Acker e.V., 05.12.2025: Unterschied zwischen den Versionen

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** Start was als Pilotprojekt und hat bereits frühe Auszeichnungen erhalten. Es folgt ein schrittweiser Ausbau durch Förderungen.
** Start was als Pilotprojekt und hat bereits frühe Auszeichnungen erhalten. Es folgt ein schrittweiser Ausbau durch Förderungen.
** Umsetzung der Programme an über 1.200 Schulen.
** Umsetzung der Programme an über 1.200 Schulen.
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Aktuelle Version vom 17. Februar 2026, 11:12 Uhr

Die CampusAckerdemie ist ein mehrfach ausgezeichnetes Bildungsprogramm im Bereich Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE). Es vermittelt angehenden Lehrkräften praxisnahes Wissen rund um den Gemüseanbau und integriert diesen in die Ausbildung. Durch den Anbau von bis zu 30 verschiedenen Gemüsearten erwerben die Teilnehmenden nicht nur landwirtschaftliche Kenntnisse, sondern auch pädagogische Kompetenzen, die sie später in schulischen Projekten weitergeben können. Weitere Informationen finden Sie unter CampusAckerdemie – Acker e. V..

Acker e.V., 05.12.2025
Datum
Fr 05 Dezember 2025 14:00 Uhr
Schwerpunkte

BNE Lehre
Bezug Wiki-Themen




„Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) in der Hochschullehre“ befindet sich nicht in der Liste (Digitalisierung, Politik, Ressourcen und Finanzierung, Ethik, Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit, Green Office, Kultur/Kreatives, Soziale Nachhaltigkeit, Klimaneutralität, ...) zulässiger Werte für das Attribut „Thematisch verbunden mit“.

Hub-Dokumentation

  • Datum: 05.12.2025
  • Referentin: Liisa Crasemann

Kurzüberblick zu Acker e.V.

  • Organisation: Acker e.V. als gemeinnütziger, bundesweit tätiger Bildungsverein mit Fokus auf Ernährung, Gemüseanbau, Landwirtschaft und Bildung für nachhaltige Entwicklung
  • Format: CampusAckerdemie als mehrjähriges Qualifizierungs- und Begleitprogramm für Hochschulen
  • Zielgruppe: Hochschulen, Studierende, Lehrende sowie weitere Personen mit MultiplikatorInnenfunktion
  • Thematische Schwerpunkte: Ernährung, landwirtschaftliche Grundlagen, Gemüseanbau sowie pädagogische Ansätze der Bildung für nachhaltige Entwicklung

Motivation und gesellschaftlicher Hintergrund

  • Ausgangspunkt ist der zunehmende Verlust vom Bezug zur Natur und zur Lebensmittelproduktion.
  • Kinder und Jugendliche haben immer weniger direkten Kontakt zu Natur, Boden und Lebensmittelproduktion.
  • Fehlender Naturkontakt erschwert das Verständnis für ökologische Kreisläufe und nachhaltiges Handeln.
  • Lebensmittelverschwendung stellt ein zentrales gesellschaftliches Problem dar
  • Mehr als 20 Prozent der Kinder in Deutschland sind übergewichtig, was mit einem hohen Risiko für Folgeerkrankungen einhergeht.

Entstehung und Entwicklung von Acker e.V.

  • Der Verein wurde vor elf Jahren gegründet mit dem Ziel, Ernährungs- und Landwirtschaftswissen praktisch zu vermitteln
  • Beginn mit zwei Programmen für Kinder
    • GemüseAckerdemie als Programm für Schulen
    • AckerRacker als Programm für Kitas
  • Erweiterung des Ansatzes auf die Qualifizierung von Erwachsenen als MultiplikatorInnen (Selbstbefähigung).
  • Fokus auf die Ausbildung von Personen, die später selbst Kinder und Jugendliche begleiten und unterrichten (PädagogInnen, Lehrkräfte, etc.).
  • Befähigung zur eigenständigen Umsetzung von Bildungsangeboten in Kitas, Schulen und weiteren Bildungskontexten.
  • Übertragung des Wissens aus der Hochschule in die Praxis.

Übertragung des Ansatzes auf Hochschulen

  • Erkenntnis: Wirkung entsteht über qualifizierte MultiplikatorInnen.
  • Hochschulen als zentrale Ausbildungsorte für zukünftige Lehrkräfte.
  • Die CampusAckerdemie als logische Weiterentwicklung der bestehenden Programme mit dem Ziel einer frühen Verankerung von Ernährungs- und Landwirtschaftskompetenz in der Ausbildung.

