bewertung von BNE-Projekten
    • Handlungsebene Vernetzung – Rolle außerschulischer Partner:innen in forschend-entwickelnder Projektarbeit

Gelingensbedingungen der Verzahnung der 3 Phasen der Lehrkräftebildung

  • Rollenklarheit und Spezifizierung der Formate phasenübergreifender Zusammenarbeit:
    • Von Förderantrag über Konzeption, Erprobung, Evaluation bis zum Re-Design
  • Präzisierung der Rolle von Fachlichkeit in interdisziplinärer Projektarbeit
  • Ko-Kreation & Design-Based Research – Partizipation und Zusammenwirken von Theorie und Praxis
  • Zertifikate für Sichtbarkeit
  • BNE-Hochschulnetzwerk in der Lehrkräftebildung NRW als Beteiligungsformat und Metaebene
  • Bundesweite Austauschtreffen der Koordinationen der Länderinitiativen und BNE-Landeskoordinationen (Engagement Global)

Diskussionsfragen und Austausch

Gibt es eine Forschungsarbeit, die die Auswirkungen auf die mentale Gesundheit untersucht, insbesondere im Zusammenhang mit SCGs?

  • Eine Wirkungsanalyse hat sich mit den Länderinitiativen und deren Wirkung beschäftigt, aber nicht spezifisch mit mentaler Gesundheit.
  • Das Ziel der Analyse war es, die erzielten Wirkungen vergangener und laufender Projekte im Zeitraum von 15 Jahren zu bewerten, Gelingensbedingungen zu identifizieren und Empfehlungen für die strategische Weiterentwicklung des Programms der LI abzuleiten

Die Wirkungsanalyse ist hier online verfügbar.

Wie wird Selbstwirksamkeit in der Arbeit mit Studierenden und Schulen umgesetzt?

  • Studierende sehen, dass BNE auch in Schulen funktioniert.
  • Begegnungen zwischen Schulen und Studierenden sind ein zentraler Baustein.
  • Große Handlungsspielräume
  • SCGs haben die Freiheit, ihr Forschungsfeld selbst zu wählen. Inhaltlicher Rahmen – Lokale Umsetzungen der SDGs in der Kommune
  • Metodenschulung in qualitativer und quantitativer Forschung – jedoch freie Methodenwahl in Umsetzung der Projekte (zumeist Mixed Methods-Ansätze)
  • Ins Handeln kommen: Design Thinking als Projektrahmen – systematischer Ansatz zur Entwicklung von innovativen Lösungen zu komplexen Problemen, agiles Projektmanagement

Wie kann globales Lernen auf andere Fächer übertragen werden, die keinen direkten Lehramtsbezug haben?

  • Es gibt Ansatzpunkte für die Übertragung auf andere Studiengänge.
  • Querschnittsperspektiven der Fächer sind wichtig, da viele Kolleg:innen und Studierende den Bedarf sehen.
  • BNE sollte nicht nur auf spezifische Fächer beschränkt bleiben.
  • Ziel: Mehr Nachhaltigkeitsthemen in Schulen und Universitäten integrieren.

Wie können Kompetenzen, Digitalisierung und Austausch weitergedacht werden, insbesondere in Fortbildungsrahmen?

  • Der Orientierungsrahmen kann als Inspirationsquelle genutzt werden.
  • Digitalisierung und BNE sollten nicht als Konkurrenz, sondern als ergänzende Themen betrachtet werden.
  • Im Leitfaden gibt es Hinweise auf ähnliche Kompetenzen und Synergien.
  • Didaktische Beratung sollte Lehrenden helfen, die Verzahnung der Themen zu erleichtern.

Welche Rolle spielen Netzwerke wie das BNE-Hochschulnetzwerk?

  • Netzwerke dienen der Vernetzung, dem Austausch und der Weiterentwicklung von BNE. Der Orientierungsrahmen wurde in Netzwerken vorgestellt, um Ansatzpunkte für die Praxis zu diskutieren. NGOs und Dritte Lernorte bereichern die Arbeit durch praktische Einblicke und Unterstützung.

Welche Erfahrungen wurden mit der Verzahnung von Schule und Hochschule gemacht? Wo besteht Unterstützungsbedarf?

  • Verwaltung an staatlichen Hochschulen ist oft weit entfernt von Lehre und Bildung → Schwierigkeiten bei der Implementierung.
  • Lobbyarbeit ist aufwendig, aber notwendig.
  • Lehrkräfte an Hochschulen sind engagiert, aber es fehlt an Unterstützung durch die Verwaltung.
  • NGOs und Dritte Lernorte sind fruchtbare Partner für die Verzahnung.
  • Terminfindung zwischen Hochschulangehörigen und Lehrenden ist schwierig.
  • BNE-Hochschulnetzwerke als wichtige zentrale Vernetzungsstellen, die den Dialog zwischen Institutionen und zwischen Wissenschaft, Praxis sowie Politik und Verwaltung fördern können – wertvolle Dialogräume, möglichst ritualisiert

Wie finden Sie Ihre Lehrkräfte und Hochschuldozierenden?

  • Im Rahmen des Hamburger Masterplans wird ein Leitfaden für Schulleitungen entwickelt, um BNE in Schulen zu verankern.
  • Dabei wurde festgestellt, dass die drei Phasen der Lehramtsausbildung (Schule, Hochschule,) NGOs eine zentrale Rolle spielen.
  • Der Whole Institution Approach wird als sehr abstrakt wahrgenommen. Best Practice Angebote und Erfahrungsaustausch sowie Modellprojekte wichtig
  • Mit dem Leitfaden sollen Austauschformate geschaffen werden, wobei Lernende Beiträge leisten können. Allerdings ist die Umsetzung schwierig.
  • Im Fachforum Schule und Hochschule wurde die Verzahnung der Phasen als sehr wirksam diskutiert.

Frage: Wie sollten Unterstützungsangebote gestaltet sein, und welche Bedarfe gibt es?

  • Förderungen sollten bedarfsgerecht ausgerichtet sein, um konkrete Projekte und Initiativen zu unterstützen.
  • Die Lehramtsausbildung hat oft ein „Eigenleben“ – sie funktioniert wie ein eigener Kosmos.
  • Der Erfolg von BNE hängt stark davon ab, welche Lehrenden involviert sind und ob sie die Angebote nutzen.
  • Die Umsetzung ist sehr personenabhängig und steht oder fällt mit dem Engagement Einzelner.

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