Prozess Treibhausgasbilanz (REKLINEU): Unterschied zwischen den Versionen
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'''Im Rahmen des Projektes [[REKLINEU – Regionale Wege zu klimaneutralen Hochschulen|REKLINEU]] wurde ein Prozess entwickelt, der als Basis für eine umfassende Treibhausgasbilanz (THG-Bilanz) an Hochschulen dienen kann. Mithilfe von Checklisten können Hochschulen systematisch und gezielt Informationen von ihren Organisiationseinheiten einholen, um die THG-Emissionen (auch bei der Beschaffung) bewerten zu können.''' | |||
Das Arbeitspaket „''THG-Bilanzierung''“ wurde vom [https://business.thws.de/ial/ Institut für angewandte Logistik] (THWS) im Rahmen des Projektvorhabens [[REKLINEU – Regionale Wege zu klimaneutralen Hochschulen|REKLINEU]] erarbeitet. Das Beispiel zeigt die THG-Erfassung an der [[Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS)]]. | |||
[[Datei:Reklineu exklusiv.png|mini|450x450px|Exklusiver IAL-Inhalt aus dem Arbeitspaket 2 - THG-Bilanzierung an Hochschulen - des BMFTR geförderten Projektes [[REKLINEU – Regionale Wege zu klimaneutralen Hochschulen|REKLINEU]]]] | |||
== Kurzbeschreibung == | |||
Eine umfassende Treibhausgasbilanz (THG-Bilanz) stellt ein zentrales Instrument dar, um die ökologischen Auswirkungen institutioneller Tätigkeiten systematisch zu erfassen, zu quantifizieren und zu analysieren. Die Identifikation und Bilanzierung relevanter Emissionsquellen ermöglicht nicht nur eine detaillierte interne Bestandsaufnahme aller emissionsrelevanten Prozesse innerhalb des Hochschulbetriebs, sondern dient zugleich als strategische Grundlage zur Ermittlung von Einsparpotenzialen sowie zur Entwicklung und Priorisierung geeigneter Maßnahmen zur Emissionsvermeidung, -reduktion oder -kompensation. Durch eine kontinuierliche und wiederkehrende Bilanzierung können zudem die Effekte der umgesetzten THG-Reduktionsmaßnahmen sichtbar und messbar gemacht werden. Der vorliegende Artikel soll Hochschulen dabei unterstützen, ein eigenes standardisiertes Vorgehen zur Erfassung ihrer THG-Emissionen zu entwickeln.<div align="left"> | |||
== Ziele == | |||
Das Ziel des REKLINEU-Arbeitspakets 2 (AP2) besteht darin, ein Vorgehen aufzuzeigen, mit dem eine THG-Bilanzierung an Hochschulen implementiert und regelmäßig in standardisierter Form durchgeführt werden kann. Die dargestellte Methodik dient als Orientierungshilfe zur Einführung einer THG-Bilanz an der eigenen Hochschule. Als Beispiel wird das Vorgehen der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) herangezogen. | |||
== Schritte zur THG-Bilanzierung == | |||
Im Folgenden wird ein Vorgehensmodell beschrieben, das Hochschulen bei der Einführung einer THG-Bilanzierung unterstützen kann. Dabei ist festzuhalten, dass der Prozess je nach institutionellen Strukturen, Verpflichtungen und Ressourcen variieren kann und daher individuell angepasst werden muss. Eine allgemeingültige Vorgehensweise kann aufgrund dieser heterogenen Ausgangsbedingungen nicht abgeleitet werden. | |||
=== Festlegung der System- und Bilanzgrenzen === | |||
Vor Beginn der Bilanzierung müssen die System- und Bilanzgrenzen eindeutig definiert werden. Sie bestimmen Art und Umfang der zu erfassenden Emissionen und können – abhängig von hochschuleigenen Vorgaben oder externen Verpflichtungen, etwa aus Vereinbarungen mit Ministerien – variieren. Auch die Wahl des Bilanzierungstools beeinflusst die zu definierenden Grenzen. Eine Übersicht über bestehende Bilanzierungstools sowie grundlegende Informationen zu System- und Bilanzgrenzen findet sich unter ''Treibhausgasbilanzierung''. | |||
