Klima-N - KLIMA-Netzwerk für mehr Nachhaltigkeit in Thüringen

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Hochschulen prägen als Bildungs- und Wissenschaftsorte gesellschaftliche Entwicklungen, sind Orte der Innovation und Impulsgeber für die Region. Ihnen kommt in Zeiten fortschreitender Umwelteingriffe durch den Menschen und weiterer globaler Herausforderungen eine zentrale Rolle zu: Sie können als Stätten technischer und sozialer Innovationen, als Akteure einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung und als Reallabore einen wissenschaftlich fundierten Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung und Landnutzung leisten. An Thüringer Hochschulen werden bereits explizit Nachhaltigkeitsthemen in verschiedenen Studiengängen behandelt, aber ein systemischer Ansatz, der Nachhaltigkeit als Grundbaustein in jedem Studiengang verankert und zudem einen transformativen Charakter für alle Bereiche der Hochschule aufweist, fehlt bisher. Wie kann ein ganzheitlicher Kulturwandel zur nachhaltigen Hochschule ( siehe auch Kultur der Nachhaltigkeit) in Thüringen gelingen?

KLIMA-N II (Projektlaufzeit 2026-2028)

KLIMA-N geht in die zweite Phase. Aktuelle Informationen sind auf unserer Projektwebsite zu finden.

KLIMA-N (Projektlaufzeit 2022 - 2026)

Projektansatz und Vorgehen

Hier setzt das „KLIMA-Netzwerk für mehr Nachhaltigkeit in Thüringen“ an und zeigt, wie ein ganzheitlicher Kulturwandel zur nachhaltigen Hochschule über die Etablierung einer Kooperation von vier Thüringer Hochschulen funktionieren kann. Mit dabei sind die Fachhochschule Erfurt, die Universität Erfurt, die Hochschule Nordhausen und die Technische Universität Ilmenau. In diesem Netzwerk bündeln sich die bereits vorhandenen Kompetenzen der beteiligten akademischen Einrichtungen. Wissen und Praxiserfahrung werden wechselseitig zur Verfügung gestellt und arbeitsteilig und übertragbar weiterentwickelt. Die im Projekt adressierten Forschungs- und Anwendungsprojekte liegen dabei schwerpunktmäßig in folgenden Bereichen:

  • Bildung für nachhaltige Entwicklung (Universität Erfurt)
  • Energie und Betrieb (Hochschule Nordhausen)
  • Mobilität und Biodiversität (Fachhochschule Erfurt)
  • Nachhaltigkeitskommunikation (Technische Universität Ilmenau)

Die jeweiligen Vorhaben sind dabei nicht auf die Hochschulen beschränkt, sondern integrieren Akteure aus Verwaltung, Wirtschaft sowie Zivilgesellschaft und entwickeln damit gesellschaftliche Strahlkraft in die Region und darüber hinaus. Dabei gehen Lehre, Forschung, Transfer und Hochschulverwaltung Hand in Hand und zielen auf einen Wandel der beteiligten Hochschulen sowie der Region zu mehr Nachhaltigkeit.

Projektziele und zu erwartende Ergebnisse

Ziel des KLIMA-Netzwerks ist die vernetzte Weiterentwicklung und der Transfer von vier exemplarischen Nachhaltigkeitsbereichen an Thüringer Hochschulen. Zwischen den vier beteiligten Hochschulen entsteht ein aktives Netzwerk, welches den Grundstein für eine langfristige Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit legt. Die beteiligten Hochschulen beabsichtigen den Austausch im Netzwerk auch nach Auslaufen des Vorhabens aufrechtzuerhalten und perspektivisch institutionell zu verankern. Konkret ist angestrebt im Laufe der Projektlaufzeit einen landesweiten Beirat für nachhaltige Hochschulen zu gründen, der institutionell bei der Thüringer Landespräsidentenkonferenz angesiedelt ist. So können langfristig auch die Thüringer Hochschulen eingebunden werden, die derzeit nicht Projektpartner des Vorhabens sind. Im Ergebnis soll der Diskurs um Nachhaltigkeitsziele für Thüringer Hochschulen signifikant gestärkt werden und Nachhaltigkeit in allen Bereichen der Einrichtungen, insbesondere in den Curricula der Hochschulen verankert werden. Im Sinne der Third Mission werden die Universitäten in ihrer Außenkommunikation den Nachhaltigkeitsthemen innerhalb ihrer Forschungsprojekte größere Beachtung schenken und damit ihrer Verpflichtung und ihrem Potenzial als Vorbild für die Region verstärkt Rechnung tragen.

Ergebnisse

Das Klima-N-Verbundprojekt hat transformative Prozesse an den beteiligten Hochschulen erfolgreich initiiert und durch die Vernetzung und durchgeführte Veranstaltungen eine überregionale Strahlkraft erzielt. Ein wesentliches Ergebnis des Projektverbundes war die Beteiligung an der Gründung des THN-N, welches den Transfer der Ergebnisse auf andere Thüringer Hochschulen für im Rahmen der nächste Projektphase vereinfacht und eine Dauerhafte Verstetigung der Netzwerkstrukturen auch über die Förderphase hinaus ermöglicht.

