Projekt TrafoSax, 23.01.2026: Unterschied zwischen den Versionen

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|kurz= Im DG HOCHN-Hub am 23.01.2026 von 10.00 - 12.00 Uhr präsentiert das Projekt TrafoSax eine Publikation zu "Bildung für Nachhaltige Entwicklung in der Hochschullehre: Good-Practice, Forschung und Reflexionen", die in Zusammenarbeit mit der Hochschuldidaktik Sachsen entstanden ist und im November 2025 in "Perspektiven auf Lehre. Journal for Higher Education and Academic Development" erscheint. Im Rahmen des Launchs stellen die Autor:innen Forschungsergebnisse vor und geben Einblicke in die praxisnahe Implementierung von BNE in die Hochschullehre.||[[Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) in der Hochschullehre]]
|kurz= Im DG HOCHN-Hub am 23.01.2026 von 10.00 - 12.00 Uhr präsentiert das Projekt [https://www.physes.uni-leipzig.de/dip/hochschuldidaktik-der-physik/forschung/projekte/trafosax TrafoSax] eine Publikation zu "Bildung für Nachhaltige Entwicklung in der Hochschullehre: Good-Practice, Forschung und Reflexionen", die in Zusammenarbeit mit der [https://www.hd-sachsen.de/ Hochschuldidaktik Sachsen] entstanden ist und im November 2025 in [https://www.hd-sachsen.de/veroeffentlichungen/journal "Perspektiven auf Lehre. Journal for Higher Education and Academic Development"] erscheint. Im Rahmen des Launchs stellen die Autor:innen Forschungsergebnisse vor und geben Einblicke in die praxisnahe Implementierung von BNE in die Hochschullehre. || [[Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) in der Hochschullehre]]
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* Man ist mit seinen Problemen und Hürden nicht allein, vor allem durch Hubs und Austauschrunden wie diese kann man erkennen, dass viele Personen ähnliche Probleme haben.
* Man ist mit seinen Problemen und Hürden nicht allein, vor allem durch Hubs und Austauschrunden wie diese kann man erkennen, dass viele Personen ähnliche Probleme haben.
* Die kritische Reflexion der eigenen Fachdisziplin wurde als wichtiger Impuls beschrieben.<br />
* Die kritische Reflexion der eigenen Fachdisziplin wurde als wichtiger Impuls beschrieben.<br />
== Folien zum Hub ==
[[Datei:HDS - ESD Trafosax 1-26.pdf|mini|links|Neue Perspektiven auf das Thema BNE in der Hochschullehre]]
== Weitere Informationen ==
== Weitere Informationen ==
* Journal: https://www.hd-sachsen.de/veroeffentlichungen/journal.
* Journal: https://www.hd-sachsen.de/veroeffentlichungen/journal.
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* [https://www.bne.nrw/hochschule/bne-hochschulnetzwerk-nrw/ BNE-Hochschulnetzwerk NRW]
* [https://www.bne.nrw/hochschule/bne-hochschulnetzwerk-nrw/ BNE-Hochschulnetzwerk NRW]
* Wer auch am Austausch über BNE im Kontext hochschulischer Wirtschaftsbildung, Qualitätsmanagement und studentischer Beteiligugung interessiert ist, gerne melden bei: moritz.schulz2@tu-dresden.de
* Wer auch am Austausch über BNE im Kontext hochschulischer Wirtschaftsbildung, Qualitätsmanagement und studentischer Beteiligugung interessiert ist, gerne melden bei: moritz.schulz2@tu-dresden.de
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Aktuelle Version vom 29. Januar 2026, 12:26 Uhr

Im DG HOCHN-Hub am 23.01.2026 von 10.00 - 12.00 Uhr präsentiert das Projekt TrafoSax eine Publikation zu "Bildung für Nachhaltige Entwicklung in der Hochschullehre: Good-Practice, Forschung und Reflexionen", die in Zusammenarbeit mit der Hochschuldidaktik Sachsen entstanden ist und im November 2025 in "Perspektiven auf Lehre. Journal for Higher Education and Academic Development" erscheint. Im Rahmen des Launchs stellen die Autor:innen Forschungsergebnisse vor und geben Einblicke in die praxisnahe Implementierung von BNE in die Hochschullehre.