[ | Die THWS orientiert sich an den Vorgaben des bayernweit verwendeten [https://www.bayzen.de/materialien/baycalc/ BayCalc]-Tools<ref>https://www.bayzen.de/materialien/baycalc/: BayCalc besteht aus einer Richtlinie und einem Tool zur hochschulspezifischen und umfassenden THG-Bilanzierung. Mit BayCalc können Hochschulen ihre THG-Emissionen einheitlich messen, auf dieser Basis nachvollziehbare Reduzierungsziele festlegen, wirksamere Strategien zur Reduzierung entwickeln und ihre Fortschritte bei der Zielerreichung umfassend verfolgen und darstellen.</ref> sowie der zugehörigen BayCalc-Richtlinie. Auf dieser Grundlage werden die Bilanz- und Systemgrenzen festgelegt. Neben den allgemeinen Prinzipien der Relevanz, Vollständigkeit, Konsistenz, Transparenz und Genauigkeit werden folgende spezifische Grenzen definiert: | ||
==== Organisatorische Grenzen ==== | |||
In der Bilanzierung für die THWS wurde sich darauf geeinigt, zuzüglich zu den Emissionen aus dem Betrieb hochschuleigener Gebäude entsprechend des Kontrollansatzes die aller Anmietungen mit zu berücksichtigen. Die energetische Versorgung der Liegenschaften der Technologietransferzentren (TTZ) im Umfeld der THWS werden bei der Bilanzierung ausgeschlossen, da diese von örtlicher Seite bereitgestellt und die Nebenkosten übernommen werden. Die von der THWS bereitgestellte und genutzte Netzwerkinfrastruktur sowie von der THWS finanzierte Ausstattung und Gebrauchsgüter werden in der Bilanzierung berücksichtigt. Die Emissionen aus dem Pendelverkehr und den Dienstreisen, die dem Personal der TTZ zugeordnet und von der THWS finanziert werden, sind in der Bilanzierung mit ausgewiesen. | |||
==== Operative Grenzen ==== | |||
Es werden alle Emissionen erfasst, die durch Aktivitäten für oder von der Hochschule entstehen. Analog zum GHG-Protocol unterscheidet die THWS-Emissionen in Scope 1 (direkte energiebedingte Emissionen), Scope 2 (indirekte energiebedingte Emissionen) und Scope 3 (vor- und nachgelagerte Emissionen). | |||
==== Zeitliche Grenzen ==== | |||
Der zeitliche Bilanzierungsrahmen beträgt ein Kalenderjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember des Bilanzierungsjahres. Alle in diesem Zeitraum entstandenen relevanten Emissionen sind in der Bilanzierung auszuweisen. | |||
==== Wesentlichkeit ==== | |||
Die BayCalc-Richtlinie definiert eine Struktur wesentlicher Emissionskategorien, die u. a. Energieversorgung, Waren- und Dienstleistungsbezug, Bauaktivitäten, Abfallentsorgung, Kältemittel sowie Mobilitätsbereiche (bspw. Pendelverkehr, Dienstreisen, Exkursionen, Gäste- und Studierendenmobilität) umfasst. Emissionskategorien unterhalb einer Relevanzschwelle von 1 % der Gesamtemissionen dürfen vernachlässigt werden, sofern der Gesamtanteil unberücksichtigter Emissionen 5 % nicht überschreitet. | |||
Zusammenfassend zeigt die folgende Abbildung die zu bilanzierenden Emissionen auf:[[Datei:AP2 REKLINEU Scope1-3 THG Bilanzierung.png|zentriert|mini|750x750px|[[REKLINEU – Regionale Wege zu klimaneutralen Hochschulen|REKLINEU]] AP2: Darstellung in Anlehnung an die BayCalc Richtlinie (erstellt durch das [https://business.thws.de/ial/ IAL])]] | |||
==== Ermittlung der relevanten Akteure ==== | |||
Nach der Festlegung der Systemgrenzen ist zu bestimmen, welche hochschulinternen und externen Stellen die notwendigen Daten bereitstellen können. Dazu wird zunächst der Datenbedarf entsprechend dem gewählten Bilanzierungstool analysiert. Grundlage bildet für die THWS das BayCalc-Tool, das Daten u. a. aus folgenden Bereichen erfordert: | |||
* '''Energie:''' Strom-, Wärme- und Kälteverbrauch inkl. Energiequellen | |||
* '''Mobilität:''' Kraftstoffverbrauch eigener Fahrzeuge, Pendelaktivitäten, Dienstreisen, Exkursionen, Gäste- und Studierendenmobilität | |||
* '''Kapitalgüter:''' eingesetzte Baustoffe, angeschaffte Fahrzeuge | |||
* '''Waren und Dienstleistungen:''' IT-Ausstattung, Druckmaterialien, Printmedien, Hygieneartikel, Möbel u. a. | |||
* '''Abfall und Wasser''' | |||
* '''Flüchtige Gase''' | |||
* '''Übernachtung und Verpflegung''' | |||