Die wesentlichen Ergebnisse des BNE-Teilprojekt an der Uni Erfurt zeigen, dass kompetenzorientierte, emanzipatorische BNE mit Hilfe von projektförmigen und problemlösungsorientierten Service-Learning-Veranstaltungen realisierbar ist. Zusätzlich wurden Gelingensbedingungen für die Zusammenarbeit mit Praxispartnern in diesen Projekten abgeleitet. Ein wesentliches institutionelles Ergebnis ist die statusgruppenübergreifende Zertifizierung eines BNE-Studienprofils für die Uni Erfurt, welches ab dem WiSe 25/26 den Studierenden ermöglicht, ECTS für das Studienprofil BNE zu sammeln. Wesentliche Inhalte an der HS Nordhausen waren eine vollständige Bestandsaufnahme ihrer Energie- und Ressourcenflüsse sowie CO2-Emmissionen auf deren Basis ein Maßnahmenkatalog zur Dekarbonisierung erstellt wurde, wovon einzelne Maßnahmen im Rahmen von Mikroprojekten umgesetzt wurden. Zentrale Produkte des Projekts an der FH Erfurt war ein Konzept zur Stärkung der Radmobilität zwischen den Standorten der Fachhochschule Erfurt sowie die Teilnahme am MiCa-Projekt in dessen Umsetzung eine Mitfahrplattform für die Hochschule pilotiert wurde. Im Bereich Biodiversität wurden verschiedene Mikroprojekte wie das Naturgarten-Projekttutorium umgesetzt und ein praxisnaher Leitfadenmit Maßnahmen zur Steigerung der Biodiversität am Campus erarbeitet. Durch die Arbeitsstelle Nachhaltigkeitskommunikation (TU Ilmenau) sowie die Etablierung der Task-Groups an den Partnerhochschulen wurden zentrale Governance-Strukturen geschaffen. Die begleitende Forschung identifizierte die Bedeutung nicht öffentlicher Kommunikation als Gelingensbedingung für den WIA sowie die Notwendigkeit einer differenzierten Frequenz der Nachhaltigkeitskommunikation in langfristigen Kommunikationsprozessen („Geduld und Ungeduld).

Teilprojekt 1: Bildung für nachhaltige Entwicklung

Im Teilprojekt (TP) 1 Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) wurden folgende für Verstetigung und Transfer zentrale, inhaltliche Ergebnisse evidenzbasiert erarbeitet: (1) Kompetenzorientierte, emanzipatorische BNE kann mit Hilfe von projektförmigen und problemlösungsorientierten Service Learning-Veranstaltungen realisiert werden. Zentral ist dabei die Ermöglichung von Selbstwirksamkeitserfahrungen, Arbeit in diversen Gruppen sowie die Schaffung von geeigneten Rahmenbedingungen für die Studierenden (Hollstein/Tziminadis/Schrage 2024). (2) Zudem ermöglichen praxisorientierte Lehr-Lern-Arrangements Lernerfahrungen für Dozent*innen und Praxispartner. Gelingensbedingungen für die Zusammenarbeit mit Praxispartnern konnten auf organisatorischer wie prozessorientierter Ebene ermittelt werden und in Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner Zukunftsfähiges Thüringen e. V. validiert werden (Hollstein 2024; Bokhari/Hollstein 2025). Zentrale Punkte waren: gemeinsame Zielentwicklung, Zeitmanagement sowie Klärung von Rollen und Verantwortlichkeiten. (3) Die genannten Ergebnisse zu Gelingensbedingungen von BNE (Bokhari/Hollstein 2025) sollen auf weitere wichtige Akteursgruppen, z. B. Unternehmen, hin qualifiziert werden, da die Wirtschaft im Transformationsprozess zu einer nachhaltigen Entwicklung eine wichtige Rolle spielt (Hollstein/Bokhari 2025).

Mit diesen Forschungsergebnissen trägt das TP zur Weiterentwicklung des Handlungsfelds Lehre gemäß dem Whole-Institution-Approach (WIA) für die sozio-ökologische Transformation von Hochschulen bei. Im Jahr 2025 wurden diese Ergebnisse u. a. über Workshops an Multiplikatoren in der Hochschullehre weitergeben, so dass eine Grundlage für den weiteren Transfer im Netzwerk besteht.

Neben diesen qualitativen Ergebnissen wurde auf der institutionellen Ebene statusgruppenübergreifend die Zertifizierung eines BNE-Studienprofils für die Universität Erfurt entwickelt, die ab WS 2025/26 Studierenden die Möglichkeit eröffnet, ECTS für das Studienprofil BNE zu sammeln, um so ein entsprechendes Zertifikat zu erhalten. Die Erkenntnisse aus dem Zertifizierungsprozess werden in die Arbeitsgruppe BNE des neu gegründeten Thüringer Netzwerks für Nachhaltigkeit zu Zertifizierungsprozessen für alle Thüringer Hochschulen eingebracht. Allerdings sind weitere strukturelle und kommunikative Maßnahmen erforderlich, um für die Akzeptanz von Maßnahmen gemäß dem WIA bei unterschiedlichen Akteuren in der Universität zu sorgen.

Aus der Einbindung der Studierenden hat sich die studentische Forderung nach einem Green Office ergeben, das auch die Transferaktivitäten der Universität im Bereich Nachhaltigkeit unterstützen soll. In Zusammenarbeit mit studentischen Assistent*innen soll dies im Zuge der Entwicklung einer Nachhaltigkeitsstrategie für die Universität Erfurt konzipiert werden. Im Rahmen der zweiten Förderphase sollen die Ergebnisse in das Netzwerk und darüber hinaus transferiert werden.