Projekt TrafoSax, 23.01.2026
Datum
Fr 23 Januar 2026 10:00 Uhr
Schwerpunkte

BNE Lehre
Bezug Wiki-Themen





„Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) in der Hochschullehre“ befindet sich nicht in der Liste (Digitalisierung, Politik, Ressourcen und Finanzierung, Ethik, Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit, Green Office, Kultur/Kreatives, Soziale Nachhaltigkeit, Klimaneutralität, ...) zulässiger Werte für das Attribut „Thematisch verbunden mit“.

TrafoSax – Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Hochschullehre

TrafoSax ist ein sächsisches Verbundprojekt zur Stärkung von Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Hochschullehre. Ziel des Projekts ist es, Lehrende bei der Entwicklung, Umsetzung und Weiterentwicklung von BNE-Lehrformaten zu unterstützen und bestehende Aktivitäten sichtbar zu machen. Dazu vernetzt TrafoSax AkteurInnen aus verschiedenen Hochschulen, bündelt Good-Practice-Beispiele, begleitet Forschung zur Hochschullehre und arbeitet an strukturellen Rahmenbedingungen wie Zertifikatsangeboten. Im Fokus steht die nachhaltige Verankerung von BNE in Studium und Lehre an sächsischen Hochschulen.

Beteiligte: Cornelia Grunert (TrafoSax), Kathrin Franke (Hochschuldidaktik Sachsen), Kilian Peisker (Hochschuldidaktik Sachsen)

Hochschuldidaktik Sachsen (HDS)

  • Gemeinsame zentrale Einrichtung sächsischer Hochschulen.
  • Beteiligung von 15 Partnerhochschulen und 2 assoziierten Partnereinrichtungen.
  • Angebot hochschuldidaktischer Weiterbildungs- und Beratungsformate für Lehrende.
  • Durchführung von Zertifikatsprogrammen im Bereich Hochschullehre.
  • Herausgabe des Journals „Perspektiven auf Lehre. Journal for Higher Education and Academic Development“.

Projekt TrafoSax

  • Von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre (StiL) gefördertes sächsisches Verbundprojekt.
    • Unterstützung von Lehrenden bei der Implementierung von Bildung für nachhaltige Entwicklung.
    • Aufbau eines BNE-Zertifikats an sächsischen Verbundhochschulen.
    • Sichtbarmachung von Engagement für Bildung für nachhaltige Entwicklung an Hochschulen.

Publikation und Zielsetzung

  • Sichtbarmachung von Good Practice Beispielen aus der Hochschullehre.
  • Möglichkeit zur Vorstellung und Diskussion aktueller Forschungsarbeiten (Zusammenarbeit mit über 53 AutorInnen).
  • Alle Beiträge haben ein Peer-Review-Verfahren durchlaufen.
  • Abdeckung aller drei Rubriken des Journals:
    • Lehrpraxis mit praxisnahen Good Practice Beispielen aus der Hochschullehre.
    • Praxisforschung mit Beiträgen aus dem Scholarship of Teaching and Learning.
    • Perspektiven mit Übersichtsartikeln zur Implementierung von BNE in der Hochschullehre.

Vortrag: Together for a Sustainable, Climate-Resilient, and Liveable Green Campus – Education for Sustainable Development at the Hochschule Bonn-Rhein-Sieg – a case study

  • Beteiligte: Berenice Fischer und Prof. Dr. Wiltrud Terlau.

Ausgangspunkt und Zielsetzung

  • Nutzung des Campus als realer Lernraum für Nachhaltigkeit.
  • Vermittlung von Nachhaltigkeit nicht abstrakt, sondern anhand konkreter campusbezogener Fragestellungen.
  • Verständnis von Nachhaltigkeit als institutioneller Aushandlungsprozess.

Didaktischer Rahmen

  • Interdisziplinärer Kurs im dritten Semester.
  • Rahmen: Orientierung an den Sustainable Development Goals und am Thema Klimaanpassung.
  • Einbettung in die Nachhaltigkeitsstrategie der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und Sankt Augustin.
  • Einsatz von Problem-Based Learning und Citizen-Science-Ansätzen.

