Nachhaltige Campusgestaltung: Grüne Inseln
| Nachhaltige Campusgestaltung: Grüne Inseln | |
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| Grüne Inseln für die nachhaltige Campusgestaltung auf versiegelten Flächen | |
| Handlungsfelder | |
Betrieb, „Studentisches Engagement und Partizipation“ befindet sich nicht in der Liste (Forschung, Lehre, Transfer, Governance, Nachhaltigkeitsberichterstattung, Betrieb, Bildung für Nachhaltige Entwicklung, Vernetzung) zulässiger Werte für das Attribut „Hat Schnittstelle zu Handlungsfeld“.
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| Themenbezug | |
| Stichworte | |
Begrünung; Biodiversität; Good Practice; Aufenthaltsqualität; Partizipation
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| Zielgruppe | |
Forschende, Lehrende, Studierende, Verwaltungsmitarbeitende
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| Richtung | |
| Hochschule | |
| Organisationseinheit | |
| Adresse | |
Friedrich-Hirzebruch-Allee 7, 53115 Bonn Die folgende Koordinate wurde nicht erkannt: Geocoding failed.Die folgende Koordinate wurde nicht erkannt: Geocoding failed.
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| Website | |
| Projektbezug | |
DG HochN-Mitglied
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Beschreibung
Auf dem Campus Poppelsdorf der Universität Bonn sind vier bepflanzte Sitzinseln entstanden, die den Campus grüner machen und zum Verweilen einladen.
Initiiert wurde das Projekt durch eine studentische Initiative. Das Projekt wurde mit Mitteln aus dem "Fördertopf Nachhaltigkeit" der Universität Bonn umgesetzt. Nachdem der Förderantrag genehmigt worden war, baute die Uni-Schreinerei die Elemente auf. Anschließend wurden sie von Studierenden bepflanzt. Rund 30 Freiwillige trafen sich auf dem Campus Poppelsdorf, um mit anzupacken und insgesamt knapp 100 Stauden und Bodendecker einzusetzen – unterstützt durch die Grünpflege der Universität. Die Bepflanzung integriert auch essbare. Pflanzen.
Die Pflanzelemente fördern die Biodiversität, verbessern das Klima und steigern die Aufenthaltsqualität auf dem Gelände. Das Aufstellen der mobilen Elemente ist ein Good-Practice Beispiel für die Begrünung von Flächen, deren Entsiegelung nicht möglich ist.
Ziele
- Biodiversität fördern: Zehn heimische Pflanzenarten – wie Stauden-Lein, Schnittlauch oder Sommer-Astern – bieten Nahrung und Lebensraum für zahlreiche Insekten, darunter Wildbienen, Schmetterlinge und Käfer.
- Klima verbessern: Begrünte Flächen kühlen die Umgebung durch Verdunstung, binden Feinstaub und CO₂ und schaffen so ein angenehmeres Mikroklima.
- Erholung und Wohlbefinden: Studien zeigen, dass grüne Umgebungen Stress reduzieren und die Konzentration fördern – optimal für einen Lernort wie den Campus Poppelsdorf
- Partizipation: Das Projekt kann niedrigschwellig von Studierenden oder Mitarbeitenden umgesetzt werden, Pflege- und Gießpatenschaften binden langfristig Engagierte ein.
- Bildung im Alltag: Die "Grünen Inseln" laden dazu ein, mehr über ökologische Zusammenhänge und nachhaltige Umgebungsgestaltung zu erfahren.
Das Konzept
Das Projekt Grüne Inseln zielt darauf ab, versiegelte Flächen ökologisch und sozial aufzuwerten. Durch bepflanzte Sitzgelegenheiten sollen grüne Aufenthaltsorte entstehen, die zur Verbesserung des Mikroklimas und der Biodiversität, sowie dem Wohlbefinden und der Aufenthaltsqualität auf dem Campus beitragen.
Im Mittelpunkt steht die Verbindung von Funktionalität und Nachhaltigkeit: Pflanzenkästen werden mit Sitzbänken kombiniert, wodurch Lern- und Begegnungsräume im Freien geschaffen werden. Begleitende Maßnahmen wie Informationsschilder und Patenschaften durch Fachschaften sollen zusätzlich Bewusstsein für Klimaschutz, Biodiversität und nachhaltige Campusgestaltung fördern.
Das Projekt ist stark partizipativ angelegt. Studierende verschiedener Fachrichtungen, Fachschaften, das Öko-Referat und das Green Office arbeiten gemeinsam an Planung, Umsetzung und langfristiger Pflege der Begrünungsmaßnahmen. Von allen Seiten können Ideen eingebracht und praktische Aufgaben übernommen werden. Durch diese Beteiligung wird Gemeinschaftsgefühl gestärkt und Verantwortungsbewusstsein gefördert.
Die Organisation und Koordination des Projekts liegt beim Green Office der Universität Bonn. Das Projekt versteht sich nicht nur als Begrünungsinitiative, sondern als lebendiges Beispiel für gelebte Nachhaltigkeit und gelungene studentische Mitgestaltung auf dem Campus.