Teilprojekt 2: Klimagerechter Campus I – Energie und Betrieb

Die Hochschule Nordhausen entwickelte im Rahmen von KLIMA-N einen datenbasierten Ansatz zur systematischen Analyse von Energie- und Ressourcenflüssen sowie zur Vorbereitung einer klimaorientierten Weiterentwicklung des Campusbetriebs. Ausgangspunkt bildete eine umfassende Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Situation, die die Analyse der Energieverbrauchsstrukturen, Heiz- und Stromlastprofile, Wasserverbräuche sowie Abfallströme einschloss. Zusätzlich wurden die erforderlichen Klimaanpassungsmaßnahmen für Gebäude und Freiflächen untersucht. Auf Basis dieser Analyse wurden Maßnahmen entlang der Strategien Effizienz, Konsistenz und Suffizienz entwickelt, nach ihrer Umsetzbarkeit kategorisiert und teils in Form pilotartiger studentischer Mikroprojekte praktisch realisiert und damit erprobt. Dazu gehörten unter anderem die Integration von Photovoltaik bei der Umgestaltung eines ehemaligen Gewächshauses zu einer Fahrradwerkstatt, die Umsetzung studentischer Projekte zum Bau grüner, mobiler vertikaler Trennwände zur Verbesserung des Raumklimas in Großraumbüros, die Pflanzung von Bäumen in einem Mikro-Klimawald und die begonnene Renovierung einer alten Windenergieanlage auf dem Campus.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Entwicklung eines verständlichen und übertragbaren methodischen Rahmens für eine nachhaltige Energieversorgung im Hochschulkontext. Dazu gehörte die Erstellung eines Energiesystemmodells auf Basis des Open-Source-Tools oemof [1], mit dem für die Hochschule Nordhausen mehrere Szenarien entwickelt wurden. Diese Szenarien zeigten auf, welche Energieversorgungslösungen unter variierenden Rahmenbedingungen optimal sind und welche Kosten- und Emissionsreduktion sich jeweils erzielen lassen würden. Die Modellierung fungierte somit auch als ein wirksames Instrument für strategische Entscheidungsprozesse und bildete gleichzeitig eine Grundlage für die kontinuierliche Transformation der Wärmeversorgung an der Hochschule. Die Ergebnisse der Analyse flossen in die Planung des Übergangs von einer ausschließlich erdgasbasierten Wärmeerzeugung zu einer diversifizierten Versorgung ein. Diese umfasst künftig Fernwärme sowie Pellet- und Hackgut-Systeme und sieht lediglich noch einen geringen Gasanteil zur Notfallabsicherung vor. Ergänzend dazu kam eine im Rahmen eines anderen Projekts entwickelte grafische Benutzeroberfläche für oemof zum Einsatz, die es auch Anwendern ohne Programmierkenntnisse ermöglicht, eigene Energiesystemmodelle zu erstellen und verschiedene Versorgungsszenarien zu analysieren. Im Rahmen des methodischen Transfers wurden Datentemplates und Beispielmodelle bereitgestellt sowie die Vorgehensweise exemplarisch auf die Universität Erfurt übertragen. Für diese Hochschule wurde eine erste energetische Analyse durchgeführt und ein vorläufiges Energiesystemmodell entwickelt. Zu den zentralen Ergebnissen des Projekts gehört der praxisorientierte Leitfaden für einen klimagerechten Campus, der die im Projekt entwickelten methodischen Bausteine bündelt und in eine strukturierte Vorgehensweise von der Bestandsaufnahme über die Zieldefinition bis hin zur Maßnahmenplanung überführt. Die im Projekt durchgeführte Bestandsaufnahme bildet dabei die Grundlage für das laufende Energiemanagement an der Hochschule Nordhausen und fließt methodisch in den Leitfaden ein. Der Leitfaden bereitet zentrale Elemente wie Datenstrukturen, Analyseverfahren, Beispielmodelle und typische Entscheidungswege nachvollziehbar auf und dient damit als Instrument für den methodischen Transfer.

[1] Krien U, Schönfeldt P, Launer J, Hilpert S, Kaldemeyer C, Pleßmann G. Oemof.Solph—a model generator for linear and mixed-integer linear optimisation of energy systems. Software Impacts 2020; 6:100028. https://doi.org/10.1016/j.simpa.2020.100028

Teilprojekt 3: Klimagerechter Campus II – Mobilität und Biodiversität

Im Teilprojekt an der Fachhochschule Erfurt („Klimagerechter Campus II – Mobilität und Biodiversität“) wurden in der Förderphase zentrale, transferfähige Ergebnisse erarbeitet, indem der Themenkomplex Biodiversität konsequent mit Klimafolgenanpassung (v. a. Regenwassermanagement, Hitzevorsorge/Schwammstadt) verzahnt und zugleich über transformativen Praxisbezug in Lehre und Projekte überführt wurde. Dazu gehörten zunächst Best-Practice-Analysen als Grundlage für Status-quo-Erhebungen, Potenzial- und Maßnahmenkonzepte an der FH Erfurt sowie in Campusbegehungen an den Partnerstandorten sowie weiteren Hochschulen (z.B. HS Schmalkalden, HS Fulda).

Auf der lokalen Ebene der FH Erfurt wurden anschließend konkrete Mikroprojekte und biodiversitätssteigernde Maßnahmen entwickelt, darunter der „Essbare Campus“ (inkl. Streuobstwiese und Inwertsetzung über Streuobstsaft), die Studierendengärten „Gärten der Vielfalt“ (Beetparzellen und mehrjährigen Obstgehölzen), der Naturgarten als projektförmiges Tutorium (mit praktischer Wissensvermittlung und Anrechnung als Wahlmodul), sowie weitere Formate wie der „Lehrpfad Biodiversität“, „Lernort Boden“ und ein phänologischer Garten. Ergänzend wurde die Biodiversität u. a. durch ein Vogelmonitoring sowie durch ein Citizen-Science-Element über iNaturalist als Datengrundlage für die Bewertung und Weiterentwicklung der Maßnahmen unterstützt.

Ein wesentlicher Ergebnisstrang lag auf der Qualifizierung und Verstetigung über die Lehre (Klima.LLA): Inhalte zu Biodiversität und Klimafolgenanpassung wurden ab Sommersemester 2024 in Studienmodule integriert (u. a. im Bachelor und Master Landschaftsarchitektur), darüber hinaus in interdisziplinären Projektwochen sowie durch die klimabezogenen Mikroformate (Naturgartenprojekttutorium, Studierendengärten) in den Hochschulalltag eingebracht. Dadurch wurde nicht nur Wissen vermittelt, sondern Planungskompetenz für nachhaltige Campusfreianlagen systematisch angebunden.

Für den Transfer wurde ein zentraler Praxisbaustein entwickelt: der Leitfaden „Biodiversität am Campus“, welcher zentrale Erkenntnisse aus der Projektlaufzeit bündelt und als niedrigschwellige, praxisnahe Unterstützung für engagierte Hochschulangehörige dient (zunächst mit Schwerpunkt auf Biodiversität; Erweiterung um Klimafolgenanpassung in der nächsten Projektphase). Parallel wurden Erkenntnisse zu Mobilität erarbeitet und in Radmobilitätskonzepte überführt (z. B. „FH-connect“ zur Stärkung des Radverkehrs zwischen Hochschulstandorten; ergänzend wurde ein weiterführendes Forschungskonzept für weitere Städte erarbeitet).