Umsetzung

  • Arbeit in studentischen Gruppenprojekten und Einbindung externer Stakeholder in den Arbeitsprozess.
  • Nutzung digitaler Anwendungen wie Dreckspotz, KlimNet und Hush City.
  • Durchführung von Messungen mit Thermo-Hygrometern und Dezibelmessungen.
  • Durchführung von Interviews und Umfragen sowie Präsentation der Ergebnisse.
  • Entwicklung von Vorschlägen zu Abfallmanagementsystemen, Begrünung und Beschattung sowie Ruhezonen.
  • Kompetenzaufbau von der Problemerkennung über Datenerhebung bis zur Entwicklung von Lösungsvorschlägen.

Lernerfahrungen

  • Studierende identifizieren eigenständig campusbezogene Nachhaltigkeitsprobleme, die Arbeit in Kleingruppen mit Stakeholdern fördert kooperative Kompetenzen.
  • Autonomes Arbeiten wird durch Austauschformate und Sprechstunden begleitet.
  • Studentische Vorschläge waren inhaltlich fundiert, Vorschläge wurden nicht unmittelbar umgesetzt (Gründe liegen in komplexen Verwaltungs- und Gremienprozessen).
  • Einzelne Ideen wurden aber in hochschulische Prozesse aufgenommen und weiterverfolgt.

Vortrag: Gestaltung von Lernprozessen zu einem integrativen und kritischen Verständnis von nachhaltiger Entwicklung (Erkenntnisse aus einem inter- und transdisziplinären Lehrexperiment zur Verknüpfung von Diversität und Nachhaltigkeit

  • Beteiligte: Julia Wiethüchter, Fynn Schmidt, Rebecca Froese, Luise Werland, Lilli Möller.

Leitende Frage

  • Wie können Lehrformate einen Bewusstseinszuwachs für inter- und transdisziplinäre Perspektiven auf Nachhaltigkeit sowie die Rolle von Diversität in diesem Kontext anregen?

Aufbau des Lehrformats

  • Phase 1: Digging zur Reflexion von Vorwissen und eigener Position in der sozial-ökologischen Transformation.
  • Phase 2: Sähen mit fünf Sessions mit Input aus jeweils zwei unterschiedlichen Disziplinen (Fokus auf Diversität und Nachhaltigkeit).
  • Phase 3: Harvesting zur kreativen Reflexion des Gelernten.

Lessons Learned

  • Aussagen der Studierenden zeigen einen Kompetenzzuwachs im Bereich nachhaltiger Entwicklung.
  • Reflexionsbögen und Hausarbeiten machen Kompetenzentwicklungen sichtbar.
  • Inter- und transdisziplinäre Formate erfordern eine besondere pädagogische Grundhaltung.
  • Zeitliche und motivationale Ressourcen bei Lehrenden und Studierenden sind erforderlich.

Rückfragen aus der Diskussion

  • Frage: Was waren die Zielgruppen und wie hat es mit der interdisziplinarität funktioniert?
    • Zielgruppe waren Studierende verschiedener Disziplinen. Aber die Verortung im Bereich Politikwissenschaft führte zu einem Schwerpunkt auf geisteswissenschaftlichen Studiengängen. Die administrative Umsetzung interdisziplinärer Lehre stellte eine Herausforderung dar.
  • Frage: Wie war die Gegenreaktion auf den Abbau der Hierachiestufen?
    • Abbau von Hierarchien wurde von Studierenden angenommen. Irritationen und Überforderung traten punktuell auf und wurden reflektiert.

Vortrag: FuN – Fachdisziplin und Nachhaltigkeit

  • Beteiligte: Veronika Thurner und Georg Zollner.
  • Durchführung an der Hochschule München.

Leitfragen der Lehrveranstaltung

  • Reflexion der eigenen Fachdisziplin (was macht meine Disziplin aus?).
  • Analyse von Stärken und Schwächen der Disziplin sowie Identifikation disziplinärer blinder Flecken.
  • Beitrag der eigenen Disziplin zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen.
  • Integration verschiedener Disziplinen in einen ganzheitlichen Lösungsprozess.

