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Ein kurzer Überblick über die Agenda und den zu besprechenden Inhalt.'''Hub-Reihe:''' Austausch der Rektorate und Präsidien '''Thema:''' Strategien der Klimaanpassung '''Beschreibung Format:''' Kollegiale Beratung und freier Austausch Nach einer Einstiegsrunde und einem thematischen Framing wurde ein strukturiertes Format der kollegialen Beratung angewendet. '''Termin:''' 18. September 2026, 12:00 – 13:15 Uhr '''Teilnehmende:''' rund 15 Personen '''Moderation seitens der DG HochN:''' Dr. Bror Giesenbauer '''Protokoll:''' Stefanie Kast '''Ablauf''': * Einstiegsrunde: Vorstellungsrunden inklusive Sammlung von Themen, Erfahrungen und Fragen * Auswahl eines Falls * Durchführung einer kollegialen Beratung (Fallvorstellung, Beratungsphase, Abschluss und Rückmeldung) * Abschluss und Absprachen == Themensammlung aus der Einstiegsrunde == * Umsetzung / Verankerung ** Entsprechende Stellen, z. B. Klimaschutzmanager:innen ** Senat(sbeschlüsse) ** Präsidium ** AG Hitzeschutz ** Studentische Projekte ** Nutzung von Förderprogrammen * Aspekte / Maßnahmen ** Begrünung, Abpflastern ** Beschattung von Gebäuden ** Starkregenereignisse ** Kühlung * Sehr hohe Temperaturen ** Klimaanlagen notwendig bzw. gewünscht? ** Organisatorische Maßnahmen, z. B.: *** Verlegung Prüfungszeiten *** Verlegung Semesterzeiten *** Raumbelegung *** Abkühlräume *** Managementsysteme etablieren * Hemmnisse ** Bauliche Maßnahmen liegen nicht bei Hochschulen selbst * Emissionsreduktion präferiert * No-regret-Maßnahmen präferiert * (integrierte) Klimaschutzkonzepte, Klimaschutzstrategien, Klimaanpassung '''Aspekte für Fallberatung bzw. Diskussion''' # Schnell sichtbare Umsetzungen bzw. organisatorische Maßnahmen # Synergien und Kombinieren von Klimaanpassung und Klimaschutz; und weiteren Themen wie Arbeitsschutz oder Biodiversität Auswahl des ersten Falls, um möglichst viele Themen der Einstiegsrunde berühren zu können. == Kollegiale Fallberatung: Klimaanpassung und Hitze == * Fall aus einer Hochschule, entwickelt und vertieft durch Fragen aus der Runde: ** Ausgangspunkt die letzte Hitzewelle; ** interessierte / involvierte Akteure insb. Mitarbeitende, Personalrat, Gesundheitsmanagement, Rektorat, Senat, Eigentümer:innen/Verwalter:innen der Gebäude, gibt entsprechende Kommissionen / Gremien; ** erste Gespräche geführt; gezielte Kommunikation von Möglichkeiten, z. B. zum Arbeitsschutz bei Hitze an die Betroffenen wichtig; wie voranzubringen, vor dem Hintergrund Haushaltslage und dass es ab jetzt im Herbst erstmal wieder kühler wird; bauliche Umsetzungen schwierig, da keine eigenen Gebäude; ** zentrale Frage: Welcher erste Schritt, das strategisch und zügig anzugehen? * Ideen aus der Beratungsrunde: ** Gründung AG zu Hitze; kann unterschiedlich zusammengesetzt sein; für AGs bedarf es nicht unbedingt eines Beschlusses; Fokus eher nur auf Hitze ** Hitzeaktionsplan ** Hitzemails, z. B. an Mitarbeitende (Warnung, erste Schritte und Hilfestellungen) ** Liste mit kühlen Räumen erstellen, die u. a. auch als alternative Arbeitsräume genutzt werden können ** Räume zur Abkühlung anbieten ** Fächer zur Verfügung stellen (erfolgreiches Merch) ** Wechsel ins Home-Office / in die Online-Lehre in Rücksprache mit Fachbereichen / Nutzung flexibler Arbeitszeiten; ggf. nur Verlagerung anstelle einer Lösung, nicht durchgängig für alle möglich – dennoch für manche relevant und daher auch wichtig ** Bearbeitung der Reihe nach (z. B. erst Plan / Strategie, dann Maßnahmen, …), ist nicht immer praktikabel ** Manche Maßnahmen sollten ausprobiert werden – in unterschiedlichen Konstellationen kann eine Maßnahme gelingen oder nicht ** Hitzeschutzfolien auf Fenster aufbringen (wirkungsvoll, schnell, Genehmigungen niederschwelliger) ** Trinkwasserspender anbieten ** Ventilatoren anschaffen / anbieten ** Prozesse auf Organisationsentwicklungsebene angehen ** Regelkommunikation mit involvierten Akteuren etablieren ** Widerstände mitdenken und Umgang damit finden; Unterstützende finden ** (internationaler) Austausch z. B. mit Partnereinrichtungen, die in wärmeren Regionen angesiedelt sind bzw. ähnlichen Anpassungsprozessen gegenüberstehen * Längerfristige Maßnahmen ** Themen in alle relevanten / strategischen Dokumente verankern (lassen) * Kommunikation ** Bei Angeboten auch transparent kommunizieren, wenn manche Maßnahmen vermutlich nur für einen Teil der Betroffenen hilfreich sein werden; so kann einem Gefühl des „sich übergangen Fühlens“ vorgebeugt werden ** Durchaus auch transparent auf vorherige Beteiligungsmöglichkeiten hinweisen, sollte doch einmal im Nachgang (unkonstruktive) Kritik geäußert werden ** Wissen anbieten, um die Beteiligung vieler zu ermöglichen == Offene Diskussion zur Verschiebung der Semesterzeiten == * Ausweichen von Hitzewellen * Überschneidungen Schulferien mitzudenken * Ggf. Thema für die DG HochN <span id="weiterführende-links-die-während-des-hubs-aus-der-gruppe-geteilt-wurden"></span> == Weiterführende Links, die während des Hubs aus der Gruppe geteilt wurden == * [https://uni-koeln.de/universitaet/ueberblick/nachhaltigkeit/was-unternimmt-die-uni/nachhaltigkeitsstrategie Nachhaltigkeitsstrategie Universität zu Köln] * [https://www.uni-koblenz.de/de/nachhaltigkeit/klimaanpassungsstrategie-2025-uko.pdf/ Klimaanpassungsstrategie Universität Koblenz 2025] [PDF] * Hitze am Arbeitsplatz: [https://verwaltung.uni-koeln.de/dezernat4/content/hitze_am_arbeitsplatz/index_ger.html Hinweise der Universität zu Köln]] [[Category:Betrieb]] [[Category:Klimaanpassung]]
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