Im Mobilitätskontext wurde außerdem das Klima-N-Projekt MiCa („Mitfahren und Carsharing in Thüringen“) genutzt, um betriebsbedingte Verkehre auszuwerten und Strategien für ein weiterführendes Mobilitätskonzept zu entwickeln; daraus folgt ab Mai 2026 eine einjährige Testphase einer Mitfahrplattform an der FH. Damit wurde ein Ansatz verfolgt, perspektivisch zur Senkung betriebsbedingter CO₂-Emissionen beizutragen, welcher ggf. auf weitere Hochschulen in Thüringen ausgeweitet werden kann.

Auf Verbund- und Verstetigungsebene übernahm die FH Erfurt außerdem Koordinationsaufgaben (u. a. Planung/Unterstützung einer hochschulübergreifenden Ringvorlesung, Organisation von Austauschformaten sowie Verantwortung für die Projektkommunikation inkl. Website/Social Media). Zudem trug sie wesentlich zur Gründung und Etablierung des Thüringer Hochschulnetzwerks Nachhaltigkeit (THN-N) bei, das als landesweiter Verstetigungs- und Transferrahmen fungiert. Der zentrale Impuls hierfür wurde im Kontext der Netzwerkarbeit im Mai 2025 durch ein MoU der Thüringer Landespräsidentenkonferenz unterstrichen.

Insgesamt wird die Verwertbarkeit der Ergebnisse dadurch gesichert, dass (a) die mikroprojektbasierten Klima.LLA-Formate nach Projektende fortgeführt bzw. curriculär abgesichert werden, (b) der Leitfaden „Biodiversität am Campus“ als übertragbares Werkzeug in einer Folgephase um die Komponente Klimafolgenanpassung erweitert wird, und (c) Mobilitätsansätze über die geplante Mitfahrplattformentwicklung in eine nächste Umsetzungsschleife überführt werden.

Teilprojekt 4: Nachhaltigkeitskommunikation

Im Teilprojekt TP 4 „Nachhaltigkeitskommunikation“ wurde die Nachhaltigkeitskommunikation der TU Ilmenau entlang eines transformativen Forschungsansatzes aufgebaut und in die Hochschulstruktur überführt. Ausgangspunkt war eine Bestandsaufnahme der Kommunikationsstrukturen im ersten Projektjahr, die u. a. durch Beobachtungen, informelle Gespräche und qualitative Interviews mit allen Mitgliedern der neu gegründeten Task Group Nachhaltigkeit (TGN) erfolgte. Die Einrichtung der TGN erwies sich dabei als wesentlicher Meilenstein und machte zugleich deutlich, dass die Projektannahmen teilweise nachjustiert werden mussten.

Die zentralen Erkenntnisse der Explorationsphase waren: (1) ist nicht-öffentliche, interpersonale Nachhaltigkeitskommunikation für den Projekterfolg häufig zwingend erforderlich – Ziele lassen sich oftmals nur über direkte Ansprache in den jeweiligen Communities erreichen, nicht primär über öffentliche Kampagnen. (2) wurde die Langfristigkeit von Nachhaltigkeitsprozessen als große Herausforderung sichtbar: Kommunikation braucht einen Spannungsmodus aus „Geduld und Ungeduld“, also einerseits Durchhaltevermögen bei langsamen Vorhaben, andererseits eine wiederholte, zielgruppengerechte Thematisierung gegenüber Verantwortlichen, ohne Kommunikationsmüdigkeit auszulösen. (3) zeigte sich eine differenzierte Kanal- und Formatwahl je Zielgruppe: Social Media erreicht eher Studierende und weniger Mitarbeitende, manche Zielgruppen werden nur selektiv oder gar nicht über E-Mail oder Webseiten erreicht. Besonders wirksam als Push-Instrument erwiesen sich Events wie die Sustainability Days.

Um Nachhaltigkeit erfolgreich zu kommunizieren, wurden außerdem die „Wer-Frage“ (Absender/Kommunikator und erwartete Rolle: zeitweise Top-down-Unterstützung durch das Präsidium; für konkrete Vorhaben hingegen kommunikationslogisch passende „Community-Sender“) sowie die Kommunikationsziele konkretisiert: je nach Zielsetzung (Problemwahrnehmung, Wissen, Einstellungen, Beteiligung, Mobilisation) müssen Strategien und Instrumente stark variieren. Als zusätzliche Voraussetzung für dauerhafte Mobilisation wurde der Aufbau regelmäßiger Vernetzungsformate herausgestellt, bei denen zugleich die zeitliche Belastung der Teilnehmenden und damit die Taktung sorgfältig zu balancieren ist.

Strukturell verankert wurde das Vorhaben vor allem über die TGN: 10 Personen aus unterschiedlichen Bereichen (inkl. Präsidium und Studierende) mit intrinsischer Motivation und – je nach Rolle – Entscheidungsspielräumen. Damit die TGN integrativ arbeiten kann, wurde eine hauptamtliche Koordinations- und Umsetzungsfunktion aufgebaut: die Arbeitsstelle Nachhaltigkeitskommunikation (ANK). Die ANK koordiniert Planung, Vorbereitung, Kommunikation und Durchführung der Aktivitäten. Als zweites strukturelles Element wurde Nachhaltigkeit bei der Neuformulierung der Strategischen Entwicklungsziele der TU Ilmenau prominent eingebunden (als Querschnittsziel und Handlungsfeld). Darauf basierend wurde ein Maßnahmenkatalog erarbeitet (u. a. Sichtbarmachung von Nachhaltigkeitsinhalten in Forschung und Lehre, Einrichtung eines Green Office, Energieverbrauchsreduktion). Ergänzend entstand ein Green Office als Sichtbarkeits- und Umsetzungskomponente (unter anderem als Modell bereits an mehreren anderen Hochschulen, mit variierender Ausgestaltung).