Es ist zu prüfen, welche dieser Daten für die jeweilige Hochschule relevant sind und ob zusätzliche emissionsrelevante Kategorien erfasst werden müssen. Falls erforderlich, sind eigene Emissionsfaktoren zu erheben und in das Tool zu integrieren. Anschließend erfolgt eine erste Zuordnung potenzieller Datenquellen im Abgleich mit der Hochschulstruktur. Eine frühzeitige Abstimmung mit der Hochschulleitung (z. B. Kanzler) erleichtert die verbindliche Festlegung der Datenlieferanten. | |||
''Die folgende Abbildung'' zeigt mögliche interne Datenquellen, die im Rahmen der THWS THG-Bilanzierung ermittelt wurden: | |||
[[Datei:AP2 REKLINEU Datenquellen THG Bilanz.png|zentriert|mini|750x750px|[[REKLINEU – Regionale Wege zu klimaneutralen Hochschulen|REKLINEU]] AP2: Mögliche interne Datenquellen (erstellt durch das [https://business.thws.de/ial/ IAL])]]</div><div align="center">{{Button|ButtonLink=Bewertung Produkte & Dienstleistungen|ButtonText=zurück zur Hauptkategorie "Bewertung Produkte & Dienstleistungen"}} | |||
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[[Kategorie:Good Practice Beispiel LNBE]] | |||
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Version vom 2. Dezember 2025, 12:22 Uhr
Im Rahmen des Projektes REKLINEU wurde ein Prozess entwickelt, der als Basis für eine umfassende Treibhausgasbilanz (THG-Bilanz) an Hochschulen dienen kann. Mithilfe von Checklisten können Hochschulen systematisch und gezielt Informationen von ihren Organisiationseinheiten einholen, um die THG-Emissionen (auch bei der Beschaffung) bewerten zu können.
Das Arbeitspaket „THG-Bilanzierung“ wurde vom Institut für angewandte Logistik (THWS) im Rahmen des Projektvorhabens REKLINEU erarbeitet. Das Beispiel zeigt die THG-Erfassung an der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS).

Kurzbeschreibung
Eine umfassende Treibhausgasbilanz (THG-Bilanz) stellt ein zentrales Instrument dar, um die ökologischen Auswirkungen institutioneller Tätigkeiten systematisch zu erfassen, zu quantifizieren und zu analysieren. Die Identifikation und Bilanzierung relevanter Emissionsquellen ermöglicht nicht nur eine detaillierte interne Bestandsaufnahme aller emissionsrelevanten Prozesse innerhalb des Hochschulbetriebs, sondern dient zugleich als strategische Grundlage zur Ermittlung von Einsparpotenzialen sowie zur Entwicklung und Priorisierung geeigneter Maßnahmen zur Emissionsvermeidung, -reduktion oder -kompensation. Durch eine kontinuierliche und wiederkehrende Bilanzierung können zudem die Effekte der umgesetzten THG-Reduktionsmaßnahmen sichtbar und messbar gemacht werden. Der vorliegende Artikel soll Hochschulen dabei unterstützen, ein eigenes standardisiertes Vorgehen zur Erfassung ihrer THG-Emissionen zu entwickeln.
Ziele
Das Ziel des REKLINEU-Arbeitspakets 2 (AP2) besteht darin, ein Vorgehen aufzuzeigen, mit dem eine THG-Bilanzierung an Hochschulen implementiert und regelmäßig in standardisierter Form durchgeführt werden kann. Die dargestellte Methodik dient als Orientierungshilfe zur Einführung einer THG-Bilanz an der eigenen Hochschule. Als Beispiel wird das Vorgehen der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) herangezogen.
Schritte zur THG-Bilanzierung
Im Folgenden wird ein Vorgehensmodell beschrieben, das Hochschulen bei der Einführung einer THG-Bilanzierung unterstützen kann. Dabei ist festzuhalten, dass der Prozess je nach institutionellen Strukturen, Verpflichtungen und Ressourcen variieren kann und daher individuell angepasst werden muss. Eine allgemeingültige Vorgehensweise kann aufgrund dieser heterogenen Ausgangsbedingungen nicht abgeleitet werden.
Festlegung der System- und Bilanzgrenzen
Vor Beginn der Bilanzierung müssen die System- und Bilanzgrenzen eindeutig definiert werden. Sie bestimmen Art und Umfang der zu erfassenden Emissionen und können – abhängig von hochschuleigenen Vorgaben oder externen Verpflichtungen, etwa aus Vereinbarungen mit Ministerien – variieren. Auch die Wahl des Bilanzierungstools beeinflusst die zu definierenden Grenzen. Eine Übersicht über bestehende Bilanzierungstools sowie grundlegende Informationen zu System- und Bilanzgrenzen findet sich unter Treibhausgasbilanzierung.
