Attribut:Kurzbeschreibung
Aus DG HochN-Wiki
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N
Es werden die Spezifika von Nachhaltigkeitstransfer in der Lehre dargestellt. +
Nachhaltigkeitsverständnis für Hochschulen und Hochschulforschung aus dem Projekt HOCH-N aus der Version vom 16. Januar 2020. +
Hier wird am Beispiel nachhaltiger Beschaffung von Büromaterial gezeigt, wie der Einsatz von KI als begleitendes Hilfsmittel bei Transformationsprozessen hilfreich sein kann. +
O
Der Hub widmet sich der Frage, wie der neue Orientierungsrahmen Globale Entwicklung zur stärkeren Verzahnung der drei Phasen der Lehrkräftebildung im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) beitragen kann. Impulse von Susanne Menke (Engagement Global) und Ursula Steffen (Bergische Universität Wuppertal) geben Einblicke in den Orientierungsrahmen, bestehende Unterstützungsangebote sowie konkrete Erfahrungen mit phasenübergreifenden Kooperationen zwischen Hochschulen, Schulen und Studienseminaren. Im gemeinsamen Austausch werden Gelingensbedingungen, Herausforderungen und Perspektiven für die nachhaltige Verankerung von BNE in der Lehrkräftebildung diskutiert. +
Viele Hochschulen engagieren sich bereits für eine nachhaltigkeitsorientierte Lehre und ermöglichen ihren Studierenden, erworbene Nachhaltigkeitskompetenzen über [[NE-Zertifikat|Zertifikate]] sichtbar zu machen. Der HUB INNO4BNE hat sich in verschiedenen Netzwerktreffen und digitalen Workshops damit beschäftigt, wie Zertifikate gestaltet werden können. Die Ergebnisse dieser Treffen bildeten die Grundlage für die Ausarbeitung eines Orientierungsrahmens zur Gestaltung von Nachhaltigkeitszertifikaten an Hochschulen. Das von einer kleinen Schreibgruppe entwickelte Papier soll einen Überblick über Qualifikationsziele und Kompetenzen geben, mögliche Umsetzungswege aufzeigen und Mindestanforderungen zugunsten der Vergleichbarkeit von Zertifikaten vorschlagen. Es soll eine orientierende, inspirierende und zugleich legitimierende Funktion haben. Am 29.05.26 wurde das finale Ergebnis nach der ExpertInnen-Feedback-Runde von Leonie Bellina (Universität Tübingen) und Patrick Hintze (Universität Duisburg-Essen) vorgestellt. +
P
Partizipative Nachhaltigkeitsberichterstattung – transformative Prozesse in der Hochschule anstoßen +
Wie kann Nachhaltigkeitsberichterstattung transformativ wirken? Direkt, vor Ort, heute – aktivierend, motivierend, vernetzend? Dieser Frage sind wir im Rahmen der Entwicklung des Nachhaltigkeitskodex für Hochschulen (HS-DNK) am Kompetenzzentrum für Nachhaltige Entwicklung (KNE) der Universität Tübingen nachgegangen. +
Im Rahmen des Jahres-Hubs 2024 der DG HochN wurde ein Peer Learning Circle durchgeführt, einer Variante der kollegialen Fallberatung. Moderation und Anleitung: Dr. Bror Giesenbauer +
Suche nach erweiterten und erlebnisorientierten Möglichkeiten der Nachhaltigkeitsberichterstattung, beispielsweise in Form von künstlerischen Ausdrucksweisen. +
Es werden die vier Phasen des Nachhaltigkeitstransfers beschrieben. +
Wie kann ein Kompetenzrahmen für BNE in der Hochschullehre gewinnbringend eingesetzt werden?
Welche Voraussetzungen braucht es, um von einer BNE-orientierten Lehre sprechen zu können?
Und ist ein gemeinsames Verständnis von BNE im Sinne eines Kompetenzrahmens an Hochschulen überhaupt möglich – oder sogar notwendig?