Die Kommunikationsaktivitäten wurden anschließend in unterschiedliche Sphären gegliedert: nicht-öffentliche Kommunikation (direkte Ansprache, Koordination, Informationsbeschaffung und Motivationsarbeit) und öffentliche Kommunikation, die wiederum intern (oft gruppenspezifisch, aber mit prinzipiell öffentlichem Charakter über Protokolle/Weitergabe) sowie extern öffentlich wirksam werden kann. Inhaltlich umfassten die nicht-öffentlichen Aktivitäten u. a. Gespräche und Absprachen zu PV-Projekten (inkl. gescheiterter Parkplatz-PV-Option aus administrativen Gründen), zu Vogelschutz- und Frühblühe-Maßnahmen, zur Einrichtung von Campusgarten-Strukturen, zu Kooperationen mit dem FABLAB sowie zu Abstimmungen für ein Nachhaltigkeitszertifikat; außerdem wurden Kontakte zu weiteren internen Verbündeten (u. a. Gesundheit & Diversität) aufgebaut. Parallel wurde die interne öffentliche Kommunikation über 6–8 TGN-Sitzungen pro Jahr organisiert, in denen zentrale Themen aus verschiedenen WIA-Bereichen bearbeitet wurden: Green Office, Maßnahmenkatalog, Ausbau erneuerbarer Energien/PV, Mobilität (u. a. Carsharing und Mitfahr-App), Fair Trade & nachhaltige Beschaffung, BNE in der Lehre, Blühwiesen, Klimaanpassung (Hitzeschutz/Wasserspender) sowie interne Leitlinien/Satzung. Zusätzlich gab es Schulungen für Tutoren der Erstiwoche und Unterstützung studentischer Initiativen bei Nachhaltigkeitsaktivitäten.

In der externen öffentlichen Kommunikation wurden zahlreiche Prototypen für Kommunikationsmittel entwickelt und erprobt – besonders zentral: der Ausbau der Webseite „Nachhaltigkeit“ als dauerhafter Referenzpunkt, ergänzt durch Online-Formate (E-Mail, Social Media, Videos, Newsbeiträge, Präsidiumsnewsletter). Für Veranstaltungen und Sichtbarkeit wurden u. a. Printmedien, große Bildschirme und Pressemitteilungen eingesetzt. Als regelmäßiges öffentliches Sichtbarkeitsformat wurden die TU Ilmenau Sustainability Days umgesetzt (bis Ende 2025 insgesamt sechs Veranstaltungen), mit Maßnahmen von Second-Hand-/Tauschformaten über Workshops und Podiumsdiskussionen bis hin zu Campusbegehungen (z. B. Lichtverschmutzung) und Pflanzaktionen (Frühblüher zur Erhöhung der Artenvielfalt).

Ein Ergebnisstrang zielte außerdem auf Kommunikation durch Praxisprojekte: Damit Nachhaltigkeit glaubwürdig wird, sollten beobachtbare Veränderungen sichtbar werden, die Engagement als erfolgversprechend erkennbar machen und eine positive Stimmung im Haus unterstützen. Entsprechend wurden in mehreren Bereichen bereits sichtbare Umsetzungen begleitet:

  • Lehre und Bildung: Ringvorlesung zur Kreislaufwirtschaft, Entwicklung eines Studiengangs „Nachhaltige Energiesysteme“, Beteiligung an ThüLeNa sowie Initiierung internationaler Verbünde (SUNRISE, SUSEE, GreenTrans-Edu); außerdem wurde die Antragstellung für einen neuen interdisziplinären Master „Technik Umwelt Nachhaltigkeit – TUN“ (gemeinsam mit FH Erfurt, Beteiligung Universität Erfurt) Ende 2025 vorbereitet/beantragt.
  • Campusbegrünung/Biodiversität: Anlegen von Blühwiesen (in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt des Ilm-Kreises), Jahrgangsbaum bei der Immatrikulationsfeier, Alumni-Baumspenden, Pflanzaktionen (u. a. Apfelbaum-Challenge), sowie Frühblüher-Zwiebeln in Kooperationen mit Stadtverwaltung und Kindergarten.
  • Energie und Klima: Voranschreiten mehrerer PV-Projekte bis in die Planungsphase (Realisierung voraussichtlich 2026), Einbindung in ein Energiemanagementsystem (Intracting-Modell) mit Erarbeitung nichttechnischer Einsparvorschläge, sowie Planung einer Hitzebelastungsbefragung inkl. Auswertung und nachgelagerter Temperaturmessungen (Sommer 2026).
  • Studierenden-getriebene Aktivitäten: Unterstützung der STURA-AG Nachhaltigkeit u. a. durch Mitorganisation von Sustainability Days, Second-Hand-Aktivitäten, Nachhaltigkeits-Radioformat, Clean Ups und Mitbetreuung des Green Office.

Im Transferbereich wurden zunächst Austausch- und Lernprozesse zu den Kommunikationsabläufen der Partnerhochschulen vorbereitet (Interviews zur Implementierung der jeweiligen Task Groups). Als wiederkehrendes Muster zeigte sich: Task Groups waren zwar grundsätzlich installierbar, aber Arbeitsweise und Fokus variierten; besonders schwierig blieb die interne Kommunikation der Aktivitäten und die Mobilisation von Mitarbeitenden, wofür Workshops als Lösungsansatz geplant/weiterentwickelt wurden (u. a. Workshop „Nachhaltigkeitskommunikation in der Hochschule“ im Mai 2025 an der Ernst Abbe Hochschule).

Die Fokusgruppenergebnisse bestätigten zudem, dass es einen Kreis aktiver Personen gibt, der über das Kernprojekt hinausgeht, dass Engagement vor allem dann entsteht, wenn es zur Kernaufgabe der Beteiligten passt, und dass Studierende besonders schwer dauerhaft einzubinden sind – typischerweise nur, wenn ein direkter Bezug zum Studium hergestellt wird (beispielsweise die FH Erfurt-Biodiversitätsarbeit). Zur Ursachenklärung ist eine Onlinebefragung für das erste Halbjahr 2026 an allen vier Einrichtungen vorgesehen.

Schließlich wurde Transfer über konkrete wechselseitige Lern- und Unterstützungsformate geleistet, u. a. mit Transferaktivitäten von FH Erfurt (Biodiversität/Campusgarten-Ideen), Zusammenarbeit im BNE-Format (Sustainability Days), Vernetzung im Thüringer Hochschulkontext, Mitarbeit in zivilgesellschaftlichen Initiativen (NeNa Ilmenau) sowie Zusammenarbeit mit NABU und Stiftung David für Kommunikations- und Biodiversitätsprojekte.