Die THWS orientiert sich an den Vorgaben des bayernweit verwendeten BayCalc-Tools[1] sowie der zugehörigen BayCalc-Richtlinie. Auf dieser Grundlage werden die Bilanz- und Systemgrenzen festgelegt. Neben den allgemeinen Prinzipien der Relevanz, Vollständigkeit, Konsistenz, Transparenz und Genauigkeit werden folgende spezifische Grenzen definiert:
Organisatorische Grenzen
In der Bilanzierung für die THWS wurde sich darauf geeinigt, zuzüglich zu den Emissionen aus dem Betrieb hochschuleigener Gebäude entsprechend des Kontrollansatzes die aller Anmietungen mit zu berücksichtigen. Die energetische Versorgung der Liegenschaften der Technologietransferzentren (TTZ) im Umfeld der THWS werden bei der Bilanzierung ausgeschlossen, da diese von örtlicher Seite bereitgestellt und die Nebenkosten übernommen werden. Die von der THWS bereitgestellte und genutzte Netzwerkinfrastruktur sowie von der THWS finanzierte Ausstattung und Gebrauchsgüter werden in der Bilanzierung berücksichtigt. Die Emissionen aus dem Pendelverkehr und den Dienstreisen, die dem Personal der TTZ zugeordnet und von der THWS finanziert werden, sind in der Bilanzierung mit ausgewiesen.
Operative Grenzen
Es werden alle Emissionen erfasst, die durch Aktivitäten für oder von der Hochschule entstehen. Analog zum GHG-Protocol unterscheidet die THWS-Emissionen in Scope 1 (direkte energiebedingte Emissionen), Scope 2 (indirekte energiebedingte Emissionen) und Scope 3 (vor- und nachgelagerte Emissionen).
Zeitliche Grenzen
Der zeitliche Bilanzierungsrahmen beträgt ein Kalenderjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember des Bilanzierungsjahres. Alle in diesem Zeitraum entstandenen relevanten Emissionen sind in der Bilanzierung auszuweisen.
Wesentlichkeit
Die BayCalc-Richtlinie definiert eine Struktur wesentlicher Emissionskategorien, die u. a. Energieversorgung, Waren- und Dienstleistungsbezug, Bauaktivitäten, Abfallentsorgung, Kältemittel sowie Mobilitätsbereiche (bspw. Pendelverkehr, Dienstreisen, Exkursionen, Gäste- und Studierendenmobilität) umfasst. Emissionskategorien unterhalb einer Relevanzschwelle von 1 % der Gesamtemissionen dürfen vernachlässigt werden, sofern der Gesamtanteil unberücksichtigter Emissionen 5 % nicht überschreitet.
Zusammenfassend zeigt die folgende Abbildung die zu bilanzierenden Emissionen auf:
Ermittlung der relevanten Akteure
Nach der Festlegung der Systemgrenzen ist zu bestimmen, welche hochschulinternen und externen Stellen die notwendigen Daten bereitstellen können. Dazu wird zunächst der Datenbedarf entsprechend dem gewählten Bilanzierungstool analysiert. Grundlage bildet für die THWS das BayCalc-Tool, das Daten u. a. aus folgenden Bereichen erfordert:
- Energie: Strom-, Wärme- und Kälteverbrauch inkl. Energiequellen
- Mobilität: Kraftstoffverbrauch eigener Fahrzeuge, Pendelaktivitäten, Dienstreisen, Exkursionen, Gäste- und Studierendenmobilität
- Kapitalgüter: eingesetzte Baustoffe, angeschaffte Fahrzeuge
- Waren und Dienstleistungen: IT-Ausstattung, Druckmaterialien, Printmedien, Hygieneartikel, Möbel u. a.
- Abfall und Wasser
- Flüchtige Gase
- Übernachtung und Verpflegung
Es ist zu prüfen, welche dieser Daten für die jeweilige Hochschule relevant sind und ob zusätzliche emissionsrelevante Kategorien erfasst werden müssen. Falls erforderlich, sind eigene Emissionsfaktoren zu erheben und in das Tool zu integrieren. Anschließend erfolgt eine erste Zuordnung potenzieller Datenquellen im Abgleich mit der Hochschulstruktur. Eine frühzeitige Abstimmung mit der Hochschulleitung (z. B. Kanzler) erleichtert die verbindliche Festlegung der Datenlieferanten. Die folgende Abbildung zeigt mögliche interne Datenquellen, die im Rahmen der THWS THG-Bilanzierung ermittelt wurden:

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Quellen
- ↑ https://www.bayzen.de/materialien/baycalc/: BayCalc besteht aus einer Richtlinie und einem Tool zur hochschulspezifischen und umfassenden THG-Bilanzierung. Mit BayCalc können Hochschulen ihre THG-Emissionen einheitlich messen, auf dieser Basis nachvollziehbare Reduzierungsziele festlegen, wirksamere Strategien zur Reduzierung entwickeln und ihre Fortschritte bei der Zielerreichung umfassend verfolgen und darstellen.