Aufbau und Grundlogik des Programms

  • Mehrjähriger Programmansatz zur nachhaltigen Kompetenzentwicklung (es ist kein fachliches Vorwissen erforderlich).
  • Klar strukturierter Ablauf als Orientierung für Teilnehmende.
  • Kombination aus Praxis, Fortbildung und Begleitung und eine enge Betreuung durch das Acker-Team über die gesamte Laufzeit.

Das Angebot für die Hochschulen

Vorbereitungsphase:

  • Erstellung einer Anbauplanung inkl. Beratung zur Ackereinrichtung.
  • Es werden Saat- und Pflanzgut sowie Jungpflanzen bereitgestellt.
  • Eine persönliche Ansprechperson ist immer verfügbar und berät bei allen Anliegen.

Wissensvermittlung:

  • Es werden Praxis-Seminare mit AckerCoaches angeboten. Viele Best-Practice-Beispiele werden zur besseren Orientierung mitgebracht .
  • Durch digitale Workshops mit Expert:innen sowie die Möglichkeit, eine digitale Lernplattform zu nutzen, wird ein Zugang für alle gewährleistet.
  • Es werden wöchentliche Pflegehinweise vermittelt.

Rund um den Acker:

  • Es gibt ein fertiges Seminarkonzept, Dozierende haben die Möglichkeit, sich Online auszutauschen.
  • Regelmäßige Wirkungsmessungen (und Veröffentlichung auf der Website) und Daten für die eigene Forschung. Durch die WIrkungsmessungen konnte z.B. festgestellt werden, dass sich Kenntnisse im Bereich ökologischer Zusammenhänge sowie Gemüseanbau stark verbessert haben. Auch eine erhöhte der Reflexion des eigenen Ernährungs- und Konsumverhaltens haben die Teilnehmenden bei sich feststellen können.
  • Bei Anliegen im Bereich Presse- und Öffenlichkeitsarbeit wird Unterstützung angeboten.

Finanzierung und Verstetigung

  • Die Teilnahme an der CampusAckerdemie ist kostenpflichtig.
  • Höchster finanzieller Aufwand im ersten Jahr, es folgt ein sinkender Finanzierungsbedarf in den Folgejahren.
  • Der Großteil der Kosten wird durch FörderpartnerInnen getragen, die Hochschulen leisten einen Eigenanteil.
  • Ziel: schrittweise eigenständige Umsetzung (nach mehreren Jahren weitgehend selbstständiger Betrieb des Campusackers, es gibt aber weiterhin Unterstützung durch das Alumni-Netzwerk).

Kontakt und weitere Schritte

  • Individuelle Beratung bei Interesse an der CampusAckerdemie
  • Unterstützung bei Flächensuche und Bodenanalyse und gemeinsame Umsetzungsplanung
  • Persönliche Gespräche zur passgenauen Einbindung: Gerne Kontaktaufnahme über Liisa Crasemann

Fragen & Antworten aus der Diskussion

  • Richtet sich die CampusAckerdemie nur an Hochschulen mit Lehramtsstudiengängen?
    • Fokus auf Hochschulen mit Lehramtsstudiengängen, aber eine Teilnahme ohne Lehramtsbezug ist grundsätzlich auch möglich.
    • Einbindung erfolgt individuell und standortspezifisch, das Ziel ist die Wirkung als MultiplikatorInnen.
    • Abstimmung mit FörderpartnerInnen ist Teil des Prozesses.
    • Bestimmte Inhalte sind festgelegt, andere Elemente sind anpassbar.
  • Inwiefern sind pädagogische Methoden im Online-Programm enthalten?
    • Aktuell nur das Gesamtpaket aus Präsenz-, Online- und Austauschformaten.
    • Pädagogische Ansätze der Bildung für nachhaltige Entwicklung sind Bestandteil.
    • Nutzung einzelner Bausteine derzeit nicht möglich.
    • Perspektivisch Öffnung für einzelne Formate angedacht.
  • Woher stammt das fachliche Know-how von Acker e.V.?
    • Der Gründer stammt von einem landwirtschaftlichen Hof in Nordrhein-Westfalen und hat eine Promotion im Bereich Klimafolgenforschung in Potsdam.
    • Start was als Pilotprojekt und hat bereits frühe Auszeichnungen erhalten. Es folgt ein schrittweiser Ausbau durch Förderungen.
    • Umsetzung der Programme an über 1.200 Schulen.
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