Aktivitäten

Veröffentlichungen

Netzwerkarbeit

Hasnain Bokhari, Mira Rochyadi-Reetz, Gokarna Dhungel, Alexander Hergt, Bettina Hollstein, Moritz Kästner, Pascal Leibbrandt, Björn Machalett, Kora Schumann, Jens Wolling: Networking effects for sustainability transformation in Thuringia. Overcoming barriers and options for action, in: GAIA, Ecological Perspectives for Science and Society, 2026 (zur Veröffentlichung angenommen).

Bildung für nachhaltige Entwicklung

Zukunftsfähiges Thüringen e.V. (Hrsg.). (2026): Als Praxispartner studentische Projektarbeit begleiten. Ein Leitfaden für die Gestaltung von Service Learning Angeboten in der BNE. Im Rahmen des Projektes KLIMA-N. Erfurt.

Hollstein, B., Bokhari, H. (2025): Gelingensbedingungen für eine praxisorientierte BNE: Service Learning mit Unternehmen. In: Leal Filho, W. (eds) Innovative Ansätze für die Nachhaltigkeitslehre und Forschung in der Hochschulbildung. Theorie und Praxis der Nachhaltigkeit. Springer Spektrum, Berlin, Heidelberg, S. 271-292.

Bokhari, H. & Hollstein, B. (2025): Experiential Learning for Sustainable Development: Extramural Collaborations in Higher Education’s Transformative Approaches. Perspektiven auf Lehre. Journal for Higher Education and Academic Development, 4(2), 40–50. DOI: 10.55310/jfhead .

Bettina Hollstein (2025): Rezension zu: Jörg Ernesti / Martin M. Lintner / Markus Moling (Hg.), Nachhaltigkeit. Theologische Perspektiven / Sostenibilità. Prospettive Teologiche. Brixner Theologisches Jahrbuch / Annuario Teologico Bressanone, 14. Jg., 2023, Brixen / Bressanone: Verlag A. Weger / Innsbruck: Tyrolia-Verlag 2024, 243 S., in: Theologie der Gegenwart, 68. Jahrgang, 2025/2, S. 153-155.

Bettina Hollstein, João Tziminadis und Pia Schrage (2024): ‘Learning by Doing‘ in Higher Education. Empirical Insights into Education for Sustainable Development, in: Revista Ibero-Americana de Estudos em Educação (RIAEE), Araraquara v, 19, n. esp. 1, e024063, 2024. e-ISSN: 1982-55872024, S. 1-26.

Bettina Hollstein (2024): Learning by Doing – Gelingende Bildung für nachhaltige Entwicklung mit problemorientierten und situierten Lehr-Lern-Arrangements, in: Wesselak, Viktor (Hrsg.): Tagungsband: 7. Regenerative Energietechnik Konferenz in Nordhausen, 08.-09. Februar 2024, Nordhausen: Hochschule Nordhausen, S. 95-114.

Bettina Hollstein (2023): Nachhaltigkeit und Demokratie als Gegenstand der Hochschulbildung, in: Kai Hafez, Susanne Frank, Bettina Hollstein, Dorothee Kimmich, Sandra Tänzer: Demokratie, Transformation und Nachhaltigkeit. Gedenkschrift für Alexander Thumfart, Berlin: Frank & Timme, S. 57-72.

Energie und Betrieb

Patel, Sunilkumar Jayprakash (in Bearbeitung): Implementing Greenhouse Gas Accounting at Universities through the Analysis of Methodological Approaches and the Establishment of a Pilot Carbon Footprint Study. Masterarbeit (in Arbeit), Hochschule Nordhausen (University of Applied Sciences).

Leibbrandt, P., Dhungel, G, Köhler, S. (2026): Leitfaden Klimagerechter Campus I. Hochschule Nordhausen, Institut für Regenerative Energietechnik.

Patel, Jimesh Dasharathbhai (2025): Development of Synthetic Heating Demand Load Profiles for University Buildings: A Case Study of Nordhausen University of Applied Sciences. Masterarbeit (M.Sc.), Hochschule Nordhausen (University of Applied Sciences). Abgabedatum: 14.08.2025.

Bhavsar, Romit Ajaykumar (2025): Development of Synthetic Load Profiles for University Buildings: A Case Study of Nordhausen University of Applied Sciences. Masterarbeit, Hochschule Nordhausen (University of Applied Sciences). Abgabedatum: 30.04.2025.

Kandala, Sharath Chandra (2025): Energy Management Optimization: Detecting Anomalies in Energy Consumption Data Using Unsupervised Machine Learning Techniques. Masterarbeit, Hochschule Nordhausen (University of Applied Sciences). Abgabedatum: 26.02.2025.

Dhungel, G., Reinhardt, T., Schmidt, C., Wesselak, V., Schabbach, T. (2023): “Development and Comparative Analysis of a Bottom-Up Heat Demand Modelling Tool With Existing Heat Demand Estimation Methods for Germany.” Proceedings of Solar World Congress 2023: n. pag.

Mobilität und Biodiversität

Hergt, Alexander (2025): Mit nachhaltiger Freiraumgestaltung zu mehr Biodiversität auf Campusgeländen als urbane Grünräume – Ein Freiraumplanerisches Konzept für die Universität Erfurt. Masterarbeit, Fachhochschule Erfurt.

Sirch, Kerstin; Weidemann, Vanessa (2024): Plan Cycling: Fahrradfahren bedeutet Freiraum erleben, Entwicklung eines Radkonzepts für den Erfurter Stadtraum, welches Freiräume verknüpft, Quartiere aktiviert und Potenziale einer urbanen Fahrradkultur sichtbar macht. Masterarbeit, Fachhochschule Erfurt.

Schnepel, Marlon (2024): Erfassung von biodiversen Strukturen auf Campusflächen. Masterarbeit, Fachhochschule Erfurt.

Wöltjen, Tim (2024): Wie kann Regenwassermanagement an Hochschulen durch multifunktionale Nutzung integriert werden? – Multifunktionales Regenwassermanagement an der Technischen Universität Ilmenau. Masterarbeit, Fachhochschule Erfurt.

Nachhaltigkeitskommunikation

Rochyadi-Reetz, M., Wolling, J. (2025): Strategic communication of and for sustainability in higher education institutions. Conceptional consideration and results of a case study. In: Weder, F. (eds) Strategic Sustainability Communication: Principles, Perspectives, and Potential. Springer.