Diese und weitere Fragen möchten wir mit Ihnen im Rahmen eines offenen Austauschformats reflektieren. Dabei knüpft die Veranstaltung an den ersten Hub vom 16.05.2025 (Protokoll im Wiki) an, in dem wir die Hintergründe, beteiligte Akteur:innen, das explorative Vorgehen und erste Ergebnisse der Pilotierung des Kompetenzmodells für (B)NE nach Brundiers et al. an der TU Dresden vorgestellt haben. +
Ausgehend von ihrem eigenen Alltag und ihren persönlichen Erfahrungsräumen entwickeln Studierende in selbstgewählten Kleingruppen zu einem Themenfeld ihrer Wahl (Ernährung, Mobilität, Konsum, digitaler Fußabdruck …) eine eigene, konkrete Maßnahme, die sie anschließend im Alltag erproben. Sie setzen sich dabei aktiv mit Fragen zu Veränderung und Selbstwirksamkeit auseinander: Was motiviert mich zur Veränderung, was hält mich zurück? Wo wird meine eigene Selbstwirksamkeit besonders deutlich, wo stößt sie an Grenzen? Wie gehe ich mit inneren Konflikten, Zweifeln oder Unsicherheiten um? Wo bestehen Zusammenhänge zwischen individuellem Handeln und systemischem Wandel, wo zeigen sich Spannungsfelder?
Jörg Miller, Uni Duisburg Essen begleitet Service Learning und bürgerschaftliches Engagement an deutschen Hochschulen seit dessen Anfängen. Nach seinem Studium der Organisationspsychologie und Erwachsenenbildung arbeitete er mehrere Jahre am Labor für Organisationsentwicklung (Prof. Dr. Wolfgang Stark), wo er Entwicklungs- und Beratungsprojekte für Non-Profit-Organisationen, Kommunen und Städte begleitete. +
Das Dokument "'''Regionale Netzwerke als Infrastrukturen nachhaltiger Hochschulentwicklung: Positionen und Perspektiven'''", dessen Inhalte auf dieser Wiki-Seite wiedergegeben werden, wurde durch Menschen erarbeitet, die Koordinationsaufgaben in deutschsprachigen regionalen Netzwerken für Nachhaltigkeit an Hochschulen haben. Zum 15. Juli 2026 haben 126 Erstunterzeichnende dieses Positionspapier durch ihre Unterzeichnung unterstützt. Eine Mitunterzeichnung ist weiterhin möglich (s.u.). +
Nachhaltigkeit dient als Türöffner, um Frauen* für MINT-Studiengänge zu begeistern und sie nachhaltig zu halten. Mit europäischen Strategien wie Industrie 5.0 wurden auch in der Innovations- und Technikforschung Wege beschritten, die die verschiedenen Stränge der Innovationsgestaltung, Nachhaltigkeit, Technikentwicklung und Menschzentrierung zusammenführen und damit Chancengleichheit und Geschlechtergerechtigkeit mit sich bringen. Im Kontext unseres BMFTR-Verbundprojekts „GenderFuture in MINT“ aus der Förderlinie „MissionMINT – Frauen gestalten Zukunft“ stellen wir fest, dass Hochschulen unterschiedliche Nachhaltigkeitsdimensionen fokussieren: zum Teil werden ökologische Aspekte hervorgehoben, zum Teil eher der technische Aspekt. Insgesamt bleiben soziale und kulturelle Dimensionen, die Fragen zu Drop-out auf der einen Seite und zu Akquise und Halten auf der anderen Seite bedingen, nicht ausreichend beleuchtet. Hier können Hochschulen ansetzen, um Frauen* für MINT-Studiengänge zu begeistern und sie nachhaltig zu halten. +
SDGs wurden als bekannter politisch-normativer Anhaltspunkt gewählt, um einen ersten Überblick über die Nachhaltigkeitsorientierung in Forschung und Lehre an der eigenen Hochschule zu erhalten. Dazu wurde systematisch ermittelt, welche der SDGs zu Forschung und Lehre an der eigenen Hochschule bislang adressiert werden +
Einrichtung eines interfakultären und interdisziplinären Forschungszentrums mit einem gemeinsamen integrativen Forschungsschwerpunkt „Ethik“. Nachhaltigkeit ist eines der Forschungsthemen, die an dem Forschungszentrum adressiert werden +
Zusammenarbeit zwischen Forschenden und Praxisakteur*innen zu einem innovativen Konzept für nachhaltigen Konsum +
Die*der einzelne Forschende und Lehrende macht sich regelmäßig die Gestaltungsmöglichkeiten und gesellschaftliche Verantwortung der eigenen Tätigkeit bewusst, reflektiert diese und richtet Forschung und Lehre entsprechend auf Nachhaltigkeit aus. +
Antrag und Einrichtung eines Graduiertenkollegs für nachhaltigkeitsorientierte Forschung gefördert durch hochschuleigene Mittel. +
Einrichtung eines Promotionsstudiums zur gezielten Qualifizierung nachhaltigkeitsorientierter Nachwuchsforschender für die Promotion und darüber hinaus +