Ablauf der Lehrveranstaltung

  • Erster halber Tag mit Ankommen, Kennenlernen, fachlicher Verortung und Nachhaltigkeitsverständnis.
  • Zweiter Tag mit disziplinärem Zugang zu Nachhaltigkeit, fachlichen und nachhaltigkeitsbezogenen Kompetenzen sowie Systemgrenzen.
  • Dritter halber Tag mit Rückblick und Reflexion persönlicher Werte.
  • Vierter Tag mit disziplinären Werten, Entwicklung von Zukunftsbildern und Handlungsorientierung.

Übergreifende Inhalte der gesamten Lehrveranstaltung

  • Fachliches Nachhaltigkeitsverständnis.
  • Disziplinärer Zugang zu Nachhaltigkeit.
  • Kompetenzen für Nachhaltigkeit.
  • Persönliche Werte.
  • Disziplinäre Werte.

Lehr- und Lernmethoden

  • Bewusster Umgang mit Heterogenität und Homogenität:
    • Gezielte Homogenisierung zur Schaffung gemeinsamer Ausgangspunkte.
    • Gezielte Heterogenisierung zur Förderung von Perspektivenwechseln.
  • Visualisierung disziplinärer Unterschiede und Systemgrenzen.
  • Reflexion dessen, was innerhalb und außerhalb des fachlichen Blicks liegt.
  • Kurze Einzel- und Gruppendiskussionen mit anschließender Plenumsphase.
  • Ziel ist Bewusstseinsbildung, nicht Bewertung.

Kompetenzentwicklung

  • Wahrnehmung eines deutlichen Kompetenzzuwachses bei Studierenden (Rückmeldungen auch von Lehrenden).
  • Kompetenzzuwächse basieren auf Selbsteinschätzungen (Vergleich von Ausgangs- und Zielpunkten ermöglicht Reflexion, keine formale Kompetenzmessung).

Vortrag: Bildung für nachhaltige Entwicklung Entwicklung einer BNE-Toolbox – Reflexion zur Entwicklung einer Toolbox zur Transformation von Lehre und Studium

  • Beteiligte: Stefanie Preiml, Andrea Bernhard, Elfriede Neuhold und Franz Rauch.
  • Vortrag mit Fokus auf institutionelle Lern- und Transformationsprozesse im Kontext der Lehrkräftebildung an Hochschulen.

Kontext und Ziele

  • Kontext: Projekt UniNETZ (Entwicklung von SDG-bezogenen Handlungsoptionen und Aufbau einer hochschulübergreifenden Arbeitsgruppe)
  • Ziel war die Umsetzung eines Studium Generale an österreichischen Universitäten.
  • Transformationsprozesse sind komplex, der Mehrwert wird als hoch eingeschätzt.
  • Entwicklung einer Toolbox für unterschiedliche Stakeholdergruppen.

Weitere Informationen

  • Toolbox-Website: https://bne-toolbox.aau.at/.
  • Materialien sind verfügbar. Es gibt ein Angebot für Co-Working-Sessions.
  • Bei Interesse gerne melden! Kontakt: bne-toolbox@aau.at.

Vortrag: „Not everything can be taught.“ Learning through a whole institution ESD Process in University Teacher Education

Beteiligte: Rachel Bowden und Maria Kondratjuk

Lern- und Arbeitsprozess

  • Verschiedene Mitarbeitende haben sich regelmäßig getroffen. Zu Beginn wurde gemeinsam reflektiert, was Bildung für nachhaltige Entwicklung bedeutet, die Auseinandersetzung bezog sich auf unterschiedliche Ebenen:
    • Reflexion auf der persönlichen Ebene als Mensch.
    • Reflexion auf Ebene der eigenen Abteilung.
    • Reflexion auf Ebene des Instituts.
  • Über einen Zeitraum von etwa einem Jahr wurden weitere Lernräume aufgebaut.
  • Der Prozess wurde wissenschaftlich begleitet und beraten, es wurden Fokusgruppen mit unterschiedlichen Abteilungen durchgeführt.
  • In den Fokusgruppen wurden Erfahrungen, Verständnisse und Deutungen zu Nachhaltigkeit und BNE gesammelt.