Podcast/ Radio

Klima-Netzwerk für mehr Nachhaltigkeit in Thüringen (Klima-N)

Ilmenau Sustainability Corner

Folge #21 – Klima-N: Nachhaltigkeit an Thüringer Hochschulen

Vorträge

2025

„Mit Nachhaltigkeit aus der Krise?/!  TU Ilmenau auf dem Weg zur „Sustainable Community“, Jens Wolling, Vortrag beim „TU Ilmenau Bürgercampus“, 12.12.2025

„Symposium – Machine learning based Forecasting in Energy System Models“, Gokarna Dhungel, 01.12.2025 – 01.12.2025, Frankfurt am Main

“Experiential Learning for Sustainable Development: Extramural Collaborations in Higher Education’s Transformative Approaches”, Hasnain Bokhari, International Conference of VW-Stiftung, German Commission for UNESCO and German Rectors‘ Conference „Charting New Horizons for Education for Sustainable Development” 21.11.2025, Hannover

Vortrag beim DGS-Kongress Duisburg, Helen Bönnighausen, 28.10.2025, Duisburg

„Grundlagen der nachhaltigen Entwicklung“ zum Thema „Einführung: Relevanz und Perspektiven einer nachhaltigen Entwicklung“, Hollstein, Bettina (gemeinsam mit anderen) in der Ringvorlesung , 14.10.2025, Erfurt

„Gelingensbedingungen für BNE“, Hasnain Bokhari, Zukunft lernen, Wandel gestalten. Innovative Formate für Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Universität Vechta, 02.09.2025, Vechta

„Technik trifft Kommunikationswissenschaft. Ein interdisziplinäres Lehrprojekt zur Abfalltrennung und -vermeidung“, Mira Rochyadi-Reetz, Jens Wolling, Uwe Hirte, Stephan Husung, Zirui Li, Vortrag an der Universität Vechta, 01.09.2025

Vorträge beim Colloque de Cerisy, Bettina Hollstein und Helen Bönnighausen, 30.08.- 05.09.2025, Cerisy (Frankreich)

„Wirksamkeit stärken. Möglichkeiten des Engagements für eine nachhaltige Entwicklung ausloten am Beispiel von Service Learning“, Bettina Hollstein, Online-Vortrag für Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein, 07.07.2025

„Nachhaltige Campus-Mobilität: Radmobilität, Mitfahren & Carsharing“, Alexander Hergt, Kora Schumann, Zukunftsforum klimafreundliche Hochschulen, 02.07.2025

Präsentation der Projektergebnisse durch die Teilprojekte an der FH Erfurt und der Uni Erfurt, Hergt, Alexander, Erfurter Aktionstag „Stadt im Wandel“, 20.06.2025, Erfurt

„Project GreenCampus: Wie können wir alle an der Hochschule motivieren, an der Idee einer nachhaltigen Hochschule mitzuwirken?“, Dr. Pascal Leibbrandt, Konferenz „Nachhaltiger Campus Thüringen: Vom Wissen zum Wandeln“, 22.05.2025 in Jena

„Nachhaltigkeitskommunikation in der Hochschule“, Prof. Dr. Jens Wolling, Dr. Mira Rochyadi-Reetz, Konferenz „Nachhaltiger Campus Thüringen: Vom Wissen zum Wandeln“, 22.05.2025 in Jena

„Wie sieht der nachhaltige Campus (Thüringen) aus?“, Alexander Hergt, Kora Schumann, Konferenz „Nachhaltiger Campus Thüringen: Vom Wissen zum Wandeln“, 22.05.2025 in Jena

„Das Studium Fundamentale „Nachhaltigkeit“ an der Universität Erfurt: Einrichtung und Etablierung von BNE als Service Learning“, Prof. Dr. Sandra Tänzer, apl. Prof. Dr. Bettina Hollstein, Konferenz „Nachhaltiger Campus Thüringen: Vom Wissen zum Wandeln“, 22.05.2025 in Jena

„Sustainability Communication: From Concept to Practice.“, Mira Rochyadi-Reetz und Jens Wolling, Vorträge und Workshops im Rahmen des Blended Intensive Programm (BIP), 23.05. – 21.06.2025 in Ilmenau

”Extramural Collaborations and Experiential Learning for Sustainable Development”, Hasnain Bokhari, Vortrag im Treppenhaus Lecture Series, 20.05.2025, Universität Erfurt

Vortrag zu Service Learning, Bettina Hollstein, Sustainability Days, 24.04.2025 in Ilmenau

Präsentation der Projektergebnissse, Björn Machalett und Bettina Hollstein, Status-Seminar der Förderlinie „Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen“, Eberswalde

Präsentation des Projekts, Björn Machalett und Bettina Hollstein, Ergebnistagung der Förderlinie „Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen“, 17.03.2026, Berlin

„Urbane Grünqualität per Fahrrad – Radmobilitätskonzepte als Schnittstelle zwischen Landschaftsarchitektur, Verkehrs- und Stadtplanung“, Kerstin Sirch, Vanessa Weidemann und Mona Stöhr, FLL-Forschungsforum Landschaft „Quo vadis? Welche Partnerschaften braucht das Grün der Zukunft?“, 14.03.2025 in Erfurt

„Grundlagen der Nachhaltigen Entwicklung“, Machalett, Björn, Vortrag in der Ringvorlesung „Grundlagen der Nachhaltigen Entwicklung“ zum Thema: „Landschaft – die wichtigste Ressource im 21. Jahrhundert“, 21.01.2025

„Gelingensbedingungen für eine praxisorientierte BNE mit Unternehmen“, Bettina Hollstein, Tagung „Innovative Ansätze für die Nachhaltigkeitslehre in der Hochschulbildung“, 17.01.2025 in Hamburg

2024

„Was hat mein Schokoriegel mit dem Wetter zu tun? – Klimawandel und Nachhaltigkeitsethik“, Bettina Hollstein, Vorlesung im Rahmen der Kinder-Universität, 20.12.2024 in Erfurt

„Application of energy systems modelling to develop decarbonization strategies for higher educational institutes: A case study of Hochschule Nordhausen“ Oemof User Meeting 2024, 20 – 22.11.2024 in Oldenburg

„Wer trägt die Verantwortung? Eine ethische Perspektive auf die Klimakrise“, Bettina Hollstein, Vorlesung im Rahmen der Ringvorlesung „Grundlagen der nachhaltigen Entwicklung“, 22.10.2024 in Erfurt

„Learning by Doing Sustainability Projects with Co-operating Partner Organisations in Real-Life Settings”, Bettina Hollstein, Tagung: Co-Creating Change for Sustainability, 08.-10.09.2024 in Padua

„Klimaanpassungsmaßnahmen an deutschen Hochschulen: Best-Practice-Beispiele“, Björn Machalett, Kora Schumann, Alexander Hergt, Moritz Kästner, Transformationspfade-Hub – Klimaschutzanpassungsmaßnahmen 2.0 der DG Hoch N, 27.06.2024

„Schwammstadt“, Björn Machalett, Moritz Kästner und Alexander Hergt, HIS–Institut für Hochschulentwicklung e.V., 24.06.2024

Beteiligung an der Podisumsdiskussion „Gelingensbedingungen und Herausforderungen erfolgreicher Kooperationen zwischen Hochschulen und Unternehmen für die Transformation hin zur Nachhaltigkeit“, Bettina Hollstein, REGIONALKONFERENZ THÜRINGEN – TRANSFORMATIVE SKILLS FÜR NACHHALTIGKEIT, 17.06.2024 in Jena

„Das Studium Fundamentale-Seminar „Nachhaltigkeit“ – Ein Beispiel für transformative Lehre mit Praxispartnern“, Bettina Hollstein, Vortrag im Rahmen der Kick-off-Veranstaltung des NUCLEUS-Teilprojekts zu Sharing, 22.04.2024 in Jena

Klimaschutz – Anpassung – Maßnahmen auf Campusflächen von Hochschulen: Mehr Klimaresilienz durch vernetzte blaue und grüne Infrastruktur“, Björn Machalett, Alexander Hergt, Moritz Kästner, Kora Schumann, Transformationspfade-Hub – Klimaschutzanpassungsmaßnahmen am Campus der DG Hoch N, 04.04.2024

„Dekarbonisierung der Energieversorgung von Hochschulen: ein Fall für Oemof“, Gokarna Dhungel, Tagung: RET CON, 08.02.2024 in Nordhausen

„Learning by Doing – Gelingende Bildung für nachhaltige Entwicklung mit problemorientierten und situierten Lehr-Lern-Arrangements“, Bettina Hollstein, Tagung: RET CON, 08.02.2024 in Nordhausen

2023

„Demokratie und Bildung für nachhaltige Entwicklung“, Bettina Hollstein, Vorlesung im Rahmen der Ringvorlesung „Grundlagen nachhaltiger Entwicklung“, 05.12.2023 in Erfurt

Präsentation der ersten Evaluationsergebnisse, Vorträge von Björn Machalett, Bettina Hollstein, Gokarna Dhungel und Jens Wolling, 16.11.2023, Symposium an der FH Erfurt

„Situated learning‘ als Strategie gegen Immunisierungstendenzen, die Erkenntnisse zur Nachhaltigkeitsthematik abwehren“, Bettina Hollstein, Workshop „Immunisierungen gegen Nachhaltigkeit. Ein interdisziplinärer Workshop zu den Schwierigkeiten ‚nachhaltiger Entwicklung‘“, 11.-12.09.2023 in Erfurt

„Nachhaltigkeit und Demokratie als Gegenstand der Hochschulbildung“, Bettina Hollstein, Vortrag im Rahmen des Gedenkkolloquiums für Alexander Thumfart, 03.05.2023 in Erfurt

Veranstaltungen

Sustainability-Days der TU Ilmenau

Öffentliche Ringvorlesungen „Grundlagen der nachhaltigen Entwicklung“ der FH Erfurt, WiSe 2023/2024, WiSe 2024/2025 und WiSe 2025/2026

Nachhaltigkeit in Thüringen - Auf dem Weg zu einem starken Hochschulnetzwerk, 2. Klima-N-Symposium, 16.01.2025 in Erfurt

Klima-N-Symposium, 17.11.2023 in Erfurt

Wissenschaftsjahr „Nachhaltigkeit 2023“ an der TU Ilmenau

Transformationspfade-Hubs von KLIMA-N


Klimaschutzanpassungsmaßnahmen am Campus, 04.04.24
In diesem Hub stellte der Verbund KLIMA-N aus der BMFTR-Förderlinie "Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen" Best-Practice-Beispiele einer klimaresilienten Campusgestaltung vor. Im Anschluss werden Konzepte und Maßnahmen mit den Teilnehmenden diskutiert.

Klimaschutzanpassungsmaßnahmen 2.0, 27.06.24
In diesem Hub präsentierte der Verbund KLIMA-N aus der BMFTR-Förderlinie "Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen" Best-Practice Beispiele von Hochschulen in Deutschland. Im Anschluss gab es eine Diskussion in Kleingruppen.

Auf einen Blick

Fördermaßnahme
Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen

Projekttitel
KLIMA-Netzwerk für mehr Nachhaltigkeit in Thüringen (KLIMA-N)
(Förderkennzeichen: 01UN2204)

Laufzeit
01.10.2022 – 31.01.2026

Verbundkoordination
Fachhochschule Erfurt
Prof. Dr. Björn Machalett
Tel.: 0361/6700 -2831, E-Mail

Projektpartner

  • Universität Erfurt
  • Hochschule Nordhausen
  • Technische Universität Ilmenau

Webseite: Link

Weitere Informationen
klima-n.de

Kontakt im DLR Projektträger
Dr. Jedrzej Sulmowski, E-Mail


[1]

Weblinks

Website – KLIMA-N

Einzelnachweise

  1. Bundesministerium für Bildung und Forschung (2023): Projektblätter: BMBF-Fördermaßnahme „Transformationspfade für nachhaltige Hochschulen“ https://www.fona.de/medien/pdf/Projektblaetter_TnHs_web.pdf (Zugriff: 01.06.2023)
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