Erkenntnisse aus Fokusgruppen

  • In den Fokusgruppen zeigte sich ein Bedarf, Nachhaltigkeit und Bildung für nachhaltige Entwicklung sowohl getrennt als auch gemeinsam zu definieren.
  • Die Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeit und BNE wurde im Verlauf der Diskussionen zunehmend komplexer.
  • Der Umgang mit dieser wachsenden Komplexität wurde von den Beteiligten als emotional herausfordernd beschrieben.
  • Es bestand ein deutlicher Bedarf an konkreten, relevanten und praxisnahen Maßnahmen.
  • Bestehende Politiken und etablierte Praktiken wurden kritisch hinterfragt.
  • Es wurde der Wunsch geäußert, bestehende Verständnisse und Handlungsweisen weiterzuentwickeln.

Zentrale Lernerfahrungen

  • Instrumentelle und emanzipatorische Ansätze von Bildung für nachhaltige Entwicklung wurden gleichermaßen als sinnvoll eingeschätzt.
  • Nachhaltigkeit sollte nicht vollständig vorgegeben werden.
  • Die eigenständige Reflexion von Nachhaltigkeit im eigenen Arbeitskontext wurde selbst als BNE-Praxis verstanden.
  • Konfrontierende und teilweise unangenehme Auseinandersetzungen wurden als notwendig für tatsächliche Umsetzung beschrieben.
  • Der Bedarf an Zeit, finanziellen Ressourcen und personeller Unterstützung wurde deutlich.
  • Der bewusste Umgang mit Unsicherheiten und moralischen Spannungen wurde als zentral benannt.
  • Die systematische Dokumentation und Weitergabe von Ergebnissen wurde als notwendig hervorgehoben.
  • Für die Umsetzung von Maßnahmen sind unterstützende Strukturen erforderlich.

Vortrag: Zwischen Vorgaben und Autonomie – Beitrag zu Hürden bei der Implementierung von BNE in der Hochschullehre aus Sicht von Multiplikator:innen.

  • Beteiligte: Johanna Weselek, Teresa Ruckelshauß und Alexander Siegmund.
  • Fokus auf die Frage, welche Bedingungen Multiplikator:innen benötigen, um wirksam arbeiten zu können.
  • Gleichzeitig Analyse der aktuellen Verankerung von BNE an Hochschulen.

Methodisches Vorgehen

  • Durchführung von zehn leitfadengestützten Interviews.
  • Bewusst heterogene Auswahl der interviewten Personen.
  • Auswertung mithilfe rekonstruktiver Verfahren und Anwendung der dokumentarischen Methode.

Zentrale Ergebnisse

  • Viele Multiplikator:innen möchten andere für BNE gewinnen und begeistern, gleichzeitig wurde betont, dass keine missionierende Rolle eingenommen werden soll.
  • Es besteht ein Wunsch nach klaren Vorgaben zur Orientierung, aber es wurde auch die Bedeutung eigener Handlungsspielräume hervorgehoben.
  • Partizipation auf unterschiedlichen Ebenen wurde als wichtig angesehen.
  • Eigene Werte und Überzeugungen wirken als Motivation für BNE-Engagement, Teilnehmende wählen aber auch die wissensbasierte Motivation als Grund.
  • Die Offenlegung der eigenen Standortgebundenheit wurde als notwendig beschrieben.
  • Die Kommunikation hochschulischer Nachhaltigkeitsstrategien wurde als relevant eingeschätzt.

Rückfragen aus der Disussion:

  • Frage: Ob und wieweit beeinflussen diese Widersprüche die weitere Forschungsarbeit?
    • Die Referierenden betonten, dass diese Widersprüche bewusst sichtbar gemacht werden sollen.
    • Ziel ist eine transparente Auseinandersetzung statt einer schnellen Auflösung.
    • Der Prozess wurde als fortlaufender Lernprozess beschrieben.

Abschlussrunde des Hubs:

  • In der Abschlussrunde wurde die Bedeutung von Green Offices hervorgehoben, eine strategische Vernetzung dieser Strukturen wurde als sinnvoll erachtet.
  • Die Notwendigkeit personeller und finanzieller Absicherung wurde betont.
  • Man ist mit seinen Problemen und Hürden nicht allein, vor allem durch Hubs und Austauschrunden wie diese kann man erkennen, dass viele Personen ähnliche Probleme haben.
  • Die kritische Reflexion der eigenen Fachdisziplin wurde als wichtiger Impuls beschrieben.

Folien zum Hub

Neue Perspektiven auf das Thema BNE in der Hochschullehre









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